Ist das ein Zufall? Seit 2018 stehen bei großen Fußballturnieren politische Themen im Vordergrund, seither endeten drei große Turniere für die deutsche Nationalmannschaft gelinde gesagt enttäuschend. Der vorläufige Tiefpunkt dieser Entwicklung war die „OneLove“-Blamage des DFB in Katar samt Ausscheiden in der Vorrunde.

„Man sollte Politik und Sport trennen“, sagt dazu der 62fache Nationalspieler und Fußball-Weltmeister von 1990, Thomas Berthold. Und führt mit der Erfahrung von 18 WM-Spielen aus: „Wenn man dort hinfährt, dann muß man seinen ganzen Fokus auf den Sport legen!“

Von der Weltmeisterschaft in Katar hat sich Berthold vor Ort ein eigenes Bild gemacht, nahm als früherer Weltmeister auch an Veranstaltungen der FIFA teil. Von der umstrittenen Wüsten-WM zeigt sich Berthold positiv überrascht: „Für Spieler und Fans ist die Stadioninfrastruktur das absolute Non plus ultra“, so der Ex-Nationalspieler, der auch die Kataris als sehr gastfreundlich und durchaus tolerant gegenüber den vielen Fans aus aller Herren Länder wahrgenommen hat.

Für die negativen Überraschungsmomente sorgte bei dieser WM hingegen der DFB, dessen politischen Aktionismus Berthold beim Spiel gegen Japan aus nächster auf der Ehrentribüne verfolgen konnte. Auf die peinliche Mund-zu-Geste der Nationalmannschaft sowie den Auftritt von Innenministerin Nancy Faeser (SPD), die medienwirksam mit der „OneLove“-Binde im Stadion saß, hätten Sport-Funktionäre und Vertreter ausländischer Verbände durchweg „mit Kopfschütteln“ reagiert.

Waren dem DFB gar politische Aktionen wichtiger als der Sport selbst? Der Verdacht drängt sich mittlerweile auf, insbesondere angesichts der Einflußnahme eines SPD-nahen Politikberaters auf die „OneLove“-Kampagne. Wenn das stimme, so Berthold, dann „muß der DFB auch intern das ganze Thema Außendarstellung und Auftritt des DFB-Präsidenten hinterfragen“. Denn so etwas könne sich kein Verbandschef leisten, damit „geht ja auch jede Glaubwürdigkeit verloren“.

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27 KOMMENTARE

  1. Ab dem DFB Politik wichtiger war als Sport? Die Frage wird schon seit Jahren beantwortet. Mit Sport hat der DFB überhaupt nichts mehr zu tun.

  2. Erstaunlich dass Herr Flick noch seine 28. Chance bekommt.

    Mittlerweile müsste auch der Dümmste eingesehen haben, dass Herr Flick keinerlei Ahnung vom Fußball hat. Woke, divers und black lives matter reicht nicht in einem Sport, bei dem es darauf ankommt, weniger Tore einzufangen, als selber zu schießen.

    Als Trainer ist er verantwortlich für den Erfolg seiner von ihm trainierten Mannschaft, oder er hat seine Aufgabe nicht verstanden. Haltung zeigen hat mit Fußball nichts zu tun.

  3. Eine Nationalmannschaft vertritt automatisch nach Außen den Staat das Volk
    und nicht die Regierung. Das Volk ist stark, aber eine Regierung vertreten
    sieht man am Ergebnis, nur Luschen und bunte Fähnchen schwingen.

  4. Bei jedem (früher C-Klasse) Fußballspiel von „Dorf“-Mannschaften ist mehr und besserer Fußball zu sehen als bei dieser stümperhalten „Schaft“ (auch ein Mehrkill-Opfer).

  5. Wenn ich im Titel lese
    „unsere Nationalelf“,
    dann setzt bei mir das Grübeln ein.

    Treffender (und ehrlicher) ist da doch wohl die Wortschöpfung „die Mannschaft“.
    Was dort zusammengestellt wird, das hat mit „national“ absolut nichts zu tun, es ist ein Sammelsurium von Sportlern, die tüchtig Geld verdienen wollen und sich deshalb jedes verfügbare Trikot oder jede verfügbare Binde, die ihnen vom DFB-Politzirkus angedient wird, anziehen.

