1

„Der Verrat am C“ – Eugen Ablers Abrechnung mit der Merkel-CDU

Von KLAUS HILDEBRANDT | Die Politik, wenn sie spürt, dass man sie nicht mehr kontrolliert, hat es an sich, im Laufe der Zeit vom geraden Weg abzukommen und zu experimentieren. Genau das ist gegenwärtig der Fall in Deutschland und auch die Mentalität vieler Bürger, die sich machtlos gegenüber diesem immer größer werdenden Apparat sehen. Dabei dient die Außenpolitik als Tummelfeld.

Deutliche Belege für diese Entwicklung liefern insbesondere die ehemaligen Garanten für eine breite Mitte, – CDU und SPD -, die inzwischen weder christlich noch sozial sind und in nur wenigen Jahren das Vertrauen der Wähler verspielt haben. Sie vertreten heute weder Werte noch Recht, und kochen stattdessen nur noch ihr eigenes Süppchen. Gute Politiker sind selten geworden und man kann sie, – im Einheitsbrei der Politik schwimmend -, nur noch mit der Lupe finden. Wenn die CDU dem Schlachtruf der Kanzlerin folgt und „so weiter“ macht, könnte es sein, dass sie bei den nächsten regulären Wahlen in 2025 im einstelligen Bereich landet. Verdient hätte sie es allemal.

Nach diesem etwas außergewöhnlichen Vorspann möchte ich auf die aktuelle Buch-Neuerscheinung des ehemaligen Politikers und mir seit vielen Jahren bestens bekannten Eugen Abler hinweisen, der im August 2020 nach 43 Jahren Mitgliedschaft aus der CDU austrat. Sein Protest richtet sich in erster Linie gegen die von der Kanzlerin Angela Merkel eingeleitete Metamorphose der CDU zu einer zeitgeistlichen, orientierungslosen Linkspartei, wie es unser Land bisher noch nicht erlebte.

Die Migrationspolitik und die damit eng verknüpfte enorme Geldverschwendung sind dabei nur zwei von vielen Betätigungsfeldern, die hier mitwirken. Wer Abler kennt, der weiß, dass er ein großer Gegner des immer kurioser werdenden Genderunfugs ist, der den Hauptteil seines Buches beansprucht. Gender ist ein breites Feld, auf das ich an dieser Stelle nicht im Detail eingehen möchte, weil zu aufwendig. In seinem 320-seitigen Buch geht Abler auf die Hauptbereiche dieser absurden Ideologie ein, wozu der Lebensschutz ein zentrales Anliegen bildet.

Aber auch verwandte Themen wie das Adoptionsrecht für Gleichgeschlechtliche, die „Ehe für Alle“, die Frühsexualisierung unserer Kinder und die Einführung eines dritten Geschlechts werden darin ausführlich behandelt. An der Erstellung des Buches beteiligten sich weitere namhafte Gegner dieser absurden Ideologie, unter anderem Gabriele Kuby.

Dass die Kritik am Genderunfug inzwischen von der Politik wahr bzw. ernst genommen wird, wurde auch beim „ersten Triell“ der Kanzlerkandidaten Laschet, Scholz und Baerbock deutlich, wo es Thema war, wenn auch erst am Ende der Runde. Wie zu erwarten, fielen die Aussagen der drei Kandidaten dabei allesamt äußerst blass und ausweichend aus.

Diese Ideologie ist nicht das, was Politiker uns weismachen möchten. Sie spaltet die Gesellschaft bis tief in die Familien und am Arbeitsplatz und diskriminiert. Auch die Migrationspolitik der Kanzlerin basiert darauf. Meiner Meinung nach müsste Gender schlichtweg verboten werden.

Wie ich den jüngsten Umfragen entnehme, knabbert die CDU inzwischen ganz nahe der historisch tiefen 20 Prozent-Marke, so dass das Kalkül der Kanzlerin nicht aufzugehen scheint. Die Schlappe rundum Afghanistan dürfte den Niedergang dieser einst stolzen Partei in den nächsten Wochen vor den Wahlen sogar noch begünstigen. Und wenn auch die EU noch Schaden an der Politik der Kanzlerin davon trägt, dann war’s das für die „Sonderrolle“ Deutschlands in der Welt. Diese Partei hat uns alle auf dem Gewissen.

Das Buch trägt den Titel „Der Verrat am C – Einsichten und Ansichten eines ehemaligen CDU-Mitglieds“, und wird ab der kommenden Woche käuflich zu erwerben sein. Es kostet 18,90 Euro, also etwas mehr als ein Kasten Bier.

Bestellmöglichkeit:

» Eugen Abler: „Der Verrat am C“ – hier bestellen




„heute-show“ will EU „ohne die bekloppten Ungarn und Polen“

Am Freitag hetzte die tönende Wochenschau der Systemlinge, die „ZDF Heute Show“, erst gegen die AfD, die angeblich zum „Menschenschleuser“ wurde, weil sie kritische Bürger und Journalisten in den Bundestag geholt hatte. Ex-Komiker Oliver Welke wunderte sich über die AfD-Kritik an seiner Reichskanzlerin: „Seit wann haben Nazis denn was gegen Ermächtigungsgesetze?“

Sich zu fragen, seit wann deutsche Systemjournalisten plötzlich für Ermächtigungsgesetze sind, kam Welke offenbar nicht in den Sinn. Mitbürger ohne Beweise als „Nazis“ oder „rechtsextrem“ zu diffamieren ist z.B. in der Schweiz strafbar.

