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Merkels Kumpel wegen Brandstiftung verhaftet

Von MANFRED ROUHS | Das Entsetzen war groß, als in der Nacht auf den 18. Oktober 2018 die Gaststätte „Mangal“ in Chemnitz brannte. Der Sachschaden lag bei etwa einer halben Millionen Euro, das von dem Kurden Mehmet Ali Tomasoglu betriebene Restaurant war ruiniert. 15 Menschen hielten sich zur Tatzeit in den Wohnungen über der gastronomischen Einrichtung auf. Die Polizei ermittelte wegen Brandstiftung und versuchten Mordes.

Politik und Massenmedien hatten im generell des Rechtsextremismus verdächtigen Chemnitz den Kreis der möglichen Täter schnell eingegrenzt: Das waren Neonazis. Wer sonst? Die sozialdemokratische Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig half bereits am Tag nach der Tat bei der Einordnung der Ereignisse: „Was heute Nacht geschehen ist, ist aufs Schärfste zu verurteilen. Wie hasserfüllt, verantwortungslos und feige müssen diejenigen sein, die so etwas tun?“ Michael Kretschmer (CDU) sekundierte und zeigte sich entsetzt über den „fremdenfeindlichen, rassistischen Hintergrund“ der Tat.

Mehmet Ali Tomasoglu wurde solange von einem Politiker zum nächsten herumgereicht, bis schließlich auch Angela Merkel nach Chemnitz kam und ihm – lange vor Corona – die Hand schüttelte. Die Versicherung linderte seinen Schmerz über die rassistische Untat mit der Zahlung von 300.000 Euro.

Falls Angela Merkel ihren alten Kumpel Tomasoglu nochmal würde besuchen wollen, müsste sie sich mittlerweile in die Justizvollzugsanstalt nach Dresden begeben. Denn das vermeintliche Opfer wird der Brandstiftung und des Versicherungsbetrugs verdächtigt und wurde deshalb inhaftiert. Er soll zusammen mit einem 35-jährigen Mittäter den Brand selbst gelegt haben, um die Versicherung abzukassieren (Aktenzeichen: 250 Js 31610/20). Das meldet der „Focus“.

Na sowas aber auch! Damit hat ja nun wirklich niemand rechnen können! Oder?

Einige Chemnitzer fangen jetzt an, Fragen zu stellen. So z.B. diese bei Facebook an die Adresse des sächsischen Ministerpräsidenten: „Herr Kretschmer, wie wäre es mit einer Entschuldigung für die Vorverurteilung für einen angeblich rechtsextremen Anschlag auf das Restaurant?“


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt, vierteljährlich die Zeitschrift SIGNAL herausgibt und im Internet ein Nachrichtenportal betreibt. Der Verein veröffentlicht außerdem ein Portal für kostenloses Online-Fernsehen per Streaming und stellt politische Aufkleber und andere Werbemittel zur Massenverteilung zur Verfügung. Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig.



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Merkur: „Hetzjagd, da sich Täter nicht verstecken und zur Ruhe kommen konnte“

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Am Samstag berichtete PI-NEWS über einen unfassbaren Artikel des Merkur, in dem das heldenhafte Einschreiten Würzburger Bürger gegen den messermordenden Dschihadisten aus Somalia als „Hetzjagd“ diffamiert wurde. „Passanten“ hätten den „mutmaßlichen Täter durch die Straßen gejagt“ und „gar mit Klappstühlen beworfen“. In Würzburg hätten „unfassbare Jagdszenen“ stattgefunden.

PI-NEWS-Leser konnten per email der Redaktion des Merkur ihre Meinung zu dieser unverschämten Beleidigung der couragierten Bürger, die die grausame Messermetzelei des somalischen Moslems durch ihren mutigen Einsatz beendeten, mitteilen. Einer von ihnen, ein Thomas aus Sachsen, übermittelte der PI-NEWS-Redaktion die Antwort, die er erhalten hatte (Auszug in der Überschrift).

Diese kam von Stefan Stukenbrok, dem „Community Manager Deutschland für die Ippen-Digital-Zentralredaktionen“. Der Online-Nachrichten-Verbund Ippen Digital (ID) ist ein Medienriese, zu dem neben dem Merkur und der tz auch die Frankfurter Rundschau, die Hessische Niedersächsische Allgemeine, die Westdeutsche Allgemeine, die Offenbach Post, die Frankfurter Neue Presse und viele andere regionale Online-Zeitungen in Deutschland gehören. Dieser äußerst linkslastige Verbund erreichte im Januar 2020 mit 263,2 Millionen mehr Aufrufe als die Online-Medien von Spiegel und Focus. Nur die BILD hat in Deutschland online mehr Leser. Das Community Management, das dieser Stefan Stukenbrok leitet, moderiert die Kommentarfunktion unter den Beiträgen.

Die Ippen-Digital-Zentralredaktionen beteiligen sich übrigens auch an der Intitative gegen „Hetze im Netz“, bei der Medienhäuser eng mit Staatsanwaltschaften zusammenarbeiten. Der zentrale Ansprechpartner für die Redaktionen, die „in einem schnellen und effizienten Verfahren entsprechende Beiträge auf den von ihnen betriebenen Plattformen zur Prüfung einreichen“ können, ist hierbei die Staatsanwaltschaft München I, die sich davon „eine rasche Verfolgung möglicher Täterinnen und Täter verspricht“. Stefan Stukenbrok engagiert sich hierbei augenscheinlich maßgeblich und veröffentlichte am 10. Juni hierzu einen Artikel beim Merkur.

Dieser Stefan Stukenbrok antwortete dem PI-NEWS-Leser Thomas einen Tag nach dem Anschlag um 15:12 Uhr (Hervorhebung durch PI-NEWS):

Guten Tag XX,

eine Opfer-Täter-Umkehr gab es bei uns nicht, wir schrieben ,,Mutige Passanten stellten sich dem Täter entgegen“. Auch die Worte von Ministerpräsident Söder haben wir wiedergegeben:

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU] äußerte sich auf Twitter zum Eingreifen der Passanten: „Ein großer Dank und Respekt für das beherzte Eingreifen vieler Bürger, die sich dem mutmaßlichen Angreifer entschlossen entgegenstellten. Und allen Rettungskräffen für ihren Einsatz vor Ort.

„Hetzjagd“ halten wir für eine passende und legitime Bezeichnung des Vorgangs, denn der Täter konnte sich ja nicht verstecken und zur Ruhe kommen.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Stukenbrok
Community Manager Deutschland für die Ippen-Digital-Zentralredaktionen

Herr Stukenbrok ist also offensichtlich der Auffassung, dass die Würzburger Bürger dem wahllos messermordenden somalischen Moslem die Möglichkeit hätten geben sollen, sich zu verstecken und zur Ruhe kommen. Wie intolerant, rücksichtslos, kultur-unsensibel und möglicherweise auch rassistisch, dass die Bürger dem Somalier diese Verschnaufpause nicht ließen, sondern ihn „gar mit Klappstühlen bewarfen“ und „durch die Straßen jagten“, was zu „unfassbaren Jagdszenen“ führte.

Man kann Herrn Stukenbrok ja mal fragen, was er wohl glaubt, was dieser im Dschihad-Mordrausch befindliche Moslem gemacht hätte, nachdem er in seinem Versteck zur Ruhe gekommen wäre. Das Messer weglegen und sich entschuldigen? Oder vielleicht doch eher seinen kompromisslosen Dschihad fortsetzen und weiter auf unschuldige Menschen, hauptsächlich Frauen, auch Kinder, brutalst einstechen und das Töten Ungläubiger fortsetzen, wo immer er sie auch fand?

Hier noch einmal zum Beweis der Screenshot der ursprünglichen Originalversion des Merkur-Artikels:

Am Samstag Mittag wurden dann ohne entsprechenden Hinweis entscheidende Veränderungen vorgenommen, die wohl maßgeblich durch den PI-NEWS-Artikel und die entsprechenden email-Zuschriften ausgelöst wurden:

Aus „Passanten hetzen“ wurde „Mutige Passanten stoppen“. Aus „jagten Passanten“ wurde „verfolgten Passanten“. Aus „sie bewarfen ihn gar“, was durch das Wort „gar“ die Empörung über das aus Sicht des Merkur ungebührliche Verhalten der Passanten ausdrückte, wurde „sie bewarfen ihn“, was nun eine positive Beschreibung des plötzlich „mutigen“ Verhaltens darstellt. Aus „unfassbaren Jagdszenen“ wurde „unfassbare Verfolgungsszenen“.

