Heute ist der wahre Nationalfeiertag der Deutschen.

Von M. SATTLER | Auch dieses Jahr werde ich mich heute Abend mit Freunden treffen, um den 17. Juni zu feiern. Aber warum unseren Nationalfeiertag feiern, wenn sowieso alles verloren ist? Und hat man an Schwarz-Rot-Gold wirklich noch echte Freude? Man blickt sich im Land um und wähnt sich im Irrenhaus. Die Deutschen – ein Volk von Schildbürgern, möchte man meinen. Kriegsbegeistert, islambegeistert, umvolkungsbegeistert, und den elektrischen Strom stellen sie sich auch ab. Sind die Deutschen nicht peinlich? Will man mit so einem Volk überhaupt irgendetwas zu tun haben?

Aber heute früh habe ich doch wieder eine kleine schwarzrotgoldene Tischfahne auf den Frühstückstisch gestellt und eine auf das Klavier, und meine Tochter meinte: „Ach, heute ist wieder der 17. Juni?“, weil sie das aus den letzten Jahren schon so kennt.

Und kaum standen sie da, ging auch schon wieder ein Zauber aus von diesen beiden kleinen Fahnen im Raum: Schwarz-Rot-Gold, das sind jetzt seit über 200 Jahren die Farben der Deutschen. Das sind die Farben der deutschen Demokratie und des Deutschen Bundes, es sind die Farben der deutschen Freiheit. Und es sind die Farben des 17. Juni.

Die Deutschen sind in diesen 200 Jahren viele Irrwege gegangen. Der Hippiestaat der Gegenwart ist ebenfalls nicht das letzte Wort der deutschen Geschichte, obwohl die Verrückten in Berlin uns das versuchen einzureden. Jeder deutsche Staat der letzten 200 Jahre war stets der Meinung, er sei der beste Staat, den die Deutschen je hatten, und immer ist es anders gekommen.

Und all diese angeblich besten Staaten, die die Deutschen je hatten, brachten ihre eigenen Fahnen mit, um sie den Deutschen aufzuschwatzen. Aber am Ende hat Schwarz-Rot-Gold alle anderen Fahnen immer überdauert: Schwarz-Weiß-Rot ist verschwunden und die Hakenkreuzfahne und Hammer und Sichel. Auch die EU-Fahne und die Regenbogenfahne und die türkische Fahne und aktuell sogar die ukrainische Fahne, die Schwarz-Rot-Gold heutzutage bedrängen, werden eines Tages wieder verschwunden sein.

Die beiden kleinen Fähnchen am heutigen 17. Juni in meinem Wohnzimmer sind daher auch eine Mahnung an mich selbst: Die Deutschen irren, wie alle anderen Völker auch, aber das ist kein Grund zur Verzweiflung. Im Moment glauben die meisten Deutschen, sie würden ihr Glück in der Umvolkung finden, im Abschalten ihrer Energieversorgung und mit einem Feindbild Russland. Das ist tatsächlich zum Verzweifeln. Aber in ein paar Jahren werden sie die Dinge wieder anders sehen. So war es immer. So wird es auch diesmal werden.

Und genau das ist die Botschaft des 17. Juni: Nicht verzweifeln, nicht klagen, sondern hoffen und glauben und Einsatz zeigen für eine bessere Zukunft. Am Ende ist Schwarz-Rot-Gold immer stärker.

Auch heute Abend werde ich mich deshalb wieder, wie jedes Jahr am 17. Juni, mit politischen Freunden treffen, um gemeinsam unseren Nationalfeiertag zu feiern. Das ist mein Zeichen der Hochachtung vor diesem Tag. Und auch im nächsten Jahr werden am 17. Juni wieder zwei kleine Tischfähnchen unser Wohnzimmer schmücken, Schwarz-Rot-Gold, ganz gleich was bis dahin für Verrücktheiten in Deutschland geschehen sind, und meine Tochter wird vor dem Frühstück sagen: „Ach, heute ist wieder der 17. Juni?“

Und ich hoffe sehr, dass sie von Jahr zu Jahr besser versteht, warum dieser Tag für uns Deutsche so wichtig ist.

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20 KOMMENTARE

  1. Nun – muß nur noch der ‚richtige‘ Wind um die Fahne wehen!
    Eine Fahne ist aber auch so etwas wie ein Segel.
    Hey – Nimm mich mit, Kapitän,
    auf die Reise!

  2. Ein Zauber, oder gar eine Gänsehaut? Früher empfand ich das auch so, aber in den vergangenen 20 Jahren ist mir das vergangen und es kommt nicht mehr zurück. Die Deutschen, der Großteil, sind tatsächlich das Problem, nicht Teil davon.

