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Akif Pirinçci: Der neue Jude

Von AKIF PIRINCCI | Nach vielen Jahren habe ich mir wieder einmal “Schindlers Liste” (1993 USA / Regie: Steven Spielberg) angeschaut. Sowohl über das Buch als auch über den Film ist immens viel resoniert und geschrieben worden, und es gibt wohl in der westlichen Welt kaum einen Erwachsenen, der zumindest den Film nicht gesehen hat.

Dieser wirkt immer noch beeindruckend, verstörend emotional und zeitlos. Die Zeitlosigkeit beruht auf den radikalen Deutsche-Wochenschau-Look, Schwarz-weiß-Filmmaterial, teilweise bewußt grobkörnig, hektische Handkamera ohne Steadicam-Einsatz, auf der perfekten Rekonstruktion der historischen Lokalitäten bzw. der Ausnutzung bereits vorhandener Settings und bis auf die herausragenden Figuren (sensationell: Ralph Fiennes als Amon Göth) auf ein “realitätsnahes” Casting, was sowohl die osteuropäisch wirkenden Gesichter der Juden auf der einen Seite als auch die scharfkantigen auf der der deutschen betrifft, welche tatsächlich so aus einem Leni-Riefenstahl-Streifen hätten entnommen worden sein können.

Meiner Meinung nach geht es bei “Schindlers Liste” um zweierlei. Darum, wie ein ganzes Volk wahnsinnig werden konnte, so daß es in die tiefsten Tiefen des (Un-)Menschlichen versank und sich kollektiv in ein Monster verwandelte. Zum Zweiten geht es um die Selektion von Menschen, um das Phänomen, wenn eine Menschengruppe eine andere zu Nicht-Menschen erklärt. Bedingt durch die Umstände muß selbst der Gute (Schindler) am Ende selektieren. Vor allem aber geht es in diesem Film darum, wie man Massen bis zu ihrer eigenen Entmenschlichung manipulieren kann.

Beim ersten Punkt könnte man noch meinen, daß der deutsche Charakter zu jener Zeit nun mal extrem autoritär geprägt war und der Antisemitismus schon immer auf kleiner Flamme in ganz Europa, aber auch im Osten glühte, und es hätte nur noch eines Funkens bedurft, um den Kanister mit Benzin zur Explosion zu bringen. Doch von bloßer Abneigung gegenüber Juden bis zu ihrer Brandmarkung als Ungeziefer und Ratten, als nicht menschlichen Elementen, mit denen man anstellen kann, was einem gerade durch den bestialischen Kopf geht, ist es trotzdem ein Riesenschritt.

Damit eine große Mehrheit den Untermenschen Jude gemäß der neuen Agenda verinnerlicht und zu Krankheiten verbreitenden Tieren deklariert, die totzuschlagen sind, wo man sie antrifft, bedarf es etwas mehr, als nur der Neid auf das prächtige Haus des jüdischen Arztes in der Nachbarschaft, des beinharten Karrierewettbewerbs in der Wissenschaft mit dem genialen jüdischen Geist als Gewinner und des Schielens auf das Vermögen des jüdischen Unternehmers. In “Schindlers Liste” wird zwar aufgezeigt, welch große Rolle Geld bzw. der schamlose Raub desselben an den Ohnmächtigen für jene spielt, die jetzt am Drücker sind, dennoch reicht auch das als Motiv für den Massenmord an ihnen im industriellen Maßstab nicht aus.

Nein, es braucht dafür eines über Jahre hinweg errichteten Unterbaus, eines unermüdlich und aus allen öffentlichen Kanälen verbreiteten Framings wie es im Neudeutschen heißt, also eines Prozesses einer Einbettung von Ereignissen und Themen in ein bestimmtes Deutungsraster. Dafür müssen alle mitmachen, die Politik sowieso, aber auch die Kultur und die Künste, die Wirtschaft in ihrer Selbstdarstellung, die Bildungsanstalten, die Justiz, die Medien, einfach alle.

Ist dann der Kippunkt erreicht, also eine Kulmination, die für die breite Masse trotz der völlig anders erlebten Realität als gegeben und als Wahrheit rezipiert wird, so kann man die Leute in eine Scheinrealität zwingen, ohne daß ihnen dies bewußt ist, und sie nach den Regeln dieser Pseudo-Realität tanzen lassen. Was sie dann auch freiwillig tun – bei den Deutschen damals sogar bis zum halluzinierten “Endsieg”.

Noch ein paar Tage vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten hätte die überwältigende Mehrheit der Deutschen ihre jüdischen Nachbarn, Freunde, Dienstleister und Geschäftspartner bestimmt nicht als Ungeziefer und Ratten betrachtet. Schon ein paar Jahre später hatten sie keinen Zweifel mehr daran. Sie lebten mit einem Mal in einer anderen Realität.

Dieser Tage befinden wir uns im Übergang zu einer neuen Diktatur, und wieder einmal geschieht dies keineswegs durch den gewaltsamen Einmarsch einer Armee, die an Knotenpunkten des Landes und der Städte Panzer auffahren und Oppositionelle verhaften läßt und in den Kerker einsperrt. Nein, die in alle Köpfe injizierte Scheinrealität ist inzwischen so weit gediehen, daß fast alle sich freiwillig fügen, ja, ihre Unterjochung und die Beendigung ihres normalen bzw. alten Lebens geradezu einfordern und exakt wie bei der Juden-Sache die Vernichtung des “geframten” Feindbildes verlangen.

Wenn es Corona nicht gegeben hätte, hätten es die Volksfeinde, also die gesamte Polit-Clique und die von ihr satt alimentierten unteren Chargen, darunter insbesondere die grün-links versiffte Mainstream-Presse, erfinden müssen. Denn die Abschwörungsbemühungen allen schönen Dingen des Lebens und die Überzeugungsarbeit für die Aufgabe des erwirtschafteten Wohlstands zugunsten der Dreckslüge von der Klimaerwärmung und der Verteilung des Eigenen an die allein vom Schmarotzertum lebende Nomenklatur lief doch in letzter Zeit recht zäh. Trotz Demos in der Dauerschleife irgendwelcher Jungfotzen aus reichem Hause, die zu faul waren, in die Schule zu gehen, anderseits auch wofür, wenn sie eh pro Kopf etwa zwei Mio erben werden.

Und hier wieder das Paradoxon, daß einerseits die eigene Realität so ganz anders ist, als die politisch und medial behauptete, anderseits die große Mehrheit trotzdem gewillt ist, die Scheinrealität als real zu betrachten, darüber hinaus sogar Leute, die auf diesen Widerspruch aufmerksam machen, zu “canceln”, sie sogar als Nazis einzuordnen. Ob Corona, Klima-Scheiße, Rassismus-Schwachsinn, Technologiefeindschaft, alles das Gleiche.

