Kluge Köpfe mit dem Herz am rechten Fleck aufgepasst: Der nordrhein-westfälische AfD-Politiker Roger Beckamp hat erneut ein „Stipendium“ für patriotische Öffentlichkeitsarbeit ausgelobt. Ein Jahr lang jeden Monat 500 Euro aus eigener Tasche für einen Aktivisten mit einer neuen Projektidee oder für den Ausbau eines bereits laufenden Vorhabens. Bewerbungen sollen bis spätestens Ende Juni per Mail an kontakt@beckamp.info erfolgen.

Die AfD braucht ein politisches Vor- und Umfeld, so wie die patriotische Bewegung eine parlamentarische Vertretung braucht. Denn Deutschland benötigt nicht nur möglichst starke AfD-Fraktionen in allen Parlamenten, sondern auch widerständige Meinungsmultiplikatoren, Blogger, Youtuber, alternative Medienprojekte, themenbezogene Aktionsbündnisse und vieles mehr, was eine Partei nicht leisten kann oder mag.

Nur so kann die politische und metapolitische Dominanz des linksgrünen Zeitgeistes mittelfristig gebrochen werden. Politiker und parteiunabhängige Aktivisten, die das verstanden haben, sind gleichermaßen ein Gewinn für den patriotischen Widerstand.

Allerdings gibt es dabei ein strukturelles Ungleichgewicht zu korrigieren. Denn während sich auf der einen Seite – im parlamentarischen Betrieb – viel Geld und sonstige Ressourcen ansammeln und davon auch aus rechtlichen Gründen relativ wenig in die direkte Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit fließt, verhält es sich im politischen Vorfeld gerade umgekehrt.

Zudem muss man den Eindruck gewinnen, dass ehrenamtliche politische Vorfeldarbeit von AfD-Funktionären, die also quasi in Personalunion beide Ansätze verfolgen, von manchen gar nicht gern gesehen wird, ja sogar schnell zu einem Stolperstein in der parteipolitischen Karriere werden kann. Eine Situation, die nicht nur nicht zielführend ist, sondern auch Frust und Enttäuschung hervor ruft.

Jedes Mosaiksteinchen, das zu einem gewissen Ausgleich und einer gerechteren Ressourcenverteilung führt, ist also sinnvoll für die gemeinsame Sache. Möge sich deshalb noch mancher ein Beispiel an dieser oder ähnlichen Aktionen nehmen!

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31 KOMMENTARE

  1. .
    Wie wär’s
    mit der EnnAll,
    dem Projekt einer
    Zeitung, die sich gegen
    den fatalen Zeitgeist, welcher
    es erfolgreich verhindert, daß die
    eigentlichen Probleme erkannt und erst
    recht angemessen benannt werden,
    positioniert und von der Ende
    des Monats nun schon
    die Nummer 18
    erscheinen
    wird ?!
    .

  2. Ein Jahr lang jeden Monat 500 Euro aus eigener Tasche …

    Respekt.

    Von Politikern anderer Parteien kennt man nur den Weg des Geldes in die eigene Tasche.

  3. Nur wer ernsthaft das linke Meinungsmonopol der Altparteien bricht, hat eine Chance, die Wahrnehmung der Menschen zu erhellen. Blogs, Zeitungen,Vlogs etc sind gut und schön. Ein Lob an die, welche mit viel Engagement sich hier ins Feuer stellen.
    Einen eklatanten Fehler hat das alles– man muß es gezielt suchen oder kaufen. Das machen allerdings immer die Gleichen. Somit fehlt es an Multiplikatoren.
    Seit Jahren predige ich für einen konservativen TV Sender. Nur so erreicht man Menschen außerhalb des eigenen Meinungsspektrums und kann das Stakato der Einheitsmeinung aufbrechen. Fetnsehen ist nun mal DAS Medium das alle nutzen.
    Ich weis, da? ist teuer und es werden viele Steine in den Weg gelegt, aber es führt kein Weg vorbei. Zusammen mit Investoren(Amerika?Fox deutsch) und die wird es sicher geben, kann und muß es gelingen.
    Gerade im Zusammenhang mit den Wahlen in S-A und dem medialen Hetz Trommelfeuer der MSN ist doch wieder klar geworden, daß es so nicht weiter gehen kann. Ein Projektgruppe muß so etwas ausarbeiten und voranbringen.

