Der weltberühmte Begründer der modernen Archäologie und Entdecker von Troja, Heinrich Schliemann (6.1.1822 - 26.12.1890), wird jetzt zu seinem 200. Geburtstag von der ZEIT als "Räuber" diffamiert.

Von PETER WÜRDIG | Mancher braucht es reichlich, und so gibt es Leute, die gerne Geld für eine „strenge Erziehung“ ausgeben, also um sich mal ordentlich verprügeln zu lassen. Dass es nicht nur Menschen gibt, die sich am Masochismus berauschen, sondern auch gleich ganze Staaten, ist leider auch eine Erfahrung.

Nun gibt es natürlich schon gute Gründe, einigen Leuten, zumindest den damals direkt Beteiligten, Asche aufs Haupt zu streuen. Ein ehemaliger Bundesaußenminister sagte dazu, er sei wegen Auschwitz in die Politik gegangen. Ich persönlich bin wegen Sophie Scholl in die Politik gegangen, und dass es in Deutschlands dunkelster Zeit Menschen gegeben hat, die sich gegen das Unrecht gewehrt haben und dafür ihr Leben eingesetzt haben, erfüllt mich schon mit einem gewissen Stolz. Nicht berechtigt ist es jedoch, dass sich auch die heute Lebenden dauernd aufs Neue entschuldigen sollen. Und wenn das nicht reicht, so erfindet man neue Schuldkomplexe.

Darin ist jetzt DIE ZEIT fündig geworden, endlich wieder einmal, der deutsche Bösewicht ist Heinrich Schliemann, der hat nicht nur Troja entdeckt, er soll auch reichlich geplündert haben (wörtlich: „Vom Entdecker zum Plünderer“). In einem breiten Artikel werden die  interessanten Einzelheiten aus seinem Leben erzählt. Er hat eine sehr schwierige Kindheit gehabt, hat dann sehr viele Fremdsprachen gelernt, und ist schließlich als Handelsvertreter zu einem ordentlichen Wohlstand gekommen. So konnte er viele weite Reisen machen, und dabei ist es ihm schließlich gelungen, die sagenumwobene Stadt Troja zu entdecken und Teile davon auszugraben. Und nun wird ihm vorgeworfen, das, was er da entdeckt hat, habe er an sich genommen, das habe er also geplündert.

Nun, hätte Schliemann die Stadt Troja nicht entdeckt, wären diese Schätze für weitere Jahrhunderte im Sand vergraben gewesen, und niemand hätte irgend etwas davon gehabt. Warum denn sollte er diese Fundstücke nicht an sich nehmen, die offensichtlich herrenlos waren?

Die Trojaner haben, davon muss man ausgehen, ihren Besitz ihren Erben vermacht. Allerdings gilt der Grundsatz, Eigentum verpflichtet, und niemand hat die Erben gehindert, das Erbe pfleglich zu behandeln, also zumindest das trojanische Pferd zu pflegen und der Nachwelt zu erhalten. Das haben die nicht gemacht, man hat die Erbstücke einfach verkommen lassen und vom Staub der Jahrhunderte verschütten lassen. Wer so mit seinem Erbe umgeht, hat dann jeden Anspruch auf dieses Erbe verloren, und erst Recht die, die im Zuge von Völkerwanderungen nun in dieses Gebiet eingewandert sind und die daher schon keine Erben sind.

So ist es also durchaus zu vertreten, dass Fundstücke dieser Art nun die Museen zieren und dort von den Menschen aus aller Welt bewundert werden können. So sehe ich keinen Grund, warum wir uns nicht auch am Pergamon-Altar im Museum in Berlin erfreuen dürfen oder auch an der wunderschönen Büste von Nofretete. Infolgedessen ist es ein ziemlicher Unsinn, dass nun viele deutsche Museen ihre Schätze durchgehen und überlegen, was sie denn eigentlich in Folge eines neuen Schuld-Komplexes an Potentaten in der dritten Welt abgeben sollen.

Es gibt Ausnahmen in dieser Hinsicht, etwa wenn Gegenstände in Folge von Kriegshandlungen in die Museen gekommen sind oder, was ja auch vorgekommen ist, Gebeine von Verstorbenen nach Europa verschafft worden sind. Da gebietet der Respekt, in solchen Fällen eine Rückführung zu veranlassen. Ebenso sollten natürlich die Objekte, die unsere „Befreier“ hier geräubert haben, endlich zurückgegeben werden, da fehlt noch eine ganze Menge. Für alle übrigen Stücke aber muss gelten, dass diese am besten in den deutschen Museen aufgehoben sind und damit Forschern und Künstlern aus aller Welt zur Bewunderung überlassen sind.


