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Antisemitismus und Judenhass nur als „Nazikeule“ interessant

Von KEWIL | Die derzeitigen gewalttätigen Protestdemos und Aufmärsche gegen Israel hierzulande haben sehr viel mit Judenhass zu tun. Es werden Israelfahnen verbrannt, Steine gegen Synagogen geschmissen und die Teilnehmer schreien laut und unüberhörbar „Scheißjuden“. Poliitk und Medien haben aber erhebliche Probleme, die Teilnehmer zu benennen und einzuordnen.

Eingewanderte Türken, Palästinenser, Syrer und Nordafrikaner, geduldete Asylanten und andere Personen mit islamischem Migrationshintergrund prägen die Szene. Medien und Politik verschweigen und verschwurbeln das und wollen mit aller Macht auch einheimische Rechte als Judenhasser hineinmischen. Der dämliche EVP-Präsident Manfred Weber (CSU) ist nur der groteske Gipfel.

Das hat System und wird so bleiben. Bei Antisemitismus und Judenhass hat der Deutsche an „Rechte“, Rechtsextreme und speziell natürlich an die AfD zu denken. Alles andere spielt keine Rolle, wird nicht erwähnt, fällt unter den Tisch und ist nicht interessant. Dass ein Großteil der rechtsextremen Straftaten von Mohammedanern begangen wird, kein Wort davon, dass der Islam die größte Gefahr für Juden ist, Schweigen.

Eigentlich interessiert Antisemitismus nur als „Nazikeule“. Und das schließt die Juden, speziell den Zentralrat der Juden, mit ein. Kein Auschwitz-Gedenktag, ohne dass Präsident Josef Schuster nicht grundlos über die AfD herfällt, die anderen Parteien müssten die Alternative „entlarven“ oder gleich verbieten. Und die frühere ZdJ-Präsidentin Charlotte Knobloch rief der AfD im Bundestag im Januar am Holocaust-Gedenktag unverschämt zu: „Sie haben Ihren Kampf vor 76 Jahren verloren!“ Welchen Kampf? Die AfD wurde 2013 gegründet.

Es wäre höchste Zeit, speziell auch für die Juden bei uns, ihren größten Feind – den Islam – zu erkennen. Und es ist die AfD, die seit ihrer Gründung gegen die unkontrollierte Zuwanderung des morgenländischen Islams ins einst christliche Abendland warnt. Aber in Germanistan und Eurabien schert sich keiner darum. Im Gegenteil, man wird wegen solcher Warnungen noch als „Nazi“ diffamiert. Pervers – ein Menetekel.




Video: 231. Pegida Dresden mit Christoph Berndt

Am Montag um 19:15 Uhr geht Pegida Dresden zum insgesamt 231. Mal auf die Straße, um für ihre Bürgerrechte einzutreten. Ähnlich wie bei PI-NEWS hat der Politirrsinn seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht, indem Pegida vom sogenannten Verfassungsschutz als „rechtsextremistisch“ eingestuft wurde. Willkürlich und ohne richterliche Entscheidung – dafür mit pauschalen und fadenscheinigen Begründungen, die keiner, der dort jemals friedlich auf der Straße stand, ernst nehmen kann. Dazu nimmt heute Pegida-Gründer Lutz Bachmann Stellung, als Gastredner konnte kurzfristig der AfD-Fraktionschef von Brandenburg, Christoph Berndt, gewonnen werden. Wir wünschen wie immer gute Unterhaltung beim Livestream.




Sachsen-Anhalt: Ist die Kongo-Bongo-Bahn rassistisch?

Von MANFRED ROUHS | Der Erlebnistierpark Memleben im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt ist ins Visier der Massenmedien geraten. Ein Bericht des MDR-Fernsehens setzt die Betreiber dem Verdacht aus, rassistische Stereotype zu bedienen. Auslöser der Kritik ist die Figur eines Schwarzen mit Knochen im Haar neben einem übergroßen Kochtopf, in dem ein Weißer mit Tropenhelm sitzt, der offenbar gargekocht werden soll. So stellt sich Klein Fritzchen seit mehr als 100 Jahren die Kannibalen und ihre Essgewohnheiten vor.

