Marie-Thérèse Kaiser (Foto) und Lisa Lehmann moderieren die Wissenssendung „Wir klären das!“

Kennen Sie Simplicissimus? Sagt ihnen Rayk Anders etwas? Oder maiLab? Oder „Fickt euch!“? Nein? Dann gehören Sie wohl nicht zu den Zuschauern eines der dutzenden Funk-Formate, dem auf „jugendlich“ getrimmten Online-Netzwerk der Staatsmedien von ARD und ZDF. Woche für Woche, Tag für Tag pumpen die GEZ-finanzierten Funk-Macher ihre regierungstreue Propaganda in die Köpfe der U30-Generation. Egal ob Corona, AfD, Zuwanderung, Gender oder Klima: In allen Themenpunkten ist man auf Establishment-Linie.

Die Gegenkultur-Schmiede der patriotischen Bürgerinitiative „Ein Prozent“ hält dagegen. „Wir klären das!“ ist ebenfalls ein junges, dynamisches und gut produziertes Videoformat, wie man es von Funk erwarten würde. Doch die Inhalte sind anders: faktenorientiert, heimatverbunden, geerdet. Jetzt startet das Projekt richtig durch.

„Wir klären das!“ gibt es schon länger. Seit Anfang des Jahres moderiert die junge AfD-Politikerin Marie-Thérèse Kaiser die Sendung und führt den Zuschauer durch ein Programm, das sich durchaus als „Gegenkultur“ beschreiben ließe. Denn: Überall in den Mainstream-Medien, gerade in den Öffentlich-Rechtlichen, dominieren linke Themenschwerpunkte. Allgegenwärtig sind die Sendungen über angeblichen Rassismus, Rechtsextremismus, menschgemachten Klimawandel und so weiter. Hier braucht es eine patriotische Alternative – und sie heißt „Wir klären das!“.

Insgesamt sechs Sendungen erschienen mit Marie-Thérèse Kaiser in der „Hauptrolle“, teilweise mit 100.000 Klicks auf Youtube. Das zeigt: Das Interesse an alternativen, investigativen Youtube-Formaten ist da. Das ist wohl auch den Zensur-Beauftragten der Videoplattform aufgefallen: Die fünfte Folge – ironischerweise mit dem Thema „Cancel Culture“ – war eine zu viel, und so wurde das Video samt Kanal gelöscht.

Das war natürlich ein herber Schlag für die Mannschaft vor und hinter der Kamera: Fünf Folgen mag nicht viel klingen, aber jedes Video wird mit erheblichem Aufwand, Recherche-Sorgfalt und technischem Können produziert. Nicht nur eine Menge Herzblut, auch viel Geld fließt in die Sendung. Dennoch wird „Wir klären das!“ nicht in den Winterschlaf geschickt. Aufgeben ist nicht drin.

Allein drei neue Folgen wurden in der entscheidenden Woche vor den Bundestagwahlen veröffentlicht. Zu dieser zweiten Staffel gehört nicht nur eine Rundumerneuerung der grafischen Aufarbeitung, sondern mit Lisa Lehmann auch eine zweite Moderatorin. Die junge Sachsen-Anhaltinerin ist ebenfalls in der AfD umtriebig und scheut sich auch nicht, ihr Gesicht für ein gutes Projekt herzugeben. Aber keine Sorge: Auch Marie-Thérèse Kaiser wird ihre Rückkehr feiern.

Dass trotz Youtube-Löschung nicht weniger, sondern auch noch mehr Folgen kommen, ist eine starke Ansage von „Ein Prozent“, die das Projekt finanzieren und in ihrem Studio in Dresden produzieren. Mit Themen zum grünen Wahlprogramm oder dem Afghanistan-Konflikt beweist das Team den Mut, komplexe und kontroverse Themen anzugehen. Das sollte in Zeiten von staatlich alimentierter GEZ-Propaganda auf allen Kanälen unterstützt werden.

Nach der Zensur durch Youtube hat „Wir klären das!“ auf der alternativen Plattform Frei3 eine neue Heimat gefunden. Dort können weiterhin neue wie alte „Wir klären das!“-Folgen angesehen werden. Dass man auch bereit ist, neue Wege zu gehen, beweist der TikTok-Kanal des Formats – die Videos von Marie-Thérèse Kaiser erreichen hier ebenfalls bis zu 100.000 meist jugendlicher Nutzer. Wir können also auch in Zukunft von „Wir klären das!“ noch einiges erwarten.

