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Der Kollektivismus: Die chronische Krankheit reifer Demokratien

Von RAMIN PEYMANI (im Original auf liberale-warte.de) | Auf den Verdacht einer chronischen Erkrankung kann man sehr unterschiedlich reagieren. Da gibt es diejenigen, die ihre Symptome ignorieren, bis die bittere Wahrheit sie einholt. Andere sind sich ihrer Beschwerden bewusst. Doch sie wollen es gar nicht genau wissen. Ihr Unwohlsein schieben sie mal auf einen Bagatellinfekt, mal aufs Wetter und mal auf eine verdorbene Mahlzeit. Und dann sind da jene, die tief im Innersten um ihre Situation wissen, sich aber nicht trauen, den Dingen auf den Grund zu gehen, weil sie Angst vor der bestätigenden Diagnose haben.

In allen Fällen geht das nur so lange gut, bis die Beschwerden sich derart verschlimmern, dass ein Arztbesuch unausweichlich wird. Eine medizinische Hilfe kommt dann allerdings vielfach zu spät, um die im Körper angerichteten Schäden noch beheben zu können oder die Krankheit wenigstens in Schach zu halten. Nur eine kleine Gruppe will Klarheit, um möglichst früh mit einer Therapie gegenzusteuern. Allein in diesem Fall kann der angegriffene Organismus vor dem Allerschlimmsten bewahrt werden. Nur entschlossenes Handeln, Mut und Ausdauer versprechen Hoffnung.

Was für den Menschen und seine Gesundheit gilt, trifft in gleicher Weise auf die Gesellschaft und ihre Verfasstheit zu: Warnzeichen zu ignorieren oder gar zu leugnen, macht alles nur noch schlimmer. Unsere Demokratie ist schwer erkrankt. Schon seit einiger Zeit schleppt sie ihre Symptome mit sich herum. Es gab und gibt sie, die Mutigen, Entschlossenen, die der Wahrheit ohne Furcht ins Auge sehen. Sie fordern eine schonungslose Diagnose, die aber bis heute niemand, der zur Ursachenbekämpfung in der Lage wäre, stellen will. Von einem Therapieplan, der nun einmal auch Nebenwirkungen mit sich bringt, ganz zu schweigen.

So lebenswichtig Toleranz für den Kreislauf der Demokratie ist, so schädlich ist deren einseitiger Überfluss

Die Krankheit reifer Demokratien heißt Kollektivismus. Je stärker Partikularinteressen das politische Handeln bestimmen, umso weniger gilt das Individuum. Was wie ein Widerspruch klingt, ist nichts weiter als die logische Entwicklung einer Gesellschaftsform, die Kleingruppen mehr und mehr Macht über den großen Rest verleiht, in der irrigen Annahme, es sei diskriminierend oder etwa rassistisch, den Willen der Mehrheit umzusetzen. Stattdessen wird Politik für den Einzelfall gemacht, um keinen Lebensentwurf von der sogenannten Teilhabe auszuschließen.

Der Ansatz muss letztlich scheitern, führt er doch zur Gleichmacherei, bei der ein gemeinsamer Nenner nur noch über ein dichtes Netz aus Verboten und Verhaltensmaßregeln zu finden ist. Dahinter steckt die wirre Idee, dass es keine Benachteiligung Einzelner mehr geben kann, wenn sich alle ein- und demselben Verhaltensmuster unterwerfen und der Individualismus größtmöglich eingeschränkt wird. Dass das vermeintliche Ziel dabei aus dem Blick gerät, die Interessen von Minderheiten zu schützen, die sich ja eben gerade im Anderssein ausdrücken, wird mit aufwändiger Propaganda und aufdringlichen Narrativen kaschiert.

Der Minderheitenschutz gilt ohnehin nur für ausgewählte Gruppen, für diese aber ohne Wenn und Aber. Hier ist Toleranz Staatsräson. Man könnte es auch anders sagen: Wir tolerieren uns zu Tode. So lebenswichtig Toleranz für den Kreislauf der Demokratie ist, so schädlich ist deren einseitiger Überfluss. Wir kennen das vom menschlichen Organismus, in dem der Anteil der Blutbestandteile, aber auch das Gleichgewicht aus Wachstums- und Killerzellen darüber entscheidet, ob wir gesund sind, oder chronische, ja sogar unheilbare Krankheiten entwickeln.

