1

Polen stimmt Aufnahme von Afghanen zu. Aber …

Polen hat sich bereit erklärt, im Rahmen der „alliierten Solidarität“ [vermutlich gemeint: NATO, Anmerkung PI-NEWS] afghanische Flüchtlinge aufzunehmen, und zwar insgesamt 1000. Dies verkündete Micha? Dworczyk, der „Chef des Kanzleramtes des Premierministers“, in einem Interview des Radiosenders RMF FM.

Laut Onet-Nachrichten stellte sich eine Stunde nach dem Interview im Morgenmagazin allerdings heraus, dass es doch keine 1000 wären, sondern nur 500. Diese 500, die zum großen Teil aus Deutschland kommen, dürften drei Monate in Polen bleiben:

Der Chef des Kanzleramts des Ministerpräsidenten sagte [..], dass heute etwa 250 Afghanen vom Stützpunkt Ramstein, Deutschland, in Polen eintreffen werden. – Sie werden in einem der Hotels in Posen untergebracht und dort warten, bis sie in ihre Zielländer reisen – sagte er.

Auf das Schicksal dieser Menschen angesprochen, sagte Dworczyk, dass „maximal 50“ in Polen bleiben würden, es hänge aber auch vom Willen der Afghanen ab.

Den letzten Satz darf man wohl dreimal unterstreichen.

Um einem in Deutschland weit verbreiteten linken Narrativ vorzubeugen, soll hier allerdings noch folgender Fakt hervorgehoben werden: Polen hat bereits eine sehr große Zahl von Flüchtlingen aufgenommen. Jeder, der dieses Jahr an der Ostsee Urlaub machte, konnte sie sehen, vielleicht als Deutscher aber nicht unbedingt erkennen. Sie verdienen fast ausnahmslos ihren Lebensunterhalt selbst, in der Gastronomie oder im Hotelgewerbe. Sie sprechen Polnisch, mit ukrainischem oder russischem Akzent.