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21 KOMMENTARE

  1. Es ist großartig, was so alles auf YouTube und anderswo an kritischen Programmen angeboten wird.
    Ich sehe darin aber leider keine „Alternative“ zu den GEZ-Zwangs-Programmen, die von Millionen empfangen und geistig aufgesogen werden. Aber sicher besser als gar nichts und zudem professionell gemacht. Da wünscht man sich Millionen, die sich das ansehen/anhören.

  2. „Woche für Woche, Tag für Tag pumpen die GEZ-finanzierten Funk-Macher ihre regierungstreue Propaganda in die Köpfe der U30-Generation. Egal ob Corona, AfD, Zuwanderung, Gender oder Klima: In allen Themenpunkten ist man auf Establishment-Linie.“

    und warum machen die das, weil sie es können. bekommen ja genug kohle.

    politik und medien, mehr muss man nicht sagen.

  3. Also, ich hätte einen Auftrag an die Damen von „Wir klären das!“

    Neuerdings wurde der Gender-Begriff
    „Samenspender:In“ eingeführt.

    Klärt das doch mal ….

  4. „Ein Wahlplakat zerrissen auf dem nassen Rasen,
    Sie grinsen mich an, die alten aufgeweichten Phrasen,
    Die Gesichter von auf jugendlich gemachten Greisen,
    Die Dir das Mittelalter als den Fortschritt anpreisen.
    Und ich denk‘ mir, jeder Schritt zu dem verheiß’nen Glück
    Ist ein Schritt nach ewig gestern, ein Schritt zurück.
    Wie sie das Volk zu Besonnenheit und Opfern ermahnen,
    Sie nennen es das Volk, aber sie meinen Untertanen.
    All das Leimen, das Schleimen ist nicht länger zu ertragen,
    Wenn du erst lernst zu übersetzen, was sie wirklich sagen:
    Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm:
    Halt du sie dumm, — ich halt‘ sie arm!“

  5. Schöne Frau und hat offensichtlich was im Kopf. Kann man mehr erwarten? Weiter so,ich bin jetzt schon ein Fan! Bin selber ein Opfer der YT-Cancel Culture.

  6. @ PI

    „Die AfD ist offensichtlich auf einen fingierten Verteilservice für Wahlkampf­material hereingefallen. Millionen Flyer und Broschüren der Partei sind deshalb vor der Bundestagswahl nicht an Haushalte verteilt worden. Ein Künstlerkollektiv bekennt sich nun zu der Aktion. … Hinter der Aktion steht das Künstlerkollektiv „Zentrum für politische Schönheit“ (ZPS) … “

    https://www.n-tv.de/politik/AfD-faellt-auf-fingierten-Dienstleister-herein-article22833551.html

  7. Exclusiv für die PI-Leser, die von der Bundestagswahl enttäuscht sind, veröffentliche ich hier mein selbst entwickeltes Rezept für Nudeln mit Hackfleisch-Tomatensoße. Da kommen die Bolgnese-Fix-Tüten unter 5%.
    ———————————

    Nudeln mit Hackfleischsoße
    (für ca. 4 Personen)

    Zutaten:

    500 g Nudeln (Spaghetti, Linguine, Fussili)
    400 g Hackfleisch (Rind oder gemischt)
    1 Zwiebel
    ½ Paprika oder 2 bis 3 Snackpaprika
    2 Tomaten oder einige Kirschtomaten
    1 Tube Tomatenmark
    Etwas Speiseöl
    Etwas Olivenöl
    Bad Reichenhaller Kräutersalz
    Frisch gemahlener bunter oder schwarzer Pfeffer
    Kräuter der Provence
    ½ oder eine Chilischote oder Chili aus dem Glas
    1 gehäufter TL Brühe (Pulver)
    Getrocknetes Suppengrün
    ½ Liter Wasser oder Rotwein (z.B. Französischer Landwein, 1 l zu 1,99€ reicht aus)
    Geriebener Parmesan oder Hartkäse

    Zubereitung:

    Die Nudeln nach Anleitung kochen.

    Das Hackfleisch mit etwas Speiseöl in einer großen Pfanne anbraten, bis es durch ist, dann die kleingeschnittene Zwiebel mitbraten, bis die Zwiebelstücke glasig sind. Paprikastücke, Chilischotenstücke und kleingeschnittene Tomaten dazugeben und weiter braten. In der Mitte der Pfanne etwas Platz machen, das Tomatenmark hinzugeben und kurz mitbraten. Wasser oder *Rotwein dazugeben und aufkochen lassen. Die Soße mit reichlich Kräutersalz, Pfeffer und Kräutern der Provence würzen, Suppengrün, Brühe und einen Schuss Olivenöl hinzugeben und eine Weile weiter köcheln lassen.
    (*Die Variante mit Rotwein erscheint mit noch etwas raffinierter.)

