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Nun droht die Diktatur der Vogelkiller

Von WOLFGANG HÜBNER | Die logische Konsequenz aus der zu erwartenden Beibehaltung der irrsinnigen deutschen Energie- und Klimapolitik ist der massive Ausbau der gigantischen Windräder im ganzen Land. Diese besonders von den Grünen vorangetriebene Entwicklung kann zwar das Energieproblem in Deutschland nicht lösen. Doch aus ideologischen, politischen und auch profitwirtschaftlichen Gründen will die kommende Regierung alle hemmenden rechtlichen Hindernisse für die Vogelkiller und Landschaftsverschandler so weit wie nur irgend möglich beseitigen. Es geht also darum,  Widerstände von Bürgern und Organisationen gegen den Windkraftausbau zu brechen, ja zu verunmöglichen.

Im Sondierungspapier von SPD, Grünen und FDP [1] heißt es: „Wir machen es zu unserer gemeinsamen Mission, den Ausbau der Erneuerbaren Energien drastisch zu beschleunigen und alle Hürden und Hemmnisse aus dem Weg zu räumen. Dazu werden wir Planungs- und Genehmigungsverfahren erheblich beschleunigen.“ Die drei Parteien haben sich ferner darauf verständigt, zwei Prozent der Fläche in Deutschland für Windkraftanlagen auszuweisen. Falls dieses Ziel realisiert wird, werden die vielfältigen deutschen Landschaften ein radikal anderes Gesicht bekommen, das bestimmt weder schön noch harmonisch sein kann.

Leiden dürften aber nicht nur naturästhetische Bedürfnisse von Menschen, sondern Vögel, Fledermäuse und Insekten, die in noch viel größerer Zahl als jetzt von den mächtigen Rotorblättern vernichtet und dezimiert werden. Und selbstverständlich sind auch brutale Einschläge in bislang noch wenig berührte Waldgebiete programmiert. Für die Errichtung und den Zugang zu einer Windradanlage müssen nämlich in erheblichem Maße Bäume gerodet und Böden versiegelt werden. Für das ohnehin unerreichbare Ziel einer fantasierten „Klimaneutralität“ soll also ein Umweltfrevel in ganz neuen Dimensionen stattfinden.

Das alles kann allerdings nur dann gelingen, wenn der bereits herrschende und der zu erwartende Widerstand der Bürger gegen den massiven Ausbau der Windkraftanlagen mit rechtlichen, aber gewiss auch repressiven staatlichen Mitteln gebrochen werden kann. Diesem Versuch steht nicht nur die geltende Rechtslage in Deutschland, sondern auch ernsthafte Hindernisse im Recht der Europäischen Union und sogar im Völkerrecht entgegen. Das größte Hindernis für die drohende Diktatur der Vogelkiller und Landschaftszerstörer stellen jedoch die vielen Bürgerinitiativen gegen den Bau von Windkraftanlagen dar. Sie zu unterstützen, muss unbedingtes Anliegen jeder wirklichen Opposition im Bundestag und in den Bundesländern sein.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner [2] schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite [3] und seinen neuen Telegram-Kanal [4] erreichbar.

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