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Ungarn und die „europäischen Werte“

Von WOLFGANG HÜBNER | Die EU, von den Briten gerade verlassen, will unter deutsch-französischer Führung ein Imperium werden, das einerseits den USA (ziemlich freundschaftlich), andererseits China und Russland (ziemlich feindselig) wirtschaftlich, politisch und sogar auch militärisch Paroli bieten soll. Das jedenfalls sind die gar nicht so geheimen Pläne und Träume derjenigen EU-Fanatiker, von denen es in Deutschland besonders viele gibt. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen allerdings noch viele Hindernisse überwunden oder weggeräumt werden. Wie zum Beispiel die Regierung von Viktor Orbán in Ungarn. Denn diese demokratisch gewählte und mehrfach mit großen Mehrheiten bestätigte Regierung weigert sich nicht nur beharrlich, sondern sogar offensiv, den Wertekotau vor der LGBTQ-Bewegung im sogenannten „Westen“ zu machen.

Das ist in einer EU mit dem Mitglied Luxemburg, dessen Ministerpräsident bekennender Schwuler ist, natürlich nicht tolerabel. Und in einer EU, wo die alljährlichen, derzeit gerne auch maskenfreien Umzüge der LGBTQ-Bewegung breite politische und mediale Unterstützung erfahren, stellt die wertekonservative Haltung der ungarischen Regierung eine schier unerträgliche Provokation dar. Was zählt da schon, dass es Ungarn war, das sich 1956 heroisch und mit hohem Blutzoll gegen den Sowjetkommunismus erhob. Dass es Ungarn war, das 1989 den „Eisernen Vorhang“ aufhob und damit einen entscheidenden Beitrag zum Völkerfrühling im östlichen Europa, den Zusammenbruch des Sowjetimperiums  sowie der deutschen Wiedervereinigung leistete.

Das zählt alles überhaupt nichts, wenn die Regierung auf demokratische Weise die Zustimmung zu einem Gesetz bekommt, das festhält, was bis vor wenigen Jahren auch in der EU mit Ausnahme winziger Minderheiten niemand in Zweifel zog: Nämlich dass die Mutter eine Frau und der Vater ein Mann ist. Auch die Frühsexualisierung von Kindern galt noch bis vor einigen Jahren nicht als wichtiges, gar erstrebenswertes Erziehungsziel. Nun gelten gleichgeschlechtliche Ehen, Kindersexualisierung und Adoptionsrechte für schwule und lesbische Partnerschaften zu „europäischen Werten“, die bei Nichtanerkennung notfalls mit dem Ausschluss aus der EU bestraft werden sollen , wie der niederländische Ministerpräsident mit Blick auf Ungarn kürzlich vorschlug und dafür Beifall bekam.

Orbán hat darauf reagiert mit der Ankündigung, in Ungarn ein Referendum über die von der EU-Führung kritisierten Gesetze durchzuführen. Er will nach bester demokratischer Tradition also das Volk entscheiden lassen. Nicht erst seit dem Brexit lösen solche Ankündigungen in Brüssel höchst unangenehme Gefühle aus. In dem Imperium, das dort sowie in Paris und Berlin angestrebt wird, ist kein Platz für Volksabstimmungen. Denn die europäischen Völker sollen nicht selbst ihr Schicksal bestimmen, sondern ihr Schicksal soll von einer neofeudalen „Elite“ aus Politik, Wirtschaft, Militär  und Medien gelenkt werden. In den Träumen vom EU-Imperium ist jede Menge Platz für LGBTQ, aber kein Platz für demokratische Politiker wie Orbán und jene Werte, die Europa zu einem besseren Platz auf dem Globus gemacht haben.




Klonovsky: Was gibt es Grässlicheres als die Natur?

