Bundesweiter Widerstand

Video: Pegida Dresden, Hamburg, Mainz und Rostock

In immer mehr Städten und Orten, auch im Westen, formiert sich endlich der Widerstand auf der Straße. Als Flaggschiff des Straßenprotestes tritt auch heute wieder Pegida am Altmarkt in Dresden an. PI-NEWS wird wie immer via Livestream dabei sein.

Von der „Merkel muss weg“-Demo in Hamburg wird es ab etwa 19 Uhr wieder einen von Oliver Flesch moderierten Livestream geben.

Von 18.30 Uhr bis 20 Uhr ist eine weitere „Merkel muss weg“-Demo in Mainz angemeldet. Auch die Patrioten in Mainz wollen via Facebook live streamen.

Heute Abend also, drei Städte – ein Ziel: Den Widerstand und den Protest gegen die Zerstörung Deutschlands durch das Merkel-Regime auf die Straße zu bringen.

Wer es möglich machen kann, sollte unbedingt in einer der drei Städte vor Ort dabei sein und die engagierten Demonstranten unterstützen.

Merkel muss weg – ab 19 Uhr live aus Hamburg:

Live aus Mainz:

Livestream aus Mainz… Teilen!!!

Posted by Merkel muss weg Mainz on Monday, April 9, 2018

Auch in Rostock wird heute Abend gegen Merkel demonstriert. Hier das Video des Livestreams:




Köln: Pegida mit Tommy Robinson

Wir haben vor zwei Tagen schon einmal darauf hingewiesen: Heute um 14 Uhr findet auf dem Breslauer Platz in Köln eine Demo unter dem Motto „Pegida schützt“ statt, die an die schlimmen Vorkommnisse in der Kölner Silvesternacht erinnern soll. Prominentester Redner ist neben dem Publizisten Michael Mannheimer der frühere EDL-Chef Tommy Robinson aus Großbritannien, der am 4. Januar Pegida GB gegründet hat und sich in diesem Video zu den Kölner „Rapefugees“ äußert. Linke Gruppen wie „Arsch huh“ haben bereits Gegenproteste angekündigte, finden aber in den Medien und bei den Bürgern nicht mehr uneingeschränkte Unterstützung. PI-Leser aus dem Kölner Raum sind aufgerufen, die Kundgebung zahlreich zu unterstützen. RT Deutsch überträgt die Kundgebung und Gegenkundgebung live. Update: 3.000 Teilnehmer vor Ort! Aktuelle Fotos:

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PEGIDA lässt sich nicht aufhalten!

dresden-4Mehr als 15.000 Menschen gingen am Montagabend in Dresden auf die Straße. Vom sächsischen Innenminister Markus Ulbig als „Ratten“ beschimpft, von Bundesjustizminister Heiko Maas als „Schande für Deutschland“ bezeichnet, vom grünen Türken Cem Özdemir als „üble Mischpoke“ diffamiert, vom Nordrhein-Westfälischen Innenminister Ralf Jäger als „Neonazis in Nadelstreifen“ verunglimpft und vom Bundespräsidenten als „Chaoten“ eingestuft vertraten sie die Meinung, dass es keine Schande ist, sich zu Deutschland zu bekennen. Sie bewiesen, dass das Chaos nicht von den aufrechten Bürgern ausgeht, die sich um dieses Land sorgen, sondern von linken Deutschlandhassern und ihren Freunden und willfährigen Unterstützern aus Politik und Medien.

(Von L.S. Gabriel, Dresden)

Friedlich und ganz ohne Hassparolen gingen die Menschen den ihnen von den Behörden zugestandenen Demonstrationsweg. Sie durften nicht mitten durch die belebte Stadt oder am Elbufer entlanggehen, wo sie zwei Wochen davor von Linksterroristen mit Unterstützung der Ordnungsmacht am Ausüben ihres Rechtes auf Demonstration gehindert worden waren. Nein, man zwang den Zug durch dunkle Parks und zwischen hohe Häuserschluchten, denn zu viel Wahrhaftigkeit auf den Straßen könnte ja eventuell dazu führen, dass noch von der Propagandapresse eingelullte Bürger darauf aufmerksam würden, dass etwas ganz falsch läuft in diesem Land. Sie nahmen es hin und fügten sich der Ordnungsmacht, ohne die zu ihrem Schutz abgestellten Polizisten mit Steinen oder auch nur mit Hasstiraden zu malträtieren.

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„Wir sind das Volk!“ war die Devise und nicht „Deutschland verrecke!“. Die PEGIDA-Teilnehmer sind stolz auf dieses Land, sie lieben es, wollen es bewahren und schützen, seine Werte und Traditionen hochhalten. Also all das, was eigentlich erste Prämisse der gewählten Volksvertreter sein sollte. Denen liegen aber offensichtlich linke Staatsfeinde, afrikanische, moslemische und zigane Horden, die sich widerrechtlich aneignen wollen, was andere erwirtschaftet haben, mehr am Herzen. Ihre Angst vor dem eigenen Volk wächst in dem Ausmaß, in dem die PEGIDA Woche für Woche wächst. Sie toben und agitieren gegen jene, die ihnen politische Legitimation geben. Sie hetzen und mobilisieren gegen jene, die Deutschland voranbringen und sie unterschätzen die selbstständig Denkenden, die sich weder von bezahlten Schlägern einschüchtern, noch weiter von Lügenmedien „beruhigen“ lassen. Die PEGIDA-Teilnehmer werden sich nicht „transformieren“ lassen und man muss sie auch nicht „aufklären“, denn das sind sie bereits und das befähigt sie zu ihrem Protest.

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Lutz Bachmann, der Leiter des 12-köpfigen Organisationsteams, brachte es in seiner Rede auf den Punkt: Politiker und Medien haben den Kontakt zum Bürger längst verloren:

Mittlerweile kommen auch viele Demonstrationsteilnehmer aus dem Ausland zu den schon jetzt legendären Demonstrationen in Dresden. PEGIDA wird immer internationaler:

„Wir kommen wieder“, hallte es zum Ende der Kundgebung durch die Straßen. Ja, wir auch, bestimmt schon bald. Danke PEGIDA!

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(Kamera & Fotos: Michael Stürzenberger)




SPIEGEL: Pegida plant Militärputsch

revolutionSpiegel-Reporter: Herr Modschegiebchen, Sie sind Sachse, Gründungsmitglied der rechtspopulistischen PEGIDA-Bewegung und gehören dem ORGA-Team dieser Organisation an. Bisher hat PEGIDA jeden Kontakt zur Presse abgelehnt. Heute geben Sie meiner Kollegin und mir vom SPIEGEL erstmals ein Interview. Wieso der Sinneswandel?

(Von Smiley)

M: Wir stehen unmittelbar vor der Machtübernahme in Deutschland. In wenigen Stunden startet die Operation „Rolling Stones“. Die Geheimhaltung gegenüber der Lügenpresse ist daher nicht mehr nötig.

SPIEGEL: Wie bitte? Wie dürfen wir das verstehen?

M: Wir werden in Kürze mit unseren Militär-Einheiten die Macht in Deutschland übernehmen.

SPIEGEL-Reporter (fällt fast vom Stuhl): Sie werden – WAS?

M: Sind Sie taub? Wir werden die Macht in Deutschland übernehmen. Im nächsten Schritt werden wir eine militärgestützte konstitutionelle Monarchie installieren. Deutschland wird wieder einen Kaiser bekommen.

SPIEGEL-Reporter (Japst nach Luft): Wir haben es immer vermutet, dass Sie eine gewaltsame Machtübernahme planen. Wir haben es geahnt, so wahr mir Gott helfe. Aber das ist ja wirklich unfassbar. Und dazu bekennen Sie sich hier auch noch in aller Offenheit?

M: Der Marschbefehl ist bereits erteilt. In wenigen Stunden schlagen wir zu. Warum sollten wir jetzt noch mit unseren Zielen und Plänen hinterm Berg halten?

SPIEGEL (bockig): Mit bundesweit 100.000 Montags-Spaziergängern wollen Sie die Macht in Deutschland übernehmen? Überschätzen Sie sich da nicht?

M: Mit den Montags-Spaziergängern natürlich nicht. Das sind Unternehmer, Angestellte, Beamte, Rentner, Hausfrauen, Familien mit Kindern und andere normale demokratische Bürger aus der Mitte der Gesellschaft.   Die Machtübernahme erfolgt durch unsere militärischen Einheiten und Kampfverbände.