Anstatt in der großen Tradition deutscher Kabarettisten wie Gerhard Polt oder Dieter Hildebrandt, die sich in den 80er Jahren mit Kohl und Strauß anlegten, die Staatspropaganda zu hinterfragen und die Mächtigen herauszufordern, kuscheln „Comedians“ wie Welke heute nur mit dem Staatsapparat. Die Zerschlagung der Demos in Berlin und Leipzig war für Welke absurderweise „der ultimative Beweis, dass wir eben in keiner Merkel-Diktatur leben.“

Dann hetzte die Heute Show gegen die östlichen Nachbarn, die ihrer Staatsfunk-Auffassung von Demokratie offenbar nicht entsprechen: In einem kläglichen Kalauer nannte die chronisch unlustige Carolin Kebekus Viktor Orbán einen „Gulasch mit Ohren“, Andrzej Duda seinen „polnischen Gangster-Kollegen“. Unter Ausländerfeinden werden Polen oft als „Diebe“ und „Gangster“ diffamiert.

Welke und Kebekus halten sich trotz dieser ausländerfeindlichen Klischees vermutlich für sehr tolerante Europäer, solange alle Europäer machen, was die leicht hysterisch anmutende Quoten-Komikerin Kebekus fordert. Deshalb die Konsequenz: „Alle Staaten treten aus der EU aus und gründen eine Minute später eine neue Union: die EUODBUUP – die Europäische Union ohne die bekloppten Ungarn und Polen.“

„Die Dürftigkeit ihrer Humorversuche übertrumpft die gebührenfinanzierte ZDF Heute Show nur durch ihre Intoleranz und Engstirnigkeit gegenüber allem, was außerhalb ihrer linken Gutmenschenblase existiert“, so der AfD-Bundestagsabgeordnete Petr Bystron. „Dass diese spaßbefreiten Humorbeamten keine Existenzberichtigung mehr haben, wissen vor allem die jungen Menschen und laufen scharenweise zu Netflix und YouTube davon. Das Durchschnittsalter des ZDF-Zuschauers ist mittlerweile 72. Daher werden sich Herr Welke und Frau Kebekus mit ihrem Hass und ihrer Hetze gegen alles, was sie nicht verstehen, Gottseidank irgendwann selber entsorgt haben.“

Der ungarische Regierungssprecher Zoltán Kovács nannte das deutsche Staatsfernsehen „völlig indoktriniert, arrogant und böswillig.“ Sie verbreiteten „eine herablassende Karikatur des ungarischen Ministerpräsidenten“.

Kovács verwies darauf, dass der Europäische Rat im Juli beschlossen hatte, den Mitgliedsländern nicht unter dem Deckmantel der „Rechtsstaatlichkeit“ in die Innenpolitik hineinzuregieren. Dies wurde bei den aktuellen Haushaltsberatungen jedoch ignoriert, deshalb hätten Ungarn und Polen dem Haushalt nicht zustimmen können.

Ungarn und Polen sollen aus Berlin und Brüssel angebliche Demokratiedefizite angehängt werden, während der Medien- und Antifa-Terror gegen die AfD in Deutschland oder die Niederschlagung der Gelbwesten in Frankreich und der katalanischen Unabhängigkeitsbewegung in Spanien keine EU-Rechtsstaatlichkeitsverfahren nach sich ziehen.

„Davon ist beim ZDF keine Rede, weil es nicht in ihr Narrativ passt, die eigene Regierung zu kritisieren“, so Kovács. „Es gab schon mal eine Zeit, als die Deutschen sich den anderen Europäern überlegen fühlten und auf sie herabblickten. Das ging nicht gut aus.“




Rassismus bei der Freiburger Verkehrs AG?

Von EUGEN PRINZ | Nach dem gewaltsamen Tod des schwarzen US-Amerikaners George Floyd anlässlich seiner Festnahme sind die linksgrünen Gutmenschen der westlichen Industriestaaten in eine kollektive Rassismus-Hysterie verfallen, die jeden Rest von Vernunft im Keim zu ersticken droht.

Angesichts der gegenwärtigen Umstände sind jene, die im Rahmen der Erforschung und Verfolgung von Straftaten konfliktträchtige Interaktionen mit Menschen schwarzer Hautfarbe nicht vermeiden können, wahrlich nicht zu beneiden.

Schwarzfahren – Asylbewerber überrepräsentiert

Das „Schwarzfahren“ wie die Erschleichung von Leistungen (§265a Strafgesetzbuch) im Volksmund genannt wird, ist ein Delikt, bei dem Asylbewerber überrepräsentiert sind. Von insgesamt 30 800 Fällen, die in Baden-Württemberg im Jahr 2017 bei der Polizei angezeigt wurden, entfielen auf Asylbewerber 6800, also 22%. Unter den Tatverdächtigen sind natürlich auch Schwarze, was die Arbeit der Fahrkartenkontrolleure angesichts der gegenwärtigen „Rassismus-Hysterie“ zu einem wahren Minenfeld macht.