Die Indianer waren so brutal und „unmenschlich” wie die Weißen auch; welcher heutige Antirassist wäre, sagen wir um 1700 einem Trupp Irokesen oder um 1800 einem Reiterschwadron der Comanchen gern in die Hände gefallen? Aber sie lebten im Einklang mit der Natur!, werden sofort unsere Öko-Esoteriker und Spät-Rousseauisten rufen. Aber was gibt es Grässlicheres als die Natur? Wie herrlich und einstweilen noch sicher lässt es sich dagegen in der „Wetiko”-Zivilisation leben!

Die Natur ist ein einziges Gemetzel, jedes Wesen lebt umstellt von Zähnen, Klauen, Krallen, Giftstacheln und Zangen, kein Leben ist heilig, kein Tier stirbt in Würde im Alter, sondern wird in seiner Schwäche zu Tode gehetzt und während der Agonie gefressen, ob nun von Hyänen, Geiern, Artgenossen oder Ameisen, während dem Raubtier am besten das Neugeborene des Beutetiers mundet.

Sprachen wir schon von Hitze und Kälte, von Parasitenbefall, Stechmücken, Viren und Bakterien, von der wirklichen Pest, von Cholera, Typhus, Schlafkrankeit und Pocken? Es waren von „Wetiko” Besessene, die diese Plagen ausrotteten, den Menschen Straßen, Krankenhäuser, Kanalisation, Strom, fließendes Wasser, Fernwaffen, feste Gebäude, Kühlschränke und sogar warme Mahlzeiten im Fliegen verschafften.

Wie lächerlich mir die Naturromantik ist! Speziell wenn sie von Leuten verbreitet wird, die in der echten freien Natur keine Woche – wenn Raubtiere in der Nähe sind keine fünf Minuten – überleben würden…

(Auszug aus diesem längerem Text bei Klonovsky, wo auch der Begriff Wetiko – ein Virus der Weißen nach immer mehr, erklärt wird.)




Jens Berger: Schwarzbuch Corona

Es gibt nun eine Vielzahl an „Corona-Büchern“. Viele darunter lassen die Geschichte dieser sogenannten Pandemie Revue passieren. Die meisten nehmen Partei – sie argumentieren strikt für oder gegen „Corona-Maßnahmen“.

Der prominente wie erfahrene Journalist und Sachbuchautor Jens Berger geht das Seuchenphänomen von der Wurzel her an. Angst sei ein schlechter Ratgeber – wahre Worte für einen Buchanfang!

Berger trennt mit ruhiger Hand Fakes von Fakten. Daher sind seine Kapitelüberschriften auch so deutlich: „Ist die Angst vor Corona gerechtfertigt?“ 80 Millionen Virologen – aber niemand kann sagen, ob die Lockdowns wirken.

Berger geht auch der Frage nach, was „an, mit oder durch Corona verstorben“ unter dem Strich bedeutet. Haben wir tatsächlich eine Übersterblichkeit? Verlieren wir im Schnitt wirklich „zehn Lebensjahre“ (laut RKI)? Wie kann das sein, wo das Medianalter der in Deutschland „im Zusammenhang mit dem Corona-Virus Verstorbenen“ bei 84 Jahren liegt?

Ein weiteres Kapitel geht gründlich der Frage nach, ob wir es eigentlich mit einer „Corona-Krise“ oder eher mit einer „Maßnahmen-Krise“ zu tun haben. Hier geht es um den Kollaps der Gastronomie, um Krisengewinnler und den „Great Reset“. Aufgefächert wird auch, wer warum inwieweit zu den Krisengewinnlern gehört: Amazon-Chef Jeff Bezos etwa ist durch die Krise um 76,3 Mrd. US-Dollar reicher geworden. Der Autor kennt ebenso die Gewinnler in Deutschland – was unter anderem für unsere Innenstädte einschneidende Veränderungen bedeuten wird: Adieu, lokaler Einzelhandel!

