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Nord Stream 2-Attacke: Für Baerbock sollen die Deutschen frieren

Von WOLFGANG HÜBNER | Es war zu erwarten, dass sich die gescheiterte grüne Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock an den Deutschen revanchieren, aber ihren globalistischen Förderern verpflichtet erweisen würde. Mit ihrer Stellungnahme gegen die Inbetriebnahme von Nord Stream 2 [1] hat die Anwärterin auf das Außenministeramt in der künftigen „Ampel“-Regierung ein deutliches Signal gesetzt.

Sie will offenbar noch mehr Konfrontation mit Russland, von dessen Gaslieferungen in Anbetracht der selbstverschuldeten Energiekrise Deutschland jedoch abhängiger denn je ist. Dieser Konfrontationskurs braucht Moskau aber weniger zu beunruhigen als viele Millionen Verbraucher zwischen Flensburg und Konstanz. Die müssen demnächst nicht nur mit noch höheren Heizkosten, sondern auch mit spürbaren Versorgungsmängeln rechnen.

Gazprom und die russische Regierung haben wenig Zweifel daran gelassen, zu höheren Gaslieferungen bereit zu sein, wenn die Gaspipeline Nord Stream 2 endlich eine Betriebsgenehmigung erhält und seiner Bestimmung nachkommen kann. Wer das als „Erpressung“ anprangert, hat vergessen, was Zweck und Folgen all der gegen Russland ergriffenen westlichen Sanktionen ist.

Die Russen können ihr Gas allemal dorthin verkaufen, wohin sie das wollen und es einen vernünftigen wirtschaftlichen Ertrag bringt. Wenn die politischen Machthaber in Deutschland ihre Bevölkerung lieber zahlen und frieren lassen wollen, muss Gazprom nicht darum betteln, zu ungünstigen Konditionen liefern zu dürfen.

Mit ihrer Attacke gegen Nord Stream 2 liefert Baerbock schon einen Vorgeschmack auf die unsoziale Allianz von Grünen und FDP in der „Ampel“ gegen Normal- und Geringverdiener. Die SPD und ihr Kanzleraspirant Scholz sind noch vor den Koalitionsverhandlungen und der Ämterverteilung gefordert, in der Nord Stream 2-Frage ein klärendes Wort zu sprechen.

Die kritische Energiesituation lässt es nicht zu, auf Zeit zu spielen oder Baerbocks Attacke zu ignorieren. Die Russen sitzen eindeutig am längeren Hebel. Die Gesetze der Realpolitik sowie die Herausforderung der Sozialpolitik gebieten Kooperation statt Konfrontation mit Russland.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner [2] schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite [3] und seinen neuen Telegram-Kanal [4] erreichbar.

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