SPIEGEL (entgeistert): Sie verfügen über militärische Kampfverbände?

M: Selbstverständlich. Die Ausbildungs- und Trainingsprogramme wurden inzwischen erfolgreich abgeschlossen. Unsere Einheiten warten nur noch auf den Marsch-Befehl, um zuzuschlagen. Unsere Jungs juckt es bereits in den Fingern. Dauernd starten die unsere Panzerkolonnen, um sich an dem Gedröhne der Motoren zu ergötzen. Die scharren alle ungeduldig mit den Hufen.

SPIEGEL: Das kann doch nur eine Handvoll Spinner sein. Darf man fragen, wie stark der sogenannte militärische Flügel der PEGIDA sein soll?

M: Was heißt hier Flügel. Unsere Sonderkommandos für Spezialeinsätze umfassen etwa 60.000 Mann. Gut ausgebildete Einzelkämpfer. Bewaffnet bis an die Zähne. Diese operieren dezentral in kleinen, schlagkräftigen hochmobilen Einheiten von etwa 50 Kämpfern. Unsere Ausbildungslager und Truppenstandorte befinden sich in Schleswig-Holstein, Österreich und in der Schweiz.

SPIEGEL: So etwa lässt sich doch in der heutigen Zeit nicht geheim halten.

M: Die Truppenstandorte sind weitläufig abgesperrt. Überall hängen Hinweis-Schilder: „Muslimisches Freizeit- und Ferienlager“. Damit haben wir sichergestellt, dass jeder normale Mensch einen großen Bogen um diese Standorte macht und diese meidet wie die Pest.

SPIEGEL: Wofür sollen Ihre sogenannten Sondereinheiten denn gut sein?

M: Die Sondereinheiten werden in der ersten Phase der Machtübernahme strategisch wichtige Ziele angreifen und besetzen. Beispielsweise Parteizentralen der Altparteien, Bundeswehrstandorte und Flughäfen. Hier und da werden natürlich auch mal ein paar hundert Tonnen Sprengstoff zum Einsatz kommen. Ich sage nur ANTIFA-Unterstände oder moslemische Waffenlager. Wo gehobelt wird, da fallen bekanntlich Späne.   Andere Einheiten werden die Radio- und Fernsehstationen besetzen. Bis zur Rede der neuen Machthaber an die Nation werden auf allen Kanälen Marschlieder gesendet.

SPIEGEL: Unfassbar.

M: Besonders wichtig in dieser frühen Phase der Machtübernahme sind die Kontrollen über den Luftraum und die Grenzen. Wir müssen auf jeden Fall verhindern, dass sich die Politiker der Altparteien und die übrigen Vertreter des links-rot-grünen pro-islamischen Establishments in das benachbarte Ausland absetzen. Stellen Sie sich mal vor, wie das Verhältnis Deutschlands zu seinen Nachbar-Ländern belastet würde, wenn all diese Dödels ins Ausland flüchten und künftig dort ihr Unwesen treiben.

SPIEGEL: Das klingt alles wie ein böser Traum. Sie sprachen von Sondereinheiten, bedeutet dies etwa, dass die PEGIDA darüber hinaus auch   über reguläre Einheiten verfügt?

M: Unsere regulären Kampftruppen umfassen rund 200.000 Mann. Insgesamt haben wir 10 Divisionen aufgestellt, darunter 4 Panzerdivisionen und eine Luftlandedivision. Allesamt schwer bewaffnet mit modernsten Waffen. Unsere Luftlandedivision wird den Großraum Berlin einnehmen.   (Augenzwinkernd): Eine Fallschirmspringer-Einheit wird übrigens über der Uckermark abspringen. Je zwei Panzerdivisionen werden von Norden und Süden vorstoßen. Die übrigen Divisionen, allesamt motorisiert, werden rasch nachrücken. Wir schätzen, in zwei Tagen ist der Kuchen gegessen. Das Hauptproblem beim Vormarsch dürfte der verdammte Berufsverkehr sein.

SPIEGEL: Das ist doch absurd. Denken Sie etwa, die Bundesregierung wird auf Ihren Militärputsch nicht angemessen reagieren? Wofür haben wir die Polizei? Nicht zu vergessen unsere Bundeswehr, die unter der Leitung von Ursula von der Leyen enorm an Schlagkraft gewonnen hat.

M: Die noch verbliebenen schlagkräftigen Einheiten der Bundeswehr sind bekanntlich überwiegend im Ausland und werden bei dubiosen Einsätzen verheizt. Als Beispiel darf ich hier Afghanistan nennen. Die Truppenteile, die heute noch in den Kasernen liegen, sind für unsere Kampfverbände kein Problem. Sobald die Politkommissare des politischen Establishments verhaftet sind, werden sich die Bundeswehrtruppen unserer Bewegung anschließen. Das Gleiche gilt für die Polizei.

SPIEGEL: Verhaftungen? Sie planen Massenverhaftungen?

M: Von Massenverhaftungen möchte ich so nicht sprechen. Der Begriff ist zu negativ besetzt. Wir werden die Führungskräfte des politischen Establishments in Schutzhaft nehmen, um sie nach der Machtübernahme vor dem Zorn der Bevölkerung zu schützen.

SPIEGEL (hämisch): Und wo wollen Sie die alle unterbringen? Das sind doch zehntausende Personen. Alle verfügbaren öffentlichen Gebäude sind bekanntlich mit Asylbewerbern hoffnungslos überfüllt.

M: Da haben Sie völlig Recht. Nun, wie Sie wissen, hat die Fußball-Bundesliga zurzeit Winterpause. Wir werden das politische Establishment, das wir in Schutzhaft nehmen müssen, vorübergehend in den Fußball-Stadien einquartieren. Die älteren Semester verfrachten wir natürlich in die überdachten Stadien. Wir sind ja keine Unmenschen. Im nächsten Schritt werden wir auf dem Gelände des geplanten neuen Berliner Flughafens ein zentrales Militärgefängnis errichten. Nach der Aburteilung durch die Militärgerichte werden   die Leutchen dort einquartiert.

SPIEGEL: Ich traue der PEGIDA ja alles Schlechte der Welt zu. Aber das glaube ich Ihnen einfach nicht. Woher wollen Sie denn all die Waffen bekommen, die für eine Machtübernahme erforderlich sind?

M: Was heißt wollen? Wir haben die Waffen bereits. Und zwar erstklassiges Material. Ein Großteil davon aus deutscher Produktion. TOP-Qualität. (Zieht eine Maschinenpistole aus der Schreibtischschublade, schwenkt sie durch die Luft und ruft lauthals: Ratatata bum bum).

SPIEGEL (Entsetzt): Um Gottes willen. Wie kommen Sie an Waffen aus deutscher Produktion?

M: Vom Schwarzmarkt. Wie Sie vielleicht wissen, liefert Deutschland in erheblichem Umfang Waffen in die Krisengebiete dieser Welt. Der größte Teil davon landet direkt auf dem Schwarzmarkt. Wir haben alles aufgekauft, was nicht schnell genug auf die Bäume kam. Parallel dazu haben wir uns auch in anderen Ländern reichhaltig eingedeckt. Unsere Kampfjets stammen aus Kasachstan. Die Panzerkolonnen aus Usbekistan. Die Boden-Boden- und Boden-Luft-Raketen aus Indien, erstklassiges Material aus israelischer Produktion.

SPIEGEL: Sie haben ein komplettes Waffenarsenal auf dem Schwarzmarkt aufgekauft?

M: Ganz recht. Und nicht zu knapp. Unsere Bunker sind picke-packe voll. Erst gestern haben wir einen schier endlos langen Güterzug mit hochmodernen Waffen in Salzburg entladen. Deklariert war die Lieferung als Milchpulver. Sie glauben gar nicht, wie einfach es in den heutigen Zeiten der EU mit ihren offenen Grenzen ist, Waffen zu importieren. Unsere Marine umfasst mehrere umgebaute Kreuzfahrtschiffe. Die sind so was von vollgestopft mit modernen Waffensystemen, die könnten glatt eine ganze Armada versenken.