Viel Zeit bleibt uns nicht mehr, um zu verhindern, dass aus der chronischen Erkrankung eine unheilbare Krankheit wird

Die problematische Grundveranlagung demokratischer Systeme richtet so lange keine bleibenden Schäden an, wie die Mehrheitsgesellschaft die Kontrolle über das Funktionieren der Organe innehat. Dabei hält erst das Zusammenspiel der vielen unterschiedlichen Beteiligten die Demokratie gesund. Doch neuzeitliche Bewegungen wie die als Machtinstrument eingesetzte Political Correctness und deren infektiöse Ausgeburt der Wokeness haben das gesunde Gleichgewicht nachhaltig gestört. Ein jahrelanges Ignorieren und Leugnen der für alle sichtbaren Symptome hat tiefe Spuren hinterlassen.

Die Demokratie ist ausgezehrt und schwach. Ihre chronische Erkrankung muss heute niemand mehr diagnostizieren. Doch zu hören ist nicht etwa der Ruf nach den dringend benötigten therapeutischen Maßnahmen, sondern die empörte Zurückweisung aller Befunde. Viel Zeit bleibt uns nicht mehr, um zu verhindern, dass aus der chronischen Erkrankung eine unheilbare Krankheit wird. Ist der Geist der Demokratie erst einmal ihrem Körper entwichen, wird sich so schnell keine Nachfolgerin finden, die in ihre Fußstapfen treten könnte.

Wo die Demokratie zu Grabe getragen wird, metastieren bösartige Systeme, die das Individuum verachten und den Menschen nur noch als Wirt sehen, dessen sich das Virus kollektiver Ideologien bedient. Und sollte sie doch wieder auferstehen, kommt sie niemals so stark zurück wie ihre Vorgängerin, so als habe die sterbende Demokratie einen Teil ihrer Malaisen vererbt. Das Leben ist kostbar und alles Leben muss gepflegt werden, um gesund zu bleiben. Wir haben die Demokratie so lange vernachlässigt, dass sie ihr Leben auszuhauchen droht. Das wird so mancher erst begreifen, wenn er weinend an ihrem Sterbebett steht.

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Video-Doku: „Mythos Klimakatastrophe“ (Teil 1)

Heute Abend um 19 Uhr erscheint die JF-Dokumentation „Mythos Klimakatastrophe“ aus dem Jahre 2019 (PI-NEWS berichtete) in überarbeiteter, aus zwei Teilen bestehender Form auf Youtube.

Im ersten Teil beschäftigt sich Filmemacher Marco Pino mit Grundlagen und Geschichte des Klimawandels. Er zeigt die Klimageschichte unseres Planeten und beschäftigt sich mit der globalen Durchschnittstemperatur.

Es wird beleuchtet, wie die globale Durchschnittstemperatur gemacht wird und was sie bedeutet, um dann vorzuführen, wie der angebliche „wissenschaftliche Konsens“ beim Klimawandel zustande kam.

Der zweite Teil von „Mythos Klimakatastrophe“ – ergänzt um das komplett neue Kapitel „Mythos Extremwetter“ – erscheint demnächst ebenfalls auf dem Youtube-Kanal von JF-TV. PI-NEWS wird zeitnah darauf hinweisen.




Corona & Klima: Wissenschaft im Wahn

Von JOHANN LEONHARD | Krisen, Pandemien, Lockdowns – man kann es nicht mehr hören! Wie wir täglich mit falschen Prognosen, pseudowissenschaftlicher Panikmache und der Hoffnung auf Erlösung manipuliert werden, hat der Geologe Marc Krecher in seinem neuen Buch Vom Klimawandel zu Corona schonungslos aufgearbeitet. Nicht die Bekämpfung des menschgemachten Klimawandels oder eines neuartigen Virus ist das Ziel der politischen Akteure, sondern die Abschaffung menschlicher Freiheit.

Die Botschaft ist immer dieselbe: Wir werden alle sterben, wenn das politische Ruder nicht sofort herumgerissen wird: 2-Grad-Ziel! Artensterben! Epidemische Lage! Triage! Überall lauert das Ende der Welt, Warnungen, Superlative, düstere Visionen soweit das Auge reicht. Und immer sind Heilsbringer vom Format einer Annalena Baerbock oder eines Klaus Schwab zur Stelle, um ihre alternativlosen Auswege aus den vermeintlichen Krisen anzubieten.

