Ein Must-Read in dieser aufgeheizten Zeit: Thomas Fasbenders "Wladimir W. Putin. Eine politische Biographie".

Wer (als Deutscher!) wachen Auges auf den Ukrainekrieg schaut, wird mit einer klaren Parteinahme zögern. Wem, bitte, soll man denn in der außenpolitischen Berichterstattung noch trauen – wenn man weiß, mit welchen Propagandatricks die Medien schon bei innerdeutschen Sachlagen arbeiten?

Wer sich gründlich und valide über Wladimir Wladimirowitsch Putins Rußland informieren will; wer mitreden will im aktuellen Konflikt, der kommt an Thomas Fasbenders umfassender Putin-Biographie nicht vorbei. Die Arbeit daran wurde im Dezember 2021 beendet – insofern läuft sie direkt auf die heutigen Zustände zu.

Dass sich das knapp sechshundertseitige Werk spannend wie ein Krimi liest, tut seiner Seriosität keinen Abbruch. Der Autor beschreibt in seiner quellensatten Dokumentation so differenziert wie möglich – und ist in seinen Einschätzungen doch erfreulich dezidiert.

Das Buch hat sechs Kapitel und, siebtens, ein Nachwort. Das erste durchleuchtet die Familiengeschichte des russischen Präsidenten. Es beginnt mit dem Großvater Spiridon Iwanowitsch Putin, der als Sohn leibeigener Bauern aus dem Dorf Pominowo östlich von Moskau stammt, Koch war und der Legende nach Stalin bekocht haben soll.

Wladimir Putin selbst, Einzelkind bejahrter Eltern, wächst in den Hinterhöfen der Leningrader Altstadt auf, ist ein mäßiger Schüler und ein echter Rabauke. Fasbender zählt all seine Schlägereien auf, die erste mit neun Jahren, die letzte mit 32.

Putin selbst hat oft erzählt, er sei in seiner Jugend ein „Hooligan“ gewesen. Sein Judo-Trainer wird eine Art Ersatzvater für Putin. Wladimir gewinnt mit 24 die Leningrader Judo-Meisterschaft. „Dieser Mann kämpft zuallererst mit dem Kopf“, erklärte sein Trainer das Talent des Zöglings.

„Früh“, schreibt Fasbender, „verwächst diese harte Schale zu einem Exoskelett, das alle Tiefen und Untiefen hermetisch umschließt.“

Jenseits dieses ersten Kapitels bleibt der „private Putin“ (samt seiner gerüchteweise sechs außerehelichen Sprößlinge) weitgehend außen vor – es ist wohlgemerkt eine politische Biographie.

Das zweite Kapitel widmet sich den Jahren 1985 bis 1990, als Putin in Dresden dem KGB diente. Fasbender weist nach, dass sich Putins Neigung, mit verdeckten Karten zu spielen, bereits in zahlreichen Anekdoten seiner jungen Jahre offenbart.

In den folgenden Kapiteln schreitet Fasbender chronologisch voran

Laut Fasbender markiert das Jahr 2013 in der Rückschau eine Wende. Darum heißt das letzte Kapitel, das die Jahre 2012 bis 2021 umfasst, auch „Putin 2.0“. Es ist das längste Kapitel, und es führt natürlich direkt auf den Ukrainekrieg zu.

Der Autor beschreibt, wie sich die Eiszeit andeutete und die Gletscher zunehmend wuchsen: Wie es zu immer stärkeren Repressionen und Restriktionen kam. Wie Gotteslästerung unter Strafe gestellt wurde, wie ausländische Organisationen als Agenten eingestuft wurden und wie die weitere Abwendung vom Westen vonstatten ging. In diesem Jahrzehnt sank die (zuvor gigantische) Abtreibungsrate in Rußland übrigens um ein Drittel! Es handelte sich um einen Kulturkampf, wie er im Buche steht.

Die Bilder, die beide Seiten voneinander haben, verfestigten sich nun zur fixen Idee:

„Im Westen spricht man vom illiberalen Russland, revisionistisch, expansiv, latent aggressiv. In Russland spricht man vom arroganten Westen: scheinheilig, expansiv, latent aggressiv. Wie zwei weit entfernte Marinegeschwader, die zur Schlacht entschlossen sind, gehen sie auf Kollisionskurs. Ort und Zeit des Treffens sind ungewiss, sicher ist nur, dass es dazu kommt.“

Fasbender ist Russlandversteher, ja. Er hat lange genug dort gelebt. Putinfreund ist er sicher nicht. Er ist zuallererst ein professioneller Journalist, sachlich so auf der Höhe, sprachlich so gediegen, wie man es heute in diesem Berufsstand nur selten findet.

Bestellmöglichkeit:

» Thomas Fasbender: Wladimir W. Putin. Eine politische Biographie. 565 S., 30 Euro – hier bestellen.

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48 KOMMENTARE

  1. Ich weiß nur, dass Putin der leibhaftige Böse und das Frau Dr. Baerbock die Gute in Reinperson ist. Sie ist das lebende Beispiel für eine moralisch Überlegene intellektuell Geniale und zutiefst feministische black lives matter. Sie zeigt Lavrov, wo der Bartel den Most holt. Ich habe heute ein erschütterndes Gespräch mit einem jungen Mann gehabt, der ganz begeistert davon ist, dass sich die ukrainische Kinder mit Molotow-Cocktails gegen den überragenden Feind zur Wehr setzen. Er hat das Problem, das ich ihm versuchte, zu erklären, nicht einmal verstanden. „Aber die kämpfen doch für ihre Heimat!“

  2. Wir haben eine Aussenministerin mit einem DOKTOR in Völkerrecht, einen Kanzler mit weißer Weste wie es nur Einen gibt, die Bürgermeisterin von der Hauptstadt ist total integer und so gehts durch die ganze Politik, wir sind die Guten

  3. Ich habe schon seit vielen Jahren jeglichen Glauben an die Seriosität und Ehrlichkeit an die hiesigen Medien verloren.Ich verlasse mich generell nur auf gesunden Menschenverstand und absoluten glaubwürdigen Quellen.
    Pauschal kann man mit reinen Gewissen sagen,daß nirgendwo so viel gelogen wird wie in den hiesigen Massemedien,leider glauben die verblödeten Inländer unkritisch das meiste von diesem Lügendreck – Leider !!!
    Daß das Händy funzt und die Fressereiangebote sich im preislich erträglichen Bereich bewegen, das hat heutzutage absolute Priorität!

