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Die Angstschlange

Von WOLFGANG HÜBNER | In den Medien und im Netz kursieren die Bilder der dicht gedrängten Masse von Menschenschafen, die sich am Wochenende in Freiburg impfen lassen wollen – endlich, unbedingt, um jeden Preis. Angela Merkel und dem grünen „Landesvater“ von Baden-Württemberg wird das gefallen, bei kritischen Gemütern lösen die Bilder hingegen Entsetzen und auch Verachtung aus.

Wundern muss sich aber niemand über die Angstschlange in der Heimat von Jogi Löw und Christian Streich: Die Grünen erzielten dort kürzlich bei der Landtagswahl satte 42 Prozent, die SPD 12,5 Prozent und CDU und Linke waren mit etwas über 12 Prozent gleichauf. Die AfD blieb dort unter fünf Prozent. Bei der Bundestagwahl 2017 hatte die CDU noch knapp vor den Grünen gelegen, das dürfte aber schon längst Geschichte sein.

Grüne Wähler sind oder tun sensibel, wenn es ums Fleischessen, genmanipulierte Landwirtschaft, Weltklima und allerlei Sonstiges geht. Aber sie wollen halt auch weiterhin im Flieger um die Welt reisen, wollen die Annehmlichkeiten des kulturellen und sonstigen Konsums nicht länger missen. Da mit dem willigen Einverständnis ihrer bevorzugten Partei die Bundesregierung verbreiten darf, nur wer sich impfen lasse, könne wieder alte „Freiheiten“ zurückerlangen, zögern sie keinen Augenblick, sich für das größte Menschenexperiment der Weltgeschichte bedingungslos zur Verfügung zu stellen.

Es stört diese politische und gesellschaftliche Mehrheit in der Studenten- und Sonnenstadt Freiburg überhaupt nicht, wenn sie als Angstschafe, Grünspießer oder Zeitgeistuntertanen geschmäht werden. Denn sie wollen nur eines: Geimpft werden – endlich, unbedingt, um jeden Preis.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.