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Alice Weidel: Kanzlerin Merkel hinterlässt einen Sanierungsfall

Knapp drei Wochen vor der Bundestagswahl haben sich am Dienstag die Spitzenkandidaten der Parteien im Rahmen einer Debatte zum Thema „Situation in Deutschland“ einen heftigen Schlagabtausch im Bundestag geliefert. Für die AfD-Fraktion kritisierte Fraktionsvorsitzende Alice Weidel die Arbeit der Bundesregierung. Merkels letzte Amtszeit sei eine „Periode des beschleunigten Abstiegs“ gewesen, ihrem Nachfolger werde sie einen Sanierungsfall hinterlassen. Im Zusammenhang mit der Migrationspolitik warf Weidel der Bundesregierung vor, die afghanischen „Ortskräfte“ zu missbrauchen, um die nächste Einwanderungswelle loszutreten. Das „Versagen in der Asyl- und Migrationspolitik“ werde als „größte Fehlleistung“ Merkels in die Geschichtsbücher eingehen, so Weidel. Nachfolgend die Rede Weidels mit Erfassung der Zwischenrufe im Wortlaut:

Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin! Sehr geehrte Damen und Herren! Das war gerade ein phänomenales Schauspiel.

(Michael Grosse-Brömer (CDU/CSU): Phänomenaler Auftritt war das!)

Ich weiß gar nicht: Gehört Angela Merkel eigentlich noch der CDU/CSU an? Ich habe das irgendwie nicht mitbekommen. Und ich darf Sie auch daran erinnern, dass es die CDU gewesen ist, Angela Merkel, die einen linken Ministerpräsidenten in Thüringen zugelassen hat.

(Beifall bei der AfD)

Das ist Ihr Verdienst, und genau deshalb stehen Sie auch so in den Umfragen da, wie Sie derzeit stehen.

(Zuruf von der LINKEN: Ein Erfolg!)

Ihre letzte Amtszeit, Frau Merkel, war für Deutschland eine Periode des beschleunigten Abstiegs.

(Zuruf von der AfD: Katastrophe!)

Ihrem Nachfolger wird ein Sanierungsfall hinterlassen, ein Land, das verunsichert und gespalten ist, ein Land, dessen Repräsentanten sich in der Rolle des moralischen Oberlehrers gefallen, aber im Ernstfall an konkreten Herausforderungen dilettantisch scheitern und versagen,

(Beifall bei der AfD)

ein Land, dessen Wohlstand erodiert und das seine Ressourcen in beispielloser Weise vergeudet und verschenkt.

Mit dem Coronawiederaufbaufonds haben Sie die deutschen Steuerzahler endgültig an eine Schulden- und Transferunion ausgeliefert. Die EZB-Geldschwemme ist in der steigenden Inflation der Verbraucherpreise angekommen. Zusammen mit den manipulierten Null- und Negativzinsen bedeutet das die organisierte Massenenteignung der Bürger mit Hunderten Milliarden Wohlstandsverlust jährlich.

(Beifall bei der AfD)

Der Einzelne spürt das auf seinem Konto, das keine Zinsen mehr abwirft, und an seinem Kaufkraftverlust. Deutschland belegt bei den Privatvermögen ebenso wie beim Rentenniveau einen Verliererplatz in der EU.

Statt das Rentensystem demografiefest zu reformieren, machen Sie ungedeckte Zahlungsversprechen. Wie es nach 2030 weitergehen soll, wenn die geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen, dafür haben Sie keinen Plan. Dafür haben wir den höchsten Schuldenberg unserer Nachkriegsgeschichte. Nach anderthalb Jahren Coronaschuldenpolitik ist die offene Staatsschuld um volle 10 Prozentpunkte von 60 auf 70 Prozent des BIPs gestiegen. Zusammen mit der impliziten Staatsschuld der Nachhaltigkeitslücke sind das 440 Prozent des Bruttoinlandsproduktes oder 14,7 Billionen Euro. Ihr Vizekanzler und Koalitionspartner Olaf Scholz hat als Finanzminister diesen Schuldenberg maßgeblich zu verantworten. Herr Scholz redet viel von Respekt, hat aber wenig Respekt für die hart arbeitenden normalen Leute, die jeden Tag aufstehen, zur Arbeit fahren,

(Beifall bei der AfD)

ihre Kinder großziehen und dafür laufend bestraft werden.