  4. ghazawat 3. März 2022 at 17:39
    .ich habe heute ein erschütterndes Gespräch mit einem jungen Mann gehabt, der ganz begeistert davon ist, dass sich die ukrainische Kinder mit Molotow-Cocktails gegen den überragenden Feind zur Wehr setzen. Er hat das Problem, das ich ihm versuchte, zu erklären, nicht einmal verstanden. „Aber die kämpfen doch für ihre Heimat!
    ——————————————————————————
    Ja,ähnliche Talks habe ich die letzte Zeit auch gehabt – vollkommen sinnlos !
    Mit dummen Menschen einen Dialog zu führen ist Zeitverschwendung und einfach kontraproduktiv – er versteht eh nix !

  5. Berlin hat Platz:
    Tausende Flüchtlinge retten sich nach Berlin – chaotische Zustände
    Berlin. In der Nacht zu Donnerstag kam es dann am Berliner Hauptbahnhof zu chaotischen Zuständen. Immer mehr Flüchtende strömen mit Zügen in die Hauptstadt, überfüllte Rolltreppen und Bahnsteige waren die Folge. Viele Berliner hießen die Menschen mit Plakaten willkommen. „Die Lage hat sich dramatisch verändert“, sagte Berlins Sozialsenatorin Katja Kipping (Linke). „Berlin ist für viele das Tor nach Europa“.
    https://www.bild.de/regional/berlin/berlin-aktuell/ukraine-fluechtlinge-in-berlin-lage-hat-sich-dramatisch-veraendert-79331966.bild.html###wt_ref=https:/www.politikversagen.net/&wt_t=1646327617345

  6. die Süddeutsche Zeitung schreibt:
    Annalena Baerbock
    Frau der klaren Worte
    In ihrer Rede vor den Vereinten Nationen versucht Außenministerin Baerbock gar nicht erst, sich hinter den Floskeln der Diplomatie zu verstecken. Das ist gut und längst überfällig. Doch jetzt kommt es vor allem darauf an, welche Taten folgen werden.

    Ich ahne Böses!

  7. Putin war, den Umständen entsprechend, ein
    verwöhntes Einzelkind, da seine beiden älteren
    Brüder früh verstorben sind. Seine
    russ.-orthodoxe Mutter – sie hatte einen jüd.
    Familien-/Mädchennamen: Schelomowa –
    ließ den kleinen Wladimir heimlich taufen,
    was in der UdSSR sicherl. mutig war.

    Wladimir war das dritte Kind der Familie. Zwei ältere, Mitte der 1930er Jahre zur Welt gekommene Brüder starben im Kindesalter. Die Erziehung durch den kommunistischen Vater war streng, während die russisch-orthodoxe Mutter Milde walten ließ. Mitte 2013 berichtete Wladimir Putin im russischen Fernsehen, dass seine Mutter ihn früh heimlich habe taufen lassen, ohne dem Vater davon etwas zu sagen.[8]

    Putins Großvater väterlicherseits, Spiridon Iwanowitsch Putin, war nach Putins Angaben Koch von Lenin und Stalin.[9]
    https://de.wikipedia.org/wiki/Wladimir_Wladimirowitsch_Putin#Lebenslauf_und_politischer_Aufstieg

    Die Rolle des Großvaters war lange unbekannt. 2018 enthüllte Wladimir Putin in dem von der staatlichen Medienholding produzierten Dokumentarfilm Putin, dass sein Großvater sowohl für Lenin als auch für Stalin gekocht habe;[4] diese Information wurde von Dmitri Peskow bestätigt.[5] Dabei erinnerte er sich an Besuche seines Vaters Wladimir Spiridonowitsch Putin beim Großvater in Stalins Haus: er „konnte beobachten, wie sie lebten“. In einem Interview mit dem Journalisten Andrej Kondraschow sagte Putin auch, es sei bemerkenswert, dass die Großeltern nicht einer politischen Säuberung zum Opfer gefallen seien. Wahrscheinlich seien sie als vertrauenswürdig eingeschätzt worden.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Spiridon_Iwanowitsch_Putin

  8. @ Mantis 3. März 2022 at 18:14

    Kommunistin Kipping:
    „Berlin ist für viele das Tor nach Europa“

    Sie meint wohl Deutschland.

  9. ACABärbock will alle in ihre Villa einladen:
    „Uns kommen Gerüchte zu Ohren – auch hier in diesem Raum –, dass Menschen afrikanischer Herkunft, die aus der Ukraine fliehen, an den EU-Grenzen diskriminiert werden. Ich war heute Vormittag in Polen. Und mein polnischer und mein französischer Kollege und ich haben sehr deutlich gemacht: Jedem Geflüchteten muss unabhängig von seiner Nationalität, Herkunft oder Hautfarbe Schutz gewährt werden.“
    https://germania.diplo.de/ru-de/aktuelles/-/2514960

  10. Trottellandgeschaedigter
    3. März 2022 at 18:14

    „Ja,ähnliche Talks habe ich die letzte Zeit auch gehabt – vollkommen sinnlos !“

    Es ist zum Mäusemelken! Die jungen Leute haben weder eine Ahnung vom Donbas noch von der Krim, aber sie sind fest davon überzeugt, dass sie die moralisch Überlegenen sind und dass sich Putin die Ukraine einverleiben will.

  11. „Aber wir müssen doch irgendetwas tun!“

    „Wir müssen doch den Klimawandel bekämpfen“ ist auf derselben in Ebene „wir müssen Putin stoppen“. Es ist derselbe Unsinn

  12. Deutschland will Öl ins Feuer gießen
    u. weitere Waffen gegen Rußland liefern.
    https://www.mmnews.de/politik/178652-deutschland-will-weitere-waffen-an-ukraine-liefern
    Es freuen sich u.a. Napoleon, FKK-Moltke, Hitler
    u. weiß der Teufel noch wer:
    +https://de.wikipedia.org/wiki/Ostfront_(Erster_Weltkrieg)

    Olaf Scholz: Diesmal stehen wir (wieder gegen Rußland)
    auf der richtigen Seite.
    https://www.rnd.de/politik/historische-rede-von-olaf-scholz-im-wortlaut-die-welt-danach-ist-nicht-mehr-dieselbe-wie-davor-JPVKDM3PMKS3DBUEY4PYLGYMNA.html

    Müssen wir Socken u. Handschuhe stricken?

