Götz Kubitscheks Verlag Antaios hat soeben die drei neuen Bände „Alterndes Land“ von Heino Bosselmann,
Götz Kubitscheks Verlag Antaios hat soeben die drei neuen Bände „Alterndes Land“ von Heino Bosselmann, "Das neue Volk" von Simon Kießling und "Depressive Hedonie" von Lorenz Bien vorgelegt.

Der Antaios-Verlag in Schnellroda hat soeben neue Bände der Erfolgsreihe „Kaplaken“ vorgelegt – ein Buchformat, das seit 2007 aus der rechtskonservativen Publizistik nicht mehr wegzudenken ist.

Zu den Tophits dieser handlichen und prägnanten Reihe, die sicher jeder rechte Leser schon einmal in der Hand hatte, zählen Titel wie „Warum ich kein Linker mehr bin“ von Manfred Kleine-Hartlage, “Hierarchie der Opfer“ von Martin Lichtmesz und Alex Kurtagics „Warum Konservative immer verlieren.“

Nun gibt es also drei neue Titel:

Zum einen ist da die Essaysammlung „Alterndes Land“ von Heino Bosselmann. Bosselmann ist Brandenburger, war bei den Grenztruppen, lebt in der Platte. Ein Feingeist mit täglich intensivem Sportprogramm, ein Lehrer, wie ihn sich wohl alle Schulleiter und die meisten Eltern wünschen. Es gibt keine Anstellung mehr für ihn. Warum? Man sagt es ihm gewunden durch die Blume. Nein, nein, seinen Veröffentlichungen sei nichts Extremistisches nachzusagen. Aber er habe Kontakte „nach rechts“, und daher wolle man von einer Anstellung absehen.

Bosselmann weiß aus der DDR, wie Unfreiheit buchstabiert wird. Er ist in der Lage zu vergleichen… Bosselmann ist ein exzellenter Beobachter. Und er kann schreiben. Sein Bändchen enthält sieben Texte aus unserem „alternden Land“.

Das zweite neue Bändchen stammt aus der Feder des Philosophen Simon Kießling und birgt hohes Provokationspotential. „Das neue Volk“ – ist das alte denn nicht gut genug? Kommt jetzt wieder einer mit dem Ruf nach „Fachkräften“ etc.? Mitnichten. Kießling ist weit entfernt davon, ein liberaler Multikultidenker zu sein. Aber er hat drei der rechten Gedankenansätze zur Restaurierung der Nation durchdacht: Markus Kralls „bürgerliche Gegenrevolution“, Martin Sellners Remigrationsforderung und David Engels Ansinnen einer Abspaltung, also das Vorhaben, abseits des Mainstreams eine kulturkonservative Zivilgesellschaft zu etablieren.

Kießling beschreibt das notwendige Scheitern all dieser Ansätze. Ein Volk, das sich im Niedergang befindet, ist nicht zu halten – wie bereits rechte Vordenker wie Oswald Spengler und Julius Evola wußten. Die Minderheit der heute noch psychopolitisch intakten Abendländer ist nicht mehr in der Lage, geschichtliche Wirksamkeit zu entfalten. Wir brauchen die anderen, natürlich nur die passenden – und zwar gerade gegen die feindlichen Kräfte der One-World-Agenda. Eine Streitschrift!

Drittens: Der junge Germanist Lorenz Bien widmet sich dem Phänomen „Depressive Hedonie“. Was ist das? Eine stille Modekrankheit, eine Mischung aus Antriebsschwäche, Instant-Befriedigung, Denkunwilligkeit und Flucht in den Konsum. Morgens Ritalin, später Energydrinks und zum Runterkommen am Abend ein Joint. Selbstdenken, Anstrengungsbereitschaft: nein danke.

Was ist da passiert? In den jungen Leuten sieht Bien die Unfähigkeit, sich zu konzentrieren. Wenn sie doch einmal ein Text packt, wollen sie ihn in gleicher Weise konsumieren, wie sie einen Hamburger essen oder einen mitreißenden Song anhören. Wir haben es mit einer Form der Verhausschweinung, der vernetzten Einsamkeit zu tun. Auch dieser Band: ein Augenöffner.

Es gibt zwei Möglichkeiten, die drei neuen Kaplaken-Bändchen zu kaufen: Als Einzelbändchen zu je 10 € …

» Bosselmann: Alterndes Landhier bestellen
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5 KOMMENTARE

  1. Morgens Ritalin, später Energydrinks und zum Runterkommen am Abend ein Joint. Selbstdenken, Anstrengungsbereitschaft: nein danke.

    Das beschreibt sehr schön die „Letzte (De)Generation“.

    Danke für die Bücherhinweise.

  2. Wenn sie doch einmal ein Text packt, wollen sie ihn in gleicher Weise konsumieren, wie sie einen Hamburger essen oder einen mitreißenden Song anhören.
    ———–
    … oder ein Video aufrufen, so wie sie auf PI zum unverbindlichen folgenlosen Konsum angeboten werden.