Das bekamen vor etwa einer Woche auch Mitarbeiter der Freiburger Verkehrs AG (VAG) zu spüren. Auf Twitter tauchte ein Video auf, das einen Fahrkarten-Kontrolleur zeigt, der einen jungen Mann mit schwarzer Hautfarbe am Aussteigen aus der Straßenbahn hindert, indem er ihn zurück schubst, so dass dieser mit den Rücken an eine Haltestange stößt.

Rassismus-Empörung

Die Empörung in den sozialen Netzwerken war groß. Dann meldete sich auch noch eine Lokalpolitikerin aus dem Kreis der „üblichen Verdächtigen“ lautstark zu Wort.

Die Freiburger Stadträtin Monika Stein von der Grüne Alternative Freiburg sprach von einem „krassen Video“. Ihrer Meinung nach darf es nicht sein, dass Kontrolleure gegen Fahrgäste tätlich werden, egal was vorgefallen ist. Menschen fest zu setzen sei alleinige Aufgabe der Polizei.

Hier irrt jedoch die Küchenjuristin. Sie hätte vielleicht einmal einen Blick in den Paragraphen 127 Absatz 1 der Strafprozessordnung werfen sollen. Dort ist das Jedermann-Festnahmerecht geregelt.

Aber solche juristischen Spitzfindigkeiten sind den Grünen egal, ihnen geht es um Ideologie, da haben Wahrheit, Klarheit und Realität keinen Platz. Deshalb legt die dauer-empörte Frau Stein auch gleich noch einen drauf: Unabhängig vom Ausgang der Untersuchung ist sie der Meinung, dass es in Freiburg ein Rassismus-Problem gibt. Menschen mit anderer Hautfarbe würden ihr immer wieder von Übergriffen und von „Situationen, die rassistisch geprägt sind“, berichten.

Selektive Wahrnehmung

Bevor wir die Angelegenheit weiter vertiefen, hier erstmal ein Blick auf das Video:

Wir haben hier wieder einmal ein typisches Beispiel, bei dem die Kamera nur den inkriminierenden Teil einer Handlung zeigt und das, was zu ihr geführt hat, auf dem Video nicht zu sehen ist.

Doch dafür gibt es die Überwachungskamera der Straßenbahn. Diese zeigt den gesamten Verlauf der Auseinandersetzung. Zusammen mit den Zeugenaussagen der insgesamt vier Kontrolleure ergibt sich ein ganz anderes Bild.

Was sich tatsächlich zugetragen hat

Der Schwarze hatte sich geweigert, einen Fahrschein vorzuzeigen. Statt dessen stieß er verschiedene Beleidigungen aus. Zudem ging er bei der Kontrolle mit dem Prüfer auf Tuchfühlung, spuckte ihn an und behauptete, er hätte das Coronavirus.

Um sich aus der unangenehmen Nähe zu befreien und weil er sich bedroht fühlte, stieß der Kontrolleur den Schwarzen zurück. Just in diesem Moment wurde dann mit dem Handy gefilmt und dieser kleine Ausschnitt der Auseinandersetzung in den sozialen Medien als weiterer Beweis für den allgegenwärtigen Rassismus verbreitet.

Der VAG-Fahrscheinprüfer hat bei der körperlichen Auseinandersetzung Verletzungen am Oberarm erlitten und den Schwarzen angezeigt. Um seinen Job ist der Mitarbeiter der Freiburger Verkehrs AG wirklich nicht zu beneiden. Ebenso wenig wie all die anderen anständigen Menschen, die mit dieser Klientel zu tun haben. Wenigstens hat der Kontrolleur die Rückendeckung seines Arbeitgebers. Das Unternehmen habe keinen Grund, an den Aussagen der Kontrolleure zu zweifeln, so VAG-Sprecher Andreas Hildebrandt. Schließlich seien die Verletzung des Mitarbeiters und die Anzeige bei der Polizei gesicherte Fakten.

Als der Schwarzfahrer der Polizei übergeben wurde, verhielt er sich gegenüber den Ordnungshütern ebenfalls uneinsichtig und aufbrausend. Vielleicht sollte sich der aufsässige (mutmaßliche) Leistungserschleicher mal fragen, ob sein Verhalten nicht vielleicht dazu führt, dass sich Rassisten in ihrer Weltanschauung bestärkt sehen.


Eugen Prinz auf dem FreieMedien-Kongress in Berlin.
Eugen Prinz auf dem Freie
Medien-Kongress in Berlin.

