- PI-NEWS - https://www.pi-news.net -

Indien-Terroristen wurden in Pakistan trainiert

[1]Der 21-jährige, fließend englisch-sprechende Ajmal Amir Kasav ist der einzige lebendig festgenommene Attentäter der Terroranschläge in Mumbai (Bombay). Er hat mittlerweile gestanden, zusammen mit den anderen neun Terroristen in Pakistan ausgebildet worden zu sein.

Die Gruppe sei in einem Trainingslager der radikal-islamischen Organisation „Lashkar-e-Toyba [2]“ in Pakistan auf die Anschläge vorbereitet worden. Der Befehlshaber der Attentate habe ihnen eingeschärft, „bis zum letzten Atemzug zu töten“. Nach den in der NZZ-veröffentlichten Angaben [3], erhielt jeder Attentäter sechs oder sieben Magazine mit je 50 Kugeln als Munition, dazu je acht Handgranaten, ein Schnellfeuergewehr, eine Automatikwaffe und Trockenfrüchte als Proviant.

Like

Grausame Leichenfunde nach Terrordrama

geschrieben von PI am in Indien,Islam ist Frieden™,Israel,Justiz,Menschenrechte | Kommentare sind deaktiviert

[4]Nach den schrecklichen Tagen des blutigen Terrors in Indien, untersuchen jetzt Ärzte die getöteten Opfer [5]. Die Pathologen sind schockiert über den Zustand der in Mumbai (Bombay) gefundenen Leichen. Offensichtlich wurden diese vor ihrem Tod grausamst gefoltert und kaltblütig exekutiert. Am brutalsten ermordet wurden die getöteten Juden.

Ein Arzt meinte, er hätte in seinem Leben schon viele Leichen autopsiert, aber so etwas, wäre ihm noch nie begegnet:

„Es war sehr eigenartig. Ich habe so viele Leichen in meinem Leben gesehen, doch jetzt wurde ich traumatisiert. Der Körper eines Bombenanschlagsopfers wäre vielleicht zerfetzt worden und ein sehr schockierender Anblick gewesen. Aber die Leichen der Opfer dieser Anschläge trugen Spuren eines so gewalttätigen Häuserkampfes, dass ich es immer noch nicht in Gedanken oder Worte fassen kann.“

„Es war offensichtlich, dass die Mehrzahl der Toten gefoltert wurde. Was mich am meisten schockierte, waren die augenscheinlichen Anzeichen dafür, dass die Geiseln offenbar kaltblütig exekutiert wurden.“

Ein anderer Arzt fügte hinzu, am brutalsten, wären die jüdischen Todesopfer gefoltert worden:

„Von allen Leichen, trugen die israelischen Opfer die meisten Folterspuren am Körper. Es war klar, dass sie bereits am 26. getötet worden waren. Es war offensichtlich, dass sie gefesselt und gefoltert worden waren, bevor man sie tötete. Es war so übel, dass ich mir die Details gar nicht mehr vorstellen will.“

Auf die Israelis wurde gezielt Jagd gemacht. Man tötete sie bereits am ersten Tag, weil es zuviel internationales Interesse geweckt hätte, sie längere Zeit als Geiseln zu halten.

Neben den schrecklichen Folterzeugnissen an den Opfern, stellte sich heraus, dass die Geiselnehmer in den Hotels Oberoi und Taj Mahal auch keinen schonungsvollen Tod erfahren haben. Die Polizei muss sie bei der Stürmung so brutal hingerichtet haben, dass sie kaum noch identifizierbar waren. Einem der Terroristen wurde beispielsweise in beide Augen geschossen.

Gefragt, ob man die Geiselnehmer nicht auch lebend hätte fassen können. meinte ein Verantwortlicher der Einsatzkräfte:

„Unko bachana kaun chahega (Wer hätte die retten wollen)?“

Like

Der Sohn des Rabbis von Bombay ist jetzt Waise

geschrieben von PI am in Indien,Islam ist Frieden™,Israel,Terrorismus | Kommentare sind deaktiviert

[6]Mosche (Moses) Holtzberg ist seit den Terror-Anschlägen in Indien ein Waisenjunge [7]. Der kleine Moschele (Foto) stand mit blutbespritzter Hose neben seinen toten Eltern, Rivkah (26) und Rabbi Gavriel Holtzberg (29), als das Kindermädchen den Jungen wie durch ein Wunder vor den Bombay-Terroristen, die das jüdische Gemeindezentrum überfallen und fünf Israelis getötet [8] hatten, retten konnte.

