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Die Woche COMPACT: Wer verdient an der Klima-Hysterie?

Noch ist der Sommer 2019 nicht zu Ende. Doch die Woche Compact ist zurück aus den Ferien und wieder unterwegs. Das sind diesmal die Themen: Mehr Macht für die Basis – Initiative will Mitgliederparteitage in der AfD / Greta und das Geld – Was will die Klimaindustrie / Nationales Proletariat – Wieder Streit in der Linken / Erst Partei, jetzt Bewegung – Die neuen Pläne von André Poggenburg.




Dilemma und Chance der AfD

Von ROBERT ANDERS | Das Fazit der letzten Tage: Die AfD wird heftiger denn je bekämpft. Und die AfD kämpft mit sich selbst. Beides ist unter den derzeitigen  Verhältnissen unvermeidlich, jedoch nicht unbedingt erfreulich. Das ist in der Politik allerdings meistens so. Die Auseinandersetzungen um die schleswig-holsteinische Parteivorsitzende Doris von Sayn-Wittgenstein, die Rücktritte in Nordrhein-Westfalen, das „Flügel“-Treffen, die Listenpleite in Sachsen – all das kann sowohl AfD-Mitglieder wie Wähler dieser Partei durchaus irritieren, wenn nicht gar verschrecken.

Doch die AfD hat noch nicht alle Häutungen hinter sich, sie ist weiterhin der von Alexander Gauland so charakterisierte „gärige Haufen“. Es gehört nicht viel analytischer Scharfsinn dazu, um zur Feststellung zu gelangen, dass es mindestens zwei bedeutende Strömungen in der Partei gibt, nämlich die konservativ-nationalliberale Strömung einerseits, die sozialpatriotische Strömung andererseits. Die Medien sind beiden Strömungen – der als „gemäßigt“ und der als „radikal“ bezeichneten – gleichermaßen feindlich gestimmt.

Zwei Strömungen – die konservativ-nationalliberale und die sozialpatriotische

Daran ist so viel richtig, dass die konservativ-nationalliberale Strömung wohl in der Tat weiterhin darauf hofft, für die Nach-Merkel-Union koalitionsfähig zu werden. Ob diese Hoffnung realistisch genannt werden kann, ist eine ganz andere Frage. Erst einmal hat die Union laut und deutlich jeglicher Kooperation, ja jedem Kontakt mit der AfD eine Absage erteilt. Das mag nicht für alle Zeiten gelten, für die nächsten Jahre aber sicherlich.

Die sozialpatriotische Strömung, die in den östlichen Bundesländern besonders stark ist, setzt weit stärker auf Systemopposition und Mobilisierung von Widerstand im Volk. Allerdings ist sie damit auf dem Gebiet der alten Bundesrepublik bislang nicht weit gekommen. Denn dort herrschen grundlegend andere Verhältnisse in Gesellschaft, Ökonomie und politischer Kultur. Weil das so ist, weil keine der beiden Hauptströmungen ohne die jeweils andere Aussicht auf ausreichende Erfolge bei Wahlen haben kann, bleibt die Partei zusammen. Bisherige Abspaltungen wie die von Lucke, Petry oder Poggenburg haben erwartungsgemäß in die absolute Bedeutungslosigkeit geführt – das schreckt ab.

Eine Spaltung der AfD wäre töricht und schädlich

Eine Spaltung der AfD, die künftig nicht unwahrscheinlich ist, wäre zum jetzigen Zeitpunkt für alle Seiten in der Partei töricht und schädlich. Das schließt interne Klärungen nicht aus. Ob diese mit Ausschlussverfahren oder Verteufelung ganzer Strömungen erreicht werden können, ist allerdings sehr fraglich. Der Parteiführung der AfD sollte jedenfalls bewusst sein, wie wenig zum Beispiel ein möglicher Ausschluss von Frau Sayn-Wittgenstein zur Besänftigung der feindlichen Parteien und Medien beitragen würde.

Für die Zukunft sowohl der AfD wie auch ihrer Hauptströmungen weit wichtiger als alle derzeitigen Querelen ist die sich abzeichnende ökonomische Entwicklung in Deutschland. Die Phase der Hochkonjunktur mit immer neuen Beschäftigungsrekorden geht zu Ende oder ist bereits beendet. Es deuten sogar viele Faktoren  auf eine baldige Rezession hin. Das wird das politische Klima wesentlich, vielleicht sogar grundlegend verändern. Denn nun stehen weit mehr als in den letzten Jahren wieder soziale Fragen, die ja nie verschwunden waren, im Vordergrund.

Bessere Karten für sozialpolitische Strömung bei Rezession

Welche Antwort die AfD auf die neue Lage geben wird, wie massenwirksam und glaubwürdig diese sein wird – davon hängt die Zukunft der Partei entscheidend ab. Die sozialpatriotische Strömung hat wohl mittel- und langfristig bei einer solchen Entwicklung die besseren Karten. Denn im wirtschaftlichen Niedergang werden sich die Sympathien bürgerlicher Schichten mehr auf Union, FDP und Grüne konzentrieren, wie illusionär das auch immer sein mag. Das sind keine guten Perspektiven für die konservativ-nationalliberale Strömung.

Da die SPD wie auch die Linke fundamentale Interessen der sogenannten „kleinen Leute“, die aber die große Mehrheit im Volk sind, nicht wahrnehmen können oder wollen, kann die AfD diese klaffende politische Lücke füllen. Sie muss es aber auch wollen und können. Ob sie es will und wie sie es kann – das ist die wirkliche Herausforderung für die Alternative für  Deutschland.

Kleinmütige Ausschlussverfahren jetzt fehl am Platz

Weder kleinmütige Ausschlussverfahren noch pseudoradikales Maulheldentum sind geeignet, dieser Herausforderung gerecht zu werden. Es wird jetzt entscheidend von der Führung der Partei wie der Führung der Bundestagsfraktion abhängen, ob und wie sich die AfD den künftigen Aufgaben stellt. Falsche Weichenstellungen werden nicht nur für die Partei, sondern für die Zukunft unseres Volkes fatale Folgen haben. Der deutsche Biedermeier geht zu Ende, die Zeit der polarisierenden sozialen und gesellschaftlichen Kämpfe hat begonnen!




Kalbitz: „Wir haben den Anspruch, dieses Land zu verändern“

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Die Rede von Andreas Kalbitz beim Politischen Aschermittwoch der AfD im niederbayerischen Osterhofen wurde von den gut 1000 Besuchern mit begeistertem Applaus bedacht, da er eine pointiert zugespitzte Formulierung nach der anderen servierte. Im Interview mit PI-NEWS (Video oben) betont er, dass die AfD den Anspruch habe, dieses Land zu verändern. Die Altparteien befänden sich im Rückzug, die AfD hingegen im Aufwind und Angriff, so der frühere Fallschirmjäger. Für Brandenburg sagt er einen harten und schmutzigen Wahlkampf voraus, da es für die Roten dort um alles gehe. Diese würden dort mit allen Mitteln agieren.

