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Mehr als 100 Unwettertote: Wer hat versagt?

Von MANFRED ROUHS | Bei den starken Regenfällen in Westdeutschland Mitte Juli 2021 sind bislang mehr als 100 Menschen gestorben. Mehr als 1000 werden noch vermisst. Der Sachschaden geht in die Milliarden und umfasst auch sensible Teile der öffentlichen Infrastruktur, die nicht in wenigen Wochen, ja noch nicht einmal in Monaten wiederhergestellt werden können: Straßen wurden unterspült, neben Häusern auch Brücken weggerissen.

Scheinbar absurde Verschwörungstheorien gesellschaftlich geächteter Prepper, die seit langem behaupten, das Mobilfunknetz könnte in wenigen Stunden wegbrechen wie ein Streichholz, werden in diesen Tagen nicht mehr belächelt.

Wer ist schuld an diesem Debakel? Wer hat versagt?

Weite Teile von Politik und Massenmedien deuten die Katastrophe als eine Folge des Klimawandels. Schuld wären demnach Dieselfahrer und Greta-Thunberg-Kritiker, die den menschengemachten Klimawandel nicht wahrhaben wollen und nunmehr eines Besseren belehrt worden sein sollen.

Das ist allerdings naturwissenschaftlicher Unfug. Geregnet hat es auch früher schon, oft mit schlimmeren Folgen für Mensch und Vieh als in diesen Tagen. Verharrende Wetterlagen, die das Risiko massiver Regenfälle erhöhen, gibt es im 21. Jahrhundert – Klimawandel hin, Pinguinsterben her – nicht häufiger als früher. Das haben Wissenschaftler gerade erst im April 2021 bestätigt. Worin also soll der „Einfluss des Klimawandels“ auf den Starkregen und dessen Folgen in diesen Tagen bestehen? – Es gibt ihn offenbar nicht.

Ursache der katastrophalen Folgen der Regenfälle im Juli 2021 ist die Kombination der zunehmenden Bodenversiegelung in Stadt und Land mit gleichbleibend schwachen Abflussmöglichkeiten für das Wasser. Letztere sind heute nicht erheblich besser als im frühen 20. Jahrhundert. Verantwortlich dafür sind Kommunal- und Landespolitiker.

Kurzfristig zumindest nicht ganz optimal war zudem die Wettervorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD), die zwar Starkregen für die kritischen Tage vorhergesagt, dessen Umfang aber völlig unterschätzt hat. Der DWD ist eine Behörde des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur unter Führung der bekannten Politleuchte Andreas Scheuer (CSU). Es fällt schwer, in Deutschland irgendeine Entwicklung ausfindig zu machen, die durch Andreas Scheuer seit dessen Berufung zum Bundesminister besser geworden wäre.

Das nächste Regenwetter kommt bestimmt. Weniger Bodenversiegelung, mehr Abflussmöglichkeiten für Wasser und eine verbesserte Wettervorhersage sind bis dahin dringend erforderliche Maßnahmen, um Menschenleben zu bewahren.


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt, vierteljährlich die Zeitschrift SIGNAL herausgibt und im Internet ein Nachrichtenportal betreibt. Der Verein veröffentlicht außerdem ein Portal für kostenloses Online-Fernsehen per Streaming und stellt politische Aufkleber und andere Werbemittel zur Massenverteilung zur Verfügung. Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig.



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Ist der Klimawandel schuld am Hochwasser? Eine Richtigstellung

Noch in der Katastrophennacht, als die Lage selbst für Einsatzkräfte an vorderster Front unklar war, hatten Medien und Politik bereits das passende Framing parat: Der Klimawandel ist schuld am Hochwasser! Die pietätlose Instrumentalisierung von zahllosen Toten und Verletzten läuft auf Hochtouren. Zeit für eine Richtigstellung. Der AfD-Landtagsabgeordnete von NRW, Dr. Martin Vincentz, erklärt die Fakten und richtet deutliche Worte an die Grünen.




