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Ein Virus als Brennglas der deutschen Gesellschaft: Kein bisschen Freiheit

Von NADINE HOFFMANN | Mehr als anderthalb Jahre „Corona“ und kein bisschen Freiheit in Sicht, so will es die Bundes- und Landespolitik. Während andere Länder in ein normales Leben übergehen, werden in Deutschland die Zügel noch straffer gezogen, Bürger drangsaliert, schikaniert, manipuliert. Ein Fehlereingeständnis zum jetzigen Zeitpunkt würde das Kartenhaus zum Einstürzen bringen. Es wird wohl irgendwann ein Untersuchungsausschuss feststellen, dass sich die Regierenden in mannigfacher, anklagbarer Weise am Volk versündigt haben und die Akten für Jahrzehnte versiegeln, damit Fakten nicht verunsichern.

Nach nun anderthalb Jahren Lockdown, Schulschließungen, Verordnungen, in Windeseile auf den milliardenschweren Markt geworfenen Impfstoffen, Impfempfehlungen für Kinder, die gar keine Pandemietreiber sind, in den Seniorenheimen einsam gestorbenen Alten und ruinierten Geschäften, läuten die Obrigen mit der ganz großen Glocke zum Finale und führen 2G ein. Als wäre die Spaltung in „geimpft“ und „ungeimpft“ nicht schlimm genug, der Graben groß, werden „Impfunwillige“ für ihre Weigerung bestraft und „Impfwillige“ mit warmen Worten belohnt. Es lebe der Impfdurchbruch [1].

Eine Impfpflicht wird nicht mehr ausgeschlossen. Freiheit durch Zwang. Verstehen Sie mich nicht falsch, jeder soll sich impfen lassen, jeder Erwachsene, aus freier Entscheidung. Bei Kindern und Jugendlichen betrachte ich dies allerdings mit Entsetzen, denn wenn Herzmuskelentzündungen bei (vor allem männlichen) Jugendlichen um das Neunfache steigen, dann stimmt da was nicht. Aber was interessieren Ergebnisse, wie hier aus einer groß angelegten Studie, was interessiert es, dass die Suizidrate bei Kindern steigt, das Atemsystem wegen dauerhaftem Maskentragen streikt, das Immunsystem aufgrund fehlender Kontakte versagt und Depressionen zunehmen?

Den Leuten wird von früh bis spät in die Hirne getrichtert, dass dieses Virus schlimmer als die verschwundene Grippe und mindestens so schlimm wie Ebola wäre, geht es nach „Weltärztechef“ Frank Ulrich Montgomery, dem treuen Diener der Mächtigen in diesem wirren Land. Dass Viren mutieren, ist überhaupt so eine neue Erfindung der Natur, die wir dank Christian Drosten nun erklärt bekommen.

Die Corona-Hysterie ist wie eine Hydra: schlägt man einen Kopf ab, wachsen zwei neue nach. Ist die eine Variante geschlagen, kommt die nächste aus Südafrika. Wurde bis März 2G eingeführt, soll es nun das ganze 2022 werden, geht es nach Unsympath Jens Spahn (Video oben), dessen unrühmliche Rolle in diesem Spiel hoffentlich bald aufgearbeitet wird. Hat man gut dreiviertel der Bevölkerung geimpft, sollen es nach deutscher Gründlichkeit nun alle sein. Ach, was klingeln die Kassen bei BioNTech & Co.

Es gibt keine Entscheidungen, ohne dass irgendwer massiv von ihnen profitieren würde. Entweder sind es Produzenten, pathologische Angsttreiber oder machttrunkene Politiker. Sie halten den Druck auf Ungeimpfte, den Arbeitnehmer, Schüler, aus böser Absicht. Dabei ist ihnen nichts zu schäbig.

Die Ironie der Geschichte: Dieses Virus aus dem kommunistischen China ist das Brennglas für uns. Dafür, wie heuchlerisch Medien, wie verlogen Regierungen, wie tyrannisch Funktionäre, wie käuflich Verantwortliche, wie beugsam Bürger sind und wie pathologisch die Politik gegen die Bürger agiert. Wie wenig sich Deutschland doch unterscheidet. Manch einer wähnt sich noch in einem Alptraum. Nein, das ist die Realität, die wir erleben, die ob voller Supermärkte und Wohlstandsschein stets nur verdeckt gewesen ist. In dieser Realität machen die Mächtigen keine Gefangenen, in dieser Realität ist die Gesellschaft gespalten und sie soll es auch sein, denn wo Zusammenhalt herrscht, haben die Herrschenden keinen Spalt für einen weiteren Keil.

Diese Realität hat den demokratischen Anstrich, aber darunter bebt kein Puls, weil man es den Menschen bewusst abtrainiert hat, selbst zu hinterfragen, selbst zu entscheiden, selbst zu denken. Sonst würde den wahnsinnig gewordenen Gesundheitsministern ihr eigener Widerspruch geschwinde um die Ohren fliegen. Es gibt kein gutes Leben im schlechten, das ist Wunschdenken. Diesem Schrecken ein Ende zu bereiten, wird von vielen etwas abverlangen, das sie bisher nicht kennengelernt haben: kritisch und selbstbestimmt sein.


(Nadine Hoffmann ist Sprecherin der AfD-Fraktion in Thüringen für Umwelt, Natur- und Tierschutz und Jugendpolitik)

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