„Und so hetzen wir vom großen Hungertot zum Großen Waldsterben, von dort zu Klimawandel und dann weiter – ohne Pause – zur Corona-Pandemie. Die Muster aber sind immer die Gleichen: Ein intransparentes Geflecht aus konstruierender Wissenschaft, Machtanspruch und Exponentialfunktionen“, skizziert Krecher die diabolische Methodik.

Wen wählen bei der kommenden Bundestagswahl? Natürlich nur solche, die Rettung vor den drohenden Katastrophen versprechen. Logisch! „Die angstgetriebene politisch-ideologische und emotionale Form der staatlich gesteuerten Vorsorge führt zu der Gefahr der totalitären Unterwanderung des freiheitlich liberalen Systems einerseits und zur ineffizienten Verschwendung von öffentlichen Mitteln andererseits“, warnt Krecher vor den Gefahren solcher Propaganda.

Apokalyptische Botschaften ins politische Framing zu mischen, kopflosen politischen Aktionismus zu befeuern, das alles ist nichts Neues. Relativ neu ist jedoch, dass die Wortführer des politischen Mainstreams bei jeder noch so hysterischen Warnung mittlerweile „die“ Wissenschaft im Rücken zu haben scheinen. Man sei sich „einig“, wie es immer heißt. Kritiker werden derweil zu „Leugnern“ abgestempelt.

Keine Lauterbach-These, die nicht von irgendeinem Charité-Professor abgenickt wird, keine Baerbock-Schrulle, die nicht von irgendeinem Klima-Institut die Weihen der Wissenschaftlichkeit erhält. Für ständige Wiederholung sorgen Massenmedien, die kaum noch abweichende Meinungen zulassen. Es scheint, als habe sich der missionarische Eifer linksgrüner Politologen mit der Eitelkeit des akademischen Elfenbeinturms und dem Sendungsbewusstsein eifriger Systemjournalisten verbündet. Das gemeinsame Ziel: Die träge, unvernünftige Wählermasse zur „Vernunft“ zu erziehen.

Der großen Angstmaschinerie hat der Naturwissenschaftler Marc Krecher sein brandaktuelles Aufklärungswerk in die Speichen geworfen. „Mit System in die Unfreiheit“ – so lautet der Untertitel des 300-seitigen Buches. Es räumt nicht nur fachkundig und gestützt auf zahllose Quellen mit verbreiteten Mythen in puncto Klima und Corona auf, sondern zeigt auch, wer bei der Konstruktion dieser künstlichen „Systemwirklichkeit“ die Fäden zieht – und was beide „Hysterien“ gemeinsam haben. Ohne zu viel zu verraten: Sowohl die Klimajünger als auch die Corona-Gläubigen haben sich von Computermodellen, von Klimadaten, Infektionskurven und ähnlichen Simulationen der Realität in die Irre führen lassen. Krecher schreibt:

„Bis vor kurzem habe ich gedacht, dass der enorme Einfluss, den die Wissenschaft auf die Politik mittlerweile nimmt, etwas Typisches für die moderne Zeit sei und dass sich dieser Einfluss mit der Digitalisierung weiter ausbreitet. Wer kann schon gegen heutige Klima-Computermodelle anrechnen? Sie nehmen uns gefangen, genauso wie uns Corona momentan gefangen nimmt.“

Virologen und Klimaforscher vertrauen gleichermaßen auf computergenerierte Prognosen, die so gut wie nie eintreffen – und lassen dabei die Wirklichkeit immer mehr außer Acht. Übertüncht werden die „Irrtümer“ von gestern mit noch dramatischeren Modellen für morgen. Warum einem Christian Drosten, einem Hans-Joachim Schellnhuber (dem Klima-Berater der Bundeskanzlerin) trotzdem noch geglaubt wird?

Marc Krecher findet auch auf diese Frage eine Antwort – und lässt dabei durchblicken, dass er die Abgründe des Politischen nur allzu gut versteht. „Der Wald stirbt“, „Science is settled“, „Epidemie von nationaler Tragweite“, „Die Pandemie endet, wenn wir den Impfstoff haben“, „alternativlos“, „Der Mensch ist schuld“ – sind es nicht genau diese Sätze, mit denen die Politik die Menschheit seit Jahr und Tag vor sich hertreibt? Krecher sieht in ihnen mehr als rhetorische Tricks. Es sind post-moderne Dogmen, die uns alle „an den Rand des Chaos“ bringen werden, so seine Vorahnung.