  6. Und die Krönung war natürlich, dass bei der WM die erste Frau das Spiel zwischen Costa Rica und Deutschland pfiff. Und ich gehe jede Wette ein, es war ein persönlicher Wunsch der Frau Faeser. So geht Politik.

  7. Denn so etwas könne sich kein Verbandschef leisten, damit „geht ja auch jede Glaubwürdigkeit verloren“.

    Welche Glaubwürdigkeit genau??????

  8. hazawat 8. Dezember 2022 at 10:21
    Erstaunlich dass Herr Flick noch seine 28. Chance bekommt.

    Mittlerweile müsste auch der Dümmste eingesehen haben, dass Herr Flick keinerlei Ahnung vom Fußball hat. Woke, divers und black lives matter ..
    —-
    Woke, divers und black lives matter – genau deswegen bekommt er auch noch die 29. und 30. Chance.
    Wenn sie ihn rausschmeißen zieht der vielleicht noch die ich „bin schwul“ – Rassimsus-Karte 😉

  9. Ich habe nicht ein Spiel gesehen und meine Zeit sinnvoller verbracht, z.B. hier – mit Kommentare lesen.
    Man lernt doch immer was dazu, besonders, wenn interessante Links gesetzt werden.

  10. Für mich ist das Thema Nationalmannschaft durch.
    dieser dümmliche Politklamauk zeigt doch nur, das bei diesen ohnehin nicht hellsten Lichtern auf der Torte,
    Die sportliche Leistung viel weniger wichtig ist wie politische Propaganda.
    Meine Lebenszeit ist mir dafür viel zu wertvoll.

  11. A. von Steinberg 8. Dezember 2022 at 10:53
    Wenn ich im Titel lese
    „unsere Nationalelf“,
    dann setzt bei mir das Grübeln ein …… Wortschöpfung „die Mannschaft“.
    ————————————————-
    Richtig, deswegen heißt es ja seit einiger Zeit auch so „die Mannschaft“.
    Drückt haargenau die Beliebigkeit dieser Buntisten – Truppe aus.

  12. ZU:
    OBSERVER99 8. Dezember 2022 at 11:20
    ———————————————————
    Ja, „Buntisten-Truppe“ ist treffend!
    Man sieht bei zahlreichen europäischen Mannschaften inzwischen söldnerartige Zusammenstellungen.
    Es wäre viel ehrlicher, wenn die nationalstaatlichen Bezeichnungen durch Nummern oder Fantasienamen ersetzt würden. Auch das Abspielen der Nationalhymnen ist inzwischen teils eine Farce geworden – unnötig.

  13. .
    Die Linken,
    die über Fußball
    früher eher die Nase
    gerümpft haben — schon
    wegen Nationalismusverdacht
    — haben geglaubt, sie könnten den
    Fußball für ihre Zwecke einspannen und
    daher versucht, auf der Grundlage der
    Fußballbegeisterung mittels einer
    systematischen Verbuntung
    ‚Der Mannschaft‘ so was
    wie ein Pilotprojekt
    für Integration

    draus machen
    zu können.
    Ergebnis
    sehen
    wir ja
    jetzt.
    .

    https://neue-spryche.blogspot.de/2014/07/zufall-ist-wie-fuball.html

  14. A. von Steinberg
    8. Dezember 2022 at 11:26

    „Ja, „Buntisten-Truppe“ ist treffend!
    Man sieht bei zahlreichen europäischen Mannschaften inzwischen söldnerartige Zusammenstellungen.“

    Das Problem unserer Söldner ist, dass sie glauben, sie werden für das Herumstehen bezahlt und dass Laufen extra Geld kostet.

    Unserer Vereine haben den Leuten erklärt, dass sie zu den irrwitzigen Gehältern auch noch Prämien bekommen, wenn sie tatsächlich ein Tor schießen.