(Zurufe von der SPD)

Ihre Regierung hat keinen Respekt für die Menschen und auch nicht für die mittelständischen Unternehmer und Familienbetriebe, die Millionen Menschen Arbeit geben und, wenn es nach Rot-Grün-Links geht, über eine asoziale Vermögen- und Erbschaftsteuer enteignet werden sollen.

(Beifall bei der AfD)

Demgegenüber steht der Rückfall ins untere Mittelmaß in fast allen Bereichen. Um nur zwei zu nennen: das Bildungswesen und die Digitalisierung. In Mathematik und Naturwissenschaften sind die Leistungen deutscher Schüler unter den EU-Durchschnitt gefallen. Im internationalen Vergleichstest ist Deutschland seit 2007 vom 12. auf den 25. Platz gefallen. Im digitalen Ranking steht Deutschland inzwischen an drittletzter Stelle unter den G-20-Staaten, abgehängt auch von Frankreich und Italien, an das wir Dutzende Milliarden an sogenannter Coronawiederaufbauhilfe leisten.

Ein weiteres ungelöstes Problem dieser Regierung ist die Migrationskrise.

(Ulli Nissen (SPD): Das musste ja kommen!)

Nach wie vor wandert jedes Jahr eine Großstadt neu in unser Land ein und direkt in die Sozialsysteme. Es reicht offenbar nicht, was Sie mit Ihrem vorsätzlichen Rechtsbruch von 2015 über dieses Land und seine Bürger gebracht haben. Jetzt missbraucht diese Regierung die Ortskräfte, die der Bundeswehr in Afghanistan gedient haben, um die nächste Einwanderungswelle nach Deutschland loszutreten.

(Beifall bei der AfD – Zuruf von der SPD: Pfui!)

Von rund 4 000 bislang in unser Land evakuierten Afghanen waren ganze 168 Ortskräfte, aber mehr als 250 Personen ganz ohne Papiere, darunter bereits abgeschobene Straftäter, polizeibekannte Kriminelle, Vergewaltiger, Kinderschänder, Islamisten, die auf Staatskosten geholt wurden und infolge des neuerlichen Abschiebestopps auf unabsehbare Zeit bleiben werden. Während andere Staaten sich auf die Sicherheit und die Rohstoffe in der Region fokussieren, interessiert sich die deutsche Politik vor allem für die Evakuierung von ausreisewilligen Afghanen.

(Zuruf von der LINKEN: Menschenverachtend!)

Das Versagen in der Asyl- und Migrationspolitik wird als größte Fehlleistung der Amtszeit von Bundeskanzlerin Angela Merkel in die Geschichtsbücher eingehen.

(Beifall bei der AfD)

Die finanzielle Zukunftsbelastung für unser Land summiert sich auf über 1 Billion Euro. Noch schwerer wiegt der Schaden, den der Kontrollverlust für den inneren Frieden, die Sicherheit der Bürger, das Vertrauen in die Institutionen und den inneren Zusammenhalt des Landes bedeutet.

Auch Ihre fehlgeleitete Klimaschutz- und Energiewendepolitik wird uns teuer zu stehen kommen. Abermilliarden werden Jahr für Jahr verbrannt, um die Taschen der Windkraft- und Ökostromlobby zu füllen, während Deutschland sich im planwirtschaftlichen Gestrüpp von E-Auto-Subventionierung und CO2-Besteuerung verheddert.

(Beifall bei der AfD)

Die irrrationale Idee, Kohle- und Atomkraftwerke gleichzeitig abzuschalten, raubt einem Industrieland wie Deutschland den Lebensnerv, die sichere und bezahlbare Energieversorgung. Mit dem gleichen Furor wollen Sie die Elektromobilität herbeisubventionieren, ohne sich um die fragwürdige Umweltbilanz und die begrenzte Verfügbarkeit der Rohstoffe für die dafür erforderliche Batterieproduktion zu kümmern. Woher übrigens der zusätzliche Strom für all die Elektroautos kommen soll, die Sie auf die Straße bringen wollen, darüber haben Sie sich offensichtlich keine Gedanken gemacht.