  13. Kulturhistoriker 3. März 2022 at 17:49
    Wenn auch hier jeder mit Mollis seine Heimat verteidigen würde …

    Eine Gesellschaft, deren Bürger Arabern, Türken und Zigeunern ihr gesamtes Barvermögen an der Haustür aushändigen, wenn diese sich als Polizisten oder als ihre Enkel ausgeben ist kaum imstande, ungebetene Eindringlinge dahin zu befördern wo die auch hin gehören: raus aus dem Land.

  14. Typisch Focus online.

    Wenn die Schlagzeile lautet:

    „In Putins wirrer Rede“, dann brauche ich den Artikel nicht einmal zu lesen. Ich weiß automatisch, dass er sich klar und verständlich ausgedrückt hat

  15. Warum sehe ich auf den Bildern immer wieder 50-70% junge Männer?
    Sind das „Flüchtlinge“ oder Fahnenflüchtige?

  16. Maria-Bernhardine 3. März 2022 at 18:47
    […]
    +https://de.wikipedia.org/wiki/Ostfront_(Erster_Weltkrieg)

    Im Ersten Weltkrieg wurden die Russen vom Kaiserlichen Heer pulverisiert. Was auch ein Grund für die Abdankung von Zar Nikolaus war und zum Friedensvertrag von Brest-Littowsk führte.

  17. Und wieder haben die FFF-Kinder auf ihren Unterricht verzichtet,
    um für den Frieden auf der Welt zu demonstrieren.
    Sogar eine Lehrerin wurde gesichtet.

    .
    „Für Frieden in der Ukraine: Knapp 1000 Menschen bei Demonstration in Hannover

    Die Klimaaktivisten von Fridays for Future haben weltweit zum Protest gegen den Krieg in der Ukraine aufgerufen. In Hannover sind diesem Aufruf knapp 1000 Menschen gefolgt.

    Ruhiger Protest: Im Vergleich zu anderen Fridays-for-Future-Demonstrationen war die in Hannover nicht laut und fordernd, sondern eher vom Schock über den russischen Angriffskrieg geprägt.

    Hannover
    Es hat schon viele Fridays-for-Future-Demonstrationen in Hannover gegeben, aber diese hier ist anders. Nicht laut und fordernd, mit eingängigen Parolen. Sondern leise, andächtig, mit Schweigeminute für die Toten. Vielen der hauptsächlich jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist der Schock darüber anzusehen, was seit einer Woche in der Ukraine passiert.

    Was auch anders ist als sonst: der Wochentag. Nicht am namensgebenden Freitag, sondern am Donnerstag hat Fridays for Future (FFF) dazu aufgerufen, gegen den russischen Angriffskrieg in der Ukraine zu protestieren. „Wir folgen damit dem Aufruf von FFF Ukraine, genau eine Woche nach dem Beginn von Putins Angriffskrieg auf die Straße zu gehen, um Solidarität zu zeigen“, sagt Tabea Dammann, eine der Sprecherinnen von FFF Hannover.

    Mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmer als erwartet
    Weltweit hat Fridays for Future am Donnerstag zu Protesten gegen den Krieg aufgerufen. Am Ernst-August-Platz in Hannover sind dem laut den Organisatorinnen etwa 1000 Menschen gefolgt, die Polizei vermeldet 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Das sind deutlich mehr als vorher erwartet. Die Polizei unterbricht zeitweise die Buslinien der Üstra, die über den Platz führen, damit die Teilnehmenden mehr Abstand zueinander halten können.

    800 bis 1000 Menschen: Die Polizei unterbrach einige Buslinien, weil die Demonstration größer als erwartet war.
    800 bis 1000 Menschen: Die Polizei unterbrach einige Buslinien, weil die Demonstration größer als erwartet war. Quelle: Rainer Dröse
    Zu Beginn der Veranstaltung wird über Lautsprecher eine Audionachricht einer ukrainischen FFF-Aktivistin namens Arina abgespielt. „Zwei Tage habe ich den Krieg in Kiew miterlebt. Ich wünsche niemandem die Erfahrung, die ich gemacht habe. Zu sehen, wie dein Zuhause in Flammen steht“, sagt Arina. Der Krieg schade allen, nicht nur der Ukraine, sondern auch Russland, Europa, der Welt. Vielen Zuhörenden stehen die Tränen in den Augen.

    Lesen Sie auch
    Sachspenden, Unterkunft und mehr für Ukraine-Flüchtlinge in Hannover: So helfen Sie gezielt
    Gerhard Schröder: SPD Hannover leitet Parteiausschluss ein
    Hannover: Kampf um die Ukraine auch am Mühlenberg – mit Worten
    „Dieser Krieg ist auch ein fossiler Krieg“
    Die hannoversche Aktivistin Helen Knorre stellt in ihrem Redebeitrag unter anderem den Zusammenhang zwischen dem Krieg und dem eigentlichen FFF-Thema Klimaschutz her. „Dieser Krieg ist auch ein fossiler Krieg.“ Deutschland habe diesen durch den Import fossiler Energieträger aus Russland mitfinanziert. „Eine Antwort auf diesen Krieg muss auch ein radikaler Ausstieg aus fossilen Energien sein.“

    ZUR GALERIE
    Wir haben mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Demo gegen den Krieg in der Ukraine gesprochen. Von Marret Borchert und Yuni Becker

    Hauptthema ist der Klimaschutz heute aber nicht. Sondern die verzweifelte Forderung, dass der Krieg enden müsse, irgendwie. Auf den Schildern der Protestierenden steht „No War“ oder „Peace for Ukraine“, wie schon auf anderen Demonstrationen ist das ukrainische Blau-Gelb allgegenwärtig.

