Vertuscht Woelki oder wieder mal Presse-Hetze gegen die Kirche?

Von KEWIL | Immer wieder fällt auf, wie Autoren und Leser bei PI-NEWS der gleichgeschalteten linken Presse bei manchen Themen zurecht überhaupt nichts glauben, bei anderen Themen aber seltsamerweise alles. Das ist inkonsequent und macht häufig keinen Sinn.

Vor vier Tagen veröffentlichte PI-NEWS einen Artikel gegen den Kölner Erzbischof Kardinal Woelki wegen Beförderung eines angeblichen Missbrauchs-Pfarrers. Einziger Beweis, ein Artikel in BILD. Auch alle Leserkommentare fielen unisono über Woelki her.

Der Kölner Kardinal mit seinem zum Altar erhöhten Flüchtlingsboot – habe es selbst im Dom gesehen –  ist für uns bestimmt kein leuchtendes Vorbild als Kirchenführer. Heute fahren kirchliche Schleuserboote unter Antifa- und Regenbogenfahnen durchs Mittelmeer. Woelki aber nur aufgrund eines unbewiesenen Artikels in BILD zu verdammen, ist eine andere Sache. Er ist nämlich auch gegen die Homoehe.

Es müsste doch jedem Leser längst klar sein, dass alle unsere Medien eigentlich durch die Bank ziemlich kirchenfeindlich und gegen das Christentum sind und vor Lügen jeder Sorte nicht zurückschrecken. Und das betrifft vor allem Katholiken und evangelikale Freikirchen. Die Bandbreite reicht von den Rom-Hassern im Relotius-SPIEGEL bis zur längst nicht mehr seriösen FAZ.

Eigentlich interessieren sich die Medien nur noch für kirchliche Unterhosen-Themen: sexueller Missbrauch, transgender Pfarrer:innen, eine lesbische Bischöfin und warum kein bisexueller Papst. Darüber wird geschrieben, Kirchenaustritte bereiten den Journalisten viel Freude, ansonsten hat die Kirche immer unrecht – und Muslime sind heilig.

Als kritischer Leser sollte man jedenfalls jeden Presse-Beitrag über christliche Kirchen und ihr Personal fünfmal umdrehen, bevor man auch nur ein Wort glaubt. Alles x-mal abgeschrieben und fiktiv angereichert (hier n-tv einigermaßen ausgewogen über Woelki).

Der SPIEGEL hatte auf Benedikt XVI., unseren deutschen Papst, zeitweise 14 Schmieranten allein darum exklusiv angesetzt, um ihm sexuellen Missbrauch Minderjähriger anzuhängen (Peter Seewald, Benedikt XVI., München 2020). Sie fanden nichts, trotzdem versucht BILD im Woelki-Artikel wieder, auch den Ratzinger-Papst anzuschmieren.

Ehrlichen Kirchenkritikern, denen die derzeitige Wackeldackel-Theologie nicht gefällt, sei der jüngste Artikel vom ehemaligen Fernsehmoderator Peter Hahne empfohlen: Der konzertierte Marsch in die Sackgasse! Lesenswert.