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Flucht aus Afghanistan

Bundeswehr-Soldaten verlassen das Camp Pamir im afghanischen Kunduz.

Von PROF. EBERHARD HAMER | Zurzeit „zieht die Bundeswehr sich aus Afghanistan zurück“ (PI-NEWS berichtete). Was sich so schön anhört, heißt: Der Krieg in Afghanistan ist verloren, die Amerikaner haben Rückzug befohlen, die vorher nicht informierten deutschen Truppen sind damit praktisch auf der Flucht.

Nach Verlust eines Krieges und Flucht der Truppen werden normalerweise die Schuldfrage, die Kosten und der Nutzen des Krieges diskutiert. In den deutschen Medien Fehlanzeige. Niemand will darüber sprechen, weil das deutsche Kriegsspiel von Anfang an grundlos, sinnlos, militärisch nutzlos und lediglich als befohlene Pflicht einer Kolonie durch die herrschende Kolonialmacht erklärbar ist.

Man sollte dennoch aus dem Afghanistan-Desaster politische und militärische Konsequenzen ziehen:

  1. Es war nicht nur unsinnig, „die Freiheit Deutschlands am Hindukusch zu verteidigen“ (Struck), sondern lediglich Loyalität zu den USA, die dieses Abenteuer selbst gewagt und ihre Satelliten dazu befohlen haben. Die Entscheidung zum Krieg in Afghanistan ist allein von den USA getroffen worden, der Abzug ebenfalls. Wir haben ihn nur „aus Solidarität“ mitgemacht.

Auch der Hinweis auf die Beistandspflicht in Art. 5 des NATO-Vertrages erweist sich jetzt als Pferdefuß: Überall, wo die USA Krieg beginnen, können sie die Solidarität der NATO-Vasallen mobilisieren, ist die NATO zu einem Hilfsmittel der amerikanischen Außen- und Militärpolitik geworden, vertritt sie nicht die Interessen der Vasallen, sondern allein die der Führungsmacht USA. Dies kann noch gefährlicher werden als in Afghanistan, wenn NATO-Sekretär Stoltenberg nicht in seiner von den USA befohlenen Russlandhetze gestoppt wird. Dass die USA Russland und China als Feind für sich selbst und damit für die NATO bezeichnen, ist die Vorbereitung des neuen Krieges auch für die Vasallen. Hätte Putin nicht vielfach überlegt reagiert, hätte die NATO schon Krieg in der Ukraine gehabt. China ist zwar Konkurrenz der USA, nicht aber Feind Europas. Die neue NATO-Kriegsausrichtung entspricht zwar der Weltmachtpolitik des Dollar-Imperiums, nicht aber europäischen oder gar deutschen Interessen. Zu viel Loyalität oder Vasallentum könnte uns hier wiederum in neue militärische Abenteuer stürzen.

Erkenntnis: Die deutsche Politik darf sich Krieg und Frieden nicht durch Dritte bestimmen lassen. Wir müssen hier eigenständige, auf unsere eigenen Interessen ausgerichtete Außen- und Militärpolitik betreiben.

  1. In Afghanistan war nie klar, welches Ziel die Bundeswehr dort hatte, welchen Sinn ihr dortiger Einsatz überhaupt hatte und welchem Plan dies dienen sollte. Letztlich hat sie die Drogenfelder des CIA bewacht, dort ein regionales Schattendasein geführt und war nur Alibi deutscher Beteiligung an amerikanischen Weltmachtplänen.

Die ist kein Vorwurf an die Bundeswehr, sie ist missbraucht worden von eigenen US-hörigen Politikern, die heute nichts mehr davon wissen wollen, weshalb sie die deutsche Bundeswehr überhaupt nach Afghanistan geschickt haben, weshalb sie eine Milliarde Kosten verursacht haben, weshalb sie Leben deutscher Soldaten damit geopfert haben und weshalb sie ständig gegen den Willen unserer Bevölkerung Krieg spielten.

Unstreitig bleibt, dass die deutsche Bundeswehr zu Kriegseinsätzen überhaupt nicht in der Lage war. Ihre Ausrüstung war immer mangelhaft trotz sich verdoppelnder Rüstungskosten. Vor allem aber waren die Verteidigungsminister unfähig, korruptionsverdächtig (von der Leyen) und bei der Truppe nie anerkannt.