Nur ein Beispiel: Ich habe mir letztens ein paar Hemden von BOSS übers Internet bestellen wollen, weil die Geschäfte ja wegen der angeblichen Jahrhundert-Pest Corona geschlossen bleiben müssen, und wenn sie offen sind, man beinahe ein polizeiliches Führungszeugnis braucht, um in die Läden überhaupt rein zu dürfen. Also ging ich auf die Webseite von BOSS und schaute mir ein paar der neuen Hemden an. Dabei wird die Ware von einem Model photographisch von vorne, von hinten und von beiden Seiten präsentiert, man kann sogar heranzoomen, um Details des Stoffes zu begutachten. Dies soll dazu dienen, daß man sich eine ungefähre Vorstellung von dem Textil machen kann, ob es einem steht oder nicht.

Irgendwann habe ich es aufgegeben und mir die Hemden bei Tom Tailor bestellt. Der Grund: Fast alle BOSS-Models waren Schwarze. Natürlich waren es durch die Bank superattraktive Schwarze, sonst wären sie ja keine Models. Aber ich konnte mir einfach nicht vorstellen, wie das ausgesuchte Hemd bei mir, einem relativ hellhäutigen Mann wirkt.

Es geht ja hier um ein wirtschaftliches Angebot und nicht um eine Lehrstunde darüber, daß Schwarze auch ein Recht darauf hätten, 130-Euro-BOSS-Hemden zu tragen. Und die in der Regel teureren BOSS-Produkte für den Herrn werden fast nur von kaufkräftigen, reifen weißen Männern gekauft. Die Jungen und andere Ethnien haben ihre eigenen hippen Marken.

Was für einen Service also bietet hier BOSS dem Kunden an? Soll ich mir ein Hemd in gedeckter Farbe und recht konservativen Schnitts am Leib eines Schwarzen anschauen und dann in meiner Phantasie es auf den Körper eines Weißen rückübersetzen? Soll ich, nur weil ich ein Hemd kaufen möchte, vorher im Geiste einen Antirassismus-Diskurs lostreten und am Ende zu dem Ergebnis kommen, daß es völlig egal ist, wer was trägt, und daß jedes Kleidungsstück zu jedem Hauttyp und zu jedem Alter paßt?

Überhaupt scheint der gegenwärtigen Werbebranche der ursprüngliche Sinn und Zweck ihres Metiers abhanden gekommen zu sein, und man will mittels der Werbung keine Produkte mehr verkaufen, sondern Politik machen und die von der tonangebenden, totalitären Schmarotzerkaste erwünschte Irrealität in die Konsumentenköpfe einpflanzen.

Früher gab es in der Werbung die Figur der Reklame-Hausfrau, die für Haushaltsprodukte warb, weil über das Haushaltsbudget nun einmal die damals noch zig-millionenfach vorhandene Hausfrau wachte. Diese Frauen-Figur besaß ein patentes, properes und selbst in den Schmutzabgründen des Haushalts gepflegt-sauberes Erscheinungsbild. Ja, ein bißchen sexy war sie auch. Dennoch haftete ihr etwas in Anführungsstrichen Authentisches an, weil die Zielgruppe für Waschmittel und strahlendweiße Gardinen sich eben nicht aus Motor affinen Männern zusammensetzte, sondern aus Hausfrauen.

Heute gibt es den allgegenwärtigen Reklame-Neger. Was dieser verkaufen will, ist nicht so ganz klar, denn er ist eine reine Kunstfigur und hat mit der Lebenswirklichkeit des anvisierten Konsumenten nichts zu tun. Es gibt in Deutschland praktisch keine Werbung mehr ohne einen Schwarzen, zumindest einen Mulatten.

Das Problem ist, daß der Schwarze sich sowohl in seiner evolutionären Fortpflanzungsstrategie als auch in seinem Paarbindungsverhalten als auch in seinem Style und Lifestyle, ja, sogar in seinen Krankheitsbildern von denen des weißem Mannes radikal unterscheidet.

Nun könnte man meinen, da Deutschland inzwischen bis fast zu einem Drittel ausländerisiert ist, müsse halt in die Werbung mehr Farbe rein. Aber auch dies ist im Falle des Reklame-Negers inkonsequent, denn dann müßte statt dieser die Moslem-Figur in der Werbung dominant sein, also die Koran-und-Kopftuch-Familie.

Der Reklame-Neger wirkt in den Spots und Anzeigen immer so, als führe er im Zirkus Kunststückchen vor, er wirkt also stets un- und außergewöhnlich, eben künstlich und irreal. In Haushaltsdingen mimt er das Familientier, das sogar seinem Baby das Fläschchen gibt, was unwillkürlich zum Losprusten animiert, wenn man sich das fast karikaturhafte Macho-Gehabe der meisten schwarzen Männer vergegenwärtigt, die in der Regel die Frau schon während ihrer Schwangerschaft sitzenlassen, geschweige denn heiraten. Er kleidet sich ganz im Gegensatz zum Original mit dem grünen Spießer-Look, veranstaltet Kochabende für seine Rotwein kennenden Freunde, residiert in einem schicken Eigenheim mit Designer-Möbeln, das nach grüner Agenda nicht mehr gebaut werden darf, und fährt ein Elektro-Mobil für 60.000 Euro. Eigentlich betreibt er Blackfacing, ist in Wahrheit ein schwarz angemalter Grün-Links-Bourgeois.

Natürlich darf Werbung flunkern, das Flunkern und das Manipulieren des Konsumenten gehört zu ihrem eigentlichen Rüstzeug, doch muß die Sache wie bei der ausgestorbenen Reklame-Hausfrau ein Körnchen Wahrheit beinhalten, wenn sie funktionieren soll. Man fragt sich, was man den immer noch die Mehrheit stellenden Deutschen damit sagen will. Eine Identifikationsfigur, die ihm ein bestimmtes Produkt unterjubeln möchte, kann es ja nicht sein. Der Schwarze hierzulande lebt im Durchschnitt von Hartz-IV, zumindest prekär, ist bindungslos, bildungslos, pflegt rassebedingt einen schwarzen Lebensstil, ist Drogen nicht abgeneigt, kurzum, er hat zu der westlichen bzw. weißen Identität nur insofern eine Verbindung, als daß der Westler bzw. der Weiße ihn nach Europa gelassen hat.

Desweiteren fragt man sich, was diese Unternehmen und Konzerne sich dabei denken, wenn ihnen die Werbefritzen als Identifikationsfigur eine schwarze Frau und ihre schwarzen Kinder als Werbung für Kinderspielzeug vorstellen, die hierzulande und in der Realität zu 90 Prozent alleinerziehend und von der Sozialhilfe abhängig ist und immer sein wird.

