Rathaus Basel (Symbolbild).

Dass es im Vorfeld der Feierlichkeiten zum 125. Jubiläum des Ersten Zionistenkongresses in Basel Misstöne seitens der «Jüdischen Stimme für Demokratie und Gerechtigkeit in Israel/Palästina» (JVJP) geben würde, war zu erwarten.

Die nützlichen Idioten der JVJP waren sich darüber hinaus nicht zu schade, sich in einem Offenen Brief mit der linksradikalen Antifa zu verbrüdern, die ihr antikolonialistisches und antiimperialistisches Ressentiment gegen Israel mit der bebenden Sorge um die Palästinenser camoufliert.

Die gröbste Dissonanz bezüglich antiisraelischer Agitation kommt jedoch von der Regierung der «Herzl-Stadt» Basel selbst. Leider ist auch das keine Überraschung.

Die Basler Magistraten hätten 2016 und 2020 anlässlich der Regierungsratswahlen die radikale Israelkritikerin und BDS-Unterstützerin Heidi Mück (Basta) mit offenen Armen im Rathaus willkommen geheissen, wenn sie gewählt worden wäre.

Den seit 1948 verliehenen «Kulturpreis Basel-Stadt» hat die Basler Regierung in 73 Jahren nicht ein Mal an einen Juden vergeben.

Nicht an den sechsfachen Oscar-Gewinner Arthur Cohn, nicht an Anne Franks Vater Otto Frank, nicht an den Theatermacher Buddy Elias, nicht an den über 90-jährigen Auschwitz-Überlebenden und Buchautor Schlomo Graber, nicht an den international renommierten Galeristen Carl Laszlo, nicht an den Kultregisseur Dani Levy («Alles auf Zucker»), nicht an Yves Kugelmann, Herausgeber und Chefredakteur von «Tachles», nicht an Hans und Katja Guth-Dreyfus, Gründer des 1966 in Basel eröffneten, ersten jüdischen Museums im deutschsprachigen Raum nach dem Zweiten Weltkrieg, oder ihre Tochter Nadia Guth-Biasini, die heutige Leiterin des Museums, nicht an Egon Karter, visionärer Gründer, Erbauer und langjähriger Leiter der «Komödie Basel».

Es gibt aber durchaus Juden, die sich über die Unterstützung der Basler Regierung freuen dürfen. Man muss dazu allerdings die «richtige» Art Jude sein, nämlich einer, der sich eher gegen Israel positioniert.

So erhielt Professor Dr. Laurent Goetschel für seine Organisation Swisspeace, eine dubiose «Friedensstiftung», die sich mit notorischen «israelkritischen» Akteuren wie HEKS (Brot für Alle), Medico International Schweiz, EAPPI, Christlicher Friedensdienst (CFD), dem Forum für Menschenrechte in Israel und Palästina oder Frauen für den Frieden assoziiert, von 2015-2018 1,2 Millionen Franken aus dem der Basler Regierung unterstehenden Swisslos-Fonds.

Dies, obwohl die Swisslos-Fonds-Verordnung Vergaben an «jegliche politische Aktivitäten» explizit ausschliesst.

Seit 2019 wird Swisspeace per Beschluss des Basler Grossen Rats mit 1,6 Millionen Steuerfranken direkt von der Regierung alimentiert.


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8 KOMMENTARE

  1. Die Islamisierung Europas schreitet immer weiter voran.
    Da ist es doch natürlich,daß auch das Engagement für
    Israel abnimmt oder gar verpönt ist.
    Der Kampf gegen den Antisemitismus sind doch
    nur Lippenbekenntnisse der Kreide fressenden Wölfe.
    Schaut euch diesen Abbas an,der darf ungestraft
    und nicht widersprochen sein Gift gegen Israel
    verspritzen, verstößt wahrscheinlich gegen das Deutsche Strafrecht,
    und bekommt noch 340 Millionen € in den feisten A**** geschoben,
    um wahrscheinlich davon Waffen kaufen zu können.
    Wir leben in einer Zeit der politischen Ideologien, bis man
    merkt,dass man damit dem Untergang entgegen geht.
    Wenn alles vor die Wand gefahren wurde,kann es auch wieder
    zu real Politischen Entscheidungen kommen.
    Aber zuvor wird und muss es zu Aufständen kommen.
    Kampflos werden dieser Jallerbrüder Verehrer ihre
    Standpunkte nicht aufgeben, und auch die hier lebenden
    Muslime nicht !

