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ARD, AfD, BILD: Hickehacke, Hühnerkacke!

Von PETER BARTELS | Der große Homer (nicht das lange Double Södolf des gelben Comic-Fresssacks) lacht sich im Hades kaputt: BILD (!!) hat die ARD am helllichten Tag beim Manipulieren ertappt! Ordinärer: Beim Lügen! Für Connoisseure: Die ARD hat sogar kleinlaut „gestanden“, kniefällig um Tschullergung gebeten …

O-Ton BILD: „In einem Beitrag des TV-Magazins „Sachsenspiegel“ hat der öffentlich-rechtliche Sender am Donnerstag das Mikrofon-Logo von BILD aus einer Interview-Szene entfernt – für eine Nachrichtenredaktion ein absolutes No-Go … Während die Logos der öffentlich-rechtlichen Sender auf den Mikrofonen zu sehen sind, wurde das Logo auf dem BILD-Mikrofon nachträglich mit großem Aufwand aus dem Beitrag entfernt …Der MDR (ARD) hat die Verfälschung des ausgestrahlten Filmmaterials inzwischen eingeräumt. Ein Sender-Sprecher gegenüber BILD: „Leider müssen wir bestätigen, dass das Mikrofon in diesem Beitrag verfremdet worden ist. Wir bitten um Entschuldigung!“

O-Ton BILD: „Was war geschehen? Im „Sachsenspiegel“, der wichtigsten regionalen News-Sendung des MDR um 19 Uhr, hatte die Redaktion über die Erhebung der Anklage im Einbruch im Dresdner Grünen Gewölbe berichtet. Das Interview mit dem zuständigen Staatsanwalt hatten mehrere Kamerateams gefilmt, darunter auch der neue Fernsehsender BILD TV … Der MDR-Sprecher: „Es handelt sich dabei um die individuelle Entscheidung einer einzelnen Person, die den Beitrag redaktionell erstellt hat.“ Angeblich ohne „ideologische“ Motive: „Sie hat uns versichert, sie hätte es allein aus ‚ästhetischen Gründen‘ verändert.“

O-Ton BILD: „Der MDR-Sprecher (verspricht): „Wir werden dies selbstverständlich konsequent intern aufarbeiten. Dieser Einzelfall widerspricht eklatant unseren journalistischen Grundsätzen als öffentlich-rechtliches Medienhaus. Der entsprechende Beitrag wird auf unseren Websites und in der Mediathek unverzüglich korrigiert. Und wir werden uns heute Abend auch im MDR-Sachsenspiegel für dieses Fehlverhalten entschuldigen.“

Nicht mehr hilfreich für Merkel …

Es ist ja inzwischen hinlänglich bekannt, dass BILD seit ein paar Wochen auch Fernsehen macht. Vor allem jeden Abend (nach der Tagesschau) „VIERTEL NACH ACHT“. Auch für unsereinen die beste Talk-Show im Staats-TV der EU. Gäste wie der Schweizer „First Furor“ Roger Köppel (WELTWOCHE DAILY), der „stern-Überlebende“ Hans-Ulrich Jörges,  Ex- „BUNTE-Pummel“ Patricia Riekel, der graugrüne Mülltrenner Trittin, der Resthaar-Toupierte Gottschalk. Ja, ja, der Quatsch wird manchmal quätscher bis er quietscht. Das Wunder: Alle dürfen ausquatschen, keiner lallt oder labert den anderen platt. Talkmaster Julian Reichelt oder Claus Strunz teilen aus und stecken ein; Cato dereinst kann nicht viel schärfer gewesen sein. Das Beste: Der bärtige Schnappatmer mit dem eitlen Stechblick trägt derzeit in Afghanistan den Helden-Stahlhelm …

Und weil die BILD-Show offenbar besser ist als der verknöcherte Oberlehrer von „Hart aber (un)fair“, die gilbende rote ZDF-Nonne, die längst vor sich hin welkende ARD-Nachtschatten-Jule am Sonntag, muss alles, was im Staats-TV nach BILD aussieht, natürlich wegretuschiert werden, damit „Mutti“ Merkels Nomenklatura wieder auf Kader-Kurs ist. Klar, BILD war 16 Jahre unter Totengräber Kai Diekmann der Götzen-Denkmalbauer der „mächtigsten“ Plumpabacke der Welt … Und  plötzlich ist auch  BILD (wie einst Sarrazin) „nicht mehr hilfreich“.