Wie anfangs gesagt, geht es in Wahrheit gar nicht um Werbung oder Kunst oder irgendwelche Bücher und Artikel über Rassismus, sondern um das beständige Einhämmern völlig bekloppter Botschaften in Deutsch-Köpfe wie damals bei der Judenhetze, es geht darum, das Fundament einer neuen Gesellschaftsordnung zu bauen, bei der sich halb Afrika und ganz Moslemmanien hier auf Kosten der Autochthonen einnistet, und diese quasi wie bei einer optischen Täuschung sich einbilden, das alles sei halt das moderne Deutschland, schließlich waren die ja schon immer hier wie der Chips verkaufende, inflationäre Reklame-Neger es beweist.

Der gleiche Schwindel mit dem Klima-Gedöns, von dem sich natürlich keiner die Mühe macht, sich in dessen wirklich wissenschaftlichen Zahlensalate und Theorien zu vertiefen und sich allein auf das offiziell Behauptete der Milliarden daran Verdienenden verläßt und für gegeben hinnimmt. Ich übrigens auch nicht, der diese Zeilen im kältesten April seit 1926 schreibt. Dafür möchte ich jedoch meine Empathiefähigkeit zur Schau stellen und mich kurz mit einem echten Opfer der sogenannten Erderwärmung beschäftigen.

Ich wollte anfänglich einen Satire-Artikel über die Berlinerin Pauline schreiben, die sich bei Fridays for Future engagiert. Ihre Aussagen in dem ze.tt-Artikel (DIE ZEIT) “Pauline, 17 – `Alle zwei Tage höre ich dumme Kommentare von Männern´” [1] von 21. Dezember 2019 sind von solch grandioser Schwachsinnigkeit, von derart durch knüppelharte Indoktrination hervorgerufene Halluzinationen und von solcherart Naivität, ja, von einem Kinderglauben an naturwissenschaftliche Zusammenhänge geprägt, daß sie geradezu nach einer Verarsche schreien.

Doch dann besann ich mich eines Besseren, weil mir dieses Mädchen einerseits leid tat und anderseits ihr junges Alter in mir den Welpenschutz-Instinkt auslöste. Es ist unglaublich, in was für einer trostlosen Wahnwelt diese Jugendlichen heutzutage leben, die ihnen irgendwelche Geschäftemacher, milliardenschwere Oligarchen, bildungsferne Ideologen und gewissenlose Medien-Heinis eingeflößt haben.

Als Pauline gefragt wird, was ihr Angst mache, wohlgemerkt einer gesunden Teenagerin, die sich in ihrer normalen Entwicklung mit Boy-Meets-Girl-Stories und dem ständigen Abfeiern ihrer Jugend beschäftigen sollte, antwortet sie allen Ernstes:

“Wenn wir so weitermachen wie jetzt, wird 2050 eine Welt mit Hunderttausenden Klimaflüchtlingen sein (…) Wir werden bis 2050 alle Korallenriffe der Welt verlieren und es wird komplett eisfreie Sommer in der Antarktis geben. Das würde eine Zerstörung des dortigen Ökosystems bedeuten. Es wird eine Welt mit deutlich stärkeren tropischen Wirbelstürmen, mehr Starkregen und Extremwetterlagen sein (…) Eine CO2-Steuer von 180 Euro anstelle einer CO2-Bepreisung von 10 Euro müsste eingeführt werden und die Pendlerpauschale dürfte auch nicht erhöht werden (…) Ich habe Angst vor dem Klimawandel. Diese Angst ist ein sehr beklemmendes und hilfloses Gefühl (…) Es wird sicherlich Überlebende der Klimakatastrophe geben. Die werden, so gut es dann noch geht, zurückrudern, aus den Fehlern lernen und die Dinge dann anders machen (…) Ich habe Angst vor meiner Zukunft. Angst, Kinder in diese Welt zu setzen.”

Es muß nochmal erwähnt werden, daß in Paulines Realität nichts, aber auch absolut gar nichts existiert, was auf irgendeiner Weise auf diese Horror-Szenarien hinweisen könnte. Und wie man sieht, sind ihre Bilder der Angst auch nicht mit etwas selber Erlebtem oder Beobachtetem assoziiert, sondern stets kolportagehaft und in der Tradition von Katastrophen- oder Abenteuerfilmen mit irgendwelchen ausgedörrten Korallenriffen, Wirbelstürmen, “Hunderttausenden Klimaflüchtlingen” und “komplett eisfreien Sommer in der Antarktis”.

Das ist halt das “How dare you?!” einer Greta Thunberg für Amateuer-Paniker, einer geisteskranken Person mit einer gigantischen PR-und-Geldmaschine hinter ihr, von der es kein einziges Interview gibt, in der sie auf die tausenderlei Studien zu solch einem komplexen wissenschaftlichen Gegenstand wie das Klima eingeht, sondern quasi als Kalenderidiotin den Shakespeare gibt. Eigentlich gibt es überhaupt kein Interview mit ihr, sondern immer nur vom Blatt abgelesene Dramolette, die sie vermutlich nicht selber schreibt, geschweige denn versteht.

Pauline ist in einer heilen Wohlstandswelt aufgewachsen und hat die scheinrealitären Erzählungen von irgendwelchen Traumtheater-Autoren in sich aufgesogen, verwechselt also ihre eigene Wirklichkeit mit der von der grün-linken Mainstream-Propaganda behaupteten, mit einer von parasitären NGOs, studierten Bildungslosen und stets ihr eigenes Süppchen kochenden Politikerdarstellern ausgedachten Verschwörungstheorie. Wäre sie damals in der dunkelsten Zeit Deutschlands aufgewachsen, hätte sie auch das mit dem Juden-Ungeziefer geschluckt, ohne daß ein Jude ihr etwas angetan hätte. Sie ist das Opfer ihrer manipulierten Wahrnehmung.

(Weiterlesen bei der-kleine-akif.de [2])

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Hamburg: Somalische Piraten haben auf deutsche Sozialhilfe umgesattelt

geschrieben von libero3.1 am in Deutschland | 87 Kommentare

Von MANFRED W. BLACK | Zehn Jahre ist es her: Ostern 2010 beschossen und kaperten somalische Piraten den in Hamburg registrierten Frachter „Taipan“ vor der Ostküste Afrikas. Der Überfall ist damals am Ende aber nicht gelungen.

Ein niederländisches Marinekommando befreite die Besatzung des Frachters Stunden wenig später, die Marinesoldaten setzten  die Seeräuber fest. Die Berufsverbrecher wurden in die Niederlande gebracht und von dort an Deutschland ausgeliefert. In Hamburg sind die Schwarzen vor Gericht gestellt worden.

Das Landgericht Hamburg verurteilte die zehn Somalier im Oktober 2012 wegen Angriffes auf den Seeverkehr und erpresserischen Menschenraubes zu Haftstrafen zwischen zwei und sieben Jahren. Schon 2015 waren die afrikanischen Piraten freilich wieder alle auf freiem Fuß.

