1

Stromausfall in München war linksextremer Anschlag

Von MANFRED ROUHS | Am Freitag vor Pfingsten standen mehr als 20.000 Münchener Haushalte und zahlreiche Gewerbebetriebe ohne Stromversorgung da. Zu den Geschädigten gehören mehrere Supermärkte, deren kühlungsbedürftige Lebensmittel verrotteten. Erst am Samstag-Nachmittag gelang es Technikern, den Schaden zu beheben und die Betroffenen im Stadtbezirk Berg am Laim wieder ans Netz zu bringen. Jetzt stellt sich heraus: Der Stromausfall war ein linksextremer Anschlag. Das berichtet die „tz“.

Die Täter haben den Angaben zufolge am frühen Freitag-Morgen gegen 3:50 Uhr an einem offenbar gut ausgesuchten Kabelstrang Feuer gelegt. Die „tz“ schreibt zum Hintergrund der Tat:

„Auf der Internetplattform Indymedia wurde jetzt anonym ein Bekennerschreiben zu dem Vorfall veröffentlicht. Der ‚Angriff‘ sei die Antwort ‚auf den jämmerlichen Stadtratsbeschluss, den Forst Kasten abzuholzen, um dort Kies zu fördern‘, schreiben Extremisten dort. Die Polizei nimmt das Schreiben ernst und ermittelt.“

Sollte das Bekennerschreiben echt sein, dann deutet es eine zunehmende Entpolitisierung des linken Terrors an. Denn die Täter werden sich schwer damit tun, einen sachlichen Zusammenhang zwischen der Abholzung eines Waldstücks und einem Angriff auf die Stromversorgung von Privathaushalten sowie der großangelegten Vernichtung von Lebensmitteln plausibel zu machen. Das ist keine Kriegserklärung an die Träger einer naturfeindlichen Politik – sondern an Otto Normalverbraucher.

Die Absurdität einer solchen Aktion wäre nur noch durch Brandanschläge auf Wohngebäude zu steigern. Wer so denkt und handelt, entlarvt sich als das, was er ist: ein Feind des Volkes im klassischen Sinne.


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt, vierteljährlich die Zeitschrift SIGNAL herausgibt und im Internet ein Nachrichtenportal betreibt. Der Verein veröffentlicht außerdem ein Portal für kostenloses Online-Fernsehen per Streaming und stellt politische Aufkleber und andere Werbemittel zur Massenverteilung zur Verfügung. Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig.




Hagen: Mann mit Israel-Fahne von Polizei vom Rathaus vertrieben

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Vergangene Woche wurde am Mittwoch an vielen Rathäusern in Deutschland die israelische Flagge gehisst. Zur Erinnerung an den 12. Mai 1965, als diplomatische Beziehungen zwischen Israel und der Bundesrepublik Deutschland aufgenommen wurden. In Hagen wurde sie dagegen schnell wieder runtergeholt, als die Polizei vor gewalttätigen Aktionen und dem Verbrennen der Fahne warnte. In der nordrhein-westfälischen Stadt kennt man den radikal-moslemischen Bevölkerungsteil offensichtlich gut und will diesem Drohpotential wohl nicht mit polizeilichen Maßnahmen Einhalt gebieten.

Die Polizei in Hagen zeichnet sich vielmehr durch Appeasement gegenüber diesem Klientel aus. So überließ man am 1.8.2014 etwa 500 pro-palästinensischen Demonstranten ein Megaphon, da diese kein eigenes mitgebracht hatten. Prompt ertönte aus dem Polizeigerät „Kindermörder Israel“, was die verantwortlichen Polizisten offenbar nicht sonderlich störte.

In Hagen stört es die Ordnungsmacht schon eher, wenn ein Mann mit Israel-Fahne vor dem Rathaus erscheint, wie es ein couragierter Bürger vergangenen Mittwoch aus Solidarität mit der einzigen Demokratie im Nahen Osten und aus Empörung über das feige Runterholen der Flagge machte. Er stellte sich genau an die Stelle, an der die sich feige wegduckenden Rathausbediensteten die Flagge Israels verschwinden ließen.

Rasch sei er laut eines Berichtes der Westfalenpost von Passanten antisemitisch beleidigt worden. Ein Mitarbeiter des Rathauses sei herausgekommen und habe den mutigen Bürger darauf aufmerksam gemacht, dass er „den Oberbürgermeister nicht provozieren“ dürfe und verschwinden solle.