(Beifall bei der AfD)

Oder glauben Sie ernsthaft, Sie könnten die deutsche Industrie auf Wind- und Sonnenstrom und Grünen Wasserstoff umstellen? Wissen Sie, was Sie dafür brauchen? Dafür müssten Sie die Zahl der Windräder auf 330 000 verzehnfachen und ein Viertel der Landesfläche mit Rotortürmen zubetonieren.

(Widerspruch bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN)

Und wenn dann der Wind nicht weht, dann drehen sich diese trotzdem nicht. Sieht so nachhaltige Politik aus? Wir sagen ganz klar Nein.

(Beifall bei der AfD)

Mit solchen unausgegorenen Ideen machen Sie unser Land zum Gespött der Welt und die Deutschen zu Verlierern im globalen Wettbewerb.

(Beifall bei der AfD)

Niemand in Europa oder anderswo auf der Welt denkt ernsthaft daran, die deutsche Energiewende zu kopieren. Wir sind der einzige Hippiestaat – das muss man hier ganz klar so sagen -, der diese durchgeknallten Ideen ernsthaft umsetzen möchte, koste es, was es wolle, „Whatever it takes“, wie Draghi zu sagen pflegt.

(Beifall bei der AfD)

In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich der Strompreis in Deutschland verdoppelt und die EEG-Umlage seit 2004 verzehnfacht. Als Folge der weltfremden Klimaziele dieser Koalition droht im nächsten Jahr über die Anhebung der sogenannten CO2-Bepreisung der Anstieg der Spritkosten um bis zu 70 Cent pro Liter. Das bedeutet Preise weit jenseits der 2-Euro-Marke, auch wenn der Verkehrsminister anderes verspricht. Das schützt weder das Klima noch rettet es den Planeten, aber es macht Pendler und Familien arm, die auf das Auto angewiesen sind. Es ruiniert Mittelständler und treibt die produktive Industrie und Hunderttausende von Arbeitsplätzen aus diesem Land.

(Beifall bei der AfD)

Neben all diesen finanziellen Lasten beunruhigt eine Zahl in der Bilanz der Regierung besonders: Von allen EU-Bürgern fühlen die Deutschen sich am wenigsten frei. Nur 11 Prozent sehen sich noch als frei in ihrem Alltagsleben. Die orientierungslose und maßlose Coronapolitik dieser Bundesregierung hat daran erheblichen Anteil. Reihum suchen immer mehr unserer europäischen Nachbarn den Weg zurück in die Normalität. Sie aber mauern dieses Land mitsamt seinen Menschen in einem permanenten Ausnahmezustand ein, und statt mit Vernunft und Augenmaß obsolet gewordene Maßnahmen zurückzufahren, schikanieren Sie Schüler und Jugendliche auch im neuen Schuljahr mit Masken und Testregimes, deren Nutzen bis heute nicht bewiesen ist.

(Beifall bei der AfD)

Und Sie brechen abermals das Versprechen, das Sie den Bürgern gegeben haben, und zwar: Wenn jedem, der dazu bereit ist, ein Impfangebot gemacht wurde, müssen die Maßnahmen enden. – Es liegt jetzt in der Verantwortung jedes Einzelnen und seiner persönlichen Risikoabwägung, ob er sich für eine Impfung oder andere Vorkehrungen zu seinem eigenen Schutz entscheidet oder nicht. Es ist eine individuelle Entscheidung. Und Sie spalten das Land und die Gesellschaft, wenn Sie Menschen aufgrund dieser persönlichen Entscheidung gegeneinander ausspielen und Ungeimpfte als Bürger zweiter Klasse vom gesellschaftlichen Leben ausschließen.

(Beifall bei der AfD)

Alle Alarmglocken müssen schrillen, wenn aus Politikermund Ungeimpfte als „Sozialschädlinge“ diffamiert werden und selbst ein Vizekanzler Geimpfte als „Versuchskaninchen“ bezeichnet.