    Die Nudeln auf Teller geben, mit der Soße bedecken und nach Wunsch mir Parmesan bestreuen.

    Dazu passt ein weicher, samtiger Rotwein.

  8. Der Herausgeber der Jüdischen Rundschau Rafael Korenzecher ist froh, dass Angela Merkel endlich geht, aber hat große Bedenken bei einer Regierung unter Beteiligung der Grünen. Für die Hetze des »Zentralrats« der Juden gegen die AfD hat er kein Verständnis.

    »Es ist schade, dass Sie nicht schon viel früher aus dem Amt entlassen worden sind«, schrieb der Herausgeber der Jüdischen Rundschau Rafael Korenzecher an Merkel. »Also gehen Sie jetzt und kommen Sie hoffentlich nie wieder zurück. Deutschland und wir, das Volk, werden Sie keine Sekunde vermissen, dafür die entsetzlichen Folgen Ihrer schrecklichen und fast endlosen Irreführung dieses Landes ertragen müssen.“
    weiterlesen bei jouwatch

  9. Dichter 28. September 2021 at 15:39

    Frei nach dem Motto der 80er? „Das bisschen was man essen kann, kann man auch trinken“, picke ich mir mal den franz. Landwein raus. Prost…äääh…guten Appetit. 😉

  10. Welche echten Alternativen gibt es denn? Diese werden von dieser Generation nicht beachtet, falsch eingeschätzt, bekämpft. Einfach, weil GEZ-Formate, Formate der Privaten, Mainstream auf Linie sind und damit alternativlos. So wie die GröKaz, der Kanzlette der Herzen. der Göttlichen.

  11. Taurus1927 28. September 2021 at 15:46

    Den französischen Landwein kann man natürlich auch ohne mein Gericht gut verzehren, aber mit Nudeln und Soße kommt er noch besser rüber.

  12. Darf ich das als alter weißer Mann auch gucken?
    Mein GEZ Stand derzeit – (minus) ca. 700 Euro. Da bin ich schon ein bißchen stolz auf mich.Fast Georg Thiel Niveau

  13. Was prädestiniert die Medien ihre politische Meinung gezielt zu verbreiten, Wahlen zu beeinflussen und Parteien aus zu grenzen?
    Durch die Medien wird der Bevölkerung abgesprochen eine eigene politische Meinung zu entwickeln bzw. zu haben. Es wird gezielt Einfluss auf die Meinungsbildung genommen. Dieses z.Z. so stark, dass es schon auffällt und innerhalb der Bevölkerung Gegenwind erzeugt. Durch solches Auftreten wird die Spaltung der Bevölkerung voran getrieben.

  14. augen auf 28. September 2021 at 18:15; Die BTW erst vor 2 Tagen beweist leider, dass es mit dem Widerspruch nicht weit her ist, sondern dass viele frühere AfD-Wähler entweder aus Verzweiflung daheim blieben oder Kartellparteien gewählt haben. Was natürlich dazu führen wird, wenns nicht wider aller Erwartung doch Bahamas wird, dass das Budget der Staatsmedien nochmal deutlich aufgestockt wird.

  15. @Dichter 28. September 2021 at 15:39
    Das Kochwasser der Nudeln aufbewahren und für die Sauce verwenden und mit Marsala oder Madeira veredeln – alter Sternetrick! In hellen Saucen nehme ich stets einen kräftigen ‚Blubb‘ Eierlikör – das Ei bindet die Sauce und als Emulgator kommt der Allohohl sehr gut – verdunstet ohnehin! Da gehört übrigens überall Knoblauch hinein!!!

  16. @Dichter 28. September 2021 at 15:39
    Das Kochwasser der Nudeln aufbewahren und für die Sauce verwenden und mit Marsala oder Madeira veredeln – alter Sternetrick! In hellen Saucen nehme ich stets einen kräftigen ‚Blubb‘ Eierlikör – das Ei bindet die Sauce und als Emulgator kommt der Allohohl sehr gut – verdunstet ohnehin! Da gehört übrigens überall Knoblauch hinein!!!

  17. Durch Ideologie zur Demagogie – mittlerweile
    kann man u.a. an der Bushaltestelle Sprachfetzen über Klima, Genozid etc…

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