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ZDF dichtet bei Merkels Türkei-Besuch

Fake News-Reporter Luc WalpotDas ZDF-heute-Journal von gestern Abend brachte zu Beginn einen Beitrag mit einer tränensäckigen, bittstellerischen Merkel, die wieder einmal im Thronsaal Erdogans von einer türkischen Mammutflagge umrahmt wurde, während sie brav ihre Sätze aufsagte. Im Anschluss unterhielt sich Moderatorin Marietta Slomka mit ZDF-Reporter Luc Walpot in Ankara. Es ging den beiden Oberbesorgten um die Frage, ob Merkel dem befreundeten Diktator genügend die Leviten gelesen habe.

Man erfuhr, das sei hinter verschlossenen Türen in der deutschen Botschaft geschehen, indem Merkel sich dort mit Oppositionsvertretern getroffen habe. Darunter ein Vertreter der „christdemokratischen CHP“ (hier im Video bei 4:45 min). Das ZDF will uns wohl damit sagen, die CDU habe in der Türkei eine Art Schwesterpartei?

Zu dumm nur, dass die CHP mitnichten eine christdemokratische Partei ist. Das C im Namen steht für „Cumhuriyet“ und heißt übersetzt „Republikanisch“. Die CHP ist die Partei Mustafa Kemal Atatürks. Der war zwar kein Freund des Islam, aber mit Sicherheit kein Christ, sondern Laizist. Ob durch Slomka & Co. weitere Fake News verbreitet wurden, können nur Leute beurteilen, die nach dem ersten Beitrag nicht konsequent abschalteten.

» zuschauerservice@zdf.de




Bildervergleich-Fake bei „Markus Lanz“ entlarvt

Als es bei Markus Lanz am 26.01.2017 um einen Vergleich der Zuschauerzahlen von Obamas und Trumps Vereidigung geht, spricht Markus Lanz von „offenkundigen Lügen“ seitens des neuen Präsidenten Trump. Gleichzeitig werden die Luftaufnahmen während der Sendung gezeigt, wie sie in den öffentlich-rechtlichen Medien verwendet wurden. Ranga Yogeshwar, der ebenfalls eingeladen und als Trump-Kritiker gilt, wird nach seiner Meinung gefragt. Doch dann passiert offenbar das Gegenteil von dem, was Markus Lanz erwartet hat: Denn Ranga Yogeshwar greift korrigierend ein. Die Bilder seien nicht zur gleichen Zeit geschossen, wie Yogeshwar aufklärt und entlarvt damit die Fake-Nachricht der Öffentlich-Rechtlichen. (Fortsetzung bei Epoch Times, siehe auch dieses CNN-Gigapixelbild von der Trump-Inauguration / Abgelegt unter Lügenpresse und Fake News)




Tagesschau lügt zum 1. Mai

Wer heute vor 20 Uhr bereits Onlinezeitungen gelesen oder Radionachrichten gehört hatte, selbst die des ARD-Senders WDR, konnte nur ungläubig staunen, als in den 20 Uhr Nachrichten der Tagesschau wahrheitswidrig behauptet wurde, dass tausende Demonstranten heute friedlich gegen rechtsextremistische Aufmärsche protestiert hätten. Tatsächlich ist es bei den Protesten zu schweren gewalttätigen Ausschreitungen von linksextremen Autonomen gekommen (Foto), die sämtlich von der Hauptnachrichtensendung des Deutschen Fernsehens verschwiegen wurden.

Der Spiegel berichtet aus Nürnberg, wo der bayrische Innenminister Günter Beckstein auftrat:

Linke und autonome Demonstranten störten Becksteins Rede – auf den bayerischen Innenminister wurden Steine und Flaschen geworfen. Ein Mitglied der Israelitischen Kultusgemeinde sei von einem Wurfgeschoss am Kopf gestreift worden, berichtete Beckstein. Er verurteilte die Ausschreitungen scharf. „Die, die Flaschen werfen, sind auch Verbrecher“, sagte er. Linksextremisten seien genauso schlimm wie Rechtsextremisten.

Die Tagesschau hatte sogar Bilder der Becksteinrede vor Beginn der Ausschreitungen gezeigt, den folgenden Gewaltausbruch aber verschwiegen.

Über eine Parallelveranstaltung in Dortmund meldet der Kölner Stadtanzeiger:

Dortmund – Bei Gegendemonstrationen zu einer Kundgebung von Neonazis ist es am Dienstag in Dortmund zu Ausschreitungen gekommen. Teilnehmer einer Gegenveranstaltung des linken „Antifaschistischen Bündnisses“ zündeten auf einer S-Bahn-Strecke im östlichen Stadtteil Feuer an. Die Bahnstrecke wurde daraufhin schwer beschädigt und auf unbestimmte Zeit gesperrt, wie die Polizei berichtete. Außerdem seien mehrere Fensterscheiben zu Bruch gegangen.

Und etwas ausführlicher die Netzeitung:

In Dortmund wurde eine Demonstration des Antifaschistischen Bündnisses mit rund 600 Teilnehmern gegen 11.30 Uhr vom Versammlungsleiter aufgelöst, da dieser keinen Einfluss mehr auf das Verhalten von Teilen der Teilnehmer hatte. Daraufhin legten nach Angaben eines Bahnsprechers rund 300 bis 400 Autonome Brände an Gleisanlagen, was zu schweren Beeinträchtigungen im Bahnverkehr führte. Auch Straßenbahnen und Busse wurden beschädigt. Zudem wurden Mülltonnen angezündet, es sei auch zu Steinwürfen gegen Polizisten gekommen, hieß es.

Wie wir erfahren haben, ist mindetens eine der durch Brandstiftung beschädigten Bahnstrecken, nämlich die zwischen Unna und Dortmund auch am heutigen Abend noch außer Betrieb. Zahlreiche Bautrupps der Bahn AG bemühen sich, die Strecke wieder befahrbar zu machen, nachdem Gleise durch die Brandeinwirkung verbogen sind und mindestens ein Kabelkasten ausgebrannt ist.

Für Zuschauer der Tagesschau, die vielen Deutschen nach wie vor als die seriöseste Nachrichtenquelle im Lande gilt, haben diese Ereignisse schlicht nicht stattgefunden. Wir wünschen in diesem Sinne weiterhin einen friedlichen 1. Mai!