  3. Also hier die Jugendbilder vom Antaios- Mann aufzutischen halte ich für etwas unseriös. Demnächst häng‘ ich mir auch noch die schönsten Jung-Konterfeis der fürchterlichsten Politikerinnen des Landes als Poster hin, und finde das dann ganz wunderbar. Die Masche mit dem ‚Attraktivitätsstereotyp‘ (kugeln) und dem Dauerjugendlichsein wird nicht erst seit der D-(r) Außenministerin gefahren.

  4. Das gehört eigentlich hier hinein.

    BuntlandIrrenhaus-Insasse 6. Dezember 2022 at 12:47

    Michael Klonovsky hat das Dilemma, in dem wir stecken, am 27.11. in seiner acta diurna treffend zusammengefasst. Zwei Tage später am 29.11. veröffentlichte er die Antwort eines Staatsrechtlers, die einen fassunglos macht. Dieses Land wird ausgeplündert und abgewickelt
    acta diurna am 27.11.:

    –> Es ist nicht nur ein Zangenangriff, sondern eine komplette Umzingelung mit Attacken von allen Seiten, der sich die Deutschen derzeit ausgesetzt sehen, wobei sie darauf mehrheitlich mit einem ähnlich verbissenen affirmativen Durchhaltewillen reagieren wie ihre Vorfahren im Frühjahr 1945 auf das Näherrücken der Fronten. Die Regierung und ihre woken Garden attackieren gleichzeitig die Energieversorgung und die Volkswirtschaft, speziell den Mittelstand, sowie durch Inflation und Erbrechtsverschärfung das Privatvermögen der Deutschen. Sie lösen die ethnische Substanz der Bevölkerung durch eine unaufhörliche, nie endende Masseneinwanderung Kulturfremder auf (wobei sie sogar „Flüchtlingsretter” genannte Schlepper und deren Schiffe mit Steuergeldern finanzieren). Sie zersetzen die Familien durch eine LBGTQ-Propaganda, die zu kritisieren inzwischen strafbewehrt ist, bereits im Kindergarten anfängt, sämtliche Institutionen und Medien durchdringt und bis in die Unternehmen quillt. Sie denunzieren auf allen Gebieten die deutsche, überhaupt die abendländische Kultur, ob nun in den Schullehrplänen, an den Universitäten, auf den Bühnen, im TV, in der Schriftsprache oder bald an der Berliner Schlosskuppel, ob nun durch Straßenumbenennungen oder Denkmalsstürze oder rituell wiederkehrende Schuldbekenntnisse mit sich ständig erweiterndem Anlassrepertoire.

    Das Hauptproblem aber bleibt die Einwanderung hunderttausender nicht nur kulturferner, sondern oftmals auch feindseliger Fremder, von denen viele kein Interesse haben, sich einer Kultur anzupassen, die sie als „unrein” und dekadent verachten – wer wollte Ihnen Letzteres verübeln? –, und die hier bereits auf ein großes Milieu Gleichgesinnter treffen, in das sie sich integrieren (und ihre Familien nachholen) können, auf dass es gedeihe und weiter Raum greife. Diese Völkerwanderung verwandelt die westeuropäischen Länder peu à peu in Siedlungsgebiete konkurrierender Stämme – deswegen ist die Bezeichnung „multikulturelle Gesellschaft” auch falsch; es muss „multitribale Gesellschaft” heißen (der Begriff stammt meines Wissens von Rolf Peter Sieferle). In einem solchen Land werden das Vertrauen, die Kooperationsgeneigtheit und die Solidarität zwischen den Bewohnern allmählich geschwächt und schließlich zerstört….. weiter bei acta diurna am 27.11. und 29.11.
    https://www.klonovsky.de/2022/11/27-november-2022/

    ———————-

    „Multitribale Gesellschaft“ trifft es tief ins Herz.

    Wie hält Herr Klonovsky das alles bloß aus? Ein Mann dem keine Feinheit, sozusagen nichts entgeht, der die Lüge schon im Ansatz, bevor sie überhaupt ausgesprochen wird, durchschaut.

    Die Intellektuellen werden ein- und ausgesperrt, damit sie keinen „Schaden“ am Volk anrichten können, derweil die Täter sich den Schlüssel zum Hauptsafe organisiert haben, alles rauben und zerstören was noch irgendeinen Wert verspricht.

    Die Journalisten, die neuerdings Politik machen, anstatt zu erklären, die Politiker alles Juristen in der ersten Reihe, die Ärzte, die sich die Taschen mit Impfgeld füllen anstatt die Bevölkerung zu warnen, die Wissenschaftler und Ingenieure die zum Schweigen gebracht wurden, alles gebildete Leute die ihm auf seiner Abenteuerfahrt durch den Dschungel der verbotenen Wege entgegenschwimmen mit der Maske tief im Gesicht, um nicht erkannt zu werden.

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