Das Wort „unfassbar“ haben sie also belassen, was noch dem Framing der Ursprungsversion entsprach. Hätte die Merkur-Redaktion ihre zunächst unverschämte Darstellung wirklich entscheidend verändern wollen, dann hätte man auch das Wort „unfassbar“ in beispielsweise „beeindruckend“ verändern müssen. Dies versuchte man dann durch das nachträgliche Einfügen des Satzes „Mutige Passanten stellten sich dem Täter entgegen“ zu erreichen.

Die vorgenommenen Veränderungen wurden wohl auch durch die Erkenntnis ausgelöst, dass man hier in der linksideologisch-manipulativen Berichterstattung weit über das Ziel hinausgeschossen war. Und mit den diffamierenden Formulierungen schließlich auch Migranten beleidigte, die sich unter den couragierten Würzburger Bürgern befanden und nun zu Recht mit der Bayerischen Rettungsmedaille geehrt werden sollen.

In jedem Fall gilt: Der Merkur wurde auf frischer Tat ertappt, das Geschehen auf den Kopf zu stellen, Mitleid mit dem brutalst mordenden dunkelhäutigen Moslem-Täter zu erwecken und die heldenhaft einschreitenden Bürger an den Pranger zu stellen. Durch die entlarvende Reaktion des Herrn Stukenbrok wird die linksgestörte Geisteshaltung bestätigt, die hinter diesem unverschämten Artikel steckt.

Man kann dem Merkur weiterhin seine Meinung mitteilen, insbesondere auch zu diesem Stefan Stukenbrok, der eine entscheidende Position bei der Moderierung des Kommentarbereiches nicht nur des Merkurs innehat:

» info@merkur.de

Trotz aller mehr als verständlichen Verärgerung bitte nicht beleidigen, sondern möglichst sachlich bleiben. Bewirkt meist mehr.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger

PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Kritik am Politischen Islam muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN:HU70117753795954288500000000, BIC:OTPVHUHB. Oder bei Patreon.




Düsseldorf: Journalisten klagen über Polizeigewalt

Von MANFRED ROUHS | Bei einer Demonstration in Düsseldorf am Samstag sollen Journalisten von der Polizei mit Knüppeln geschlagen worden ein. Das meldet die „Rheinische Post“. Der Autor des Berichtes prangert an:

„Ein Fotograf der Deutschen Presse-Agentur berichtete, dass er von einem Beamten mehrfach mit einem Schlagstock geschlagen worden sei. Er berichtete zudem von mindestens einem weiteren Kollegen, der ebenfalls angegriffen worden sei. (…)

Die Deutsche Presse-Agentur protestierte gegen den gewaltsamen Übergriff auf ihren Mitarbeiter und andere Journalisten. dpa-Chefredakteur Sven Gösmann nannte den Vorgang einen ‚nicht hinnehmbaren Angriff auf die Pressefreiheit‘. In einem Schreiben an den zuständigen nordrhein-westfälischen Innenminister Herbert Reul (CDU) forderte er die lückenlose Aufklärung der Geschehnisse. Der Vorsitzende der NRW-SPD, Thomas Kutschaty, kündigte zu dem Vorfall die Beantragung einer Aktuellen Stunde im Landtag an.“

Ein Videobericht des „Blaulichtblogs“ zeigt weite Teile der linken Demonstration, die sich gegen eine Verschärfung des Versammlungsgesetzes in Nordrhein-Westfalen wandte. Neben friedlichen Sequenzen mit Sprechchören und den üblichen linken Losungen ist auch zu sehen, wie einige der insgesamt rund 3000 Versammlungsteilnehmer die Konfrontation mit der Polizei suchen und die Beamten mit Gegenständen bewerfen, beispielsweise mit Bestandteilen der eingesetzten Absperrungen. Mehrere linke Randalierer prügeln mit Fahnenstangen auf die Ordnungshüter ein. Erst danach machen die Beamten von ihren Schlagstöcken Gebrauch.

Nicht zu erkennen ist, wie in dieser Gemengelage sämtliche Journalisten von durchschnittlichen linken Randalierern hätten unterschieden werden können. Von denen, die durch Kameras und andere Ausrüstungsgegenstände sowie durch ihr eher distanziertes Verhalten eindeutig als Journalisten identifizierbar waren, ist offenbar im dokumentierten, nachvollziehbaren Teil des Versammlungsverlaufs niemand geschlagen worden.

Das scheint die SPD und den ihr nahestehenden Teil der Massenmedien nicht davon abzuhalten, die Beamten öffentlich an den Pranger zu stellen und ihnen übertriebene Härte vorzuwerfen.


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt, vierteljährlich die Zeitschrift SIGNAL herausgibt und im Internet ein Nachrichtenportal betreibt. Der Verein veröffentlicht außerdem ein Portal für kostenloses Online-Fernsehen per Streaming und stellt politische Aufkleber und andere Werbemittel zur Massenverteilung zur Verfügung. Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig.




Ertappt: Schleichwerbung gegen die AfD in der Tagesschau

Die Tagesschau verfügt vermutlich über einen großen Fundus an Symbolbildern. Das sind solche, die eine Situation, ein Geschehen oder eine Atmosphäre symbolhaft wiedergeben, typische Elemente davon enthalten. Solche Bilder schaut man sich genau an, bevor man sie einsetzt oder auf Vorrat katalogisiert. Sie sollen ja später schnell zur Hand sein und gut passen.

Man darf also davon ausgehen, dass das Symbolbild für den Lockdown, das die Tagesschau am 31. Mai zeigte, nicht erst am Vorabend aufgenommen wurde, sondern eine entsprechende Vorauswahl durchlaufen hat. Es wurde bewusst fotografiert und bewusst für die 20 Uhr-Nachrichten ausgewählt.

Zu sehen ist für mehrere Sekunden eine menschenleere Stadt, in der Mitte des Bildes eine weiße Säule, auf der, logisch, der Schriftzug „FCK AFD“ geschrieben steht.

Die politische Schleichwerbung (gegen die AfD) bildet bei den Öffentlich-Rechtlichen-Regierungssendern geradezu ein eigenes Genre. Man mogelt sie ein, in Krimis, bei bewusst in Szene gesetzten Kameraleuten, die man sonst nicht zeigt, in Reportagen, selbst bei den Tagesthemen. Und jetzt eben auch in den angeblich neutralen Hauptnachrichten der Tagesschau.

Wir haben das von PI-NEWS immer wieder thematisiert und kritisiert. Das mag einigen der Propagandisten von der Tagesschau einen Tag nach Ausstrahlung der Sendung dann doch noch in den Sinn gekommen sein. Man nahm also die Regierungspropaganda nachträglich aus den Nachrichten heraus, bevor man sie in die Mediathek (bei 9:19 min.) stellte, und setzte ein unverfänglicheres Symbolbild ein. Agitprop-Auftrag erfüllt und nicht mehr nachweisbar.

Der „FCK AFD“-Schriftzug ist in dem ausgewechselten Symbolbild in der Tagesschau-Mediathek nicht mehr zu sehen.

Dankenswerterweise hat ein Leser von PI-NEWS uns einen entsprechenden Screenshot geliefert, sodass die Tagesschau ihren Regierungsauftrag zu Gunsten von Merkels Blockflöten im Nachhinein nicht mehr abstreiten kann. Danke an die Spürnase E. B.!




Offizielle Lügen sind viel gefährlicher als „Fake News“

Von WOLFGANG HÜBNER | Auf der Spur von sogenannten „Fake News“ als angeblich oder tatsächlich erfundenen bzw.  verfälschten Informationen in den Sozialen Medien sind inzwischen ganze Heerscharen von teilweise gutbezahlten Wahrheitsfindern in Aktion. Wobei der Unterschied zwischen diesen und politideologischen Zensoren sich oft genug verwischt. Wer Falschbehauptungen, unzutreffende Beschuldigungen oder erfundene Fakten in die Welt setzt, gehört natürlich korrigiert und notfalls auch zur Verantwortung gezogen. Und es gibt zweifellos auch „Fake News“ in den Sozialen Medien – wie könnte es in einer so mediendominierten Gesellschaft wie unserer auch anders sein.

Sind sie aber auch gefährlich? In der Regel nicht. Denn die gröbsten „Fake News“ können schnell korrigiert werden, weil sie schnell als tatsachenwidrig überführt werden können. Und die feiner gesponnenen „Fake News“ mögen zwar in manchen Fällen einige Wirkung entfalten, werden nach ihrer Korrektur aber nur von kleinen Sekten weiterhin für bare Münze genommen. Kurzum: Die Gefährlichkeit von „Fake  News“ wird stark übertrieben.

Doch wer übertreibt das eigentlich? Es sind oft genau die Medien, die offizielle Mitteilungen von Regierungen oder Institutionen ungeprüft und unkritisch verbreiten. In den allermeisten deutschen Medien ist das schon wegen der politischen Ausrichtung und mangelnden Qualifikation des Personals Normalität.