2018: Was machen die Piraten?

Vor drei Jahren stellte die AfD-Fraktion in der Hamburger Bürgerschaft eine parlamentarische schriftliche Anfrage bei der Hamburger Stadtregierung. Die Abgeordneten wollten wissen, was aus den verurteilten Piraten geworden war. Den Angaben des Senats zufolge lebten vor drei Jahren fünf von ihnen „als freie Menschen in Hamburg“ („Die Welt“) [3].

Der Plan der Stadt, die Seeräuber möglichst abzuschieben, war gescheitert. Die Durchsetzung der Ausreisepflicht sei gegenwärtig nicht möglich, erklärte damals der Senat den AfD-Abgeordneten.

Vier andere Piraten seien freiwillig ins somalische Afrika ausgereist, ein weiterer nach Schweden. In allen fünf Fällen der noch in Hamburg lebenden Schwarzen seien Ausweisungsverfügungen erlassen worden, teilte die Stadtregierung mit. „Eine sei jedoch durch einen gerichtlichen Vergleich wieder aufgehoben worden, ein anderes Verfahren noch nicht rechtskräftig entschieden“, schrieb die „Welt“.

Zwei Somalier hatten damals offenkundig eine besondere Aufenthaltserlaubnis beantragt. Wohl mit Erfolg. „Die Welt“: „Es lägen schützenswerte Beziehungen zu bleibeberechtigten Familienmitgliedern vor“. Heißt offenbar: Es waren Familienangehörige aus Somalia nachgezogen worden, die – das ist anzunehmen – ebenfalls von Sozialhilfe leben. Und zwar als „Asylanten“.

Keine Pässe, keine Flugverbindung

Ein Sprecher des Einwohner-Zentralamtes erklärte, der fünfte Somalier sei zwar rechtskräftig ausgewiesen, könne jedoch auch nicht abgeschoben werden. Keiner der Afrikaner habe einen Pass, da die somalische Botschaft in Deutschland keine Reisedokumente ausstelle. Die „Welt“: „Zudem gebe es keine für Rückführungen geeigneten Flugverbindungen nach Somalia.“

Die fünf Piraten erhielten 2018 „Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz“.  Zwei von ihnen wohnten damals in öffentlichen Unterkünften, drei in Privatwohnungen. Alles bezahlt vom Staat. Also vom Steuerzahler. Zusätzlich gab es umfangreiche materielle Leistungen zur Absicherung eines befriedigenden Lebensstandards.

Die Frage, ob einer von den gelernten Piraten mittlerweile einen deutschen Schulabschluss gemacht hat, konnte der Senat angeblich nicht beantworten. Fest stand, dass in den Ausländerakten bei keinem ein Nachweis dazu enthalten war.

Auch zur Frage nach möglichen neuen Straftaten äußerten sich die Behörden vor drei Jahren nur auffallend vorsichtig. Es seien den offiziellen Stellen keine neuen Verurteilungen bekannt – aktuelle Auskünfte aus dem Bundeszentralregister stünden nicht zur Verfügung.

2021: Was ist aus den Seeräubern geworden?

Nun hat die AfD-Fraktion beim Senat erneut nachgefragt. [4] Die Parlamentarier wollten wissen, welche News es von den Seeräubern gebe. Die Stadtregierung antwortete, „von den ursprünglich zehn verurteilten somalischen Staatsangehörigen leben noch drei Personen in Hamburg“.

Vier weitere Personen seien „zwischenzeitlich ausgereist“. Über den Aufenthaltsort von drei weiteren Personen lägen „dem Senat keine Erkenntnisse vor“.

Zwei der jetzt in Deutschland lebenden Berufsverbrecher besitzen weiterhin eine „Aufenthaltserlaubnis“, da sie sich „nachhaltig in die Lebensverhältnisse der Bundesrepublik Deutschland integriert“ hätten. Was immer das auch heißen mag.

Ein Somalier, so der Senat, bezieht Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Heißt: Die Wohnung wird gratis gestellt, dazu kommen weitere Gelder für den laufenden Lebensunterhalt.

Die Frage, ob die beiden anderen Ex-Piraten ihren Unterhalt ganz oder teilweise durch Sozialleistungen bestreiten, weigerte sich der Senat zu beantworten. Angeblich aus Datenschutzgründen. Es ist zu vermuten, dass auch diese Personen rundum vom Sozialstaat auskömmlich versorgt werden.

Nicht einmal Piraten werden abgeschoben

Diese Antworten der rot-grünen Stadtregierung kommentierte der Fraktionsvorsitzende der Partei, Dirk Nockemann, in einer Presseerklärung. Die verurteilten Verbrecher seien „nur wegen des Gerichtsprozesses und der Haftverbüßung in unsere Hansestadt gekommen“.

Anstatt die Gangster „unverzüglich abzuschieben, werden sie sogar mit dem Freifahrtschein belohnt“. Das sei „ein Staatsversagen auf ganzer Linie“. Es zeige „sich, dass die Regierenden nicht einmal in der Lage, geschweige denn willens sind, verurteilte Piraten in ihre Heimat zurückzuschicken“. Geschichten wie diese führten „zu einem zunehmenden Politikverdruss in der Bevölkerung“.

 

Quellen

 

 

 

Drucksache der Bürgerschaft / Erneut nachgefragt

 

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Ahmad Mansour und „eine Geschichte der Unterwanderung“

geschrieben von Manfred Rouhs am in Islam,Islamaufklärung,Taqiyya | 30 Kommentare

Von MANFRED ROUHS | Der deutsch-israelische Psychologe und Autor Ahmad Mansour veröffentlicht derzeit bei der „Welt“ eine mehrteilige Artikelserie, die sich kritisch mit der Unterwanderung Deutschlands durch gut organisierte und durchaus geschickt argumentierende Muslime auseinandersetzt. Die Kurzfassung seiner Kernaussagen dürfte auf viele mediengläubige brave Bundesbürger wie eine Durchsage aus einem Paralleluniversum wirken:

„Der Politische Islam will die Demokratie untergraben. Dazu nutzt er Strukturen, die harmlos wirken: Sprachschulen, Kulturzentren oder NGOs. Dort wird religiöser Radikalismus mit integrationsfreundlicher Rhetorik getarnt. Wer das kritisiert, wird als Rassist hingestellt.“