Kannibalen haben in Europa ein schlechtes Image. Geht man davon aus, dass Menschen mit dunkler Hautfarbe niemals böse sein können, ist es zweifellos verwerflich, sie als Kannibalen darzustellen. Wäre nun also alles gut, wenn die Rollen vertauscht wären? Der Weiße wäre Kannibale und der Schwarze säße im Kochtopf? Wahrscheinlich wäre auch das irgendwie anstößig…

Offenbar ist es gar nicht so einfach, im Deutschland unserer Tage eine lustige Bahnfahrt durch Afrika zu organisieren. Und sei es auch nur mit Figuren in einem Freizeitpark. Da fehlt zunächst einmal die Darstellung kolonialer Schuld der Deutschen. Und wie könnten wohl Figuren für eine solche Einrichtung ohne rassistische Attitüde designed werden? Schwarz dürfen sie ja wohl nicht sein in einem Land, in dem bereits das Blackfacing von Schauspielern auf der Bühne unter Rassismus-Verdacht steht. Wäre dann also eine Afrika-Bahn ausschließlich mit weißen Figuren nicht-rassistisch?

Auffallend ist der heilige Ernst, mit dem sich das MDR-Fernsehen der Kongo-Bongo-Bahn annimmt. Dabei scheint die Speisekarte übersehen worden zu sein, die kurzzeitig links im Bild zu sehen ist und die vier Gerichte Jäger-Schnitzel, Zigeuner-Schnitzel, Forscher-Schnitzel und Jungle Fußpilz-Suppe anpreist. Wer dabei schmunzelt, ist offenbar des Rassismus überführt.

Bleibt nur zu hoffen, dass die mediale Agitation den einen oder anderen Ausflügler dazu motiviert, sich das Objekt des gutmenschlichen Entsetzens mal aus der Nähe anzusehen. Und dass der Schausteller nach Corona auch diese Kampagne wirtschaftlich überlebt und sich vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen nicht abkochen lässt!


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt, vierteljährlich die Zeitschrift SIGNAL herausgibt und im Internet ein Nachrichtenportal betreibt. Der Verein veröffentlicht außerdem ein Portal für kostenloses Online-Fernsehen per Streaming und stellt politische Aufkleber und andere Werbemittel zur Massenverteilung zur Verfügung. Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig.




„Nation, Volk, Kultur“

Von MARTIN E. RENNER (Rede auf der Landeswahlversammlung der AfD-NRW am Samstag in Siegen) | Meine sehr verehrten Damen, sehr geehrte Herren, liebe Kollegen, liebe Freunde, heute leider nur acht Minuten. Sonst habe ich immer zwei Stunden bei meinen Vorträgen.

Und das ist das, was ich am liebsten mache. Vorträge halten. Die Menschen über das Politische, das Historische, das Kulturelle zu informieren. Und deshalb bin ich in den Kultur-und Medienausschuss im Bundestag gegangen und bin dort auch medienpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion.

Wir müssen das Tief- und Hintergründige der verheerenden Verwüstungen in unserer Politik, in unserer Gesellschaft, in unseren Medien erkennen und benennen können. Und ganz sicher: Kultur ist nicht die Sahne auf der Torte des Politischen, sondern die Hefe im Teig unserer Nation.

Ich hätte Sie jetzt auch mit: „Liebe schon länger hier Lebende“ begrüßen können. So wie die Frau Bundeskanzler es schon mal beliebte zu tun. Diese Sprachverhunzung ist genau das, worum es geht.

Es ist die Distanzierung unserer politisch Hochmögenden der polit-medial-ökonomischen Kaste. Die eine Beutegemeinschaft bilden, und sich – von uns, dem gemeinen Volk – abgrenzen. Und genau dieser Ansatz: „Nation, Volk, Kultur“ ist es, für den ich als einziger, noch verbliebener Gründer der Alternative für Deutschland von Anfang an gekämpft habe.

Das ging schon los, bei dem von mir geschaffenen Namen unserer Partei. Für Deutschland.
Huch… das positioniert und polarisiert doch viel zu stark. Habe den Namen aber dann doch durchgesetzt.

Seit neun Jahren kämpfe ich gegen die international-sozialistisch gewollte Zerstörung Deutschlands. Der Zerrüttung der nationalen Identität. Und die kulturmarxistisch begründete Vernichtung des Eigenen.

Helfershelfer unserer politischen Deutschlandabschaffer dieser aktiv betriebenen Zerstörung sind: Die Europäische Union. Die internationalen Organisationen. Die supranationalen Konstrukte, wie UNO, UNHCR, WHO. Die NGOs. Und. Und. Und.