Die bald anrückende Polizei habe, statt ihn zu schützen, seine Personalien aufgenommen und ihn ebenfalls aufgefordert zu gehen. Der Mann mit der Israelfahne sagte der Westfalenpost:

„Es wurde erörtert, ob ich jüdischen Glaubens sei, als spiele dies eine Rolle. Ich wurde nach dem Grund meines Verhaltens gefragt, als ginge das die Polizei etwas an. Ich habe das Recht, vor dem Rathaus durch das Zeigen der Israel-Flagge meine Meinung zum Ausdruck zu bringen, ohne von der Polizei behelligt zu werden.“

So leicht ließ sich der Hagener Bürger aber nicht einschüchtern. Einen Tag später tauchte er wieder mit seiner Fahne vor dem Rathaus auf. Erneut machte er schnell mit der Polizei Bekanntschaft. Gegenüber PI-NEWS berichtet er, dass der sehr aggressiv wirkende Polizei-Einsatzleiter gedroht habe, ihn in Gewahrsam zu nehmen, sollte er nicht den Bürgersteig vor dem Rathaus verlassen – obwohl dies öffentlicher Boden ist. Der Aufforderung sei er nachgekommen und habe von der anderen Seite den Streifenwagen und die Personen vor dem Rathaus gefilmt sowie kommentiert. Darauf sei der Einsatzleiter zügigen Schrittes von der anderen Straßenseite auf ihn zugekommen, habe die Beschlagnahmung seines Telefons angedroht, falls er weiter filmen würde, und habe empfohlen, sich lieber schnell zu entfernen, weil Angriffe aufgebrachter Passanten nicht auszuschließen seien. Anschließend habe der Polizist noch betont, dass es nicht seine Aufgabe sei, ihn zu schützen.

Der Journalist der Westfalenpost war auch wieder vor Ort und beobachtete den Vorfall ebenfalls. Er berichtete darüber kurz darauf online in seinem Artikel „Rathaus Hagen: Mann mit Israel-Fahne beleidigt und bedroht“:

Zuerst versuchte ein städtischer Mitarbeiter, den Mann zu vertreiben. Dann erschien die Polizei auf der Bildfläche, die die aufgebrachte Menschenmenge zum Weitergehen veranlasste. Doch erteilte sie dem Mann einen Platzverweis, weil er angeblich nicht vor dem Rathaus stehen dürfe, doch wurde diese Anweisung später zurückgenommen, da es sich um einen öffentlichen Bürgersteig handelt.

Zuvor war es schon zu heftigen Beschimpfungen und Beleidigungen durch aufgebrachte Moslems gekommen, wie die Westfalenpost dokumentierte:

Es dauerte nicht lange, bis er von vorbei kommenden Männern und Frauen in übelster Weise beschimpt wurde („Kindermörder“, „Judenwichser“). Zahlreiche Passanten blieben stehen, brüllten ihn an und bedrohten ihn. Unser Reporter war Zeuge der Geschehnisse.

Aus der aufgebrachten Menschenmenge von rund 50 Personen soll er auch bespuckt worden sein. Der Mann mit der Israelfahne ist entsetzt über das Verhalten der Hagener Polizei und über die Menschen, die ihn verbal attackiert haben:

„Wer in einer Stadt wohnen will, in der die Flagge Israels nicht öffentlich gezeigt werden kann, der darf in Deutschland keine Heimat finden. Wenn in deutschen Städten die Flagge Israels nicht gefahrlos gezeigt werden kann, müssen nicht die Flaggen verschwinden, sondern die Gefährder.“

Positiv ist, dass gegen die Spuckerin und die antisemitischen Beleidiger Anzeigen aufgenommen wurden. Und die moralische Unterstützung für Israel geht in Hagen weiter. Für Dienstag ist um 18 Uhr eine Mahnwache und am Mittwoch eine Solidaritätskundgebung vor der Synagoge geplant. Und der Mann mit der Fahne wird auch wieder auftauchen.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger

PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Kritik am Politischen Islam muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN:HU70117753795954288500000000, BIC:OTPVHUHB. Oder bei Patreon.