Um es an einem aktuellen Beispiel zu zeigen: Aktuell melden die Medien, die US-Regierung verzichte auf Sanktionen wegen der deutsch-russischen Gaspipeline „Nordstream 2“. Mit geradezu naiver Freude wird verbreitet, die USA wollten damit „Rücksicht auf einen guten Verbündeten“ nehmen. Große internationale Politik und große ökonomische Interessen als Freundschaftsunternehmen? Wer das glaubt, hält auch den Klapperstorch für einen Babylieferanten. Deshalb wäre es geradezu journalistische Pflicht, danach zu fragen, welchen Preis Deutschland für diese amerikanische Rücksichtsnahme zu zahlen haben wird. Denn eines kann ausgeschlossen werden: Dass diese Entscheidung in Washington keinen Preis für uns haben wird.

Dieses Beispiel ist fast noch eines der harmloseren Art. Gerade in der Viruskrise sind und werden offiziell viele Lügen und Halbwahrheiten von offizieller Seite kommuniziert. Diese werden jedoch nicht in den meinungsbildenden Medien, also vor allem im Fernsehen, kritisch hinterfragt und aufgedeckt, sondern ausschließlich in den Sozialen Medien, in denen das inzwischen noch möglich ist. Die folgenschwere Problematik der neuen experimentellen Impfstoffe würde so gut wie keine Rolle spielen in der deutschen Bevölkerung, gäbe es nicht all die fachlich kompetenten, kritischen Stimmen in den alternativen Internetforen.

Dort finden gewiss auch einige fragwürdige Verschwörungstheorien ihren Ort. Doch viel bedeutender ist dieser Ort als Asyl der Kritik und des begründeten Widerstands. Wo auch sonst wäre das im meinungskonformistischen offiziellen Deutschland auch möglich? Deshalb: Die offiziellen Lügen sind viel zu gefährlich, um aus Scheu vor manchen benachbarten „Fake News“  auf ihre tägliche Korrektur und Widerlegung zu verzichten.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.




Corona: Die verlogenen Sieben

Von PETER BARTELS | Merkel … Söder … Kretschmann … Wieler … Lauterbach …Helge Braun … Laschet … Und ein „Hans im Glück“ …  Sie alle lügen uns seit einem Jahr mit  Corona die Hucke voll: Lockdown-light, Wellenbrecher-Lockdown, Harter Lockdown, Oster-Lockdown, Brücken-Lockdown …

Ausgerechnet das Staatsorgan BILD hat Merkel und die sieben Corona-Zwerge als plumpe Lügenbolde entlarvt. Sie lügen, wenn sie den Mund aufmachen, vor allem, wie es ihnen passt: Mal ist der Inzidenzwert 100, mal 50, mal 35 auf 100.000 Menschen, die sich über Nacht „angesteckt“ haben. Neulich faselte die einst angeblich „mächtigste Frau der Welt“ was von einem Inzidenzwert Null! Weltweit natürlich. Auch wenn die Merkel-Corona um Bankkauffrau Jens Spahn, z.Z. Gesundheitsminister/in, „Muttis“ EU-Gewitterhexe Uschi von der Trümmertruppe bis jetzt nicht mal annähernd soviele Germanen geimpft hat wie der Brexsack Boris Johnson. Oder der Trottel Trump, für dessen Impfstoff-Business sich „Nachfolger“ Sleepy Bummskopf Joe Biden genau dafür von seiner peinlich geschminkten Omma Nancy Pelosi (80) feiern lässt …

BILD „enthüllt“ endlich, was alle (!!) Virologen, Epidemiologen, Ärzte und wahren Experten (auf PI-NEWS, Reitschuster, Epoch Times, Achgut, Tichy’s) seit Wochen und Monaten rauf und runter beten: Corona ist eine hochgepuschte Grusel-Grippe! Immerhin: BILD folgert hier und heute: „Die größten LOCKDOWN MÄRCHEN“. Vorspann: „Es war einmal … Seit November ist Deutschland im Dauer-Lockdown. Mit immer neuen Ausflüchten und Horror-Warnungen verlängern Bund und Länder die Corona-Massnahmen. Die neuesten Begründungen: Durch die Mutante seien Kinder vom Virus besonders stark betroffen …“ Dann geht das Blatt in die Vollen:

Die Lügen-„Omma“…

„Es werden jetzt nicht mehr 90-Jährige sein, die in den Krankenhäusern liegen. Es werden 50-, 60- und 70-Jährige sein.“ (Angela Merkel)

BILD argwöhnt: „Laufen die Krankenhäuser wirklich mit Jüngeren voll? Den wöchentlich erhobenen Angaben des RKI zufolge ist das NICHT der Fall. Demnach sinkt seit Wochen nicht nur die Anzahl hospitalisierter Ü80-Jähriger. Auch in den Altersgruppen 34-59 und 60-79 fällt die Anzahl der Corona-Patienten, die ins Krankenhaus müssen – oder ist auf niedrigem Niveau konstant. Beispiel: Anfang Januar mussten dem RKI zufolge innerhalb einer Woche rund 3800 Menschen zwischen 60 und 79 Jahren ins Krankenhaus. In der ersten Aprilwoche waren es 1160 Bürger. Rund 550 weniger als in der Vorwoche.“

Der Lügen-Flüsterer…

„Ein Dauer-Teil-Lockdown auf hohem Infektionsniveau bedeutet viele Tote“ (Kanzleramtschef Helge Braun)

BILD staunt: „Trotz der Corona-Pandemie sterben in Deutschland derzeit weniger Menschen als in den Vorjahren. Für Mitte März vermeldete das statistische Bundesamt sogar eine Untersterblichkeit von neun Prozent. Auch die leichte Übersterblichkeit im Jahr 2020 ging fast ausschließlich auf die über 80-Jährigen zurück: Senioren, die in schlecht geschützten Pflegeheimen an Corona starben. Doch diese Bevölkerungsgruppe ist zum Großteil durchgeimpft, gegen das Virus immun. [PI-NEWS: Glatte BILD-Lügelei! Wenn man geimpft ist, ist man keineswegs gegen das Virus immun!] BILD unbeirrt weiter: „Erster Effekt: Seit Anfang März sinkt der Anteil der Infizierten, die an Corona sterben.“

Der Lügen-Tierarzt…

Seit Mitte Februar steigt auch die Inzidenz bei unter 15-Jährigen – und zwar sehr rasant!“ (RKI-Chef Lothar Wieler)

BILD weiß: Hinter dem Anstieg vermutet Wieler die Briten-Mutante. Doch Fakt ist: Seit Mitte Februar hat sich die Anzahl der Corona-Tests bei Kindern fast verdreifacht! Es werden so auch deutlich mehr Fälle entdeckt [PI-NEWS: Vor allem die Falsch-Positiven!]. Auch das Robert-Koch-Institut kommt in einer neuen Untersuchung zu dem Schluss, dass Kinder NICHT die Treiber der Pandemie sind. Im Gegenteil: Die Inzidenzen „in den jüngeren Altersgruppen bis etwa 15 Jahre“ steigen erst dann, wenn sie bei Erwachsenen „schon mehrere Wochen erhöht waren“. Selbst in Grundschulen sind Lehrer für „etwa die Hälfte der Ausbrüche“ verantwortlich. Auch in Großbritannien gingen „62 Prozent der Schulausbrüche wahrscheinlich von Lehrpersonal“ aus.

Hans im Glück…

Nebenan, Seite 2, dann breit der siebte Zwerg der Merkel-Corona, Tobias Hans (43), saarländischer „Oberbürgermeister“, den die Verfassung Ministerpräsident nennt (eine Million Einwohner, Hamburg hat mehr…). Hansi will „Lockerungen statt Lockdown“: Theater, Biergärten, Fußball, Muckibuden, wieder offen. Natürlich alles nur mit Mutti-Maske und Geruchs-Abstand … „Keine Lockerungsübungen!“, kräht Bübchen. „Gestern“ wollte er noch „Muttis“ Hammer-Lockdown …. Hier müsste zwangsläufig der lasche Laschet kommen, bei dem nur der Germanen-Vorname „Armin“ was verspricht. Vergessen wir den Büttenredner, er weiß eh nur was er will, wenn er bei „Mutti“ war. Und die will längst die GRÜNE Mini-Merkel Annalena, weil die weiß, dass die Energie aus der Steckdose kommt…