  3. Habe in meine Glaskugel „geschaut“: In den nächsten 5 Jahren, werden weltweit, viele Menschen die Erde verlassen, warum, muss ich nicht extra betonen

  4. Schwarz-Rot-Gold waren ursprünglich die Farben des deutschen Adelsgeschlechts (Hochadel) „Haus Reuß“. Urahn dieses Geschlechtes war Heinrich der Fromme vom Gleißberg († um 1120), der von Kaiser Heinrich IV. mit Gera und Weida (beide heute zu Thüringen gehörend) belehnt wurde.

  5. 17. Juni im TV
    „2 Tage Hoffnung“ Heute 20.15 3 sat
    „Aufstands- und Familiendrama mit Saft und Kraft“
    Juni 1953. Nicht nur Deutschland ist geteilt, auch die Familie Kaminski.

    Helmut arbeitet als Journalist beim RIAS im Westen Berlins, seine Familie lebt im Ostteil der Stadt. Vater Otto ist Vorarbeiter an der Stalinallee, Bruder Wolfgang ein überzeugter Parteigänger der SED. Helmut fällt eine Liste mit Namen angeblich „Abtrünniger“ in die Hände, darauf stehen Otto und Wolfgang. Er fährt in den Osten, um sie zu warnen. Da wird der Volksaufstand am 17. Juni niedergeschlagen.

    Packendes, erstklassig besetztes, aufwendig inszeniertes Drama des österreichischen Regisseurs Peter Keglevic lief erstmals zum 50. Jahrestag des Aufstands im Jahr 2003 in der ARD.

  6. Angesichts des Ausgangs ist mir an diesem Tag überhaupt nicht zum Feiern zumute. Ich sehe es eher als Gedenktag.

    Oder muss man sich das auch in Kewils Welt vorstellen? Aufständige rücksichtslos. Russen rücksichtsvoll.

  7. „Am Ende ist Schwarz-Rot-Gold immer stärker.“
    naja. der Glaube kann Berge versetzen.
    Sagt man.
    Aber die Annexion von Deutschland durch die amis ist bereits fast abgeschlossen.

    In Rheinland-Pfalz:
    US-Militär errichtet größtes Gefahrstofflager außerhalb der USA.
    Die USA bauen ihre militärischen Standorte in Rheinland-Pfalz weiter aus.
    Gleich mehrere Großprojekte sind derzeit im Bau.
    Neben dem neuen US-Militärkrankenhaus in Weilerbach entsteht in Germersheim das größte US-Gefahrstofflager außerhalb der Vereinigten Staaten, in dem nach Abschluss der Bauarbeiten künftig teils hochgiftige Stoffe gelagert werden sollen.
    Während der Bau des neuen Krankenhauses medienwirksam kommuniziert wird, hüllt sich die US-Armee bezüglich des Depots in Germersheim in Schweigen.

  8. buntstift 17. Juni 2022 at 10:51

    Ein Zauber, oder gar eine Gänsehaut? Früher empfand ich das auch so, aber in den vergangenen 20 Jahren ist mir das vergangen und es kommt nicht mehr zurück. Die Deutschen, der Großteil, sind tatsächlich das Problem, nicht Teil davon.

    Genau so sieht es aus.
    Mitmenschen die einen nur noch anwidern. Eine dumme, verblödete Gesellschaft die irgendetwas hinterherläuft und von nichts eine Ahnung hat, aber zu allem eine „Meinung“ (vorgekauter Schwachfug).
    Politiker die nur nur Sprechblasen absondern.
    Ein BunteWehr die sich lächerlich macht, ohne Material aber queer mit einem Biefang der ungehindert seinen Schwachsinn öffentlich ausleben kann.
    Dazu gesellen sich willfährige Speichellecker, Rückgratlose.
    Das Land verkommt und vermüllt zusehends.
    Wenn ich etwas von „(gemeinsamen) westlichen Werten“ höre, bekomme ich Brechdurchfall.
    Haltung ist wichtiger als Wahrheit.

  9. Gerald21 17. Juni 2022 at 13:15

    Oder muss man sich das auch in Kewils Welt vorstellen? Aufständige rücksichtslos. Russen rücksichtsvoll.
    —- nein. Man muss es sehen als das was es war- Deutschland war( ist immer noch besaezt) In Russische Okkupationszone gabs Aufstand. Russen haben in deren Verantwortlichheitsgebiet fuer Ordnung gesorgt. Nicht mehr und nicht weniger.
    Ja,Russen waren rücksichtsvoll.Die haben deren Okkupationsarmee aus Deutschland abgezogen. USA immer noch nicht.