Und jetzt, seit einigen Monaten sehr stark in den Vordergrund getreten: Das Weltwirtschaftsforum und der unselige Klaus Schwab und sein „Great Reset“.

Alles, was ich hier beschreibe ist nichts Neues, plötzlich ans Tageslicht Gekommenes. Bereits in den 60er Jahren haben das die „Frankfurter Schule“ und ihre Vorbeter Adorno, Marcuse, Fromm in einer Vielzahl von Vorträgen und Publikationen annonciert.

In einer Broschüre des Instituts schrieben sie: „Nimm Ihnen die Identität, schaffe die Nation ab, zerstöre die Sprache, relativiere die Kultur … und schaffe eine neue Gesellschaft mit dem neuen Menschen.“

Und die Alt-68er haben genau diesen Ungeist aufgenommen. Haben es als Brevier beim Marsch durch die Institutionen immer dabei gehabt: Als sie sich an den Hochschulen, den Kirchen, den Verwaltungsstrukturen des Staates, den Kultur-Einrichtungen, den NGOs angedient und hochgeschleimt haben. Und an ihre jetzt aktiven Bübelchen und Mädelchen in den Funktionsstrukturen unseres Landes weitergegeben.

„Deutschland verrecke, Deutschland, du mieses Stück Scheiße, we love Volkstod.“ Das skandieren unsere rot-grün linksextremen Jung-Aktivisten. Und was sagte unsere Frau Bundeskanzler auf dem Kirchentag in Dresden im Jahr 2011: „Wer die Neue-Welt-Ordnung haben will, kommt nicht umhin, Teile seiner Souveränität abzugeben.“

Oh ja; an wen denn? Und wie soll das organisiert werden? Und schon im Jahre 2005 sagte unsere Grande Dame: „Wir haben wahrlich keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft auf alle Ewigkeit.“

Und jetzt redet sie von der „großen Transformation“, von der „Neuen Normalität“. Wie ihr Bruder im Ungeist, der Herr Schwab vom WWF. Der unlängst den absolut bestialischen Satz von sich gab: “In zehn Jahren wird niemand mehr etwas besitzen. Und alle werden glücklich sein.“

In Wirklichkeit allerdings meint er: In zehn Jahren werden die Ultrareichen des Big Data, des Big Business, des Big Money alles besitzen. Auf Kosten des Mittelstands. Auf Kosten der werteschaffenden Milieus. Das ist die „Neue Normalität“. Die ist die „Große Transformation“.

Das alles ist neo-marxistischer Neu-Sprech in reinster Form. Klingt ein wenig wie der „Große Sprung“ in China. Innerhalb der maoistischen Kulturrevolution und mit ungefähr 30 Millionen Toten.

Darauf soll also alles hinauslaufen: Der polit-medial-ökonomische Komplex will das Ende unserer nationalen und freiheitlichen Verfasstheit. Wo wir doch alle wissen, dass Demokratie – die Herrschaft des Volkes – des Demos, also des Staatsvolks, bedeutet. Und eine Demokratie kann nur auf dem Boden einer Nation gedeihen.

Es wird schon lange eine neuartige, globalistische, a-nationale Gesellschaft angestrebt. Das geht schon seit Jahrzehnten so. Die Bildung einer neuen Gesellschaft: bunt, divers, arm und im immerwährenden Streit gespalten. Jung gegen Alt. Frau gegen Mann. Immer schon hier Lebende gegen neu Hierhergekommene.

Oben herrschend: das maßgebende Establishment der politischen, der medialen, der funktionalen, der ökonomischen Eliten. Und unten das beherrschte Volk: Wo die Bürger sich ohne Souveränitäts- und Herrschaftsrechte als Systemsklaven zu unterwerfen haben.

Wir leben in sehr bewegten, aber auch hoch gefährlichen Zeiten. Wir sehen tagtäglich die humanitär und hypermoralisch kaschierte Selbstzerstörung unserer Kultur: Auch durch den rasanten Import des Chaos, der Barbarei, der Korruption und der Dysfunktionalität der dritten Welt. Und wer dagegen aufsteht und ankämpft – so wie wir – der wird diskriminiert, tabuisiert und aus dem demokratischen Diskursraum verbannt (Cancel Culture).