Peter Würdig.
Peter Würdig.

PI-NEWS-Autor Peter Würdig, Jahrgang 1937, ist Abgeordneter im Samtgemeinderat Land Hadeln (bei Cuxhaven). Er hat das Studium der Physik an der TU Berlin mit Abschluss Diplom-Ingenieur beendet und engagiert sich in der AfD in Landes- und Bundesfachausschuss für die Gestaltung des Parteiprogramms im Bereich Energie- und Klimapolitik. Würdig leitet ein Unternehmen, das sich mit Programmen für die medizinische Statistik und die krankenhausversorgende Apotheke beschäftigt. Aktuelles dazu erfährt man auf seiner Facebook-Seite.

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33 KOMMENTARE

  1. Ich war und bin immer sehr interessiert an alten Kulturen, entweder vor Ort, oder in Dokusendungen. Hierzu sind die Propagandasender ganz gut. Zumindest in früheren Jahren, da waren diese Sendungen zwar auch kritisch, was notwendig ist, aber auch wohlwollend und fairer. In den letzten Jahren hat sich das gravierend geändert, besonders Archäologen, oder besser Pioniere dieser Wissenschaft, die damals noch keine war, wie Schliemann, permanent verunglimpft. Nicht nur als Räuber und Plünderer, als hohler Selbstdarsteller, als gewalttätiger Ehemann, als Ausbeuter, weil er am Goldrausch in Amerika mitverdient hat. Allein seine Existenz scheint eine einzige Beleidigung zu sein. Selbst Historiker und andere Schwätzperten aus anderen Ländern, die vor ein paar Jahren wesentlich entspannter und objektiver mit Schliemann und Kollegen umgegangen sind, stimmen, teilweise, in diese Schmähreden ein. Artefakte haben alle mitgehen lassen, ob Amerikaner, Deutsche, Engländer, Franzosen, Italiener etc. Schliemann war kein ausgebildeter Archäologe, zum anderen hat sich die Wissenschaft weiterentwickelt und mit ihr Ausgrabungstechniken usw.,der Vergleich wird immer hinken. Aber er hat großes geleistet. Ohne ihn wäre Troja, oder alle anderen Siedlungsschichten auf dem Hügel von Hissarlik erst viel später, oder auch gar nicht, gefunden worden. Dass er das eine oder andere Stück hat mitgehen lassen, mag aus heutiger Sicht nicht in Ordnung sein, aber ihn zum Teufel zu machen, das ist geradezu lächerlich.

  2. Schon zu Schliemanns erfolgreicher Zeit als Archäologe hatte sich der akademische Betrieb zur Wachstumsbranche mit Karriereoption entwickelt, der eifersüchtig auf anderweitig erfolgreiche Enthusiasten reagierte, wenn es diesen gelang, Ruhm und Geld für ihren Einsatz abzusahnen. Das sitzt so tief, dass diejenigen, die sich als die eigentlichen Herren über die Geschichte verstehen, noch 150 Jahre danach tödlich beleidigt sind, dass ein Quereinsteiger sich auf eigene Rechnung einen Namen machte. Die Schliemannschen Entdeckungen sind dennoch ein Grund genau hinzuschauen, steht er doch nicht zu Unrecht in Verdacht, seinem Glück und seinen Einnahmen durch kreativen Umgang mit den aufgefundenen Artefakten nachgeholfen zu haben. Das warf schon damals Licht auf die allgemeine Praxis der Geschichstserfindung und -fälschung, die unausgesprochen Teil der Wissenschaftsbranche und alles Andere als eine Ausnahme sind.

  3. Ich finde es zutiefst moralisch verwerflich, dass man den Negern für ein paar bunte Tuch Stücke und ein paar Glasperlen ihre Holz geschnitzten Masken abgekauft hat.

    Damit fing das ganze Problem an.

    Wir hätten ringsum Afrika einen Zaun bauen sollen und die Neger Neger bleiben lassen sollen.

    Mit den bunten Tüchern und mit der Gier kam der Wunsch nach Aneignung des Weißen und der Rassismus.

    Die Holzmasken wären zwar schon lange verrottet, aber die Neger wären unter sich geblieben.

  4. Relikte aus der Vergangenheit, die in den Museen ausgestellt werden, sind kulturelle Schätze für eine ganze Nation! Jeder einzelne profitiert davon über Generationen.

    Aber hier lässt man sich die Schätze lieber von fremden Banden KLAUEN, anstatt sie wertzuschätzen und gebührend zu handhaben. – Die Deutschen haben ein sonderbares Talent, sich alles was wertvoll ist, widerstandslos klauen und abschwatzen zu lassen!