Die Mainstream-Medien bezeichnet das Bundesvorstandsmitglied als „Lückenpresse“, die nicht aus ihren Beschränkungen herauskäme und die AfD weiter dämonisiere. Wenn man sich deren Gesellschafter ansehe, brauche dies einen aber auch nicht zu wundern, denn wer zahle, schaffe schließlich auch an. Deren Bedeutung schwinde aber immer mehr, da sich die Menschen immer mehr im Netz informieren würden, und so setze die AfD auch sehr viel auf soziale und alternative Medien.

Angesichts der Abspaltung durch die AdP um André Poggenburg betonte Kalbitz, dass der Zusammenhalt das Gebot der Stunde sei. Er warne davor, über irgendwelche Stöckchen der Etablierten zu springen, um dazugehören zu dürfen. Dies interessiere ihn ohnehin nicht, denn er wolle gar nicht zu deren Machterhaltungsclique gehören. Einigkeit mache stark, und die eigenen Wähler würden eher den einen oder andern Vogelschiss verzeihen als Uneinigkeit und Spalterei. Wenn sich die AfD Grenzen ziehe, sollte das nur aus sich selbst heraus geschehen und keinesfalls von außen aufgezwungen.

Die Bürger erwarteten eine Problemlösungs-Orientierung, und das sei genau das, was den Etablierten vor lauter Machterhalt verloren gegangen sei. Hierbei gebe es auch nicht mehr das klassische Rechts-Links-Schema, die „Gesäß-Geographie“, wie er es nennt, sondern nur den Maßstab: Was schade und was nutze dem Land und dem Volk. Den Hype um die Grünen erklärte er als „temporäres Wohlstands-Dekadenz-Phänomen“, bei dem die realen Probleme wie der wachsende Kulturkampf komplett ignoriert werden würden.

In seiner Osterhofener Rede bezeichnete er die Grünen als „utopiebesoffene Verbotsideologen“. Deren egalitäre Toleranz könne man sich am ehesten da leisten, wo man am weitesten von der Realität entfernt sei. Deren Aushängeschilder wie beispielsweise Roth und Özdemir beschrieb er als „Büffetfräsen der politischen Restrampe“, deren einzige Kernkompetenz es sei, „ohne Rückgrat aufrecht zu stehen“. Dieser Politikertypus würde sich „fettfressen an den Erträgen, die andere erarbeiten“. Das einzige, was Sozialisten verstünden – und dazu zählte er explizit auch die Grünen – sei das Geld auszugeben, das andere verdient hätten, wobei er sich an einen Spruch von Altkanzler Konrad Adenauer anlehnte.

Kalbitz regte an, die Deutsche Umwelthilfe als „nicht legale terroristische Organisation“ zu verbieten, da sie mit „ideologischem Ökofaschismus“ Millionen Bürger mit der Vorstellung von Dieselfahrverboten terrorisiere. Die immer größere Beschneidung der Meinungsfreiheit schrieb er den „Zensurkappos der Neuzeit“ zu, den „orwellschen Sprach- und Denk-Diktatoren“, von denen es besonders bei den grünen Ökofaschisten viele gebe. Die SPD nannte er „Arbeiterverräter-Verein der Champagner-Sozialisten und Toskana-Fraktionisten“.

Die AfD sei der Defibrillator der am Boden liegenden entmerkelten Demokratie, die Medizin gegen die Seuche der zum Glück inzwischen aussterbenden 68er Seuche, die unsere Gesellschaft mit ihren Metastasen durchsetzt und zum Fieberwahn getrieben habe. Ein Ausdruck davon sei das missglückte Gesellschaftsexperiment. Den Vorwurf einer vermeintlich „anti-demokratischen“ Einstellung konterte Kalbitz mit der Feststellung, er könne sich nicht erinnern, dass sich die AfD in irgendein Parlament hineingeputscht hätte. Der Osten werde nun der Eisbrecher für den Erfolg der AfD werden.

Die Familienpolitik bezeichnet Kalbitz als „betreutes Aussterben“, die Probleme mit den vielen Funklöchern in Deutschland als „Netzlöcher in der Funkwüste“. Jedes Reisfeld in Südkorea habe eine bessere Internetanbindung als wir in weiten Teilen der Republik. Er wundere sich, wie Dschihadisten aus jeder Höhle im Orient ihre Metzelvideos verbreiten könnten, er aber in Brandenburg vielerorts Schwierigkeiten mit dem Versenden von mails habe.

Phoenix-Debatten aus dem Bundestag seien früher die perfekte Einschlafhilfe gewesen. Diese Zeiten seien aber jetzt vorbei, seitdem die AfD mitmische. Hier seine 40-minütige Rede, die es in sich hat:

» Weitere PI-NEWS-Interviews vom Politischen Aschermittwoch der AfD in Osterhofen mit dem EU-Kandidaten Guido Reil, dem Bundestagsabgeordneten Stephan Protschka, dem rheinland-pfälzischen Vorsitzenden Uwe Junge und dem bayerischen Landtagsabgeordneten Uli Henkel folgen in Kürze.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger
PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Islamkritik muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: CZ5406000000000216176056, BIC: AGBACZPP. Oder bei Patreon.




Stein attackiert Höcke

Von ROBERT ANDERS | Dieter Stein, hochverdienter Herausgeber und Chefredakteur der Wochenzeitung „Junge Freiheit“, hat nie einen Hehl aus seiner tiefen Abneigung gegenüber dem AfD-Politiker Björn Höcke gemacht. Man mag das richtig oder falsch halten, legitim ist es allemal. Denn auch prominente AfD-Politiker stehen, wie alle anderen Politiker, unter kritischer Beobachtung der Öffentlichkeit. Wenn allerdings die führende Person einer Zeitung, die der AfD politisch näher steht als alle anderen Medien in Deutschland, eine solche Attacke auf den AfD-Spitzenkandidaten und Fraktionsvorsitzenden in Thüringen unternimmt, dann stellen sich unangenehme Fragen.