SPIEGEL: Waffen kosten aber doch viel Geld. Genau genommen ein Vermögen. Woher wollen Sie denn all die finanziellen Mittel haben?

M: Ach Gottchen, wenn wir alles so viel hätten wie Geld. Ich sage nur: Schutzgelderpressung. Sobald die Menschen einen kleinen braunen Umschlag mit einer süßen kleinen Handgranate darin in ihrem Briefkasten finden, sind sie von unseren Argumenten restlos überzeugt. Und schon rollt der Rubel. Sie glauben gar nicht, wie schnell die alle zahlen. Alles cash. Schecks nehmen wir nicht. Die Geldkoffer stapeln sich in unsern Kommandozentralen. Sobald wir Zeit haben, werden wir das Geld in Schließfächern deponieren. In der heutigen Zeit, in der es von Langfinger-Fachkräften in Deutschland nur so wimmelt, ist es schließlich unverantwortlich, hunderte von Millionen in bar zu Hause   zu lagern.

SPIEGEL: Zahlt der SPIEGEL-Verlag etwa auch Schutzgeld?

M (Schaut in seinen Computer): SPIEGEL, SPIEGEL, warten Sie. Ja, da haben wir ihn. Ist auch dabei. Komischerweise nur mit 500.000 €. Moment, hier ist eine Anmerkung: „Angesichts der stetig rückläufigen Auflage und der unbefriedigenden Ertragssituation sind höhere Schutzgeldzahlungen aktuell nicht realisierbar“. Nun ja, im Armenhaus soll man nicht betteln gehen. Aber Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist.

SPIEGEL: Sie erwähnten vorhin die Einführung einer Monarchie?

M: Der Hohe Militärrat, bestehend aus dem   PEGIDA-ORGA-Team, wird nach der Machtübernahme geeignete Kandidaten für die Wiedereinführung des Kaisertums und die Kaiser-Krönung auswählen. Infrage kommen natürlich ausschließlich renommierte Persönlichkeiten. Nicht vergleichbar mit den Laien-Darstellern und Amateuren im heutigen politischen Berlin. Da ist ja sogar die Augsburger Puppenkiste besser besetzt. Die vom Hohen Militärrat vorgeschlagenen Persönlichkeiten werden sodann dem Volk zur Abstimmung vorgelegt. Anschließend erfolgt die Kaiserkrönung in Aachen.

SPIEGEL: Das ist alles einfach nur schrecklich. Multi-Kulti, Islamisierung, unkontrollierte Masseneinwanderung, EUDSSR, EURO-Rettungsschirme – all das soll mit einem Schlag beendet werden? Alles, wofür wir Jahrzehnte gekämpft haben? Schluss, Aus und Vorbei?

M: Kluges Kind. Völlig richtig. Der Tanz der Vampire ist beendet. Das Spiel ist aus.   Nicht traurig sein. Wie hat Marlene Dietrich einst so treffend gesungen: „Wer wird denn weinen, wenn man auseinander geht, wenn an der nächsten Ecke schon ein Anderer steht“ (Blickt auf seine Uhr): Sie sollten jetzt aufbrechen, damit Sie noch rechtzeitig Ihre Redaktion erreichen. Die ersten Einheiten sind bereits unterwegs. In wenigen Stunden geht`s rund mit der Paula. Haben Sie noch einen Wunsch?

SPIEGEL: Wir wünschten, Sie wären harmlose Rechtspopulisten und Islamfeinde …




Gauland bekennt sich zu Pegida Dresden

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Der AfD-Bundessprecher Alexander Gauland hat in der ARD-Maischberger-Sendung am Mittwoch Abend geäußert, dass seine Partei neben ihrer Präsenz als parlamentarische Reformkraft auch in Volksbewegungen wurzeln müsse, wozu er ausdrücklich Pegida Dresden zählt (siehe Video unten). Damit ist in der AfD endgültig eine Abkehr von der Politik der früheren Parteisprecherin Frauke Petry eingeläutet, die immer eine Abgrenzung von Pegida eingefordert hatte.

Bayerns CSU-Innenminister Herrmann hingegen diffamierte Pegida faktenwidrig als Organisation mit „jeder Menge Rassismus“ und „ausländerfeindlicher Hetze“. Die AfD bezeichnete er als „schlimme Partei“, mit der sich die CSU in diesem Jahr „hart auseinandersetzen“ werde. Damit ist bereits jetzt der Landtagswahlkampf eingeläutet, in dem die bayerische Bevölkerung am 14. Oktober entscheiden wird, ob sie eine Partei am Merkelschen Gängelband oder eine echte Islam- und „Flüchtlings“-kritische Alternative bevorzugt.

Hier ein Ausschnitt aus der Maischberger-Sendung mit den Statements von Alexander Gauland und Joachim Herrmann zu Pegida:

https://www.youtube.com/watch?v=6YELoyjKbSU

Herrmann hat seit Jahren ein gestörtes Verhältnis zur Islamkritik. So führte er einen geradezu persönlichen Feldzug gegen die Partei „Die Freiheit“, indem er sie ab April 2013 unter Verfassungsschutzbeobachtung stellen ließ und hierzu eine neue Rubrik, die sogenannte „verfassungsschutzrelevante Islamfeindlichkeit“ erstellen ließ. Er verstieg sich am 27. März 2014 sogar darin, bei der Präsentation des Verfassungsschutzberichtes 2013 freudig festzustellen, dass „Die Freiheit“ den Einzug in den Münchner Stadtrat um 0,1 % verpasst hatte.

Ich habe es in der Münchner CSU jahrelang hautnah miterleben müssen, wie die klare Islamkritik beinhart unterbunden wurde. Selbst der türkischstämmige Alevit Dr. Aydin Findikci, ein Lehrer, Gastprofessor und Autor bei der Welt, der völlig zurecht eine Verzichtserklärung auf die Scharia in der CSU durchsetzen wollte, wurde eiskalt ausgegrenzt und ignoriert. Lieber biederte man sich an die stark wachsende moslemische Bevölkerung an, in München derzeit etwa 125.000, und sah sie als künftig unverzichtbares Wählerklientel an. Moslems rollte man den roten Teppich in die eigene Partei aus und setzte sich auch für den Bau des riesigen Islamzentrums unter dem extremistischen Imam Bajrambejamin Idriz ein.

Der Bayerische Verfassungsschutz hat schlichtweg keine Ahnung vom Islam. Dies dokumentiert er auch im Juli 2014 mit seiner Münchner Ausstellung unter dem völlig falschen Titel „Die missbrauchte Religion„, bei der er allen Ernstes die Behauptung aufstellte, die „friedliche Weltreligion“ werde durch Extremisten und Terroristen „missbraucht“.

Durch die Verfassungsschutzbeobachtung versuchte die CSU die kleine Partei „Die Freiheit“ politisch schachmatt zu setzen, damit sich im rechtskonservativen Sektor keine Konkurrenz etablieren kann. Dabei sprach „Die Freiheit“ seit 2011 nur Fakten und Tatsachen über den Islam aus, die mittlerweile in Teilen sogar die CSU einräumen muss, indem sie im vergangenen Oktober in einem Leitantrag dem „politischen Islam“ den Kampf ansagte und ihn verantwortlich für Terror und Gewalt benannte.

Damit ist die CSU natürlich noch viel zu kurz gesprungen, denn weiterhin nimmt sie die völlig falsche Unterscheidung zwischen den „politischen“ und den „religiösen“ Bestandteilen vor. Der Islam ist hingegen eine von Anfang an fest verschmolzene Einheit einer politischen faschistischen Ideologie mit Weltherrschaftsanspruch plus einigen pseudo-religiösen Aspekten. Dies erkennen immer mehr Bürger in unserem Land, die sich eingehend mit dem Thema beschäftigen.

Irgendwann wird auch der bayerische Verfassungsschutz angesichts der nicht mehr zu leugnenden Realitäten die stigmatisierende Beobachtung von klaren Islamkritikern einstellen müssen, da sie das gleiche sagen wie absolute Fachmänner aus der arabisch-islamischen Welt wie ein Hamed Abdel-Samad, NAssim Ben Iman und viele weitere Ex-Moslems, die nicht mehr gewillt sind, angesichts des brutalen islamischen Terrors und der moslemischen Gewaltexzesse länger zu schweigen.