Wir haben einen veritablen und existenziellen Kulturkampf zu führen: Es ist ein globaler, ein historischer, ein spiritueller, ein kultureller, ein religiöser, ein pädagogischer, ein intellektueller Kampf. Es geht um nichts weniger als um die Rückeroberung und Wiedergewinnung der „kulturellen Hegemonie“, die die Neo- und Kulturmarxisten in Besitz genommen haben.

Es geht um die „Freiheit des Individuums“ und um das „Selbsteigentum des Menschen“. Beides sind christliche Prinzipien. Der ehemalige marxistische Kampf: „Arbeiter gegen Kapital“ ist Geschichte. Jetzt geht es um die Verhinderung der Ziele der global agierenden Kulturmarxisten:

„Unterdrückendes Establishment gegen das unterdrückte Volk.“ „One-World-Phantasma gegen Nation.“ „Kommandowirtschaft gegen Marktwirtschaft.“ „Knechtschaft gegen Freiheit.“ Und an allen diesen Fronten kämpfe ich.

Und deshalb und dafür bitte ich um Ihre Zustimmung zu meiner Wiederwahl in den Deutschen Bundestag. Weil ich die Visitenkarte des Abgeordneten benötige, um die Organisation unseres Kampfes gerade auch im metapolitischen Raum zu leisten. Um Intellektuelle, Unternehmer, Freigeister, Künstler, Medienleute zu gewinnen, zusammenzuführen und als schlagkräftige Truppe in unserem Kulturkampf zu organisieren.

Ich möchte und ich muss in unserer neuen Fraktion die Entwicklung der „strategischen Kommunikation“ übernehmen. Und ganz am Ende – kein Spaß – möchte ich Bundespräsident werden, damit ich aus diesem Amt heraus die vornehmlich jungen Menschen ansprechen, anleiten und ertüchtigen kann.

Mit dem Ziel: Die Wiederherstellung unseres Deutschlands.

Eines Deutschlands der Kultur, der Wissenschaft, der Literatur, der Philosophie, der Traditionen, des Fleißes, des Fortschritts, der Leistung, des Wohlstands und auch der sozial und mitmenschlich fühlenden und sorgenden Gemeinschaft.

Ich danke Ihnen.


(PI-NEWS-Kolumnist Martin E. Renner wurde bei der Landeswahlversammlung in Siegen am 15./16.5. ohne Gegenkandidaten auf Platz 4 gewählt)




Irre: Tanzkurse für Migranten auf Steuerzahlerkosten!

Zwei Möglichkeiten: Entweder fliehen Migranten vor fehlenden Möglichkeiten, in der Heimat ihren Namen zu tanzen, oder hunderttausende Euro Steuergeld werden von der EU für reinen Unsinn aus dem Fenster geworfen. Das überaus großzügig mit Bürgergeld finanzierte Projekt „Migrant Bodies – Moving Borders“ bietet Einwanderern Gruppenkuscheln und empowerndes Hüpfen. Und wer das schon für irre hält, der kennt die anderen Tanzkurs-Millionenprojekte noch nicht. Nicolaus Fest klärt auf.




Corona-Spaltung: Ausgerechnet Steinmeier will Brücken bauen!

Von WOLFGANG HÜBNER | Virtuelle Kirchentage, so unnötig wie verregnet sie auch sein mögen, sind allemal eine gute Gelegenheit für staatliche Repräsentanten, Sonntagsreden zu halten. Besonders berüchtigt in dieser Übung ist der amtierende Bundespräsident der Staatsparteien.

Frank-Walter Steinmeier war also am Sonntag beim Ökumenischen Kirchentag in Frankfurt am Main und sprach in seiner Rede auch die „gesellschaftlichen Verwerfungen“ in der Viruskrise an. Der Politiker appellierte, wieder Brücken zu bauen „zwischen Menschen und Gruppen, die die Pandemie verfeindet hat“. Heilung dieser Wunden bedeute Wiederannäherung, „wo wir uns fremd geworden sind“.

Wie immer bei diesem Staatsrepräsentanten sind das reine Phrasen und im speziellen Fall sogar eine fast schon provokative Frechheit: Wer hat denn die Gesetze unterzeichnet, mit denen auf unabsehbare Zeit eine Bundestagsmehrheit dem deutschen Volk die Grundrechte entzieht? Wo waren denn Steinmeiers Interventionen gegen die undemokratische Praxis, kritische Stimmen in der Viruskrise auszugrenzen und zu diffamieren?