Und Sie üben faktischen Impfzwang aus – ohne es so zu nennen -, um sich aus der Verantwortung für die Folgen Ihrer falschen Entscheidungen zu stehlen. Seit anderthalb Jahren betreiben Sie unter dem Namen der Pandemiebekämpfung eine Politik der gebrochenen Versprechen und der überzogenen Grundrechtseinschränkungen: von Reiseeinschränkungen, Lockdown und Berufsverboten über Ausgangssperren und Notstandsmaßnahmen, Diffamierung und Demonstrationsverbote gegen Kritiker bis zu Impfzwang und drastischen Eingriffen in die Eltern- und Kinderrechte.

(Beifall bei Abgeordneten der AfD)

Sie sagen, Sie hören auf die Wissenschaft, wenn Sie jetzt schon wieder spekulieren, welche neuen Grundrechtsentzüge Sie nach der Wahl wieder umsetzen könnten, und meinen damit stets nur jene Wissenschaftler, die Ihnen nach dem Mund reden. Nehmen Sie also endlich andere Standpunkte zur Kenntnis, zum Beispiel die Stimme der 100 Ärzte, Juristen und Unternehmer, die in einem offenen Brief klare und verbindliche Aussagen zum Ende der Pandemiepolitik fordern! Hören Sie auf, mit Angstparolen und Panikmache

(Lachen bei Abgeordneten der SPD)

die Bürger von den vielen drängenden Themen abzulenken! Stellen Sie endlich die Grundrechte vollumfänglich und für alle wieder her, damit dieses Land zur Normalität zurückkehren

(Beifall bei Abgeordneten der AfD)

und sich nach einer schonungslosen und ehrlichen Bestandsaufnahme der Gesamtheit seiner Probleme und Herausforderungen zuwenden kann!

Ich bedanke mich.




Deutsche Behörden vermittelten Kinder und Jugendliche an Pädophile

Der Sozialpädagoge Prof. Helmut Kentler (r.) stand bis Mitte der 1970er Jahre in Diensten des Landes Berlin, in denen er die Vermittlung junger Menschen an Pädophile betrieb, die aus öffentlichen Mitteln für ihr Werk Pflegegeld erhielten. Die taz lobte ihn nach seinem Tod 2008 als „verdienstvollen Streiter für eine erlaubende Sexualmoral“.

Von MANFRED ROUHS | Nehmen wir einmal an, irgendjemand würde die Verschwörungstheorie in die Welt setzen, deutsche Behörden hätten rund 20 Jahre lang, vom Ende der 1960er bis zum Beginn der 2000er Jahre, im Rahmen eines sozialen Experiments, Kinder und Jugendliche zur Pflege an gerichtsbekannte Pädophile vermittelt. Wäre das glaubwürdig? – Wohl nicht. Wer eine solche Behauptung in den öffentlichen Raum stellt, würde sich dem Verdacht aussetzen, den Staat zu verunglimpfen.

Und doch: Genau so war es.

Der Täter hat einen Namen: Prof. Helmut Kentler, Sozialpädagoge, geboren 1928, gestorben als formal ehrbarer Bürger im Jahr 2008. Er stand nur bis zur Mitte der 1970er Jahre selbst in den Diensten des Landes Berlin, in denen er die Vermittlung junger Menschen an Pädophile betrieb, die aus öffentlichen Mitteln für ihr Werk Pflegegeld erhielten. Später führten andere seine Schandtaten fort und er selbst wechselte auf einen Lehrstuhl an die TU Hannover.

In mehreren Fällen kam es – wie zu erwarten und von Kentler offenbar durchaus auch eingeplant war – zu sexuellen Missbrauchshandlungen. Der Menschenforscher wertete das Ganze als soziales Experiment. Er nahm an, Pädophile würden sich um junge Menschen mit besonderer Zuneigung kümmern, und davon könnten beide Seiten profitieren …

Experimente an Menschen fordern nun einmal, wie wir wissen, hier und da Opfer. Sie waren offenbar kein Privileg vorkonstitutioneller politischer Systeme.