  4. „Kluger Kopf mit Herz am rechten Fleck…?!?
    Von was träumt ihr nachts???
    Soviel „kluger Kopf“ mit so wenig „Herz am rechten Fleck“ wie der hier oft so hochgelobte Lars Patrick Berg…???

  5. Eine e-mail oder ein youtube-Video ist schnell weggeklickt und vergessen oder wird von der Zensur gelöscht.

    Aber ein gut formulierter Kettenbrief im Schneeballsystem könnte eine gewisse Verbreitung bei Selbständigen, Anständigen, Handwerkern, Rentnern, Arbeitenden usw. finden und zum Nachdenken anregen.
    Briefe werden gelesen und aufbewahrt, nicht nur Liebesbriefe.
    Old school gewisser massen.

    Man könnte auch politische Flugblätter in die Treppenhäuser und Foyers der Universitäten und Medienhäuser werfen.

    Aber auch heute darf man sich dabei nicht vom Hausmeister erwischen lassen.

    Und heute auch nicht von den linksgrünen Antifa-Kommiliton*innen.

  6. OT- Ich möchte indirekt die AfD im Wahlkampf unterstützen, ich suche ein T Shirt mit der Aufschrift „Hartz 4, das waren wir „ ( Rot/ Grüne Gurkentruppe war abgebildet) Wo kann man sowas bestellen?
    Vielleicht hat ja einer einen Link zu einem Webshop….

  7. ..und diese Tätigkeit erscheint dann im Lebenslauf? Vergiß‘ es.
    Danach muß man so daran „arbeiten“ bzw. diesen umgestalten wie die BärBock.
    Man sollte daher Sendezeit von einem privaten TV-Sender, wie z.B. servus TV-Deutschland mieten.
    Die TV/Öffentlichkeitsarbeit, das „Spiel mit den Medien“, ist eine der größten Schwachpunkte der AfD.

  8. Von mir kostenlos: Ich rede ständig mit Leuten, die eigentlich pro AfD sind, jedoch kaum etwas von Euren Konzepten abseits der Migrationspolitik mitbekommen. Viele von denen wählen lieber die CDU, weil die AfD es offensichtlich nicht schafft vernünftige Konzepte abseits des Migrationsthemas in die Öffentlichkeit zu tragen.
    Jeder weiß, daß Ihr und ein Großteil der Bevölkerung keinen Bock auf bestimmte Menschen habt und deshalb ist es auch nicht notwendig, sich darauf zu versteifen. Die Leute wollen ihre Rente gesichert sehen, wollen den Coronaunfug beendet haben, sich ein Eigenheim leisten können usw..
    Also, laßt das Migrantenproblem mal außen vor, das kennen eh alle, und konzentriert Euch mal auf die vielen anderen wichtigen Themen, die die Leute interessieren.

  9. Warum lobt er das vor so einem (bewußt gewählten) vollversifften Graffiti-Hintergrund aus? Warum duzt er? Was möchte er außer einem „Klugen Kopf“? Was soll dabei rumkommen, außer einer weiteren hippen Kampagne?

    Ja, ich bin ein alter Nölsack. Ja, die Idee mit dem eigenen Geld ist klasse und absolut lobenswert. Ja vielleicht spricht das die Jugend an. Ja, vielleicht bin ich heute abend auch nur im Nölmodus…

    Warum kann das nicht ein einziges Mal ohne Geduze und beschmierter Fassaden und Anbiederung laufen? Will die AfD so mit der Grünen Jugend konkurrieren?

    Es tut mir leid, gerade so destruktiv zu sein, aber gerade beim „Zeitgeist-Abgreifen“ komme ich nicht mit. Das wollen viele. Aber es ist nicht der Markenkern der AfD und sie sollte so mutig sein, dem was entgegenzusetzen.