Die ersten Fragen drängen sich förmlich auf: Wem nutzt das? Wem nutzt diese Generalabrechnung Steins mit Höcke nur wenige Monate vor der Landtagswahl in Thüringen, wo die AfD laut bisherigen Umfragen mit einem sehr guten Ergebnis rechnen kann? Warum hat Stein das von ihm heftig zerrissene Interviewbuch mit dem Titel „Nie zweimal in denselben Fluss“ nicht vor der Nominierung Höckes gelesen und das Ergebnis dieser Lektüre öffentlich gemacht? Ein politischer Journalist, wie Stein es zweifellos zu sein beansprucht, muss wissen, dass eine Attacke zum jetzigen Zeitpunkt nur den überaus zahlreichen politischen Feinden Höckes in Thüringen und Deutschland von Nutzen sein kann.

Da Stein das wissen muss, kann er nur ganz bewusst so gehandelt haben, wie er es jetzt getan hat. Folglich will der JF-Herausgeber gezielt der Thüringer AfD, dem Politiker Höcke, aber auch der gesamten AfD Schaden zufügen. Denn so lange Höcke nicht nur hervorgehobenes Mitglied in der AfD ist, sondern auch bei vielen Mitgliedern dieser Partei hohe Popularität genießt, in der Politik bekanntlich keine Schande, so lange also trifft jede Attacke gegen Höcke auch die gesamte Partei.

Wenn es Steins Kalkulation sein sollte, Höcke in der AfD in finalen Verruf zu bringen und ihn gar zum Abschuss frei zu geben, hat Stein den wirklich allerschlechtesten Zeitpunkt gewählt. Denn welche Partei ist so selbstmörderisch, ihren besonders aussichtsreichen Spitzenkandidaten kurz vor der Wahl bloß zu stellen, weil ein sich in den deutschen Medien immer noch nicht hinreichend anerkannt fühlender Journalist sein liebstes Feindbild auf so hassvolle Weise zur Unzeit pflegt?

Dieter Stein hat, was die AfD betrifft, schon in der Vergangenheit oft genug aufs falsche politische Pferd gesetzt, wofür die Namen Lucke und Petry stehen. Doch aus Erfahrung wird mancher nicht immer klüger. Die Attacke gegen Höcke wird schon deshalb verpuffen, weil gerade dieser sich nach dem fälligen Abgang von André Poggenburg ins sektiererische Abseits, vehement gegen jegliche Spaltung der AfD ausgesprochen hat und leidenschaftlich für den Zusammenhalt der verschiedenen Flügel und Tendenzen in der AfD plädiert. Und wenn Dieter Stein tatsächlich glauben sollte, dass seine Denunziation Höckes in der JF ihn endlich im etablierten Politik- und Medienbetrieb gesellschaftsfähig machen könnte, dann jagt er einer Illusion nach: Einmal „Nazi“, immer „Nazi“!

Selbstverständlich kann, ja muss sogar manche fragwürdige oder törichte Äußerung von Höcke kritisiert werden. Das ist in der Vergangenheit auch schon oft genug geschehen, übrigens nicht ohne Erfolg und Einsicht bei dem Kritisierten. Aber Kritik in einer AfD-nahen Wochenzeitung muss sich eindeutig unterscheiden von publizistischen Vernichtungsattacken im Stil von FAZ-Bender oder anderen Lohnschreibern des Machtblocks. Dieter Stein hat das nicht beachtet, sondern seinem offensichtlich auch schon irrationalen Hass gegen Björn Höcke freie Bahn gegeben. Das ist nicht nur ein Fehler, sondern übel und schäbig. Deshalb wird der Schaden letztlich für Steins Ansehen größer sein als der für Höckes Zukunft.




Warum die AfD nie an die Sonne kommen kann …

Von PETER BARTELS | „Sisyphos“ rollte den Felsen den Berg rauf – er kullerte immer wieder runter. „Tantalus“ schnappte nach den Trauben über seinem Mund – er kriegte nie eine. Die AfD gewinnt eine Wahlschlacht nach der anderen – aber sie schafft keinen Sieg …

Bei den alten Griechen war es der Fluch der Götter. Bei der AfD ist es der Ruch der schwarz-rot-grünen Götzen. Die einen wie die anderen hatten/haben es gewagt, gegen die Macht aufzumucken. Frevler da, Nazis hier. Obwohl Gauland, Höcke, Poggenburg so wenig Nazi sind wie Hitler Demokrat war: BANN von Diktatorin und Diadochen, BULLE von Papst und Pfaffen: Die „Rechten“ müssen raus. Auch wenn sie die letzten Gerechten von Chestertons Orden des Gesunden Menschenverstands sind. Die abgehalfterten Asen beharren im Namen von Arabien und Afrika: Der „Fleischtopf Deutschland“ gehört uns. Wir haben die langen Löffel. Das langt …

Aber die AfD gewinnt doch jede Wahl? Ja: „Bis hierher, aber keinen Schritt weiter. Und nur soviel, damit es für den Volkssturm der langen Löffel noch reicht.“ Satt reicht. Alle gegen einen? Warum die AfD zwar siegt, aber nie gewinnt? The same procedure as every times.

Medien gegen AfD

Nicht BILD, nicht „Spiegel“, nicht FAZ, ZEIT oder Alpenprawda haben auch nur e i n gutes Wort für die AfD, die der längst nicht mehr schweigenden Mehrheit Stimme der Vernunft ist. Auch ARD, ZDF und Doof-TV – immer feste druff. Die AfD macht höchstens „Uff“, wenn’s mal nicht ganz so weh tut, wie sonst. Wird schon noch …

Juristen gegen AfD

Jeder Antifa-Farbbeutel gegen eine AfD-Hauswand, jedes abgefackelte AfD-Auto, jeder zusammengeschlagene AfD-Abgeordnete … Die Polizei: War doch nicht sooo gemeint … Die Anwälte: Ist doch längst nicht bewiesen … Der Richter: Könnte auch anders gedeutet werden … Und die AfD? Gemach, gemach, Ruhe ist die erste Bürgerpflicht …

„Gesellschaft“ gegen AfD

Gewerkschaften, Schulen, Schwule, Kirchen und andere Vereine: Alles was nicht links ist, ist rechts: Nieder mit Logik und Vernunft. Ein AfD-Vorschlag im Parlament? Niedergebrüllt von Tunten und Unken im Bundestag, 14 Tage später von denselben Schreihälsen auf’s Tapet gebracht? Klaglos mit Mehrheit durchgewunken. Und die letzten Gerechten von den Rechten? AfD wirkt doch …

Verfassungsschutz gegen AfD

Der Verfassungshüter weigert sich in Chemnitz zu lügen? Er wird mit Krawall in die Rente gelogen. Der Neue ist sicherheitshalber gleich CDU-Kamerad. Und prompt klappts auch wieder mit dem „Prüffall“-Prügel gegen die AfD. Die AfD? Kusch, wir haben verstanden – Poggenburg raus!