Selbstverständlich wäre es billig, roten und grünen politischen Akteuren pauschal Pädophilie zu unterstellen. Aber der Fall Helmut Kentler lässt uns erahnen, woher der Wind weht: Der Mann war homosexuell, arbeitete für die evangelische Kirche, war fester Bestandteil des linken politischen Milieus in Berlin, und nach seinem Tod lobte ihn der linke Publizist Jan Feddersen in einem Nachruf in der links-alternativen „taz“ vom 12. Juli 2008 als „verdienstvollen Streiter für eine erlaubende Sexualmoral“.

Immerhin kündigt das Land Berlin jetzt Entschädigungszahlungen an seine Opfer an, wie der „Focus“ berichtet.


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt, vierteljährlich die Zeitschrift SIGNAL herausgibt und im Internet ein Nachrichtenportal betreibt. Der Verein veröffentlicht außerdem ein Portal für kostenloses Online-Fernsehen per Streaming und stellt politische Aufkleber und andere Werbemittel zur Massenverteilung zur Verfügung. Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig.



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ARD-Sender fälschen Bilder – wie einst Stalinisten in der UdSSR

Von MANFRED W. BLACK | Als Stalinisten in der Sowjetunion und in der DDR herrschten, wurden dort häufig Fotos oder Filmaufnahmen für die Öffentlichkeit aus politischen Gründen so stark retuschiert, dass die präsentierten Aufnahmen mit der Realität nur noch wenig zu tun hatten. Dass heute auch Fernsehsender der ARD bisweilen zu ähnlichen Manipulations-Methoden neigen, hätte man vor Jahrzehnten nicht für möglich gehalten.

Es gibt einige – auch aktuelle – Beispiele dafür, dass sich ebenfalls deutsche TV-Anstalten neuerdings zu arg manipulierenden Retuschier-Arbeiten hinreißen lassen, die die Seriosität insgesamt der öffentlich-rechtlichen Sender in Frage stellen.

MDR ist Mehrfach-Täter

Wie PI-NEWS bereits berichtete sorgte in diesem Zusammenhang der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) zuletzt für Schlagzeilen. Anlässlich der Anklageerhebung gegen die arabischen Clan-Gangster, die aus dem Grünen Gewölbe in Dresden Diamanten und Brillanten im Wert von 113 Millionen Euro geraubt hatten, sendete der MDR ein Interview mit einem Staatsanwalt, der in mehrere Mikrofon-Windschütze sprach. Auf diesen waren weit sichtbar die Logos der jeweiligen Medien zu sehen. Ein Windschutz gehörte der Bild-Zeitung, das Logo war für niemanden zu übersehen.

Der Hass auf die eher konservative Bild-Zeitung muss beim MDR grenzenlos sein: Als der ostdeutsche Sender den Beitrag sendete, hatte man das Bild-Logo sorgfältig und vollständig wegretuschiert, nur die rote Grundfarbe war noch erhalten geblieben. Eine unglaubliche Manipulation – „für eine Nachrichtenredaktion ein absolutes No-Go“ (Peter Bartels in PI-NEWS).

Schon 2020 war bei einer MDR-Fernsehsendung eine gravierende Bild-Manipulation bekannt geworden. Bei einem Bericht über eine Demonstration in Dresden ist im Februar 2020 auf einem Hintergrund-Foto für eine Moderation der Hitler-Attentäter Georg Elser von einem Transparent vollständig entfernt worden. Damals berichtete auch der Spiegel über den Skandal.

Auch RBB und BR: Bild-Schwindel

Bei einem ähnlichen Schwindel ist kürzlich ebenfalls der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) erwischt worden. Das Berliner Dritte TV-Programm machte, so hieß es, eine Umfrage zum Thema Radfahren. Hier durfte „ein Bürger“, der TV-wirksam einen Rad-Sturzhelm trug, aus seiner Sicht ausgiebig die Tatsache rühmen, dass es durch eine neue grüne Verkehrspolitik immer mehr Push-Up-Radwege in der Hauptstadt gibt.