    Die Dresdner Schätze sind nun unwiderruflich irgendwo im Müll der Räuber gelandet.
    Das wird dann einfach hingenommen so wie schlechtes Wetter.
    In primitiven Räuberhänden sind diese Schätze offenbar besser aufgehoben.

    Um die Dresdner Schätze wieder zu finden, wird es wahrscheinlich noch einmal zweitausend Jahre dauern bis wieder ein neuer Herr Schliemann sie irgendwo ausgräbt, falls sie bis dahin nicht schon alle in ihre Einzelteile zerlegt worden sind.

  5. „Tragödie“ * in der Bronx: 19 Tote bei Wohnhausbrand in New York…
    Als Brandursache nannte …Feuerwehr-Chef…ein kaputtes elektrisches Heizgerät.
    ..Wohnblock für sozial schwache Familien mit angepassten Mieten.
    Die Bronx ist der ärmste Stadtteil New Yorks mit einem Einkommen …(snip)“
    HAttps://www.rnd.de/panorama/tragoedie-in-der-bronx-19-tote-bei-wohnhausbrand-in-new-york-darunter-neun-kinder-H55LEB2W75KQSYOT4JNWDT7BUA.html

    * Die Gänsefüsschen sind mit übernommen. Warum die Presslinge eine Tragödie
    in Tüddellüüpds setzen, ist mir unklar. ES IST EINE TRAGÖDIE, egal durch was.
    Auch wenn die Freitagsbomberei der Mohammedaner untereinander meist tödlicher ist.

  6. Vollkommen richtig. Zum einen hätte es ohne Schliemanns Vorgehensweise (learning by doing – Stratigraphie) bei den anderen „Archäologen“/Grabräubern viel länger gedauert, bis sie zu entsprechenden Ergebnissen/Erkenntnissen gelangt swären. Dazu hat Schliemann das meiste in Berlin abgeliefert, das heute u. a. in Moskau liegt.
    Zum anderen wären heute viele Funde nicht erhaltenr vorhanden, wenn sie damals nicht aufgesammelt worden wären. Bestes Beispiel die „Benin-Bronzen“, die wohl vor 100 Jahren längst eingeschmolzen und zu Kanonenrohren geworden wären.
    Jaja, Sack und Asche kann sehr kleidsam sein, wenn man sie als Gutmensch trägt.

  7. @ ghazawat 10. Januar 2022 at 10:21
    „…verwerflich, dass man den Negern…ihre Holz geschnitzten Masken abgekauft hat.“

    Nachdem mangels hafen in der flussmuendung geankert und die Fracht in schuten
    gehievt wurde – stueckgut in netzen dauert wenn die ablader nicht so schnell sind –
    kamen die herrschaften in einbaeumen laengsseits und breiteten auf dem achterdeck
    ihre waren aus: kamelhocker, holzmasken, geschnitzte koepfe, gepunzte silberwaren.
    die waren froh, ein paar dollar extra zu kriegen, kugelschreiber, werkzeug, medikamente.
    und wir hatten reisegeschenke fuer zu hause. (Zitat eines deutschen Seemannes).

    „…aber die Neger wären unter sich geblieben.“
    nur die besten haben in der DDR ein Stipendium der Comecon/RGW Staaten erhalten,
    um ihre kommunistische afrikanische Heimat mit deutschem wissen aufbauen zu koennen.
    das war eine eine auszeichnung, und wirksame echte entwicklungshilfe von innen.

  8. Wenn man echte Räuber und Mörder verehren will, dann muß die Position besetzt werden mit wohlmeinenden Menschen.

  9. Wenn man die Schätze der Ptolomäer – die Griechen (!) waren – im heute mohamedanischen Alexandria belassen hätte, wären sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zerstört worden, so wie die Relikte aus pharaonischen Zeiten im Nationalmuseum von Kairo oder die Statuen von Bamiyan. Denn die Ikonoklasten schätzen nicht die bewunderten Hinterlassenschaften untergegangener Völker anderer Kulturen und Religionen, sie sehen sie bizarrer Weise als Konkurrenz an, verachten und fürchten sie oder sie haben keinen Sinn dafür. Die Touristen kommen aber wegen den Pyramiden und Isis, der Göttin Isis (!), nach Ägypten, nicht um Allah zu huldigen. Sind Archäologen nun „Plünderer“ oder Retter des Weltkulturerbes? Ich schätze 99 Prozent aller Artefakte und Exponate gäbe es heute nicht, hätten die westlichen ArchäologInnen nicht ihre Lebensenergie in die Forschung gesteckt. Troja wäre wohl nie gefunden worden, hätte man auf einen türkischen Archäologen mit genialen Fähigkeiten gewartet!