Muss unsereiner BILD jetzt dankbar sein, weil auch bei SPRINGER endlich, endlich die Corona-Wahrheit enthüllt werden darf? Zweifel sind (zwingend) erlaubt. Unsereiner hat diese an sich tapfere Enthüllung „nur“ in BILD-Papier gefunden (hat irgendein Flötenspieler ohne Socken, wie so oft in letzter Sekunde Schiss bekommen??). Leider ist die BILD-Auflage unter seiner Ägide inzwischen von 5,3 Millionen auf deutlich unter 800.000 gestürzt. „BILD-Net“ hat temporär immerhin (?) 500.000 Leser zusätzlich. Wenn gleich davon fast die Hälfte ultralinke Shitstormer von Stasi-Kahane in Lauerstellung sind. Aber beide (bereinigte) Auflagen/Reichweiten zusammen hätten noch eine gewisse Durchschlagskraft gehabt. Hätten …

Lieber Gott…

Und so wundert es unsereinen auch nicht, dass BILD neulich eine der gemeinsten Lügen-Labereien der UNO ohne Wenn und Aber druckte: “Der World Happiness Report 2021“ hat herausgefunden: „Deutsche sind glücklicher als vor Corona. Während das Glücksgefühl in Dänemark, England, Schweden abnahm, stieg Deutschland von Platz 15 auf Platz 7 der glücklichsten Länder der Welt auf … ‚Vermutlich‘ ältere Bürger schätzen das Gefühl, dass sich die Gesellschaft um sie kümmert, ihr Leben geschützt wird…“ Dann die Lüge aller Lügen: „Manche haben dank Videokonferenzen gar mehr Familien-Kontakte als je zuvor.“


 
Eine Bitte, lieber Gott: Schick Pfingsten Deine Feuerzungen noch mal. Der Rest des Gesunden Menschenverstands in Deutschland fleht Dich an…


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Davor war er daselbst über 17 Jahre Polizeireporter, Ressortleiter Unterhaltung, stellv. Chefredakteur, im “Sabbatjahr” entwickelte er als Chefredakteur ein TV- und ein Medizin-Magazin, löste dann Claus Jacobi als BILD-Chef ab; Schlagzeile nach dem Mauerfall: “Guten Morgen, Deutschland!”. Unter “Rambo” Tiedje und “Django” Bartels erreichte das Blatt eine Auflage von über fünf Millionen. Danach CR BURDA (SUPER-Zeitung), BAUER (REVUE), Familia Press, Wien (Täglich Alles). In seinem Buch “Die Wahrheit über den Niedergang einer großen Zeitung” (KOPP-Verlag) beschreibt Bartels, warum BILD bis 2016 rund 3,5 Mio seiner täglichen Käufer verlor. Kontakt: peterhbartels@gmx.de.


 

 




„Woher kommt Ihre Angst vor anderen Meinungen, Herr Restle?“

Hallo Herr Restle, wir kennen uns noch aus gemeinsamen Moskauer Tagen, als Sie dort für die ARD arbeiteten und ich das Focus-Korrespondentenbüro leitete. Wir waren damals per Du, aber da Sie zum „Sie“ zurückkehrten, will ich das auch so halten.

Ich fand es schon damals faszinierend, wie Sie mit doch sehr bescheidenen Kenntnissen des Landes und der Sprache sich ein umfassendes Urteil über Russland zutrauten – doch damit waren Sie bei weitem nicht der Einzige in der Branche.

Wir stehen heute für zwei völlig unterschiedliche, ja ich würde sagen diametral entgegengesetzte Auffassungen von Journalismus.

Sie machen keinen Hehl daraus, für wie wichtig Sie „Haltung“ in unserem Beruf halten. Ich finde auch, dass ein Mensch Haltung haben sollte, wobei mir der Begriff „Rückgrat“ passender erscheint. Denn so, wie Sie den Begriff „Haltung“ benutzen, pervertieren Sie ihn in meinen Augen. Das, was Sie als Haltung bezeichnen, ist eine stramm, wenn nicht radikal linke, ideologische Sichtweise und der Versuch, diese dem Zuschauer aufzudrängen und Andersdenkende nicht durch Dialog und Argumente, sondern Diffamierung mundtot zu machen.

Ich erkenne in Ihren Aussagen ebenso wie in Ihren Moderationen und Beiträgen immer wieder den alten Hegel´schen Leitspruch: Wenn die Realität nicht mit meiner Weltanschauung übereinstimmt – umso schlimmer für die Realität.

Klassisches Beispiel dafür war die Berichterstattung von Monitor über die Randale im Rheinbad in Düsseldorf, wo Sie in meinen Augen so lange an der Realität bastelten, bis diese in Ihr Weltbild passte, und diejenigen, die daran kratzten, als unglaubwürdig diffamierten. Selbst die Polizei. Um nur ein Beispiel von vielen zu nennen.

Wer Sie kritisiert oder Ihnen widerspricht, dem legen Sie schnell das neudeutsche Etikett für Ketzer an: „Rechter“. Kritik an der linken Ideologie, die bei Ihnen allgegenwärtig ist, diffamieren Sie als „Hetze“. Ein Begriff, den in dieser Bedeutung – Kritik an den Regierenden – die Nazis und die Kommunisten geprägt haben. Ich meine die echten Nazis.

Gerade haben Sie einen Tweet veröffentlicht, den ich dreist finde. In meinen Augen beleidigt er die Intelligenz von uns Gebührenzahlern. Sie schreiben: „Wenn die CDU-Fraktion in Sachsen die Erhöhung des Rundfunkbeitrag daran koppelt, welche Äußerungen ich zu machen oder zu unterlassen habe, offenbart sie damit ihre Vorstellung eines staatstreuen Rundfunks wie aus DDR-Zeiten. Dass es dafür Applaus aus der AfD gibt, sagt alles.“

Ich halte das für eine argumentative Nebelkerze. Sie können auf dem Fernsehschirm sagen, was Sie wollen, Herr Restle. Der WDR war auch früher schon links und Monitor ist es auch seit Jahrzehnten und gilt selbst innerhalb des linken WDR intern als Linksausleger (was mich nicht hinderte, Klaus Bednarz als Kollegen sehr zu schätzen). Das Problem ist, dass es anders als früher kein Gegengewicht mehr gibt. Dass fast nur noch Journalisten mit linker bis äußerst linker Haltung wie Sie zu Wort kommen in den großen Anstalten und kaum Konservative oder Liberale.

Ich kann Ihnen auf Anhieb viele linksgrüne Aushängeschilder der öffentlich-rechtlichen Sender nennen, Sie vorneweg. Aber keine Handvoll von der Gegenseite, die oft und offen andere Positionen vertreten.

Diese Einseitigkeit ist eine Pervertierung der großen, wunderbaren Idee des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Kritiker dieser Pervertierung als Feinde der Pressefreiheit hinzustellen, wie Sie das tun, ist extrem zynisch.

Sie unterstellen der CDU-Fraktion in Sachsen, sie offenbare mit der Kritik an Ihnen ihre Vorstellung „eines staatstreuen Rundfunks“.

Wenn das nicht so traurig wäre, wäre diese Aussage von Ihnen besser als fast alle Satire der ARD. Sie scheinen gar nicht mehr wahrzunehmen, als wie staatstreu der öffentlich-rechtliche Rundfunk heute von sehr vielen Menschen wahrgenommen wird. Als Sprachrohr, Oberlehrer und Gralshüter des rotgrünen Neo-Biedermeiers, für den inzwischen auch die große Koalition steht.

Aber da Sie hinter Kritik „Kampagnen“ sehen und diese offenbar danach beurteilen, ob sie Applaus von der AfD bekommt (zu DDR-Zeiten warnte man immer vor Applaus vom Klassenfeind), scheint Ihr Wahrnehmungshorizont wesentlich eingeschränkt. Ihre „Haltung“ erinnert mich an eine Wagenburg-Mentalität, an ein Denken in Schwarz-Weiß. Wer nicht so links ist wie Sie, ist für Sie „Rechter“, was in Ihren Augen wiederum gleichbedeutend scheint mit „Rechtsextremer.“

Journalistisch gesehen ist es mir egal, ob Sie rechts oder links sind. Wir brauchen Journalisten aller Couleur und sie alle sollen zu Wort kommen. Auch Sie! Ihre journalistische Ursünde liegt darin, dass Sie sich ganz offensichtlich im Besitz der Wahrheit wähnen. Dass Sie glauben, es liegt an Ihnen zu urteilen, wer Recht hat im politischen Streit und wer nicht, wer Gut und Böse ist. Ich maße mir das nicht an; ich kann nicht ausschließen, dass Sie Recht haben – und nicht ich. Darum finde ich es so grundsätzlich wichtig, dass die Menschen unterschiedliche Meinungen zu hören bekommen. Insbesondere bei einem System, für das jeder bezahlen muss, ob er will oder nicht. Und genau deshalb finde ich es unerträglich, dass Sie und Ihre tonangebenden linken Mitstreiter in den Anstalten sich im Recht sehen, Ihre Gegner mundtot zu machen. Kritiker und Journalisten, die nicht auf Ihrer Linie liegen, lassen Sie im öffentlich-rechtlichen System erst gar nicht (mehr) zu Wort kommen. Und wenn dann nur in massiver Unterzahl. Sie und Ihre linken Mitstreiter haben den öffentlich-rechtlichen Rundfunk gekapert!

