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Jecke Idee: Hamburger Kriegerdenkmal soll umgestaltet werden

Von MANFRED ROUHS | SPD und Grüne treiben in Hamburg die möglichst rasche zeitgeistkonforme Umgestaltung des bekannten Kriegerdenkmals im Stadtteil Bramfeld voran, das immer wieder mit politischen Parolen vollgeschmiert wird. Die kleine halbrunde Anlage wurde 1935 zu Ehren der im Ersten Weltkrieg gefallenen Bramfelder errichtet.

Nach dem Zweiten Weltkrieg kam eine würdige Gedenkplatte für die Gefallenen der Jahre 1939 bis 1945 hinzu. In den 50er- und 60er-Jahren fanden dort viele offizielle Gedenkfeiern zum Volkstrauertag statt, an denen auch Vertreter der damals etablierten politischen Parteien teilnahmen. Das Denkmal war seinerzeit noch unumstritten.

Jetzt aber kratzen SPD und Grüne 440.000 Euro aus Steuermitteln für einen Umbau zusammen, zu dem die „Mopo“ Regina Jäck, Hamburger SPD-Abgeordnete und Mitglied im Kulturausschuss, mit der Einschätzung zitiert, das Kriegerdenkmal „diente ausschließlich der Kriegsverherrlichung und war zuletzt ein Treffpunkt von Neonazis. Diesen toxischen Ort wollen wir durch eine Neugestaltung seiner Wirkung berauben und den Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft endlich angemessen gedenken“.

Hamburg weist eine Pro-Kopf-Verschuldung der öffentlichen Hand von 36.042 Euro aus und belegt damit deutschlandweit den zweiten Platz hinter Bremen mit 43.921 Euro. Zum Vergleich: In Bayern liegt die Pro-Kopf-Verschuldung des Landes bei 987 Euro und in Sachsen bei 279 Euro. In Hamburg stieg die Verschuldung jahrelang immer weiter an – auch vor Corona.

In Hamburg regiert die SPD zusammen mit den Grünen – offenbar auf Kredit, und das heißt: auf Kosten anderer. Eine Tendenz, zumindest auf die Durchführung derzeit entbehrlicher, weil nicht lebenswichtiger, sondern ausschließlich ideologisch motivierter öffentlicher Projekte zu verzichten, ist bei Roten und Grünen in Hamburg nicht erkennbar.


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt, vierteljährlich die Zeitschrift SIGNAL herausgibt und im Internet ein Nachrichtenportal betreibt. Der Verein veröffentlicht außerdem ein Portal für kostenloses Online-Fernsehen per Streaming und stellt politische Aufkleber und andere Werbemittel zur Massenverteilung zur Verfügung. Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig.