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Erdogan entlarvt sich: „Ich verfluche den österreichischen Staat!“

Von MANFRED ROUHS | Was als allgemeine politische Beschimpfung in einer öffentlichen Rede des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan begann, endet in einem diplomatischen Eklat: Die österreichische Regierung hat den türkischen Botschafter in Wien einbestellt, nachdem Erdogan den österreichischen Staat offiziell verflucht hat. Auf dem Bundeskanzleramt und dem Gebäude des Außenministeriums der Alpenrepublik war zuvor neben der österreichischen auch die israelische Flagge gehisst worden – als Zeichen der Solidarität im aktuellen Nahostkonflikt.

Erdogan versteht die Türkei als einen islamischen Staat in der Nachfolge des Osmanischen Reiches, der nicht neutral bleiben kann, wenn irgendwo auf der Welt Muslime im Kampf gegen Ungläubige bzw. die Anhänger anderer Religionen stehen. „My people, right or wrong“ – so lautet offenbar Erdogans Denkweise.

Die Vereinnahmung wird nicht von allen Arabern mit Sympathie gesehen. Kaum ein arabischer oder persischer politischer Akteur wünscht sich eine erstarkende Rolle der Türkei in Palästina. Sunniten ebenso wie Schiiten, Araber wie Perser erteilen einer Neuauflage der osmanischen Idee eine Absage, weil sie quer liegt zu ihren eigenen Neuordnungsvorstellungen für die muslimische Welt.

Umso lauter muss Erdogan drauflospoltern, um in der islamischen Öffentlichkeit gehört und seiner selbsterwählten Rolle als muslimischer Sultan gerecht zu werden. Dabei interessiert ihn offenbar nicht, wie viel diplomatisches Porzellan er zerschlägt.

Neben Österreich gehen alle anderen EU-Regierungen auf Distanz zu Ankara. Nach Kritik an Waffenlieferungen der USA an Israel isoliert er sich und die Türkei auch zunehmend in Washington. Damit steuert Erdogan einen undankbaren Platz zwischen den Stühlen an: Denn die arabischen und persischen islamischen Entscheidungsträger weisen seinen Anspruch auf politische Vormundschaft zurück, während die Kluft in Richtung Europa und den USA größer wird.

Erdogan ist das fünfte Rad am Wagen in der derzeitigen Eskalation des Nahostkonflikts und er gehört damit jetzt schon zu den politischen Verlierern des aktuellen Kräftemessens der Hamas mit Israel.


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt, vierteljährlich die Zeitschrift SIGNAL herausgibt und im Internet ein Nachrichtenportal betreibt. Der Verein veröffentlicht außerdem ein Portal für kostenloses Online-Fernsehen per Streaming und stellt politische Aufkleber und andere Werbemittel zur Massenverteilung zur Verfügung. Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig.




Impfen: Wie groß ist der Widerstand?

Von WOLFGANG HÜBNER | In den Internetforen ist immer wieder die Klage zu lesen, in der Familie, unter den Freunden und Bekannten, bei den Kollegen würden immer mehr Menschen erleichtert oder gar stolz ihren Impftermin bzw. ihre schon erhaltene Impfbescheinigung präsentieren. Und viele andere könnten es kaum abwarten, endlich geimpft zu werden. Solche ernüchternden Erlebnisse von Impfkritikern und -verweigerern sind natürlich nicht dem Willen förderlich, weiterhin der aus vollen Rohren feuernden Impfkampagne zu widerstehen. Es gibt aber ein sehr wirksames Mittel, das gleichwohl zu tun: Nämlich die wie auch immer zu bewerkstelligende Organisation derer, die sich und vor allem ihre Kinder diesem Menschenexperiment verweigern wollen.

