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Nicht „Migranten“, sondern „Immigranten“!

Von LEO | Hören wir doch endlich auf, die Propagandaworte des politischen Gegners zu übernehmen – dadurch übernehmen wir nur dessen krude Gedankenwelt, statt unsere eigene Sichtweise zu vertreten.

Das Wort „Migrant“ (lateinisch für „Wanderer“) ist im Deutschen ein Kunstwort, das in der Propagandasprache etwa seit 20 Jahren verwendet wird. In Staat und Presse ist es mittlerweile der vorherrschende Begriff zur Bezeichnung von nach Deutschland eingewanderten oder rechtswidrig eingedrungenen Ausländern, die entweder als solche in Deutschland wohnen dürfen oder eingebürgert wurden.

Durch Einführung dieses Wortes „Wanderer“ sollen gleich mehrere Gesichtspunkte des Siedlungsprozesses – letztlich: Umvolkungsprozesses – verschleiert werden: Zum einen die „Ein-wanderung“, also eine Bewegung von „außen“ nach „innen“, da nur noch von „Wanderung“ die Rede ist, und zum anderen die Tatsache, dass diese „wandernden“ Personen allesamt „aus-gewandert“ sind: aus ihrem eigenen Staat nämlich.

„Migrant“ ist also nichts anderes als ein buntistisch-ideologischer Kampfbegriff, der die Tatsache verschleiern soll, dass „Ein-“ und „Aus-“wanderung stattfindet, also Staatsgrenzen überschritten werden. Indem wir uns an dieses Wort gewöhnen, sollen wir zweierlei vergessen: zum einen, dass Deutschland eigene Staatsgrenzen hat, zum anderen, dass die „wandernden“ Personen durchaus ihren eigenen Staat haben und keineswegs heimatlose Nomaden sind. Ähnliches gilt für den Begriff „Zu-wanderung“, der ebenfalls jeden Bezug zur Tatsache verdecken soll, dass es sich bei den „zu-wandernden“ Personen allesamt um Ausländer handelt, für die ein eigener Staat zuständig ist und nicht der Staat Deutschland.

Diese sprachliche Ausblendung von Staatsgrenzen in Worten wie „Migrant“ oder „Zu-wanderer“ ist kein Zufall, sondern entspricht der buntistischen Ideologie „offener Grenzen“, insbesondere offener Grenzen zwischen den Staaten der westlichen Welt und dem Rest der Welt: Personen aus diesem Rest der Welt sollen ja möglichst zahlreich in die politisch verhasste westliche Welt einströmen. „Migrant“, „Migration“, „Zu-wanderung“ sind deshalb propagandistische Kunstworte, die eine bestimmte Ideologie verbreiten sollen.

Passen wir also auf, dass wir nicht in die Falle gehen.

Betonen wir lieber die tatsächlichen Gegebenheiten: Es gibt Staaten, und es gibt Grenzen, es gibt „Aus-wanderung“ und „Ein-wanderung“, entsprechend gibt es „In-länder“ und „Aus-länder“. Unscharfe Begriffe wie „Wanderer“, „Migration“ oder „Zu-wanderung“ sind hingegen politisch gewollte Schwammigkeiten, die es konsequent zu meiden gilt.

Sagen wir also klipp und klar „Ausländer“, wenn wir Ausländer meinen, das erinnert nicht zuletzt auch an die Notwendigkeit, dass der größte Teil dieser Leute dringend wieder in ihr eigenes Ausland zurück muss, insbesondere in das längst befriedete Syrien. Wem „Ein-wanderer“ nicht gefällt, weil dieses Wort falsche Assoziationen zu fleißigen deutschen Einwanderern in Amerika und Australien weckt, die dort alle kraft eigener Leistung und nicht auf Kosten anderer überlebt haben, der sollte zutreffenderweise von „Siedlern“ sprechen: Schließlich arbeiten die meisten der derzeit in Deutschland wohnenden Leute aus Afrika, der Türkei und Arabien nicht, sondern sie werden auf Steuerzahlerkosten für bloße Anwesenheit bezahlt, es findet also eine politisch gewollte Ansiedlung statt. Und wer sich unbedingt auf Lateinisch ausdrücken will, weil er das vornehmer findet, für den ist „Immigranten“ die beste Wahl.

Aber hören wir endlich auf, von „Migranten“ zu reden!