Ebenso wie unsere Truppe ohne Plan überstürzt auf amerikanischen Befehl in den Krieg zog, ist sie unter Verlust von 59 Soldaten und ungeheurem Rüstungsmaterial nun auf der Flucht und bringt noch zehntausende von Kämpfern aus Afghanistan mit, welche nicht in die Hände der Sieger fallen wollen.

Lehre daraus: Unsere Bundeswehr ist nicht kriegstauglich, weil mehr als 50 Milliarden Euro jährlich nicht unserer Truppe, sondern zumeist der amerikanischen Rüstungsindustrie zufließen, während unsere Truppe mit veraltetem, untauglichem Material üben muss.

Zweite Erkenntnis: Die Leichtfertigkeit, mit welcher Bundesregierung und Bundestag Kriegsbeteiligung und Kriegsverlängerung beschlossen haben, muss enden. Von deutschem Boden darf kein Krieg geführt werden. Unsere Truppen sollten endlich unser Land (die Grenze) schützen, statt sich an internationalen Abenteuern der USA zu beteiligen.

Mit Recht haben deshalb Trump und Macron den Sinn der NATO in heutiger Zeit bestritten. Wir sind in Europa nicht mehr bedroht, haben untereinander Friedensverträge mit Kooperation und sollten ein Angriffsbündnis mit militärischem Weltmachtgehabe (NATO) aufgeben.

  1. Die Flucht der amerikanischen und deutschen Truppen aus Afghanistan könnte einen militärischen Wendepunkt in der Weltpolitik signalisieren. Die USA waren sogar mit ihren Satelliten nicht mehr in der Lage, ein kleines Land wie Afghanistan zu erobern. Sie haben wie in Vietnam – trotz technischer Überlegenheit – wiederum einen Krieg verloren. Für Satelliten empfiehlt es sich deshalb, bei dem nun neu ausgerufenen Feind China ebenfalls militärisch zurückhaltend zu bleiben, um nicht an der Kriegspolitik und den Kosten einer weiteren militärischen Niederlage der USA beteiligt zu sein.

Eigentlich hat der Verlust eines Krieges und Flucht der Truppen immer auch den Rücktritt des Kriegsministers zufolge. Unsere gescheiterte Ministerin wird erst mit drei Monaten Verspätung abgelöst.


Prof. Eberhard Hamer.
Prof. Eberhard Hamer.

PI-NEWS-Autor Prof. Dr. Eberhard Hamer (*15. August 1932 in Mettmann) ist ein deutscher Ökonom. Sein Schwerpunkt ist die Mittelstandsökonomie. In den 1970er Jahren gründete er das privat geführte Mittelstandsinstitut Niedersachsen in Hannover und veröffentlichte über 20 Bücher zum Thema Mittelstand. Hamer erhielt 1986 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Seine Kolumne erscheint einmal wöchentlich auf PI-NEWS.




DKP vergeigt Teilnahme an Bundestagswahl

Von MANFRED ROUHS | Erstmals seit ihrer Gründung im Jahr 1968 wird die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) voraussichtlich nicht an der Bundestagswahl teilnehmen. Der Bundeswahlausschuss wies am 8. Juli 2021 in Berlin die Wahlvorschläge der bis 1989 aus der DDR finanzierten DKP zurück. Bundeswahlleiter Georg Thiel begründete die Entscheidung mit der wiederholt verspäteten Einreichung von Rechenschaftsberichten der Partei, die – wie alle anderen Parteien auch – der Bundestagsverwaltung Auskunft über ihre Einnahmen und Ausgaben geben muss.

Die DKP hat jetzt vier Tage Zeit für eine Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht. Sollte sie abgelehnt werden, steht die Partei bei der Wahl am 26. September 2021 nicht auf dem Stimmzettel.