Angeblich hatte dieser „Passant“ – dessen Name wohlweislich nicht genannt wurde – zufällig auf dem Boulevard flaniert, als er vom Fernsehen angesprochen wurde.

Was der Sender allerdings tunlichst verschwieg: Dieser – nur scheinbar nach dem Zufallsprinzip ausgewählte – „Bürger“ heißt in Wirklichkeit Georg Kössler, er sitzt für die Partei Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus und ist dort umweltpolitischer Sprecher seiner Fraktion. Dieser grüne Politiker durfte also für sich selbst und seine Partei „anonym“ im Sender RBB ausführlich Reklame machen. Eine gravierende Irreführung. Deswegen sah sich sogar der linke Berliner Tagesspiegel veranlasst, darüber zu berichten.

Wer visuell fälscht, manipuliert auch Texte

Aber es gibt noch weitere Beispiele. 2005 etwa brachte der Bayerische Rundfunk (BR) ein Bild von Angela Merkel, die damals gerade Gast der Wagner-Festspiele in Bayreuth war und mit einem Arm den Passanten fröhlich zuwinkte.

Auf der Original-Aufnahme konnte man allerdings unter dem erhobenen Arm der Kanzlerin einen hässlichen, größeren Schweiß-Fleck erblicken. Auf dem vom BR dann präsentierten Online-Foto war der Fleck jedoch vollständig verschwunden, man hatte ihn – in vorauseilendem Gehorsam – elektronisch wegradiert.

Medienexperten wissen: Wer visuell fälscht, manipuliert auch massiv Texte. Schon deswegen, weil politisch einseitige Berichterstattungen bei weitem nicht so schnell ins Auge fallen.

Methoden diktatorischer Systeme

Solche und noch viel schlimmere, üble Praktiken einer krass manipulierenden Berichterstattung gehörten früher zu den Agitprop-Methoden etwa stalinistischer Herrschaftssysteme in der Sowjetunion oder in der DDR. Ähnliche Verfahrensweisen gab es auch in der totalitären NS-Diktatur.

Viele heutige, jüngere Redakteure haben diese Art von Medien-Fälschungen etwa in der Zeit des kommunistischen Ostblocks gar nicht mehr erlebt. Und wissen womöglich nicht, dass diese argen Manipulationen meist ein klares Kennzeichen sind von diktatorischen Systemen.

Solche Jung-„Journalisten“ sollten einmal die Bücher von George Orwell („1984“ oder „Animal Farm“) lesen; dann wüssten sie, wie leicht Medien-Macher zu üblen Handlangern von Diktatoren werden können.




Wahlarena im Ersten: Baerbock und Berkan

Am Montag fand im Ersten zur besten Sendezeit die „Wahlarena“ für Annalena Baerbock statt. Handverlesene Zuschauer durften Fragen an die grüne Kanzlerkandidatin stellen.

Für den Fragesteller Berkan Kurtoglu dürften dabei sein Name und seine Herkunft hilfreich gewesen sein, auch sein Thema: „Rassismus“. Doch bevor er das vortrug, machte er etwas, was jedem AfD-Politiker einen dicken Rüffel und später einen gehörigen Shitstorm wegen Sexismus eingebracht hätte: Der Deutsche mit dem Türkennamen machte Baerbock ein Kompliment wegen ihrer „tollen Schuhe“. Baerbock bedankte sich artig und souverän.

Dann kam Berkan zur Sache:

„Ich schreibe jeden Tag unzählige Bewerbungen und es hagelt nur Absagen“, beklagte er sich: Er vermutete seine türkische Abstammung sowie seinen Namen als Grund. […] „Die Herkunft spielt eine entscheidende Rolle bei den Bewerbungen über Jahre hinweg und das kotzt mich an. Das kotzt mich an.“  (Merkur.de)

Berkan ist jetzt 33. Er hat also mit 21 begonnen, „jeden Tag unzählige Bewerbungen“ zu schreiben. Sagen wir mal, es wären täglich nur zwei gewesen und er hätte Samstag und Sonntag pausiert mit seinen Bewerbungsschreiben. Da kommen wir in 12 Jahren auf gut 6000 Bewerbungen. Und wenn wir unserem deutschen Landsmann unterstellen, dass ihm jede orientalische Übertreibung fern liegt, so ist das schon eine ganze Menge. Eine der letzten Bewerbungen war die um eine Ausbildungsstelle zum Verwaltungsfachangestellten in Gehrden. Wie immer eine Absage, er demonstrierte anschließend erfolglos gegen die Entscheidung. Vielleicht ändert sich das jetzt.

