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Die Globalisierung hat eben auch Nachteile

Von PROF. EBERHARD HAMER | Seit Ende des vorherigen Jahrhunderts wurde „Globalisierung“ von Wissenschaft, Publizistik und Konzernen als großer Entwicklungsfortschritt gefeiert und auf „Weltwirtschaftsgipfeln“ die Kritiker der Globalisierung sogar „wie der internationale Terrorismus zu einem Weltproblem“ erklärt (Davos).

Die Wirtschaftswissenschaft hat die Globalisierung als weitere Entwicklungsstufe von der Hauswirtschaft über Stadtwirtschaft, Regionalwirtschaft, nationale Volkswirtschaft über supranationale Wirtschaftsräume (EU) zur Weltwirtschaft gesehen.

Die Globalisierung ist aber nicht nur eine ökonomische Dimension, sondern gibt es auch technologisch, politisch, gesellschaftlich, kulturell und militärisch. Wesentlich dazu beigetragen haben z. B. die technologischen Entwicklungen der Luftfahrt, der Telekommunikation, der neuen Medien (Internet) und der Digitalisierung. Von ihnen ging schon lange die Idee der „einen Welt“ aus.

Inzwischen gibt es eine Fülle von internationalen Oberherrschaftsorganisationen, welche sich wie UNO, NATO, IWF, GATT, ILO, Weltbank, u.a. eine Kompetenz für die ganze Welt anmaßen, die Souveränitäten und Kompetenzen der Menschen und der Länder in der Hand weniger global herrschender Kräfte zentralisieren wollen.

  • Dazu wurden die „vier großen Freiheiten“ verkündet: Globale Freiheit des Kapitals, der Produktion, der Arbeitskräfte und der Dienstleistungen.

Vor allem mit der Freiheit des Kapitals wollten die großen internationalen Konzerne und Banken die nationalen Grenzen, Rechtssysteme und Steuersysteme überspringen, um in Steuer- und Rechtsoasen der Welt unbegrenzte Finanz- und Steuerfreiheit zu genießen. Zurück blieben die national gebundenen mittelständischen Betriebe, die die Steuer- und Sozialausfälle der Konzerne und Banken mit übernehmen mussten, also entsprechend höher ausgebeutet wurden.

Auch die Produktion der internationalen Konzerne wurde international dorthin verlegt, wo am wenigsten Regulation und Steuer und die billigsten Löhne waren, also an den billigsten Produktionsstandorten. Damit konnten die Konzerne aus globaler Billigproduktion billiger verkaufen als der mit national teureren Produktionsfaktoren arbeitende bodenständige Mittelstand und letzteren auskonkurrieren.

  • Ebenso wurden Dienstleistungen der internationalen Banken und Konzerne dorthin verlegt, wo dies am billigsten (z. B. Abrechnungen in Indien), wo dies politisch befohlen (z. B. Abrechnung der Telekom in Israel) oder wo dies aus militärischen oder Spionagegründen (Cloud-Konzentration aus Europa in den USA) zweckmäßig erschien.
  • In den letzten Jahrzehnten war besonders die von den Konzernen verlangte Freizügigkeit der Arbeitskräfte umstritten. Die internationalen Konzerne wollten die jeweils billigsten Arbeitskräfte für ihre Massenproduktion oder -dienst-leistung global anwerben, der Mittelstand wies dagegen darauf hin, dass er mit ausgebildeten Fachkräften und hohen nationalen Steuer- und Sozialkosten Individualproduktion und -dienstleistungen zu erbringen habe, deshalb durch die Migration nicht entlastet, sondern mit Sozialkosten zusatzbelastet würde.

Der Kampf für Globalisierung, dann für „Diversifizierung, Multi-Kulti und Genderideologie“, wurde von den USA für alle ihre Kolonien, insbesondere für Europa, gefordert und eine globale Einheitskultur vorgegeben, die es heute z. B. nicht mehr erlaubt, unterschiedliche Rassen, Kulturen oder Religionen überhaupt zu erwähnen, ohne in die Gefahr zu geraten, ins globale Abseits gestoßen zu werden. Entsprechend wurden die Souveränitätsrechte und Kompetenzen der Nationalstaaten abgebaut, in Zwischenstationen (EU, NATO) gesammelt. Die Globalisierung scheint sich weiter durchzusetzen. Man darf allerdings deren Hinterkräfte des internationalen Großkapitals (Gates, Soros, Bezos, Zuckerberg, Rothschild u.a.) nicht nennen, ohne als „Verschwörungstheoretiker“ ins gesellschaftliche Abseits gestellt zu werden.