Eugen Prinz kommt aus Bayern. Der bürgerlich-konservative Fachbuchautor und Journalist schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.
»Telegram Kanal: Eugen Prinz DIREKT (t.me/epdirekt)
» Twitter Account des Autors
» Spende an den Autor




Dresden: Araber-Mob fällt über Jugendliche her

Dresden: Gegen 17.30 Uhr waren sechs Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren am Samstag zu Fuß Richtung der Tram-Haltestelle Hauptbahnhof-Nord unterwegs. Auf einmal wurden sie von einer Gruppe von etwa 15 Personen, die arabisch aussahen, angesprochen und grundlos provoziert, so die Polizei. Plötzlich fiel die Gruppe über die Minderjährigen her und prügelte auf sie ein. Ein 17-Jähriger und ein zwei Jahre Jüngerer wurden sogar mit Stichwaffen angegriffen. Der Ältere erlitt einen Lungenstich und musste schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Die Angreifer flüchteten Richtung Hauptbahnhof und entkamen unerkannt.

Nachfolgend wieder eine kleine Auswahl weiterer gewalttätiger „Bereicherungen“ der letzten Zeit, die bei einer umgekehrten Täter/Opfer-Konstellation Lichterketten-Alarm und Rassismus-Gedöns von Garmisch bis Flensburg ausgelöst hätten. Einen lesenswerten Artikel warum sich die orientalischen/afrikanischen Kolonisten/Besatzer pardon „Flüchtlinge“ entsprechend aufführen, gibt es von Thor Kunkel bei Sezession.de zu lesen

Arnstadt: Vor einer Shisha-Bar gerieten Deutsche und eine Gruppe Ausländer aneinander. Die Gruppe der ausländischen Personen soll nach ersten Erkenntnissen auf die Deutschen losgegangen sein, einer der Angreifer benutzte zum Angriff eine zerbrochene Glasflasche. Damit verletzte er aber nicht nur seinen Opfern Schnittverletzungen und Prellungen zu, sondern verletzte sich selber so schwer, dass er Notoperiert werden musste. Dank Zeugen und dem schnellen Eingreifen der Polizei, konnten die Täter festgestellt werden, sie erhalten eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung. Ein politisch motiviertes Tatmotiv kann derzeit ausgeschlossen werden.

Tübingen: Leicht verletzt wurde ein 47-jähriger am Lustnauer Tor am Samstagmorgen gegen 05:15 Uhr. Ein bislang unbekannter Täter schlug den 47-jährigen ohne erkennbaren Anlass mit der Faust auf den Hinterkopf, so dass dieser eine Platzwunde erlitt. Der Täter, der in einer Gruppe unterwegs war, flüchtete dann in die Österbergstraße. Die Behandlung durch einen hinzugezogenen Rettungswagen verweigerte der 47-jährige. Der unbekannte männliche Täter wird wie folgt beschrieben: ca. 20-30 Jahre alt, ca. 170 cm groß, schlank, südländisches Aussehen, trug helle Kleidung im „Rapper-Stil“, weiß/blaue Baseballmütze und eine Oberbekleidung mit dem Aufdruck vorne „V54“.

Weinsberg: 18-Jähriger niedergeschlagen Von drei Männern niedergeschlagen wurde ein 18-Jähriger am Freitag gegen 22.50 Uhr in Weinsberg, Pfaffstraße im Bereich des dortigen Durchlasses. Der 18-Jährige war zu Fuß in Richtung Weidachstraße unterwegs, als ihm drei Unbekannte entgegenkamen. Einer der Gruppe rempelte den 18-Jährigen zunächst an, anschließend provozierten, beleidigten und schlugen die drei mit Fäusten auf den Geschädigten ein. Nachdem die Täter von dem 18-Jährigen abgelassen hatten, konnte dieser die Polizei verständigen. Täterbeschreibung: höchstens 20 Jahre alt, alle drei trugen einen schwarzen Vollbart und hat-ten eine leicht dunkle Hautfarbe (ähnlich indischer oder arabischer Herkunft). Hinweise oder verdächtige Wahrnehmungen nimmt das Polizeirevier Weinsberg unter Telefon 07134 9920 entgegen.

Stuttgart: Zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personen ist es in der Nacht von Mittwoch (27.12.2017) auf Donnerstag (28.12.2017) gegen 00:30 Uhr an der S-Bahnhaltestelle Stuttgart-Stadtmitte gekommen. Ersten Erkenntnissen zu Folge entwickelte sich zwischen einem 18-jährigen türkischen Staatsangehörigen sowie einem 16-jährigen deutschen Staatsangehörigen zunächst eine verbale Auseinandersetzung. In der Folge soll der 18-Jährige dem jüngeren ins Gesicht geschlagen haben und anschließend mit der S-Bahn der Linie S2 in Richtung Filderstadt geflüchtet sein. Er war in Begleitung von etwa acht bis neun weiteren Personen. Alarmierte Beamte der Bundes- und Landespolizei nahmen den Sachverhalt vor Ort auf. Ebenfalls im Einsatz befindliche Rettungskräfte untersuchten den mit etwa 1,6 Promille alkoholisierten 16-Jährigen, welcher durch den Schlag Rötungen und Prellungen im Gesicht erlitt. Offenbar kannten die beiden Jugendlichen sich. Bundespolizisten am Flughafen Stuttgart trafen zwei der Personen aus der Gruppe nach Ankunft an der S-Bahnhaltestelle Stuttgart Flughafen/Messe an. Der Grund der Auseinandersetzung ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unbekannt. Videokameras filmten die Tathandlung vor Ort. Der 16-jährige aus dem Landkreis Esslingen verhielt sich während der polizeilichen Maßnahmen sehr unkooperativ und wurde gegen 02:10 Uhr durch eine Familienangehörige auf dem Bundespolizeirevier Stuttgart abgeholt. Der 18-jährige Tatverdächtige muss nun mit einem Strafverfahren wegen Körperverletzung rechnen.