Nur wenn es gelingt, die Impfkritiker und Impfverweigerer zu vernetzen und zu gemeinsamen Aktionen wie Reaktionen zu ertüchtigen, kann dem massiven Druck- und Erpressungspotential der Impfkampagne wirksamer Widerstand entgegengesetzt werden. Ansonsten drohen dieser Minderheit in der Masse der willigen Impfschafe Vereinzelung und Vereinsamung. Dieses Schicksal ist schon deshalb abwendbar, weil die Zahl der Gegner der bislang auf dem Markt befindlichen Impfstoffe in Deutschland groß genug sein dürfte, um jene kritische Masse zu erreichen, die als politisch relevant betrachtet werden kann, also auch multimedial nicht totzuschweigen ist.

Dazu bedarf es jedoch schleunigst einer Gegenkampagne, die auch und nicht zuletzt dazu dienen muss, die Zahl der bekennenden Impfkritiker und -verweigerer ungefähr einschätzen zu können. Diese Gegenkampagne kann nur partei- und weltanschauungsübergreifend erfolgreich sein. Deshalb darf es keine Rolle spielen, ob jemand der neuen Basisdemokratischen Partei (dieBasis), der AfD, der CDU oder welcher Partei auch immer angehört bzw. anhängt. Und es muss auch egal sein, ob eine bzw. einer Esoteriker, prinzipieller Impfgegner oder, wie es meist der Fall sein dürfte, nur Gegner dieser speziellen Covid-Impfung ist.

Denn für alle diese Menschen gilt es jetzt ohne Zeitverzug das gefährlichste Ziel dieser Impfkampagne zu verhindern: Die umfassende Impfung von Kindern und Jugendlichen. Prof. Sucharit Bhakdi hat vollkommen Recht, wenn er darin das Übertreten einer Roten Linie sieht. Zwar wird es nicht zu verhindern sein, dass aus Sicht der Impfgegner verantwortungslose und desinformierte Eltern ihre Kinder für dieses Experiment zur Verfügung stellen. Aber es muss massiver Widerstand dagegen entwickelt werden, ungeimpfte Kinder und Jugendliche im Bildungssystem und Alltagsbereich zu benachteiligen. Selbstverständlich gilt Gleiches auch für Erwachsene.

Der Umgang mit all denjenigen, die sich und ihre Kinder dem profitträchtigsten Menschenexperiment in der Weltgeschichte verweigern wollen, entscheidet über nicht weniger als über die künftige Geltung von Grundrechten und Demokratie in Deutschland.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.




HallMack: DiviGate-Skandal

„Hallo liebe Zuschauer, schön, dass ihr wieder da seid. Ihr lieben Leute, was ist denn da passiert? Da trended doch jetzt auf Twitter der Hashtag #DiviGate. Ja was ist denn das jetzt schon wieder? Immer neue Codes, die man erstmal entschlüsseln muss.

Naja, es geht um Folgendes: Die WELT hat sich doch tatsächlich erlaubt, ein Interview mit dem Gesundheitsökonomen Matthias Schrappe zu machen. Und der kritisiert jetzt Unstimmigkeiten beim Umgang der deutschen Krankenhäuser mit den staatlichen Fördermitteln.

Naja, das ist ja jetzt nichts besonderes, sind doch die meisten Kliniken mittlerweile privat und da ist es ja logisch, dass die finanzielle Gesundheit vor der Gesundheit der Patienten steht. Aber das Papier von Matthias Schrappe und seinem Forscherteam birgt doch etwas mehr Sprengstoff.

So wurden Patienten, die eigentlich gar nicht auf die Intensivstation mussten, trotzdem auf die Intensivstation verlegt, weils dann einfach mehr Kohle gibt. Parallel dazu wurden Intensivbetten abgebaut, weils mehr Kohle gibt, wenn die Intensivstation überlastet ist. Kurz gesagt: In Deutschland gabs nie eine Überlastung der Intensivstationen…“

(Weiter im Video oben von „Hallmack, dem Gorilla aus der Pfalz“. Wer seine neuesten Clips nicht verpassen will, sollte Hallmacks Youtube– und Telegram-Kanal abonnieren)

» Siehe auch Video von Boris Reitschuster: Schwindel mit Intensivstationen?