Schon 2005 hat die Mittelstandsforschung in Hannover in vielen Einzeluntersuchungen herausgearbeitet, dass es bei der Globalisierung nicht nur Gewinner, sondern auch Verlierer gibt. „Ebenso wie unter den Unternehmen Hochfinanz und Konzerne die großen Gewinner der Globalisierung, die mittelständischen Personalunternehmen aber die Verlierer dieser Entwicklung sind, gilt auch für die gesellschaftlichen Gruppen, dass den größten Vorteil von der Globalisierung die kleine Oberschicht der Reichen hat. Nur sie können die globalen Freiheiten für sich selbst weitgehend nutzen“. Dagegen sind mittelständischen Unternehmer und der angestellte Mittelstand ortsgebunden, können ihre Tätigkeiten nicht international verlagern, weil ein mittelständisches Unternehmen nur in Anwesenheit des Unternehmers erfolgreich ist und der angestellte Mittelstand seinen Dienstvertrag vor Ort ausüben muss.

Das hat in unserer Wirtschaft zu einer Aufspaltung zwischen den die globalisierten Freiheiten nutzenden globalen Kapitalgesellschaften und Banken einerseits und den bodenständigen mittelständischen Personalunternehmen andererseits geführt. Erstere können die großen Freiheiten für Steuerfreiheit, Billigarbeit und internationale Billigbelieferung nutzen und sich vor allem durch globale Verlagerung den überbordenden Gesetzen und Bürokratien unserer alten Industrieländer entziehen. Der heimattreue Mittelstand dagegen ist z. B. hier in Deutschland den höchsten Steuern und Sozialabgaben der Welt ausgeliefert, einem ständig wachsenden und nicht mehr beherrschbaren Gesetzesnetz und einer Bürokratie, welche selbst immer weniger Entscheidungen triff, stattdessen die Verantwortlichkeiten und wachsenden Kontrollaufwand auf die Unternehmen abwälzt. Nur die Kapitalgesellschaft, Konzerne und die Hochfinanz haben die globalisierte Freiheit, sind aus den nationalen Rechtssystemen in rechtsfreien Raum gewachsen; – der Mittelstand als bleibender Staatsuntertan dagegen hat Höchststeuern, Höchstsozialabgaben und Höchstlöhne zu zahlen und dazu auch noch die Monopolpreise der Global Players zu akzeptieren, deren Konditionen und Rabatte hinzunehmen, sich deren Billigwettbewerb auf dem Markt zu stellen und ist dabei eindeutiger Verlierer im Globalisierungsspiel.

Auch die Unterschicht hat inzwischen begriffen, dass Globalisierung für sie mehr Gefahr als Nutzen bedeutet:

  • Wenn die globalen Konzerne in Billiglohnländer verlagern, bleibt Arbeitslosigkeit in Deutschland zurück.
  • Wenn die Zentralbanken Pleiteländer und Pleitekonzerne sowie Pleitebanken mit immer höheren Krediten über Wasser halten, eine Schuldenexplosion in der Welt betreiben und damit den Wert der Währungen und des Geldes vernichten, schwindet damit nicht nur das Realeinkommen, sondern auch die Ersparnisse und jede Alterssicherung unserer Arbeitnehmer.
  • Und wenn die Medien der westlichen Welt durch die US-Hochfinanz finanziert, gesteuert, manipuliert und auf eine einheitlich gewünschte politische Ideologie gezüchtet werden, wird die durch Medienpropaganda am meisten beeinflusste Unterschicht davon auch am meisten dirigiert.
  • Die von den Globalisten geforderte Freizügigkeit aller Menschen der Welt hat naturgemäß zur Völkerwanderung in die wirtschaftlich blühenden und offenen Länder geführt. Merkel hat die Armen und Gescheiterten der Welt sogar eingeladen, unser Sozialsystem zu genießen (Sozialimmigration), was die Unterschicht immer mehr als eigene Ausbeutung für fremde Kostgänger begreift, aber nicht öffentlich äußern darf.
  • Das letzte Geschenk der Globalisierung ist die Corona-Pandemie. Goethe meinte noch, dass es uns nichts angehe, „wenn in fern Türkei Völker aufeinanderschlagen“; wenn aber in Wuhan im Labor oder auf dem Markt ein neues Virus durchbricht, geht dies in einer Welt, in welcher täglich Millionen reisende Touristen und Asylanten unterwegs sind, in wenigen Tagen um die Welt, lassen sich eben auch Krankheiten nicht mehr lokal begrenzen. Neu war allerdings, dass auch Demokratien, welche Souveränität und Selbstverantwortung der einzelnen Menschen behaupten, sofort dem Beispiel der chinesischen Diktatur gefolgt sind, die Menschen einzusperren und die Wirtschaft zu stoppen. Mögliche Selbstverantwortungs-Vorsichtsmaßnahmen der Bürger und Unternehmen wurden – sogar ohne Rechtsgrundlage – von global einheitlichem Staatshandeln überrollt, supranationale statt nationale Lösungen (Masken, Impfstoff) zu unverantwortlichen Preisen von unfähigen Funktionären zentral gesteuert und unter Führung einer selbst ernannten Weltelite mit Propaganda für die „eine Welt“ klar gemacht, dass die Pandemiebekämpfung nur die Ouvertüre künftigen Weltregierens sei.