Je nun, im im Osten geht halt wieder die Sonne auf, auch wenn sie da 40 Jahre und Merkel-Chef Honecker und 15 Jahre unter Diekmann und seinem Postboten unterging … Und weil in ein paar Wochen (doch nochmal?) Wahlen sind, durfte gerade sogar eine eigentlich „Unberührbare“ namens Beatrix von Storch (noch eigentlicher Prinzessin von Oldenburg!) bei Helmut Schmidts Aschenbecher*in Maischberger erscheinen (PI-NEWS berichtete).

Lirum, larum Löffelstiel …

Und Josef Nyary, der lange Zeit tapfer der zweitletzte Mohikaner vom Stamme „Gesunder Menschenverstand“ war, durfte sogar schreiben: „Die AfD-Politikerin tut, was sie gerne macht: Sie wirft den faulen Eiern faule Tomaten hinterher: „Es gibt keine Arbeitsplätze mehr, wenn man aus dem Verbrennungsmotor aussteigt“ …  „Sie sind schlimmer als die Grünen! Sie wollen aus Kohle raus, aus Gas raus …“

Und legt noch einen drauf: „Die Linke (Amira Mohamed Ali) nimmt erkennbar ungern Blickkontakt mit ihrer Gegnerin auf: „Meinen Sie nicht, dass jeder Mensch Menschenrechte hat, Frau von Storch?“, fragt sie betont beherrscht. „Unbedingt“, sprudelt die AfD-Frau heraus. „Jeder Mensch hat Menschenrechte, aber er hat nicht das Recht, in Deutschland zu leben und nach deutschen Ansprüchen sein Leben zu führen.“ … „Warum soll Deutschland jetzt – wie viele Millionen eigentlich: 10 Millionen? 20 Millionen? 38 Millionen“(aufnehmen)?

Lirumlarum Löffelstiel … Nyary lässt die AfD-Adlige noch mal ran: Die Linke wolle „nicht Kohle, nicht Gas, nicht Strom, dafür Elektroautos, die nachts laden, wo die Sonne nicht scheint ….

Das ist …, so weltfremd … Und dann wollen sie Hanf anbauen in den Kohlegebieten … grotesk.“ Nyarys Schlußwort zum linken-rechten Frauen-Fight: „Talk  im Holzfäller-Modus … Motto „Hickehacke, alles kacke“.

Der PI-NEWS-Kollege redigiert seinen ehemaligen Redakteur Josef Nyary: „Hühnerkacke, lieber Jupp!!“ Und fragt die Götter im Springer-Olymp: Wann darf er sich endlich mal „VIERTEL NACH ACHT“, den neuen Stern am Talkshow-Himmel, vornehmen?? Nicht jeder kann jeden Tag … Unsereiner wird bleistiftweise jeden Montag von Inspector Barnaby (John Nettles) „verhaftet“ (nie war England schöner!). Ein Nyary „danach“ wäre Service at it’s best …


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Davor war er daselbst über 17 Jahre Polizeireporter, Ressortleiter Unterhaltung, stellv. Chefredakteur, im “Sabbatjahr” entwickelte er als Chefredakteur ein TV- und ein Medizin-Magazin, löste dann Claus Jacobi als BILD-Chef ab; Schlagzeile nach dem Mauerfall: “Guten Morgen, Deutschland!”. Unter “Rambo” Tiedje und “Django” Bartels erreichte das Blatt eine Auflage von über fünf Millionen. Danach CR BURDA (SUPER-Zeitung), BAUER (REVUE), Familia Press, Wien (Täglich Alles). In seinem Buch “Die Wahrheit über den Niedergang einer großen Zeitung” (KOPP-Verlag) beschreibt Bartels, warum BILD bis 2016 rund 3,5 Mio seiner täglichen Käufer verlor. Kontakt: peterhbartels@gmx.de.