  10. Über die möglichen Folgen sturer Regelbefolgung
    „Der Polizei zufolge wollte die Reiterin den Übergang mit ihrem Pferd überqueren, als sich die Schranken wegen eines nahenden Zugs zu senken begannen. Das Pferd ließ sich nicht von den Gleisen bewegen.“
    HAttps://www.kn-online.de/Nachrichten/Schleswig-Holstein/Kremperheide-Pferd-wird-von-Zug-erfasst-Reiterin-kann-nichts-tun

    Traurig, das janze, aber man muss sich in das Pferd hineinversetzen:
    Watt wiesse denn machen, wenn vorn und hinten et rotweisse gatter ies ?
    Seitwaerts oder wenden ? Koennt man, aber wenn kein Kommando kommt …

  11. Über die möglichen Folgen sturer Regelbefolgung
    „Der Polizei zufolge wollte die Reiterin den Übergang mit ihrem Pferd überqueren, als sich die Schranken wegen eines nahenden Zugs zu senken begannen. Das Pferd ließ sich nicht von den Gleisen bewegen.“
    HAttps://www.kn-online.de/Nachrichten/Schleswig-Holstein/Kremperheide-Pferd-wird-von-Zug-erfasst-Reiterin-kann-nichts-tun

    Traurig, das janze, aber man muss sich in das Pferd hineinversetzen:
    ——
    Nein. Die Reiterin hatte ihren Zossen nicht im Griff. Auf der Marschbahnstrecke dort in einer ländlichen Gegend muß man wissen was man macht wenn man einen BÜ (Bahnübergang) überquert. Der war garantiert nicht ungesichert.
    Der Gaul war ausgebrochen!
    Kremperheide | Erst am 21. Dezember war am Bahnübergang im Bockwischer Weg in Kremperheide ein Island-Pony von einem Regionalzug aus Westerland erfasst und getötet worden. Es war von einer Koppel ausgebrochen.

    Was sich jetzt am Dienstag (8. Juni) an demselben Bahnübergang in Kremperheide ereignete, war noch einmal dramatischer: Laut Hanspeter Schwarz von der Bundespolizei befand sich eine 41-jährige Frau gerade auf einem Ausritt mit ihrem Pferd und wollte den Bahnübergang gegen 10.45 Uhr überqueren. Die Schranken hätten sich dann inklusive Signalton gesenkt, und das Tier sei mitten auf dem Bahnübergang stehengeblieben. Es sei nicht mehr dazu zu bewegen gewesen, weiterzugehen.

    Zugführer leitet Schnellbremsung ein

    Der Fahrer des Regionalzugs auf der Strecke Hamburg – Westerland, der in Richtung Itzehoe unterwegs war, hat laut Bundespolizei-Sprecher Schwarz noch Alarm geschlagen und gehupt, dann aber sofort eine Schnellbremsung eingeleitet. Doch das Pferd blieb stehen, und die Bahn erfasste das Tier.

    Die Reiterin habe sich in Sicherheit gebracht – das Pferd sei sofort tot gewesen. Im Zug saßen 80 Personen. Bei dem Unglück wurde jedoch niemand verletzt – auch die Reiterin nicht.

    Strecke gute 45 Minuten gesperrt

    Die Strecke war eine gute Dreiviertelstunde lang gesperrt und wurde gegen 11.40 Uhr wieder freigegeben. Neben dem Rettungsdienst waren Beamte der Landes- und der Bundespolizei vor Ort sowie die Feuerwehren Kremperheide und Krempermoor. Diese bargen das tote Tier und reinigten die Unfallstelle.
    – Quelle: https://www.shz.de/32504612 ©2021—-

  12. Babieca 8. Juni 2021 at 23:09

    In NRW sieht das in den Städten überall so aus. Da findet man sonst nichts.

  13. @ Babieca 08.06. 23:09

    Wir kommen gegen dieses entsetzliche ÖR-TV nicht an. Dort ist die AfD völlig unterrepräsentiert und wird nur erwähnt, wenn man sie diffamieren will.
    Habe mir die „Berliner Runde“ mit dieser schrecklichen Tina Hassel nochmal angetan. Bernd Baumann hat sicherlich gewusst, was auf ihn zukommt. Er war souverän. Nach der 2. Frage von Hassel durfte er niemals mehr ausreden.
    Es kann nicht sein dass eine demokratische Partei (offenbar die einzige) von einem zwangsbezahlten ÖRR derart diffamiert, gemieden und geschnitten wird.

