1

Insa-Umfrage: AfD jetzt stärkste Kraft in Sachsen-Anhalt!

Erfreuliche Nachrichten aus dem Osten: Anderthalb Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt sieht eine neue Insa-Umfrage die AfD erstmals vor der regierenden CDU. Laut der am Mittwoch veröffentlichten Erhebung des Instituts für die „Bild“, die von einer „Schock-Umfrage“ spricht, kann die CDU bei dem Urnengang am Sonntag kommender Woche nur noch mit 25 Prozent der Stimmen rechnen – knapp fünf Punkte weniger als bei der Wahl vor fünf Jahren. Die AfD dagegen um Spitzenkandidat Oliver Kirchner wird bei 26 Prozent gesehen – gut anderthalb Punkte mehr als im Jahr 2016.

Auf dem dritten Platz folgt die Linke mit 13 Prozent bei einem Minus von gut drei Punkten. Die Grünen erreichen elf Prozent und könnten ihr Ergebnis mehr als verdoppeln. Die SPD steht leicht geschwächt bei zehn Prozent, während die FDP mit acht Prozent bei einem Plus von gut drei Punkten nach zwei Legislaturperioden die Rückkehr in den Magdeburger Landtag schaffen würde. Die regierende Kenia-Koalition aus CDU, SPD und Grünen hätte keine eigene Mehrheit mehr. Befragt wurden vom 17. bis zum 23. Mai 1000 Wahlberechtigte.

Der AfD-Landesvorsitzende von Sachsen-Anhalt, Martin Reichardt, zeigte sich in einem Tweet erfreut über die aktuelle Umfrage: „Die Bürger erkennen, wer für Freiheit, Demokratie und Rechtsstaat steht. Noch zehn Tage Zeit für unseren intensiven Wahlkampf! Das Ziel, stärkste Kraft zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, rückt näher! Wir werden nicht nachlassen! Alles für unsere Heimat!“

Der Spitzenkandidat der AfD in Sachsen-Anhalt, Oliver Kirchner, ergänzte: „Erstmals vor der CDU. Der Wähler hat die Nase voll von den Altparteien. Sachsen-Anhalt wacht auf. Wir machen weiter Druck und werden die Wähler anschließend nicht enttäuschen.“

Bereits in Sachsen war die AfD in dieser Woche aus einer Insa-Umfrage als stärkste Kraft hervorgegangen. CDU, Grüne und SPD kämen demzufolge lediglich auf 43 Prozent, wie die „Bild“ berichtete. Die AfD würde mit 26 Prozent stärkste Kraft – zwei Punkte vor der CDU.