Am Freitag wurde Mosche gerade mal zwei Jahre alt. Seine Mama und sein Papa konnten leider nicht mehr mit ihm feiern. Rabbi Holtzberg war seit fünf Jahren in Bombay tätig und für seine Gastfreundschaft bekannt. Offenbar wurde das etwas abgelegene jüdische Gemeindezentrum bewusst als Anschlagsziel ausgewählt.

Like

Der Westen ist an allem Schuld

geschrieben von PI am in Algerien,Indien,Islam ist Frieden™,Terrorismus | Kommentare sind deaktiviert

[9]Schuld an den Terroranschlägen in Indien ist natürlich nicht der Islam oder die armen Muslime, die jetzt mit den Attentätern wieder so böse in einen Topf geworfen werden [10]. Schuld ist der „selbstgefällige“ Westen, der alles seinem Kolonialismus zuzuschreiben hat, findet der algerische Schriftsteller Yasmina Khadra (Foto). Der Schweizer Tages Anzeiger [11] gibt ihm eine Plattform für seine Irrungen und Wirrungen.

Yasmina Khadra fabuliert:

„Die Menschheit hat einen solchen Grad von Dummheit erreicht, dass sie nicht mehr zwischen Gut und Böse zu unterscheiden weiß. Der Westen, der sich immer nur für Abweichler interessiert, ist übrigens nicht unschuldig daran, dass Menschen durch einen lauten Knall auf sich aufmerksam machen wollen.“

Gäbe es keine andere Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen, als hunderte Menschen brutal zu ermorden? Aber wenn die islamischen Täter wieder zu den armen Opfern gemacht werden, findet sich auch dafür eine Erklärung: Der Westen hat dem Orient die Kultur zerstört und die Muslime zu Zombies gemacht.

„Wir sind zu Zombies geworden, die nicht mehr wissen, wo sie ihr Heil finden können. Wir sind überzeugt, dass die Jagd nach Profit die einzige Form des Überlebens ist, und fallen zurück in tierische Verhaltensweisen. Kultur? Die Kultur gibt es nicht mehr, nur noch ein Zerrbild davon. Sogar die Philosophen sind aus intellektueller Faulheit in das Spektakel ausgewichen. Die Welt denkt nicht mehr nach, sie setzt sich bloß noch möglichst provokative in Szene.“

(…)

„Auf der einen Seite ihr Westler, die ihr überzeugt seid, dass ihr die Aufklärung auf eurer Seite habt, auf der anderen der Orient in der Finsternis.“

Für die Attentäter dagegen hat der Schriftsteller vollstes Verständnis:

„Ich bin kein Hellseher, bloß ein Beobachter. Wenn ein Kleinkind auf einen Treppenabsatz zukrabbelt, dann wissen Sie ganz genau, dass es hinunterfallen wird, wenn Sie nichts dagegen unternehmen. Das ist alles. Der Westen sieht immer nur, was ihm passt.“

Der Orient ist „entschuldbar“, weil er immer noch unter der Vergangenheit westlicher Unterdrückung leidet:

„Diese Gesellschaften sind in der Regel noch ganz benommen von einer langen kolonialen Dunkelheit. Während der ausländischen Besatzungszeit haben sie die alten Maßstäbe, die ihre Kraft und Weisheit darstellten, verloren. Das hindert sie daran, die Verantwortung für sich selbst zu übernehmen.“

Handeln muss daher selbstverständlich wie immer nur der Westen, und Islam heißt Frieden™:

„Der Westen neigt dazu, in diesen gefährlichen Ländern Marionetten an die Macht zu katapultieren. Die betroffenen Völker sind aber nicht blöd. Warum hat man zum Beispiel in Afghanistan nicht einfach den König wieder eingesetzt? Das wäre die beste Lösung gewesen. Afghanistan ist eine Nation, die auf Stammesstrukturen aufbaut. Jeder Stamm hat zu seinem Oberhaupt ein Verhältnis wie zu einem König. Anstelle des Königs hat der Westen aber eine Marionette zum Staatschef gemacht.“