Big Spender gegen die AfD?

Von CDU bis CSU, SPD bis FDP, GRÜNEN bis LINKEN – alle hatten und haben ihre Geldpäckchen zu tragen; ein Kanzler und CDU-Chef verkohlte Deutschland sogar mit Millionen und seinem Ehrenwort, die LINKEN horten immer noch SED-Millionen in der Schweiz und Österreich. Die AfD? Sie bekam ein paar krümelige zehntausend Euro gespendet, schon drohte der „Volkssturm“ von Merkel und Meute mit dem Untergang der Demokratie. Und die AfD? Sie hatte das meiste längst zurücküberwiesen, suchte, kratzte die Restkrümel zusammen: Nur nicht auffallen …

Demoskopen und Zeloten

Und dann sind da noch die Demoskopen. Die Devoten liefern, wofür sie bezahlt werden. Alle wissen, dass sie längst Zeloten – „Kämpfer“ – sind für die Diktatur der Merkelkratie, deutsch: Meinungs-Macher gegen die AfD. Parole: Nie wieder Nazis. Und so fällt und fällt die AfD, steigen und steigen die GRÜNEN. Die AfD wurde bei 18 Prozent gestoppt und umgedreht. Die GRÜNEN wurden ab 8,9 Prozent gehoppt, seitdem schamlos auf 22 Prozent gekloppt. Und da die SPD (6 Prozent in Bayern) noch schneller fällt als die AfD (11 Prozent) versteht „Michel“ nur Bahnhof. Eigentlich überhaupt nichts mehr … Und die AfD? Sie hofft auf die nächsten Wahlkabinen! Im Mai gegen EU-ropa, aber für Europa. Im Herbst im Osten gegen Merkelland für Deutschland …

In die Urne kommt, was man reinlässt …

Hier liegt der letzte, vielleicht größte Irrtum der AfD-Deutschland-Retter: Es zählt nur, was rauskommt aus der Wahlurne. Und das muß vorher eben erst rein. Bei den letzten Wahlen stellte sich hinterher von Bremen bis Bayern, von NRW bis Niedersachsen raus – es kam längst nicht alles rein, was rein wollte. Zuweilen verschwanden Tausende AfD-Wählerstimmen in der Schublade oder im Papierkorb. Und nicht immer ließ der Landeswahlleiter die AfD-Klagen zum Richter durch. Außerdem: Wahlhelfer sind auch nur Wähler …

Conclusio Katastrophale: Die AfD kann sich drehen und wenden wie sie will – Wähler sind ein scheues Reh: Je mehr die AfD wieder FDP wird, desto weniger der zehn Millionen CDU/CSU/SPD-Flüchtlinge werden sie wählen. Wer groß werden will, darf sich nicht klein machen. Uuund: Wer zu spät kontrolliert, den bestraft das Amtliche Endergebnis …

» Teil 1: 14 … 13 … 11 … Ein Gespenst geht um in Deutschland: War’s das, AfD?


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“, beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite!




14 … 13 … 11 … Ein Gespenst geht um in Deutschland: War’s das, AfD?

Von PETER BARTELS | Haben die Wölfe im Schafspelz es geschafft? Ist die AfD  wieder auf dem Weg Richtung Demokratischer Ausgang? Tanzte sie den Mächtigen  nur einen Sommer auf der Nase rum? Das Raunen schwillt zum Bocksgesang…

  • Emnid: AfD 14 Prozent
  • INSA:   AfD 13 Prozent
  • Forsa:  AfD 11 Prozent

Ein Gespenst geht um in Deutschland: War’s das, AfD? Schlägt das Imperium jetzt  zurück? Diesmal rechtzeitig vor den nächsten Wahlen?  EU im Mai? Landtage im Herbst? Weil es diesmal nicht nur um Bayern, Hessen oder Rheinland-Pfalz geht – weil’s diesmal um Thüringen, Sachsen und Brandenburg geht? Also um Deutschland??

Fakt ist, wie sich KEWIL und HÜBNER neulich auf PI-NEWS mit sanfteren Worten sorgten, wie CATO im Alten Rom es Fraktur gesagt hätte: Die AfD ist schlapp und schlaff geworden. Die normative Kraft des Faktischen hat sie eingeholt. Der gemeine (einfache) Wähler sieht es allein schon an den gähnend leeren Reihen im AfD-Block im Bundestag. Da blenden auch die, die immer da hocke, nicht mehr mit Potemkin, die Gaulands, die Weidels.

Klar, hier ruft der Wahlkreis, dort die Heckenschere. Die Talkshows rufen so gut wie nie. Und wenn, dann rücken alle CDU-Quasimodusse, alle GRÜNEN, SED-ROTEN und SPD-Toten – Grimassenschneider rettend zusammen. Und die ZDF-Nonnen, die ARD-Topfblumen schlagen den Takt zur ewig gleichen Melodie: Bunt rein, Nazis raus! Volkssturm gegen Volksverführer. Alle gegen einen. Da hilft kein AfD-Greinen …

Trotzdem zählen gleich danach die Erbsenzähler der Partei die generösen Brosamen für die AfD in den Kommentaren von Merkels Meute-Medien: Wir sind doch ganz gut davon gekommen … Hätte schlimmer kommen können … Den netten Herrn von BILD sollten wir uns merken … Die nette Dame vom „Spiegel“ ist ja gar nicht sooo … Die machen doch auch nur ihren Job …

Was offenbar keiner von der AfD begriffen hat: Die Wölfe tragen Schaf. Sie haben kiloweise Kreide gefressen. Sie säuseln im Bettchen von Großmutter Deutschland, heucheln besorgt: Schmeißt die Nazis raus, dann klappts auch mit der Koalition. Vielleicht. Irgendwann. Irgendwo. Natürlich dürfen wir das nicht laut sagen …

Die „Nazis“ kommen natürlich alle aus dem Osten: Poggenburg ist entsorgt. Gut gemacht. Jetzt noch Höcke. Unbedingt!! Pegida-Bachmann? Später! Eh nur eine Art Beppo Grillo. Lach!! Und während man in den Ausschüssen „richtig nett zueinander“ ist, bei der Abstimmung aber offiziell die Zähne fletscht, löscht der Volkssturm die Bärbeisser in ihrer Nomenklatura. Alles was feist und fies ist, wird in den Halbschatten der Etappe geholt: Merkelflüsterer Altmaier, Antifa-Pate Stegner, EU-Eule Barley, Diesel-Depp Hofreiter, Menschenschenkerin Göring. Weg! Weg! Weg! Verschieben wir’s auf morgen …

An die Front stattdessen die Freundlichen. Jene, die gern lau baden: Karrenbäuerchen, Robääärrrt Wuschel, Franziska Pieps, Sarah Säusel. Und der  „Phoenix“ verbrennt sich Tag und Nacht, wie der starke Arm des Volkssturms es will. Unterdessen wird das Schlachtfeld gefegt: Verfassungsschutzpräsident Maaßen weg, CDU-Haldenwang her. Und prompt wird die AfD mit dem Kainsmal “Prüffall” gebrandmarkt.