Als Diplom-Geologe und Experte für Energiemanagement entlarvt Krecher nicht nur die Betrügereien und Fehlschlüsse regierungsnaher Forscher und Institute, sondern auch deren Propaganda-Tricks: „In der ‚postfaktischen‘ Zeit spielt die Kommunikation in der Gesellschaft eine größere Rolle als der Wahrheitsgehalt dessen, was kommuniziert wird“, schreibt er im vierten Kapitel. Das Ziel der Strippenzieher: Eine „Neue Normalität“, basierend auf einer „ideologischen Weltanschauung“, die mit allen Mitteln durchgesetzt werden soll.

Wer dem neuen Dogmatismus widerspricht, wird mundtot gemacht – „gecancelt“, wie es heute heißt. Und tatsächlich erinnert Krecher der neue Dogmatismus an den alten:

„Mit der großen Transformation unserer Gesellschaft wird somit auch ohne neuen Gesellschaftsvertrag das Wissen in die Hände einer Elite gelegt – einer politisch eingesetzten Expertenelite. Dem Bürger wird nahegelegt, er habe nicht die Kompetenz, über die Bedeutung und über die Wahrhaftigkeit des Wissens urteilen zu können.“

Und ist dieser Zustand nicht längst erreicht? Ist die Unfehlbarkeit vergangener Autoritäten nicht der noch viel weniger anzweifelbaren Autorität angeblich völlig neutraler, objektiver Wissenschaftler gewichen? „Das Ergebnis“ dieser neuen Denkweise in der Wissenschaft wird, so Krecher, zwangsläufig „eine Experten-Elite sein, die sich zum Träger des Gesetzes gegenüber dem Bürger einer partizipativen ‚Demokratie‘ macht“. Gefahr im Verzug!

Was die Sache noch gefährlicher macht: Die Vermischung von absoluter Wissenschafts- und Technikgläubigkeit mit einem misanthropen Menschenbild. In den höchsten Ebenen elitärer Kreise wird der homo sapiens seit Langem als Schädling gehandelt, als Krebsgeschwür des blauen Planeten. Corona? Klima? An allem soll der Mensch schuld sein – und er soll Buße tun, seine Freiheit, seine Bedürfnisse unter die des Planeten stellen. Schuld und Sühne, solche Konzepte begegnen uns in der Klimadebatte allerorten. Und immer wieder hört man „Experten“ sagen, dass der Wohlstand der Menschen und die Freiheit des Individuums die eigentlichen Ursachen der ökologischen Katastrophe seien. Nichts könnte laut Krecher falscher sein:

„Es war der neuzeitliche Kapitalismus, der das wirklich „Große Waldsterben“ beendet hat. Wohlstand rettet die Wälder, nicht Ökosystemtheorien!“

Krechers Werk – bahnbrechend wie es ist – muss als Abrechnung mit einer korrumpierten Wissenschaft und gleichzeitig als Plädoyer für die Freiheit gelesen werden. Seine Beweisführung ist solide, seine Entdeckungen zum Teil erschreckend und doch lässt er den Leser mit großer Hoffnung zurück. Was, wenn die Möglichkeiten der Technik für eine bessere Zukunft verwendet würden? Träumen wird man jawohl noch dürfen.

Bestellmöglichkeit:

» Marc Krecher „Vom Klimawandel zu Corona. Mit System in die Unfreiheit“, 304 Seiten, Hardcover, 27 Euro – hier bestellen!


(Johann Leonhard ist freier Journalist und lebt in Berlin. Als Lektor für den Manuscriptum-Verlag gehörte er zu den ersten Lesern des Buches von Marc Krecher „Vom Klimawandel zu Corona – mit System in die Unfreiheit“ und empfiehlt das Buch all jenen, die wissenschaftlich interessiert und skeptisch genug sind, offizielle Wahrheiten in Frage zu stellen)




COMPACT Der Tag: Wahlverbot für Querdenker?