Politisch argumentierende und agitierende Muslime haben in Deutschland immer wieder gute Erfahrungen mit Rassismus-Vorwürfen gemacht. Kritik am Kopftuch ist für sie Rassismus – womit sich jede weitere Diskussion erübrigt, denn dem Verdacht, ein Rassist zu sein, mögen sich deutsche Gut- und Bessermenschen auf keinen Fall aussetzen. Kritik an der Kinderehe ist Rassismus, denn sie verletzt Muslime in ihrer kulturellen Selbstbestimmung. Kritik an Moscheen und Schulungszentren politischer Muslime ist rassistisch und demokratiefeindlich, denn sie stellt das Recht der Muslime in Abrede, sich ebenso zu organisieren, wie es Christen und Atheisten tun:

„So arbeitet der Politische Islam. Er versucht, die Demokratie mit Mitteln zu untergraben, die harmlos, unauffällig und oftmals auch solidarisch und höchstdemokratisch erscheinen. Seine eigentlichen Ziele verbirgt er und schmückt sie stattdessen mit demokratischen Narrativen. Das macht ihn so gefährlich.“

Ahmad Mansour hat sich mehrfach mit öffentlichen Äußerungen gegen die AfD für den etablierten Politikbetrieb nützlich gemacht und für die Massenmedien konsensfähig gehalten. Trotzdem ist seinen Veröffentlichungen [5] eine möglichst weitere Verbreitung zu wünschen – denn wer einmal erkannt hat, wie realitätsfern die Mehrheitsströmungen im deutschen massenmedialen und politischen Betrieb gegenüber konsequent und konsistent operierenden muslimischen Interessenvertretern handeln, wird sich durch Grüne, Rote, Schwarze und Liberale nie wieder gut vertreten fühlen und sich für die Zukunft Deutschlands ein blaues Wunder wünschen.


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs [6], Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt, vierteljährlich die Zeitschrift SIGNAL [7] herausgibt und im Internet ein Nachrichtenportal [8] betreibt. Der Verein veröffentlicht außerdem ein Portal für kostenloses Online-Fernsehen [9] per Streaming und stellt politische Aufkleber [10] und andere Werbemittel zur Massenverteilung zur Verfügung. Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig.

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Nur Querschauspieler sind auch Volksschauspieler!

geschrieben von libero3.1 am in Corona,Deutschland | 174 Kommentare

Von WOLFGANG HÜBNER | Nein, Schauspieler sind nicht politisch kompetenter als Bäcker, Elektriker, Supermarktangestellte oder Bundesminister. Und wenn sie sich politisch äußern, dann muss das auch nicht intelligenter klingen als bei anderen Berufsgruppen. Solche Wortmeldungen von Schauspielern bekommen jedoch in einer Bilder- und Mediengesellschaft öffentlich mehr Gewicht und haben deshalb größere Wirkung.

Deshalb sind die 53 Filmspots mit bekannten und weniger bekannten deutschen Schauspielern, die sich in ihren Beiträgen kritisch-kreativ mit dem Virusgeschehen auseinandersetzen, von nicht zu unterschätzender politischer wie gesellschaftlicher Bedeutung – was die üblen Reaktionen ja auch eindrucksvoll beweisen.

Damit haben die an der sehr gelungenen Aktion beteiligten Schauspieler zumindest etwas von der verlorenen Ehre einer von Subventionen korrumpierten, in linksgrünem Konformismus verkrusteten Kulturszene in Deutschland gerettet. Zwar kommt dieser Aufschrei gegen eine extrem lebens- und kulturfeindliche Politik zu spät, um das erbärmlich lange feige Schweigen all derer vergessen zu machen, die vom Beifall, den Eintrittsgeldern, Steuern und Rundfunkgebühren der Massen sehr gut bis erträglich leben können.

Wer das späte Erwachen nun jedoch den beteiligten Schauspielern ankreidet, der sollte sich fragen: Wann und wo hat es den großen bundesweiten Elternprotest gegen die Maskierung und den Bildungsausfall für Kinder gegeben? Wo und wann haben sich Gastwirte und Hoteliers machtvoll in Berlin versammelt? Wo ist die Riesendemonstration der Amateursportvereine gewesen? Bei keiner dieser bislang so nicht realisierten Veranstaltungen hätten Teilnehmer beruflich so viel riskiert wie jetzt diejenigen Schauspieler, die sich derzeit unter dem Druck der Hetzmedien und regimetreuen Staatskünstler noch nicht von ihren Beiträgen distanziert haben und das auch hoffentlich nicht tun werden.

Doch auch diejenigen, die schon wieder ängstlich den Rückzug angetreten haben, haben verdienstvoll gehandelt: Denn jeder einzelne Rückzug dokumentiert das extrem intolerante, offen gegen Meinungs- und Kunstfreiheit gerichtete Klima in der totalitär tendierenden Gesellschaft der späten Merkel-Ära. Dass dummdreiste Medienlumpen wie Böhmermann nach der Filmaktion aufheulen, ist so unvermeidlich wie das unverhohlen  demokratieverachtende Geschnatter von Politikern in Rundfunkräten. Die schlimmsten Vasallen der Corona-Demokratur werden allerdings nun kenntlich, das ist sehr gut so.

Wenn der Präsident der Deutschen Filmakademie, der renommierte Schauspieler Ulrich Matthes, den mutigen Kollegen „Zynismus“ unterstellt und sagt: „Seit ich seit zwei Jahren Präsident der Filmakademie bin, versuche ich einen Kampf gegen die AfD zu führen und da habe ich auch sehr, sehr viele, wenn nicht alle Mitglieder der Filmakademie hinter mir. Das ist schrecklich, dass die jetzt Applaus kriegen von dieser Seite und jetzt so naiv oder blöd oder beides sind“, dann zeigt das in aller Deutlichkeit die hirnrissige Politisierung eines Betriebs, der unzählige schlechte und publikumsfremde Werke produziert, aber sich seine korrekte „Haltung“ nur zu gerne aus öffentlichen Kassen vergüten lässt.

Zweifellos haben die an der Aktion beteiligten Schauspieler Mut bewiesen, der sie in Zukunft viele Engagements kosten kann. Aber allen, die sich nicht beugen werden, sei versichert: Ab jetzt und bis auf weiteres habt ihr euch das Prädikat „Volksschauspieler“ verdient!


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner [11] schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite [12] erreichbar.