Die AfD bekommt im bayerischen Landtagswahlkampf genügend Gelegenheit, der Bevölkerung die Verlogenheit und Scheinheiligkeit der CSU in Sachen Islam und „Flüchtlings“-Politik aufzuzeigen. Es wird dem kommenden Ministerpräsidenten Markus Söder auch noch tonnenschwer auf die Füße fallen, dass er erst im Jahr 2012 den Islam als Bestandteil Bayerns bezeichnete und sich bei türkischen Moslems der DITIB in Nürnberg anbiederte, um kurz darauf auch noch zu einem Türkei-Urlaub aufzubrechen. Der politische Sommer dürfte in Bayern lang und heiß werden. Um es mit einem umfunktionierten Zitat der unsäglichen Grünen Karin Göring Eckhardt auszudrücken: „Und ich freue mich darauf“.

Eine AfD, die sich zur konsequenten Islamkritik bekennt, der Pegida den Rücken stärkt, sich den alternativen Internetmedien wie PI-NEWS öffnet, die faulen Kompromisse der CSU in Bezug auf den moslemischen Einwanderungs-Tsunami aufzeigt und weiterhin mit ihrer klaren Sprache das Herz und den Kopf der noch klar denkenden Bürger trifft, kann am 14. Oktober 2018 eigentlich nur weiter senkrecht durchstarten.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger
PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger ist seit 35 Jahren selbstständiger Journalist, u.a. bis Ende 2008 für das Bayern-Journal auf RTL und SAT.1-Bayern, als dessen Chef Ralph Burkei im Mumbai Opfer eines islamischen Terroranschlages wurde. 2003/2004 arbeitete er als Pressesprecher der CSU-München mit der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier zusammen. Von 2014 bis 2016 war er Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine Videos bei Youtube haben bisher über 20 Millionen Zugriffe. Zu erreichen ist er über seine Facebookseite.




Pegida: Schweigen oder nicht Schweigen?

schweigen_pegidaTja, da ist man dieser Tage baff in den Redaktionsstuben […]. Es gibt tatsächlich noch oder wieder öffentlich aktive Bürger in diesem Land, die nicht derart nach ihren paar Sekunden Bildschirmzeit gieren, daß sie sich für das Verarschtwerden auch noch bedanken, schreibt Nils Wegner in einem Beitrag für die Sezession.

Er fährt fort:

Und den Rest der journalistischen Selbstapotheose erledigen nun die Abendspaziergänger, indem sie (Ausnahmen bestätigen die Regel) gar nicht mit den sie wie die Wespen den Kuchen umschwirrenden Reportern sprechen oder ihnen allenfalls ins Gesicht sagen, was sie von der hiesigen Medienlandschaft halten. […] Wer sich aber von jemandem, der ihn andauernd implizit beleidigt und explizit von ihm ausgehalten werden will, nicht abwendet, der ist hoffnungslos verblödet und/oder ein Masochist. Anscheinend besinnen sich inzwischen mehr und mehr Leute darauf, daß beides kein besonders erstrebenswerter Zustand ist.

Dazu unsere Umfrage:

Wie sollten sich die Pegida-Demonstranten gegenüber den Medien verhalten?

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NDR sendet fingiertes Interview mit „PEGIDA-Demonstrant“

RTL-Reporter Felix ReichsteinDie Empörung der Medien ist dieser Tage groß. Kaum ein Teilnehmer der PEGIDA-Kundgebungen will ein Wort mit ihnen sprechen. Die Schuld dafür ist selbstverständlich nicht bei den Journalisten zu suchen, dessen höchstes Anliegen es ist, wahrheitsgemäß und unabhängig zu berichten, sondern bei der komischen Mischpoke. Die Bürger sehen das freilich anders und strafen die versammelten Schmierfinken größtenteils mit Nichtbeachtung. Den Vorwurf Lügenpresse und Propagandamedien, wollte nun der NDR in seinem Magazin „Panorama“ entkräften. Man sprach mit den wenigen Demonstranten, die sich dazu bereit erklärten und sendete die Interviews ungeschnitten, um den Vorwurf der Verfälschung zu entkräften. Was dann allerdings passierte, offenbarte den ganzen Abgrund der Berufslügner.

(Von Buntlandinsasse)

Ein junger Mann wurde (bei 3:04 min im Video unten) nach dem Grund seiner Teilnahme befragt. Er schwadronierte davon, dass ihm die Vorfälle in Syrien und dem Irak Angst machen würden, dass ihm zu viele Ausländer in Deutschland rumlaufen und vor allem empört ihn die hohe Anzahl an Türken in Deutschland. Nachfragen zu seinen Empfindungen konnte er selbstverständlich nicht beantworten. Er zeigte genau das Bild, das Politiker und Medien von den Demonstranten gerne zeichnen. Diffuse Ängste, die sich nicht begründen lassen. Unsicherheit, die von Neonazis ausgenutzt wird und eine ordentliche Portion Türkenhass und Fremdenfeindlichkeit.

Hier das Video:

Nur handelte es sich bei dem Mann überhaupt nicht um einen PEGIDA- Anhänger, sondern – wie die Junge Freiheit herausfand – um RTL-Reporter Felix Reichstein (Foto oben), der selber vor Ort war, um über die Veranstaltung zu berichten. Nachdem er vermutlich ein paar merkwürdige Rückfragen erhalten hat, meldete er sich beim NDR und distanzierte sich von seinen Aussagen. Der NDR veröffentlichte daraufhin folgendes Statement:

Wie wir im Nachgang zur Sendung erfahren haben, handelt es sich bei einem der Demonstranten, die wir vor Ort in Dresden interviewt haben, um einen Reporter von RTL. Der Mann hat sich nun bei uns gemeldet und beteuert, daß er eigentlich anderer Ansicht sei und daß diese Aussagen nicht seiner Meinung entsprächen.

Der NDR beteuert, nicht gewußt zu haben, dass es sich um einen Kollegen handelt. Dies erscheint relativ unglaubwürdig, weil Reichstein im Internet angibt, zwischen März und Oktober 2012 selber beim NDR gearbeitet zu haben. Es scheint daher eher so, als ob man mangels redebereiter Bürger mal eben einen alten Kollegen vor die Kamera gezerrt hat.

Wie auch immer die Sache abgelaufen ist: irgendjemand hat bewußt versucht zu manipulieren, um das gewünschte Bild der Demonstranten abbilden zu können. Ob es der NDR war, oder Reichstein selber, oder Reichstein im Auftrag von RTL, oder alle Beteiligten zusammen, läßt sich nicht sagen. Was sich aber sagen läßt, ist, dass sich jener Berufsstand an diesem Abend mal wieder redlich das Prädikat „Lügenpresse“ verdient hat. Für Journalisten die hier mitlesen: Wundert ihr euch wirklich noch über diese Bezeichnung? Wenn ja, dann macht es auch keinen Sinn mehr, euch unsere Meinung zu erklären. Nach diesem Bericht sollte um so mehr gelten: Straft sie mit Schweigen! Redet kein Wort mit ihnen! Damit trefft ihr sie am meisten. Das einzige Fazit dieser schmierigen Lügenaktion kann nur lauten: Lügenpresse, halt die Fresse!!!

» Kontakt: panorama@ndr.de
» Auch der Spiegel, die Süddeutsche und die ZEIT berichten über den Medienskandal




BILD mit Adolf-Foto zu Bachmanns Rückkehr zur PEGIDA-Spitze

bildlutzLutz Bachmann, der aufgrund seiner Hitler-Parodie (siehe auch Broder-Artikel dazu) im Januar von der PEGIDA-Spitze zurücktrat, ist nun wieder in die Chefetage der Bewegung gewählt worden. Als Begrüßungsgeschenk titelt die grenzdebile BILD auch gleich das Foto von Bachmanns Adolf-Bild, sozusagen als Roter Teppich für eine unwillkommene Volksbewegung gegen Asylbetrug und den radikalen und antisemitischen Islam. So zerstört man einen im Weltvergleich hochentwickelten Staat. Man denunziert jene, die Verbrechen öffentlich anprangern. 1933?

