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Hamburg: „Kinderbanden“ machen Schlagzeilen – wer sind die Täter?

Von MANFRED W. BLACK | Ganz besondere Überfälle – sogar auf Achtjährige – machen aktuell in Hamburg wieder Schlagzeilen. Die sehr jungen Täter haben es in der Regel auf Geld und Handys abgesehen. Nicht selten werden ihre Opfer brutal verprügelt. Medien nennen diese verbrecherischen Gruppen meist „Kinderbanden“ („Hamburger Abendblatt“). Hintergrundinformationen zu den Räubern fehlen in den meisten Medien völlig.

Praktisch alle dieser Bandenmitglieder kommen aus Familien mit Migrationshintergrund, viele von ihnen gehören zur großen Gruppe der „unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen“, die aus dem Orient, aus Afrika oder aus Osteuropa ins Land gekommen sind.

Bis zu 8000 Euro Kosten – pro Person und monatlich

„Unbegleitete jugendliche Flüchtlinge“ kosten den hiesigen Staat – je nach Bundesland – wegen der sozialpädagogischen Rundum-Betreuung in besonderen Wohnungen – pro Person zwischen 4000 und 8000 Euro. Monatlich. Allein von diesen ausländischen Jugendlichen gibt es bundesweit weit über 40.000. In Hamburg rund 5000.

Die meisten dieser Minderjährigen sind zwischen 14 und 18 Jahre alt, berichtete der „Deutschlandfunk“. Heißt: Nicht wenige dieser „Jugendlichen“ geben an, jünger als 14 Jahre zu sein. Diese „Kind-Täter“ können in Deutschland immer wieder kriminell aktiv werden, ohne eine ernsthafte Strafe befürchten zu müssen.

Altersangaben dürfen nicht überprüft werden

Anfang Mai schrieb das „Abendblatt“ auf seiner Titelseite über Kinderbanden, die insbesondere rund um den Kiez von Hamburg-St. Pauli andere Kinder überfallen und dort für große Ängste sorgen. Laut Zeugen sollen die Täter oftmals erst zehn oder elf Jahre alt sein.

Vielfach ist allerdings schon festgestellt worden, dass diese „Kinder“ in Wirklichkeit erheblich älter sind, als sie angeben. Da angeblich keine Papiere vorhanden sind, können die Altersangaben nicht nachgeprüft werden, weil rechtsmedizinische Altersuntersuchungen in Deutschland für Ausländer in der Regel nicht erlaubt sind.

„Kinder“ überfallen Kinder

„Kinder-Räuber“ agieren häufig mit roher Gewalt. In einem Fall waren ihre Opfer, zwei Kinder, erst acht Jahre alt. Der jüngste Überfall auf zwei Achtjährige ereignete sich am 1. Mai ausgerechnet vor der Altonaer „Friedenskirche“. Dort hatten „vier Jungen“ („Abendblatt“) den beiden Jüngeren aufgelauert.

Einem der Opfer wurde in den Bauch geschlagen, dann das Portemonnaie entrissen. Schließlich konnten die beiden Achtjährigen zur nächsten Polizeiwache laufen. Die Beamten leiteten eine Fahndung ein. Freilich wieder einmal erfolglos.

Täter sind polizeibekannt

Ebenfalls am 1. Mai ist ein Zwölfjähriger an einer Skaterbahn in St. Pauli überfallen und beraubt worden. Die Täter hatten das Kind gegen die Wand gedrückt und zehn Euro aus der Geldbörse entwendet. In diesem Ausnahmefall sind ein angeblich 13-Jähriger und ein gerade offiziell 14 Jahre alt gewordener Räuber von Polizeibeamten ermittelt worden.

Diese „Kinder“ sind bereits länger polizeibekannt, sie haben schon mehrfach Drogen gekauft und sind mehrere Male mit Messern bewaffnet in der Waffenverbotszone auf dem Kiez erwischt worden.

Die Polizei erklärte, sie schließe nicht aus, dass es weitere Überfälle dieser Art gegeben hat, die – aus welchen Gründen auch immer – nicht angezeigt wurden.

Polizei und Gerichte machtlos

Polizeisprecher Holger Vehren erklärte, es würden „präventive Maßnahmen“ ergriffen werden. Dazu gehörten „sehr eingehende Gespräche“ mit den Eltern der ermittelten Täter.