Curio: Entlarvende Pressekonferenz der Fachkommission Fluchtursachen

Vergangene Woche hat die Fachkommission Fluchtursachen im Rahmen einer Bundespressekonferenz ihren Bericht vorgestellt, der mit zahlreichen Handlungsvorschlägen für diese, aber ausdrücklich auch für die kommende Bundesregierung aufwartet. Zentrales Motto ist dabei offenbar, die illegale Migration nach Deutschland zu verringern, indem man sie schlicht legalisiert. So schlägt die Kommission etwa vor, jährlich 40.000 Personen nach Deutschland umzusiedeln oder auch legale Zuwanderungswege für Unqualifizierte zu ermöglichen. Zudem möchte sie die Asylantragstellung außerhalb der EU ermöglicht sehen. In vielen Forderungen übertrifft der Bericht in seinen Überfremdungsphantasien sogar das Wahlprogramm der Grünen (Video von Dr. Gottfried Curio).




Video: Pressekonferenz mit Weidel und Chrupalla zur Spitzenkandidatur

Die Mitglieder der AfD haben die Fraktionsvorsitzende Alice Weidel und den Bundessprecher Tino Chrupalla zum Spitzenkandidaten-Duo für die Bundestagswahl im Herbst gewählt. Dies ist das Ergebnis der Online-Mitgliederumfrage, die von der AfD vom 17. bis 24. Mai durchgeführt wurde.

An der Befragung nahmen insgesamt 14.815 Mitglieder teil. Das sind 48,14 Prozent der Stimmberechtigten. Für Alice Weidel und Tino Chrupalla wurden dabei insgesamt 10.462 Ja-Stimmen abgegeben (71,03 Prozent), auf das zweite Bewerber-Team, Joana Cotar und Joachim Wundrak, entfielen 3982 Ja-Stimmen (27,04 Prozent).

285 Teilnehmer der Mitgliederumfrage stimmten bei beiden Teams mit Nein (1,93 Prozent). Enthaltungen gab es insgesamt 86 (0,58 Prozent).

Alice Weidel und Tino Chrupalla werden am Dienstag um 13 Uhr eine Pressekonferenz im Gebäude der Bundespressekonferenz in Berlin geben, in der sie ihre Wahl kommentieren und Fragen dazu beantworten werden. Sie kann per Livestream auf dem Youtube-Kanal der AfD, auf Facebook und auf der Website der Partei verfolgt werden.




„I Don’t Feel Hate“: Doch ganz Europa hasst Deutschlands Volkserziehung

Von RAMIN PEYMANI (im Original erschienen auf peymani.de) | Die Show ist aus, die Bühne abgebaut, das Spektakel vorbei. Bravo, Rotterdam! Etwas Besonderes war der diesjährige Eurovision Song Contest, wie der altehrwürdige Grand Prix Eurovision de la Chanson hierzulande seit 20 Jahren heißt. So mancher, der dem jährlichen Stelldichein der mehr oder weniger talentierten Namenlosen Europas normalerweise gar nichts abgewinnen kann, war diesmal neugierig. Das lag nicht etwa daran, dass sich eine der Musikgrößen in den Sangeswettbewerb verirrt hätte, wie es gelegentlich schon einmal vorkommt, sondern am Publikum. Erstmals seit langer Zeit gab es im Fernsehen wieder eine Veranstaltung mit Tausenden von Zuschauern zu bestaunen, noch dazu in einer Halle. Ein bisschen fühlte es sich an wie früher und doch reichlich skurril. Der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier, und mancher mag sich dabei ertappt haben, mit der angedeuteten Rückkehr zur Normalität zu fremdeln.

Um den Corona-Schein zu wahren, etikettierte die niederländische Regierung das Treiben als „wissenschaftliche Studie“. Niemand wurde müde, die strengen Sicherheitsauflagen und die perfekte gesundheitliche Überwachung zu loben. Dem Zuschauer konnten derlei Flötentöne egal sein – endlich durften sich 3500 Menschen wieder in einer Halle versammeln, ohne Maske, ohne Abstand, aber natürlich wohlfeil getestet. Andernorts hatte man solcherlei Studien bereits hinter sich gebracht, etwa in Großbritannien, wo in einer Reihe von Stadion- und Hallenevents insgesamt 58.000 „Probanden“ mitwirkten. Das wenig überraschende Ergebnis waren dabei ganze 15 positive Corona-Tests – inklusive der vorab genommenen Proben, die Interessierte von der Mitwirkung ausschlossen. Aber sei’s drum, heute soll es um etwas ganz anderes gehen.