Seit der Jahrtausendwende sind die global US-gesteuerten Grünen Vorkämpfer für weltweiten Feminismus, Black Lives Matter, Massenmigration sowie Sprach- oder Denklenkung der Menschen, in den von ihnen beherrschten Medien und deren politischer Propaganda. Wenn die Führung der Grünen „mit Deutschland nichts mehr anfangen“ kann, nationales Denken „Nazitum“ sein soll, das Christentum bekämpft wird, „weil der Islam zu Deutschland gehört“ und nach amerikanischem Vorbild in Rundfunkanstalten (NDR) vorgeschrieben wird, dass 17,5 Prozent Farbige in Fernsehbeiträgen zu präsentieren seien und 65 Prozent der Führungspositionen in den Filmen von Frauen dargestellt werden müssten, zeigt dies, wie stark die US-Globalisierer die Welt und ihre Kolonien mental beherrschen.

Bis zum kommenden Zusammenbruch des Weltfinanzsystems und Dollarimperiums wird die Globalisierung noch unsere Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und unser Denken global und antinational prägen und den Globalisten die großen Vorteile, allen Globalisierungsverlierern aber Unfreiheit, Ausbeutung, Freiheitsverlust und Verarmung bringen.

Während die grünen Idealisten die Natur global retten wollen, hat der Autor selbst als Waldbesitzer die Folgen der Globalisierung zu tragen, indem der 1979 aus Ostasien nach Europa eingeschleppte Ulmensplintkäfer alle Ulmen vernichtet hat, in gleicher Weise seit 2000 das ebenfalls eingeschleppte Rosskastanien-Bakterium unsere Kastanienbäume befällt und vernichtet, indem ebenfalls zur Jahrtausendwende der Eschenpilz aus Asien eingeschleppt worden ist und die meisten Eschen in Deutschland vernichtet, 2006 sogar aus Kanada eine Rußrindenkrankheit mit größter Gefahr auch für Menschen unsere Ahornbestände vernichtet und indem durch grüne Ideologie „sich selbst überlassene Wälder“ Millionen Eichensplintkäfer, Eichenprozessionsspinner, Borkenkäfer usw. gezüchtet wurden, die inzwischen flächendeckend unsere Wälder befallen und vernichten.

Auch unsere Nahrungsmittelproduktion wurde globalisiert und monopolisiert. Mit viel Geld von Monsanto u.a. haben korrupte Politiker und Patentbeamte gentechnisch veränderte Organismen patentfähig erklärt. Sechs Global Player besitzen 90 Prozent aller zugelassenen transgenen Pflanzen, halten hierauf die Patente und kassieren Jahr für Jahr globale Patentgebühren von allen Bauern in der Welt dafür. „Mit der auf diese Weise entstandenen Monopolisierung unserer Nahrungsressourcen ist ein globales monopolistisches Machtinstrumentarium entstanden“, das die Nahrungsmittelversorgung des größten Teils der Welt unter Kontrolle und in Ausbeutung hält.

Mit der weiterentwickelten „Terminator-Saat“ wird die Lebensdauer der Gensaat nur auf eine Ernte beschränkt, müssen also die Bauern der Welt nicht mehr nur jährlich Lizenzgebühren, sondern teure Kaufpreise für die Neusaat bezahlen.