(…)

„Schluss mit den Zerrbildern. Islam gleich Terrorismus? Nein. Der Islam ist keine kriegerische Ideologie, sondern eine vierzehn Jahrhunderte alte Religion, die je nach Intelligenz und Intensität des Glaubens praktiziert wird. Die arabische Welt, die muslimische Welt an sich ist keine Bedrohung für den Westen. Ihre Völker haben viel zu viele eigene Probleme, als dass sie sich mit Angriffsstrategien gegen den Westen beschäftigen würden. Heute wird im Westen selbst mit der Angst regiert. Man beschwört eine enorme Bedrohung herauf, die den Verstand der Wähler im entscheidenden Augenblick lähmt, damit sie für einen Beschützer stimmen und nicht für einen weisen Anführer.“

Zumindest auf einen (An-)Führer im islamisch-weisen Sinn, sollten wir bei aller Anpassung dann doch lieber verzichten.

Like

Mumbai (Bombay): Fünf jüdische Geiseln sind tot

geschrieben von PI am in Indien,Islam ist Frieden™,Israel,Terrorismus | Kommentare sind deaktiviert

[8]In der indischen Metropole Mumbai (Bombay) hat die Polizei mittlerweile das Jüdische Zentrum, das immer noch in der Gewalt der Terroristen war, gestürmt [12] und drei der Geiselnehmer erschossen. Sieben jüdische Geiseln waren gestern Abend aus dem Gebäude befreit worden. Die fünf restlichen Geiseln waren heute bereits tot, darunter der Rabbi und seine Frau [13] (Foto). Für Juden kennen islamische Terroristen keine Gnade.

Der stellvertretende Missionschef der israelischen Botschaft, Eli Belotsercovsky, sagte:

„Die Leichen von fünf Geiseln sind gefunden worden. Sie sind alle israelische Staatsbürger.“

Der israelische Diplomat Haim Choshen bestätigte [13] diese Aussagen. Zu den Toten gehören demnach Rabbi Gavriel Holtzberg und seine Frau Rivka.

Like

Indien erst Anfang einer neuen Terrorwelle?

geschrieben von PI am in Indien,Islam ist Frieden™,Terrorismus | Kommentare sind deaktiviert

[14]Die blutigen Anschläge in Indien, sind mehr als lokale Guerilla-Angriffe. Die Art und Weise, wie die jugendlichen Täter gehandelt haben und organisiert waren, weist eher darauf hin, dass ein noch viel größeres Netzwerk – Al Kaida – hinter der Planung steht. Ein Netzwerk, das gezielt gegen den Westen kämpft und sich nicht auf eine Region beschränkt, sondern global vorgeht. Genau so global muss daher auch die Bekämpfung des Terrorismus sein, findet der sonst nicht gerade für inkorrekte Ansichten bekannte Journalist und Terrorexperte Rolf Tophoven im Gespräch mit Blick [15].

Tophoven ist überzeugt, dass die Attentate nur auf den ersten Blick wie Guerilla-Angriffe aussehen. Dahinter steckt aber mehr.

Diese Anschläge waren hochprofessionell vorbereitet, langfristig geplant und koordiniert. Die Orte wurden sorgfältig ausgewählt. Das waren keine ziellosen Angriffe. Es zeigt einmal mehr die Verletzlichkeit der modernen Millionenstädte. Terrorismus findet immer in den Städten statt.

Der Kampf der Drahtzieher richtet sich gegen den als dekadent empfundenen Westen. Die Hintermänner von „Deccan Mudschahidin“ sind Leute von Al Kaida.

Mit Luxushotels haben sie aus ihrer Sicht Symbole der westlichen Dekadenz angegriffen. Zudem sollte hier die Anzahl der Todesopfer möglichst hoch sein. Mit Bomben, Schießereien und Geiselnahmen haben die Terroristen das klassische Instrumentarium ausgenutzt.

