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Donnerwetter: BILD entdeckt die Sex-Ausländer …

Von PETER BARTELS | Was der leidgeprüfte Leser von PI-NEWS, JouWatch, Boris Reitschuster, ACHGUT, Tichys Einblick seit „ewig“ weiß – ausgerechnet BILD reibt sich jetzt den Schlaf aus den Augen, „enthüllt“: Merkels Migranten-Kostgänger  sind die absoluten Spitzenreiter bei Sex-Straftaten. Sie kommen aus Syrien, Afghanistan, Eritrea!! Uuund BILD entdeckt offenbar sogar die „linke Gewalt“ im doch so heilen Merkel-Land. Denn die hat sage und schreibe um 345,8 Prozent zugenommen …

Man erstaunt und glaubt es kaum, schwarzer Vollhorst, weisser Schaum, jedenfalls vorm Maul. Ausgerechnet Drehhofers Behörde, die Bundespolizei, hat laut BILD ermittelt: „Sexualstraftaten in Bahnen und Bahnhöfen werden mehrheitlich von Migranten begangen! Das geht aus Daten der zuständigen Bundespolizei hervor, die BILD exklusiv vorliegen … Kindesmissbrauch, Vergewaltigung, Nötigung, Belästigung, exhibitionistische Handlungen und andere Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung“. Das Blatt listet offenbar irritiert im Detail auf:

  • 2019 ermittelte die Bundespolizei 693 Verdächtige, davon 371 ohne deutsche Staatsangehörigkeit (53,5 %). Die meisten nicht-deutschen Verdächtigen kamen aus Rumänien, Syrien und Afghanistan.
  • 2020 hatten von 621 Tatverdächtigen 346 keinen deutschen Pass (55,7 %). Die meisten von ihnen kamen aus Syrien, Polen und Afghanistan.
  • Zwischen Januar und März 2021 waren 80 von 137 Tatverdächtigen nicht-deutsch (58,4 %), die meisten aus Afghanistan, Polen und Eritrea.

Und folgert, messerscharf:  „Der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger ist überproportional hoch – und steigt immer weiter“. BILD zitiert sogar (sic) den Union-Innenexperten Mathias Middelberg (56) mit einer „Forderung“, die krachend wie ein Donnerschlag mit voller Wucht in die Wagner-Wolken einschlägt: „Zügige Asylverfahren und schnelle konsequente Rückführungen“, um die Bevölkerung zu schützen. Schließlich stellten Flüchtlinge „bei etwa 2 % Bevölkerungsanteil 15 bis 16 % der Tatverdächtigen bei Körperverletzungsdelikten oder Vergewaltigung“. Dies seien vor allem abgelehnte Asylbewerber.“

Wolf Biermann und Margot Honecker …

Lacht da mal wieder einer? Vielleicht der Allerletzte mit Gesundem Menschenverstand bei SPRINGER? Die von den Meinungsforschern immer kleiner gehegten AfD-Wähler in Wessi-Land jedenfalls werden Brüllen vor  Lachen; die letzten wahren Deutschen in Ossi-Land um Alexander Gauland, Tino Chrupalla, Björn Höcke hat die Watschelwachtel aus der Uckermark ja eh längst in homerisches Dauergelächter versetzt. Der wunderbare Ur-Sachse Uwe Steimle, der einst den Mitteldeutschen Rundfunk demokratisch frisierte, bis er eben deshalb gefeuert wurde, weint zuweilen sogar vor Lachen. Der weise Uwe enthüllt übrigens gerade in seiner 30. „Aktuellen Kamera“, wie, wo, wann Wolf Biermann kurz vor seiner „Ausweisung“ Margot Honecker vernascht hat (oder sie ihn). Und belegt das auch noch mit einem richtigen Augen- und Ohrenzeugen, einem Sänger und Philosophen … Jesses, Marx und Honecker!!

Doch das Massenblatt BILD (gestern 5,3 Mio, heute eine halbe Mio) beläßt es diesmal nicht bei den Kostgängern der tauben Nuss „Mutti“, BILD wagt sich sogar an die seit ewig geschont und geschönten linken Extremisten ran, wörtlich:

Enorme Zunahme linksextremer Gewalttaten in Deutschland. Ihre Zahl stieg im Jahr 2020 um 34,3 Prozent auf 1237 Delikte. Dazu zählen fünf versuchte Tötungsdelikte (2019: 2, +150 %) und 423 Körperverletzungsdelikte (2019: 355, +19,2 %).

Linke Gewalt: 345,8 Prozent plus

Und zitiert dazu den  „Dienstagvormittag vorgestellten Bundesverfassungsschutzbericht“. BILD, todesmutig oder endlich erwacht: „Dieser spricht von einer „hohen Gewaltbereitschaft im Linksextremismus“ und „zahlreichen Ausschreitungen“. Besonders drastisch stieg demnach die Zahl von Landfriedensbruch-Delikten (auf 321, 2019: 72). Eine Zunahme von 345,8 Prozent. Auch die im vergangenen Jahr bereits hohe Anzahl an Sachbeschädigungen stieg noch einmal um 6,1 Prozent auf nunmehr 3734 Delikte (2019: 3520).“ Der Verfassungsschutz folgert laut BILD: „Dieser teils deutliche Anstieg linksextremistischer Straf- und Gewalttaten setzt eine Entwicklung fort … Eine Abkehr in der Szene von der Gewalt ist nicht erkennbar. Vielmehr begehen einzelne gewaltbereite Gruppen immer mehr und immer erheblichere Straf- und Gewalttaten.“ In Teilen der linksextremen Szene zeige sich eine „deutliche Radikalisierung“.