Das gleiche Spiel haben Monsanto und Co. auch mit den Spritzmitteln betrieben, wie z. B. das Glyphosat, welches auf die von Monopolisten gelieferten Monopol-Saat abgestimmt ist, alles andere abtötet. Wer also Monopolsaat benutzt, muss auch Monopolspritzmittel kaufen. So werden die nationalen Landwirte in doppelter Abhängigkeit von den internationalen Konzernen gehalten, wird Selbstverwaltung und nationale Souveränität durch die globalen Konzerne ausmanövriert.

Die Mittelstandsforschung weist schon seit 2005 darauf hin, dass Globalisierung für die internationalen Banken, Konzerne und Reichen der große Vorteil ist, für den stationär gebundenen Mittelstand dagegen vielfältige Schäden gebracht hat. Die internationale Presse hat dies bisher nach Kräften geleugnet und bestritten, z. B., dass die Massenimmigration millionenfache Invasion in unsere Sozialsysteme sei und für die seit 2015 entstandene Wohnungsnot, für die wachsende Kriminalität und für die Veränderung unserer Kultur verantwortlich sei. Erst als das aus Wuhan in die ganze Welt verbreitete Virus als globale Gefahr erkannt wurde, wurden Grenzen geschlossen, Wohlstandsgesetze erlassen und riesige Milliardensummen an Pleiteländer und Pleitekonzerne verschenkt, aber nur Darlehen mit hohen unbürokratischen Auflagen dem Mittelstand angeboten, so dass nicht die Globalisten zugrunde gehen, sondern Millionen von nur lokal operierenden Mittelstandsunternehmern mit ihren Firmen und Mitarbeitern.

Bisher steht somit fest, dass die Globalisierung der große Vorteil für die internationalen Konzerne, Banken und Organisationen ist, aber überwiegend Nachteil für den Selbständigen, den angestellten Mittelstand und die Unterschicht. Ob die Globalisierung insgesamt zum Verhängnis unseres Wohlstands wird, dürfte der aus der Welt-Schuldenspirale sich entwickelnde größte Weltwirtschaftscrash in Kürze zeigen.


Prof. Eberhard Hamer.
Prof. Eberhard Hamer.

PI-NEWS-Autor Prof. Dr. Eberhard Hamer (*15. August 1932 in Mettmann) ist ein deutscher Ökonom. Sein Schwerpunkt ist die Mittelstandsökonomie. In den 1970er Jahren gründete er das privat geführte Mittelstandsinstitut Niedersachsen in Hannover und veröffentlichte über 20 Bücher zum Thema Mittelstand. Hamer erhielt 1986 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Seine Kolumne erscheint einmal wöchentlich auf PI-NEWS.




Madame Lagarde raubt uns aus und keiner stört sich daran

Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, hat in der ganzen EU eine Inflation von zwei Prozent angeordnet.

Von KEWIL | Jeden Tag ein neuer Hammer, jeden Tag eine neue Unverschämtheit. Die Brüsseler EU, ihre Behörden, ihre Bank und Gerichte erlauben sich alles, sind aber durch kein Gesetz, keinen Vertrag und schon gar nicht durch irgendeine demokratische Abstimmung der Wähler irgendwie legitimiert.

Aktuell hat die französische Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, in der ganzen EU eine Inflation von zwei Prozent angeordnet. Wenn es mehr wird, ist es auch nicht schlimm. Das Geld aller EU-Bürger soll also jedes Jahr ganz gewollt und offiziell um mindestens zwei Prozent an Wert verlieren.

Dazu kommt parallel die Nullzins-Politik der EZB, die endlos weitergeführt wird und dazu führt, dass immer mehr Banken Strafzinsen von den Guthaben der Sparer abziehen. Insgesamt also eine Enteignung der EU-Bürger durch die EU selber. Auch Merkel & Co haben Lagarde und ihren italienischen Vorgänger Mario Draghi gerne installiert, und kein deutscher Politiker (außer die AfD) kritisiert diese Entscheidungen der EZB.

Dazu kauft die EZB weiterhin Anleihen der europäischen Schuldenstaaten und hält sie flüssig. Auch Anleihen von Firmen sind dabei. Diese Firmen müssen aber neuerdings „klimaneutral“ sein. Die EZB kümmert sich also offiziell um den „Klimawandel“ und wird illegal auch politisch. Und auch das tut sie allein aus eigenem Recht. Oder genauer – die EZB tut ohne jede Kontrolle, was sie will.