Heiko Maas fordert 475 Millionen Euro Steuergeld für die Taliban

Von MANFRED ROUHS | Heiko Maas ist immer noch nicht zurückgetreten. Sein eigenes politisches Debakel in Afghanistan und das seiner Ministerkollegin Kramp-Karrenbauer hat ihn weder erschüttert, noch auch nur nachdenklich gemacht. Stattdessen schmiedet er schon wieder Pläne für die Zukunft des Landes am Hindukusch. Umsetzen sollen diese Pläne die Taliban – mit deutschem Steuergeld.

Gewohnt scharfsinnig analysiert Maas die Lage in Kabul:

„Die meisten Menschen (…) werden aufgrund der geschlossenen Grenzen Afghanistan nicht verlassen können. (…) Deshalb muss man den Menschen in Afghanistan jetzt helfen, und dafür muss man auch mit den Taliban sprechen.“

So zitiert ihn die „Welt“.  Den Angaben zufolge will Maas mit den Taliban ins Geschäft kommen. Sie sollen die Einhaltung der Menschenrechte in Afghanistan zusichern, insbesondere der Frauenrechte. Dafür fließen dann bis Jahresende 475 Millionen Euro, von denen 100 Millionen ohnehin bereits zugesichert sind. Nächstes Jahr gibt es dann weiteres Geld.

Die Zahlen sind kürzlich von der „Deutschen Welle“ öffentlich gemacht worden.

Es wird nicht lange dauern, dann kann Maas einen großartigen politischen Erfolg verkünden: Die Taliban sichern ihm alles zu, was er hören will. Und erhalten dafür lediglich die paar hundert Millionen Euro, die ohnehin für Afghanistan vorgesehen waren. Wetten dass?

Einen kleinen Schönheitsfehler hat die Sache allerdings: Wer überprüft eigentlich in den Bergen und in den vielen kleinen Dörfern Afghanistans, wie viel von den Zusagen der Taliban tatsächlich eingehalten wird? Vielleicht hat dazu ja Annegret Kramp-Karrenbauer eine Idee?


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt, vierteljährlich die Zeitschrift SIGNAL herausgibt und im Internet ein Nachrichtenportal betreibt. Der Verein veröffentlicht außerdem ein Portal für kostenloses Online-Fernsehen per Streaming und stellt politische Aufkleber und andere Werbemittel zur Massenverteilung zur Verfügung. Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig.



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Israelboykott: „Ben & Jerry’s“ finanziert terrornahe Pali-NGO

Der US-Eishersteller "Ben & Jerry's" kündigte am 19. Juli an, Juden in Judäa und Samaria boykottieren zu wollen und löste damit einen weltweiten Shitstorm aus.

Am 19. Juli kündigte der US-Eishersteller „Ben & Jerry’s“ an, Juden in Judäa und Samaria boykottieren zu wollen, und löste damit einen weltweiten Shitstorm aus (PI-NEWS berichtete). Nun findet sich eine skandalöse Erklärung dafür, warum die US-Eismarke, die zum Unilever-Konzern gehört, sich derart politisch positioniert:

Anuradha Mittal ist seit 2008 Vorsitzende des Verwaltungsrates von „Ben & Jerry’s“. Gleichzeitig gewährte „Ben & Jerry’s“ eine Spende von 104.000 Dollar an einen „gemeinnützigen Verein“ unter ihrem Vorsitz, dem Oakland Institute. In dieser Funktion bezahlte sie sich selber als „Executive Director“ 2017 bis 2018 ein stattliches Gehalt von 154.000 Dollar, wie Isabel Vincent in der New York Post berichtet. Mittal ist die einzige bezahlte Mitarbeiterin ihrer „gemeinnützigen“ Stiftung.