Jena: Mehrere Streifenwagenbesatzungen reagierten am Donnerstag gegen 17.00 Uhr auf einen Anruf, wonach sich zwei jugendliche Gruppierungen auf dem Ernst-Abbe-Platz befinden und aus der Gruppe von syrischen und afghanischen Flüchtlingen heraus Chinaböller gegen die Gruppe deutscher Jugendlicher fliegen. Eine 15-Jährige wurde durch einen solchen Böller am Knöchel getroffen und leicht verletzt. Die sieben syrischen und afghanischen Jugendlichen erhielten einen Platzverweis, den sie befolgten. Gegen den 18-jährigen, der als Werfer identifiziert wurde, läuft eine Anzeige wegen Körperverletzung.

Waiblingen: Zwei bislang unbekannte Männer hatten offenbar am Donnerstagabend (28.12.2017), gegen 20:20 Uhr im Bahnhof Waiblingen aus noch unbekannten Gründen einen 19-Jährigen mit den Fäusten ins Gesicht geschlagen. Ersten Erkenntnissen zufolge soll zuvor eine verbale Auseinandersetzung stattgefunden haben. Einer der Unbekannten soll den 19-Jährigen zudem mit einem Butterly-Messer bedroht haben. Durch den Vorfall erlitt der 19-Jährige Verletzungen im Gesicht, weshalb er durch die Besatzung eines Rettungswagens versorgt wurden musste. Die mutmaßlichen Täter werden etwa 20 – 30 Jahre alt und südländischem Phänotyp beschrieben.

Straubing: Am frühen Sonntagmorgen gegen 5 Uhr ist ein 17-jähriger afghanischer Asylbewerber vor einer Diskothek in der Hebbelstraße in Straubing mit einem Schraubenzieher auf einen bis dato unbekannten Geschädigten losgegangen. Dies meldet die Straubinger Polizei in einer Pressemitteilung. Weshalb es zu dieser Auseinandersetzung kam sowie der Hergang konnten von der Straubinger Polizei bislang nicht geklärt werden. Das unbekannte Opfer und Zeugen des Vorfalles werden gebeten sich bei der Polizei zu melden. Der 17-Jährige ging nach der Auseinandersetzung mit einem unbekannten Begleiter in die Landshuter Straße. Auf Höhe der Landshuter Straße 3 trafen sie gegen 5.15 Uhr auf drei 18- bis 21-Jährige und griffen die jungen Leute an. Die Geschädigten erlitten bei dem Angriff unter anderem eine Nasenbeinfraktur und eine Gehirnerschütterung und wurden stationär im Klinikum Straubing behandelt. Der Beschuldigte erlitt ebenfalls Verletzungen, die im Klinikum behandelt wurden. Selbst vor den eintreffenden Polizeibeamten machte der 17-Jährige nicht halt. Er schlug in Richtung der Polizeibeamten und beleidigte sie. Der Jugendliche konnte schließlich von den Beamten überwältigt werden. Der genaue Sachverhalt bedarf weiterer Ermittlungen. Auch die Identität des zweiten Täters ist noch nicht geklärt. Die Straubinger Polizei bittet Personen, die Beobachtungen gemacht haben und Hinweise geben können, sich unter Tel.: 09421/868-0 oder persönlich bei der Polizeiinspektion Straubing zu melden.

„Südländer“ verwechselt „Fussball“ mit „Kopf“

Eisleben: Bei dem Fußballturnier um den Pokal der Lutherstadt Eisleben in der Eisleber Glück-Auf-Halle hat es am Freitag einen gewaltsamen Zwischenfall gegeben. In einem Spiel, bei dem die SpVgg Osterhausen beteiligt war, kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Spielern, bestätigte Steffen Hildebrandt, Vizepräsident des Turnierausrichters MSV Eisleben, der MZ. Demnach trat ein Spieler aus Osterhausen einen nach einer Rangelei am Boden liegenden Fußballer an den Kopf. Daraufhin, so Hildebrandt, seien Zuschauer aufs Spielfeld gelaufen, um die Beteiligten zurückzuhalten. Die Situation beruhigte sich anschließend, das Turnier wurde fortgesetzt. Die Polizei wurde nicht verständigt. Allerdings wurde die Mannschaft aus Osterhausen von dem Wettkampf ausgeschlossen. Der getretene Spieler konnte laut Hildebrandt weiterspielen. Dem Spieler aus Osterhausen, der offenbar südländischer Herkunft ist, aber bereits länger in Eisleben lebt, droht eine Sperre. Der Vorfall werde sportgerichtlich behandelt, sagte Hildebrandt. „So etwas kann man ja nicht durchgehen lassen.“




Die Totengeister des Helmut Kohl

"Der Nachtmahr" von Johann Heinrich Füssli.