Dazu bekannt hat sich die Gruppe „Deccan Mudschahidin“. Bisher war sie unbekannt. Es handelt sich offenbar um radikale Islamisten. Sie kämpfen gegen die Hindu-Übermacht in Indien. Eine Verbindung zur Al Kaida liegt in der Professionalität der Anschläge. Denn es waren beachtliche Vorbereitungsmaßnahmen notwendig, um diese Attacken durchzuführen. So oder so destabilisieren die Terroristen die Region. Das will auch Osama Bin Laden.

Durch die Drahtzieherschaft des Terrornetzwerks wird klar, dass die Gefahr nicht lokal auf Indien begrenzt ist.

Es ist sicher richtig, dass die USA die Sicherheitsmaßnahmen in ihren Städten sofort erhöht haben. Die Anschläge zeigen, dass die militanten Islamisten auf der ganzen Welt sehr gut aufgestellt sind. Der Terrorismus muss daher weiterhin vehement bekämpft werden – und zwar global.

Wie diese Bekämpfung aussehen soll, führt Tophoven nicht weiter aus, das wäre dann vermutlich wieder zu inkorrekt. Außerdem haben die Islamisten, ja auch grundsätzlich gar nichts mit dem Islam zu tun.

Like

Die Angst der Moslems vor den Ungläubigen

geschrieben von PI am in Indien,Islam | Kommentare sind deaktiviert

[10]Die Toten des Blutbades [16] sind noch nicht gezählt, schreibt Spürnase Crashtest-Dhimmi, da sorgen sich Indiens Muslime schon um ihren Ruf und ihre Sicherheit. Man habe Angst vor Generalverdacht und fürchte Racheakte radikaler Hindu-Organisationen, erfahren wir [17] aus der Islamischen Zeitung. Die Moslems, eh die Ärmsten der Armen, sind die eigentlichen Opfer der Terroranschläge.

Indiens Muslime sind die großen Verlierer der Ausweitung des Terrorkampfes muslimischer Extremisten auf den Subkontinent.“ Denn die Gewaltbereitschaft einer kleinen radikalen Minderheit gefährde langfristig den Status der zweitgrößten muslimischen Gemeinschaft der Welt. Für Indiens Muslime sei diese Entwicklung besonders tragisch, da sie ohnehin zu den am meisten benachteiligten Bevölkerungsschichten zählten.

Unter Indiens Hindu-Mehrheitsbevölkerung breite sich immer mehr eine anti-muslimische Stimmung aus. Schon nach Terroranschlägen in Ahmedabad im Juli 2008 hätten sich viele muslimische Inder in ihrer persönlichen Sicherheit bedroht gefühlt und sich als „Bürger zweiter Klasse“ empfunden. Hindu-Nationalisten schürten Hass und Abneigung gegenüber der religiösen Minderheit. So erklärte der Ministerpräsident des Bundesstaates Gujarat, Narendra Modi öffentlich: „Nicht jeder Muslim ist ein Terrorist. Aber jeder Terrorist ist Muslim.“

Viele Muslime fühlten sich in den letzten Monaten in der Öffentlichkeit argwöhnisch beobachtet. So genüge es schon, in öffentlichen Verkehrsmitteln hastige Bewegungen zu machen, um verdächtig zu erscheinen. Daher zögen sich Muslime immer mehr ins Privatleben und in ihre religiöse Gemeinschaft zurück.

Der ganze Artikel kommt aus ohne ein Wort des Bedauerns oder der Anteilnahme für die Opfer (die tatsächlichen Opfer, die zerrissenen und verstümmelten). Stattdessen trieft er vor Selbstmitleid für die Umma, deren Mitglieder darunter leiden müssten, dass andere Mitglieder im Namen der gemeinsamen Religion den Heiligen Krieg führen.

In einem im Jahr 2007 bekannt gewordenen vertraulichen Regierungsbericht wurde festgestellt, dass 31 Prozent der Muslime in Indien unter der Armutsgrenze lebten. Ein Viertel aller Kinder besuche nicht die Schule, die Hälfte aller Frauen könne nicht lesen und schreiben. Auch fehle es meist an angemessener Wohnung, Gesundheitsbetreuung und Arbeit.