Das Spendengeld von „Ben & Jerry’s“ diente unter anderem dazu, die militante palästinensische NGO „BADIlL“ zu finanzieren, die die Boykottkampagne (BDS) unterstützt, Israel einen „Apartheidsstaat“ nennt und mit den Nazis gleichsetzt. Führende Mitarbeiter von BADIL stehen der Volksbefreiungsfront PLFP nahe, die von der EU als Terrororganisation anerkannt ist.

BADIL gehört zum PLFP-nahen „Palästinensischen NGO Netzwerk“ (PNGO) und lehnt mit diesem die Forderung der EU ab, sich vom Terror zu distanzieren. Am 7.5.2020 nannte BADIL die EU-Anti-Terrorklausel „moralisch und politisch unannehmbar.“ Daraufhin strich die EU zwei Millionen Dollar Finanzierung für BADIL, so die New York Post.

2017 bezahlte das Oakland Institute gemäß US-Steuerunterlagen 3000$ an BADIL. Mittals Position bei „Ben & Jerry’s“ und in ihrer Stiftung stellen offenkundig einen Interessenkonflikt dar, und verstoßen eventuell gegen US-Steuergesetze gegen Selbstbedienung, so das National Legal and Policy Center, das weitere Unregelmäßigkeiten in der Buchhaltung des Oakland Institute untersucht und Beschwerde bei der US-Steuerbehörde eingereicht hat.




„Der Verrat am C“ – Eugen Ablers Abrechnung mit der Merkel-CDU

Von KLAUS HILDEBRANDT | Die Politik, wenn sie spürt, dass man sie nicht mehr kontrolliert, hat es an sich, im Laufe der Zeit vom geraden Weg abzukommen und zu experimentieren. Genau das ist gegenwärtig der Fall in Deutschland und auch die Mentalität vieler Bürger, die sich machtlos gegenüber diesem immer größer werdenden Apparat sehen. Dabei dient die Außenpolitik als Tummelfeld.

Deutliche Belege für diese Entwicklung liefern insbesondere die ehemaligen Garanten für eine breite Mitte, – CDU und SPD -, die inzwischen weder christlich noch sozial sind und in nur wenigen Jahren das Vertrauen der Wähler verspielt haben. Sie vertreten heute weder Werte noch Recht, und kochen stattdessen nur noch ihr eigenes Süppchen. Gute Politiker sind selten geworden und man kann sie, – im Einheitsbrei der Politik schwimmend -, nur noch mit der Lupe finden. Wenn die CDU dem Schlachtruf der Kanzlerin folgt und „so weiter“ macht, könnte es sein, dass sie bei den nächsten regulären Wahlen in 2025 im einstelligen Bereich landet. Verdient hätte sie es allemal.

Nach diesem etwas außergewöhnlichen Vorspann möchte ich auf die aktuelle Buch-Neuerscheinung des ehemaligen Politikers und mir seit vielen Jahren bestens bekannten Eugen Abler hinweisen, der im August 2020 nach 43 Jahren Mitgliedschaft aus der CDU austrat. Sein Protest richtet sich in erster Linie gegen die von der Kanzlerin Angela Merkel eingeleitete Metamorphose der CDU zu einer zeitgeistlichen, orientierungslosen Linkspartei, wie es unser Land bisher noch nicht erlebte.