Wo setzt sich der Bundespräsident gegen die immer offener propagierte und praktizierte Diskriminierung von Menschen ein, die sich dem Großexperiment mit mangelhaft erprobten Impfstoffen nicht mit Leibern und Gesundheit zur Verfügung stellen wollen? Wo und wie setzt sich Steinmeier für die Eltern ein, die eine Beteiligung ihrer Kinder an dem Menschenexperiment ablehnen und dafür Benachteiligungen der Kinder fürchten müssen?

Dieser Bundespräsident hatte bereits in der Vergangenheit bei großen Konflikten jede Menge Gelegenheiten, Brücken zu bauen, die Vertiefung von Gräben zu verhindern. Doch er war und ist stets auf Seiten derer gewesen, die keine Brücken wollen, die die Gräben vertiefen.

Immerhin hat er nun realisiert, welch großen zusätzlichen Bruch die staatlichen Maßnahmen in der ohnehin so brüchig gewordenen „Bunten Republik“ schon angerichtet haben und noch anrichten werden. Aber mit Phrasen und wohlfeilen Reden lässt sich dagegen nichts mehr ausrichten. Mehr jedoch wird von Steinmeier nie kommen. Er gehört zu den vielen politischen Akteuren, die als Hindernis unbedingt weichen müssen, wenn wirklich einmal mit dem Brückenbau begonnen werden sollte.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.




Neues Klima-Horoskop: 2090 subtropische Wälder in Deutschland

Von RAMIN PEYMANI (im Original hier erschienen) | Es ist eine dieser Meldungen, die wir inzwischen eher beiläufig zur Kenntnis nehmen, weil sie täglich auf uns niederprasseln. Unser Unterbewusstsein befiehlt uns, sie zu ignorieren, um geistig gesund zu bleiben. „Klimawandel zerstört Agrar-Nutzflächen“, titelt ein großer Nachrichtensender. „Ein Drittel bis 2090 ungeeignet“, versichert man uns, wobei eine mit Konjunktiven nur so gespickte Prognose ganz bewusst als vermeintliche Tatsache präsentiert wird. Sicher ist natürlich nichts, das wissen Forscher wie Journalisten, schon gar nicht, wenn es darum geht, siebzig Jahre in die Zukunft zu schauen. Der Schlagzeile liegt eine Studie zugrunde, die sämtlichen Redaktionen als willkommener Anlass diente, den Klimaalarmismus zu befeuern, der unter Corona arg gelitten hat. Gegen Ende des Jahrhunderts soll Forschern zufolge ein Drittel aller weltweiten Anbauflächen verschwunden sein. Die Botschaft ist klar: Milliarden von Menschen verhungern, wenn wir jetzt nicht radikal handeln.

Diesmal kommen die apokalyptischen Reiter aus Finnland und aus der Schweiz. Es handelt sich dabei um eine bisher nicht durch nobelpreisverdächtiges Tun aufgefallene Gruppe von Mitarbeitern nachrangiger Universitäten, was der Aufmerksamkeit, die sie erhalten, keinen Abbruch tut. Wer im Schreckenswettbewerb rund ums Klima das „Richtige“ sagt, darf auf die Bühne, erst recht, wenn er sich auf ein wissenschaftliches Modell beruft, das selbstverständlich niemand zu überprüfen fordert. Anders ergeht es jenen, die in ihren Modellen zu viel weniger dramatischen Schlüssen kommen. Sie müssen haarklein nachweisen, mit was sie ihre „Black Box“ gefüttert haben. Meist lässt man sie aber gar nicht erst zu Wort kommen.

Wir spüren, dass es uns nicht gut tut, uns ständig mit den Kassandrarufen der Endzeitsekten auseinanderzusetzen

So setzt sich zwangsläufig eine einzige „Wahrheit“ durch. Ein Diskurs ist nicht mehr erwünscht, das Revidieren vermeintlicher Erkenntnisse sowieso nicht. Nicht nur in Klimafragen. Corona zeigt uns seit über einem Jahr, dass dies auch für die Virologie gilt. Wir erleben das Gegenteil von Wissenschaft. Ein paar prominente Fürsprecher der wissenschaftlichen Einheitsmeinung reichen aus. Sie tummeln sich in der Weltgesundheitsorganisation, im Weltwirtschaftsforum oder in den Vereinten Nationen. Ihre Helfershelfer sitzen in den Umweltverbänden, Gesundheitsbehörden und Klimaräten. Vor allem aber in den sogenannten Nichtregierungsorganisationen und in den Redaktionen. Gerade sind sie akribisch dabei, ihre Aktivitäten zu bündeln und ihre Parolen miteinander zu verzahnen.