    „Damit es Frieden gibt auf der Erde“
    Eine elfte Klasse der IGS Südstadt ist statt dem Unterricht zur Demo gekommen, gemeinsam mit Lehrerin Merle Grupe. Die Schülerin Leah erzählt, dass sie den Aufruf auf Instagram gesehen habe und Grupe dann eine E-Mail geschrieben habe, dass sie gerne zur Demo gehen würde. „Die Idee fanden wir alle gut“, sagt Grupe. Die umstehenden Jugendlichen pflichten ihr bei.

    Friedensdemonstration statt Unterricht: Schülerinnen und Schüler einer elften Klasse der IGS Südstadt sind gemeinsam mit Lehrerin Merle Grupe (links) gekommen.
    Friedensdemonstration statt Unterricht: Schülerinnen und Schüler einer elften Klasse der IGS Südstadt sind gemeinsam mit Lehrerin Merle Grupe (links) gekommen. Quelle: Yannick von Eisenhart Rothe
    Zwei Mütter haben ihre achtjährigen Söhne dabei. Warum sie heute hier sind? „Damit die Kinder lernen, dass man für die Demokratie auf die Straße gehen muss“, sagt die eine Mutter. „Für die Ukraine, und damit es Frieden gibt auf der Erde“, ergänzt ihr Kind.

    Von Yannick von Eisenhart Rothe“

  18. OT
    Auch das Hamburger Forschungsprojekt
    DESY will sich anscheinend von russischen
    MA trennen,
    Vielleicht sattelt man dort ja nun auch auf „Genderwissenschaft“ um.
    Dafür gibt es wohl genügend deutsche
    Kandidaten.
    Satire aus.

  19. Mantis 3. März 2022 at 18:14

    Jetzt kommen so viele Flüchtlinge und Corona interessiert da überhaupt nicht. Sind diese Leute geimpft oder ist das egal? Aber unser Pflegepersonal muss bis 15. März geboostert sein. Ein Riesenskandal!

  20. @ Marie-Belen 3. März 2022 at 18:53

    Noch niemand, außer der SPD, plakatierte in GT
    für die Landtagswahlen NRW im Mai.

    2019 machte er das Gesamtschul-Abi mit Ach u. Krach,
    weil er hiesiger FFF-Boss war u. „Besseres“ zu tun hatte,
    als zu lernen: Stefan Schneidt (noch 21, Juso). Also ging er direkt
    in die Politik. Natürl. auch auf Demos gegen „Nazi-Spaziergänger“.
    Immer mit seinem riesigen Zinken u- spitzen Ellenbogen vornedran.
    Jetzt ist der eitle Laffe SPD-Landtagskandidat u. nimmt sich noch
    wichtiger.
    https://twitter.com/stefanschneidt?ref_src=twsrc%5Egoogle%7Ctwcamp%5Eserp%7Ctwgr%5Eauthor

    Die unsympathische Spitzmaus mit Segelohren:
    https://www.schneidt.de/

  21. Die Schlagzeilen von FOCUS online sind legendär.

    „Bei Besuch von ukrainischer Kathedrale. Herzogin Camilla kämpft mit den Tränen“

    Ja ich finde Pollenallergie auch schrecklich und wenn dann auch noch in der Kathedrale Tränengas versprüht wird.

    Und natürlich auch die AFD

    „Afd-mann ätzt gegen die Bahn Deutsche Bundesbahn Konzert cool

  22. Putin ist überzeugter Kommunist, welcher für den KGB gearbeitet hat und den Fall der Mauer als Katastrophe für Russland ansieht. Sein innerer Kreis besteht aus seinen damaligen Kumpels bei KGB, welche sich zusätzlich noch reich gemacht haben nach dem Ende der Sowjetunion.

  23. „Afd-mann ätzt gegen die Bahn Deutsche bundesbahn kontert cool“

    Auf solche Schlagzeilen muss man erst einmal kommen, das ist fast so gut, wenn man die Tränensäcke von Frau Dr Merkel als die Augenringe des Vertrauens bewundert

  24. Russen beim Munitionstransport in einem Krankenwagen erwischt
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    Ukraine
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    Ein unbestätigtes Video zeigt, wie ein gekapertes russisches Ambulanzfahrzeug zum Transport von Waffen und Munition verwendet wird. Sollte dies der Wahrheit entsprechen, wäre dies ein schwerwiegender Verstoß gegen das internationale Kriegsrecht, das besagt, dass Krankenwagen oder andere medizinische Transportmittel mit medizinischen Abzeichen nicht für militärische Angriffe verwendet werden dürfen.

    Laut Human Rights Watch „sind solche Angriffe Kriegsverbrechen gemäß den Zusatzprotokollen von 1977 zu den Genfer Konventionen, dem Römischen Statut des Internationalen Strafgerichtshofs und dem Kriegsgewohnheitsrecht. Sie gefährden nicht nur das medizinische Personal, indem sie dessen Neutralität in Frage stellen, sondern untergraben auch seine Fähigkeit, Zivilisten und Kämpfern auf allen Seiten eines Konflikts dringend benötigte medizinische Hilfe zu leisten.

    Eine Übersetzung des Videos lautet wie folgt: „Liebe Ukrainer, meine Landsleute. Der Feind ist in unser Land gekommen und hat sich heimtückisch hinter den Sanitätswagen versteckt. Seht, ich zeige es euch: ‚Arzt im Dienst‘ ‚Sanitäter‘ Verbände. Sie sind alle mit diesen Verbänden von Ärzten, Sanitätern und Medizinern versehen. Schauen Sie jedoch in das Auto, um zu sehen, was sie in diesen medizinischen Fahrzeugen transportieren. Sie füllen ihre Fahrzeuge mit Munition. Ich werde Ihnen zeigen, was sie uns zu essen geben wollen. Das ist das, was sie essen, aber sie wollen uns mit all diesen Raketen füttern. Das nennt sich ‚hochexplosive Fragmentierung‘ *Rakete* klein. Hast du das alles gefilmt, Maksim? Die Kolonne?“

    Viele Zeugenvideos aus der Ukraine zeigen russische Militärfahrzeuge mit platten Reifen, aber ohne andere sichtbare Schäden. In einigen Online-Analysen wird behauptet, dass russische Radfahrzeuge mit extrem minderwertigen Reifen aus chinesischer Produktion ausgestattet sind, die zur Selbstzerstörung neigen.

    https://img-9gag-fun.9cache.com/photo/aggQy46_460svvp9.webm

  25. Mail von Ärztin
    Münchner Klinikdirektorin wollte Russen ablehnen
    Von Lars Wienand, 02.03.2022, 18:46 Uhr

    Eine Münchner Klinikdirektorin schreibt, dass russische Patienten wegen des „offenbar geistig gestörten Autokraten Putin“ ab sofort nicht mehr behandelt werden. Details lassen den Fall etwas anders aussehen.