  10. Deutschland, die mea culpa geschwängerte Schuld und Opfer Nation. Bin schon sehr alt und daher froh, dass ich den entgültigen Niedergang der einst großen Kultur Nation nicht mehr erleben muss.

  11. Emil Nolde

    Ich habe mir vor ein paar Tagen den im Internet verfügbaren Dokumentarfilm über Emil Nolde angesehen.
    Es ist faszinierend zu beobachten, wie man den Spagat zwischen einem der am meisten durch den Nationalsozialismus verfolgten und verfemten Künstler, dessen Werke beschlagnahmt und in der Wanderausstellung für entartete Kunst durch ganz Deutschland geschleift wurden, während Nolde mit Berufsverbot belegt wurde und dem bösen Antisemiten Nolde versucht hat hinzubekommen.

    Dem aufmerksamen Zuschauer wird sehr schnell klar, daß der Streit zwischen Max Liebermann, einem Repräsentanten des (französischen) Impressionismus und Nolde (Vertreter des Expressionismus) kein die Religion von Max Liebermann (Jude) betreffender war. Es ging um Kunst.
    Diese Argumentation ist in der heutigen Zeit leicht nachzuvollziehen, wäre Liebermann z.B. Neger gewesen, so wäre jedwede Kritik auch sakrosankt gewesen.
    Laut des Dokumentarfilms soll Nolde sehr viele schriftliche Äußerungen in vielerlei Gestalt der Nachwelt hinterlassen haben.
    Seltsam, daß kein einziges Dokument welches seinen Antisemitismus belegen könnte, angeführt wurde.

    „Kunst und Kalkül – Der ganze Nolde
    Emil Nolde, bekannt als der farbstarke Maler des Nordens, ist wohl auch der berühmteste „entartete Künstler“. Von keinem anderen wurden im Nationalsozialismus so viele Werke beschlagnahmt. Doch Nolde we nationalsozialistische, antisemitische Gesinnung, deren ganzes Ausmaß lange verschwiegen wurde.

    Emil Nolde (1867-1956), einer der wichtigsten Vertreter des deutschen Expressionismus, verkörpert ein Dilemma: Einerseits galt er im Nationalsozialismus als „entarteter“ Künstler, wurde zeitweise mit einem Berufsverbot belegt und nach 1945 als Opfer des Dritten Reichs anerkannt. Andererseits war der Maler seit 1934 Mitglied der NSDAP und vertrat die antisemitischen Ideologien des NS-Regimes. In seinen Briefen und Schriften positionierte er sich als antijüdischer Vorkämpfer einer neuen deutschen Kunst und entwickelte einen „Entjudungsplan“, der eine Territorialstaatenlösung vorsah.
    Die bisherige Nolde-Erzählung als ausschließlich verfemter Künstler ist nicht länger haltbar……“

    https://www.arte.tv/de/videos/099729-000-A/kunst-und-kalkuel-der-ganze-nolde/

  12. Korrektur

    Marie-Belen 10. Januar 2022 at 11:09

    „Diese Argumentation ist in der heutigen Zeit leicht nachzuvollziehen, wäre Liebermann z.B. Neger gewesen, so wäre jedwede Kritik auch sakrosankt gewesen.“

    Besser:
    Diese Argumentation ist in der heutigen Zeit leicht nachzuvollziehen, wäre Liebermann z.B. Neger gewesen, so wäre Liebermann sakrosankt jedwede Kritik tabu gewesen.

  13. ich hab den artikel in der zeit gelesen….schuld, schuld, von anfang bis ende. bestärkt durch das unvorteilhafteste bild das ich je von schliemann gesehen habe. ich hab den artikel mit mühe zuende gelesen.
    zu troja: ich war in den 80er mal dort, gänzlich unspektakulär und sehr dilettantisch aufbereitet. da konnte hinz und kunz drauf rumspazieren. ein “ wächter“ hatte mehr damit zu tun meiner freundin auf den arsch zu schauen als hier irgendeine funktion auszuüben. na immerhin hats damals nichtmal eintritt gekostet.

  14. Ich habe die Erinnerungen von Heinrich Schliemann als Kind gelesen.

    Ich muss gestehen dass ich nicht im Traum daran gedacht habe, dass er angeblich türkische Kulturgüter gestohlen hat. Ich kenne die türkische Kultur hervorragend. Nein die Sufi Tänze gehören nicht dazu. Aber die schwarz gestrichenen Häusern der Arminier und die andersfarbigen Schuhe.

