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Deutsche Medien beklagen Freispruch von Kyle Rittenhouse

Im US-Bundesstaat Wisconsin endete am Samstag ein Gerichtsverfahren, das feststellen sollte, ob der 18-jährige Kyle Rittenhouse zwei Männer in Selbstverteidigung getötet habe oder ob es sich um Mord handelte, mit einem Freispruch für Rittenhouse.

Das gefällt der Deutschen Presse überhaupt nicht [1]. Deswegen lässt sie bei ihrer Berichterstattung 80 Prozent der Geschichte weg, so dass der Eindruck entsteht, als wäre ein Jugendlicher schwer bewaffnet zu einer harmlosen Demonstration angereist.

Tatsächlich handelte es sich in keiner Form um eine Demonstration. Zum damaligen Zeitpunkt gab es in vielen US-Städten schwere Ausschreitungen und Plünderungen. Angeführt wurden diese von der amerikanischen Antifa und auch der gewalttätigen Black Lives Matter-Bewegung.

In manchen Städten wurden bis zu 500 Geschäfte geplündert, Privathäuser und selbst Kirchen angezündet, Menschen ermordet und ganze Straßenzüge waren so zerstört, dass es aussah wie auf einen Kriegsschauplatz. In vielen Städten waren über Monate hinweg alle Ladenfenster mit Brettern vernagelt, da die Polizei nicht mehr die Sicherheit aufrechterhalten konnte.

Der damals 17-jährige Kyle Rittenhouse, ein freiwilliger Feuerwehrmann mit medizinischer Grundausbildung, reiste nach Kenosha (Wisconsin), um das Viertel, in dem sein Vater lebt, vor den Plünderern und Brandschatzern der Antifa und BLM zu verteidigen. Er führte eine Erste Hilfetasche und ein halbautomatisches Gewehr mit sich. Das Führen von Schusswaffen ist in Wisconsin erlaubt und üblich.

Nachdem Rittenhouse mithalf, mehrere Feuer zu löschen und zwei Verwundete versorgt hatte, traf er auf eine Gruppe gewalttätiger Chaoten. Diese drohten ihn zu ermorden. Als einer der Angreifer versuchte, Rittenhouses Waffe zu entwenden, erschoss er ihn. Im Anschluss floh Rittenhouse, von einer grölenden Meute verfolgt, in Richtung in der Nähe befindlicher Polizeikräfte.

Als er auf der Flucht stolperte und fiel, wurde er erneut angegriffen. Einer der Gewalttäter richtete eine Pistole auf seinen Kopf und ein Zweiter versuchte ihn mit einem Skateboard zu erschlagen. Rittenhouse erschoss einen der Angreifer und verwundete den anderen. Direkt im Anschluss stellte sich Rittenhouse mit erhobenen Händen der Polizei.

Da Terrororganisationen wie die Antifa den untersten Abschaum der Gesellschaft anziehen, waren die Angreifer, auf die Rittenhouse schoss, nicht gerade zufällig: Ein Kindervergewaltiger, der dafür bereits zehn Jahre im Gefängnis saß, ein mehrfach verurteilter Gewalttäter und ein polizeibekannter Unruhestifter, der eine unlizenzierte Waffe trug. Aber auch das verschweigt die deutsche Presse.

Die gesamten Vorkommnisse wurden aus unterschiedlichen Blickwinkeln von mehreren Personen mit dem Handy gefilmt. Diese Videos, die kaum Zweifel an Rittenhouses Darstellung lassen, wurden unter dem Vorwand der Gewaltdarstellung größtenteils aus dem Internet gelöscht.

Man kann, wie es die deutsche Presse tut, diese Vorkommnisse natürlich so beschreiben, als wäre ein junger Mann bewaffnet zu einer harmlosen Demonstration gefahren. Aber die halbe Wahrheit ist immer noch eine ganze Lüge.

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