Ein Demokratie-„Verbrechen“, das es zwar laut Grungesetz nicht gibt, das aber der neue CDU-Verfassungsrichter Harbarth garantiert hinkriegt. Wie sein flammendes Bewerbungs-Bekenntnis zu Merkels Migrationspakt, der à la longue Deutschland endgültig abschafft. Vor allem macht „Prüffall“ dem Plebs Angst. Dass die LINKEN jahrelang sogar „beobachtet“ wurden? Die GRÜNEN Bullen traten, von Kita-Kids gestreichelt wurden?? Meine Güte!! Heute sind GRÜNE und LINKE  Ministerpräsident. In West u n d sogar Ost …

So weit, so geplant. Natürlich ist es immer Verschwörungstheorie, wenn die AfD mal mault. Nur: Die meist überqualifierten AfD-Abgeordneten durchschauen das Spiel nicht mal: So blöd können die doch nicht sein!?! Doch, Deutschland … Schul-, Studien- und Berufsabbrecher sind wirklich so blöd. Aber deshalb eben auch clever!

Und während die Überqualifizierten von der AfD eilfertig und betröppelt schnell ein paar Zehntausend Euro Spenden zusammenfegen, spricht keiner mehr über die Millionen, die ein  „Kanzler der Einheit“ samt Ehrenwort ins Grab nahm. Natürlich auch keiner über die 100.000, die ein First Rollstuhlfahrer nach Jahrzehnten nicht gefunden hat.

Auch auf den „Prüffall“ will man sich still, leise und artig vorbereiten – man weiß ja nie! Ein bisschen wie FDP schadet vielleicht wirklich nicht. Nein, nicht mal der FDP!! Nur der AfD. Denn FDP hatten die Wähler ja schon. Darum sind sie ja zur AfD geflüchtet. Und darum geht’s ja der SPD so dreckig. Und der CDU mit oder ohne CSU. Jetzt wieder „Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass?“ Von Kruse lernen, heißt verlieren lernen, Herr Gauland …

Die Nähe zum Fleischtopf korrumpiert nicht nur feudale Fresssäcke: Bundestag schwänzen? Hecken schneiden? Der Punkt ist ein anderer: Medien-Machen statt Medien-Kuscheln!! DAS hat keiner begriffen. Eine nette CDU-Erika Steinbach lässt Vorträge halten … Eine eigentlich intelligente Alice Weidel plaudert ein paar Minuten mit einem abgehalfterten Trump-Tycoon … Eine vollbusige Abgeordnete hält sich einen eigenen Medien-Manager … Ein Philosoph schreibt wunderbare Reden … Ein ebenso kluger Redakteur hält seine kluge Reden gleich selbst … Ein anderer schreibt sie sogar für drei Abgeordnete …

Und ein armer JOUWATCHER in Meißen, ein noch ärmerer PI-NEWS-Papa schreiben, sitzen sich einen Wolf für Deutschland. AfD-Land? Wie die Fürsten-Fleckerl, bevor Bismarck daraus Deutschland machte: Mein Wahlkreis, meine Kolumne, mein Straßen-Kämpfer. Getrennt marschieren, getrennt schlagen, getrennt siegen? Es wäre das erste Mal in der Geschichte. Auch in der Parteien-Geschichte. Ein Gespenst geht um in Deutschland: Quo vadis AfD …


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“, beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite!




Kommt zur Besinnung, AfD! Wir Wähler erwarten das!

Von KEWIL | Wir AfD-Wähler sind ziemlich wütend. Man fragt sich: Habt ihr sie noch alle? Geht es euch zu gut? Kaum ist man in sämtlichen Bundesländern im Parlament und es gibt reihenweise Schwachstellen bei der Konkurrenz, weiß die AfD nichts Besseres, als wochenlang mit Streit, Prozessen, Austritten, Rauswürfen und Spaltereien aufzufallen. Vorläufig letzter Fall: Poggenburg.

Das ganze unnötige Theater fing eindeutig mit der lächerlichen Verfassungsschutz-Debatte an. Seither tobt unübersehbar ein Richtungsstreit. Man will kein gäriger Haufen mehr sein, sondern die Partei säubern. Ein Teil will möglichst nicht auffallen und ganz schnell als konservativer FDP-Klon oder sowas mit der CDU koalieren. Dazu sollen manche ganz aus der Partei verschwinden, Kontakte mit Pegida und den Identitären sind verboten und so weiter.

Sicher getrauen sich manche Wessis nicht in die AfD, wo ihnen einige Ossis zu radikal erscheinen. Andererseits feiert die AfD im Osten die größten Erfolge. Es sind eindeutig Ossis, die als erste unsere DDR 2.0-Politik und die linksgrün versiffte Lügenpresse durchschaut haben. Die Ossis haben ein Plus.

Und es sind mit Sicherheit auch jede Menge Agenten des Verfassungsschutzes in der AfD, die spionieren und Nazi spielen, um damit solche Gegensätze anzuheizen. Trotzdem! Die Beobachtung kommt sehr wahrscheinlich sowieso. Warum also über jedes hingehaltene Stöckchen unserer Gegner springen? Es zählen nur Wählerstimmen.

Poggenburg soll sich politisch-inkorrekt schon einiges geleistet haben, andererseits war er AfD-Spitzenkandidat in Sachsen-Anhalt (AfD 24,3 Prozent) und erhielt selber 31 Prozent der Erststimmen in seinem Wahlkreis. Wie viele AfD-Politiker können da mithalten? Warum klatschen manche Parteifreunde da noch Beifall, wenn ein solcher Mann geht und eine neue Partei gründet? Und es ist nicht nur Sachsen-Anhalt und Sayn-Wittgenstein in Schleswig-Holstein, auch in Stuttgart und anderswo streitet die AfD wie die Bürstenbinder.

Poggenburg wird der AfD Stimmen kosten, andererseits sollte er sich das kümmerliche politische Dasein von Frauke Petry und ihrem Splittergrüppchen ansehen. Soll das ein Ziel sein? Haben wir Wähler solche Alternativen verdient?