    Wir haben die Merkeldiktatur. Gerade werden auf ihren Befehl die Maßnahmen gegen eine Phantasiepandemie verlängert.

  14. In den 1960ern noch finanzierten US-Fernsehsender den Bau eines Tunnels unter der SED-Mörderschandmauer in Berlin mit.

  15. Müssen NRW-Clans aus dem Kalifat Al-Laschet, die in Millionenvillen von Angehörigen „zur Miete“ wohnen, wobei die Behörden des Kalifats Al-Laschet die Miete zahlen, eigentlich wie der WDR-Gefangene Georg Thiel GEZ-Zwangsgebühren entrichten?

  16. Eurabier
    9. Juni 2021 at 06:33
    Müssen NRW-Clans […] wie der WDR-Gefangene Georg Thiel GEZ-Zwangsgebühren entrichten?
    =====
    Keine Sorge, die GEZ wird vom Staat übernommen, da es ja H4 Empfänger sind/waren.

  17. @ Eurabier 9. Juni 2021 at 06:33

    GEZ ist eine Ureinwohner Umerziehungsabgabe. „Germanen Erziehungs Zentrale“

    Viele Grüße
    Peter Blum

  18. Eurabier 9. Juni 2021 at 06:33

    Müssen NRW-Clans aus dem Kalifat Al-Laschet, die in Millionenvillen von Angehörigen „zur Miete“ wohnen, wobei die Behörden des Kalifats Al-Laschet die Miete zahlen, eigentlich wie der WDR-Gefangene Georg Thiel GEZ-Zwangsgebühren entrichten?

    Was ist das denn für eine diskriminierende, rassistische und in Teilen faschistoide Fragestellung ❓

  19. GEZ (nennt sich inzwischen anders) ist eine Propaganda-Steuer. Damit soll man für grüne Propaganda und Hetze (gegen Patrioten und Konservativen) bezahlen.

  20. Ein „Think Tank“ der AfD wäre nicht schlecht.
    Ich würde mich dem auch gerne anschließen.

    Wichtig für die AfD wäre eine Rhetorik-Schule, um besser auf unangenehme Situationen vorbereitet und mit einer gehörigen Schlagfertigkeit reagieren zu können.

    Potentielle AfD-Wähler wollen hier keine schweigende oder sich verlegen windende und hilflos wirkende Spitzenpolitiker sehen, sondern Politiker, die diese Herausforderungen mit Bravour bestehen.
    Es kommt immer noch bei den Wahlen auf den persönlichen Eindruck an und der muss stets überzeugend wirken.

    Die Auftritte von AfD-Politikern in den Mainstream-Medien sind leider selten und wirdmhier die AfD bewusst beschnitten.
    Doch die wenigen zur Verfügung stehenden Auftritte müssen gerade deshalb um so überzeugender sein.
    Hier lässt sich vieles optimieren.
    Die gegnerischen Parteien tun dieses übrigens schon seit langer Zeit. Besonders die linken Fraktionen haben hierfür eine besondere Vorliebe.

    Nehmen sie diese Fähigkeiten nicht als selbstverständlich an.
    Um so sicherer wird die Präsentation der AfD in der medialen Öffentlichkeit!

  21. gonger 9. Juni 2021 at 03:36

    http://www.kn-online.de/Nachrichten/Schleswig-Holstein/Kremperheide-Pferd-wird-von-Zug-erfasst-Reiterin-kann-nichts-tun

    Die Reiterin hatte ihren Zossen nicht im Griff.

    Genau so war das wahrscheinlich. Und was ich von den Resten des Pferds – Haflinger – sehen kann: Wenn sich (nicht nur) in einer Krisensituation der unrittige Pferdesturkopf so wie gewohnt gegenüber seiner permissiven Reiterin durchsetzt, ist das eben schlecht für das Pferd.

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