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Totalumfall der FDP in Frankfurt

Von WOLFGANG HÜBNER | Die nach der Kommunalwahl vom 14. März neugebildete Koalition in Frankfurt am Main aus Grünen, SPD, FDP und Volt will die pendlerreichste Stadt Deutschlands bis 2035 „klimaneutral“ machen. Was immer dabei herauskommen und was auch immer das für die Einwohner der Finanzmetropole bedeuten wird – eines hat die neue Koalition schon erreicht: Sie ist trotz der FDP-Beteiligung absolut FDP-neutral! Denn die Lindner-Partei hat sich für einige Posten im Magistrat so vollständig an ihre Partner verkauft, dass sie einmal mehr glänzend ihrem traditionellen Ruf als „Umfallerpartei“ gerecht geworden ist.

Hat die FDP vor der Wahl noch dokumentiert gefordert, die Zahl der hauptamtlichen Dezernenten zu begrenzen, trägt sie jetzt deren millionenteure Vermehrung mit, weil sie selbst davon profitiert. Hat sich die FDP vor der Wahl noch ganz besonders als Kritikerin des AWO-Skandals und dem darin tief verwickelten SPD-Oberbürgermeister Peter Feldmann profiliert, hat sie gleich nach der Koalitionsbildung einen Antrag der nun oppositionellen CDU abgelehnt, Feldmann möge sein Amt bis zur Klärung der gegen ihn erhobenen Vorwürfe ruhen lassen. Und hat sich die FDP vor der Wahl energisch dagegen eingesetzt, eine idiotische Straßensperrung am Mainufer zu beenden, macht sie dafür nun den Weg endgültig frei.

Das mag für glücklicherweise nicht in Frankfurt lebende Zeitgenossen alles nicht weiter wichtig sein. Es gibt jedoch einen deutlichen Hinweis darauf, was von einer FDP vor und nach der Bundestagswahl im Herbst zu erwarten sein dürfte. Wer also Frust über CDU/CSU oder AfD mit einer Stimmabgabe für die Lindner-Partei abzureagieren plant, sollte sich das noch einmal sehr gut überlegen. Übrigens hat in Frankfurt die FDP als Mehrheitsbringer für Grüne und SPD auch dafür gesorgt, dass die künftige Frankfurter Bürgermeisterin und Integrationsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg ein politisches Comeback feiern darf.

Ganz richtig: Eskandar-Grünberg, das ist die grüne Dame aus dem Iran, die einst aufmüpfigen deutschen Bürgern beschied, sich doch gefälligst eine andere Heimat auf der Welt zu suchen. Mein persönlicher Tipp: Besuchen Sie Frankfurt noch bevor es klima-, deutsch- und geschlechtsneutral gemacht wird. Schon bald kommen Sie nämlich nur noch im Fahrrad, mit Impfausweis und Genderdiplom über die Stadtgrenze ins Paradies der schönen neuen linksgrünen Welt am Main!


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.