2019 ist ein wichtiges Wahljahr. Wir AfD-Sympathisanten möchten eine starke Opposition gegen die regierenden Altparteien und das verlogene linke Pack, das auch vor Mordanschlägen gegen Konservative und Rechte nicht zurückschreckt. Wir brauchen die AfD in Deutschland. Und wenn es euch langweilig ist, dann tut mal wieder etwas Vernünftiges, auf das sich alle Flügel einigen können.

In Stuttgart hat gerade ein Privatmann per Facebook zu einer ersten PRO-DIESEL-DEMO aufgerufen. 50 Teilnehmer wurden erwartet, 250 sind gleich zur Premiere trotz nasskaltem Schmuddelwetter gekommen. Die AfD ist die einzige Partei, die gegen diese irren Diesel-Fahrverbote ist – kein Autofahrer weiß das. Warum nicht? Packen wir’s an!




Was kein Patriot braucht: Neue Parteigründungen!

Von WOLFGANG HÜBNER | Es gibt durchaus eine Reihe von Gründen, mit der AfD derzeit unzufrieden zu sein. Es gibt allerdings noch wesentlich mehr Gründe, sich über die Etablierung einer Partei mit rechts-konservativ-freiheitlicher Prägung im Bundestag und den gesamten Landesparlamenten auch weiterhin zu freuen. Für patriotisch gesinnte Deutsche gibt es überhaupt keinen Grund, unter den gegenwärtigen Umständen den spalterischen Weg einer oder gar mehrerer Parteigründungen begehen zu wollen – von den geringen Erfolgsaussichten solcher Gründungen einmal abgesehen.

Die AfD mit all ihren Unvollkommenheiten und inneren Widersprüchen ist derzeit die einzige realpolitische Kraft, die patriotische Positionen national zur Geltung bringen kann. Es bedarf vielleicht einer gewissen Distanz zur AfD und einiger Kenntnis über das traurige Schicksal gescheiterter „rechter“ Parteien in der Vergangenheit, um diese Feststellung treffen zu können. Und es bedarf der Überzeugung, dass die AfD etwas ganz anderes braucht als die Kündigung von Mitgliedschaften, um sich Neugründungen von politischen Kleinunternehmen oder Sekten zu widmen.

Dringend gebraucht wird vielmehr die Stärkung und bessere Organisierung einer weitgehend parteiunabhängigen, vielgestaltigen patriotischen Bewegung in Deutschland, im Westen wie im Osten. Je stärker diese Bewegung wird, desto mehr Druck kann sie entwickeln, also auch und gerade wesentlichen Einfluss auf die Politik der AfD nehmen. Es ist kurzschlüssig, um nicht zu sagen: politisch dumm, sich stattdessen auf das Abenteuer einer Konkurrenzorganisation zur AfD einzulassen.

Es mag ja sein, dass sich André Poggenburg und andere Personen mit patriotischem Anspruch nicht mehr ausreichend mit der real existierenden AfD identifizieren können und diese deshalb verlassen. Aber warum wollen sie dann in allzu deutscher Parteienseligkeit gleich eine neue gründen? Poggenburg hat vor einigen Jahren in Sachsen-Anhalt an der Spitze der dortigen AfD einen großartigen Wahlsieg feiern können. Doch er hat dieses von den Wählern geliehene politische Kapital als verantwortlicher Politiker fast vollständig verspielt.

Das ist alles andere als eine Empfehlung für eine neue Parteikarriere. Es ist nur zu hoffen, dass es nun nicht zu ähnlichen Kurzschlusshandlungen von Mitgliedern und Sympathisanten des „Patriotischen Flügels“ innerhalb der AfD kommen wird. Der Hauptprofiteur solcher Entwicklungen ist das Parteienkartell, das selbstverständlich jede Schwächung der AfD bejubelt. Und profitieren werden auch jene Kräfte in der AfD, die eigentlich nur eine bessere CDU/CSU wollen und schon sehr zufrieden wären, ein gesichertes Plätzchen im Parteienspektrum mit vielen lukrativen Mandaten zu bekommen.

Haben André Poggenburg und andere genügend über die Konsequenzen ihrer Entscheidungen nachgedacht? Leider ist zu vermuten: Nein. Deshalb wählen sie den Weg ins politische Abseits.


Wolfgang Hübner.
Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.
PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.




Bahnt sich in Sachsen eine CDU/AfD-Koalition an?

Von JUPITER | Bahnt sich in Sachsen womöglich eine CDU/AfD-Koalition an? Ganz auszuschließen ist das nicht, nachdem „Pegida-Versteher“ Professor Werner Patzelt sich ganz in die Dienste der sächsischen CDU bei der Landtagswahl im kommenden Herbst gestellt hat. Die SPD wird schon mächtig nervös.

Vielleicht hat SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil aber auch nur diesen PI-NEWS-Artikel vom 6. Januar gelesen. Darin wird hinterfragt, ob Patzelt womöglich noch einmal Steigbügelhalter der ersten CDU/AfD-Koalition auf Landesebene wird. Damit könnten er und Ministerpräsident Michael Kretschmer bei sich anbietenden Wahlergebnissen die Kanzlerin toppen, mit der die Beiden ziemlich beste Freunde sind. Ein Problemfall für AKK.

Die SPD sieht in der Berufung von Patzelt als Autor des sächsischen CDU-Landtagswahlprogramms jedenfalls Hinweise auf eine drohende Zusammenarbeit mit der AfD. „Teile der CDU wünschen sich offenbar eine Koalition mit der AfD – trotz aller Beteuerungen der Parteispitze“, sagte der Generalsekretär der Bundes-SPD, Lars Klingbeil, am Mittwoch dem Tagesspiegel.

Klingbeil forderte die neue CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer zur Klarstellung auf: „Die CDU muss endlich eine Koalition mit der AfD per Beschluss ausschließen. Die Menschen haben das Recht zu wissen, woran sie bei der Union sind.“

Professor Patzelt gibt sich zugeknöpft: „Weil jeder Hinweis auf eine mögliche Zusammenarbeit von Union und AfD einen für die CDU schädlichen Skandal auslösen würde, müssen alle Andeutungen solcher Art unterbleiben“, sagte er zum Magazin Cicero.

In Umfragen zur Sachsen-Wahl lag die CDU zuletzt zwischen 28 und 30 Prozent, die SPD zwischen zehn und elf, die Linke zwischen 17 und 18 Prozent, die AfD zwischen 24 und 25 Prozent, die Grünen zwischen sechs und neun Prozent und die FDP zwischen fünf und sieben Prozent. Die jeweils unteren Werte angesetzt, wäre eine konservative Koalition aus momentaner Sicht mehrheitsfähig und denklogisch. Unberücksichtigt ist jedoch noch das Wählerpotenzial der Freien und sonstigen neuen Wählergruppen.