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#allesdichtmachen erinnert an Biermann-Rauswurf vor 45 Jahren

geschrieben von libero3.1 am in Deutschland | 74 Kommentare

Von WOLFGANG PRABEL | Eine Reihe von Satirevideos unter dem Label #allesdichtmachen gegen den von Dr. Merkel verhängten Stubenarrest erschüttern und spalten die linke Schickeria und erregen große Aufmerksamkeit. Es ist ein massenwirksamer Tabubruch, wie der Protestbrief gegen den Biermann-Rauswurf vor 45 Jahren. Ein Rückblick, weil die Lage eigentlich schon wieder dieselbe ist:

Wolf Biermann hatte im November 1976 ein Konzert in Köln [13] gegeben, das im Westfernsehen übertragen wurde. Er wurde postwendend ausgebürgert, offensichtlich war das schon lange geplant. Die nächsten Tage gab es eine regelrechte Protestwelle von teilweise linksradikalen Staatskünstlern, wie sie das Honecker-Regime noch nicht gekannt hatte. Einen Tag nach der Ausbürgerung veröffentlichen zwölf bekannte Schriftsteller der Zone, wie Sarah Kirsch, Christa Wolf, Erich Arendt, Rainer Kirsch, Günter de Bruyn, Mathias Geschonneck, Jurek Becker und Stefan Heym einen Brief, in dem es hieß:

„Wolf Biermann war und ist ein unbequemer Dichter (…). Unser sozialistischer Staat (…) müßte eine solche Unbequemlichkeit gelassen nachdenkend ertragen können. Wir identifizieren uns nicht mit jedem Wort und jeder Handlung Biermanns und distanzieren uns von dem Versuch, die Vorgänge um Biermann gegen die DDR zu mißbrauchen. Biermann (…) hat nie (…) Zweifel daran gelassen, für welchen der beiden deutschen Staaten er bei aller Kritik eintritt. Wir protestieren gegen seine Ausbürgerung und bitten darum, die beschlossene Maßnahme zu überdenken.“

Bei der Ostberliner Nachrichtenagentur ADN lief die Erklärung am 17. November gegen 18 Uhr über den Umweg der westdeutschen dpa ein. In den westdeutschen Nachrichten wurde sie ab 19 Uhr als Spitzenmeldung verbreitet. In den nächsten Tagen erklärten sich über 100 Schriftsteller und Künstler mit der Petition solidarisch, es unterschrieben bekannte Personen wie Manfred Krug, Ulrich Plenzdorf, Angelica Domröse, Armin Müller-Stahl und Bettina Wegner. Die Ausbürgerung Biermanns wurde als disziplinierende Abschreckung verstanden, die die engen zugestandenen Freiräume der Kunst bedrohte. Aus Vorsicht und Selbstschutz wurde zwar gegen die Ausbürgerung protestiert, aber auch gegen die Versuche, „die Vorgänge um Biermann gegen die DDR zu mißbrauchen.“ So wie man heute darauf achtet, sich von der AfD und den Querdenkern zu isolieren.

Empörung wurde auch im Zusammenhang mit der Art des Vorgehens gegen Biermann laut. Besonders die Künstler, die etwas älter waren und das erste sozialistische Regime noch kannten, warfen der SED-Regierung vor, daß sie mit der Zwangsexilierung des Liedermachers an die Tradition des deutschen Nationalsozialismus im Umgang mit Andersdenkenden anknüpfte. Stefan Heym sagt in diesem Zusammenhang wenige Tage nach der Ausbürgerung in einem Gespräch zwischen einigen Petenten und dem Chef der Abteilung Agitation und Propaganda, Werner Lamberz, zur Maßnahme gegen Biermann: „(…) daß die Terminologie dieses Artikels wörtlich entnommen ist den Ausbürgerungsdokumenten des nationalsozialistischen Staats (…). Die Ausbürgerung ist eine Nazipraxis.“

In den nächsten Jahren wechselte einer nach dem anderen Petenten in den Westen, nur wenige blieben Landeskinder. Die Wirkung war und blieb für die Führung verheerend. Bis in die Partei hinein reichte die Empörung. Der Staat hatte sich mit Leuten, die auch eine Ausstrahlung nach dem Westen hatten, immer geschmückt und sie zu propagandistischen Zwecken mißbraucht. Diese Schiene war weggebrochen.

Peter Edel. [14]
Peter Edel.

Es gab natürlich auch damals fanatisierte Böhmermänner: Zu den „Kulturschaffenden“, die sich im „progressiven“ Sinne äußerten, gehörte der Schriftsteller Peter Edel, der betonte, er habe die Entscheidung mit Erleichterung aufgenommen und begrüße sie. Gleichzeitig hoffe er, dass sie ernüchternd auf andere wirke. Dabei verwies er auf Freunde Biermanns wie Jurek Becker.

Uwe Berger, parteiloser Lyriker, habe eine solche entschlossene Maßnahme seit langem erhofft, weil damit anderen »Gleichgesinnten« gezeigt werde, wo ihr Spielraum zu Ende ist und die Geduld aufhört. Der freischaffende Rundfunk- und Fernsehautor Horst Ulrich Wendler begrüßt Biermanns Ausweisung. Es sei zukünftig notwendig, die »vielen kleinen Biermänner« unter Kontrolle zu halten, um das Problem endgültig zu lösen. Er behalte sich vor, im Berliner Schriftstellerverband die Frage aufzuwerfen, wie man künftig solchen Leuten offensiv gegenübertreten wolle.

Dr. Werner Neubert, Literaturwissenschaftler, begrüßte Biermanns Ausweisung als eine unbedingte Notwendigkeit. Biermann, der eigentlich hinter Schloss und Riegel gehöre, sei damit noch gut bedient worden.

Der Cheflektor des Verlages »Neues Leben«, Genosse Lewerenz, schätzte gegenüber dem MfS ein, daß Biermanns Ausweisung, die mit dem Ausschluss von Rainer Kunze aus dem Schriftstellerverband im Zusammenhang stehe, eine neue Phase der Kulturpolitik in der Zone einleite, die durch größere Konsequenz und Härte gekennzeichnet sein werde. Das sei unvermeidbar, da sich unter den gegenwärtigen politischen Bedingungen die Partei keine Untergrundbildung und Untergrundliteratur leisten könne. Lewerenz hoffte, daß eine konsequentere Kulturpolitik auch schlagartig andere, jetzt noch schwebende kulturpolitische Fragen lösen werde.

1976 gab es Einzelne, die dem Druck der Genossen nicht widerstanden und widerrriefen, zum Beispiel der Bildhauer Fritz Cremer. Auch wer demnächst ein Engagement haben will, muß Asche auf sein Haupt streuen und bereuen. Der SPD-Politiker und WDR-Rundfunkrat Garrelt Duin forderte bei Twitter [15], die Öffentlich-Rechtlichen müßten die Zusammenarbeit mit Schauspielern wie Liefers und Tukur beenden. Heike Makatsch und die anderen haben wohl nicht gewußt, mit welchem religiösen Ernst es in Merkeldeutschland und insbesondere bei der SPD zugeht.

1976 standen 18 Millionen Ossis etwa 63 Mio. Wessis gegenüber. Die Bundesrepublik konnte die Übersiedler spielend absorbieren. Heute stehen 82 Millionen Deutschen nur neun Millionen Österreicher und etwa 8,5 Mio Schweizer gegenüber. Von letzteren nur etwa fünf Mio deutschsprachig, wenn man nicht allzu strenge Maßstäbe an die alemannische Mundart anlegt. Da wird es im Exil für #allesdichtmachen schon etwas eng. Wer rechtzeitig russisch, schwedisch oder polnisch gelernt hat, hat bessere berufliche Perspektiven.