Patrik Köbele, Vorsitzender der DKP, wittert eine Verschwörung: „Es geht darum, uns zu zerstören“, zitiert ihn der „Spiegel“. Dem Bericht zufolge steht die DKP vor ihrem „finanziellen Ende“, falls sie den Parteistatus verliert – und dann keine steuerlich abzugsfähigen Spendenquittungen mehr ausstellen kann. Köbele wittert den Angaben zufolge ein zweites 1933, räumt aber auch ein: „Man geht heute nicht mit Brutalität gegen die Kommunistische Partei vor. Aber man versucht, sich unser mit bürokratischen Mitteln zu entledigen.“

Jeder kleine Gewerbetreibende weiß aus eigener Erfahrung, dass die DKP nicht die einzige juristische Person in Deutschland ist, die gegen die Mühlen der Bürokratie ankämpft. Zudem müssen dogmatische Kommunisten nicht völlig auf die Präsenz einer kommunistischen Partei auf dem Stimmzettel bei der Bundestagswahl verzichten, denn die dogmatisch-stalinistische Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD) hat die Hürde der Wahlzulassung erfolgreich übersprungen.

Große Auswirkungen auf das Wahlergebnis dürfte allerdings weder die Zulassung der MLPD, noch die Zurückweisung der DKP haben. Bei den Wahlergebnissen beider Parteien steht auf Bundesebene die Null regelmäßig nicht nur vor, sondern auch an der ersten Stelle hinter dem Komma.


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt, vierteljährlich die Zeitschrift SIGNAL herausgibt und im Internet ein Nachrichtenportal betreibt. Der Verein veröffentlicht außerdem ein Portal für kostenloses Online-Fernsehen per Streaming und stellt politische Aufkleber und andere Werbemittel zur Massenverteilung zur Verfügung. Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig.



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Baden-Württemberg: Antifa überzieht Dörfer mit Hetz-Bannern

Ganz Althütte wurde von den Linksextremisten verunstaltet.

Es ist ein Angriff auf die freie Wahlentscheidung der Bürger, die verschiedene Dörfer in Baden-Württemberg in den letzten Wochen erleben. Anti-AfD-Plakate und Aufkleber in Massen wurden überall angebracht, Banner aufgehängt und denunzierende Flyer in die Briefkästen gesteckt.

Betroffen sind AfD-Hochburgen im ländlichen Raum. Aus Sicht von Extremisten der sogenannten Antifa ein unhaltbarer Zustand, dass die AfD bei der letzten Landtagswahl dort teilweise über 20 Prozent der Stimmen erzielen konnte. Zum Beispiel in Orten wie Spiegelberg, wo die AfD mit 21,73 Prozent ihr bestes Ergebnis holte.

Dann traf es Großerlach. Hier gewann die AfD 19,1 Prozent der Stimmen. Am letzten Wochenende war Althütte mit 16,3 Prozent AfD-Wählern an der Reihe.

Banner und Plakate an der Bushaltestelle an der Dorfschule.

Die Aktion der Antifa wurde in Althütte von mehreren Bürgern beobachtet und auch der Polizei „live“ gemeldet. Von ihrem Eintreffen bis zum Verlassen der Gemeinde wurde die Polizei ununterbrochen beobachtet. Zu keinem Zeitpunkt kontrollierten die Beamten (nur ein Polizeifahrzeug mit Zweier-Besatzung kam) auch nur eine Person. Zeugen meldeten mehrere Personen, die Plakate, Banner und Aufkleber anbrachten, auch die Kleidung (dunkel) wurde beschrieben.

Plakate an vielen Kabelverteilerschränken
Plakate an vielen Kabelverteilerschränken.

Feixend saßen die Linksextremisten am Dorfteich gegenüber dem Rathaus, als sie nach getaner „Arbeit“ auf ihren Bus warteten. Kurz zuvor wurde die Polizei wiederholt darauf hingewiesen, dass sich die Linksextremisten am Dorfteich befinden. Die Polizei kam – und fuhr langsam vorbei. Die Täter stiegen in den Bus ein, der im Dorf dann noch eine Schleife machte. Auch dieser Umstand wurde „live“ per Handy der Polizei gemeldet.

An der Bushaltestelle am Rathaus in Althütte.
An der Bushaltestelle am Rathaus in Althütte.