Warum merken das die Bürger nicht? Warum protestiert gegen diese illegalen Sauereien der EUdSSR keiner, zumindest kein Deutscher? Wer stoppt die Wirtschaftskriminellen von der EZB? Der ehemalige Verfassungsrichter Paul Kirchhof, den schon Gerhard Schröder einst niedermachte, hat es neulich versucht. Wie die Wölfe fiel das korrupte Establishment über ihn her.




Bevölkerungsaustausch: Qualifizierte gehen, Irre wandern ein

Von MANFRED ROUHS | Die Mörder von Würzburg, Frankfurt und Hanau unterschieden sich ebenso sehr voneinander wie ihre Opfer, aber sie hatten eines gemeinsam: sie waren schizophren. Das berichtet der „Focus“.

Für die Opfer macht es das nicht besser: tot ist tot. Aber die Politik muss sich fragen, wie viele Schizophrene und Paranoide sie noch nach Deutschland einreisen lassen will – die dann das entsprechende Eskalationspotential über jenen Kreis an Menschen hinaus erweitern, die einheimische Schizophrene und Paranoide sind, so wie der Täter von Hanau.

Gleichzeitig wandern jedes Jahr mehr als 100.000 Deutsche aus, davon viele Hochqualifizierte. Das führt zu einem Bevölkerungsaustausch der ganz anderen Art, bei dem es nicht mehr nur um die nationale Zugehörigkeit geht: Überdurchschnittlich intelligente Menschen wandern aus. Psychisch Gestörte wandern ein. – Nicht nur, aber eben auch!

Wie sieht die deutsche Bevölkerung des Jahres 2030 aus, wenn der Trend so weitergeht? Sicher nicht besser als die von heute!

Religiöser und politischer Fanatismus erhöhen die Gefährlichkeit schizophrener und paranoider Menschen. Wer für sich selbst nach einem Vorwand für die Ermordung anderer Menschen sucht, kann im Koran fündig werden. „Nicht nur dort“ wenden die Migrationsbefürworter ein – und haben damit sogar recht. Aber das nützt nichts. Denn zu allen anderen schlechten Gründen für Untaten aller Art kommt das hochexplosive Potential des islamischen Terrorismus noch hinzu.

Wer seinem Land keine Grenzen setzt und bei der Zuwanderung keine Auswahl trifft, verhält sich verantwortungslos. Und genau diesen Vorwurf muss sich die derzeitige deutsche politische Klasse machen lassen.


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt, vierteljährlich die Zeitschrift SIGNAL herausgibt und im Internet ein Nachrichtenportal betreibt. Der Verein veröffentlicht außerdem ein Portal für kostenloses Online-Fernsehen per Streaming und stellt politische Aufkleber und andere Werbemittel zur Massenverteilung zur Verfügung. Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig.




Frankfurt: Spahn ergreift bei Wahlkampfauftritt die Flucht

Bei einem Wahlkampfauftritt von Jens Spahn am Dienstagabend im Ausflugslokal Lohrbergschänke in Frankfurt am Main ist es zu geballten Unmutsäußerungen von Bürgern gegen den CDU-Politiker gekommen. Sie riefen lautstark „Pfui, Herr Spahn“, „Schämt euch“, „Spahn muss weg“, „Maskendealer müssen weg“ „Spahn vors Gericht“, „Haut ab“ und „Lassen Sie die Kinder in Ruhe“. Um kurz nach 20 Uhr wurde es Spahn wohl zu bunt und er machte sich mit seiner Entourage über den Hinterausgang aus dem Staub.




Die geflickten Hosen des wiedergewählten schwedischen Premiers

Von ALSTER | War da was? Am 21. Juni war zum ersten Mal in der Geschichte Schwedens ein Ministerpräsident per Misstrauensvotum zu Fall gebracht worden. Nur neun Tage später erhielt der abgewählte Stefan Löfven erneut die nötige Unterstützung/das Vertrauen vom selben Reichstag, um als wiedergewählter Ministerpräsident eine „neue“ Regierung bilden zu können. Am 9. Juli präsentierte der alte und neue Ministerpräsident die neue alte schwedische Regierung.