    Und ich war immer fasziniert wieso es so wenig lebende Neger gibt…

  15. Baden muss man nicht unbedingt.
    Aber sich ehrlich sagen und nicht luegen wie es damals und auch noch heute immer ist,und ,ich vermute ,immer wird,schon.
    Die ganze Geschichte besteht nur aus Raub und Totschlag. Der Primat- Homo Sapiens kann nicht anders. Orang Outangs- dessen Verwandte und Bonobos sind in diese Hinsicht viel bessere Menschen.
    So die ganze Geschichte ist Raub und Totschlag um das an sich zu reissen was den Anderen gehoert hat und immer noch gehoert.
    Der eine Weg ist Handel , das Andere, wen es mit dem Handel nicht weiter geht- dann mit Krieg und Gewalt. Dann kommen noch Gehirnzuscheissen dazu- Relligion. Am besten geeignet dafuer ist das Christentum. Mann muss nur die “Wilde“ Missionieren , dann bringen die schon den Leistung von alleine! Man braucht gar nich excessiven Gewalt anwenden. Ist es nicht schoen! Das Wirtschaftsmodell ist einfach- irgendwo hinzufahten, sein Scheiss mit nehmen, am besten was buntes,schrilles- zB. Glassperlen, bunte Lappen,Alkohol, Englander haben aufs Opium spezialisiert, Iphones,Braune Brause,Autos,Impfstoffe…… Den dann am Anfang freiwillig, spaeter unter Zwang eintauschen gegen das was man braucht, oder meint brauchen- Bodeschaetze, Kakao,Sklaven, auch Artifakten. Und wenn alles geplundert ist, dann nur Sklaven- Guckt doch die ganze abgegrasten Osteuropaeiche Laender an! Wo sind alle die noch halbwegs sich bewegen koennen- in Westen! da schuften die in BRD, Kleinbritanien, Norwegen etc. Schlachthausern und Bordellen, auf denBau und ueberall wo schlecht bezahlt wird.
    Wenn man das alles so nicht entwicklen lassen moechte, gibt es nur eine Abhilfe- alle Angekommene rauszuwerfen! Wenn man zu dumm oder/und schwach dazu ist, muss man als Sklave functionieren und alles den Raubern ueberlassen. Oder eine andere Abhilfe haben die Negermohammeds neulich erfunden und erfolgreich praktizieren- die kommen in die Versklaver- Rauberlaender an und plundern die von Innen aus! Find‘ ich gerecht!
    So zu sagen- mann muss das alles im Kontext sehen- dieser Rauberarcheologe war kein Bischen besser oder schlechter als alle andere ja, auch. So ist nun mal die geschichte des Homo Sapiens- schwache verlieren und werden ausgeraubt.

  16. Hilda 10. Januar 2022 at 10:53
    Ich schätze 99 Prozent aller Artefakte und Exponate gäbe es heute nicht, hätten die westlichen ArchäologInnen nicht ihre Lebensenergie in die Forschung gesteckt. Troja wäre wohl nie gefunden worden, hätte man auf einen türkischen Archäologen mit genialen Fähigkeiten gewartet!
    — Korrekt. Aber was geht es an den Westlichen“Archeologen“ was in einem anderen Land ,das einem anderem Volk gehoert, mit deren Artefakten geschieht? Oder mit deren Bodenschaetzen. Globalismus? Alles gehoert den Globalisten etwa? Es gab eine USA Aussenministerin oder aehnliche Condoliza oder Allbright, mag sein eine andere, die gesagt hat ,dass die Sibiriens Bodenschaetze aucn den Russen nicht gehoeren… Sind hoechst wahrscheinlich der Eigentum der Globalisten…… Russen haben Atomraketen. deswegen sind die Bodenschaetze immer noch Russisch.

  17. Ein Beitrag, der unaufgeregt einen Zustand beschreibt, der leider in diesem Lande (spätestens, seit GRÜNE und Konsorten sozialistisch-linker Prägung, mögen sie auch noch so gutmenschlich-dümmlich-infantil sein, dafür aber einer widerwärtig verdorbenen Ideologie anhängen, in alle möglichen politischen etc. Ämter gehievt wurden!) zu einem Gesellschaftlima geführt hat, das einen vollkommen unangemessen-überzogenen Schuldkomplex zur „Staatsreligion“ gemacht hat und in dem „Selberdenker“ buchstäblich zu Ketzern erklärt und verfolgt werden.
    Im übrigen, vollste Zustimmung zum Beitrag.

