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Todesfall im Ferienflieger: Wenn Geimpfte zum Risikofaktor werden

Von BJÖRN HÖCKE* | Ein Corona-Todesfall in einem Ferienflieger [1] von Istanbul gibt Rätsel auf: Der während des Fluges verstorbene Passagier hatte der Fluggesellschaft einen gültigen Impfnachweis vorgelegt. Dennoch war er infiziert.

Die Medien verschleiern es geschickt als »Impfdurchbruch«, doch dieser Euphemismus steht für ein Impfversagen: Laut Angaben des Robert Koch-Instituts [2] gab es seit Februar in Deutschland 117.763 Fälle, das RKI räumt jedoch ein, daß aufgrund fehlender Daten zum Impfstatus diese Zahl auch höher liegen könnte. Von einem »Impfdurchbruch« [3] spricht man erst, wenn neben einer per PCR-Test nachgewiesenen Infektion auch klinische Symptome auftreten. Vor allem bei den über Sechzigjährigen stieg die Zahl der Patienten, die trotz Impfung intensivmedizinisch betreut werden mussten, von neun auf 33,4 Prozent. Die Impfstoffe halten also offenbar nicht das, was sie versprechen – auch wenn es noch nicht offiziell zugegeben wird, um die Bevölkerung in falscher Hoffnung zu wiegen, deutet sich hier bereits der nächste Anlaß an, die verfassungswidrigen »Lockdown«-Maßnahmen noch länger aufrecht zu erhalten. Derweil werden von der Politik »Booster« [4]– und »Auffrischungsimpfungen« propagiert, welche den endgültigen Sieg über die Pandemie verheißen.

Um diese erneuten Impfungen zu forcieren, wurden die Bürger zunächst mit lächerlich anmutenden Belohnungen gelockt, aber die Entwicklung der letzten Monate zeigt, daß Ungeimpfte – auch wenn sie einen negativen Covid-Test vorlegen können – von der Teilhabe am öffentlichen Leben weiter ausgeschlossen [5] werden. Das bedeutet im Klartext eine Privilegierung der Geimpften, denen ein solcher Test nicht abverlangt wird. Im Zusammenhang mit den Zahlen zum Impfversagen ist das nicht nur gesundheitspolitisch bedenklich, sondern offensichtliche Willkür und ein faktischer Impfzwang. Passend dazu vermelden die Medien [6] das massive Ansteigen der Infektionszahlen, die im Vergleich sogar höher ausfallen als im letzten Jahr. Die Verantwortung dafür sollen die Ungeimpften tragen – obwohl hinlänglich bekannt ist, daß Geimpfte weder vor eigener Ansteckung geschützt sind, noch davor, das Virus an andere zu übertragen. Es ist daher kaum zu rechtfertigen, sie mit besonderen Privilegien auszustatten oder Ungeimpfte weiterhin vom öffentlichen Leben auszuschließen.

Die Bürger werden seit über einem Jahr mit nicht eingehaltenen Versprechungen hingehalten, im letzten Jahr sollte der »Wellenbrecherlockdown« ihnen die bürgerlichen Freiheiten wiedergeben, stets blieben dabei die Impfungen als sogenannter »Gamechanger« im Blick. Der nächste Meilenstein in der langen Geschichte des Hinhaltens wurde mit dem Aufheben der »pandemischen Lage von nationaler Tragweite« im November gesetzt, ein Schritt, der weitere Willkürmaßnahmen gegen die Bevölkerung erschwert hätte – nun ist auch dies bis in den März nächsten Jahres verschoben. Auch die sich gerade bildende Regierungskoalition wird voraussichtlich mit einer Mischung aus Planlosigkeit und Missachtung des Grundgesetzes weiter durch die Pandemie schlingern.

Der Journalist Henryk M. Broder [7] – der sich trotz zweifacher Impfung ebenfalls mit Covid-19 infiziert hat – weist nicht zu Unrecht auf den euphemistischen Sprachgebrauch der Verantwortlichen hin, die uns ihr Versagen mit positiv besetzten Begriffen schönreden wollen: Ein Durchbruch – das stand bislang für eine massive Verbesserung einer Notlage – und ist jetzt zu einem Begriff geworden, der uns erneut von der Widererlangung unserer bürgerlichen Rechte entfernt.


*Zuerst erschienen auf der Telegram-Seite von Björn Höcke [8]

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