Die dänische Zeitung Berlingste Tidende beschrieb die tragikomische politische Situation so: „In Schweden näht und flickt der Premierminister seit Jahren seine Hosen. Jetzt sind sie wieder notdürftig geflickt, und der Anblick ist nicht schön.“

Dies ist das dritte Mal, dass eine von Löfven geführte Regierung ihr Amt antritt. Die erste war nach dem Machtwechsel 2014. Die zweite im Januar 2019 nach langwierigen Regierungsverhandlungen nach den Wahlen 2018 (PI-NEWS berichtete ausführlich).

War da doch etwas Neues?

Die linke Unterstützerpartei (Vänsterpartiet, ehemals kommunistische Partei) der rot/grünen Minderheitsregierung hat gemeinsam mit den Oppositionsparteien des bürgerlichen Lagers inklusive der Schwedendemokraten(!), die sogar den Misstrauensantrag gestellt hatten, den Löfven mit 181 zu 168 Stimmen zum Rücktritt gezwungen. Grund für die Abwahl war eine geplante Liberalisierung der Mietpreise. Die bisherige Regierungskonstellation ist einzig unter dem Druck entstanden, jeglichen Einfluss der erstarkten Schwedendemokraten (17,8 Prozent) auf die Regierungspolitik zu verhindern. Zu diesem Zweck wurde zwischen den anderen Parteien die historische Übereinkunft vom Januar 2019 erzielt: das sogenannte Januarabkommen. Das Neue: Das Januarabkommen ist tot! Die Linke ist aufmüpfig geworden und die Schwedendemokraten sind nicht mehr ausgegrenzt. Bei seiner jüngsten Wiederwahl stimmten nur 116 Mitglieder für Löfven, 173 stimmten gegen ihn, während sich 60 enthielten – nur zwei Stimmem fehlten zur endgültigen Ab- oder Neuwahl bei 175 nötigen Gegenstimmen. Gewinner der Regierungskrise waren die Linken und die Schwedendemokraten.

Grassierende islamische Bandenkriminalität und ein Polizistenmord

Während der Politposse wurden die wirklich schweren Herausforderungen des Landes mit der Corona-Krise, der Wirtschaft und vor allen Dingen durch die mit der massiven Einwanderung verbundene gewalttätige Bandenkriminalität in den Hintergrund gedrängt. Alleine in einer Woche unter der Regierungskrise vom 26. Juni bis 2. Juli gab es fünf Mordfälle, acht Mordversuche, zwei Schussverletzungen, elf Messerangriffe, sechs Schießereien, vier Bombadierungen, sechs Brandstiftungen, ein Kidnapping, mehrere Vergewaltigungen, Misshandlungen und Verletzungen von Personen sowie Autobrände und Vandalismus. Besonders erschütterte der Mord an einem jungen Polizisten in Biskopsgården, einem Ghetto-Stadtteil von Göteborg, der seit langem von Gewalt und Bandenkriminalität geprägt ist. Der Polizistenmord wurde mit Jubel und Feuerwerk der Neubürger gefeiert.

Polizist weint vor laufender Kamera: „Wir sind chancenlos“

In einem Interview mit dem schwedischen Nachrichtensender SVT sollte der „Integrationspolizist“ Ulf Boström über seine Arbeit im nordöstlichen Göteborg berichten. Göteborg hat einen sehr hohen Anteil nicht-westlicher, zumeist muslimischer Einwanderer. 16 Jahre war er im Amt, und seit Jahren gibt es große wachsende Probleme durch die Islamisierung und Bandenkriminalität. Als er von den Opfern der Erpressung und Drohungen der Banden erzählen musste, konnte er seine Tränen nicht zurückhalten (Video). Er schilderte deren eigenen Rechtssysteme, die Streitigkeiten zwischen Einwohnern lösen, arrangierte Ehen, die erzwungen wurden, um die Macht der Familien zu sichern, und weit verbreitete Gewaltanwendung, um die Kontrolle über ganze Viertel zu behalten. Mittlere und kleine schwedische Unternehmer haben ihre Familien, ihr Unternehmen verloren oder mussten aus Angst, getötet zu werden, ins Ausland ziehen. Es ist eine gigantische Bedrohungskultur. Stefan Löfven hatte diesbezüglich 2015 gesagt: „Wir haben nie den Islam kritisiert und wir werden nie den Islam kritisieren.“

Auf einer am 2. Juli abgehaltenen Online-Pressekonferenz zum Mord an dem jungen Polizisten antwortete Stefan Löfven auf die in englisch gestellte Frage, wie die Leute mit ihren Kindern darüber reden sollen: “Ich finde es sehr wichtig, den Kindern Trost zu spenden, es ist nicht so, dass sie bald getötet werden oder so.“