Von Peter M. Messer | Helmut Kohl ist tot, die Mainstreampresse überschlägt sich mit Würdigungen des „großen Europäers“, der ein „vereintes Deutschland in einem vereinten Europa“ herbeigeführt habe. In den Foren der Gegenöffentlichkeit wird dem „Ja“ zum Kanzler der Einheit das „aber“ des Kanzlers des Euro hinzugefügt. Ansonsten schreiben sehr viele ausdrücklich: De mortuis nil nisi bene, von den Toten nichts, es sei denn Gutes. Um die fatale Wirkung dieser Haltung zu erkennen, soll mal darauf hingewiesen werden, was dieser lateinische Spruch ursprünglich meinte.

Er hatte nämlich nichts mit Anstand oder zwischenmenschlichem Respekt zu tun, sondern war der handfesten Furcht vor der Rache der Totengeister geschuldet, falls man schlecht von ihnen sprechen sollte. Heute sollten wir allerdings wissen, dass wir keine Geister zu fürchten haben, die aus ihren Gräbern aufsteigen, sondern die Erinnerungsgespenster, die Medien und Politik erst erschaffen, um den Lebenden besser ihren Willen aufzwingen zu können.

Seiner Bedeutung gemäß hinterlässt Helmut Kohl nicht nur ein, sondern zwei Gespenster. Da ist einmal der Kanzler der deutschen und der europäischen Einigung, der uns gewissermaßen als Alp der Alternativlosigkeit niederdrücken und eintrichtern soll, dass die deutsche Einheit ohne europäische Einheit in ihrer jetzigen Form, also ohne Euro und EU, nicht zu haben gewesen, jeder Widerstand zwecklos und jede Hoffnung auf echte nationale Eigenständigkeit sinnlos sei. Und es gibt Kohl als eine Art erinnerungspolitisches Geisterpferd, das uns aus einer Zeit anzublicken scheint, in der die CDU noch eine standfeste konservative Partei gewesen sei, und das uns dazu locken will, unser Vertrauen und unsere Hoffnungen wieder in die alten Institutionen, Personen und Phrasen zu setzen und zu vergessen, dass sie immer noch nur Schlamm und Morast sind, in die das Geisterpferd uns abwürfe, falls wir es besteigen sollten.

Der Kanzler der Auflösung

Und dann gibt es noch ein drittes Gespenst, das wir uns am besten als das altbekannte flatternde Bettlaken vorstellen dürfen: das wiedervereinigte Deutschland selbst. Was soll das eigentlich noch für ein Staat sein? Ein Staat, der seine Souveränitätsrechte weitgehend an die EU abgetreten hat (Vertrag von Maastricht von 1992 und der ihn fortsetzende Vertrag von Lissabon 2007), der seine Außengrenzen nicht mehr sichern kann (dank des Schengen-Abkommens, geschlossen 1985, das Durchführungsübereinkommen 1995), der keine eigene Währung mehr hat und kein für seine wirtschaftlichen Umstände angemessenes Zinsniveau mehr festsetzen kann (dank Euro, ebenfalls Teil des Maastricht-Vertrages). Ein Staat, in dem ich mich als eingeborener Deutscher schon vor der Grenzöffnung der CDU für die Invasoren im Jahre 2015 oft genug als Fremder im eigenen Land fühlen konnte. Dieser Auflösungsprozess ist übrigens keinesfalls abgeschlossen, man denke an die Möglichkeit von Eurobonds, einer europäischen Sozialversicherung oder eines europäischen Einlagensicherungsfonds für Bankguthaben. Angesichts dieser fortschreitenden Auflösung meiner Heimat kann ich auf diese Art von vereinigtem Deutschland in einem vereinten Europa verzichten: Lieber zwei Deutschland als gar keins.

Die Grundlagen hierfür wurden, wie die Daten der Verträge (bis auf Lissabon) zeigen, alle unter der Regierung von Helmut Kohl und der ihn stützenden CDU und FDP gelegt, wobei die genannten Verträge nicht alleine als Projekte mit definiertem Endziel anzusehen sind, sondern zugleich als politische Tendenzen mit der Eigenschaft, zu noch mehr Europäisierung, zu noch mehr Auflösung zu führen. Für die ganzen Spekulationen, was Kohl anders als Merkel gemacht hätte, gibt es darum keine vernünftige Grundlage. Die Verschärfung des Asylrechts während seiner Regierungszeit war ausschließlich den Erfolgen der Republikaner geschuldet, diente also seiner Machtsicherung, und was irgendwelche Dinge angeht, die Kohl „mal gesagt“ hat – mit den Aussprüchen von Konservativen, die rechts blinken und links abbiegen, kann man ganze Bücher füllen. Nach Kohls eigenen Worten ist ja entscheidend, was hinten rauskommt. Angesichts seiner tatsächlichen Bilanz muss man diesen Spruch so vervollständigen, wie es einst der Kabarettist Dieter Hildebrandt getan hat: Entscheidend ist, was hinten rauskommt – und darin stehen wir dann.