  18. „Marie-Belen 10. Januar 2022 at 12:06
    Schade, wirklich sehr schade….
    Ich finde Waltz als Schauspieler sehr gut.“
    Ach Gott, das Gewäsch von Schauspielern – ist so wichtig wie der berühmte Sack Reis, der im hinteren China umgefallen sein soll.

  19. @ Hilda 10. Januar 2022 at 10:53

    Wenn man die Schätze der Ptolomäer – die Griechen (!) waren – im heute mohamedanischen Alexandria belassen hätte, wären sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zerstört worden, so wie die Relikte aus pharaonischen Zeiten im Nationalmuseum von Kairo oder die Statuen von Bamiyan. Denn die Ikonoklasten schätzen nicht die bewunderten Hinterlassenschaften untergegangener Völker anderer Kulturen und Religionen, sie sehen sie bizarrer Weise als Konkurrenz an, verachten und fürchten sie oder sie haben keinen Sinn dafür. Die Touristen kommen aber wegen den Pyramiden und Isis, der Göttin Isis (!), nach Ägypten, nicht um Allah zu huldigen. Sind Archäologen nun „Plünderer“ oder Retter des Weltkulturerbes? Ich schätze 99 Prozent aller Artefakte und Exponate gäbe es heute nicht, hätten die westlichen ArchäologInnen nicht ihre Lebensenergie in die Forschung gesteckt. Troja wäre wohl nie gefunden worden, hätte man auf einen türkischen Archäologen mit genialen Fähigkeiten gewartet!

    —————————

    Ein richtig guter, gehaltvoller Beitrag! Ich kann Ihnen nur komplett beipflichten.

    Nur eines: Zu gendern brauchen wir hier nicht. Mir stößt schon unangenehm auf, wenn einige AfD-Politiker das in ihren Reden regelmäßig tun, andere halten Reden und Ansprachen draußen ans Volk, etwa gegen den Impfzwang, und alle 30 Sekunden kommt „meine sehr verehrten Damen und Herren“. Ist mir neulich wieder aufgefallen bei einer an sich guten, kämpferischen Rede von Stephan Protschka. Einfach die Scheiße weglassen und alles ist gut.

  20. @ Marie-Belen 10. Januar 2022 at 12:06

    Schade, wirklich sehr schade….
    Ich finde Waltz als Schauspieler sehr gut.

    .
    „Oscar-Gewinner wird deutlich

    Schauspiel-Star Christoph Waltz über Querdenker: „Gruppe von asozialen Vollidioten““

    https://www.focus.de/kultur/kino_tv/christoph-waltz-schauspiel-star-ueber-querdenker-gruppe-von-asozialen-vollidioten_id_36913945.html

    —————————

    O, da hat sich Waltz aber als asozialer Dummkopf geoutet. Noch einer, dessen filmische Machwerke ich künftig ignorieren werde. Tja, diese Mimen tun immer so intelligent, doch in Wahrheit sind manche zu blöd, um in die Schüssel zu kacken.

  21. Deutsche sollen sich wegen der Herkunft und Kultur schämen. So wollen es Grüne. Ich verstehe nur nicht warum. Bei anderen ist das alles kein Problem.

  22. das affektierte kerlchen konnte ich noch nie ab.
    ……
    Ich finde Waltz als Schauspieler sehr gut

  23. @ kategorischer imperativ 10. Januar 2022 at 13:12

    das affektierte kerlchen konnte ich noch nie ab.
    ……
    Ich finde Waltz als Schauspieler sehr gut.

    ———————–

    Ich kann Schauspieler und Mensch nicht trennen – alles gehört zu ein- und derselben Persönlichkeit. Und dass Waltz ein ignoranter Arsch ist, hat er ja gerade bewiesen.

  24. Die Seemänner haben die Masken
    Dann in Hamburg an Harry verkauft,
    Den Betreiber von “ Harrys Hafen Basar“
    Und sich so ein Zubrot zur kargen heuer verdient.Harry hat die Sachen dann an
    Touris aus Bayern, BaWue oder NRW verkauft, welche mit ihrem Kegelklub ein Hamburg Wochenende gebucht hatten.
    Leider gibt’s Harrys Basar schon viele Jahre nicht mehr. Statt dessen lässt der touri sein Geld jetzt bei der Tunte „Olivia Jones“,
    In einer seiner vielen lokale oder bei einer Führung über die Reeperbahn.

  25. Wühlmaus
    Waltz hat ganz klein angefangen, Nebenrolle
    Im Tatort, usw
    Seit seinem mega Erfolg ist er eben abgehoben, hat die Erdung verloren.
    Auf so ein Geschwätz gar nicht eingehen, einfach ignorieren. Schauspieler sind keine
    Pandemie Experten.
    Es ist wie mit Groehlemeier, selbst im Ausland leben , aber in DSchland „gegen Raechssz“
    “ kämpfen“
    Lächerlich.