Mit anderen Worten: Polizisten und Staatsanwaltschaften geben sich machtlos. Verantwortlich sind die herrschenden Politiker.

Keine Angaben machte die Polizei zum ethnischen Hintergrund der „Kinderbanden“. Ob es sich um „deutsche“ Kinder (mit „doppelter Staatsangehörigkeit“) handelt – oder um „Kind-Räuber“, die aus den Reihen der Sinti und Roma kommen? Die Frage wird von den Journalisten oft nicht einmal mehr gestellt, geschweige denn zu Papier gebracht.

14-Jähriger und 20 Kumpane

In Hamburg-Bergedorf kam es am 4. Mai zu einer Massenschlägerei. Rund 20 Jugendliche schlugen mit großer Brutalität auf eine kleine Gruppe von jungen Männern ein. Der 14-jährige mutmaßliche Haupttäter hatte als Anführer 20 seiner Freunde und Verwandten – im Alter von 14 bis 18 Jahren – herbei telefoniert.

Bei den wilden Attacken wurden sogar „am Boden liegende“ Personen „noch erheblich getreten“ („Abendblatt“).

Hier reagierte die Polizei massiv – mit einem gezielten Schwerpunkteinsatz am nächsten Tag. Der 14-jährige Anführer der Schläger – ein „Deutschkasache, der bei der Polizei als Intensivtäter geführt wird“ („Abendblatt“) – wurde zusammen mit weiteren sechs Tatverdächtigen festgenommen. Alle sieben Verhafteten sollen noch an anderen Körperverletzungs- und Raubdelikten beteiligt sein.

„Südländische Erscheinung“?

Vor knapp einem Jahr berichtete die „Bild-Zeitung“, dass die Rentnerin Gunda W. in der Hansestadt brutal überfallen worden ist – „von einem Kinder-Gangster“ („Bild“). Die alte Dame ist auf dem Fahrrad fahrend zu Fall gebracht und ihrer Tasche mit Geldbörse, Schlüsseln und Papieren beraubt worden.

Der Täter war nach Aussage des Opfers erst 12 bis 14 Jahre alt, „von ‚südländischer‘ Erscheinung“ („Bild“), rund 150 cm groß – mit dunklen, kurzen, leicht gewellten Haaren.

Südländische Erscheinung? Eine Umschreibung fast immer für Osteuropäer. Meist aus Bulgarien und Rumänien. Den Begriff „Sinti und Roma“ wagt kaum noch jemand zu benutzen. Zu erwähnen, dass Sinti und Roma sich selbst privat meist „Zigeuner“ nennen, gilt heute bereits als ketzerisch.




Grüne wollen wieder mal Boris Palmer rauswerfen

Von MANFRED ROUHS | Sahra Wagenknecht passt nicht mehr zur Partei „Die Linke“, Boris Palmer nicht mehr zu den Grünen. Hans-Georg Maaßen treibt die Laschet/Merkel-CDU in die Raserei, und die SPD sucht einen neuen politischen Dissidenten, nachdem sie am Ende eines mehrjährigen Ausschlussverfahrens Thilo Sarrazin endlich losgeworden ist. An einen solchen Punkt wünscht sich in diesen Tagen Annalena Baerbock, die grüne Wahlkampfhoffnung, die ihren Plagegeist Palmer gerne abservieren würde, bevor sie ab dem Spätsommer zum Sprung ins Kanzler*innenamt ansetzt.

Auslöser der aktuellen grünen Verwünschungen gegen den Tübinger Oberbürgermeister ist eine unappetitliche Onlinediskussion über den Sky-Experten Dennis Aogo, die auch nach mehreren Wochen immer noch nicht langweilig geworden zu sein scheint. Der 34-Jährige soll einer jungen Frau „Negerschwänze“ anempfohlen haben – wer aber wo und wann was genau geäußert hat, ist strittig. Boris Palmer jedenfalls witzelte bei Facebook:

„Der Aogo ist ein schlimmer Rassist. Hat Frauen seinen Negerschwanz angeboten.“

Da kommt aus rotgrüner Perspektive mancher Frevel zusammen: Rassismus und Sexismus mindestens. Schafft nun also ein Parteiausschlussverfahren Abhilfe?