EILT: André Poggenburg verlässt Alternative für Deutschland

Erst gestern hat PI-NEWS darüber berichtet, dass der vom ehemaligen Landes- und Fraktionsvorsitzenden der AfD in Sachsen-Anhalt, André Poggenburg (43), maßgeblich mitinitiierte Kreis „Die Nationalkonservativen“ eine Parteineugründung plant. Nur wenige Stunden später teilt Poggenburg der Presse gegenüber mit, dass die AfD nicht mehr seine „wirkliche politische Heimat“ sei und gibt seinen Parteiaustritt „mit sofortiger Wirkung“ bekannt.

AfD-Bundesvorstandsmitglied Kay Gottschalk hat der Deutschen Presse-Agentur am späten Donnerstagabend bestätigt, dass Poggenburg seinen Austritt per E-Mail erklärt habe.

Auf seinen Seiten bei den sozialen Netzwerken Facebook und Twitter hat Poggenburg seine Profilbilder bereits ausgetauscht.

Dort prangert jetzt ein Logo mit der Kurzbezeichnung „AdP Mitteldeutschland“ sowie die Internetadresse

AUFBRUCH-DEUTSCHER-PATRIOTEN.DE“.

Auf der beworbenen Internetseite ist neben dem Logo zu lesen:

„Wir starten in den nächsten Tagen – bis dahin besuchen Sie bitte unsere Facebook Seite unter: https://facebook.com/AdP.Mitteldeutschland

Eine der ersten Reaktionen erfolgte vom AfD-Landes- und Fraktionschef aus Rheinland-Pfalz, Uwe Junge (61), auf Twitter:

„André Poggenburg verläßt die AfD! Endlich – ich hoffe, er nimmt den ganzen Narrensaum und die selbst ernannten Patrioten mit!“

Screenshot der Austritts-Mail von André Poggenburg:

 




Rechte AfD-Abspaltung um André Poggenburg geplant

Was bisher nur gerüchteweise durchs Netz geisterte, ist heute durch den sächsischen AfD-Funktionär Egbert Ermer gegenüber Spiegel Online bestätigt worden. Der vom ehemaligen Bundesvorstandsmitglied André Poggenburg initiierte Kreis “Die Nationalkonservativen” soll wohl doch mehr sein als nur ein loses Netzwerk am rechten Rand der AfD:

„Das Projekt Parteigründung geht heute los”. Geplant sei laut Ermer eine „mitteldeutsche Bewegung“ mit Ablegern in den Bundesländern Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Von Poggenburg, der die AfD im Jahr 2016 mit dem Rekordergebnis von fast 25 Prozent in den Landtag von Sachsen-Anhalt geführt hatte, gibt es dazu noch keine persönliche Stellungnahme. Der 43-Jährige ist seit Monaten innerparteilich unter Druck. Erst diese Woche beantragte der Bundesvorstand wegen der Verwendung des Begriffs “Volksgemeinschaft” eine zweijährige Ämtersperre für den Landtagsabgeordneten. Zuvor war er bereits als Fraktions- und Parteivorsitzender in Sachsen-Anhalt abgelöst worden und hatte sich von der Führungsspitze des AfD-Flügels um Björn Höcke distanziert.

Über die weiteren Hintergründe und möglichen Mitstreiter des neuen Parteiprojektes ist derzeit nur wenig bekannt. Als sicher dürfte gelten, dass auch der zunehmende Druck der Parteiführung gegen den rechten Rand der Partei im Zuge der Verfassungsschutz-Debatte eine Rolle spielt. Ebenso wie die Animositäten zwischen dem Bundesvorstand der AfD und der Pegida-Führung in Dresden, die ihrerseits auch gute Kontakte zu Poggenburg und Ermer unterhält.

Die sächsische AfD-Spitze hat laut Spiegel Online derweil in einer ersten Reaktion betont gelassen auf die Abspaltungspläne reagiert: „Die AfD Sachsen bewegt sich politisch im Rahmen des Parteiprogramms, das unsere Mitglieder verabschiedet haben“, sagte Landesvorstand Carsten Hütter, der auch Vorsitzender des AfD-Bundeskonvents ist. „Wer etwas anderes möchte, muss seine Schlüsse ziehen. Jeder ist seines Glückes Schmied.“




Der Kampf gegen den Migrationspakt beginnt jetzt erst richtig

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Als ich am 7. Dezember an einem starken Spaziergang des AfD-Kreisverbandes Rostock teilnahm, der mitten durch ein linkes Stadtviertel führte, und in meiner Rede ausführlich auf den ideologischen Giftmüll „Migrationspakt“ einging, sagte mir André Poggenburg anschließend, dass ich das Ding auf der Bühne hätte verbrennen sollen. Dies wollte ich am 16. Dezember bei Pegida Dresden nachholen, aber da Lutz Bachmann schon augenzwinkernd mit dem Feuerlöscher neben mir stand, zog ich es dann doch vor, ihn „nur“ zu zerreissen. Aber auch das zeigt unseren kompromisslosen Willen, diesen Vertrag zur Zerstörung unseres deutschen Vaterlandes solange zu bekämpfen, bis er für null und nichtig erklärt wird.

Dies dürfte einer der wichtigsten Bestandteile in unserem Existenzkampf gegen die Islamisierung, die mohammedanische Masseninvasion und die Unterwanderung unserer Gesellschaft mit linksextremen Ideologen für 2019 sein. Wir dürfen es niemals zulassen, dass illegale Völkerwanderungen als legal erklärt werden, Massen in unsere Sozialsysteme strömen, wir ihnen den Weg auch noch ebnen sollen, alle Tore öffnen, unser Rechtssystem für ihre Klagen zur Verfügung stellen und die Migration von den Medien als ausschließlich positiv dargestellt wird. Hierzu sind auch die Relotiusse unter den Journalisten zu outen und ihr mediales Zersetzungswerk unverzüglich zu stoppen.

Ebenso die linksgestörten Elemente in der Politik. In meiner Rede bezeichnete ich die Kaderschmiede der SPD, die Jusos, als geistige Mörder, da sie allen Ernstes die Abtreibung von fast neugeborenen Babys erlauben wollen. Dieses geistig verkommende Pack stellt den offiziellen Nachwuchs aller bis 35 Jahre alten Mitglieder der Scharia Partei Deutschlands dar, die jetzt auch noch den Ausschluss eines der wenigen noch klar denkenden Mitglieder fordert. So soll Thilo Sarrazin mit seinem Buch „Feindliche Übernahme: Wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht“ der Partei „schweren Schaden“ zugefügt haben.