  26. Sehr geehrte Frau Wuehlmaus, sollten sie ein Wuehlmäuserich sein, fühlen Sie sich bitte mitgemeint.

    Zum Gendern: Man sollte eine Sache nicht an ihrem Exzess beurteilen! Ich benutze seit Jahren die „-Innen“ Endung beim Schreiben – wenn sie denn passt! Absurditäten wie „TalibanInnen“, „Elter 1 und 2“, „Menschenmilch“ lehne ich ab! Ich finde es auch gut, dass in den 1970er Jahren von oben die Betitelung „Fräulein“, insbeondere für 40-jährige ledige Mütter, erst in der Behördensprache, dann folgend in der Alltagssprache verschwand. Im Text oben wollte ich sichtbar machen, dass es nicht nur bedeutende Hobby-Archäologen wie Schliemann gab, sondern auch Archäologinnen, die die Archäologie weit nach vorne gebracht haben, die aber kaum jemand kennt.

    Käsestückchen.

  27. Das Zentralorgan linken ZEITgeists wird immer fündig, wenn es um deutsche „Schuld“ oder gar „Alleinschuld“ geht und darum, Deutschland schon im kulturellen Vorfeld abzuschaffen.
    Dabei exekutiert das Blatt, für das Woche für Woche leider immer noch Tausende von Bäumen sterben müssen, auf pseudo-intellektuelle Manier eine Kulturrevolution, wie sie der britische Konservative Robert Scruton in seiner Abhandlung über die linken „Denker“ des 20. Jahrhunderts beschrieben hat, hier speziell für „Deutschland“: „Die ganze Vielfalt der gesellschaftlichen Existenz, die am Anfang des 20. Jahrhunderts, selbst noch zu einer Zeit, als Loos, Schönberg, Musil und Kafka sie infrage gestellt hatten, in der Kunst und der Musik immer noch gefeiert wurde, wird in den Werken von Lukács, Adorno, Horkheimer und Habermas zu einer einfachen, alles auslöschenden Abstraktion: ‚bourgeois‘. Und wollte man die Realität ermitteln, von der das bourgeoise Leben nur die Erscheinungsform ist, bekommt man als Antwort eine andere Abstraktion: ‚Kapitalismus‘. Nichts von dem echten menschlichen Leben ist übriggeblieben. Es wurde durch Neusprech und durch das endlose bürokratische Gemurmel, das all die vielen Bände von Habermas füllt, hinweggewischt. Mit den Marx´schen Kategorien wurde das Werk vollendet, das mit Napoleon begonnen und in einer noch viel grauenhafteren Weise mit Hitler fortgesetzt wurde. Diese Kategorien wurden benutzt, um das deutsche Volk aus der Geschichte zu beseitigen und die bürgerliche Gesellschaft durch ein Komitee von Intellektuellen zu ersetzen, das entweder wie Lukács mit der Stimme des offiziellen ‚Proletariats‘ spricht oder sich in einer ‚idealen Gesprächssituation‘ befindet, an der nur linke Bürokraten teilnehmen und wo nur in Abstraktionen gesprochen werden darf.“ Roger Scruton, NARREN, SCHWINDLER, UNRUHESTIFTER – LINKE DENKER DES 20. JAHRHUNDERTS, München 2021

    Mit dem Antirassismus als sozusagen letzter Totschlagskeule des nicht nur auf Deutschland beschränkten Multikulturalismus und eines kulturrelativistischen Humanitarismus, werden konsequenterweise nunmehr Kulturgüter aus den verschiedenen Dritte-Welt-shitholes zu „kolonialistischer“ und „rassistischer“ Beutekunst erklärt, die durch europäische Entdecker – Forscher und Archäologen – überhaupt erst sichtbar gemacht wurden und durch ihren Abtransport nach Berlin, Wien, London, Paris oder Brüssel auch erst dauerhaft gerettet.

    Da gibt es gerade kampagnenartige Inszenierungen, einschließlich der ritualisierten Unterwerfungsgesten durch antirassistische Kotaus der hiesigen Kulturbürokraten (logisch!), um „afrikanische Raubkunst“ – die ihre Existenz und ihr Überleben ausschließlich der Verbringung in zivilisierte Metropolen verdankt. Denn welches „afrikanische Nationalmuseum“ hätte diese Kulturgegenstände aus Mandingo- Yoruba- und Aschantireichen schon bewahren und erhalten können?