Im Bus konnten sich die Linksextremisten darüber amüsieren, wie die Polizei zunächst hinter dem Bus herfuhr. Statt an der nächsten Haltestelle die Personalien der Fahrgäste festzustellen, blieben die „Strafverfolger“ in ihrem Fahrzeug hinter dem Bus und hielten an der Haltestelle Ortsmitte an.  Der Bus fuhr nach kurzem Halt davon, die Beamten stiegen aus ihrem Fahrzeug und sahen sich die Plakate im Wartehäuschen an und betrachteten die Banner an gegenüberliegender Gaststätte.

Bekennerschreiben der Antifa und Banner an Gaststätte.
Bekennerschreiben der Antifa und Banner an Gaststätte.

Währenddessen verließ die Antifa im Bus unbehelligt den Ort. Der Bus wurde noch eine Zeitlang von Bürgern außerhalb ihres Ortes verfolgt, ohne dass im Verlauf eine Polizeistreife dazu stieß.

Bus, in den die Antifa einstieg.
Bus, in den die Antifa einstieg.

Fazit: Auch unter den Augen der Behörden können Linksextremisten ein ganzes Dorf vermüllen und ihre Propaganda/Hetze ungehindert anbringen. Hinweise der Bevölkerung werden ignoriert. Selbst die Beschreibung des „Fluchtfahrzeugs“ (Bus) und der dazugehörigen Insassen hat nicht zur Folge, dass dieses angehalten wird und eine Personenfeststellung erfolgt.

Einen Pressebericht der Polizei suchten die Bürger in den darauffolgenden Tagen vergebens. Folglich findet dieser Einschüchterungsversuch der Bevölkerung auch keine Erwähnung in den Medien. Das Signal der Polizei, insbesondere der Polizeidirektion in Backnang (zuständig für Althütte), ist: Die Antifa darf schalten und walten, wie sie will.

In Backnang ist die dortige Polizeibehörde auch für ihren laxen Umgang mit Vertretern der linken Szene bekannt. Angriffe auf Stände der AfD wurden in der Vergangenheit, wenn überhaupt, nur beobachtend begleitet. Die Antifa konnte so unter den Augen der Polizei Infomaterial auf den Boden werfen, ohne dass eingeschritten wurde. Personen wurden bei diesen Gelegenheiten von den Linksextremisten massiv bedrängt und im Anschluss verfolgt.

Decken Behörden die Antifa?

Die Informationen wurden vom Verfasser dieses Artikels überprüft. Mit Dorfbewohnern und Zeugen wurde gesprochen. Beim zuständigen übergeordneten Polizeirevier in Aalen wurde in Erfahrung gebracht, dass nur intern eine Notiz des Einsatzes existiert (nicht öffentlich). Dort wird beschrieben, dass am Samstag (3. Juli) gegen 14 Uhr Anrufe aus Althütte zum beschriebenen Sachverhalt eingingen. Auch wurde umgehend nach dem Bus gefahndet, dieser war aber laut internem Polizeibericht nicht zu ermitteln. Personen wurden während des Einsatzes nicht überprüft.

Wie reagiert die örtliche Gemeinde?

Gibt es eine Anzeige von der Gemeinde Althütte?  Oder gibt es hier von bekannten Akteuren vielleicht sogar eine Verbindung hin zur linksradikalen Szene? Wurden Banner vielleicht sogar in einer Scheune einer Gemeinderätin hergestellt, die im vergangenen Jahr zusammen mit der Antifa für ein Asylheim im Ort demonstriert hatte? Berührungsängste scheint es von dieser Seite zumindest nicht zu geben.

Gabriele Gabel (60) , Lehrerin und Gemeinderätin, zusammen mit der Antifa im April 2020 vor der Asyl-Quarantäneunterkunft in Althütte-Sechselberg mit Bannern.
Gabriele Gabel (60) , Lehrerin und Gemeinderätin, zusammen mit der Antifa im April 2020 vor der Asyl-Quarantäneunterkunft in Althütte-Sechselberg mit Bannern.

Einschüchterungsversuche

Auch hetzt die Antifa in einem Bekennerschreiben im Internet gegen speziell zwei Bürger des Ortes und verunglimpft diese namentlich als Nazis. Was den Worten und der Hetze von Linksextremisten immer häufiger folgt, sind persönliche Angriffe gegen Leib, Leben und Besitz.