Die nächste planmäßige Reichstagswahl in Schweden findet übrigens am 11. September 2022 statt…




Markus Söders Feind ist die Freiheit

Von WOLFGANG HÜBNER | Es muss einem echten Corona-Taliban wie Markus Söder in den letzten Tagen arg geschmerzt haben, dass nun auch schon rheinland-pfälzische Provinzärzte mit dumpfem Impf-Faschismus auf sich aufmerksam machen. Schließlich ist er, der Söder, doch der Star auf der deutschen Panikbühne. Da musste dringend ein neuer Söder-Hammer in die Medien. Und was eignet sich dazu besser als ein Staatsbesuch im Impfzentrum, wo sich zu seinem Wohlgefallen die verängstigten Untertanen gehorsam spritzen lassen. Also sprach Nürnbergs derzeit größter Sohn bei dieser Gelegenheit: „Vollständige, unbeschwerte Freiheit gibt es nur mit Impfen. Ohne Impfen keine Freiheit – jedenfalls nicht so in der Form, wie wir es uns vorstellen.“

Diese zwei Sätze beweisen zweierlei: Söder hat weder eine Ahnung noch gar eine Vorstellung, was wirkliche Freiheit ist. Und Söder ist auf jeden Fall ein Feind jener Freiheit, die er nicht versteht und in seinem künftigen Leben auch nicht mehr verstehen wird. Denn selbstverständlich, das gilt auch für Bayern, gibt es weder eine „vollständige“ noch eine „unbeschwerte“ Freiheit. Freiheit muss nämlich ständig neu begründet, erkämpft und verteidigt werden, insbesondere gegen Figuren wie Söder. Und es mag einen Impfstoff gegen das Virus geben – einen Impfstoff für die Gewährung „vollständiger, unbeschwerter Freiheit“ gibt es aber, außer in Söders schräger Fantasie, weder von Astrazeneca noch von Biontech. Schon Goethe, aber der war Hesse, wusste es besser: „Nur der verdient die Freiheit und das Leben, der täglich sie erobern muss.“

Es ist auch nicht bekannt, dass die Freiheitskämpfer der Vergangenheit einer Impfung bedurft hätten, um aktiv zu werden. Deshalb ist die Formulierung „Ohne Impfen keine Freiheit“ Söderscher Nonsens wie fast alles, was seinem limitierten Geist mit derselben Lautstärke entweicht wie bei anderen Zeitgenossen eine Blähung, die ihren bekannten Ausweg findet. Und welche „Form“ der Freiheit sich der CSU-Politiker vorstellt, ist im Wissen seines längst kenntlich gewordenen Charakterdefizits klar: Söder ganz oben, der Rest unten. Auf diese Konstellation reduziert sich sein Weltbild.

Wer nicht bereit ist, das zu akzeptieren, soll deshalb weder Anrecht auf die große humanitäre Errungenschaft Freiheit haben, von der Söder nichts versteht, deren Todfeind er aber ist – noch soll jemand Anrecht auf die „Freiheit“ haben, die im schlichten konsumkapitalistischen Verständnis des Ministerpräsidenten darin besteht, nur mit Impfausweis nach Malle fliegen, ins Kino gehen oder ein Bordell besuchen zu dürfen. Um es mit Friedrich Dürrenmatt zu sagen: „Nichts kommt die Menschheit teurer zu stehen als eine billige Freiheit“. Und genau die ist es, die all die Söders mit der Impfung freundlichst „gewähren“ wollen.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite und seinen neuen Telegram-Kanal erreichbar.




Korrupt und unfähig: Die Grünen und das Geld

Über eine Viertelmillion Euro für Prostituierte ausgeben; wegen Korruption zurücktreten und dann wieder in die Spitzenpolitik zurückkehren; Straftaten, Betrug und Untreue durch eigenes Versagen ermöglichen und trotzdem auf der Karriereleiter nach oben klettern – bei den Grünen ist nicht erst seit den Baerbock-Eskapaden alles möglich. Die Partei der vermeintlichen Saubermänner und „Umweltretter“ entpuppt sich immer mehr als eine Ansammlung von unfähigen und unehrlichen Politdarstellern (Weiter im Video von Christian Jung für den Deutschlandkurier).