    Irina Ioudina, Chefin der Unternehmens Medical Munich, reagierte fassungslos auf eine Nachricht aus dem Klinikum der Universität München (LMU): Russen würden jetzt nicht mehr behandelt.

    Die E-Mail der Direktorin der Klinik für Humangenetik, Ortrud Steinlein, empört nicht nur Menschen mit russischen Wurzeln. Wegen Putins Handeln sind viele von ihnen Russenfeindlichkeit ausgesetzt. Auch der Bundesvorsitzende des Bundes der Vertriebenen, Bernd Fabritius, hat die Klinik kontaktiert, wie er auf Facebook schreibt.

    Es gibt in dem Fall eine Besonderheit: Irina Ioudina hilft mit ihrem Unternehmen seit rund zehn Jahren russischsprachigen Patienten, die zur Behandlung, Untersuchung oder Rehabilitation nach Deutschland reisen wollen. In der Mail ging es also nicht um Patienten allgemein, sondern um die Aufnahme von Patienten aus dem Ausland.

    Die Behandlung russischer Patienten werde „aufgrund der schweren Völkerrechtsverletzung durch den offenbar geistig gestörten Autokraten (…) ab sofort grundsätzlich“ abgelehnt. „Ukrainische Patienten sind natürlich herzlich willkommen“, schrieb die Ärztin dem Unternehmen…
    https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_91757944/ukraine-krieg-muenchner-klinikdirektorin-wollte-russen-ablehnen.html

  26. Veroníka Naidenova: ENT-NAZI-FIZIERUNG – HINTERGRÜNDE DER MILITÄRISCHEN AKTION IN DER UKRAINE
    pdf-Datei zum Herunterladen: 52 Seiten und 26,6 MegaBytes – Stand 28. Februar 2022

    INHALTSVERZEICHNIS
    01 Staatlicher Nationalsozialismus, Verfolgung und Ermordung von Russischsprachigen

    01.1 Die ukrainische Armee bombardiert seit acht Jahren Städte in der VRD und der VRL, die Zivilbevölkerung wird getötet.

    01.2 In den Jahren 2014-2021 tötete das ukrainische Militär mehr als 150 Kinder in der VRD und VRL und verwundete noch mehr.

    01.3 Russischsprachige Menschen wurden im „Gewerkschaftshaus“ absichtlich verbrannt (Odessa 02.05.2014). Es gibt keine Ermittlungen zu der Gräueltat.

    01.4 Ukrainische Militäreinheiten und Freiwillige foltern, entführen und vergewaltigen auf dem Gebiet der VRD und VRL.

    01.5 In der Ukraine verprügelt man für die russische Sprache.

    01.6 Entlassung wegen der russischen Sprache, Verweigerung von Arbeitsplätzen.

    01.7 Ukrainische Behörden legitimieren Verfolgung.

    01.8 Die ukrainischen Behörden betrachten die Bewohner von VRD und VRL als „Abschaum“.

    01.9 Faschistische Organisationen existieren offiziell in der Ukraine.

    01.10 Der Nazismus in der Ukraine wird auf staatlicher Ebene unterstützt.

    02 Die Ukraine wurde auf einen militärischen Angriff auf Russland vorbereitet, einschließlich der Möglichkeit eines Atomschlags.

    02.1 Die Ukraine hatte die Möglichkeit und den Wunsch, eigene Atomwaffen zu bauen und gegen Russland einzusetzen.

    02.2 Das Ausland pumpt die Ukraine mit Waffen voll, auch für offensive Operationen, nicht für die Landesverteidigung. Seit 2016 werden tödliche Waffen an die Ukraine geliefert.

    03 Die Ukrainer werden dazu manipuliert, Russland zu hassen. Der Westen braucht sie für politische, wirtschaftliche, kulturelle und militärische (NATO) Vorstöße an unseren Grenzen und schwächt den Staat.

    03.1 Ukrainische Politiker schüren offiziell den Hass auf Russland und treiben die Ukrainer in Richtung Krieg. Sie versuchen, die Weltgemeinschaft in den Konflikt hineinzuziehen.

    03.2 Ukrainische Journalisten und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens hetzen die Ukrainer aggressiv gegen die Russen auf.

    03.3 Die Ukraine führt mit direkter Unterstützung und Finanzierung durch die USA einen aktiven Informationskrieg gegen den Donbass und Russland. Ab Dezember 2019 wird in der Ukraine ein Netz von Zentren für informationspsychologische Operationen (IPOSOs) eingerichtet.

    04 Westliche Politiker entwickeln absichtlich Nazi-Bewegungen in der Ukraine, um Hass gegen Russen zu schüren und eine direkte militärische Bedrohung zu schaffen. Der Westen verurteilt zwar Russland, ignoriert aber nicht nur den Faschismus in der Ukraine, sondern unterstützt ihn sogar finanziell, um den Hass auf Russen zu schüren.

    04.1 Ausländische Politiker und Militärs nehmen offen Kontakt zu ukrainischen Nazis auf, unterstützen sie mit Waffen und Ausbildung: „Mirotvorets“.

    04.2 Der Westen finanziert offen Nichtregierungsorganisationen in der Ukraine, um den Hass auf die Russen zu schüren.

    04.3 Der Nationalsozialismus in der Ukraine löst bei westlich denkenden Menschen Angst aus.

    05 Im Gegensatz zu den ukrainischen Chauvinisten arbeitet die russische Armee gerade an militärischen Objekten des Widerstands zum Schutz der Zivilbevölkerung.