Und wie viele nicht-moslemische Inder leben unterhalb der Armutsgrenze? Was soll das in diesem Zusammenhang überhaupt bedeuten? Dass es eine zwangsläufige Folge dieser Zustände ist, dass Blutbäder an Unschuldigen verübt werden?

Das Essen kommt einem hoch angesichts dieser Gefühlskälte und dieses Selbstmitleids…

(Spürnase: Crashtest-Dhimmi)

Like

Blutbad in Mumbai (Bombay)

geschrieben von PI am in Indien,Islam ist Frieden™,Terrorismus,Westen | Kommentare sind deaktiviert

[16]Die indische Finanz- und Filmmetropole Mumbai (Bombay) ist Ziel einer ganzen Anschlagsserie gegen Touristen und Einheimische geworden. Mindestens 80 Menschen starben bei Schießereien und Explosionen in Luxushotels, einem Touristen-Café, einem Kino, Bahnhöfen und Krankenhäusern. Noch ist die Lage nicht unter Kontrolle und weitere Angriffe sind im Gange [18].

Update: Hinter den Attentaten stecken islamische Extremisten [19]. Die muslimische Kämpfergruppe „Deccan Mujahedeen“ hat sich zu den Anschlägen bekannt.

Etwa 250 Personen wurden verletzt [20]. Die Attentäter machen gezielt Jagd auf ausländische Gäste, insbesondere auf Briten und Amerikaner.


Größere Kartenansicht [21]

Offenbar ist die Lage nach wie vor nicht unter Kontrolle. Es wird von weiteren Schießereien berichtet. „Die Halle des Taj-Hotels wird beschossen. Wir wissen nicht, wie viele Menschen im Hotel sind“, sagte ein Polizeisprecher. Auf Fernsehbildern waren Schüsse auf das Taj und das Hotel Oberoi zu sehen. Menschen wurden aus dem Oberoi in Sicherheit gebracht, einige Verletzte in vergoldeten Gepäckkarren transportiert.

Fernsehberichten zufolge wurden auch ein Restaurant, Bahnhöfe und Krankenhäuser mit automatischen Waffen beschossen. Es sei auch mindestens eine Handgranate geworfen worden. „Sie stürmten den Bahnsteig eines Bahnhofs und fingen zu schießen an“, sagte Bahnpolizeichef A.K. Sharma. Ein Bewohner berichtete zudem von einem Auto, das in der Nähe des Flughafens explodiert sei.

Der Nachrichtensender CNN-IBN berichtete, eine Tankstelle in der Stadtmitte sei in die Luft gesprengt worden. (Quelle: SpOn [18])

Offensichtlich richteten sich die Angriffe auf Ziele, wo sich besonders viele Touristen und Geschäftsleute aus dem Westen aufhielten. Die Terroristen hätten gezielt nach Briten und Amerikanern gesucht. Ob sich auch Deutsche unter den Todesopfern befinden, ist bisher nicht bekannt. Unter den von den Terroristen bedrohten Gästen ist die deutsche Europa-Parlamentarierin Erika Mann [22] (SPD).

Aktuelle Bilder zum Geschehen:

Like

Piratenjäger am Horn von Afrika

geschrieben von PI am in Afrika,Deutschland,EUdSSR,Großbritannien,Indien,USA | Kommentare sind deaktiviert

[23]Seit einiger Zeit [24] spielen sich auf den Meeren Szenen ab, die wir eigentlich nur von Geschichten aus vergangenen Zeiten kennen. Moderne Piraten aus Somalia machen Jagd auf kostbare internationale Beute, besonders gern auf Frachtschiffe. Erst kürzlich [25] wurde das größte je gekaperte Schiff entführt, ein Öltanker gigantischer als ein Flugzeugträger. Bisher haben die high-tech Seeräuber 24 Millionen Euro Lösegeld erpresst [26]. In dieser Schatzjäger-Situation, juckt so manchen die Lust auf Piratenjagd. Bereits ist ein Wettkampf unter den Nationen erkennbar, doch den Flotten sind die Hände gebunden, besonders der deutschen.