Selbst innerhalb der Sender sehen kritische Geister diese Missstände. Nur haben dort Leute wie Sie ein Klima geschaffen, in dem sich kaum noch jemand traut, diese Kritik offen zu äußern – weil es das Ende der Karriere wäre. Diejenigen, die so stramm auf Linie sind wie Sie, äußern sich immer wieder empört über Vorwürfe, die Meinungsfreiheit sei beschränkt. Sie merken offenbar gar nicht mehr, wie absurd das ist: Wenn ausgerechnet die Linientreuen sagen, dass man alles sagen darf, und gleichzeitig diejenigen, die sich über mangelnde Meinungsfreiheit beklagen, als „rechts“, also rechtsextrem diffamieren. Man muss wohl sehr in einer Ideologie gefangen sein, um diesen Widerspruch nicht zu bemerken.

Woher kommt diese Angst bei Ihnen und Ihren Kollegen vor anderen Meinungen? Warum diffamieren Sie statt zu diskutieren? Sind Sie sich Ihrer „Haltung“ so unsicher? Halten Sie Ihre Argumente für so schwach?

Wenn nicht, dann zeigen Sie doch mal echten Mut – lassen Sie Ihre Kritiker im echten Dialog mit Ihnen Argumente austauschen! Unter fairen Bedingungen!

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

Ich bin mir sicher, dass dies auch für das öffentlich-rechtliche System gelten wird. So schade es um die Idee dahinter ist – so wenig schade ist es um die Karikatur dieser Idee, in die sich die öffentlich-rechtlichen zu einem großen Teil – nicht durchweg – verwandelt haben.

Mit freundlichen Grüßen

Boris Reitschuster

P.S.: Als Reaktion auf diesen Brief schrieb mir ein ausgeschiedener Kollege (m/w) aus einem der großen öffentlich-rechtlichen Sender: „Den Brief an Restle fand ich gut, allerdings war Monitor nicht immer so, in den 70er Jahren unter Claus Hinrich Casdorff galten noch die guten alten Regeln: wenn Sie predigen wollen, gehen Sie in die Kirche…hieß es seinerzeit.“


(Im Original erschienen auf reitschuster.de)




Springer-Verlag plant Flirt-Gestapo!

Von PETER BARTELS | Wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Irrer her… Bei Springer sind es gleich mehrere: Ein „Projektteam“ soll künftig darüber wachen, wer wen anlächelt, sogar anlacht, auslacht. Oder zu laut anspricht, deutsch: anschnauzt! Lachsalve des Gesunden Menschenverstands? Gemach! Erst mal die ernsten Dinge des Seins bei Springer…

Nachricht 1: Die Sabbat-Wochen sind vorbei – BILD-Chef Julian Reichelt (40) ist seit Montag wieder in Amt und Würden. Der V-Mann von PI-NEWS: „Er hat eine längere Mea culpa-Rede gehalten, ansonsten herrscht in der Redaktion der gleiche Ton wie immer“ … Und: „Angeblich hat sich das meiste nicht bestätigt. Es gibt aber auch Untersuchungen, die noch weiter laufen.“

Nachricht 2: Franz Josef Wagner (77) ist von der Corona-Impfe wieder auferstanden. Nachdem der BILD-Postbote sein dünnes Oberärmchen tapfer der Merkel-Spritze hingehalten, dem BILD-Fotografen fürs Foto hergezeigt hatte, schien er über Nacht vom Blitz beim Sch… ( Schluck Grappa) getroffen worden zu sein. Die „Post“ für die allerletzten, flüchtigen Leser fiel plötzlich und unerwartet aus. Mittwoch lallte er aber wieder … über Laschet: „Hätten wir die Pandemie nicht, dann wären Sie der ideale Kanzlerkandidat – in einem Deutschland vor zwei Jahren… Aber wir sind im Krieg. Wir brauchen keinen Netten.“ Donnerstag labert er:Ab morgen darf man in Hamburg, ab 21 Uhr bis 5 Uhr früh, seine Wohnung nicht verlassen … Ausgangssperre großartig … Polizei kontrolliert. Gut so! Wir brauchen jetzt die harte Tour. Nicht öffnen, nicht lockern. Vergesst Ostern, was sind Ostereier gegen Leben.“

Bluse, Beine, praller Po – ein Blick genügt

Jetzt die grotesken Dinge des Lebens – die Deutsche Krankheit. Sie hieß früher „Englische Krankheit“, meinte Rachitis (Knochen-Erweichung). In Deutschland meint sie heute Meningitis (Gehirnentzündung), böser: „Gehirnerweichung“, wie auch PI-NEWS-Leser die Springer-Mail an seine Mitarbeiter deuten dürfen:

Liebe Kolleginnen und Kollegen, nach herausfordernden Wochen haben wir euch … Montag angekündigt, dass wir uns mit dem Thema der Kultur bei BILD keine Zeit lassen wollen. Uns ist klar, dass jeder nur dann täglich sein Bestes geben kann, wenn er sich unterstützt fühlt und Führungskräften sowie Kolleginnen und Kollegen vertraut. Und genau das wollen wir erreichen…

Für jeden „Normalo“ brüllt es aus den Zeilen: Mit KULTUR sind natürlich der Blick auf Bluse, Beine, praller Po gemeint. Jedenfalls wenn sie zu voll, zu lang, zu rund sind. Wenn „Mann“ die Luft anhält, bewundernd die Augen verdreht, ihm ein sanftes „zauberhaft“ raus rutscht. Aber KULTUR meint auch den Ton, die Lautstärke: Nicht Schreien, sondern Säuseln! Wenn die Chefreporter mal wieder im Corona-Home Office auf Recherche machen… Wenn der Text des Redakteurs mal wieder so leer ist wie der Polizeibericht… Wenn die Story mal wieder so lang wie eine chinesische Wandzeitung ist… Demnächst alles KULTUR!! Generation Schneeflöckchen eben… Vor allem Gender statt Gott. Nicht Frau, sondern Männin… Liebet und mehret Euch? Wenns denn sein muss, aaaber mit Gender-Genehmigung.

Die Klugscheißer aus dem Springer-Olymp weiter in „göttlicher Eingebung“ à la Ludwig Thoma:

Als ersten Schritt haben wir zusammen mit Jan Bayer ein Projektteam aufgestellt. Das Team wird geleitet von Christian Fuhrhop, Ulrike Bergler, Sven Rebbert und Cecil von Busse. Sie werden den Prozess für uns strukturieren und gemeinsam mit uns vorantreiben … Den April werden wir für eine Mitarbeiterumfrage nutzen, bei der wir euch um offenes Feedback bitten. Es ist uns wichtig, dass ihr uns hier mit reger Teilnahme unterstützt, damit wir wirklich alle Stimmen und Aspekte berücksichtigen können.

Dann, wie im Roten SED-Journalisten-Kloster in Leipzig gepaukt:

Darüber hinaus werden ergänzend Interviews geführt und Workshops stattfinden…  Am Ende entsteht ein kulturelles Leitbild für unsere Zusammenarbeit und eine klare Sicht auf unsere gemeinsamen Werte, daraus werden wir dann konkrete Maßnahmen ableiten und miteinander umsetzen. Herzliche Grüße, [die Chefredakteur/Innen] Alexandra Würzbach, Carolin Hulshoff , Julian Reichelt, Lars Moll.

Schweizer Weltwoche: „Das ist kein Aprilscherz!“

Sozialistische Semantik, Dialektik, Rabulistik, rotes Herz, was willst du mehr? „Kulturelles Leitbild“ … „Gemeinsame Werte – kennen das nicht schon die meisten Linken im Reichstag aus der DDR? „Konkrete Massnahmen“? Erst Abi-Verbot, dann Bautzen, dann Ausweisung? Übertrieben? Lest Vera Lengsfeld … Oder ein paar der wunderbaren Autoren von Broders „Achse des Guten“… Die Schweizer Weltwoche (sie ist das wahre Schweizer Fenster nach Westen, nicht die NZZ) grinst:

Schluss mit Getuschel im Kopiererraum: Bei Axel Springer sollen Büroflirts künftig gemeldet werden …Man wolle «Gefühle nicht verbieten, zugleich aber transparent damit umgehen» … Die neue Regel wirft Fragen auf: Wer meldet das Gspusi? Die Betroffenen? Die Kollegen? Wem wird es gemeldet? Der Personalabteilung? Dem Chef? Schwarzes Brett? Was, wenn der Chef eine Liaison hat? Reicht eine Meldung? Braucht es Fortschrittsberichte? Wird gar das „Paar des Monats“ gekürt? Sicher ist nur: Der Tratsch wird aufblühen. (Und BILD endgültig verblühen) Ebenso sicher: Dies ist kein Aprilscherz.