(Spürnase: Stresemann)




Aufstand des gesunden Menschenverstandes

dresden_pegidaAls Bürger der Bunten Republik ist man viel gewöhnt – und staunt doch immer wieder. Da bringen simple Leute ganz simple Anliegen auf die Straße: Man möge zwischen Flüchtlingen und Einwanderern unterscheiden. Man möge als Flüchtling nur aufnehmen, wer auch wirklich verfolgt und vertrieben ist. Man möge das Asylrecht nicht verbiegen, so dass es zur Hintertür für unqualifizierte Masseneinwanderung wird. Man möge Gäste, die sich nicht an die Spielregeln halten, wieder wegschicken. Man möge bei der Zuwanderung darauf achten, dass die Zuzügler zu uns passen. Man möge Selbstüberforderung durch anstrengende Zuwanderergruppen vermeiden. Was ist daran so schwer zu verstehen?

(Von Marcus)

Immerhin geben uns Staats- und Parteiführungen, Massenorganisationen, Medien und Kirchen, indem sie dermaßen ausrasten, Einblick in die mentale Verfassung ihres Personals. Zudem können wir aus den hasserfüllten Reaktionen auf die vorgenannten Anliegen ableiten, wie die politisch korrekte Doktrin zur Migration aussehen müsste, wenn sie auch als solche noch nicht zusammengetragen und ausformuliert wurde:

Jedem Anspruch eines jeden Menschen auf der Welt, nach Deutschland zu kommen, ist seitens der indigenen Bevölkerung bedingungslos und vorbehaltlos nachzukommen. Allen Fremden und allem Fremden ist mit bedingungslosem und voraussetzungslosem Wohlwollen zu begegnen. Der Staat muss offensiv Anreize für den größtmöglichen Zustrom des größtmöglichen Quantums an Menschenmasse setzen. Hierzu gehört auch, für sicheres Geleit aus den diversen Weltgegenden zu sorgen. Kriterien des Selbst-Schutzes sind demonstrativ zu vernachlässigen, um die Lauterkeit der in einem Akt gemeinsamer gesellschaftlicher Anstrengung kollektiv vollzogenen Selbst-Losigkeit nicht zu kompromittieren. Ressourcenknappheit gibt es nicht, da jeder Zuwachs an Kopfzahl immer und ausnahmslos eine Zunahme des gesellschaftlichen Reichtums bedeutet, so dass es keine materiellen Grenzen für Massenzuwanderung gibt.

Sollte das angstbürgerlich überzogen sein, so können es die Migrations-Beschwörer spielend entkräften, indem sie entspannt erklären, dass die indigene Bevölkerung nicht jedem externen Anspruch bedingungslos und voraussetzungslos nachzukommen braucht, dass allem Fremden nicht mit bedingungslosem und voraussetzungslosem Wohlwollen begegnet werden muss, dass es nicht darum geht, Anreize für den größtmöglichen Zustrom des größtmöglichen Quantums Menschenmasse zu setzen, dass niemand die Absicht hat, an sicheres Geleit über das Mittelmeer auch nur zu denken, dass Aspekte des Selbst-Schutzes nicht zu vernachlässigen und dass Ressourcen für die Aufnahme von Zuwanderern nicht unbegrenzt sind. Aber das wäre voll Autobahn und PEGIDA – und könnte so auch im Parteiprogramm der NPD stehen!

Wie kann man die krude Befindlichkeit grob skizzieren, die über den jedes Maß sprengenden Migrations-Hype Dampf ablässt? Machen wir mal auf „Experte“: In einem linksdurchtränkten Meinungsklima handelt es sich zunächst um diffuse egalitäre Sehnsüchte. Diese gehen noch weiter zurück auf dumpfe archetypische Vorstellungen einer zu restituierenden Ur-Einheit aller Menschen vor dem diabolischen Zerwürfnis in „Wir“ und „die Anderen“. Hinzu kommt der Glaube an die Möglichkeit einer Gesellschaft, die sich aus dem ehernen Korsett ökonomischer Sachzwänge und des „Mein“ versus „Dein“ befreit hat, und die Allen Alles gewährt – jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnis! So haben es auch die Schwarmgeister der Ex-Bürgerrechtler gegen PEGIDA beschrieben: „Eine andere Welt ist möglich, eine andere Welt ist nötig“.

Und jetzt kommen Kartoffeldeutsche daher und entzaubern den Mythos Migration! Das tut weh, und die von Enttäuschung Bedrohten schlagen wild um sich. Migration aber ist ein ganz normales innergeschichtliches Phänomen und kein Transformations-Beschleuniger, der uns in eine mögliche und nötige andere Welt hinüberkatapultieren kann. Menschen bilden Gemeinschaften, die permanent im Fluss sind, die darin aber auch ihre Identität erhalten und Kontinuität wahren wollen. Daraus folgt als einfache Regel, dass ein Personenverband nur solche Zuzügler aufnimmt, die gut ins „Team“ passen und auf Dauer einen Mehrwert für die Gemeinschaft darstellen. Ansonsten geht man lieber auf Nummer Sicher und hält sich Zweifelsfälle vom Leibe. That’s it !

Haben Sie jetzt den Eindruck, dass dieses Resümee arg schmalbrüstig ist? Zu Recht! Der Rede überhaupt wert ist das auch nur, weil unser Land – zumindest dessen „Elite“ – derart von allen guten Geistern verlassen ist, dass man heutzutage für derlei Selbstverständlichkeiten unter allerlei Diffamierungen auf die Straße gehen muss. In diesem Land muss sich warm anziehen, wer dem gesunden Menschenverstand eine Stimme geben möchte.




Dresden: 105.496 Euro für Anti-Pegida-Demo

imageJetzt ist es raus – der Staat bezahlt mit sechsstelligen Summen Anti-Pegidademos! Wie die Antwort von Dresdens Bürgermeisterin Helma Orosz (CDU, Foto l.) auf eine schriftliche Anfrage der AfD-Fraktion ergab, kostete die Kundgebung „Für Dresden, für Sachsen – für Weltoffenheit, Mitmenschlichkeit und Dialog im Miteinander“ am 10. Januar 2015 auf dem Neumarkt mit Roland Kaiser als „Stargast“ den Freistaat Sachsen insgesamt 105.496,68 Euro. Die Landeshauptstadt Dresden hat davon pauschal 30.000 Euro übernommen, die aus dem Budget der Oberbürgermeisterin gezahlt wurden.

Scharfe Kritik an der Veranstaltungsfinanzierung äußerte Gordon Engler, kultur- und jugendpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Stadtrat: „Es ist erstaunlich, wie schnell und wie viel Steuergelder für eine einmalige symbolische Veranstaltung aufgewandt wurden, die nicht nur für eine Vielzahl anderer Projekte hätten sinnvoller eingesetzt werden können, sondern vor allem dazu dienten, die Symptome der eigenen verfehlten Politik zu übertünchen. Dabei wurde nicht nur die staatliche Neutralitätspflicht verletzt, sondern auch ungeniert in den Steuergeldtopf gegriffen.“

Kontakt:

» Dresdens OB Orosz: oberbuergermeisterin@dresden.de
» Sachsens MP Tillich: wahlkreisbuero@tillich-stanislaw.de


Siehe auch:

» Blu News: 105.496,68 Euro für staatliche Anti-Pegida-Demonstration
» Mopo24: So viel zahlte Sachsen für Weltoffenheit-Demo




Brief einer Holocaust-Überlebenden an den Präsidenten des Zentralrates der Juden

wustrackSehr geehrter Herr Dr. Schuster! Ihre Auslassungen gegen die Pegida-Demonstrationen sind völlig inakzeptabel. Jeder normale Bürger sieht ähnlich wie die Pegida-Demonstrationen, daß von islamischer Seite weitweit große Gefahren ausgehen. Ich habe mit meiner Mutter die Shoa mühevoll überlebt, aber nach den Anti-Israeldemonstrationen im Sommer 2014 weiß ich wieder, daß jüdische Einrichtungen und Veranstaltungen Polizeischutz brauchen. Juden sind nun mal für die islamische Welt der Hauptfeind.

(Von Ingrid Wustrack, Hannover im Januar 2015)

Wenn nun ausnahmsweise Deutsche mutig auf die Straße gehen, um ein Zeichen zu setzen gegen die Islamisierung des Abendlandes, dann sollte der Zentralrat doch dankbar sein und kommentarlos die Aktionen verfolgen. Aber bitte nicht einfallen in die üblen Beschimpfungen, daß dort in Dresden überwiegend Rassisten und Nazis rumlaufen.