    Dieses Thema, das „natürlich“ mit jeder Menge nicht nur deutschen „Schuldanerkenntnissen“ verbunden ist, mit – logisch! – Wiedergutmachungszahlungen und Rückführungen der „gestohlen Objekte“, kontrastiert pervers mit dem barbarischen Vormarsch des ISlam, dessen Horden – nur zum Beispiel – die hellenistischen Buddhastatuen in Afghanistan, antike Ausgrabungsstätten in Syrien und im Irak und Bibliotheken im malischen Timbuktu vernichteten, was natürlich für ZEITgeist-Medien genauso wenig Thema ist, wie das Vorrücken der blutigen Konfliktlinien des ISlam durch unausgesetzte „Migration“ bis vor unsere Haustüren.

    Die Kulturverwüstungen des ISlam bei uns und in seinen Herkunftsländern wird hier vor Ort mittlerweile durch einen bilderstürmenden Antirassismus ergänzt, der in Tradition russisch-bolschewistischer Kirchenschänder, maoistischer Kulturrevolutionäre und der Rot(h)en Khmer Denkmäler, Büsten und Statuen abendländischer, das heißt europäischer wie nordamerikanischer Köpfe zerstört, sogar von Abraham Lincoln in den USA – nur zum Beispiel -, der die amerikanische Nation wiedervereinigte und die Negersklaven befreite, allerdings – ganz Kind seiner Zeit – die „intellektuellen und sittlichen Unterschiede zwischen schwarz und weiß“ betonte.
    [Ich bin übrigens immer noch gespannt, wann Marx und Engels „gestürzt“ werden, schließlich hatte Marx im Briefverkehr vom gemeinsamen Genossen Ferdinand Lassalle als „jüdischem Nigger“ gesprochen (was sogar in den MEW nachlesbar ist). Aber ja, Lassalle mit seinem preußischen Sozialismus ist natürlich auch nicht politisch korrekt, auch als Jude, der schon mal an eine jüdische Heimstätte gedacht haben soll …]

    Dass Troja ebenso wie etwa Göbekli Tepe, letzteres eine der ältesten bisher entdeckten Städte, „türkisch“ ist, mag auf die heutigen politischen Verhältnisse zutreffen, ist aber kulturell genauso absurd und verlogen, wie das Narrativ des Multikults, wonach der „ISlam zu Deutschland gehört“ oder die „Türken Deutschland nach dem Krieg aufgebaut“ haben (CFR).

    Zu Schliemann muss gesagt werden, dass er seine dankenswerten Entdeckungen, auch ganz Kind seiner Zeit, nur als kapitalistischer, an Rentabilität denkender Kaufmann machen konnte, eine öffentlich alimentierte Kulturbürokratie, die ARTE- und phoenixgerecht jahrelang Tonscherben sortiert, entstand erst später – und das Osmanische Reich interessierte sich nicht für Troja!

    Mehr will ich zu PETER WÜRDIGs Beitrag gar nicht hinzufügen.
    Seine Einlassungen über (europäische) Beutekunst (im Zusammenhang mit Kriegen, Bolschewismus, National-Sozialismus und Enteignungen in der DDR usw. usf.) nehmen die kulturrevolutionären Ausscheidungen des Hamburger ZEITgeist-Organs viel zu ernst und werten sie auf.
    Um es immer wieder mal zu sagen, diese linksgrünen Narrative begründen keinen Diskurs, sondern sind reine Agitation und Propaganda, kaum anders, als der „antifaschistische Schutzwall“ der Einheits-Sozialisten etwa, ganz egal zu welchem Thema!

  28. Was heute an den Hebeln der Macht sitzt, als Schreiberling, Kommentator bei Luegen und Propagandamedien angestellt ist, Forumclown taetig ist, rede von Buntland, ist unter aller Sau.
    Dies ist „dritte Garnitur“ und nur in linksvergruenten Strukturen zu finden.
    Deshalb hat eine Reinigung saemtlicher Ministerien, Amtsraeume, Justiz und Bildungs Einrichtungen mit Karcherr Hochkonjunktur, nach dem in Aussicht stehenden UMSCHUNG, den sich die Genossen selbst um den Hals gezogen haben, allerdings hat Merkel 16 Jahre mit ihrer Marxschen DDR Einstellung daran gearbeitet, beraten von ihren alten Stasi Buddys, die in der DDR alles in ihren Krallen hielten.

    Vorangegangene Regime, wobei saemtliche Arten eingeschlossen sind, haben niemals derartig menschenverachtend, luegnerisch – beruegerisch gearbeitet, wie momentan die Ampel gestartet ist.

    Es liegt am unterbelichteten – links/gruen verstrahlten Personal, alle eingeschlossen.

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