Nicht wenige hatten befürchtet, selbst Europas ESC-Fans könnten der germanischen Zeigefingerattitude überdrüssig sein

Tatsächlich lag die Qualität der Darbietungen diesmal auf einem erstaunlichen Niveau. Offenbar hat vielen die Corona-Zwangspause des Jahres 2020 gut getan. Vor allem Italien, das nach über dreißig Jahren endlich wieder einmal gewinnen konnte, und Frankreich, das sogar seit 1977 auf einen Sieg wartet und sich knapp geschlagen geben musste. Ähnliches hätte man sich aus deutscher Sicht auch gewünscht. Doch der Abend verlief so, wie ihn alle vorausgesagt hatten, die irgendetwas von Musik verstehen. Nicht wenige hatten frühzeitig die regierungsamtliche Botschaft des deutschen Liedchens bemängelt und befürchtet, selbst Europas ESC-Fans könnten der germanischen Zeigefingerattitude überdrüssig sein. Sie sollten recht behalten.

Vernichtend waren die Kommentare am Tag danach. Die Auslandspresse sparte nicht mit Häme für das deutsche Waterloo, und auch die heimischen Analysen fielen wenig schmeichelhaft aus. Im Zentrum des Spotts stand neben der spätpubertären Darbietung eines unbekannten Musical-Sternchens die abstoßend aufdringliche Anti-Hass-Parole, die sich um der deutschen Gutmenschen liebstes Thema drehte. „I don´t feel hate“, trällerte Hupfdohle Jendrik, und Europa hasste es. Text und Melodie hatte der 26-jährige Hamburger selbst kreiert. Die moralinsaure Semesterarbeit hätte sicher manch aufmunterndes Kopfnicken an Hamburgs Musikschulen geerntet, nicht aber von Europas Zuschauern. Die waren sich einig: Germany – zero points. Nur die Juroren aus Rumänien und Österreich sorgten dafür, dass Deutschland den letzten Platz mit drei Punkten knapp vermied. Den wies Europa den Briten zu, die zwar tatsächlich den schlechtesten Song präsentierten, ihre Null-Punkte-Nummer aber wohl eher der kollektiven Abstrafung für den Brexit verdankten.

Die öffentlich-rechtlichen Belehrungsweltmeister reagierten so, wie sie immer reagieren: Alles richtig gemacht, Schuld sind die anderen

Es ist bezeichnend, das sich nicht einmal die ultra-woke ESC-Community für das politisch korrekte Vorschulbildungsprogramm aus Deutschland erwärmen konnte. Weder dem LGBT-Publikum vor den Fernsehgeräten schmeckte der fingerdick aufgetragene Anti-Hass-Aufstrich, noch den auf den Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung eingeschworenen Jury-Mitgliedern. Auf diese Karte hatte der für das deutsche Liedchen verantwortliche NDR gesetzt und erlebte eine selbst für die leidgeprüften Flopbeauftragten bemerkenswerte Pleite. Die öffentlich-rechtlichen Belehrungsweltmeister reagierten so, wie sie immer reagieren: Alles richtig gemacht, Schuld sind die anderen. Dauermoderator Peter Urban kommentierte das Fiasko mit einem genervten Seitenhieb auf die Bürger des Kontinents, denen er ziemlich unverhohlen unterstellte, zu doof zu sein, die Message zu begreifen.

Trotzig lobte der NDR seinen Schützling und dessen „wichtige Botschaft“. Ein „perfekter Auftritt“ sei es gewesen. „Jendrik hat seinen Traum vom ESC mit uns gelebt!“ – das alte olympische Motto, dessen sich die deutsche Mittelmäßigkeit längst auch im Sport bedient und überhaupt überall dort, wo Wettbewerb droht. Dass man in Europa vielerorts wenig Neigung verspürt, Deutschland dabei zu folgen, Meinungsfreiheit zur Hetze zu erklären, kommt der Moral- und Haltungspolizei des deutschen Mediengewerbes nicht in den Sinn. Im kommenden Jahr wird Deutschland dann sicher ein Klimakatastrophenlied präsentieren. Europa muss erzogen werden. Und das können wir Deutsche ja bekanntlich ganz besonders gut, auch wenn wir manchmal dafür die Unterstützung Österreichs brauchen. Deren Jury hat uns diesmal zwei unserer drei Punkte gegeben. Das ist immerhin ein Anfang.