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„GrünerMist“-Kampagne: Getroffene Hunde bellen laut

Getroffene Hunde bellen laut, und genau das kann man jetzt in Bezug auf die Kampagne „Grüner Mist“ (PI-NEWS berichtete) beobachten. Dort wird kurz und pointiert zum Ausdruck gebracht, was vielen Leuten auf der Seele brennt, was aber bislang niemand auszusprechen wagte, jedenfalls nicht so laut.

Es sind einzelne Begriffe, die aber punktgenau zusammenfassen, wie die Grüne Gesellschaft von morgen aussehen wird und welches Lebensgefühl sie den Bürgern erlauben wird:

„Sozialismus, Bevormundung, Verbote, totalitär…“

Diese Kritik ging dem grünen Umweltminister von Schleswig-Holstein, Jan Phillip Albrecht, entschieden zu weit.

„Bevormundung“?

Wie kann man das nur behaupten. Der grüne Minister ist empört und verlangt daher vom Werbeflächenvermieter Ströer, ihm zu sagen, wer sein Kunde ist. Wer wagt es da, den Grünen Bevormundung vorzuwerfen? Heraus mit der Sprache!

„Verbote“?

Wie kann man es wagen, so etwas von den Grünen zu behaupten? Wer so eine unwahre Behauptung aufstellt, dessen Tätigkeit sollte in den Kommunen verboten werden. BILD zitiert den Minister:

 „Wenn Ströer nicht offenlegt, wer die von ihnen veröffentlichte Hetzkampagne gegen Grüne finanziert hat, sollte dies in jeder Kommune und jedem kommunalen Unternehmen zum Anlass genommen werden, dieser Firma keine weiteren Aufträge mehr zu erteilen“, schreibt er auf Twitter.

Unerheblich ist es dabei, dass der Werbeunternehmer keinen Einfluss auf den Inhalt hat. Ein Sprecher zu BILD: „Wir üben keine Zensur aus.“ Wenn eine Werbe-Anzeige rechtskonform ist, dürfe Ströer sie gar nicht ablehnen.

„Totalitär“?

Wie kann man das nur von den Grünen behaupten? Egal, ob die Werbung rechtskonform ist, egal wer mitgewirkt hat: Alle, die behaupten, die Grünen wären „totalitär“, sollen bestraft werden.

Und wie steht es mit „Sozialismus“?

So: Wer behauptet, die Grünen wären „sozialistisch“, bekommt es mit der geballten Macht der Nationalen Front zu tun. CDU und SPD haben sich bereits mit den Grünen solidarisch erklärt und die Kritik an der Partei verurteilt (siehe Video oben von Oliver Flesch). Vermutlich werden die anderen Parteien, bis auf die AfD, bald nachziehen.

Und nun finde den Fehler!