Bekennerschreiben von OATRM, in dem zwei Bürger von Althütte namentlich verunglimpft werden.
Bekennerschreiben von OATRM, in dem zwei Bürger von Althütte namentlich verunglimpft werden.

Durch die Aktionen der Antifa wird aber auch immer wieder versucht, Abgeordnete in ihrem privaten Umfeld einzuschüchtern. So wurden in Althütte vor dem Haus des AfD-Kreisrates und Familienvaters Christian Throm, Aufkleber und Plakate mit denunzierenden Aussagen aufgehängt und bei den Nachbarn aufhetzende Flyer eingeworfen.

Plakate und Flyer, die Althütter Bürger noch am selben Tag entsorgten.
Plakate und Flyer, die Althütter Bürger noch am selben Tag entsorgten.

Dorf wird an den Pranger gestellt – wie reagiert der Bürgermeister?

Aber auch wer nicht persönlich von den Aktionen der Linksextremisten betroffen und „nur“ Wähler der AfD ist, wird durch solche Aktionen in eine Ecke gestellt, wo er/sie oder auch die AfD als Partei nicht steht. Zusätzlich wird auch ein ganzes Dorf und damit auch jeder Bürger der Gemeinde in der Öffentlichkeit bzw. der öffentlichen Wahrnehmung als „Nazi“ oder „aus dem Nazi-Dorf kommend“, gebrandmarkt.  Nimmt das eine Gemeinde widerspruchslos hin? Wird es hier von Seiten der Ortspolizeibehörde, an dessen Spitze der Bürgermeister steht, eine entsprechende Reaktion gegen die Taten der Linksextremisten geben? Sind schon Anzeigen gestellt? Wehret den Anfängen heißt es auch hier. Wer schweigt, stimmt zu!

Weitere Bilder aus Althütte:




Das neue deutsche Bilderverbot

Von WOLFGANG HÜBNER | Seit 2015 ist bekannt, dass Angela Merkel lieber die deutschen Grenzen für hunderttausende Migranten aus aller Welt öffnet als „unschöne Bilder“ zu riskieren. Spätestens seit dem terroristischen Berliner Weihnachtsanschlag 2016 wissen wir auch: Bilder von den Opfern islamischer oder migrantischer Gewalttaten in Medien und im Netz sollen nach Möglichkeit, zur Not auch unter Repressionsandrohung, verhindert werden. Begründet wird das in der Regel mit dem Hinweis, es sei Rücksicht auf die Gefühle der Angehörigen zu nehmen. So argumentieren besonders gerne Politiker, die ansonsten gar nicht genug Bilder von sich verbreitet sehen möchten.

Nun ist Rücksicht auf die Gefühle der Angehörigen eines Verstorbenen allemal geboten und zu respektieren. Wenn allerdings in Würzburg etliche Menschen von einem Messermörder angegriffen und dabei drei Frauen einen schrecklichen Tod erleiden, gibt es selbstverständlich nicht nur eine öffentliche Anteilnahme an der Tat, sondern auch ein zutiefst menschliches Interesse an denjenigen, die zu Opfern wurden. Menschen wollen nicht nur eine Zahl erfahren, nämlich die der Ermordeten und Verletzten, sondern auch deren Gesichter sehen, deren Namen kennen.

Das hat nichts mit Sensationsgier zu tun, sondern mit dem Bedürfnis, Betroffenheit und Trauer sinnlich zu intensivieren. Dass Betroffenheit und Trauer sich beim Anblick der Bilder aus Lebzeiten der nun Toten verstärkt, dass auch Wut und Zorn auf die Mordtat damit wächst, ist einer schlichten Tatsache geschuldet: Menschen sind emotionale Wesen. Gerade Politiker leben von Emotionen, spielen damit, manipulieren sie zum eigenen Vorteil. Sie kennen also die Macht der Bilder gut genug, um sie auch zu fürchten. Und sie fürchten offenbar die Bilder der Opfer in Würzburg und anderswo.