  2. Herzl Tivadar war geboren und sozialisiert in Pest/Budapest. Bis zu seinem 18. Lebensjahr in einem der besten Evangelischen Gymnasiums Ungarns gelernt und die Abitur absolviert. Es ist kein Wunder, dass ausgerechnet er die Idee eines jüdischen Nationalstaates erträumt hat. Er hat es erkannt, dass ähnlich, wie die Ungaren, auch die Juden ihr eigenes Land benötigen, wo sie ungestört nach ihren Sitten und Weltanschauung leben können. Wir sind stolz auf ihn für diesen Gedanken! Unser MP Orbán pflegt beste Beziehungen zum Staat Israel, ex-MP Netanjahu, z.B.

  3. Blimpi 23. August 2022 at 17:25

    Die antideutschen Globalisten (BRD-Altpolitiker, Antifa, NGOs usw.) benutzen das Thema nur um die Deutschen bei bestimmten Themen wie die Islamisierung, offene Grenzen, millionenfache illegale Einwanderung usw. gefügig zu machen und jeden Widerspruch und jede Kritik an der deutscfeindlichen BRD-Alparteienpolitik mit dem Hinweis auf unsere Geschichte im Keim zu ersticken.

  4. Das dass Herrn Broder nicht aufgefallen ist, wäre doch ein Artikel in der Welt wert gewesen. Natürlich hinter der Bezahlschranke.

  5. Die JVJP dürfte von ähnlich „selbstkritischer“ Qualität sein wie der ZDJ in Deutschland.

    Sonst wär diese JVJP nämlich bei der linken „Selbstkritik-Abteilung“ nicht so wohl gelitten wie der „selbstkritische“ ZDJ bei unseren „israelkritischen“ Sozen.

    Alles eine linksversiffte Brühe, Selbstverleugnung, auf die eigene Kultur und das eigene Volk pfeifen und immer schön brav der Herrschaft nach dem Munde reden.

  6. Auweia.. oder Pack schlägt sich, Pack verträgt sich. Bloß nicht einmischen.

  7. Liegt im Interesse der Islamisierung Europas, davon bleibt auch die Schweiz nicht verschont. Auch Osteuropa, welches sich noch dagegen stemmt, wird eines Tages, nachdem Politiker wie Orban usw. nicht mehr regieren, diesem linksgrünen Terror zum Opfer fallen und damit Beute für diese faschistoide Ideologie.

  8. Linke sind schon immer Anti- Israel. Traurig sind die Kollaborateure jüdischen Glaubens die gegen den jüdischen Staat arbeiten. Wir hier in Deutschland haben einen „Zentralrat“ deren langjährige Vorsitzende besonders dadurch aufgefallen ist muslimischen und linken „Freunden“ des jüdischen Ritus Langmut, und zumeist fiktiven Anfeindungen aus der „Mitte der Gesellschaft“ Härte entgegenzubringen. Hauptsache war für Sie das Sie einen großen Schluck aus der Pulle der Staatsknete bekam.

    Der Augapfel Gottes, das Volk Israel, wird von den Feinden des Guten besonders mit Zorn überzogen. Als gläubiger Christ bleibt mir nur Bewunderung für die Kinder Israels denn diesen Widerständen zu trotzen ist wahrlich eine Herausforderung!

    Gott segne und schütze das jüdische Volk!
    Peter

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