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Deutsche Rotznasenrepublik

Von WOLFGANG HÜBNER | Luisa Neubauer, Kevin Kühnert, Annalena Baerbock, Philipp Amthor, Paul Ziemiak – das sind nur die bekanntesten Namen der jungen und jüngeren Personen, die in der Parallelwelt des politmedialen Komplexes als „Hoffnungsträger“ gelten. Sie alle sind multimedial präsent und belegen damit fast täglich den elenden Zustand der etablierten Politik.

Das wäre selbstverständlich nicht möglich ohne das große Wohlwollen der linksgrün dominierten Medien zumindest für die drei oben erstgenannten Politikdarsteller. Niemand von ihnen, das betrifft auch die CDU-Vertreter Amthor und Ziemiak, kann eine andere Berufsleistung anführen als frühzeitiges ehrgeiziges Mitmischen im politischen Spiel. Dass die grüne Kandidatin fürs Kanzleramt zweifache Mutter ist, kann nur in einem Staat Beachtung finden, in dem bei Spitzenpolitikern Kinderlosigkeit eher die Regel ist.

Alle fünf genannten Namen sind auch, wenngleich nicht ausschließlich, Produkte eines Medienbetriebes, in dem jeder Maßstab für die tatsächliche Bedeutung von Personen längst verloren gegangen ist. Denn diese Namen zeugen vom rapiden Qualitätsverlust des politischen Personals. In einem Land, in dem die früheren Volksparteien den Wählern allen Ernstes geistig wie ästhetisch so unappetitliche Gestalten wie Armin Laschet, Olaf Scholz und Markus Söder als Spitzenleute zur Auswahl anbieten, ist etwas gewaltig falsch gelaufen. Und das trifft auch auf die Situation zu, die derzeit noch die Gemüter erregt, nämlich die unverschämten Attacken der Greta-Vertrauten Luisa Neubauer gegen Hans-Georg Maaßen – unter wohlwollender Beobachtung der Merkel-Speichelleckerin Anne Will.

Ist es schon ziemlich unsäglich, dass der Unionskanzlerkandidat Laschet – wie wenig auch von ihm zu halten ist – sich vor einer grünen „Aktivistin“ rechtfertigen muss, so ist es völlig unannehmbar, dass Neubauer im öffentlich-rechtlichen Fernsehen einen Mann unter modischen „Rassismus-und Antisemitismusverdacht“ bringt, ohne dafür jegliche Belege vorlegen zu können. Das ist gezielter Rufmord, an dem sich die Moderatorin wie die ARD passiv beteiligt haben. Wenn Laschet den Charakter besessen hätte, der ihm aber abgeht, hätte er an dieser Stelle der Sendung aufstehen und Will mit ihrem Fräulein aus dem Hamburger Nobelviertel Blankenese zurücklassen müssen. Dass Laschet jedoch blieb und ängstlich beteuerte, Maaßen sei kein Antisemit, disqualifiziert ihn für das höchste politische Amt.

In dem stark überalterten Deutschland ist politisches Engagement von jungen und jüngeren Menschen notwendig. Doch kann kein Zweifel darüber bestehen, dass Neubauer und Co. die immer noch große Gruppe derjenigen Jugend weder verkörpern noch repräsentieren, die für eine nützliche Berufslaufbahn eine praktische Ausbildung absolvieren oder angestrengt studieren für eine hochqualifizierte Tätigkeit oder Karriere.

Was uns etablierte Parteien und Medien hingegen als freche, schon in frühen Jahren abgezockte, durchtriebene „Nachwuchshoffnungen“ präsentieren, ist das Ergebnis eines eklatanten gesellschaftlichen Niveauverlustes. Und eines Bildungsdebakels mit Abitur als Normalabschluss und massenhaften Studenten ohne Studienfähigkeit. Mit einer Kanzlerin Baerbock, Ministern wie Kühnert, Ziemiak oder einer Klimabeauftragten wie Neubauer kann die „Bunte Republik“ dann auch offiziell als Rotznasenrepublik bezeichnet werden.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.