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Sezession 102 – Angst frisst uns auf

Angst ist ein Herrschaftsmittel. Die etablierte Politik der Merkel-Zeit macht uns ständig Angst. Vor rechten „Extremisten“, vor bösen Islamkritikern, vor dem menschengemachten Klimawandel, vor einem tödlichen Virus, dessen Existenz noch nicht mal nachgewiesen ist. Wenn die freien Bürger permanent Angst haben, sind sie leichter in ihre Schranken zu weisen. Leichter fügsam und leichter zu kontrollieren.

Auch aus diesem Grund haben die Macher der Zeitschrift „Sezession“ um Ellen Kositza und Götz Kubitschek entschieden, ihr aktuelles Juni-Heft (Nr. 102 ist das schon) dem Angst-Komplex zu widmen. Man muss die Apparate der Angst verstehen, um dem mächtigen politischen Gegner alles abzuverlangen. Das ist schwierig genug, weil ihm heute Möglichkeiten zur Überwachung und Angst-Erzeugung zur Verfügung stehen, von denen die Herrschenden zu Zeiten George Orwells (lebte von 1903 bis 1950) nur träumen konnten…

Apropos Orwell! Die „Sezession“ porträtiert diesen Meisterdenker glänzend. Orwell, der für die BBC arbeitete, den Spanischen Bürgerkrieg „live“ erlebte und dort das Wüten der roten Soldateska verarbeiten musste, hat mit „Farm der Tiere“ und „1984“ bleibende Werke hinterlassen und lesen sich heute aktueller denn je. Leider. Till Kinzel schält den Mehrwert dieser Bücher heraus und zeigt die Mechanismen auf, die zur Einschränkung der Gedanken- und Meinungsfreiheit führen – in den Romanen, aber eben zunehmend auch in der Realität. Corona ist hier das Stichwort.

Und das Thema wird direkt im Anschluss vom mutigen Psychologen Leon Wilhelm Plöcks („Die Allianz“) bearbeitet: „Das pandemische Regiment“ warnt vor identitätslosen Cyborgs, zu denen man uns wohl machen will. Genverändert, permanent in Angst lebend, regierungshörig, ohne eigene Meinung… Steile These? Plöcks untersucht sie!

Danach kommt ein Höhepunkt des Heftes: Dr. Erik Lehnert vermisst das Gelände der Angst-Politik. Der Staat und seine Intellektuellen – Linksliberale und Linksradikale! – erziehen uns die Selbstständigkeit ab, wollen uns gefügig machen durch umfassende Leistungen. Wir werden gewissermaßen zu Betreuten. Wollen wir das wirklich?

Benedikt Kaiser rollt das Feld da anders auf. Sein Beitrag untersucht die herrschaftsstabilisierende Rolle des Kampfes gegen Rechts im wirtschaftlichen Feld. Wer kennt das nicht: „Ich wäre ja gerne freiheitlich-patriotisch aktiv, aber mein Job …“ Soll jeder selbst sagen, ob er da den ein oder anderen kennt, der dies so sagen will oder muss.

Glänzend dann Ellen Kositza über den „Ängstlichen Körper“. Was macht Corona mit unserer Psyche? Steigt die Selbstmord-Rate? Welche Funktion erfüllt die GEZ-Medien-induzierte Angst? Wie kommen wir dagegen an?

Lesenswert auch die Beiträge von Martin Lichtmesz und Caroline Sommerfeld. Lichtmesz knüpft sich – als Christ – die derzeitigen Verantwortlichen der Kirchen vor. Welche Rolle spielen sie? Wieso haben sie Angst vor einer „Pandemie“ und öffnen ihre heiligen Hallen sogar für Impfungen und Corona-Tests? Lichtmesz schonungslos…

Sommerfeld analysiert nicht nur, sie fordert auf. Zur Ent-Ängstigung! Nur wer selbstbewusst und freiheitsdrängend dem Schicksal entgegentritt, hat das Zeug, ein freier Mensch zu bleiben – ein freier Bürger in einem zunehmend unfreien Staat! Probleme, die uns alle angehen, oder?

Weitere Beiträge stammen von Simon Kießling, Jonas Schick, Georg Nachtmann, Stefan Scheil und dem Chefredakteur Götz Kubitschek selbst, der uns zeigt, was er von drei druckfrischen Verkaufsschlagern hält.

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