Die Pflicht zur Denkmalsdemolierung

Gespenster sind, von Ausnahmen wie Hamlets Vater abgesehen, meist wenig redselig. Sie sind Erscheinungen, keine Doktorarbeiten. Das haben sie mit Denkmälern gemeinsam. Die Erinnerung an Helmut Kohl ist nicht anders als die Erinnerung an die Nazizeit ein Fall von Geschichtspolitik. Man versucht, über einen Toten kompakte, jederzeit abrufbare Vorstellungen im kollektiven kulturellen Gedächtnis zu etablieren, mit denen man Macht über die Lebenden ausüben kann. Nur gut über die Toten zu sprechen, erleichtert diesen Geisterbeschwörern das Geschäft und verleiht ihren Kreaturen erst eine Macht, die sie bei wahrheitsgemäßem Sprechen über die Toten nicht hätten. Der ursprüngliche Sinn des de mortuis nil nise bene wird so in sein Gegenteil verkehrt. Es gilt also, wahrhaftig von den Toten zu reden, de mortuis nil nise vere.

Angesichts der längst erkennbaren Verwendung Helmut Kohls als zusätzlicher geschichtspolitischer Geschützbatterie unserer Abschaffung ist jedes freundliche Wort über ihn nur Munition in den Händen unserer Feinde und ein Stich in den Rücken derer, die sich wirklich für unser Land und damit auch für uns selbst einsetzen im Angesicht einer erdrückenden Übermacht. Ihnen alleine sind wir verpflichtet, und zwar dazu verpflichtet, vom Denkmal Helmut Kohls den weißen Stuck abzuschlagen und den Dreck bloßzulegen, der am Ende hinten rauskam, in dem wir immer noch stehen und immer weiter versinken.




Email an PI: „Bitte: Schalten Sie ihre Seite ab“

Sage keiner, wir würden unsere Kritiker nicht zu Wort kommen lassen. Ein Pfarrer versuchte sich einmal in einer Gegendarstellung und holte sich dabei eine blutige Nase (im übertragenen Sinne, wir sind strikt gegen Gewalt) mit seinen ulkigen Argumenten. ZDF-Moderatorin Dunja Hayali haben wir den Dialog angeboten, sie sollte ihren Sender gegen den Vorwurf der Lügenpresse verteidigen, doch sie kniff und kneift weiter, aus gutem Grund. Schließlich hat sich jetzt doch einer gefunden, der „die Rechten mit Argumenten stellen“ will, im Sprachduktus etwa dem „Schriftsteller“ Navid Kermani folgend, der sich letztens in einem Kölner Gymnasium in Satzbau versuchte.

Seine Schwester studiere Jura, poltert der Kleine, und wenn er die fragen würde, da würde aber einiges herauskommen gegen PI. PI sei eine anonyme Hetzseite, so der anonyme Schreiber, und er bittet höflich darum, sie nun abzuschalten.

Dem können wir leider noch nicht nachkommen, die politischen Umstände sind derzeit nicht danach, und wir nutzen die (noch) vorhandene Pressefreiheit dazu, auch weiter unbequeme Tatsachen und Meinungen auszusprechen. Allerdings wissen wir den Wert seiner Mail für unsere Leserschaft durchaus zu schätzen und drucken Sie deshalb sehr gerne hier ungekürzt ab.

Von: M-S@trash-me.com [mailto:M-S@trash-me.com]
Gesendet: Sonntag, 19. Februar 2017 14:21
An: info@blue-wonder.org
Betreff: Bitte: Schalten Sie ihre Seite ab

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich als Schüler/Student der sich mit dem Thema Flüchtling/Asylanten sowie Politik letzer Zeit intensiv auseinandersetz, sehe ich diese Seite als nicht sehr Hilfreich und als Anonyme Hetze.

Da meine Schwester zurzeit Jura Studiert. Sehe ich es als recht Sinnlos diese Seite zu führen; Wenn ich nun meine Schwester frage würde diese Seite einige bis viele Verstoße begehen, von Volksverhetzung bis Verleugnung geht dies.

Vielen Dank für das Lesen dieser Nachricht.

Mit freundlichen Grüßen

M.S (Aus Essen)

Nicht von uns verfasst, wir schwören (bei unseren Müttern, bei Allah und dem Propheten, …). Abgelegt unter Humor.




Gegendarstellung von Pfarrer Hildebrandt

pantaleonDr. Volker Hildebrandt (Foto links oben), Pfarrer an St. Pantaleon in Köln, ist auf unser Angebot zurückgekommen und hat uns eine Gegendarstellung zu unseren Artikeln (hier und hier) gesandt, die wir nachfolgend abdrucken. Wir sehen darin keine wirklich neuen Gedanken und bleiben anderer Meinung. Allerdings stehen wir natürlich zu unserem Angebot.

Gegendarstellung von Pfarrer Hildebrandt:

Es ist erstaunlich und peinlich zugleich, was auf Ihrer Webseite unter der Überschrift „Köln: Opus Dei-Pfarrer knickt vor Woelki ein“ alles geschrieben, spekuliert und gemutmaßt wird. Niveaulos wird es überall dort, wo es auf dieser Ihrer Webseite nicht mehr sachlich zugeht, sondern Autoren und Kommentatoren notorisch persönlich werden: Spott, Schmähung bis hin zur Beschimpfung. Offenbar fehlen Argumente.