Denn Baerbock hatte Trost für ihren türkisch-stämmigen Landsmann mit der Vorliebe für Damenschuhe: Es wird ein Gesellschaftsministerium geben, versprach sie ihm, das sich um solche Benachteiligungen und Rassismus kümmern wird. Auf Anregung des ARD-Moderators tauschten beide auch ihre Telefonnummern nach der Sendung. Jede Wette – wenn Erkan sich um einen Platz im neu zu schaffenden „echten Gesellschaftsministerium“ bewirbt, als Mann mit 12-jähriger Rassismus- und Bewerbungsschreiben-Erfahrung, daneben charmant im Auftreten gegenüber grünen Damen, was soll da noch schiefgehen?




Rasant vom „Ich-Sager“ zum Lemming

Von WOLFGANG HÜBNER | Zu den militantesten, unerbittlichsten Betreibern der Impf-Nötigung gehören nicht wenige Zeitgenossen, die sich vor dem Corona-Geschehen sehr viel darauf einbildeten, Individualisten mit hohem „Ich“-Anspruch zu sein. Dazu zählen auch all die Künstler und „Kulturschaffenden“, die in Deutschland dank weltweit einmalig großzügiger öffentlicher Subventionen ihre Existenz bestreiten können.

Kein Theater, keine Oper, kein Film, keine Bildenden Künste, die ihr Publikum nicht mit dem Versprechen anlocken, ganz einmalig individuell geprägte Darbietungen und Produktionen zu zeigen. Doch bis auf wenige rühmliche Ausnahmen ist von dieser viele tausende Personen umfassenden Szene kaum ein Aufbegehren gegen die Zumutungen der Virokratur zu sehen oder zu hören.

Das trifft auch auf die alt gewordene Generation der politisch höchst erfolgreichen 68er-„Kulturrevolutionäre“ sowie ihrem antiautoritären, superindividualistisch sozialisierten Nachwuchs zu. Ob Grüne, Linke, Antifa oder die Freitags-Schwänzer: Fast alle davon haben sich bereitwillig hochexperimentelle Impfstoffe in ihr „Mein Körper gehört mir“-Fleisch spritzen lassen, sie alle tragen brav Masken, akzeptieren 3-G oder 2-G und selbstverständlich auch die Diskriminierungen der Ungeimpften, ja, sie beteiligen sich sogar besonders aktiv daran.

Und in manchem Freundes- und Bekanntenkreis wimmelt es nun von bislang eingeschworenen „Ich-Sagern“, die mit Stolz verkünden, vollständig durchgeimpft zu sein, faktisch also nun der neuen Volksgemeinschaft der geimpften Deutschen anzugehören. Das sind die gleichen Personen, die ansonsten verächtlich von Massentourismus, Massenkonsum oder dem Massengehorsam im Nationalsozialismus zu sprechen pflegen.

Der Publizist und Verleger Götz Kubitschek hat im April 2020 dazu geschrieben: „Es ist atemberaubend, wie rasch und wie gründlich sich eine Gesellschaft formieren lässt, die doch gerade noch aus lauter kaum zu bändigenden Ich-Sagern bestand.“ Ist es da verwunderlich, dass die herrschenden Kreise nicht nur in Deutschland die reale und massiv manipulierte Virusangst mit Begeisterung dazu nutzen, um die Disziplinierungsschraube  für die verängstigten Massen anzuziehen?

Diese Gelegenheit, aus Millionen scheinheterogenen „Ich-Sagern“ eine konforme, gehorsame und noch besser auszubeutende Schafherde zu  machen, will sich der politmediale Machtkomplex selbstverständlich weder von widerständigen Quer- wie Selbstdenkern verderben lassen. Die einige Jahrzehnte verhältnismäßig liberale Demokratie im Kapitalismus hochentwickelter, längst aber heillos verschuldeter Staaten liegt ohnehin schon länger in Agonie.