Die Juden in Deutschland müßten eigentlich begriffen haben, daß die Gegner der schlimmsten Feinde Israels und aller Juden die Freunde der Juden sind. So empfinde ich jedenfalls die Pegida-Demonstration. Und worüber sollten Sie, sehr verehrter Herr Dr. Schuster, ebenfalls nachdenken und nicht gleich verurteilen.

Mit freundlichen Grüßen

I. Wustrack




Großer Video- und Fotobericht der 6. PEGIDA-Dreiländereck in Villingen-Schwenningen

3LE_aufm130 Bürger standen in Baden-Württemberg vergangenen Sonntag auf dem Villinger Münsterplatz bei strahlendem Sonnenschein gegen die Islamisierung und für ein Deutschland in Freiheit ein. Neben dem Hauptredner Michael Stürzenberger sprachen zwei weitere engagierte Bürger und zeigten mit den übrigen Kundgebungsteilnehmern Gesicht. Dass die Kundgebung durchgeführt werden konnte, war alles andere als selbstverständlich. Nur durch das Einlegen eines Widerspruchs konnte dem Verbot der Veranstaltung durch den örtlichen SPD-Oberbürgermeister Rupert Kubon, entgegnet werden (PI berichtete). Wenige Tage zuvor demonstrierten Dekan Wolfgang Rüter-Ebel (ev.), Dekan Josef Fischer (kath.), OB Kubon und Landrat Sven Hinterseh (CDU) gemeinsam auf dem Münsterplatz ihre antidemokratische Grundhaltung.

Grellmann: Der Patriotismus ist die Seele eines Volkes

Mit den Worten: „Der Patriotismus ist die mächtigste Offenbarung der Seele eines Volkes…“ von Gustave Le Bon eröffnete die 28-jährige Versammlungsleiterin Sabrina Grellmann (kl. Foto, li.) die sechste PEGIDA-Dreiländereck.

Schon beim verpflichtenden Verlesen der Auflagen durch das Ordnungsamt wurde deutlich, mit welch massiven Vorurteilen der PEGIDA-Bewegung seitens der Behörden begegnet wird. Allein die Forderung, nicht die Kirchenbesucher und Passanten zu belästigen, kann nur als Unterstellung verstanden werden, die einzig an die Adresse der 50 im Hintergrund krakeelenden linksradikalen Dauerstörer zu richten gewesen wäre.

Grellmann beklagte das Zulassen der Antifa-Demo durch den örtlichen OB und der Versammlungsbehörde bei gleichzeitigem Vorgehen gegen die PEGIDA-Veranstaltung. Dieses undemokratische und parteiische Verhalten Kubons ließ ein Patriot im Nachgang nicht unbeantwortet. Er zeigte den SPD-Mann wegen des „Verdachts auf Rechtsbeugung“ an.

Sabrina Grellmann beschrieb gegen Ende ihrer Rede mit sichtlicher Genugtuung die negative Entwicklung der Auflagenzahlen der örtlichen Presse. Unterbrochen wurde ihre Rede immer wieder von Sprechchören wie: „Kubon muss weg“. Zum Abschluss ihrer Rede wurde mit einem Hinweis auf den OB das Lied „Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!“ gespielt.

Genaugenommen hätte die Antifa nicht auflaufen dürfen. Auch die Linksradikalen hätten einen Eilantrag stellen müssen, um am Sonntag gegen PEGIDA demonstrieren zu dürfen. Bezogen auf Antifa und Co. angesichts der Störversuche und des schon pathologisch anmutenden Geschreis, ist es nicht treffend, von „Demonstration“ zu sprechen. Wer es sich zur ersten Aufgabe gemacht hat, die grundgesetzlich garantierte Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit anderer stets unverhältnismäßig zu stören oder gar versucht, diese zu verhindern, müsste als Organisation in einem Rechtsstaat eigentlich verboten werden. Dass die Antifa trotzdem unbehelligt „demonstrieren“ durfte, zeigt, in welchem Zustand sich unsere Demokratie befindet und wie Recht unbehelligt gebeugt werden kann, wenn es der „Richtige“ tut. Passend dazu einer der Sätze auf dem Brunnen zwischen Kirche und Rathaus. Wobei auf die meisten Politiker, Medienvertreter und Kirchenleute wohl nur Teil 1 des Satzes zutreffen wird.

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Verkaufsoffener Sonntag wurde nicht gestört

Entgegen vorheriger „Befürchtungen“ wurde der verkaufsoffene Sonntag in Villingen-Schwenningen durch die Pegida-Veranstaltung in keiner Weise gestört. Das war auch gar nicht möglich, weil die Kundgebung auf einem Platz abgehalten wurde, der nicht von Geschäften umgeben war. Das war dem OB aber auch schon vorher bekannt gewesen. Mit diesem Wissen die Lüge zu verbreiten, dass in Villingen-Schwenningen die Geschäfte am verkaufsoffenen Sonntag mit Umsatzeinbußen rechnen müssten, zeigt, was von diesem OB zu halten ist. Gerade das Gegenteil erfuhr das einzige, an das Kundgebungsareal angrenzende Lokal. Während der Reden saßen im Freibereich interessierte Bürger und verfolgten gespannt die Reden:

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Hier weitere Bilder aus dem Innenstadtgetümmel in Nähe des Münsterplatzes, die fröhliche, ausgelassene Menschen zeigen, die sich in keinster Weise während ihres Einkaufs gestört fühlten:

Susi aus Ravensburg

Als nächste sprach Susi (kl. Foto, re.) aus dem oberschwäbischen Ravensburg. Eine junge Frau, die schon bei den vorangegangenen Kundgebungen als Teilnehmerin mit dabei war.

Mit den Worten: „Weil auch sie sich nicht länger verraten, verkaufen, islamisieren und überfremden lassen will..“ kündigte Grellmann die sich als engagiert und redegewandt zeigende Ravensburgerin an. Im Hintergrund grölte die Rote SA: „Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda“. Davon unbeirrt startete sie ihre Rede: „Ich stehe hier heute vor Euch, weil ich es satt habe mit anzusehen, wie Deutschland und Europa immer weiter vor die Hunde gehen“. Und: „Unsere Politiker unterstützen die Islamisierung“. Sie zitierte und kritisierte menschenverachtende und gewaltverherrlichende Suren aus dem Koran.

Auch ihre Rede wurde immer wieder von Sprechchören der Demonstranten begleitet. Sie prangerte die Ungleichbehandlung von PEGIDA-Anhängern im Verhältnis zur Antifa an. Sie bedankte sich dafür, dass die Polizei die Teilnehmer sicher durch die Blockaden der Gegner leitete.

Politisch forderte sie eine direkte Demokratie nach dem Vorbild der Schweiz für ganz Europa. „In vielen deutschen Städten gibt es mittlerweile Viertel, in denen wir Deutsche Angst haben müssen, auf die Straße zu gehen, weil wir Angst haben müssen, von Türkischstämmigen angegriffen zu werden oder in denen bereits die Scharia-Polizei patroulliert“. „Unsere Politiker hüllen den Deckmantel des Schweigens über diese Vorfälle…“. Sie nannte verschiedene Beispiele von Gewalt durch Islamisierung. „Immer mehr Menschen wachen auf, wir entfachen ein Feuer, das sich zum Flächenbrand ausweiten wird, jeder von Euch, jeder Einzelne ist wichtig, jeder Einzelne hat Familie, Kollegen“, „redet mit ihnen“, „klärt sie auf“, appellierte die Rednerin an die Zuhörer. „Wir lassen uns nicht aufhalten“, „Wir sind das Volk“, schloss sie ihre Rede unter großem Beifall.

Als Hauptredner sprach Michael Stürzenberger

Nach einer kurzen Einleitung ging’s direkt zur Sache: „Wir lassen uns nichts gefallen, weder von einem OB, der glaubt, uns das Recht auf Versammlungsfreiheit nehmen zu können, noch von Linksfaschisten“, „Wir verteidigen Recht und Gesetz, wir lassen uns von nichts und niemandem stoppen“.

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„Wir sind das Volk!“ riefen die Teilnehmer als Antwort kräftig über den Platz. Immer wieder skandierten sie im Verlauf der Rede in Richtung Rathaus: „Kubon raus!“.