Fürchten [27] müssen sich die Seeräuber bisher allenfalls vor den Indern, den Amerikanern und gegebenenfalls von den Briten. Zwar titelte die ARD vor Kurzem freudig: „Deutsche Fregatte schlägt Piraten in die Flucht [28]„, doch ist diese Fregatte ein zahnloser Tiger. Die Bundeswehr darf nämlich die Piraten nur jagen, nicht gegen sie kämpfen [27].

Die Deutschen werden wohl noch bis zum 8. Dezember zuwarten müssen, bis die Bundeswehr die Piraten am Horn von Afrika im Rahmen des EU-Mandats verfolgen und – gesetzt der Fall, der Bundestag erteilt ihr die Lizenz dafür – bekämpfen darf. Bis dahin kann sie bestenfalls mit ihren Helikoptern die Piraten in die Flucht treiben. Erst ab dem eingangs genannten Datum will die Europäische Union einen klaren Einsatzbefehl für die militärische Operation am Horn von Afrika erlassen.

Weil sich die EU für einen klaren Einsatzbefehl enorm viel Zeit lasse, sei die Lage mit den Seeräubern bei Somalia inzwischen nicht mehr zu kontrollieren, befand das Internationale Büro für Seeschifffahrt in Paris. Deren Direktor, Noel Choong, sagte gegenüber der französischen Zeitung „Le Monde“, eine militärische Antwort alleine würde nicht viel gegen die bestens organisierten Seeräuber ausrichten. „Dafür ist das Gebiet schlicht zu groß.“

Nicht zu groß wäre das Gebiet für die Flotten der Amerikaner und Briten, allerdings hüten sich besonders die Briten davor, die Somalier anzugreifen, weil sie fürchten, die festgenommenen Piraten könnten um Asyl bitten, und sie müssten sie dann mit nach Hause nehmen.

Die effizientesten Piratenjäger sind bisher die Inder. Die haben, wie gestern bekannt wurde [29], sogar ein Mutterschiff der Seeräuber versenkt.

Seit dem 2. November patrouilliert die indische Fregatte „INS Tabar“ in der Region, das Ziel: Handelsschiffe vor Piratenattacken zu schützen. Jetzt wurde das Schiff selbst angegriffen. Somalische Seeräuber nahmen am Dienstagabend das Schiff unter Beschuss, hieß es am Mittwoch in einer Erklärung der Regierung in Neu Delhi. „Die INS Tabar hat sich dem (Piraten-)Mutterschiff genähert und es aufgefordert, für eine Untersuchung zu stoppen“, sagte ein Sprecher der indischen Marine.

Die Seeräuber hätten daraufhin gedroht, die Fregatte in die Luft zu sprengen. An Deck des Piratenschiffs hätten sich Maschinengewehre und Panzerabwehrraketen befunden, so der Sprecher. Daraufhin erwiderten die Soldaten in „einem Akt der Selbstverteidigung“ das Feuer und lösten eine Explosion auf dem Piraten-Mutterschiff aus, hieß es. Es soll komplett zerstört worden sein. Später habe die Fregatte eines der Piraten-Schnellboote verfolgt, das dann verlassen aufgefunden wurde.

Bis zum 8. Dezember, oder je nach EU-Debatten noch länger, können die Piraten einstweilen jedoch meist ruhig schlafen. Die Inder-Attacken werden wohl Einzelfälle bleiben. Bis aber die deutschen Stoßtruppen wirklich ins Geschehen eingreifen dürfen, werden die Gewässer vermutlich bereits wieder friedlich oder komplett chaotisch sein, da die deutsche Fregatte ja nach einem allfälligen EU-Entscheid erst noch auf die Lizenz vom Bundestag warten muss.

Like

Kopfgeldjagd auf indische Christen

geschrieben von PI am in Christentum,Indien,Meinungsfreiheit,Menschenrechte | Kommentare sind deaktiviert

[30]In Indien haben extreme Hindus Belohnungen auf die Ermordung von Christen ausgesetzt. Besonders hohe Kopfgelder werden für die Ermordung von Pastoren bezahlt. Bei ihnen liegt der Standardpreis bei 250 US-Dollar, umgerechnet 198 Euro, berichtet der Vorsitzende einer indischen Hilfsorganisation. Als Belohnungen für Gewalttaten winken neben Geld auch Alkohol, Benzin, Hühner und Waffen.