    05.1 Der Vormarsch der russischen Truppen verläuft friedlich, ganz im Gegensatz zu den Aktionen der Luftwaffe in der VRD und VRL. Es gibt keine echten Berichte über negative Aktionen der russischen Streitkräfte. Das ukrainische Militär kapituliert massenhaft, da es die Nazi-Ambitionen der Führung nicht teilt.

    05.2 Mangelnder Konsens in der ukrainischen Gesellschaft über die Verantwortlichen für die derzeitige Situation

    05.3 Im Netz werden absichtlich Fälschungen über die Aktionen des russischen Militärs verbreitet.

    05.4 Ukrainische Elite flieht aus dem Land.

    06 Anhang: Geschichte von Stepan Bandera und die Rehabilitierung des Faschismus in der Ukraine durch die Behörden, einschließlich Wolodymyr Selenskyj

    06.1 Stepan Bandera wurde von den polnischen Behörden wegen der Morde zu lebenslanger Haft verurteilt und ist bis heute nicht rehabilitiert worden (d.h. er gilt als Verbrecher).

    06.2 Während der deutschen Besatzung terrorisierten Stepan Bandera und seine Anhänger, die mit Nazi-Deutschland kollaborierten, die Bevölkerung. Vor allem Polen und Juden wurden getötet.

    06.3 Nach dem Krieg lebte Stepan Bandera in München und arbeitete mit britischen Spezialdiensten zusammen.

    06.4 Für die Polen ist Stepan Bandera ein Symbol der Unterdrückung und Zerstörung ihres Volkes, was den Westen jedoch nicht daran hindert, die Sympathie der ukrainischen Behörden für ihn nicht zu bemerken.

    06.5 Die ukrainischen Behörden und Wolodymyr Selenskyj persönlich verherrlichen den Nazi-Bandera. Sie errichten Denkmäler für ihn. Sie lassen Paraden zu seinen Ehren zu, bei denen die Teilnehmer dazu aufrufen, Russen zu töten.

  27. RUSSOPHOBIE – HASSZEICHEN SETZEN

    01.03.2022, 18:44 Uhr

    Russische Künstler:
    Auftritte platzen von Venedig bis New York

    Auf der Biennale in Venedig wirft das russische Künstlerteam aus Protest hin, die Metropolitan Opera will mit Putin-Verehrern und dem Partner Bolschoi-Theater nichts mehr zu tun haben: Weltweit setzt der Kulturbetrieb Zeichen – und hofft auf Frieden.
    Von Peter Jungblut

    Die Internationalen Filmfestspiele von Cannes, die vom 17. bis 28. Mai an der Cote d’Azur stattfinden, werden in dieser Saison keine russischen Künstler empfangen, die in irgendeiner Weise mit der dortigen Regierung in Verbindung stehen. Dagegen werden diejenigen gelobt, die den Mut haben, in Russland gegen den Angriff auf die Ukraine zu protestieren. Eingedenk seiner Gründung im Jahr 1939, werde das Festival immer auf der Seite von Künstlern stehen, die gegen Ungerechtigkeit und Gewalt aufbegehren, heißt es in einer Pressemitteilung.

    Auch aus der internationalen Opernwelt kamen klare Ansagen. Peter Gelb (69), der Intendant der New Yorker Metropolitan Opera: „Wir können nicht länger mit Künstlern und Institutionen zusammenarbeiten, die Putin unterstützen.“ Mit einer Videobotschaft wandte er sich an sein Publikum und kündigte an, dass solche Personen solange nicht mehr in New York gastieren würden, bis das Töten in der Ukraine ein Ende habe, die Ordnung wieder hergestellt und Wiedergutmachungen auf den Weg gebracht worden seien: „Wir sind solidarisch mit der Ukraine, mit ihren mutigen Anführern und Bürgern. Wir widmen die verbleibende Saison ihrer Tapferkeit.“

    Bühnenbilder muss die Met nun selbst anfertigen

    Diese Ankündigung hat für die Met auch deshalb einige Konsequenzen, weil sie eine enge Partnerschaft mit dem Moskauer Bolschoi-Theater pflegt, die nun auf Eis gelegt wird. Die Bühnenbilder der Koproduktionen werde die Met jetzt notgedrungen wohl selbst herstellen müssen, so Gelb. 2017 waren gemeinsame Inszenierungen von Verdis „Aida“, Wagners „Lohengrin“ und der „Salome“ von Richard Strauss angekündigt worden.

    Die russische Star-Sopranistin Anna Netrebko sollte ursprünglich in allen Opern die Titel- bzw. eine Hauptrolle übernehmen. Diese Pläne hatten sich schon länger zerschlagen, nicht zuletzt, weil sich die Diva im deutschen Fach nicht wohlfühlte, allerdings stand ein Auftritt von Netrebko als „Turandot“ vom 30. April bis 14. Mai auf dem Spielplan, der jetzt wohl Makulatur ist.

    NETREBKO HABE SICH NICHT
    GLASKLAR DISTANZIERT

    Die im Kreml hofierte Sängerin hatte sich nicht zu einer klaren Distanzierung von Putin durchgerungen, sondern lediglich beteuert, sie sei „gegen den Krieg“ und dessen Beendigung eingefordert. Ansonsten verbat sie sich jedweden politischen Druck auf Kunstschaffende, weil sie keine „politische Person“ sei.

    Für die kommende Saison ist Netrebko an der Met als Elisabetta di Valois in Verdis „Don Carlo“ angekündigt. Welche Termine tatsächlich realisiert werden, ist fraglich: Dirigent und Putin-Freund Waleri Gergijew wurde inzwischen weltweit ausgeladen, auch im schweizerischen Luzern.
    Russische Künstler ziehen sich von Biennale zurück

    Unterdessen warf der Leiter des russischen Pavillons bei der Biennale in Venedig, der aus Litauen stammende Raimundas Malasauskas hin, auch die Künstler Alexandra Sukhareva und Kirill Savchenkov stehen nicht mehr zur Verfügung. Die Kunstschau soll am 23. April eröffnen und bis 27. November dauern. „Die Vorstellung, wieder zurückzukehren zu einem russischen Imperium ist für mich nicht hinnehmbar“, so Malasauskas, zumal er als gebürtiger Litauer den Zusammenbruch der Sowjetunion als Augenzeuge miterlebt habe. Der Angriff auf die Ukraine sei „politisch und emotional“ unerträglich.