Zwei Linksradikale, die sich unter die Menge gemischt hatten, packten ihre Antifa-Fahne aus und fingen gleich lauthals an zu schreien und zu beleidigen (Video – Stürzenberger Teil 1, oben bei Min. 4:00). Ordner und Polizei entfernten die beiden zügig in Richtung Kronengasse.

Nur 50 Personen konnten die Linksfaschisten dieses Mal aufbringen. Interessant ist aber immer wieder zu beobachten, in welchen Koalitionen diese Leute auftreten.

Jene, die überall Nazis sehen, besser bekannt als Rotfaschisten, oder Rote SA, standen Seite an Seite mit Vertretern einer türkisch marxistisch-leninistisch ausgerichteten kommunistischen Partei, der ADHK.

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Diese Fakten scheinen den SPD-OB, den übrigen Parteien und den örtlichen Kirchenvertretern, die zum Protest gegen PEGIDA aufgerufen haben, offensichtlich nicht zu stören. Wobei diese Personenkreise ideologisch ohnehin nicht mehr viel voneinander trennt.

Nach dem kurzen Intermezzo der „Antifa“, die in Hör- und Sichtweite weiter ihre abgedroschenen Parolen riefen, ließ sich Stürzenberger nicht weiter irritieren und fuhr mit seiner Rede fort.

Als Antwort auf das „Es kotzt mich an“-Statement, das OB Kubon in Richtung der PEGIDA vor einigen Tagen aussprach, entgegnete Stürzenberger: „Es kotzt uns regelrecht an, dass ein ignoranter Oberbürgermeister den Kopf vor der Islamisierung und dem Asylmissbrauch in den Sand steckt!“

OB Kubon provozierte

Es dauerte nicht lange bis die nächste Störung zu beobachten war. Diesmal hatte nicht die Antifa, sondern deren oberster Dienstherr, OB Kubon persönlich, seinen Einsatz. Rechts, auf Höhe des Polizeiwagens, befindet sich das Rathaus, das ebenfalls umzäunt war:

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In diesem Bereich stolzierte nun der Villinger OB herum und stellte sich ans Gitter. Der aufgeregte Auftritt des Stadtoberhauptes vermittelte den Eindruck, dass die Absperrgitter zum Schutz des Volkes vor Rumpelstilzchen Kubon errichtet werden mussten. Aus seinem „Käfig“ heraus beschwerte er sich bei den Ordnungskräften und verließ den Platz unter Protest in Polizeibegleitung wieder in Richtung Rathaus, das seitlich von Kubon´s Roter SA flankiert wurde (Video – Stürzenberger, Teil 1 bei Min. 6:40). Nach Ende der Veranstaltung kam er noch einmal auf den Platz, zeigte sich aber auch da komplett uneinsichtig und unbelehrbar.

Auch nach diesem kurzen Gastspiel Kubons machte Stürzenberger unbeirrt weiter. „Wir sind auf dem Weg in eine DDR 2.0“, „Wir wehren den Anfängen, wir stehen auf gegen die Islamisierung!“, rief er in die Menge. Er kritisierte Politik und Medien, die „gebetsmühlenartig“ und verharmlosend von einem friedlichen Islam sprächen. „Volksverräter“, skandierten die Demonstranten.

Auch die Ambivalenz der Bilder sprach er an, mit Hilfe derer flüchtende Familien über die Medien transportiert werden und im krassen Gegensatz zu dem stehen, was die Menschen in den „Flüchtlings“-Unterkünften häufig sehen – meist nur kräftige junge Männer.

Er forderte das Streichen der verfassungsfeindlichen Inhalte des Korans, „oder der Islam wird in Deutschland und Europa verboten“, so Stürzenberger. Er forderte eine sofortige Abschiebung aller Wirtschaftsflüchtlinge. Unter großem Applaus beendete er seine Rede.

Viele der Teilnehmer, die die Reden verfolgten, hielten Plakate oder Fahnen oder trugen deutliche Statements auf ihrer Kleidung. Hier eine Auswahl:

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Am Ende der Veranstaltung wurde das Deutschlandlied gespielt, wie es mittlerweile auf den Gidas deutschlandweit zur guten Tradition geworden ist, bevor alle zum Abschluss „Wir kommen wieder“ skandierten.

Der Wind dreht sich

Auch wenn dieses Mal die PEGIDA-Kundgebung ihren Gegnern schon zahlenmäßig überlegen war, so ist da noch mächtig Luft nach oben. 2/3 aller Kommentarschreiber und Zuschauer standen bei der letzten Talk-Sendung von Günther Jauch in der ARD hinter dem Schweizer Roger Köppel (Chefredakteur der Weltwoche), der in der Asylfrage eine Position wie PEGIDA einnimmt. Diese 2/3 müssen aber auf die Straße, wenn sich etwas ändern soll, vor allem im Westen. In Villingen-Schwenningen haben die Bürger nächsten Sonntag wieder die Gelegenheit dazu, zudem werden hochkarätige Gäste erwartet.

Bachmann kommt

PEGIDA-Gründer Lutz Bachmann und der Schweizer Ignaz Bearth (Gründer und Präsident der „Direktdemokratischen Partei Schweiz“) werden kommenden Sonntag um 15 Uhr auf dem Münsterplatz sprechen. Es gilt: „Jeder muss mit, denn wir sind das Volk!“

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Wochenkommentar PAZ: PEGIDA berappelt sich

paz-2Das hatte uns gerade noch gefehlt: Pegida berappelt sich. Dabei hatten Deutschlands Qualitätsmedien dieser obskuren Zusammenrottung doch schon vor Wochen freudig das Totenglöckchen geläutet. „Hat Pegida schon fertig?“ jubelte die „Bild“-Zeitung schon im Januar. Am darauf folgenden Montag legte die Dresdener Truppe mit mindestens 25000 Demonstranten ihren Allzeitrekord hin. Ärgerlich.

Zwischenzeitlich kamen einige Politiker regelrecht ins Trudeln und wussten nicht mehr ein noch aus bei der Frage: Müssen wir mit diesen Leuten am Ende doch noch reden? Nach dem Zerwürfnis der beiden Vorreiter, Kathrin Oertel und Lutz Bachmann, sollte es dann aber endgültig vorbei sein mit dem Spuk, dachten wir.

Wieder nichts, wie Sie auf Seite 1 gelesen haben. Wie konnte das passieren? Es war doch alles klar! „Islamisierung“, so ein Quatsch, hallte es den Pegiden aus allen Ecken entgegen. Erstens gebe es in Dresden kaum Moslems und zweitens klappe das Zusammenleben überall wunderbar, wo die Einheimischen hinreichend willkommenskulturell und buntgesinnt auftreten.

Nun ja, das erste Argument hatten Spötter frühzeitig damit abgeräumt, dass in Berlin ja auch gegen Walfang und illegalen Elfenbeinhandel demonstriert werde, obwohl die Spree für Wale viel zu flach sei und die letzten märkischen Mammuts lange vor Gründung der Stadt ausgestorben seien.

In den zweiten Einwand gegen Pegida treiben derzeit einige verantwortungslose Plappermäuler tiefe Risse, denn sie berichten uns von Vorgängen, die mit dem Begriff „Islamisierung“ durchaus treffend beschrieben werden könnten.
So verbreiten redselige Medien die Nachricht, ein islamisches Wählerbündnis namens „Ummah“ habe erreicht, dass die Stadt Duisburg „prüfen“ muss, „ob Schwimmzeiten und Schwimmkurse für muslimische Einwohner eingerichtet werden können“. Wie „Der Westen“ berichtet, unterhält jene „Ummah“ eine Kooperation mit der SPD im Duisburger „Integrationsrat“. Integrationsrat! So nennt sich ein Gremium, über welches Vorschläge lanciert werden, wie man die Trennung der Moslems von allen anderen Religionsgruppen und Atheisten bis in die Badeanstalten hinein zementieren kann.

Die Stadtverwaltung will aber nicht so recht. Warum nicht? Wegen der zementierten Trennung? Ach was. Man habe das in der Vergangenheit schon geprüft, Resultat: zu teuer. Die Fenster müssten bei muslimischen Frauenbadetagen blickdicht verhängt werden und das Personal dürfe dann nur aus Frauen bestehen.