Die Migrationspolitik und die damit eng verknüpfte enorme Geldverschwendung sind dabei nur zwei von vielen Betätigungsfeldern, die hier mitwirken. Wer Abler kennt, der weiß, dass er ein großer Gegner des immer kurioser werdenden Genderunfugs ist, der den Hauptteil seines Buches beansprucht. Gender ist ein breites Feld, auf das ich an dieser Stelle nicht im Detail eingehen möchte, weil zu aufwendig. In seinem 320-seitigen Buch geht Abler auf die Hauptbereiche dieser absurden Ideologie ein, wozu der Lebensschutz ein zentrales Anliegen bildet.

Aber auch verwandte Themen wie das Adoptionsrecht für Gleichgeschlechtliche, die „Ehe für Alle“, die Frühsexualisierung unserer Kinder und die Einführung eines dritten Geschlechts werden darin ausführlich behandelt. An der Erstellung des Buches beteiligten sich weitere namhafte Gegner dieser absurden Ideologie, unter anderem Gabriele Kuby.

Dass die Kritik am Genderunfug inzwischen von der Politik wahr bzw. ernst genommen wird, wurde auch beim „ersten Triell“ der Kanzlerkandidaten Laschet, Scholz und Baerbock deutlich, wo es Thema war, wenn auch erst am Ende der Runde. Wie zu erwarten, fielen die Aussagen der drei Kandidaten dabei allesamt äußerst blass und ausweichend aus.

Diese Ideologie ist nicht das, was Politiker uns weismachen möchten. Sie spaltet die Gesellschaft bis tief in die Familien und am Arbeitsplatz und diskriminiert. Auch die Migrationspolitik der Kanzlerin basiert darauf. Meiner Meinung nach müsste Gender schlichtweg verboten werden.

Wie ich den jüngsten Umfragen entnehme, knabbert die CDU inzwischen ganz nahe der historisch tiefen 20 Prozent-Marke, so dass das Kalkül der Kanzlerin nicht aufzugehen scheint. Die Schlappe rundum Afghanistan dürfte den Niedergang dieser einst stolzen Partei in den nächsten Wochen vor den Wahlen sogar noch begünstigen. Und wenn auch die EU noch Schaden an der Politik der Kanzlerin davon trägt, dann war’s das für die „Sonderrolle“ Deutschlands in der Welt. Diese Partei hat uns alle auf dem Gewissen.

Das Buch trägt den Titel „Der Verrat am C – Einsichten und Ansichten eines ehemaligen CDU-Mitglieds“, und wird ab der kommenden Woche käuflich zu erwerben sein. Es kostet 18,90 Euro, also etwas mehr als ein Kasten Bier.

Bestellmöglichkeit:

» Eugen Abler: „Der Verrat am C“ – hier bestellen




Bundeswehr raus aus Mali!

Von WOLFGANG HÜBNER | Kaum ist das Evakuierungs- und Fluchthilfeunternehmen der Bundeswehr in Kabul von den neuen Herrschern Afghanistans beendet worden, schon kursieren Pläne für künftige EU-Militäreinsätze in sogenannten „Krisenregionen“. Denn der Stachel des jüngsten Desasters sitzt nicht nur in Washington tief, sondern auch in den imperial gesinnten Kreisen der EU. Diesen geht es bekanntlich nie um Rohstoffe und strategische Machtpositionen, sondern stets nur um Menschenrechte und Mädchenschulen.

Und gleich meldet sich ein besonders schwergewichtiger Politiker einer beliebten deutschen Kriegspartei, nämlich der grüne Europaabgeordnete Reinhard Bütikofer, zu Wort: „Dass die reichen Staaten Europas noch nicht einmal in der Lage sind, einen Flughafen wie den in Kabul so lange militärisch zu sichern, bis eine humanitäre Evakuierung abgeschlossen ist, ist schlicht unakzeptabel.“