Wir spüren, dass es uns nicht gut tut, uns ständig aufs Neue mit den Kassandrarufen der Endzeitsekten auseinanderzusetzen, deren Horrorvisionen untaugliche Modelle zugrundeliegen, die nur deswegen Katastrophenszenarien liefern, weil sie mit den negativsten aller möglichen Werte gespeist werden. Und doch können wir uns den Untergangsprognosen nicht entziehen, obwohl diese kaum über die Seriosität von Horoskopen hinauskommen. Wir müssen mit ansehen, wie ein Gesundheits- und Ökototalitarismus anstelle der Demokratie installiert wird. Machtlos stehen wir Politikern gegenüber, die zwar keine Ahnung haben, wie sie den tagesaktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen begegnen sollen, aber ganz genau wissen, dass der Weltuntergang bevorsteht, wenn wir in Deutschland weiterhin unser Obst in kleinen Plastikbeutelchen aus dem Supermarkt tragen oder 2030 immer noch Elektroautos verschmähen.

Die Modelle taugen einfach nichts – viel zu komplex ist unsere Welt und viel zu unvorhersehbar die Zukunft

Blenden wir zurück: Im Jahr 1972 schockierte der „Club of Rome“ die Welt mit der Vorhersage, dass schon 1998 der Förderhöhepunkt für die Ölproduktion erreicht und der Menschheit danach rasch das Öl ausgehen werde. Als man sich dem Datum näherte und feststellte, dass immer neue Ölvorkommen erschlossen wurden, verschoben die Weltuntergangspropheten den „Peak Oil“ auf 2005. Als auch dies nicht eintraf, prophezeiten sie ihn für 2010 und lagen abermals falsch. Heute wissen wir, dass der „Club of Rome“ nie ein brauchbares Modell hatte. Er steht stellvertretend für seine Nachahmer vom IPCC, die sich seit 1988 bemühen, die Klimakatastrophe herbeizureden. Die Modelle taugen einfach nicht, um die Realität künftiger Generationen im Detail vorherzusagen. Viel zu komplex ist die Welt, viel zu unvorhersehbar die Zukunft.

So wie der „Club of Rome“ den technischen Fortschritt und die Chancen effizienterer Fördermethoden ausblendete, wollen die IPCC-Hysteriker nichts davon wissen, dass unser Planet in den Jahrmilliarden seines Bestehens gegen weitaus größere Herausforderungen bestanden hat. Und auch der Mensch hat sich immer wieder angepasst. Es ist vermessen zu glauben, wir könnten das Klima steuern. Vielmehr müsste sich die Erkenntnis durchsetzen, dass es umgekehrt ist. Je eher, umso besser. Das mögliche Verschwinden eines Teils der Agrarflächen sollten wir nicht ignorieren. Ignorieren sollten wir aber auch nicht, dass die Erzeugung immer weiter optimiert wird und neue Anbauflächen entstehen. Wer über die Risiken einer sich allmählich wieder erwärmenden Erde spricht, ohne die Chancen aufzuzeigen, die sich daraus ergeben, degradiert sich vom Wissenschaftler zum Agitator. Daran ändert auch der jüngst erteilte höchstrichterliche Segen nichts.




Die Woche COMPACT: Impfopfer – das Leiden nach der Spritze

Christian Drosten gönnt uns also einen „ganz guten Sommer“ – wie äußerst generös. Zehntausende Menschen dürften derartige Äußerungen wohl höchstens als Zynismus empfinden. Denn immer mehr Geimpfte leiden an den Folgen der Spritze. Wie viele es mittlerweile sind, erfahren Sie in dieser Ausgabe von Die Woche COMPACT: Defender 21 – Die NATO marschiert nach Osten / Impfopfer – Das Leiden nach der Spritze / Freie Linke – Wer sind sie wirklich?