Wie idea berichtet [31], nehmen seit Ende August nehmen besonders im indischen Bundesstaat Orissa die Vertreibungen und Zwangskonvertierungen von Christen unaufhaltsam zu.

Hindu-Extremisten stecken Kirchen und Häuser in Brand, vertreiben Christen aus ihren Dörfern, bedrohen und belagern Waisenhäuser und Kindertagesstätten. Nach Angaben des Christenrats sind schätzungsweise 200 Christen ums Leben gekommen. Mehr als 4.000 Häuser wurden geplündert, zerstört und unbewohnbar gemacht. Rund 50.000 Christen wurden vertrieben. Noch immer befinden sich mindestens 11.000 Personen in Flüchtlingslagern. Auslöser der Gewalt war die Ermordung des extremistischen Hindu-Führers und Christengegners Swami Laxmanananda Saraswati am 24. August. Zu dem Attentat bekannte sich die verbotene „Kommunistische Partei Indiens – Maoisten“. Hindu-Extremisten machen trotzdem Christen für den Mord verantwortlich. Die katholischen Bischöfe von Orissa sprechen von einem systematisch ausgeführten Plan, um die Minderheit auszulöschen und eine Hindu-Nation zu verwirklichen.

Die Bischöfe beklagen den „Exodus“ der Christen aus dem besonders von den Unruhen betroffenen Distrikt Kandhamal. Zwar habe sich die Lage in den eilig errichteten Flüchtlingslagern etwas entspannt, aber die Vertriebenen könnten nicht in ihre Heimatdörfer zurückkehren. Sie würden nur dann geduldet, wenn sie sich zum Hinduismus bekehrten. Von den 37 Millionen Einwohnern Orissas sind etwa drei Prozent Christen. Indien hat insgesamt rund 1,1 Milliarden Bürger. Von ihnen sind 82 Prozent Hindus, zwölf Prozent Muslime und ebenfalls drei Prozent Christen.

Das Leiden der indischen Christen mag fernöstlich und weit entfernt anmuten. Doch wenn die versprochen Belohnungen für die Kopfgeldjagt international ausbezahlt würden, käme möglicherweise auch der eine oder andere „tolerante“ Europäer auf die Idee, am Halali gegen die Christen mitzumachen.

Like

Indischer Priester gefoltert und ermordet

geschrieben von PI am in Altmedien,Christentum,Indien,Islam ist Frieden™,Political Correctness | Kommentare sind deaktiviert

[32]Wenn in islamischen Ländern christliche Würdenträger ermordet werden, finden diese Meldungen selten den Weg in die Massenmedien. Auch über die schwere Folter und anschließende Tötung des Karmelitenpaters Thomas Pandippallyil (Foto) am vergangen Samstag in der südindischen Provinz Andhra Pradesh berichten in Deutschland nur die Katholischen Nachrichten [33].

Pater Thomas Pandippallyil wurde Samstag Nacht ermordet, nachdem er auf seinem Motorrad von einem Kloster weggefahren war. Er hatte dort eine Messe gefeiert. Am nächsten Morgen entdeckten die Schwestern des Konvents den ermordeten Priester. Einige Meilen davon entfernt fand die Polizei das Motorrad.

„Es sind sechs große Wunden an seinem Körper. Je zwei auf seiner Brust, am Unterleib und im Gesicht. Sie alle weisen darauf hin, dass er auf brutale Weise ermordet worden ist“, sagte ein Sprecher der Karmeliten. Pater Pandippallyil war der Direktor des Zentrums der Kongregation in Yellareddy.

In diesem Jahr wurden in der Provinz Andhra Pradesh zwei dutzend größere Überfälle auf Christen registriert. In den vergangenen zwei Jahren wurden drei evangelische Pfarrer getötet.

Nicht auszudenken, was in der islamischen Welt (und den westlichen Medien) los wäre, wenn ein Imam hier in Deutschland ein ähnliches Schicksal erleiden würde…

» Kath.net: Indien: ‚Pater Thomas ist ein Märtyrer‘ [33]

Like