Das findet auch die weltweit bewunderte deutsche Selbstverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer, die fortan EU-Militäreinsätze einer „Koalition der Willigen“ übertragen will, wozu natürlich Deutschland an vorderster Front gehören soll. Das ist sozusagen ihre Lehre aus der „schweren Niederlage“ in Afghanistan. Mit anderen Worten: Gelernt hat der politische Sozialfall der Merkel-Regierung aus den jüngsten Ereignissen keineswegs, sich von militärischen Abenteuern in fremden Ländern fernzuhalten, sondern vielmehr diese nur militärisch effektiver und erfolgreicher durchzuführen. Es mag sein, dass die CDU-Dame bald im saarländischen Ruhestand verschwinden wird. Doch schon die voraussichtliche Beteiligung der Grünen an der nächsten Bundesregierung wird eindringliche Werbung für „humanitäre“ Einsätze der EU und der Bundeswehr in aller Welt garantieren.

Dabei müsste gerade nach den Erfahrungen in Afghanistan ein ganz anderes Ziel im Vordergrund stehen: Der umgehende Abzug des in dem westafrikanischen Staat Mali stationierten Kontingents der Bundeswehr. Seit bereits acht Jahren befinden sich deutsche Soldaten mit Mandat des Bundestages dort, um der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich zu helfen, ihre neokolonialen wirtschaftlichen Interessen wahrzunehmen. Mali ist zwar bettelarm, hat aber lockende riesige Rohstoffvorkommen, zum Beispiel Gold und Uran.

Stabilität hat das deutsche Engagement bislang überhaupt nicht gebracht, denn dem Putsch 2020 folgte in diesem Jahr in dem ethnisch zerrissenen, überwiegend islamisch geprägten Land gleich der nächste. Ein Selbstmordanschlag auf deutsche Soldaten im Juni forderte etliche Verletzte und wird nicht der letzte gewesen sein. Es kann deshalb nur eine Devise geben: Bundeswehr raus aus Mali, keine militärischen Aktionen in fremden Staaten auf der Welt!


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite und seinen neuen Telegram-Kanal erreichbar.




Am 27. September beginnt die afghanische Massenimmigration

Die Luftbrücke zwischen Islamabad und München wird kommen, ganz gleich, was uns die Politiker vor der Wahl weismachen wollen.

Von LEO | „Wir haben keine Veranlassung, über eine neue Flüchtlingswelle zu diskutieren“, erklärte Friedrich Merz jüngst bei Maybrit Illner. Er hätte  auch sagen können: „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen“. Denn bereits am Tag nach der Bundestagswahl, am 27. September, wird die Umvolkungsindustrie jede Zurückhaltung fallen lassen und loslegen. Dann werden die Flieger abheben nach Pakistan, Usbekistan, Turkmenistan und dort Afghanen einsammeln. Die Luftbrücke zwischen Islamabad und München wird kommen, ganz gleich, was uns Typen wie Friedrich Merz vor der Wahl weismachen wollen.

Dass uns die politische Elite im Moment noch zu beschwichtigen versucht und ständig betont, 2015 werde sich in den kommenden Wochen und Monaten nicht wiederholen, hat einen ganz einfachen Grund: Die AfD soll bei der anstehenden Wahl möglichst wenig Stimmen bekommen. Und da eine Diskussion über die uns drohende afghanische Massenimmigration der AfD viele Wähler zutreiben würde, soll dieses Thema partout aus dem Wahlkampf herausgehalten werden. In diesem Punkt sind sich die Kartellparteien und die Medien einig, und diese gemeinsame Verschworenheit, die sich ankündigende afghanische Massenimmigration auf keinen Fall zum Thema zu machen, merkt man dem „Wahlkampf“ ja auch an.

Aber kaum wird die Wahl vorüber sein – und das ist so sicher wie das Amen in der Kirche -, wird man die Millionen holen und dann ganz unschuldig behaupten: „Das haben wir vorher leider nicht kommen sehen“. Genau wie man auch 2015 behauptet hat, man sei von den eindringenden Massen völlig überrascht gewesen, obwohl die Bilder junger Männer, die in Mazedonien Züge Richtung Deutschland stürmten, schon Monate vorher im Internet abrufbar waren.