In Merkels Demokratur macht man keine Scherze. Und gelacht wird nur im Keller. Oder in die hohle Hand. Guckst Du … den begnadeten Uwe Steimle auf Youtube, lieber PI-NEWS-Leser, der vom Mitteldeutschen Rundfunk (DDR1-Nachfolger) nach „Sibirien“ verbannt wurde, weil … weil … weil …

PS: Unsereiner hätte keine Sabine, keine wunderbaren Söhne John und Ben, wenn‘s seinerzeit ein „Projekteam“ in der BILD-Redaktion gegeben hätte. Und mein Zauberlehrling von damals beichtete mir heute: “Ich wäre gefeuert worden, weil ich eine schöne Volontärin gev … habe!“ Sorry, lieber Gott, aber Deine Pfaffen-Pfeifen haben die Beichte im Beichtstuhl leider abgeschafft… Trotzdem Frohe Ostern!


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Davor war er daselbst über 17 Jahre Polizeireporter, Ressortleiter Unterhaltung, stellv. Chefredakteur, im “Sabbatjahr” entwickelte er als Chefredakteur ein TV- und ein Medizin-Magazin, löste dann Claus Jacobi als BILD-Chef ab; Schlagzeile nach dem Mauerfall: “Guten Morgen, Deutschland!”. Unter “Rambo” Tiedje und “Django” Bartels erreichte das Blatt eine Auflage von über fünf Millionen. Danach CR BURDA (SUPER-Zeitung), BAUER (REVUE), Familia Press, Wien (Täglich Alles). In seinem Buch “Die Wahrheit über den Niedergang einer großen Zeitung” (KOPP-Verlag) beschreibt Bartels, warum BILD bis 2016 rund 3,5 Mio seiner täglichen Käufer verlor. Kontakt: peterhbartels@gmx.de.




Sind Ossis schwer erziehbar?

Von MANFRED ROUHS | Die Otto-Brenner-Stiftung der IG Metall hat eine Studie veröffentlicht, in der sich der Journalismus- und Kommunikationsforscher Dr. Lutz Mükke der Frage zuwendet, warum die Ossis böse sind, schwer erziehbar und für die gesamtdeutschen Qualitätsmedien mehrheitlich nicht wirklich erreichbar. Die Abhandlung unter der Überschrift „30 Jahre staatliche Einheit – 30 Jahre mediale Spaltung“ führt den Untertitel „Schreiben Medien die Teilung Deutschlands fest?“.

Das Glaubwürdigkeitsdefizit der Massenmedien führt der Gewerkschaftsautor im Wesentlichen auf vier Faktoren zurück:

„In den Führungsetagen der wichtigen bundesrepublikanischen Leitmedien sind so gut wie keine Ostdeutschen zu finden.

Fast alle Regionalzeitungen, die im Osten erscheinen, sind in Besitz westdeutscher Medienunternehmen.

In den Chefetagen der großen ostdeutschen Regionalzeitungen sind Westdeutsche ähnlich überrepräsentiert wie vielerorts beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Bei der Ausbildung von Journalist*innen sieht es nicht besser aus: Journalistenschulen bilden kaum Nachwuchs mit ostdeutschem Hintergrund aus.“

Alle vier Feststellungen sind richtig. Und trotzdem ist es offensichtlich falsch, das Glaubwürdigkeitsdefizit des massenmedialen Betriebs, das auf dem Gebiet der ehemaligen DDR zweifellos größer ist als in Westdeutschland, auf Ost-West-Personalfragen zu reduzieren. Wären die Massenmedien mit den gleichen Inhalten insgesamt glaubwürdiger, wenn ein etwas höherer Anteil an Journalisten mit Ost-Biografie sie verbreiten würde? – Wohl kaum.

Der Autor meidet es, sich mit den inhaltlichen Defiziten der Massenmedien und deren kosmopolitischer ideologischer Grundtendenz kritisch auseinander zu setzen. Einer Grundtendenz, die in verschiedenen Facetten ausgeleuchtet und betont wird: mal kosmopolitisch-kapitalistisch, mal kosmopolitisch-spätmarxistisch. Immer aber voll auf Multi-Kulti-Kurs und auf Krawall gebürstet gegen jeden, der die Bewahrung regionaler und nationaler Eigenarten gegen die Vereinheitlicher der Welt auf seine Fahne geschrieben hat.

Die Frage müsste eigentlich lauten: Warum sind viele Wessis so schwer von Begriff und merken immer noch nicht, dass sie verschaukelt werden? Meine Einschätzung lautet: Weil es ihnen noch zu gut geht.

Das kann sich aber schneller ändern als mancher heute noch vermutet. Und dann holt der Westen vielleicht rasanter auf in Sachen Medienskepsis als der IG Metall recht ist!


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt, vierteljährlich die Zeitschrift SIGNAL herausgibt und im Internet ein Nachrichtenportal betreibt. Der Verein veröffentlicht außerdem ein Portal für kostenloses Online-Fernsehen per Streaming und stellt politische Aufkleber und andere Werbemittel zur Massenverteilung zur Verfügung. Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig.




„Meine Kinder sind stolz auf mich, Ihre werden Sie hassen“

Von JÖRG HALLER | Bodo Schiffmann, einer der bekanntesten und vom Mainstrem meistgehassten Corona-Kritiker, meldet sich aus Afrika mit einem Schriftwechsel mit dem ARD-Politikmagazin Report Mainz zu Wort.

Gleich in deren ersten Fragen für ihre nächste Sendung am 9. März wird deutlich, dass es erneut nicht um Information oder Inhalte geht, sondern um eine Kriminalisierung, wenn der Redakteur Christian Saathoff unterstellt (und die falsche Antwort schon in seine Frage packt), Schiffmann würde sich „den Strafverfolgungsbehörden in Deutschland entziehen“ wollen.

Obwohl kein Haftbefehl gegen Schiffmann vorliegt. Was der SWR nicht fragt, aus welchem Grund Schiffmann wohl insbesondere staatliche Einschüchterungen erfährt, indem regelmäßig Drohungen gegen sich und seine Familie eingehen, aus welchen Gründen genau seine Arztlizenz angefochten wird, warum er von einer auf Kurs gebrachten Polizei an simplen Demos gehindert wurde, warum seine Sinsheimer Arztpraxis mit dutzenden Beamten durchsucht wurde und warum ein Bodo Schiffmann – zumindest vorübergehend – überhaupt ins Exil gegangen ist.

Hier der Schriftwechsel (Schreibfehler korrigiert) zwischen Christian Saathoff von Report Mainz und Dr. Bodo Schiffmann, dem wir in Afrika eine Zeit der Erholung und des Abstands wünschen, aber auch eine baldige Rückkehr nach Deutschland:

Am 5. März 2021, 17:12 +0300 schrieb Saathoff, Christian <Christian.Saathoff@swr.de>:

Sehr geehrter Herr Schiffmann,

für das ARD-Politikmagazin REPORT MAINZ berichten meine Kollegin und ich über Auslandsreisen in Corona-Zeiten. Dabei wurde ich auf Ihre Ausreise nach Afrika aufmerksam, über die Sie in Ihrem Telegram-Kanal berichtet haben. Folgende Fragen möchte ich Sie bitten, schriftlich zu beantworten:

1. In welchem afrikanischen Land halten Sie sich derzeit auf?

2. Inwieweit ist Ihr Aufenthalt in Afrika ein Versuch, sich den Strafverfolgungsbehörden in Deutschland zu entziehen?

3. Wie finanzieren Sie Ihren Aufenthalt in Afrika?

4. Planen Sie eine Rückkehr nach Deutschland?

Da wir zeitnahe über das Thema berichten wollen, bitte ich Sie um eine Antwort bis spätestens kommenden Montag, 8.3.2021.

Christian Saathoff

REPORT MAINZ
Südwestrundfunk
Am Fort Gonsenheim 139
55122 Mainz

Und die Antwort von Dr. Bodo Schiffmann:

Lieber Herr Saathoff,

Ihren Fragen kann ich entnehmen, dass ich Ihrer Meinung nach eine Straftat begangen habe, was nicht der Fall ist. Wodurch sich die meisten Ihrer Fragen bereits erübrigen.

Gegen mich liegt kein Haftbefehl vor, insofern besteht bei mir eine Unschuldsvermutung. Oder sehe ich da irgendetwas falsch?