Nur so lässt sich erklären, dass die „Polizei Unterfranken“ die Verbreitung des Fotos der Traueranzeige für das jüngste, knapp 25-jährige Würzburger Opfer Stefanie W. in den sozialen Netzwerken als „nicht richtig“ und „nicht hilfreich“ (!!) bezeichnet.

Denn die Anzeige war mit einem Bild der hübschen, lebensfrohen Stefanie versehen. Die Angehörigen waren es also,  die ganz bewusst der am Mittwoch beerdigten Stefanie ein Gesicht geben wollten. Das Foto der Anzeige wurde inzwischen millionenfach verbreitet, ebenso das Gesicht einer anderen ermordeten Frau in der BILD-Zeitung.

Für Angela Merkel mag das „nicht hilfreich“ sein. Und für den politisch abhängigen Chef der „Polizei Unterfranken“ auch nicht. Doch wir Davongekommenen sind dankbar für das Bild. Denn es gibt unserer Trauer ein Gesicht.  Wer das fürchtet, verdient unsere Verachtung.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite und seinen neuen Telegram-Kanal erreichbar.




Lambda-Verbot: IB-Ö trollt Nationalrat mit Heliumballons

Diese Woche hat der österreichische Nationalrat das „Lambda-Zeichen“ der Identitären Bewegung Österreichs verboten, obwohl der IB-Ö keine Straftaten nachgewiesen werden.

FPÖ-Chef Herbert Kickl nannte das Verbot in einer eindrucksvollen Rede am Mittwoch im österreichischen Parlament „totalitär“ und warf der regierenden ÖVP vor, „alles zu kriminalisieren, was ihr nicht ins politische Konzept passe“. Das Lambda-Zeichen der IB-Ö würde damit auf eine Stufe mit gewalttätigen Terrororganisationen wie Hamas und IS gesetzt, so Kickl.

Ebenso klar wie Kickl zerlegte die FPÖ-Abgeordnete Dagmar Belakowitsch in ihrer Rede im Nationalrat das Vorgehen der ÖVP und stellte sich schützend vor den Rechtsstaat, der hier demontiert wird. Die Republik wird nach dem Willen der Regierung Kurz offiziell zum ideologischen Gesinnungsstaat „gegen rechts“ und gegen das Recht.

Die österreichische Staatsanwaltschaft versucht seit Jahren die friedliche Protestbewegung zu kriminalisieren, unter anderem mit wiederholten ergebnislosen Hausdurchsuchungen bei IB-Ö Co-Chef Martin Sellner. Den Versuch, Sellner wegen einer Spende von 1500 € des Christchurch-Mörders des Terrorismus zu bezichtigen, bezeichnete das Oberlandesgericht Graz Ende 2019 als „nicht begründete Spekulation“ die „nicht einmal ansatzweise dargelegt“ wurde. Die Hausdurchsuchung sei „rechtswidrig“ gewesen, so das OLG Graz.

Die IB-Ö protestierte während der Debatte am Mittwoch auf gewohnt kreative, gewaltfreie Weise, indem sie eine Lambda-Fahne – getragen von großen Helium-Ballons – vor dem Parlamentsgebäude am Burgring hisste.

„Stundenlang flatterte die Fahne vor dem Parlament“, so die IB-Ö. „Mit Heliumballons versehen musste schweres Gerät eingesetzt werden, um die Symbole des Widerstands zu entfernen.“

Das Lambda-Symbol der Identitären Bewegung ist eine Anleihe aus dem Film „300“ von Zach Snyder, in dem es die spartanischen Truppen des König Leonidas auf ihren Schilden tragen. Auch in Videospielen wie „Assassin’s Creed: Odyssey“ spielt das Lambda-Symbol eine herausragende Rolle. Es war nicht klar, ob das österreichische „Anti-Terror-Gesetz“ auch „300“ und „Assassin’s Creed“ als „Terrorismus“ verbieten wird.




Warum protestiert niemand gegen die Schreibtischtäter?