Nach der Pilotsendung von „COMPACT Der Tag“ am 1. September (PI-NEWS berichtete) gab es am gestrigen Sonntag – drei Tage vor dem regulären Start am Mittwoch – noch eine zweite Pilotsendung. Hier die Themen: Grundrechte: Werden Maskenverweigerer von den Wahlen ausgeschlossen? In Berlin gibt es dazu eine irritierende Aussage / Aufklärung: Was die Berliner über die COMPACT-Herbstoffensive denken / Überwachung: WHO-Chef Tedros eröffnet neue Datenzentrale in Deutschland / Wahlkampf: Showdown der Kandidaten in Thüringen. Compact TV ist vor Ort. / 3G oder 2G? Was wollen die Bürger? / Politischer Sport: Der Weltmeister von 1990, Thomas Berthold, blickt zurück auf die EM.




Berlin-Wilmersdorf: Mordversuch war muslimisch motiviert

Von MANFRED ROUHS | Nachdem am Samstagnachmittag ein 29-jähriger Afghane in Berlin einer 58-jährigen Frau mit dem Messer in den Hals gestochen hatte, hagelte es sogleich Beschwichtigungsversuche (PI-NEWS berichtete). Die diesbezügliche Pressemitteilung der Berliner Polizei von Sonntag ist entlarvend. Sie schildert zwar die Tat, verzerrt aber das Motiv des Täters geradezu grotesk:

„Gestern gegen 13.30 Uhr soll ein 29-jähriger Mann afghanischer Staatsangehörigkeit im Bereich einer Grünanlage in Wilmersdorf, Prinzregentenstraße Ecke Güntzelstraße eine dort tätige 58-jährige Landschaftsgärtnerin zunächst angesprochen haben, weil er sich mutmaßlich daran störte, dass sie als Frau arbeitete. Anschließend soll er ihr unvermittelt mehrere gezielte Messerstiche in den Hals versetzt und sie dadurch lebensgefährlich verletzt haben. Ein zu Hilfe eilender 66-jähriger Mann soll von dem Tatverdächtigen ebenfalls durch Halsstiche schwer verletzt worden sein. Beide kamen in Krankenhäuser und verblieben nach Operationen dort stationär.

Der Tatverdächtige konnte von eintreffenden Polizeikräften am Tatort festgenommen werden. Nach jetzigem Ermittlungsstand dürfte eine psychische Erkrankung des seit 2016 in Deutschland aufhältigen Beschuldigten bei der Tatbegehung eine Rolle gespielt haben. Die Generalstaatsanwaltschaft und der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes ermitteln umfassend zu den Einzelheiten der Tat und den Tathintergründen, auch unter dem Blickwinkel eines möglichen islamistisch motivierten Angriffs. Der Beschuldigte soll im Laufe des Sonntags einem Ermittlungsrichter zum Erlass eines Unterbringungsbeschlusses vorgeführt werden.“

Jetzt stellt sich heraus: Der Messerstecher Abdul Malik A. (29) ist ein muslimischer Eiferer. Er stach auf sein Opfer ein, weil die 58-Jährige ihrer Arbeit als Gärtnerin nachging – was sie nach seiner religiösen Vorstellung nicht hätte tun sollen.

Schon zuvor hatte er einem Bericht der „Bild“-Zeitung zufolge immer wieder versucht, seine Nachbarn vom Islam zu überzeugen. „Ich sollte arabisch lernen, das sei die wahre Sprache des Propheten“, zitiert „Bild“ eine Nachbarin. Eine andere Nachbarin zitiert „Bild“ mit dem Satz: „Manchmal stand er auf dem Balkon und wollte uns vom Islam überzeugen. Und wir alle würden falsch leben.“

Und wer jetzt noch „falsch lebt“, der lebt am Ende gar nicht mehr, wenn immer mehr junge Männer von dieser Sorte aus Afghanistan nach Deutschland kommen.


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt, vierteljährlich die Zeitschrift SIGNAL herausgibt und im Internet ein Nachrichtenportal betreibt. Der Verein veröffentlicht außerdem ein Portal für kostenloses Online-Fernsehen per Streaming und stellt politische Aufkleber und andere Werbemittel zur Massenverteilung zur Verfügung. Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig.



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HallMack: Die CDU hat fertig!