Diesen völlig verbohrten Linksideologen kann man nur viel Erfolg auf dem Weg in den eigenen Untergang wünschen. Im Osten sind diese eingefleischten Anti-Patrioten schon bei einstelliger Zustimmung angekommen und wenn sie so weiter gegen den Willen des Volkes fuhrwerken, dürften sie beste Chancen haben, bei der Landtagswahl in Sachsen im kommenden Jahr unter 5% zu fallen.

Die CDU marschiert bei der Selbst-Türkisierung und Islamisierung im Gleichschritt mit der SPD. So hockte der dicke Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Moslems, beim CDU-Parteitag feist und fett in der dritten Reihe, als wenn er ein Stargast wäre. Die islam-kollaborierenden „Christ“-Demokraten wollen es nicht sehen, dass sich in dessen Zentralrat auch brandgefährliche Muslimbrüder tummeln, die in der Islamischen Gemeinschaft Deutschland (IGD) organisiert sind und Deutschland in einen islamischen Gottesstaat verwandeln wollen.

Auf dem Parteitag hielt auch noch ein türkischstämmiger CDU-Moslem eine Jubelrede auf Merkel über ihre Grenzöffnung 2015, die eine „humanitäre Leistung“ gewesen sei, aber in Wirklichkeit – und das weiß dieser Moslem ganz genau – der Beginn der mohammedanischen Massen-Invasion nach Deutschland war.

In Dresden brandmarkte ich auch die Schariasierung der deutschen Justiz. So hält der Bundesgerichtshof die deutschen Vorschriften zum Verbot von Kinderehen irrsinnigerweise für „verfassungswidrig“. Geklagt hatte ein Syrer, dessen Ehefrau ganze 14 Jahre alt ist, wobei die beiden typischerweise auch noch Cousin und Cousine sind. Die jahrhundertelange islamische Inzucht lässt grüßen. Diese katastrophale Entscheidung des toleranzbesoffenen Bundesgerichtshofs bedeutet nichts anderes als Scharia vor Grundgesetz. Sie fangen an, auf breiter Front einzuknicken, die Islamisierung überrollt nun auch die Justiz.

Diese wahnsinnigen Erscheinungen werte ich trotzdem als letzte Zuckungen der Multi-Kulti-Fanatiker, Willkommenskultur-Fetischisten, Toleranz-Idioten und Islam-Arschkriecher, deren Zeit allmählich abläuft. Taktgeber für die Umkehr sind die geistig gesunden Politiker im Osten Europas, wie der tschechische Parlamentsabgeordnete Jirí Kobza von der Partei Freiheit und direkte Demokratie, der aktuell fordert:

„Der Islam ist keine Religion des Friedens, wenn er dazu aufruft, Andersgläubige zu töten. Ich setze mich mit meiner Fraktion dafür ein, den Islam auf tschechischem Boden komplett zu verbieten.“

Auch die Chinesen haben die Zeichen der Zeit erkannt, was ich in meiner Dresdner Rede wegen Zeitmangel nicht mehr ausführen konnte. Da sie vom moslemischen Turkvolk der Uiguren terrorisiert werden, haben sie den Koran als extremistisches Buch verboten, genauso Kopftücher, lange Moslem-Bärte und Gebetsmatten. Fundamentalistische Moslems brachten sie in Umerziehungslager, in denen die „Rechtgläubigen“ eine psychologische Behandlung, Verhaltenskorrekturen und eine ideologische Erziehung bekommen, um ihren Extremismus zu beseitigen. Dazu berufsbildende Maßnahmen, Sprach- und Rechts-Unterricht.

Die Chinesen führen außerdem einen Kampf gegen die „Halalisierung“, diesen Wahn gegen alles, was aus Schwein besteht, wodurch man in den „Morast des religiösen Extremismus“ komme. Eine Million Mohammedaner werden dort gerade umerzogen, was nichts anderes als eine Ent-Islamifizierung bedeutet. Für unsere westlichen Demokratien ist das noch Zukunftsmusik und kann in dieser Form noch nicht in einem Rechtsstaat durchgeführt werden. Aber die Zeit wird kommen, wenn der Islamterror eskaliert und zu apokalyptischen Zuständen führt. Entweder wird der Islam dann von seinen brandgefährlichen Bestandteilen entschärft oder aus Deutschland und Europa entfernt.

Da beim Weihnachtssingen in Dresden fast ein Dutzend hochkarätige Redner anwesend waren und daher die Redezeit knapp war, konnte ich auch nicht mehr auf die rasch fortschreitende Islamisierung Hamburgs eingehen, daher führe ich es an dieser Stelle aus. Als ich am 7. November in der Hansestadt weilte, um an der „Merkel muss weg“-Demo teilzunehmen, sah ich mir das Bahnhofsviertel an und bezeichnete es in meiner anschließenden Rede als „islamisch besetzte Zone“. Das Hamburger Abendblatt meinte daraufhin skeptisch:

„Stürzenberger will in Hamburg islamisch besetzte Zonen ausgemacht haben“

Einen Monat später veröffentlichte die Hamburger Morgenpost die Recherchen des arabisch sprechenden Undercover-Reporters Shams Ul-Haq, der von mindestens 20 Moscheen hinter dem Hamburger Hauptbahnhof berichtet. Zudem werde noch in etlichen Hinterzimmern und Wohnungen gepredigt. Sogar schon kleine Kinder würden im Islamunterricht systematisch mit salafistischen Gedanken infiziert. Hamburg sei ein islamistischer Hotspot. In Flüchtlingslagern seien unkontrolliert problematische Leute nach Deutschland gelangt, darunter Taliban und Salafisten. Das Bedrohungspotenzial für unsere Gesellschaft sei deshalb nicht zu unterschätzen.

Damit wurden meine Beobachtungen inhaltlich voll bestätigt. Dies zeigt wieder einmal, wie völlig naiv weite Teile der deutschen Medienlandschaft, die etablierten Politiker und Kirchenfunktionäre sowieso, mit dieser existentiellen Bedrohung für unser Land umgehen. Augen und Ohren zu, Hauptsache, das eigene linksideologische Weltbild kommt nicht ins Wackeln. Hier meine Rede, bei der die ganze Kraft und Energie tausender Dresdner Patrioten spürbar wurde:

Fotos einer beeindruckenden Kundgebung:

Es steht uns noch ein langer Weg der Aufklärung bevor. Aber wir werden ihn so lange gehen, bis wir am Ziel sind und wir wieder ein fröhliches Weihnachtsfest ohne Islamterror sowie ein schönes Silvesterfest ohne moslemische Vergewaltigungen feiern können.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger

PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Islamkritik muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: CZ5406000000000216176056, BIC: AGBACZPP. Oder bei Patreon.