Wie die Sache mit #allesdichtmachen auch ausgeht: Der Ruf der Bundesrepublik als demokratisches oder gar freiheitliches Land ist wieder einmal ruiniert.

Grüße an den Inlandsgeheimdienst: „Die Stasi ist mein Eckermann“ [16] (Biermann)


(Im Original erschienen auf prabelsblog.de [17])

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106. Jahrestag: Bundesregierung ignoriert Völkermord an Armeniern

geschrieben von libero3.1 am in Alternative für Deutschland (AfD),Armenien,Völkermord | 40 Kommentare

Eine Große Anfrage von AfD-Bundestagsabgeordneten fördert einen Skandal zutage: Die Bundesregierung rührt keine Hand für das christliche Volk der Armenier. Der Umgang mit dem Völkermord, der am 24. April 1915, also exakt vor 106 Jahren begann, ist dabei symptomatisch. Auch heute töten türkische Soldaten armenische Frauen und Kinder – und die Bundesregierung leistet durch Nichtstun Vorschub.

Was hat der Völkermord an den Armeniern, der 1915 begann, mit der heutigen Politik zu tun? Sehr viel! Der AfD-Abgeordnete Jürgen Braun legte im Bundestagsplenum den Finger in die Wunde – genau 106 Jahre nach dem Beginn des Menschenschlachtens auf dem heute von der Türkei ganz selbstverständlich als „türkisch“ betrachteten Land: „Gezielte militärische Angriffe auf armenische Kirchen in Berg-Karabach. Bomben auf christliche Traditionen, auf die Kathedrale von Schuschi. Anderthalb Jahrtausende Christentum in Gefahr. Christliche Dörfer entvölkert.“

Aserbaidschan werde von der Türkei unterstützt beim Versuch, das Volk der Armenier auszulöschen. Konkret bezog er sich dabei auf den jüngsten Kaukasuskrieg, bei dem Soldaten Aserbaidschans, massiv unterstützt durch schweres Gerät und gezielte Luftangriffe aus der Türkei, die Region Berg-Karabach angegriffen hatten. Der Status dieser Region ist völkerrechtlich ungeklärt. Wichtig zu wissen ist aber, dass das uraltes und unbestrittenes armenisches Territorium ist. Lediglich durch eine Verschiebung von Distriktgrenzen zu Zeiten der einstigen Sowjetunion gelangte die aserbaidschanische Regierung, damals nur eine Marionettenregierung der Machthaber in Moskau, an die Kontrolle über die armenische Region. Das war damals egal – beide Länder gehörten gleichermaßen zur UdSSR.

Braun griff in seiner Rede aber nicht die Geschichte, sondern die aktuellen Ereignisse auf: „In wenigen Wochen ist es fünf Jahre her, dass der Bundestag endlich den türkischen Völkermord an den Armeniern anerkannt hat. Fünf Jahre, in denen es die Bundesregierung vermieden hat, auch nur ein einziges Mal das Wort Völkermord oder Genozid in den Mund zu nehmen.“ Hier ist er, der Skandal, und zwar mitten in Berlin! Und Braun legte nach: „Über 100 Jahre hat es gedauert, bis ein deutsches Parlament offiziell den Völkermord an den Armeniern im Osmanischen Reich anerkannt hat.“

Dabei ist der Völkermord der Türken an den Armeniern im Osmanischen Reich eine historische Tatsache. Die Bundestagsdrucksache, mit der das am 2. Juni 2016 anerkannt wurde, trägt die Nummer 18/8613 – wörtlich ist vom „Völkermord“ die Rede. Die wichtigsten Personen der damaligen Bundesregierung nahmen an dieser Plenarsitzung nicht teil: Bundeskanzlerin Angela Merkel, der Vizekanzler Sigmar Gabriel und auch der Außenminister Frank-Walter Steinmeier glänzten durch Abwesenheit.

Jürgen Braun sagte nun im Plenum: „Die AfD-Fraktion hat nachgefragt. Wir haben eine Große Anfrage zum Völkermord an den Armeniern an die Bundesregierung gerichtet.“ Man habe gefragt, wie es um die Umsetzung dieser ohnehin historisch verspäteten Resolution stehe – und: „Die Antworten der Bundesregierung auf unsere Große Anfrage sind dürftig, im normalen Leben würde man sagen: dummfrech.“ Die Bundesregierung tue so, als hätte es nie einen Völkermord an den Armeniern gegeben, denn: „Die Bundesregierung hat so gut wie nichts in den letzten fünf Jahren unternommen. Diese Haltung kommt einer Leugnung des Völkermords an den Armeniern nahe.“

Der 24. April gilt heute weltweit als offizieller Gedenktag für den Völkermord an den Armeniern. Doch in der Türkei wird der Völkermord bislang rundweg geleugnet. Bis heute wird in türkischen Schulen unterrichtet, einen Völkermord habe es nicht gegeben und alle gegenteiligen Behauptungen seien feindliche Propaganda, um der Türkei zu schaden.

Die Bundesregierung steht im dringenden Verdacht, sich die türkische Sichtweise zueigen zu machen. Daher fragten die AfD-Abgeordneten, ob die Bundesregierung einen Zusammenhang sehe zwischen dem Völkermord an den Armeniern und der heutigen Verfolgung von Christen in islamischen Ländern. Diese Frage verneinte die Bundesregierung im Juli 2019 rundheraus – kaum mehr als ein Jahr später griff der türkische Satellitenstaat Aserbaidschan die zwischen der Türkei und Aserbaidschan strategisch eingeklemmten Armenier an, und zwar über ihre verwundbarste Flanke, die Region Berg-Karabach. Haupttreiber ist der türkische Machthaber Erdogan, und die Mehrheit der islamisch-radikalisierten Türken macht ebenso mit wie das Volk der Aseris, das sich als türkisches „Brudervolk“ begreift und von einer knallharten moslemischen Diktatur beherrscht wird.

Jürgen Braun fasst die aktuelle Lage so zusammen: „Heuchlerische Hypermoral in Berlin – und in Berg-Karabach sterben die Armenier!“ Betretenes, ja, betroffenes Schweigen herrschte im Bundestag, als er der Bundesregierung mit Blick auf die 2016 vom Bundestag verabschiedete Armenien-Resolution den Spiegel vorhielt: „Die Bundesregierung hat so gut wie nichts in den letzten fünf Jahren unternommen. Diese Haltung kommt einer Leugnung des Völkermords an den Armeniern nahe.“

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#allesdichtmachen – 53 kleine Negerlein?

geschrieben von Cassandra am in Corona | 143 Kommentare

Von DER ANALYST | Die älteren Leser werden aus ihrer Kindheit noch den Zählreim „Zehn kleine Negerlein [18]“ kennen, der zehn Strophen enthält, in denen jeweils ein „Negerlein“ stirbt oder verschwindet, bis nur noch eines da ist. Da der Begriff „Neger“ mittlerweile als abwertend und rassistisch empfunden wird, sind die Zeiten längst vorbei, in denen dieser Reim Gegenstand von Kinderbüchern ist und als geflügeltes Wort benutzt wird.