Von M. SATTLER | In Würzburg schlitzte ein „Immigrant“ drei Frauen die Hälse auf, in Leipzig vergewaltigten drei „Immigranten“ eine Frau auf offener Straße. Aber die Täter hinter den Tätern, die Schreibtischtäter, die dieses Morden und Vergewaltigen durch „Immigranten“ erst möglich machten, sitzen im Würzburger und Leipziger Rathaus: deutsche Beamte, die dort wieder nur ihre Pflicht tun. Wann also wird endlich vor den Rathäusern gegen diese Schreibtischtäter protestiert?

Messermörder, Vergewaltiger, Rauschgifthändler – Kriminalität ist ein Markenzeichen der „Immigration“, die in Wahrheit keine Immigration ist, sondern eine gezielte Siedlungspolitik: Mit dem großzügigsten Asylsystem der Welt werden massenhaft ausländische Männer nach Deutschland geholt, egal was sie auf dem Kerbholz haben. Und egal wie sie sich benehmen, alle dürfen bleiben und kriegen Geld. Deutschland soll „bunt“ werden, koste es, was es wolle, und für dieses Ziel geht der Staat auch über Leichen.

Befohlen wird diese Politik in Berlin, aber umgesetzt wird sie vor Ort. Die Täter hinter den Tätern sitzen in jedem Rathaus. Es sind nicht nur die „Immigranten“, es sind nicht nur die Berliner Politiker, die blutige Hände haben, das Blut klebt an allen Mitbeteiligten im gesamten Apparat. Jeden Tag werden in jedem deutschen Rathaus neue Asylpapiere abgestempelt für die nächste Kolonne. Jeder, der mitstempelt, weiß genau, welche Gefahren damit verbunden sind. Die Führerin im Kanzleramt befiehlt, aber Deutschlands Schreibtischtäter sind auch wieder fleißig am Werk.

Doch die gute Nachricht für diese Täter hinter den Tätern lautet: Keiner zeigt mit dem Finger auf sie. Niemand stellt sich in Würzburg oder Leipzig oder anderswo vor das Rathaus und klagt die Schreibtischmörder, Schreibtischvergewaltiger, Schreibtischdrogenhändler an, die da jeden Tag nichts als ihre ordentliche Abeit tun. Papiere abstempeln und dann die Hände in Unschuld waschen, als hätte man mit den Toten, die dann in Würzburg auf der Straße liegen, und mit den Schmerzensschreien der vergewaltigten Frau in Leipzig, gar nichts zu tun. Man tut ja nur seine Pflicht.

Und solange sich niemand diesen Leuten in den Weg stellt, solange niemand dort protestiert, wo das Unrecht seinen Lauf nimmt, wird alles so weitergehen wie immer. Im Rathaus wird man weiterhin Papiere stempeln, und draußen werden dann die nächsten Menschen von irgendwelchen „Immigranten“ abgestochen, vergewaltigt, zur Rauschgiftsucht verführt.

Wann fangen wir endlich an, auf die wahren Täter zu zeigen, die Täter hinter den Tätern, die das Morden und Vergewaltigen und Drogenhandeln durch „Immigranten“ mit Hilfe ihrer täglichen Arbeit erst möglich machen? Wann fangen wir endlich an, dort anzuklagen, wo die eigentlichen Täter sitzen?


(Video oben: Schweigemarsch am 7. Juli in Weiden in der Oberpfalz für die Opfer von Würzburg)




HallMack: Die CDU beim Kostümverleih

„Hallo liebe Zuschauer, schön dass ihr wieder da seid. So ihr lieben Leute, jetzt gehts endlich los – die CDU geht in den Wahlkampf. Ihr Generalsekretär Paul Ziemiak hat die neuen Plakate vorgestellt, auf denen sie ihre Verbundenheit mit dem Volk darstellen. Naja, ihr werdets nicht glauben: auf den Plakaten sind ganz normale Leute, sogar beim Schaffen zu sehen. Da könnt ihr mal sehen, von wegen die CDU hat den Kontakt zur Basis verloren. Im Gegenteil: Hätte sie doch auch ganz selbstverliebt die Mitglieder ihrer Partei auf die Plakate machen können. Aber ne, sie zeigen das normale Volk…“ (Weiter im Video von „Hallmack, dem Gorilla aus der Pfalz“. Wer seine neuesten Satire-Clips nicht verpassen will, sollte seinen Youtube– und Telegram-Kanal abonnieren)