Prüffall Karlsruhe: Wie unabhängig ist Deutschlands oberstes Gericht?

Es war einmal die angesehenste Instanz im deutschen Staate: das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. Doch immer mehr fragwürdige Urteile lassen das Ansehen des obersten deutschen Gerichts bröckeln. Hinzu kommen merkwürdige Seilschaften, die den Verdacht der Befangenheit wecken.

Zum Beispiel im Fall von Gabriele Britz, die beim vielbeachteten Klimabeschluß als Richterin am Ersten Senat die Feder führte und gleichzeitig mit einem Frankfurter Grünen-Funktionär verheiratet ist, auf dessen Internetseite sich offenbar Textpassagen des Karlsruher Klimabeschlusses fanden, lange bevor dieser vom Gericht veröffentlicht wurde.

Oder eben das: der Fall Angela Merkel, die vor nicht allzu langer Zeit von Südafrika aus forderte, die Wahl Thomas Kemmerichs (FDP) zum Ministerpräsidenten von Thüringen müsse rückgängig gemacht werden, und die sich deswegen nun vorm Bundesverfassungsgericht wegen des Verdachts auf Verletzung ihrer Neutralitätspflicht verantworten muß. Trotzdem gab es Anfang Juli 2021 ein gemeinsames Abendessen mit den führenden Richtern ebendieses Gerichts, die in Kürze über die Beschwerde gegen die Kanzlerin verhandeln müssen.

Doch was für jedes andere Gericht schwerste Konsequenzen hätte, scheint ausgerechnet am obersten deutschen Gericht allmählich der Normalzustand zu sein. Zeit, das Bundesverfassungsgericht einer Prüfung zu unterziehen: von der Merkel- über die Klima- bis zur Corona-Akte.

Ein JF-TV-Interview von Marco Pino mit dem Verwaltungsrechtsexperten Dr. Ulrich Vosgerau zur Frage: Prüffall Karlsruhe – Wie unabhängig ist Deutschlands oberstes Gericht?




So liest sich der Sommer!

Es ist ja so eine Sache mit Buch-Empfehlungen. Es gibt viele Geschmäcker. Es gibt viele Genres. Es gibt viele Stile. Politisch nützlich sind oft Sachbücher oder auch Fachbücher. Aber immer nur Daten, Zahlen und Informationen lesen?

Das ist sinnvoll, aber anstrengend. Das alleine erfüllt den Leser nicht. Auch mal abschalten, heißt die Devise. Zumal in der Urlaubszeit, ja in der Sommerzeit. Computer aus, Handy weg, Entspannung!

Wie gut, dass es jetzt das ideale Buch dafür gibt: „EuropaPowerbrutal“ von John Hoewer. Hoewer? Hat man schon mal gehört, ist ein umtriebiger Idealist, ein aufrechter Patriot, ein Akteur der AfD. Also doch ein politisches Buch? Ja und nein.

Erstens „ja“, weil Politik zumindest am Rande auch in seinem Erstlings-Roman vorkommt und vieles irgendwie heute politisch ist, was es vor dem rot-grünen Gesellschaftsumbau nicht war. Das Flirten mit einem schönen Mädel, der politisch inkorrekte Wortwitz, gewisse Lebensansichten, der Genuß von reichlich Alkohol und Essen ohne vegane, gesunde, fair trade Zuschreibungen – „alles ist politisch“? Na gut, dann also: „Ja.“

Zweitens „nein“, weil es kein Strategie- oder Welterklärungs-Buch ist. Kein Buch, das mit dem Zeigefinger daherkommt. Oder mit dem Anspruch, Wissen zu vermitteln. „EuropaPowerbrutal“ ist ein Buch zum Genießen, Lachen, Weinen, Ärgern, Schenkelklopfen, oder doch alles zugleich!