„Hallo liebe Zuschauer, schön, dass ihr wieder da seid. Nach der neuesten Umfrage zur Bundestagswahl von infratest dimap vom 2.9. muss sich die CDU langsam Fragen stellen lassen, wie es denn weiter geht, wenn sie nicht in die Regierung kommen. Zur Zeit siehts so aus: Die CDU mit 20 Prozent, die SPD mit 25, die AfD mit 12, die FDP mit 13, die Linke 6 und die Grünen 16 Prozent. Falls das Ergebnis jetzt kommen wird bei der Bundestagswahl, dann würden wir wohl den Scholz als Kanzler kriegen…“ (Fortsetzung im Video von „HallMack, dem Gorilla aus der Pfalz“. Wer seine neuesten Satire-Clips nicht verpassen will, sollte HallMacks Youtube– und Telegram-Kanal abonnieren)




Angst vor der Linkspartei?

Von WOLFGANG HÜBNER | Der Wahlkampf, soweit das überhaupt einer ist, treibt lust-, aber nicht maskenlos seinem Finale entgegen. Da die vier Parteien, die unter sich die künftige Regierungskoalition ausmachen werden, verbindliche Aussagen zu den wichtigsten Problemen umfassend meiden, muss mal wieder das alte „Rote Socken“-Thema aus der Schublade geholt werden.

Das betreiben vor allem die von Niederlagenängsten gepeinigte Union, einige Medien, doch auch etliche Zitterkonservative, die lieber die Laschet-Kröte schlucken wollen als die Linkspartei als Mehrheitsbringer von SPD und Grünen. Abgesehen davon, dass ein möglicher Kanzler Olaf Scholz nicht bei Trost wäre, sich auf eine Koalition mit Linken einzulassen, von denen er in der eigenen Partei schon jede Menge hat: Zwei Minister der Linkspartei wären in einer Rot-Grün-Roten-Regierung mit Sicherheit die Pflegeleichtesten.

Überhaupt keinen Grund und schon gar keine Berechtigung haben CDU/CSU, Panik ob einer möglichen Regierungsbeteiligung der Linkspartei zu verbreiten. Erstens soll dieses Manöver nur dazu dienen, die von denselben Unionsparteien unendlich oft enttäuschten konservativen Wähler ein weiteres Mal zur Stimmabgabe für Merkels Ruine zu verleiten. Und zweitens hat sich die Union erbärmlich feige dem gesamtlinken Diktat gebeugt, die AfD von jeder Koalitionsvariante auszuschließen.

So dumm ist Scholz in Sachen Linkspartei selbstverständlich nicht. Denn mit dieser als Schreckgespenst kann er unter Umständen den Preis der künftigen Koalitionspartner, seien es Grüne, FDP oder gar CDU/CSU, noch gut herunterhandeln. Dass sich etliche Medien an dem Schmierentheater beteiligen, gehört zum bundesdemokratischen Showbusiness, ist also nicht weiter wichtig.

Bedenklich ist das abermalige Zittern und Zagen in manchen sich konservativ dünkenden Kreisen. Geradezu krampfhaft wird dort nach Gründen gesucht, um nicht endlich AfD oder wenigstens eine der vielen kleinen Parteien zu wählen. Stattdessen bevorzugt man dort lieber eine FDP, die unter Christian Lindner jederzeit ins Bett mit SPD und Grünen springen wird.

Oder, noch schlimmer, man will es dann doch noch einmal mit der Union versuchen, die mit der FDJ-Funktionärin Angela Merkel an der Spitze Deutschland mehr nach links gerückt hat als das die ziemlich zerstrittene Linkspartei je hätte bewerkstelligen können. Wer mehr Angst vor diesem linken Chaoshaufen hat als vor Scholz/Kühnert, Baerbock/Habeck und Laschet/Söder, kann nicht viel begriffen haben von den politischen Realitäten in Deutschland.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite und seinen neuen Telegram-Kanal erreichbar.




Bild am Sonntag druckt weiße Seite statt Interview mit Baerbock

Von MANFRED W. BLACK | Annalena Baerbock, die grünlinke „Kanzlerkandidatin“, hat wiederholt und wochenlang Interview-Anfragen der Bild am Sonntag (BamS) abgelehnt. Angeblich aus Zeitgründen. Eine weitere Begründung erfolgte nicht. Nun kam am Sonntag von der BamS die Retourkutsche: Sie druckte in ihrer neuesten Ausgabe eine fast leere Seite. Interessant, wie der Spiegel darauf reagierte.