Oh, ich würde mich sehr freuen, Ihnen zu einem ausführlichen Interview zur Verfügung zu stehen, dieses bitte direkt live und per Zoom Konferenz – über die Verletzung der Grundrechte, den Verstoß gegen das ärztliche Gelöbnis seitens der Ärztekammer sowie den Verbrechen an der Menschlichkeit und dem Hochverrat durch die führenden Politiker in diesem Land.

Ferner gebe ich Ihnen gerne Auskunft zur Gefährlichkeit der Impfstoffe, die bereits jetzt zu einer höheren Sterblichkeit führen als die Erkrankung COVID-19 selbst.

Vielleicht sollten Sie langsam aufhören, Propaganda zu betreiben – und stattdessen lieber zu Journalismus zurückkehren. Eine in Deutschland mittlerweile verloren gegangene Ausbildung.

Ich würde Sie bitten, mir eine detaillierte Aufstellung darüber zu geben, wie SIE Ihre letzten Urlaube finanziert haben. Dies würde mich sehr interessieren, da eventuell Gefahr besteht, dass Sie geschmiert wurden.

Sollten Sie Kinder haben, werden diese Sie später fragen, warum sie den Massenmord durch die Impfung nicht verhindert haben. Und warum sie zur Staatspropagandamaschine gehört haben statt zu helfen, die Freiheit der Kinder zu verteidigen.

Für diese Fragen, die sie mir gestellt haben, sollten Sie sich ganz einfach schämen. Aber wahrscheinlich ist ein solches Gefühl Ihnen fremd, sonst hätten Sie diese Fragen überhaupt nicht gestellt. Was ich im Ausland mache: ich schütze meine Kinder davor, dass sie geimpft werden, Masken tragen müssen oder anderweitig seelisch oder körperlich misshandelt werden.

Meine Kinder sind stolz auf mich, Ihre werden Sie hassen.

Liebe Grüße aus dem sonnigen Afrika. Ob ich zurückkehre? In ein Land, was zugelassen hat, dass zwei Diktaturen erfolgreich etabliert wurden – und gerade dabei ist eine dritte zu unterstützen, sind meine Ambitionen nicht besonders groß.

Wenn ich zurückkomme, seien Sie versichert, auch Ihren Namen werde ich nicht vergessen, wenn es darum geht, die Geschichte um die Pandemie vorbehaltlos aufzuklären.

Ihre Anfrage und meine Antwort werde ich selbstverständlich auf meinem Kanal veröffentlichen.

Liebe Grüße,

Ihr Bodo Schiffmann

Man kann gespannt sein, wie sich Report Mainz und die öffentlich-rechtlichen Mainstream-Medien entwickeln, wenn die Stimmung in Deutschland weiter kippt. Werden sie endlich die stichhaltigen Argumente der Kritiker-Bewegung, der vielen Ärzte, Professsoren und Fachleute kommunizieren, die nicht Merkels Einheitsmeinung teilen?

Wird es einen Diskurs mit Pro und Contra, wird es (wie z.B. in Österreich bei Servus TV) überhaupt eine öffentlich Diskussion und die vollständige Information geben? Oder wird man weiterhin alles dämonisieren und deligitimieren, was sich dem Merkel-Söder-Drosten-Kurs nicht unterwirft? Wird auch einmal geprüft, was die Gründe sind, dass es überhaupt so weit kommen muss, dass hunderttausende kluger Köpfe aus Deutschland auswandern?




Vorwärts, Merkels Kampfblatt rudert zurück!

Allmählich reichts auch BILD-Chefredakteur Julian Reichelt: „Verweilverbotszone“ an der Düsseldorfer Rheinpromenade! Von Freitag bis Sonntag ist es Passanten verboten, auf Bänken auszuruhen oder beim Flanieren stehen zu bleiben.

Von PETER BARTELS | „Die Linken, die mit Erich Honecker Bruderküsse ausgetauscht haben, geben sich als Retter der Demokratie“. „Die Journalisten sind nur noch Bodyguards der Regierung“. Redet da der letzte Deutsche mit gesundem Menschenverstand? Nein, der Schweizer Roger Köppel heute um Sieben in Weltwoche Daily…

In der Schweiz wird halt genauso gelogen wie in Deutschland. Doch die Schweizer haben Köppel, den neuen Wilhelm Tell. Die Deutschen? Broder! Immerhin. Aber jetzt steht da plötzlich sogar ein „Linker“ von den Toten auf: Julian Reichelt, Chefredakteur der einst großen BILD, schreibt am Montag: „Der Staat drangsaliert uns, um sein Scheitern zu übertünchen“ … Merkels Kampfblatt BILD rudert zurück!! Ja ist denn schon wieder Weihnachten? Trotz Corona? Gestern erst staunte Burkhard Müller-Ullrich minutenlang auf Achguts Indubio, dem wahren Radio-Nachfolger von Werner Höfers legendärem „Frühschoppen“, Kladde: „BILD ist die einzige Zeitung, die Kritik an der Corona-Politik Merkels übt … Bei sechs Millionen Lesern werden die Politiker das bestimmt ernst nehmen…“

Sechs Millionen? Bei nicht mal mehr 800.000 verkauften Paper-BILD? Beim ewigen Reichweiten-Multiplikator 2,4 bleiben da eher zwei Milliönchen. Aber vielleicht tun die’s ja auch. Jedenfalls nickten der Philosoph Matthias Burchardt, der Publizist Karl Peter Schwarz und Markus Vahlefeld heftig und hörbar beim Sonntags-Thema: Corona-Hysterie … Viren-Faschismus … Cancel-Culture… Jedenfalls warf Montag früh, 4:17 Uhr BILD-Chef Julian Reichelt tatsächlich das nächste Stück Holz ins Feuer: „Stehenbleiben kostet derzeit 50 Euro Strafe, Weglaufen 150 Euro. Unser normales Verhalten im Frühling wird kriminalisiert. Das sträfliche Versagen der Politik bei der Impfstoff-Beschaffung wird entschuldigt und schöngeredet.“

Wolf im Schafspelz 

Bevor der junge Mann (40) zur Sache kommt, zieht er sich den Schafspelz aller Wölfe an: „Nein, niemand hätte sich eine Pandemie dieses Ausmaßes ausmalen können. Aber den Staat, in dem wir derzeit leben, hätte ich mir genauso wenig vorstellen können, mehr noch: Ich hätte ihn für ausgeschlossen gehalten.“ … Die Schafe, die von Anfang an alles „ausgemalt“, sich alles „vorgestellt“, vor allem gewarnt haben, wissen natürlich, dass Reichelt die ewige Lüge aller Lügner lügelt: „Nein, davon habe ich nichts gewusst, ehrlich!“ … Natürlich nicht! Nicht nach Hitlers drittem Reich, nicht nach Honeckers viertem Reich: „Ausgeschlossen“ … Dann listet der „überzeugte Linke“ Reichelt auf: „Polizisten, die auf politische Weisung unbescholtene Bürger jagen und in Lebensgefahr bringen, weil sie zu viel „umarmt“ oder „abgeklatscht“ haben, Hubschrauber, die im Tiefflug Kinder von zugefrorenen Seen treiben und dabei ihr Leben gefährden.“

Natürlich hätte der Chefredakteur auch noch seine Schlagzeilen der letzten Tage zitieren können: „Irre neue Maskenpflicht: Polizei stoppt Jogger und Spaziergänger“ … Oder zum Foto eines Polizeiwagens, der einen jungen Mann jagt: „Das ist Corona-Wahnsinn“ … Oder seine BamS-Schlagzeile vom Sonntag: „50 Euro Corona-Strafe: Wer stehen bleibt, muss zahlen!“… Oder ins idyllische Düsseldorfer Rheinufer-Foto die Amtsschilder geblockt: „Verweilverbotszone, Bitte gehen Sie weiter … Freitag 15 bis 1 Uhr, Samstag/Sonntag 10 bis 1 Uhr“ … Oder zwei Polizisten, die zwei an Münchner Säulen hockende Spaziergänger mit Riesen-Zollstock ob des 1,50 m Abstand bedrohen … Oder das „SPD-Gesundheits-Gespenst“ Lauterbach: „Geschäfte nur für Negativ-Getestete öffnen“ … Oder den CDU-Irren in Honeckers Saarland, der die Werbung für Waren verbietet, die nicht „unbedingt“ zum Leben nötig sind …

Regelwerk des Wahnsinns

Immerhin schreibt Reichelt in seinem „Essay“ (gestern, als BILD noch fürs Volk schrieb, hätte es „Bericht“, „Leitartikel“, in Gottesnamen „Aufsatz“ geheißen, aber heute kommen BILD-Redakteure ja von der hauseigenen „Akademie“ …). Also aus Julians „Essay“:

„Ein Regelwerk … das noch die Vernünftigsten im Land in den Wahnsinn treibt … Seit einem Jahr werden massive Grundrechtsbeschneidungen mit „der Wissenschaft“ begründet – aber die wichtigste Werbekampagne aller Zeiten für die Impfwissenschaft, die uns erlösen kann, ist vergeigt worden … Kein einziger Politiker ist bisher mit gutem Impfbeispiel vorangegangen, stattdessen wird eine dysfunktionale „Impfreihenfolge“ beschworen … Die Friedhöfe sind voller Großeltern, die wir in ihren Heimen nicht beschützt haben. Wer derzeit stirbt, stirbt nicht an einer Krankheit … sondern am politischen Missmanagement des Impfstoff-Wunders … Statt Perspektiven für unser Land zu schaffen, werden wir mit Verboten regiert. Aus Gebüschen springen Polizisten Joggern ohne Maske entgegen. Das ist die Politik der Häscher, die Kanzlerin Angela Merkel und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen angerichtet und zu verantworten haben …“

Dann Reichelts typisch linke Amnesie: Als 2015 Merkel sich außerstande sah, nicht nur nicht Deutschlands Grenzen vor der moslemischen Invasion Millionen junger „Männer“ zu schützen … Nicht mal die deutschen Frauen auf der Kölner Domplatte vor eben diesen Geilhubern; sie wussten halt nicht, dass man in Deutschland nicht vergewaltigen darf, verzeihen die Richter/Innen … Stattdessen behauptet Reichelt arglos:

„Noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik haben wir alle miteinander eine solche Präsenz der Polizei auf unseren Straßen erlebt. Allein diese Präsenz richtet sich nicht vorrangig gegen Kriminalität. Sie soll uns davon abschrecken, gegen die Regeln und Ansichten (nicht mal ordentliche Gesetze) der Kanzlerin zu verstoßen. Man spricht mit uns Bürgern mit der Strenge und Gereiztheit scheiternder Ideologen. Unseren Osterurlaub sollen wir vergessen, wir sollen nicht von den Stränden an Nord- und Ostsee träumen, nicht von den Bergen, wenn wir nicht hören wollen, könne man durchaus auch noch strenger mit uns werden, aber unsere Fragen nach Konsequenzen für die politisch Verantwortlichen sind unerwünscht.“

Deutschland wie es lügt und leidet

Schließlich sein Crescendo-Conclusio:

„Wir erleben derzeit auf schmerzliche Weise: Zwischen Grundrechten und Willkür gibt es keine Pufferzone. Es gibt das eine oder das andere. Was wir an diesem Wochenende auf unseren Straßen mit ansehen mussten, war ein willkürlicher Staat, der Menschen drangsaliert, um das eigene Scheitern zu übertünchen. Ich habe dazu nur einen Satz, eine ganz einfache und sehr klare Forderung: Wir wollen wieder ein Land sein, in dem nicht über uns regiert wird, sondern für uns!“

Es war Jesus, der laut Lucas (Lk 15,1-7) gesagt haben soll: „Ich sage euch: Ebenso wird im Himmel mehr Freude herrschen über einen einzigen Sünder, der umkehrt, als über neunundneunzig Gerechte, die es nicht nötig haben umzukehren.“ Ja … Ja … um Deines Vaters Willen, ja, lieber Jesus. Aber was macht unsereiner mit einem Wolf im Schafspelz, der es nicht mal schafft, seinen Grappa-Greis beim Lügen zu ertappen, ins verdiente Heim steckt? „Postbote“ Wagner faselt heute:

„Lieber AstraZeneca-Impfstoff, eine Million Impfdosen liegen herum … Alle wollen nur Kaviar und nicht einen Impfstoff wie aus dem Discounter… Glauben Sie mir, es ist mir egal, wer mich rettet. Biontech, Moderna oder AstraZeneca … Ich bin 70, ich warte … auf eine Impfung… Ich würde mich sofort mit AstraZeneca impfen lassen … Husten, Fieber, Gelenkschmerzen … Jede Impfung nehme ich, um noch ein paar Jahre zu leben. Herzlichst, Ihr Franz Josef Wagner“

Der Alte Fritz mag verzeihen, dass ich ihn, wie einst der Kintopp, verballhorne: Hunde wollt ihr ewig lügen? Der Greis Wagner ist nicht 70, er ist 77 (im August 78) … Und er vergöttert Angela Merkel: „Ich mag sie, ich mag sie sehr …“. Seine Kanzlerin, die heutige Plumpabacke, frühere Propaganda-Plautze Honeckers, liest Wagner „sehr gerne“. Sagte sie mal. Deutschland, wie es lügt und leidet…


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Davor war er daselbst über 17 Jahre Polizeireporter, Ressortleiter Unterhaltung, stellv. Chefredakteur, im “Sabbatjahr” entwickelte er als Chefredakteur ein TV- und ein Medizin-Magazin, löste dann Claus Jacobi als BILD-Chef ab; Schlagzeile nach dem Mauerfall: “Guten Morgen, Deutschland!”. Unter “Rambo” Tiedje und “Django” Bartels erreichte das Blatt eine Auflage von über fünf Millionen. Danach CR BURDA (SUPER-Zeitung), BAUER (REVUE), Familia Press, Wien (Täglich Alles). In seinem Buch “Die Wahrheit über den Niedergang einer großen Zeitung” (KOPP-Verlag) beschreibt Bartels, warum BILD bis 2016 rund 3,5 Mio seiner täglichen Käufer verlor. Kontakt: peterhbartels@gmx.de.




Warum verschwand WDR-Interview mit brisanter Laschet-Äußerung?

Warum ließ NRW-Ministerpräsident Armin Laschet im Sommer 2018 den Hambacher Forst räumen? Um der Kohleindustrie, um RWE, das Abbaugebiet zugänglich zu machen? Um die eingesetzten Polizisten nicht länger den gewalttätigen Linken auszusetzen, die sie mit Stahlkugeln beschossen? Oder trieb ihn die Waldbrandgefahr um, weil die „Aktivisten“ immer wieder unerlaubt Lagerfeuer angezündet hatten?

Welcher Grund war es wirklich? Am Freitag ist bekannt geworden, dass Laschet später in einem Video sagte, er hätte einen Vorwand gebraucht, um den Hambacher Forst zu räumen. Der Vorwand war die Waldbrandgefahr. Und das fand Eingang in ein WDR-Interview mit Laschet im Jahre 2019, das dann noch wenige Stunden in der Mediathek abrufbar war, bevor es auf Nimmerwiedersehen im Nirvana entschwand.

Die WELT berichtet jetzt unter Berufung auf den Spiegel, dass „journalistische Mängel“ als Grund für das Entfernen angegeben wurden:

Laschet äußerte im Video angeblich, die Räumung des Hambacher Forsts für das RWE-Braunkohlegebiet habe er 2018 unter „einem Vorwand“ veranlasst. Bis zu dem Zeitpunkt hatte die Landesregierung Brandschutz als Grund für die Räumung benannt.

Gelöscht wurde der Beitrag damals wegen angeblicher journalistischer Mängel. […] Beim Entfernen des Radiobeitrags aus der Mediathek soll auch WDR-Programmdirektor Jörg Schönenborn eine Rolle gespielt haben, dies legt eine interne Mail nahe. Der hausinterne Justiziar des WDR hatte jedoch zuvor geurteilt, das Informationsinteresse könne es rechtfertigen, die Äußerung Laschets zu publizieren.

Ein hausinterner Schlichtungsausschuss des WDR sah dies allerdings anders, der Beitrag wurde in seinem Abschlussbericht als „journalistisch einwandfrei“ bezeichnet. Vielleicht waren die „journalistischen Mängel“ ja der Art, dass hier ein Mitarbeiter nicht die politisch korrekte Berichterstattung im Auge hatte, wie sie üblich war und ist, und sein Bericht nicht in den Filz von Macht und Medien passte, der die linken WDR-Journalisten allesamt bestens mit einem guten Gehalt versorgt. Wir wissen es nicht. Man kann aber fragen:

Aus welchem Grund ließ Armin Laschet 2018 den Hambacher Forst roden? Stimmt es, dass die Waldbrandgefahr nur ein Vorwand war? War es für ihn relevant, dass die grünen Terroristen Polizisten zu ermorden versuchten (oder nicht)? Hat Laschet sich für das Entfernen des Interviews eingesetzt, in dem auf seine Äußerung, er brauche einen Vorwand zum Räumen, Bezug genommen wurde? Hat WDR-Programmdirektor Jörg Schönenborn die Äußerung von Laschet entfernen lassen oder wer war es? Was ist der offizielle Grund für die hausinterne Zensur zugunsten der politisch Mächtigen?

Fragen kann man an die CDU-Zentrale richten, an die NRW-Landesregierung und natürlich an den WDR. Antworten an unsere Leser werden wir hier gerne auf PI-NEWS veröffentlichen.

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