Berger argumentiert dabei weniger polemisch als sachlich. Er nennt Ross und Reiter und nimmt es mit den Quellen und Daten akribisch genau. Die letzten beiden Kapitel titeln „Die vermeidbare Katastrophe“ und „Corona – gekommen, um zu bleiben“. Die Fixierung auf die doppelt- und dreifach fragwürdigen „Infektionszahlen“ wurde schon von vielen Maßnahmenkritikern als irrsinnig bezweifelt – aber bis heute posaunen die Nachrichten stündlich die aktuellen „R“- und „Inzidenzwerte“ heraus, die einigermaßen nichtssagend sind.

Als schädlich stellte sich auch die aus Gründen der politischen Korrektheit unterbundene Diskussion dar, wonach auf den Intensivstationen ein überdurchschnittlich hoher Anteil Migranten seien. Aus Vorsicht und Angst, „rassistisch“ zu gelten, hat man darauf verzichtet, diese Personengruppen besonders ins Auge zu fassen.

Und: Kein Lockdown der Welt hat geholfen, das Sterben der Hochbetagten und älteren Vorbelasteten aufzuhalten. Dass das SARS-CoV-2-Virus je verschwinden wird, hält Berger für ausgeschlossen. Das sollte uns allen klar sein.

Bestellmöglichkeit:

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Hallmack: Mysteriöses aus Gibraltar

„Hallo liebe Zuschauer und herzlich willkommen zu den Kurznachrichten 28/07. Mysteriös, mysteriös, obwohl auf Gibraltar 100 Prozent geimpft sind gibt es trotzdem eine Inzidenz von 600. Laut Statista ist das britische Überseegebiet Gibraltar Impfweltmeister: 232 Impfungen wurden dort pro 100 Einwohner verabreicht. Gleichzeitig beträgt die Inzidenz des kleinen Landes, mit nur rund 34.000 Einwohnern, aktuell mehr als 600. Auch mysteriös ist ja, dass in Deutschland verbreitet wird, dass die Impfung vor einem schweren Verlauf und vorm Tod schützt. Aber in Australien hat man jetzt gemeldet, dass man auch trotz einer Impfung an Corona sterben kann…“ (Weiter im Video von „Hallmack, dem Gorilla aus der Pfalz“. Wer seine neuesten Satire-Clips nicht verpassen will, sollte seinen Youtube– und Telegram-Kanal abonnieren)




Wie eine Flut Erinnerungen an Fergus Falls und Chemnitz anspült

Von RAMIN PEYMANI (im Original auf „Liberale Warte“) | … Natürlich standen in den letzten Tagen auch weiterhin die Nachrichten zur Flutkatastrophe im Mittelpunkt. Längst haben die Ökofaschisten das Narrativ gesetzt: Tausende Menschen seien Opfer des Klimawandels geworden. So oft und so penetrant wurde die Lüge wiederholt, dass es an ein Wunder grenzen würde, wenn auch die seriösen Wortmeldungen bei den Bürgern auf Gehör gestoßen wären. Angeführt vom Deutschen Wetterdienst stemmten sich sogar einige wackere Journalisten der Leitmedien gegen den Missbrauch von Opfern, doch die Zahl der Lügner war einfach zu groß. Und das Kartell legte umgehend nach: Rechtsextreme hätten sich in die Flutgebiete aufgemacht, um zu helfen. Sie nutzten die Not der Menschen für ihre Ideologie aus. Das muss man sich mal vorstellen: Da haben die angeblichen Guten nichts Besseres zu tun, als das Leid Tausender für ihre verrückte Klimadoktrin auszunutzen und anschließend davor zu warnen, sich von vermeintlich Rechtsextremen helfen zu lassen. Kann man bösartiger sein? Es ist abscheulich.

Ein fader Nachgeschmack bleibt und das Gefühl, dass irgendwas faul ist, wenn sich so viele Kräfte an der Etablierung einseitiger Narrative beteiligen

Kaum hatten die ersten Erzählungen verfangen, setzte es eine weitere: Nun sollten also „Rechte“ die Hilfskräfte vom THW beschimpft und angegriffen haben. Die Polizei widersprach zunächst, teilte aber am Tag danach kryptisch mit, sie habe nunmehr „diese Bestätigung erhalten“ – das sattsam bekannte Zurückrudern. Zuvor hatte man sich ziemlich verwundert über die Darstellung der Vizepräsidentin des Technischen Hilfswerks, Sabine Lackner, gezeigt. Angeblich hatten „Rechte“ die Hilfskräfte mit Unrat beworfen und beleidigt. Sie sollen sich unter die Betroffenen gemischt haben, um Stimmung gegen die staatlichen Helfer zu machen.