Vor der Bundestagswahl sicher nicht. Denn das grüne Schiedsgerichtsverfahren sieht – erstens – mehrere Instanzen vor, die sich hinziehen dürften. Und zweitens kann zumindest die abschließende Schiedsgerichtsentscheidung wie zuvor auch bereits jede Ordnungsmaßnahme eines Parteigerichtes (in Frage käme z.B. ein Verbot, Parteiämter auszuüben) vor den ordentlichen Gerichten überprüft werden. Und die nehmen regelmäßig auf Wahlkampf-Terminkalender keine Rücksicht.

Ein Ausschlussverfahren würde die öffentliche Debatte um Boris Palmer wahrscheinlich bis zum Wahltag und darüber hinaus ununterbrochen am Kochen halten. Daran können Baerbock & Co. kein Interesse haben. Wenn sie schlau wären und nicht Gefangene ihrer eigenen Ideologie, würden sie das Thema Palmer auf der kleinstmöglichen Flamme kochen und erst im Herbst nach Wahl und Regierungsbildung zum großen Schlag gegen den Abweichler ausholen – wie man das eben so macht in der Parteipolitik, wenn man seinen Machiavelli nicht nur gelesen, sondern auch verstanden hat.


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt, vierteljährlich die Zeitschrift SIGNAL herausgibt und im Internet ein Nachrichtenportal betreibt. Der Verein veröffentlicht außerdem ein Portal für kostenloses Online-Fernsehen per Streaming und stellt politische Aufkleber und andere Werbemittel zur Massenverteilung zur Verfügung. Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig.




Deutsche Klimapolitik ist Klassenkampf pur

Von WOLFGANG HÜBNER | Blitzschnell haben die Regierungsparteien in Berlin auf das skandalöse Klima-Urteil des Bundesverfassungsgerichtes mit wildem Aktionismus reagiert. Dieses Tempo steht im krassen Gegensatz zu den Reaktionen auf andere, nämlich ungeliebte Entscheidungen aus Karlsruhe, die entweder verschleppt, unterlaufen oder überhaupt nicht beachtet wurden/werden.

Besonders Bundeskanzlerin Merkel will offensichtlich am Schluss ihrer Amtszeit noch einmal die Zukunft in Deutschland mit einer schweren Hypothek belasten: den weltweit radikalsten und härtesten “Klimaschutz“-Zielen. Ob sie sich damit für ein künftiges internationales Amt bewerben will oder weit schlimmere Motive sie dabei leiten, sei hier dahingestellt. Tatsache ist jedoch, dass sowohl die Union als auch die SPD und natürlich auch die Grünen bei diesem wirtschaftlichen und sozialen Selbstverstümmlungsunternehmen mitmachen.

Es sollte klar sein: Was in Deutschland unter dem völlig in die Irre führenden Begriff „Klimaschutz“ betrieben werden soll, ist faktisch gar nicht besonders gut versteckter, vielmehr  bewusst betriebener Klassenkampf einer sich finanziell und existenziell gesichert, ideologisch und moralisch überlegen fühlenden Minderheit gegen die große Mehrheit im Volk.

Diese Einsicht wird sich in Anbetracht der politischen Ausrichtung der Medien nicht in den Köpfen der Mehrheit durchsetzen, wohl aber in der täglichen materiellen und sozialen Erfahrungsrealität der Massen. Denn sowohl die Kosten als auch die Konsequenzen des „Klimaschutzes Made in Germany“ werden vorrangig, ja fast vollständig von denen erlitten werden, die mit ihren Einkommen nur ihren notwendigsten Lebensunterhalt bestreiten.

Jede alternative, an den sozialen Bedürfnissen der Mehrheit orientierende Politik muss sich an dieser Tatsache ausrichten. Und selbstverständlich muss jede Maßnahme, die tatsächlich einen nützlichen Beitrag zu Klima- und Umweltschutz in der Welt verspricht, vorrangig, ja fast vollständig zu Lasten der wohlhabenden bis superreichen Kreise in der deutschen Gesellschaft gehen.

Damit können dann wichtige Projekte in den Staaten und Regionen auf der Welt angegangen werden, die ungleich mehr globale Wirkung erzielen dürften als die Totalverschandelung deutscher Landschaften mit gigantischen Windrädern oder erzwungener Umrüstung auf Elektromobilität. Wenn die Minderheit bereit und willens ist, diesen Beitrag zu leisten, kann gerne überlegt werden, was die Mehrheit ohne Überbelastung noch zusätzlich beitragen kann.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.