    In den letzten Tagen waren es vor allem russische Ballett-Ensembles aus Moskau und Sibirien, die ausgeladen wurden. Auftritte in Großbritannien wurden teilweise sehr kurzfristig storniert.

    ➡ Das Sommergastspiel vom Bolschoi-Ballett am Royal Opera House wurde ersatzlos gestrichen.

    Verwirrung um „Russian State Opera“…
    https://www.br.de/nachrichten/kultur/russische-kuenstler-auftritte-platzen-von-venedig-bis-new-york,SykQYFS

  28. RUSSOPHOBIE – CANCELN, WAS RUSSISCH SEI

    28.02.2022, 18:56 Uhr
    WM-Aus für Russland: FIFA und UEFA schließen russische Teams aus
    https://www.br.de/nachrichten/sport/fifa-will-russland-fuer-fussball-wm-suspendieren,SykYWJZ

    LINKE KULTURSCHAFFENDE

    28.02.2022, 16:40 Uhr

    Offener Brief: Mehr als 1.000 Autoren verurteilen Ukraine-Krieg

    Weltweit haben mehr als tausend Schriftstellerinnen und Schriftsteller, in einem offenen Brief des Autorenverbands PEN, Russlands Einmarsch in die Ukraine verurteilt. Darunter auch Literaturnobelpreisträger wie Orhan Pamuk und Olga Tokarczuk.
    Von Agnes Popp; BR24 Kultur

    Mehr als 1.000 Autorinnen und Autoren solidarisieren sich in einem offenen Brief des internationalen Schriftstellerzentrums PEN mit ihren Kolleginnen und Kollegen in der Ukraine. Sie fordern „dringend ein Ende des Blutvergießens“.

    Zu den Unterzeichnenden gehören international renommierte Autoren und Autorinnen wie Paul Auster, Swietlana Aleksijewicz, +++Can Dündar, Siri Hustvedt, Margaret Atwood, Joyce Carol Oates, +++Orhan Pamuk, Jonathan Franzen, Maria Ressa, +++Salman Rushdie, Olga Tokarczuk und Sten Nadolny. In dem Brief zeigen die Schriftstellerinnen und Schriftsteller ihr Entsetzen über die Gewalt gegen die Ukraine, die die russischen Streitkräfte entfesselt haben.

    Aktuelle Entwicklungen im russischen Krieg gegen die Ukraine im News-Ticker

    Solidarität mit Schriftstellern, Journalisten, Künstlern in der Ukraine

    Sie bringen in dem Schreiben ihre Solidarität „mit Schriftstellern, Journalisten, Künstlern und allen Menschen in der Ukraine, die ihre dunkelsten Stunden durchleben“ zum Ausdruck: „Wir stehen an Ihrer Seite und fühlen Ihren Schmerz.“ Alle Menschen hätten ein Recht auf Frieden, freie Meinungsäußerung und Versammlungsfreiheit. Putins Krieg sei ein Angriff auf Demokratie und Freiheit, nicht nur in der Ukraine, sondern auf der ganzen Welt, heißt es darin. „Wir rufen gemeinsam zum Frieden auf und fordern ein Ende der Propaganda, die die Gewalt schürt.“

    PEN-Autorinnen und Autoren fordern „Ende der Propaganda“

    Mit Material von epd und AFP…
    https://www.br.de/nachrichten/kultur/offener-brief-mehr-als-1-000-autoren-verurteilen-ukraine-krieg,Syk4oYW

  29. Europas größtes Atomkraftwerk brennt nach russischem Beschuss

    Ein Sprecher teilte dem ukrainischen Fernsehen mit, dass Granaten direkt auf die Anlage in Saporischschja fielen und einen der sechs Reaktoren der Anlage in Brand gesetzt hatten.

    https://www.tampabay.com/news/nation-world/2022/03/03/europes-largest-nuclear-power-plant-on-fire-after-russian-shelling/

    Russe feuert Rakete direkt in den Campus des Kernkraftwerks Saporischschja
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    Ukraine
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    29

    Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels tobt ein massives Feuergefecht im Kernkraftwerk Saporischschja in der Stadt Enerhodar. Diese Aufnahmen zeigen einen kurzen Clip, in dem ein russischer Soldat eine von der Schulter abgefeuerte Rakete auf eines der Gebäude auf dem Gelände des Kraftwerks abfeuert.

    https://www.youtube.com/watch?v=mkHW3JwrFfY&ab_channel=DigitalFireTV

  30. @ Maria-Bernhardine 3. März 2022 at 22:10

    RUSSOPHOBIE – CANCELN, WAS RUSSISCH SEI

    LINKE KULTURSCHAFFENDE

    28.02.2022, 16:40 Uhr

    Offener Brief: Mehr als 1.000 Autoren verurteilen Ukraine-Krieg

    Weltweit haben mehr als tausend Schriftstellerinnen und Schriftsteller, in einem offenen Brief des Autorenverbands PEN, Russlands Einmarsch in die Ukraine verurteilt. Darunter auch Literaturnobelpreisträger wie Orhan Pamuk und Olga Tokarczuk.
    Von Agnes Popp; BR24 Kultur

    Mehr als 1.000 Autorinnen und Autoren solidarisieren sich in einem offenen Brief des internationalen Schriftstellerzentrums PEN mit ihren Kolleginnen und Kollegen in der Ukraine. Sie fordern „dringend ein Ende des Blutvergießens“.

    Zu den Unterzeichnenden gehören international renommierte Autoren und Autorinnen wie Paul Auster, Swietlana Aleksijewicz, +++Can Dündar, Siri Hustvedt, Margaret Atwood, Joyce Carol Oates, +++Orhan Pamuk, Jonathan Franzen, Maria Ressa, +++Salman Rushdie, Olga Tokarczuk und Sten Nadolny. In dem Brief zeigen die Schriftstellerinnen und Schriftsteller ihr Entsetzen über die Gewalt gegen die Ukraine, die die russischen Streitkräfte entfesselt haben.

