1

Chinesische Verhältnisse: Der digitale Impfpass ist erst der Anfang

Von WOLFGANG HÜBNER | Digitalisierung dort, wo sie nützlich sein könnte, also zum Beispiel im öffentlichen Dienst, liegt meist nach wie vor in weiter Ferne. Doch wo Digitalisierung politisch erwünscht ist, weil sie die Kontrolle und Einschüchterung der Bürger fördert, da geht es schnell voran, selbst unter einem Pannenminister wie Jens Spahn.

Schon ab heute wird der digitale Corona-Impfpass in Deutschland eingeführt. Der 10. Juni 2021 ist daher ein historisches Datum, weil er der Einstieg in chinesische, also offen totalitäre Verhältnisse ist. Denn beim digitalen Impfpass wird es so wenig bleiben wie beim ersten Schießgewehr. Schon gibt es konkrete Bestrebungen, Barzahlungen und damit den Gebrauch von Bargeld stärker zu kontrollieren. Und immer werden solche Maßnahmen treuherzig mit dem Schutz der Menschen begründet: mal vor Krankheit, mal vor Geldwäsche oder was auch immer.

Beim Impfpass machen bereitwillig alle mit, die Ämter, die Apotheken, die Ärzte. Denn es geht ja darum, den Geimpften wieder die „Freiheit“ zu schenken, die ihnen eine politische Mehrheit im Staat entrissen hat. Mit dem digitalen Dokument wird diese Freiheitsberaubung vordergründig aufgehoben, tatsächlich aber rechtlich abgesichert. Denn wer sich den gefährlichen experimentellen Impfstoffen aus guten Gründen verweigert, kann nun nicht nur bei Reisen, sondern auch im Alltags- und Berufsleben schwerste Nachteile erleiden.

Die politische Versicherung, keine Impfpflicht zu erlassen, war und ist nichts anderes als ein besonders heimtückischer Trick, genau diese Impfpflicht faktisch zu erpressen.  Niemals sollte den dafür verantwortlichen politischen Kräften und Parteien dieses Erpressungsmanöver verziehen werden.

Was aber machen nun diejenigen, die sich nicht erpressen, doch sich gleichwohl nicht in ihren Freiheitsrechten willkürlich begrenzen lassen wollen? Ich sehe keine andere Möglichkeit als die Gründung einer schlagkräftigen nationalen Selbsthilfeorganisation derjenigen, die sich der experimentellen Impfung gegen das Corona-Virus samt Varianten verweigern. Nur so kann die Vereinzelung und die Resignation vieler Impfkritiker verhindert werden. Dass diese Selbsthilfeorganisation überparteilich sein muss, sollte sich von selbst verstehen. Einige Millionen Deutsche, die sich unter den jetzigen Umständen weder impfen noch erpressen lassen wollen, sind eine nicht zu unterschätzende Macht. Es wird Zeit, diese im bösen Spiel der neuen Impfdiktatur in Abwehrstellung zu bringen.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.