„Blickdicht verhängt“ kommen laut dem Hamburger Institut für Lehrerbildung auch immer mehr Musliminnen zur Schule. In den Treppenhäusern der Schulen werde mit einem „Vorbeter“ gebetet und Mädchen, die sich nicht sittsam genug kleiden, würden von islamischen Mitschülern gehänselt. Weibliche Lehrkräfte würden „nahezu täglich“ beleidigt, deutsche Schüler mit dem Wort „Jude“ als Schimpfwort belegt. Bei Letzterem werde „dann allerdings sofort eingeschritten“, versichert ein Vertreter des schleswig-holsteinischen Verbandes der Realschullehrer.

Und jetzt? Hat Pegida etwa doch recht? Natürlich nicht, darf gar nicht sein. Interessant ist allerdings, dass in den besorgten Stellungnahmen diesmal der sonst obligatorische Hinweis fehlt, es handele sich bei den Vorkommnissen selbstverständlich nur um „Einzelfälle, die man nicht verallgemeinern darf“. Das kann nur damit zusammenhängen, dass sich die „Einzelfälle, die man nicht verallgemeinern darf“, derart vermehrt haben, dass man mit dem einst vorgeschriebenen Zusatz einen bitteren Lacher riskiert.

Das macht die Sache kompliziert. Wer hat schon Lust auf einen Berg von Protestschreiben weiblicher Lehrkräfte, die es satt haben, dass ihre täglichen Nöte mit dem Begriff „Einzelfälle“ vom Tisch gefegt werden? Niemand. Also muss dringend eine andere Marschroute her. Damit Pegida und ähnliches Gesocks trotz offenkundiger Problemlage keine Schule machen, muss dafür gesorgt werden, dass die Leute sich nicht trauen, allzu laut und zu öffentlich über die Misere zu reden.
Wie wir das hinkriegen sollen? Ganz einfach, die Lösung ist längst da. Sie kennen sie sogar, haben es womöglich nur noch nicht bemerkt.

In den zahllosen „Deutschland ist bunt“-Reden, die in Dauerschleife durch die Republik raunen, wird neuerdings dauernd vor denen gewarnt, „die unsere Gesellschaft spalten wollen“. Das ist nicht einfach so eine Floskel, das ist ein sagenhafter Schachzug!

Mit der Sprachregelung kann man nämlich jeden, der das problematische Verhalten bestimmter Gruppen kritisiert, zu Boden klatschen. Denn es wird immer jemanden geben, den die Kritik unglücklich macht – und schon ist die da, die „Spaltung“.
Das „Spaltungs“-Verbot ist nichts Geringeres als das Verbot, Massenprobleme, so offensichtlich und beunruhigend sie auch sein mögen, öffentlich zu beklagen, gar politische Konsequenzen zu fordern. Denn ob die Probleme existieren oder nur eingebildet sind, spielt ab jetzt überhaupt keine Rolle mehr. Um die „Spaltung“ zu verhindern, müssen sie beschwiegen oder zumindest kleingeredet werden. Da kann so ein Pegide tausendmal richtig liegen mit seiner Wahrnehmung, er „spaltet unsere Gesellschaft“, basta.

Auf diesem verheißungsvollen Weg der Demagogie kann man gleich noch einen Schritt weitergehen. Die „Frankfurter Allgemeine“ erläutert uns, dass es zwar unangemessen sei, deutsche „Wutbürger“ mit den radikal-islamischen Mördern von Paris und Kopenhagen auf eine Stufe zu stellen. „Doch“, so „FAZ“-Herausgeber Jürgen Kaube, „das kann nicht in den Hintergrund drängen, dass die Taten von Paris und Kopenhagen einem Muster folgen, von dem es auch friedliche Varianten gibt“, nämlich die „Dresdener Demonstrationen“.

Ich weiß, an der Stelle musste ich auch erst mal tief Luft holen. Das hat der wirklich geschrieben? Ja, hat er. Damit Sie das „FAZ“-Kunstwerk im Internet in voller Länge genießen können, gebe ich Ihnen gern die Quelle: Der Artikel erschien am 16. Februar unter der Überschrift „Anschläge in Europa – Woher kommt der Hass?“

Stellen wir uns vor, eine Horde blutrünstiger IS-Schergen fiele in Deutschland ein und gewisse „Dresdner“ gehen empört dagegen auf die Straße. (Können Sie sich nicht vorstellen? Konnten die Syrer vor ein paar Jahren auch nicht.) Nach der Lehre des Herrn Kaube wären die friedlichen Demonstranten dann nur die „friedliche Variante“ der Mörderbanden, gegen die sie auf die Straße gehen, denn „hasserfüllt“ (Kaube) sind beide. Kapiert?

Weil gut und böse, richtig und falsch hier völlig verschwimmen, können wir die Rollen ganz freihändig verteilen. Ein Politiker oder Journalist etwa, der die „Dresdner Demonstranten“ als Nazis, Mischpoke oder Schande abqualifiziert, der will natürlich „versöhnen“ und „Farbe bekennen für Toleranz“. Wenn die solcherart Beschimpften aber mit „Volksverräter“ oder „Lügenpresse“ zurückpoltern, „säen sie Hass“ und wollen „unsere Gesellschaft spalten“.

Was dieser ganze Blödsinn soll? Nun, denken wir mal zu Ende: Wenn das Volk alle Maßstäbe verloren hat, kann es auch nichts mehr beurteilen, nicht mal sich selbst, geschweige denn Politiker oder Medien. Es sinkt hinab zu einer Masse orientierungsloser Trottel, die nur von der Angst getrieben werden, vom Herrn und Gebieter zu den „hasserfüllten Spaltern“ geschlagen zu werden. Ein Traum für jeden Herrscher!

Kann so etwas denn überhaupt gelingen? Wer lässt sich das gefallen? Da brauchen wir uns keine Sorgen zu machen. Hören Sie sich mal die Verrenkungen an, die selbst manche protestierenden Bürger aufführen in dem Bestreben, bloß nicht als „rechts“ bezeichnet zu werden, und Sie sehen: Wir kommen gut voran.

Der Link zu dem hervorragenden Wochenkommentar von Hans Heckel bei der Preußischen Allgemeinen Zeitung funktioniert momentan nicht, daher wurde der gesamte Text plaziert.




Tagesspiegel: Zehn Fragen an den Zeitgeist

– Ist es nicht auch ein wenig seltsam, dass nach dem islamistischen Anschlag auf die Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ der Kampf vor allem gegen die geführt wird, die auf Montagsdemos vor einer „Islamisierung des Abendlandes“ gewarnt haben?

– Ist es nicht auch ein wenig seltsam, Islam und Islamismus strikt voneinander trennen zu wollen, aber die Behauptung, das eine habe mit dem anderen nichts zu tun, als klar widerlegt und naiv zu charakterisieren?

– Ist es nicht auch ein wenig seltsam, dass nun tapfer für die Meinungsfreiheit gefochten werden soll, aber als erstes Erika Steinbach wegen eines Tweets angezeigt wird, in dem sie es angeblich an Mitgefühl für die Opfer habe fehlen lassen?

– Ist es nicht auch ein wenig seltsam, sich vehement gegen den „Lügenpresse“-Vorwurf zu wehren (das Unwort des Jahres), während das Foto vom Trauermarsch in Paris, auf dem angeblich zu sehen ist, wie Spitzenpolitiker Arm in Arm und gemeinsam mit den Massen demonstrieren, offenbar inszeniert wurde?

– Ist es nicht auch ein wenig seltsam, wie Springer-Chef Mathias Döpfner mehr Mut von Journalisten zu fordern, wo doch die Entlassung des ehemaligen Stellvertretenden Chefredakteurs der „Bild am Sonntag“ (BamS), Nicolaus Fest, wegen eines islamkritischen Kommentars erst drei Monate her ist (offiziell muss es natürlich heißen: Nicolaus Fest gehe auf eigenen Wunsch, man habe sich im Guten getrennt, er bleibe dem Haus eng verbunden)?

(Weitere Fragen hier im Tagesspiegel…)




Video: Pegida Dresden vom 7.8.17

Während die halbe Republik im Sommerurlaub weilt, findet auch am heutigen 7. August wieder eine große Pegida-Kundgebung in Dresden statt. Für alle, denen es nicht möglich ist, vor Ort zu sein, gibt es ab ca. 18.40 Uhr wieder eine Übertragung vom Altmarkt.