  10. Warum wir auch dieses Jahr den 17. Juni feiern sollten
    =========================
    FEIERN ist das falsche wort, wir sollten uns daran erinnern was am 17-06-1953 geschah

    (aber piefke ist im jahr 2022 zu feige oder scheuklappenbehaftet als das er etwas sieht)

  11. Nachgedacht 17. Juni 2022 at 11:15

    Habe in meine Glaskugel „geschaut“: In den nächsten 5 Jahren, werden weltweit, viele Menschen die Erde verlassen, warum, muss ich nicht extra betonen


    V-AIDS nach Impfung: Düsseldorfer Kanzlei berät Opfer wegen Schadenersatz

    17. Juni 2022

    Immer mehr Menschen leiden nach der Impfung an einer Art AIDS (erworbenes Immunschwächesyndrom). In Verbindung mit der Impfung: V-AIDS. Die Folgen dind dramatisch. „Die Lebenserwartung der Betroffenen wird deutlich reduziert, wenn V-AIDS vorliegt. Insofern kommen auch sechsstellige Schadenersatzbeträge in Betracht.“

    https://www.mmnews.de/wirtschaft/183427-v-aids-nach-einer-impfung-duesseldorfer-kanzlei-beraet-opfer-wegen-schadenersatz

    Sarkasmus ein:
    Deshalb, lassen Sie sich impfen, die Impfung schützt. Tragen Sie in geschlossenen Anstalten Räumen einen Mund-Nasen-Schutz.
    Bitte lassen Sie sich Boostern.
    Ich sitze zu Hause und creme mich mit Sonnencreme ein damit die Badegäste am Strand keinen Sonnenbrand bekommen.
    Sarkasmus aus.

  12. Ergänzung zu meinem Beitrag von 14:44h
    Meine Buchempfehlung zum Thema 17. Juni 1953
    http://www.17juni53.de/tote/recherche.html
    Vielleicht noch zum besseren Verständnis kurz vorher (ab. 10. Februar 1953) wurde die Aktion Rose durch die DDR-Stasi initiiert und durchgeführt. https://de.wikipedia.org/wiki/Aktion_Rose
    Das Hochschrauben der Abgaben- und Arbeitsnormen und seine Nichterfüllung, waren dort ebenfalls vordergründig verantwortlich für Inhaftierungen und Zwangsenteignungen.
    H.R

  13. Die Deutsche Einheit ist m.M.n. noch nicht komplettiert.
    Die in der Präambel angemahnte Verfassung fehlt immer noch.
    Das zweifellos vorhandene Grundgesetz, an dem jeder nach Gusto rumbasteln kann,
    ist kein adäquater Ersatz für alle Deutschen, immer noch nicht und wird es auch nie sein!
    H.R

  14. Der 17. Juni ist mehr Gedenk- als Feiertag. Der Tag aber muß uns zum Feiertag werden, an dem man sich nicht mehr um andere Leute und fremde Herren sorgt, sondern endlich beginnt, sich mit Ansage und vollem Herzen um die Freiheit, Prosperität und guten Stellung in der Welt eines Landes zu kümmern, das Deutschland heißt.

    Sollte das auch ein 17. Juni sein, umso besser, denn dann könnte man sagen, man habe aus der Geschichte etwas gelernt. Einen „von oben“ diktierten und von den Angehörigen eines fremden Glaubens umfunktionierten dritten Oktober, glaube ich, brauchen wir dann nicht mehr.

  15. @ Hans.Rosenthal 17. Juni 2022 at 16:24

    Die Deutsche Einheit ist m.M.n. noch nicht komplettiert.
    Die in der Präambel angemahnte Verfassung fehlt immer noch.
    Das zweifellos vorhandene Grundgesetz…

    Solange noch keine „Verfassung in Kraft“ getreten ist, „die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist“ (GG 146) ist das der Fall. Dazu aber bedarf es eines Referendums, in dem dieses Volk über diese seine Verfassung tatsächlich frei entscheiden kann – bisher haben andere entschieden – , sowie der Einberufung einer Nationalversammlung, in der diese Verfassung beschlossen wird.

    Solange bleibt das Grundgesetz eine Hilfskrücke, an der jede Regierung herumschrauben kann, wie es ihr gerade beliebt. Daran werden auch die zahllosen Beteuerungen der Machthaber, nach denen das Grundgesetz „Verfassungsrang“ habe, nichts ändern. Anderenfalls hätte man den § 146 löschen können und wahrscheinlich sogar müssen, was wohlweislich nicht geschehen ist.

  16. Mit Deutschland geht es bereits seit Jahrzehnten steil bergab und Besserung ist nicht in Sicht. Der Jugend möchte ich zurufen, bildet euch gut und sucht euer Glück überall auf der Welt nur nicht in dieser Idiotenrepublik.

  17. „Sind die Deutschen nicht peinlich?…“ Ja, das sind sie. Was immer noch die Deutschen heute sind.

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