ServusTV-Film: „Corona – auf der Suche nach der Wahrheit“

Exklusiv für ServusTV macht sich der Linzer Virologe Professor Martin Haditsch auf eine Reise um den Globus. Sein Ziel: führende Wissenschaftler wie den Nobelpreisträger Michael Levitt zu treffen und aus erster Hand Antworten auf die drängenden Fragen zum Ausbruch und der Bekämpfung des Coronavirus zu bekommen. Das Ergebnis: exklusive Interviews, unbequeme Antworten mit neuen Perspektiven und aktuelle Maßnahmen im Kampf gegen Corona.




Journalistengewalt 2021 und 1884

Von WOLFGANG PRABEL | In einem Video stellte ein Vermummter einem Demonstranten anläßlich einer Querdenkeraktion in Weimar ein Bein. Trotz des in die Hose gegangenen Wem-Falls im Vorspann hier das Video.

Wie sich herausstellte, war der Rüpel kein Reichsbürger, kein Querdenker, kein Zivilpolizist, sondern der Geschäftsführer des Thüringischen Journalistenverbandes. In den letzten Tagen war in den Medien öfter von weltweiter Journalistengewalt die Rede, in Landkarten waren Reiche, in denen es körperlich sehr zur Sache geht, wie Turkmenistan, China, Saudi-Arabien und Kuba besonders hervorgehoben.

Aber Deutschland war nicht so als Schwerpunkt dargestellt. Das muß wohl nach der Demo in Weimar revidiert werden. Auch hier gibt es zunehmende Journalistengewalt. Ein ARD-Team wurde in Ostberlin sogar mit tätowierten Bodygards fotografiert.

Wilhelm Busch hat im Juni 1884 einen vergleichbaren Fall dokumentiert, ein Journalist verletzte einen Maler und warf ein Tintenfass.

In selber Stadt ernährte sich
Ganz gut ein Dr. Hinterstich
Durch Kunstberichte von Bedeutung
In der von ihm besorgten Zeitung,
Was manchem das Geschäft verdirbt,
Der mit der Kunst sein Brot erwirbt.

Dies Blatt hat Klecksel mit Behagen
Von jeher eifrig aufgeschlagen.
Auch heute hält er’s in der Hand
Und ist auf den Erfolg gespannt.
Wie düster wird sein Blick umnebelt!
Wie hat ihn Hinterstich vermöbelt!

Sogleich in eigener Person
Fort stürmt er auf die Redaktion.
Des Autors Physiognomie
Bedroht er mit dem Paraplü.
Der Kritikus, in Zornekstase,
Spießt mit der Feder Kunos Nase;

Ein Stich, der um so mehr verletzt,
Weil auch zugleich die Tinte ätzt.
Jetzt greift der Kritikus voll Haß
Als Wurfgeschoß zum Tintenfaß.
Jedoch der Schaden bleibt gering,
Weil ihn das Paraplü empfing.

Offensichtlich ist Journalistengewalt schon seit langer Zeit branchenüblich.

Grüße an den Inlandsgeheimdienst: „Zeitungen sind die einzige dem Schießpulver analoge Erfindung, und eine noch gefährlichere als diese, denn sie dienen nur einer Partei.“ (Friedrich Hebbel, 1813 – 1863)


(Im Original erschienen auf Prabelsblog)




Curio: Mutprobe Meinungsfreiheit – wie ein Land eingeschüchtert wird

Herrscht tatsächlich noch Meinungsfreiheit, wenn man fürchten muss, bei einem falschen Wort schon den Job zu verlieren und den gesellschaftlichen Ruf? Wenn man lieber zweimal überlegt, bevor man den Mund aufmacht, ob es das wert ist?

Eine eigene Meinung zu vertreten, wird immer häufiger zur Mutprobe. Kürzlich hat der Verfassungsschutz eine neue Kategorie eingeführt, die dieses Klima der Einschüchterung weiter schürt: „Delegitimierung des Staates“.

So schwammig, so ungenau, dass alles und nichts darunter fallen kann, was aber dafür sorgt, dass die Grenzen des Sagbaren weiter in Richtung der Unfreiheit verschoben werden.

Die AfD ist die letzte Zuflucht vor der omnipräsenten ideologischen Indoktrination einer Vielfalt-Ersatzreligion, die letzte Zuflucht für alle, die noch selbst denken wollen. Sie macht damit den Bundestag wieder zum Ort des offenen Worts.