Zunehmende Repression, Sozialabbau und Spaltungen, die aus Völkern nur noch Bevölkerungen machen, sind keine pessimistische Zukunftserwartung, sondern realistische Entwicklungen, die seit der Virusangst eine ungeheure Beschleunigung genommen haben. Sich dagegen zu wehren, sich dagegen aufzulehnen, ist notwendig, fordert aber große Kraft für einen Kampf mit völlig offenem Ausgang.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite und seinen neuen Telegram-Kanal erreichbar.




Die Flüchtlingskatze der ARD

Manchmal sind es nur kleine Dinge, die das große Ganze erhellen, unscheinbar, aber doch aussagekräftig, wenn man genauer hinsieht. So eine Kleinigkeit fiel uns beim Lesen einer ARD-Meldung auf. Sie beschäftigt sich mit den „Flüchtlingen“, die derzeit zwischen den Grenzbefestigungen von Weißrussland und Polen festsitzen.

Man könnte vieles über sie schreiben, zum Beispiel, wie polnische Medien, dass etliche der dort niedergelassenen „Flüchtlinge“ erstaunt feststellten, dass sie hinter der Grenze von Belarus nicht auf deutschem Territorium landeten, wie sie erwartet hatten. Aber das ist nicht der Stil der ARD und auch nicht ihr Sendeauftrag. Den kann man am Titel ablesen („Extrem unmenschliche Umstände“) und an dem, was sie zur Problematik präsentiert – ein Rührstück mal wieder.

Kronzeuge ist ein polnischer Oppositionspolitiker, Francisek Sterczewski, der sich nach eigenen Angaben dort vor dem Ausnahmezustand aufgehalten habe. Der berichtet laut Zitat der Tagesschau folgendes:

„Zuerst wurden diese Leute hinter Fahrzeugen und Zeltwänden abgeschirmt; Motorenlärm sollte sie übertönen, die Kommunikation wurde erschwert. Es geht der Regierung darum, die Menschen zu anonymisieren, ihre Gesichter zu verbergen, um zu sagen, das sind keine Menschen, die unsere Hilfe verdienen. Aber das sind echte Menschen mit wahren Geschichten.“

Echte Menschen, mit wahren Geschichten. So so. Die Tagesschau zitiert ihn weiter mit seinen „wahren Geschichten“:

Darunter sei auch eine schwerkranke 53-jährige Frau, die mit Kindern und Katze vor den Taliban geflüchtet sei, so der Parlamentarier.

Geflüchtet aus Kabul mit Kind und Katze, aber ohne Mann offensichtlich, denn der wird nicht erwähnt. Dazu ist die Dame schwerkrank, war aber die ganze Zeit dann doch so gut beieinander, dass sie sich neben den Kindern auch noch um die Katze kümmern konnte, die mit ihnen geflohen war.

Dankenswerterweise machte auch die Fluggesellschaft keine Probleme. Die Katze brauchte keinen Impfpass, keine Quarantäne und durfte während des Fluges auf dem Schoß der 53-Jährigen oder eines ihrer Kinder sitzen. Die Gangway herunter sprang Mauzi dann sicher froh voraus, nicht ahnend, dass Frauchen und Kindergefährten samt sie selbst im Niemandsland vor Polen landen würden. Sterczewski: „Was ich gesehen habe, übertraf meine schlimmsten Befürchtungen.“

Nun gut, so sehr ins Detail geht die ARD nicht, auch der polnische Oppositionspolitiker nicht und auch nicht die 53-jährige tierliebe und schwerkranke Afghanin. Wir haben hier deshalb unsere Mutmaßungen angestellt, wie es wohl gewesen sein könnte. Eines immerhin haben wir der ARD voraus. Uns ist es gelungen, ein Foto von Mauzi zu bekommen und wir präsentieren es hier exklusiv den Lesern von PI-NEWS. Da waren wir mal schneller als die Tagesschau.