Die kaum bedruckte Seite acht der Wochenzeitung zierte eine Schlagzeile der besonderen Art: „Das ist Ihre Seite, Frau Baerbock!« Weiter hieß es dort: „Die Kanzlerkandidatin der Grünen hätte hier erklären können, wie sie nach der Bundestagswahl regieren will, wie sie tickt, welche Werte sie prägen.“

Als eine Art Fußnote schrieb die BamS auf den unteren Rand der Seite, Baerbock sei die erste Grünen-Spitzenkandidatin, die vor einer Bundestagswahl angeblich keinerlei Zeit für ein Interview mit der Wochenzeitung habe. Denn in der Vergangenheit hätten Joschka Fischer, Renate Künst, Jürgen Trittin, Karin Göring-Eckardt oder Cem Özdemir sehr wohl längere Gespräche mit der BamS geführt.

Auch schon Bild TV ignoriert

Was die Sache nicht besser macht: Zum Start ihres neuen TV-Senders vor ein paar Tagen hatte Bild eine „Kanzlernacht“ präsentiert. Hier kamen im Rahmen einer Art Talkrunde Olaf Scholz (SPD) und Armin Laschet (CDU) ausführlich zum Zuge. Annalena Baerbock hatte auch hier eine Teilnahme an der Sendung abgelehnt. Deswegen drängt sich der Eindruck auf: Offensichtlich will Baerbock mit ihren Gesprächs-Absagen ihre Verachtung für eher konservative Medien wie Bild, BamS oder Bild TV zum Ausdruck bringen.

Auch der Spiegel berichtet jetzt über die Interview-Verweigerungen Baerbocks. Das Magazin konnte es sich dabei nicht verkneifen, darauf hinzuweisen, dass 2019 ebenfalls die Thüringer Allgemeine aus Protest eine fast leere Seite gedruckt hat, als AfD-Landeschef Björn Höcke eine Interviewzusage kurzfristig zurückgezogen hatte.

Über die Begründung Höckes dazu schwieg sich das Magazin freilich aus: Höcke waren vorher in teils übler Agitprop-Manier insbesondere vom ZDF, aber auch von anderen Medien immer wieder mit Behauptungen und Fragen konfrontiert worden, die eindeutig – weit ab entfernt vom eigentlich verabredeten Gesprächsthema – das Ziel verfolgten, den Thüringer AfD-Chef in inquisitorischer Art und Weise von vornherein in die Nähe von NS-Politikern zu rücken.

Der Spiegel vergleicht Äpfel mit Birnen

Wie immer man politisch auch zu Björn Höcke stehen mag: Wenn man sich beispielsweise das letzte ZDF-„Interview“ mit ihm ansieht, gewinnt man den Eindruck, die Reporter des Zweiten hätten hier ein demagogisches Verhör durchführen wollen. Mit dem klaren Ziel, einen Politiker – weit an der vorher vereinbarten Interview-Thematik vorbei – immer wieder in die Nähe von NS-Politikern zu rücken und damit von vornherein massiv zu diskreditieren.

Wenn Höcke dieses inquisitorische „Gespräch“, in dem die ZDF-„Journalisten“ nicht einmal mehr ein Mindestmaß an journalistischer Neutralität erkennen ließen, schließlich nach etwa 17 Minuten abgebrochen hat, ist das zumindest aus menschlicher Sicht nachzuvollziehen.

Dass Höcke keineswegs grundsätzlich Interviews ablehnt, wurde zuletzt im August 2021 deutlich, als er sich über 33 Minuten den TV-Fragen des öffentlich-rechtlichen MDR stellte.

Grüne Pressezensur

Der Spiegel erwähnte in seinem Beitrag über Baerbock ebenfalls, dass im Jahr 1817 einmal die Titelseite der Kölnischen Zeitung weiß geblieben ist – „aus Protest gegen die preußische Pressezensur“.

Das Magazin hat freilich nicht den Mut aufgebracht zu sagen, dass die Interview-Verweigerung der grünlinken Spitzenkandidatin im Grunde auch eine Form von Pressezensur ist. Nicht von Seiten des Staates verhängt, sondern von einer Parteiführung, die gern das Kanzleramt in Berlin übernehmen würde.