Vierzehn Zeilen lang warnt das Blatt schmallippig von  den „Linken“, die quasi unbehelligt von Polizei und Justiz um genannte 345,8 Prozent stieg … Aber schwelgt dann 26 Zeilen gegen die „Rechten“, die laut Merkels/Drehhofers „Verfassungsschutz“ um 5,1, bzw.10,6 Prozent zunahm … BILD: „Auch die Zahl rechtsextremer Straftaten nahm zu! Diese stieg um 5,1 Prozent, die Zahl der Gewalttaten um 10,6 Prozent. Der Verfassungsschutz verweist auf den rechtsextremen Anschlag von Hanau mit neun Todesopfern … „Damit ist die Zahl aber noch unterhalb der Zahl von 2018 (1088)“, heißt es“.

Rechter Antisemitismus: 14,3 Prozent minus

Aber BILD bläst trotzdem wie gehabt die Bäckchen auf: Im Jahr 2020 stieg die Zahl rechtsextremistischer fremdenfeindlicher Gewalttaten um 7,3 Prozent (746 Delikte) … Die Zahl der rechtsextremistischen Gewaltdelikte mit antisemitischem Hintergrund sank hingegen (-14,3 Prozent) auf insgesamt 48 Delikte. Und dann klopft BILD dem „Verfassungsschutz“ von Merkels Drehhofer auch noch auf die Schulter: „Das  2020 ausgesprochene Verbot der rechtsextremen Gruppierungen „Combat 18 Deutschland“, „Nordadler“ und „Wolfs-/Sturmbrigade 44“. Uuund „verweist auch auf den großen Einfluss rechtsextremer Strömungen auf Proteste gegen die Corona-Maßnahmen von Bund und Ländern“. Die „Proteste“ der Weltgesundheitsbehörde, die Corona längst für eine schlappe Grippe hält, werden natürlich verschwiegen …

Dann aber der Arschtritt für Ali: „378 Taten hatten islamistischen Hintergrund … Dem Bereich „Politisch motivierten Kriminalität – religiöse Ideologie“ wurden 2020 insgesamt 409 extremistische Straftaten zugerechnet … Der überwiegende Teil (378) davon hatte einen islamistischen Hintergrund. Von den 409 Straftaten mit religiös-ideologischer extremistischer Motivation sind insgesamt 33 Gewalttaten (19,5 Prozent), zwei versuchte und zwei vollendete Tötungsdelikte sowie 24 Körperverletzungen… 56 Taten wurden als Vorbereitung oder Unterstützung einer „schweren staatsgefährdenden Gewalttat“ eingestuft,  34 Fälle als Mitgliedschaft beziehungsweise Unterstützung einer ausländischen terroristischen Vereinigung…“

Vom Kriechen und Siechen …

Geht jetzt auch bei BILD die Sonne wieder im Osten auf, nicht mehr in Arabien oder Afrika? Leider Nein!! Denn solange  BILD jedes Tattütata in jeder Phonstärke zelebriert, Merkels Vergewaltiger aber weiter nur als „Männer“ vernuschelt … Jeden weißen Verdächtigen aber mit Name, Alter, Beruf und Foto zeigt, Merkels Migranten-Vergewaltiger nur mit   „südländischem bis dunklem Teint“  am riesigen Querbalken im Gesicht vorbei beschreibt, so lange wird BILD kriechen und siechen. Wie Merkel-Deutschland auch. Egal, wie grün es die Auguren von Forsa bis Insa, von den Hobby-Staatsanwälten der süddeutschen Alpen-Pravda bis zu den präpotenten FAZ-Feivels noch tünchen werden … Remember September? Merkel endlich weg?? Wenn nicht: Laschet lauert lasch an der nächsten Laterne … Und seine grüne Annalena singt Sonne, Mond und Sterne!!


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Davor war er daselbst über 17 Jahre Polizeireporter, Ressortleiter Unterhaltung, stellv. Chefredakteur, im “Sabbatjahr” entwickelte er als Chefredakteur ein TV- und ein Medizin-Magazin, löste dann Claus Jacobi als BILD-Chef ab; Schlagzeile nach dem Mauerfall: “Guten Morgen, Deutschland!”. Unter “Rambo” Tiedje und “Django” Bartels erreichte das Blatt eine Auflage von über fünf Millionen. Danach CR BURDA (SUPER-Zeitung), BAUER (REVUE), Familia Press, Wien (Täglich Alles). In seinem Buch “Die Wahrheit über den Niedergang einer großen Zeitung” (KOPP-Verlag) beschreibt Bartels, warum BILD bis 2016 rund 3,5 Mio seiner täglichen Käufer verlor. Kontakt: peterhbartels@gmx.de.