Genau wie 2015 wird es auch diesmal laufen. Die Routen für die Schlepper sind längst festgelegt. Es geht wie immer über die Türkei und auf einer Nebenstrecke über Weißrussland. Die Grenze nach Griechenland ist so offen wie eh und je, die Grenze nach Polen ist bis auf wenige notdürftig gesicherte Kilometer überwiegend frei passierbar. Die Medien drücken bereits wieder auf die Tränendrüse und zeigen uns traurige Kinderbilder: Wir sollen uns schon mal losheulen. Und auch die „Herrschaft des Unrechts“ gilt immer noch: Das Asylrecht, wonach es laut Grundgesetz kein Asyl bei Einreisen über EU-Länder gibt, wird von unserem Willkürstaat wieder gebrochen. Nichts also wird die einströmenden Massen aufhalten, und wem der Landweg zu weit ist, wird halt per Flugzeug geholt.

Und weil diese Sachlage allen Beteiligten glasklar ist, scharrt die Umvolkungsindustrie in Deutschland bereits mit den Füßen. Geld soll wieder in der Kasse klingeln, Kirchen und NGOs wollen wieder Profite  machen. Nach der mauen Corona-Zeit kommen die Millionen aus Afghanistan jetzt genau richtig. Unterkünfte stehen leer und müssen gefüllt werden, sonst rechnet sich die Investition nicht. Wie in jeder Industrie geht es auch in der Umvolkungsindustrie um Stückzahlen: Tausend Afghanen, zehntausend Afghanen, hunderttausend Afghanen, Millionen Afghanen – je mehr Masse, desto geringer werden die Fixkostenanteile und desto mehr Profite gibt es für NGOs und Kirchen.

Die Macht des Geldes wird deshalb auch dafür sorgen, dass diese Millionen in jedem Fall kommen werden. Schon jetzt wird auf allen Ebenen Druck gemacht: Milliarden über Milliarden an Steuergeld gilt es umzuleiten in die Kassen der NGOs und Kirchen, da hängt sich der Herr Pfarrer sogar selbst ans Telefon. Jeder, der mit dieser Industrie jemals näher zu tun hatte, weiß, wie dort kalkuliert wird, wieviel Raffgier in dieser Industrie herrscht, von ganz unten bis ganz oben. Und jeder weiß auch, wieviel Korruption, direkte und indirekte, mit der deutschen Asylindustrie verbunden ist.

Noch-Innenminister Horst Seehofer hat nicht zufällig von fünf Millionen Afghanen gesprochen: Mit diesen fünf Millionen Afghanen wird bereits gerechnet. Diese fünf Millionen sind bereits fest eingebucht in den Budgets, endlich kann man wieder Planstellen schaffen für die alten Kumpels, endlich kann man sich das hübsche Häuschen leisten. Die Sektkorken knallen schon.

Gewartet wird nur noch auf den Tag der Bundestagswahl. Bis dahin gilt: Keine Debatten über dieses Thema, alles abstreiten, keine schlafenden Hunde wecken. Der Bürger wird eingelullt mit Klima, Klima, Klima. Auf den letzten Metern bloß keinen Stimmenzuwachs für die AfD. Nur darum geht es: Die Opposition kleinhalten und den Wahlbürgern Sand in die Augen streuen, damit sie nicht so genau hinsehen, was da auf sie zukommt. Nur deshalb wird uns bei Maybrit Illner erklärt: „Wir haben keine Veranlassung, über eine neue Flüchtlingswelle zu diskutieren“. Alles Lüge!

Denn im Hintergrund laufen bereits die Vorbereitungen für das große Manöver. Und am Tag nach der Wahl, am 27. September, werden die ersten Flieger in Frankfurt auf die Startbahn rollen, gleich früh morgens. Dann geht es los.