    ————————-

    Wo waren diese klugscheißenden Arschlöcher, als man im Zuge einer weltweiten Verschwörung daran ging, den Menschen großflächig ihre Freiheitsrechte zu rauben wegen einer erfundenen Pandemie, die nur die perfiden One-World-Pläne internationaler „Eliten“ und einiger durchgeknallter Milliardäre befeuern sollte. Da hat keine dieser hoch dekorierten Luftpumpen das Maul aufgemacht. Viele dieser verschissenen Nobelpreisträger zittern sich noch heute von einer Boosterung zur nächsten. Aber jetzt wieder die kritischen Denker spielen wollen. Die können mich mal!

  31. pol. Hans Emik-Wurst 3. März 2022 at 21:47

    Veroníka Naidenova: ENT-NAZI-FIZIERUNG – HINTERGRÜNDE DER MILITÄRISCHEN AKTION IN DER UKRAINE
    pdf-Datei zum Herunterladen: 52 Seiten und 26,6 MegaBytes – Stand 28. Februar 2022

    **********

  32. 06.8
    „Es ist skandalös für Russland, die Erben Mussolinis und Hitlers zu beherbergen, vor allem hier in Leningrad“, sagte eine 57-jährige Demonstrantin. Der prominente Kreml-Kritiker Alexej Nawalny schrieb in seinem Blog: „Die Faschisten verwandeln sich sehr schnell in Russland-Freunde und umgekehrt.“

    07.9
    Navalny nimmt am 28. Dezember vom Gefängnis aus an einer Gerichtssitzung teil. Russland hat seine Stiftung als extremistische Gruppe eingestuft

    https://time.com/6140102/alexei-navalny-russia-profile/

  33. Im Staatsfernsehen zeigte sich Russlands Präsident zufrieden
    mit dem Einmarsch. Sein Außenminister Lawrow wirft dem
    Westen „Hysterie“ vor.

    Putin sprach den Angehörigen der in der Ukraine getöteten russischen Soldaten sein Beileid aus und legte eine Schweigeminute ein. Am Mittwoch hatte das Verteidigungsministerium in Moskau mitgeteilt, dass 498 Russen getötet worden seien.

    Die Familien der getöteten Soldaten erhielten jeweils rund 12,4 Millionen Rubel (rund 105 000 Euro), sagte Putin. Auch Verwundete sollten Entschädigungszahlungen erhalten.

    Der Kremlchef sprach zum wiederholten Mal von „ukrainischen Neonazis“ und warf ihnen vor, Tausende Ausländer als „Geiseln“ genommen zu haben, darunter ausländische Studenten. Russland versuche, zivile Opfer zu vermeiden, sagte Putin. In allen Gebieten, in denen gekämpft werde, hätten russische Soldaten Fluchtkorridore eingerichtet, damit Zivilisten in Sicherheit gebracht werden könnten. Ukrainische Kräfte blockierten diese aber.

    Einmal mehr bekannte Putin zudem: „Ich werde niemals meine Überzeugung aufgeben, dass Russen und Ukrainer ein Volk sind.“

    Russland hatte außerdem dem Westen angesichts von Warnungen vor einem Atomkrieg Panikmache vorgeworfen. „Alle wissen, dass ein Dritter Weltkrieg nur ein nuklearer sein kann“, hatte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Donnerstag gesagt. Diese Frage stelle sich aber nur in den Köpfen westlicher Politiker und nicht in denen der Russen.
    https://www.tagesspiegel.de/politik/alle-gesetzten-aufgaben-erfolgreich-geloest-putin-verkuendet-militaerischen-erfolg-und-wirft-der-ukraine-geiselnahme-vor/28126776.html

  34. Stand: 04.03.2022 05:44 Uhr
    Am Mittwoch hatten sich Vertreter der Ukraine und Russlands auf die Schaffung humanitärer Korridore verständigt, um Zivilisten aus besonders umkämpften Kriegsgebieten herausholen zu können. Anfang nächster Woche soll es eine dritte Verhandlungsrunde geben. Die Außenminister der EU-Staaten kommen heute Nachmittag erneut zu einem Sondertreffen in Brüssel zusammen.
    https://www.ndr.de/nachrichten/info/Ukraine-Russland-Krieg-Feuer-im-Atomkraftwerk-Saporischschja,russlandkrise100.html

  35. EINE KRÄHE HACKT DER ANDEREN KEIN AUGE AUS?

    02:49 Uhr
    US-Regierung: Militärische Hotline mit Russland eingerichtet

    Die US-Regierung hat wegen des Kriegs in der Ukraine eigenen Angaben nach eine Hotline mit Russland eingerichtet, um militärische Zwischenfälle zu vermeiden. „Die Vereinigten Staaten verfügen über eine Reihe von Kanälen, um kritische Sicherheitsfragen mit den Russen im Falle eines Notfalls oder einer Notsituation zu besprechen“, hieß es auf Nachfrage aus dem Pentagon. Das Verteidigungsministerium habe am 1. März einen Kanal mit dem russischen Verteidigungsministerium eingerichtet, um Fehleinschätzungen, militärische Zwischenfälle und Eskalationen zu verhindern, hieß es weiter. Noch am Montag hieß es aus dem Pentagon, dass es keine solche Hotline gebe. Die US-Regierung will keine Truppen in die Ukraine schicken. Sie ist aber besorgt, dass der Konflikt mit Russland auf Nato-Staaten übergreifen könne. Dort haben die USA Truppen stationiert.
    https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-ukraine-krieg-freitag-103.html

  36. +++ 22:00 Bericht: Deutsche Waffen für Ukraine weisen Mängel auf +++
    Nach Informationen des „Spiegel“ ist ein großer Teil der „Strela“-Raketen, den die Bundesregierung der Ukraine versprochen hat, nicht mehr einsetzbar. Von angekündigten 2700 Flugabwehrraketen sind 700 nicht einsatzfähig. Grund dafür sind „Mikrorisse im Treibsatz der Munition, die zu Korrosion/Oxidation führten“, schreibt das Magazin. Experten des Bundesamts für Ausrüstung das Material müssten die Waffen vor der Auslieferung aber noch prüfen.
    https://www.n-tv.de/politik/06-08-Ukraine-Feuer-im-AKW-Saporischschja-geloescht–article23143824.html

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