Gierig hatten alle Leitmedien die immer noch nicht ganz aufgeklärte Geschichte von Müll werfenden Preppern und Querdenkern wiedergekäut. Niemand weit und breit, der sich die Mühe der Recherche gemacht hätte. Warum auch? Die Story war einfach zu gut, um sie sich durch die Wahrheit kaputtmachen zu lassen. Relotius lässt grüßen. Chemnitz auch. Doch woher kam die „Bestätigung? Und wer hat die vermeintlichen „Rechten“ auf welche Weise identifiziert? Ein fader Nachgeschmack bleibt und erst recht das Gefühl, dass irgendwas faul ist. Weit verzweigt ist das linke Netzwerk, in dem sich selbst vermeintlich unpolitische Organisationen an der Etablierung einseitiger Narrative beteiligen, unterstützt von der medialen Front agitierender Politaktivisten. Die früheren DDR-Bürger kennen das. Was die Querdenker betrifft, kann man übrigens nicht oft genug darauf hinweisen, dass es sich hierbei um eine von Linken gegründete Bewegung handelt, die als rechtes Feindbild etwa so viel taugt wie Angela Merkel als Vorbild für eine demokratische Regierungschefin.

Nicht nur vor der tätigen Mithilfe „Rechter“ bei den Aufräumarbeiten wurde gewarnt, sondern auch davor, von diesen irgendwelche Spenden anzunehmen

Aber wen interessiert das schon? Realität ist für die Mehrheit das, was die Nachfolger der „Aktuellen Kamera“ tagtäglich vermelden. A propos „Aktuelle Kamera“: Immerhin wusste in der ehemaligen DDR bald jeder, welch erbärmliche Lügen die Polittrompeten da von den Mattscheiben in die Wohnzimmer bliesen. Im „besten Deutschland, das es je gab“ sind wir von einem solchen Erkenntnisstand jedoch meilenweit entfernt. Geradezu hörig hängen die unverbesserlichen Staatsgläubigen an den Lippen der Slomkas, Klebers und Miosgas. Auch etliche Privatsender haben sich längst eingereiht in das Heer der Staatspropagandisten, allen voran RTL und der führende Nachrichtensender ntv, was angesichts der Zugehörigkeit zum Bertelsmann-Konzern wenig verwundert. Was die Flutkatastrophe angeht, zog das Kartell am Ende alle Register: Nicht nur vor der tätigen Mithilfe „Rechter“ bei den Aufräumarbeiten wurde gewarnt, sondern auch davor, von diesen Spenden anzunehmen. Menschenverachtender kann eine Ideologie nicht sein. Man kennt dies aus Diktaturen, die ihre Bürger nach Katastrophen lieber vor die Hunde gehen lassen, als Hilfe vom „Feind“ anzunehmen. Unerwähnt soll auch keinesfalls bleiben, dass sich das Öko-Covid-Kartell nicht einmal schämte, die Opfer der Flut zu verhöhnen: Während die staatliche Hilfe zunächst eher schleppend anlief, machten Jubelmeldungen die Runde, es hätten sich umgehend Corona-Impfmobile in die total zerstörten Regionen aufgemacht. Wie heruntergekommen ist eine politische Kaste, die nicht einmal in einer Jahrhundertkatastrophe von ihrer Impfpropaganda lassen will? Am Rande erwähnt sei, dass die um die Gesinnung von Helfern so besorgte Politik wenig Lust verspürte, sich mit der Herkunft von Plünderern zu beschäftigen. Aber davon ein andermal…