Jenen, die es noch kennen, drängt sich angesichts des Verlaufes der Aktion von #allesdichtmachen unwillkürlich der Vergleich mit den „Zehn kleinen Negerlein“ auf.

… da waren’s nur noch 41

53 bekannte deutsche Schauspieler hatten in kurzen Videoclips mit ironischer, teils sarkastischer Satire scharfe Kritik an der Corona-Politik der Regierung und der Berichterstattung der Medien geübt (PI-NEWS berichtete [19]). Die 53 Videos wurden am vergangenen Donnerstag auf YouTube [20] hochgeladen.

Bereits am Freitag, gegen 00.30 Uhr, waren es zwei weniger. Am selben Tag, um 12.15 Uhr, fanden sich dann nur noch 49, um 14.45 Uhr noch 47, um 20.45 Uhr noch 42 und am Samstag um 2 Uhr noch 41 Videoclips. Man muss kein Prophet sein, um vorauszusagen, dass sich der Schwund fortsetzen wird.

Eine Woge des Hasses

Der Grund dafür ist die massive Hasswelle, die den Protagonisten seitens des Mainstreams entgegen schlug. Garrelt Duin, SPD-Politiker und WDR-Rundfunkrat, forderte in einem mittlerweile gelöschten Tweet sogar, die Zusammenarbeit mit den an der Aktion Beteiligten zu beenden (PI-NEWS berichtete [15]).

Als nächstes fielen den Protagonisten ihre Schauspieler-„Kollegen“ in den Rücken:

Die Retourkutsche der Mainstream-Medien

Die Mainstream-Medien, die in den satirischen Clips von den Schauspielern heftig kritisiert werden, schlagen nun zurück und setzen sich an die Spitze der Hass-Kampagne, die  gegen die Beteiligten geführt wird. Das Redaktionsnetzwerk Deutschland [21] schreibt:

„(…) Denn diese Aktion ist ein Schlag ins Gesicht der erschöpften Pfleger und Ärzte, die seit Monaten auf der letzten Rille laufen. Es ist eine Verhöhnung der Hinterbliebenen von mehr als 80.000 Corona-Toten und derer, die auf Intensivstationen um ihr Leben kämpfen. Es ist eine zynische, kaltherzige Demonstration von Borniertheit aus den klimatisierten Türmen der Elfenbeinkultur, vorgetragen auch von jenen, die durchaus gut bezahlter Arbeit nachgegangen sind in den letzten Monaten.“

Der Gipfel der Heuchelei

Wir erleben hier den Gipfel der Heuchelei. Die Erschöpfung der Pflegekräfte, die schon seit Jahren besteht, ist dem Kaputtsparen des Gesundheitswesens geschuldet und nicht dem Virus. Die Zahl der 80.000 „Corona-Toten“ würde wie Schnee an der Sonne schmelzen, wenn man jeden einzelnen obduziert hätte, um herauszufinden, an was er tatsächlich gestorben ist.

Wer denkt an die Alten, die dank „Corona“ in den Heimen vereinsamen und wie Primeln eingehen? Wer denkt an die Jüngsten, die ihrer Kindheit und ihrer Schulbildung beraubt werden? An die vielen Menschen, darunter ebenfalls Kinder, die aufgrund des Dauerlockdowns depressiv und suizidal werden? An jene, die sterben, weil Untersuchungen und Operationen verschoben werden, oder jene, die sich trotz eines Herzinfarktes oder eines Schlaganfalls nicht ins Krankenhaus trauen, weil ihnen die Medien eine riesengroße Angst vor Corona eingehämmert haben?


[22]Gerne erfüllen wir die Bitte der Betreiber des alternativen Telegram-Nachrichtenkanals D-NEWS, an dieser Stelle Werbung für sie zu machen.
D-NEWS – besuchen und abonnieren lohnt sich! Hier der Link: https://t.me/MeineDNEWS [23]


 

Dem Druck nicht gewachsen

Es konnte nicht ausbleiben, dass eine ganze Reihe der Beteiligten dem Druck nicht gewachsen waren und sich mit einem „mea maxima culpa“ von der Aktion distanzierten.

Den Anfang machte Heike Makatsch. Sie ließ ihr Video löschen und postete auf Instagram:

[24]

Jan Josef Liefers ließ sein Video online, gab aber folgende Stellungnahme ab:

„Eine da hinein orakelte, aufkeimende Nähe zu Querdenkern u.ä. weise ich glasklar zurück“, schrieb der 56-Jährige auf Twitter. „Es gibt im aktuellen Spektrum des Bundestages auch keine Partei, der ich ferner stehe, als der AfD. Weil wir gerade dabei sind, das gilt auch für Reichsbürger, Verschwörungstheoretiker, Corona-Ignoranten und Aluhüte. Punkt.“

Auch Ken Duken, Meret Becker und Ulrike Volkerts strichen die Segel, um noch ein paar Beispiele zu nennen.

Aber: Zustimmung von der breiten Masse  

Die „Daumen hoch“, bzw. „Daumen runter“-Funktion der einzelnen Videos ist sicherlich ein Gradmesser, wie die Aktion bei den Menschen im Land angekommen ist. Und hier gibt es nicht den Hauch eines Zweifels, dass die überwältigende Mehrheit (meist das Zwanzigfache) die Videos gut findet. Überzeugen Sie sich selbst [20].

Auch der frühere Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, nannte die Aktion auf Twitter großartig. Der Hamburger Virologe Jonas Schmidt-Chanasit sprach von einem „Meisterwerk“, das „uns sehr nachdenklich machen“ sollte. Die AfD-Bundestagsabgeordnete Joana Cotar twitterte: „Das ist intelligenter Protest.“ Sie feiere Jan Josef Liefers.

„Abtrünnige“ bisher in der Minderheit – die Aktion ist und bleibt ein Erfolg

Von den ursprünglich 53 Videos sind noch 41 online. Das ist die überwältigende Mehrheit. Selbst wenn noch einige abspringen sollten, was menschlich verständlich ist, da nicht jeder das Zeug hat, dem immensen Druck zu widerstehen, bleibt die Mehrheit bisher hart und wird die von den Mainstream-Medien in Corona-Dauerpanik versetzten Bürger vielleicht ein wenig zum Nachdenken bringen.

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