Worum es geht? Das ist ganz einfach beschrieben: Die Handlung spielt in der Gegenwart. Ein junger Protagonist lebt sein gewöhnliches Leben, bis einige Ereignisse alles auf den Kopf stellen und eine Entwicklung in Gang setzen, bei der der Leser plötzlich ein ungeahntes Problem vorfindet: Man will sich selbst bei der Lektüre überholen und sofort weiterblättern, um zu wissen, wie das absurde, geniale und rasante Lebens-Manöver weiter geht.

Es nimmt – so viel „Spoilern“ muss erlaubt sein – ein recht gutes Ende. Aber vorher wird auf 360 Seiten alles gegeben … ob an der Theke, im Hotel oder auf dem Burschenschaftshaus, ob in Wien oder Rom, Köln oder Lyon. Europa, ja, Power, ja, brutal, oh ja.

„EuropaPowerbrutal“ ist daher das passende Buch für den Sommer. Ein Roman wie eine Reise, die man selbst antreten möchte. Also: lesen, abschalten, genießen. Es ist Zeit für eine Auszeit von den ernsten Dingen des Lebens. Die holen einen früh genug wieder ein …

Bestellmöglichkeit:

» „EuropaPowerbrutal“ kostet 18 Euro und ist hier zu bestellen.




Der Rotz von Notz

Die Grünen wären nicht die Grünen, würden sie nicht jede Katastrophe auf ihr Potenzial für ihre Propaganda abklopfen und sie dann entsprechend instrumentalisieren. So auch jetzt mit der Überschwemmung im Westen Deutschlands. Die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock sah die Gelegenheit, sich Kanzler-like zu geben und brach ihren Urlaub ab (gab sofort eine Schlagzeile) und formulierte staatstragend ihre Einschätzung der Lage:

„Das zerstörerische Ausmaß der Überschwemmungen ist erschütternd“, sagte sie. Ihre Gedanken und ihr Mitgefühl seien bei den Angehörigen der Toten und Vermissten sowie den Helfern. Es sei richtig, dass Bund und Länder dafür alle Kräfte mobilisieren.

Welch beruhigendes Gefühl für die Opfer der Flut, dass das Engagement also nicht falsch ist. Aber nicht nur Baerbock saugt süßen Honig aus dem Elend der anderen.

Auch ihr grüner Kollege von Notz sprang auf den Elendszug auf, der gerade so viel Aufmerksamkeit garantiert. Mit mehr Verstand ausgestattet als seine Chefin blieb er aber nicht in allgemeinen Plattitüden hängen, sondern stellte den Ertrunkenen und Wohnungslosen die seiner Meinung nach verfehlte Politik der anderen Parteien als Ursache vor. Auf Twitter schrieb von Notz:

„CDU: Kein Tempolimit! /

FDP: Der Markt + synthetische Kraftstoffe regeln das /

SPD: Can’t touch this: Kohle + Nordstream2 /

Die Linke : Was’n jetzt mit Sahra? /

Grüne: Klimaschutz Prio Stufe 1“

Wer den edlen Herrn von Notz auf seinen Lapsus aufmerksam gemacht hat, wissen wir nicht. Irgendwer mag es ihm gesteckt haben, dass hier sogar Annalenas Plattheit mehr verfangen würde und dass angesichts verdreckter und ruinierter Häuser oder nach dem Tode von Angehörigen keiner seine geschmacklosen Auswürfe wird hören wollen. Er ruderte also kurz darauf zurück. Achten Sie darauf, ob Sie in seinem Statement den Hauch einer Entschuldigung finden können:

Natürlich nicht. Aber wie er das sagt, hört es sich wieder typisch grün an: So als würde er anderen einen Vortrag in Wohlanständigkeit halten und nicht seine eigenen Fehler einräumen. Wir hoffen, dass ihm und seiner Urlaubsabbrecherin am Wahltag dafür die Quittung erteilt wird.