    Das wäre genau dasselbe, als wenn Dreher an einer Drehbank in der Firma zu seinem Monatsgehalt noch eine hohe Prämie bekommt, wenn er tatsächlich einmal die Toleranzen einhält.

  15. „Das wäre genau dasselbe, als wenn Dreher an einer Drehbank in der Firma zu seinem Monatsgehalt noch eine hohe Prämie bekommt, wenn er tatsächlich einmal die Toleranzen einhält.“

    Es ist so irrwitzig und so unglaublich, dass ich es tatsächlich noch mal wiederholen muss.

    Unsere Spitzenmannschaft sind wie der Dreher in einer Firma, der seit Jahren nur Ausschuss produziert, weil er weder die Drehmaschine bedienen kann, noch weiß, wie man Toleranzen einhält.

    Er darf trotzdem täglich weiter Ausschuss produzieren, weil er vor 15 Jahren tatsächlich einmal Drehteile produziert hat, die die Toleranzen eingehalten haben.

    In der Hoffnung, dass er weiß, wie er es vor 15 Jahren gemacht hat, bekommt er seine 28. Chance und jede Menge Geld.

    In jeder normalen Firma wäre die unfähige Pflaume längst herausgeschmissen worden. Natürlich ohne Abfindung.

  16. Fussball hat mich schon mein ganzes Leben lang nur angeödet. Ich habe weder diese noch irgendeine der letzten W/E/A Ms gesehen. In irgendeinem ganz dummen moment hab ich mal gegurgelt und gesehen dass die Millionäre bloss alle 14-16 Jahre mal was reissen. Die letzte gewonnen M. soll 2014 gewesen sein. Demzufolge ist vor 2028-30 eh nix zu wollen. Die Mädels sind da vielfach besser, die haben keine 14 Jahre zwischen 2 Siegen gebraucht, sondern haben in etwa dieser Zeit alles gewonnen, was es zu gewinnen gab. 7 mal hintereinander wurden die Sieger.

  17. Haremhab 09. Dezember 2022 at 13:40

    a propo Bismarck

    Da finden die „woken“ und Perversen noch jede Menge zum Umbenennen und zu Demolieren:

    Denkmäler, Türme. Dazu Museen, die gesäubert werden müssen: Die Clans haben damit ja schon mal angefangen.

  18. DFB und die „Mannschaft“ ist ein Abbild der heutigen deutschen Gesellschaft.
    Und genauso, wie die „Mannschaft“ wird auch Deutschland enden.

  19. Kulturhistoriker
    8. Dezember 2022 at 14:16

    „a propo Bismarck“

    Verstehe ich nicht. Schließlich war Bismarck einer der größten Schwulen überhaupt. Er hat versprochen, die ganze französische Armee zu fixxen und er hat es geschafft.

  20. Thomas Berthold ist der einzige Spitzenfussballer der vielen letzten Jahre mit Eier in der Hose und Rückgrat mit öffentl. kritischen Statements. Sieh auch div. YT Videos in Sachen Coronawahnsinn
    und der Teilnahme an Querdenker Demos.
    Löw, Flick oder Klinsmann… gäbe es da seit in der Politisierung und in Mißerfolgen der “
    MUKUDIBIFUMA“** einen besonderen Unterschied? NIcht einen Millimeter !
    Demzufolge seitdem passend zur Lage von Neo- Deutschland- Absurdistan !

    (Ps. **Kurzform von „Multikultidiversitybindenfussballmannschaft“ ! )

  21. Thomas Berthold statt den schwulen Hitzlberger im GEZ-TV!
    Die Zukunft:
    Manager: Watzke.
    Trainer : Kloppo. Es gibt keinen anderen.
    Kloppo muß man irgendwie von den ‚Reds‘ loseisen aber der reichste Fußballverband der Welt schafft das schon.
    Thomas Tuchel ist ja frei aber kommt irgendwie introvertiert und komisch rüber.

  22. Urmel1970 8. Dezember 2022 at 11:03
    Und die Krönung war natürlich, dass bei der WM die erste Frau das Spiel zwischen Costa Rica und Deutschland pfiff.
    ——
    Die Französin war aber o.k., ist immer schön mitgelaufen.

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