Ein Diskurs und Dialog, der Wahrheit sucht, sieht anders aus; ist geprägt von sachlicher Nüchternheit. Hier aber dominieren teils schon krankhafte Emotionen. Die interessieren doch nicht; oder doch? Warum dann? Warum sind viele der Autoren hier so verärgert und lassen nur geistlosen Frust ab? Auch viele der E-Mail-Schreiber? Machen Sie sich bitte frei davon; und Sie werden frei für die Sache, um die es doch geht; oder nicht?

Ich habe ein komplexes, sehr aktuelles Thema angepackt und dazu erstmalig etwas geschrieben. Davon habe ich zwei Absätze inzwischen temporär gelöscht. Wenn Sie das, was ja weiterhin online steht, berücksichtigen, könnten Sie Vieles von dem, was auf dieser Ihrer Webseite alles geschrieben steht, getrost wieder löschen.

Sie sind fixiert auf folgenden Gedankengang:

„Anders der Muslim. Für ihn äußert sich die Religion im Gesetz. Nach muslimischer Überzeugung kann man Gott letztlich nur im Gesetz begegnen. Damit ist folgerichtig jeder gottlos, der nicht nach dem muslimischen Gesetz der Sharia lebt. Hier wird deutlich, warum eine solche Religion dazu führen kann, und gegenwärtig leider viel zu oft dazu führt, auch in unseren Flüchtlingsunterkünften in Köln, sobald sich die Möglichkeit dazu ergibt, jeden zu unterdrücken … der nicht shariagemäß lebt.“

Das scheint auch erst einmal in sich schlüssig. Deshalb habe ich das ja so geschrieben. Jetzt ärgern Sie sich, weil ich das gelöscht habe, und spekulieren wild daher, und völlig daneben, warum ich das gelöscht habe.

Ich habe diesen Gedankengang gelöscht, weil ich inzwischen sehe, dass er nicht schlüssig ist: Er entspricht nicht einer Wirklichkeit, die komplexer ist. Auf die Idee, das man auch dazu lernen kann, kommt in Ihrer „PoliticallyInCorrect Community“ leider niemand.

Mein Stehvermögen will ich jedenfalls auch in Zukunft aus der Wahrheit schöpfen; denn ich mag es nicht, in einer klischeehaft in sich geschlossenen Wahrnehmung zu verharren. Deshalb bleibe ich dran am Thema, aber sachlich; denn mich interessiert die Sache, und ich möchte gerne meinen Beitrag leisten, Antworten zu finden. Ihre Hetze interessiert mich nicht, weil sie keine Antworten liefert, sondern nur blind macht.

Mit freundlichen Grüßen!

Pfr. Dr. Volker Hildebrandt




Köln: Opus Dei-Pfarrer knickt vor Woelki ein

Dr. Volker HildebrandtWenn ein Mann des Wortes, ein Pfarrer, seine Predigt zu einem Thema online stellt, dann sollte man wohl annehmen dürfen, dass er das meint, was er da geschrieben hat. Und weiter sollte man aus dem veröffentlichten Text dann wohl auch zitieren dürfen, auch auszugsweise. PI verlinkt immer auf die Quellen, so auch in dem in Frage stehenden Fall. Jeder kann das dann überprüfen und einige unserer Leser tun dies regelmäßig bei unseren Beiträgen. Der Opus Dei-Pfarrer von St. Pantaleon in Köln, Dr. Volker Hildebrandt (Foto), hatte sich in einer Predigt etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt. Die war nämlich – wie es sich für Opus Dei gehört – an der Wahrheit orientiert und in einem Anflug von Ehrlichkeit dann auch noch veröffentlicht worden.

PI zitierte am 27.6. folgenden Textausschnitt:

[…] Anders der Muslim. Für ihn äußert sich die Religion im Gesetz. Nach muslimischer Überzeugung kann man Gott letztlich nur im Gesetz begegnen. Damit ist folgerichtig jeder gottlos, der nicht nach dem muslimischen Gesetz der Sharia lebt. Hier wird deutlich, warum eine solche Religion dazu führen kann, und gegenwärtig leider viel zu oft dazu führt, auch in unseren Flüchtlingsunterkünften in Köln, sobald sich die Möglichkeit dazu ergibt, jeden zu unterdrücken, wie einen Sklaven zu behandeln und ggf. sogar zu töten, der nicht shariagemäß lebt. Dieser fundamentale Unterschied zwischen den großen Religionen und Kulturen ist dringend zu klären. […]

Noch einmal, das ist Pfarrer Hildebrandts Text, nicht unserer. Wir haben ihn in dem Glauben zitiert, dass ein erwachsener Mann, mit Doktorgrad, Pfarrer, Opus Dei, papsttreu, weiß, was er schreibt und dass man ihn ernst nehmen kann und muss, wenn er es veröffentlicht.

Der Mann Gottes hat augenscheinlich Ärger bekommen, nicht von seinem Obersten Geistlichen Chef, der dürfte einverstanden gewesen sein. Das politische Köln oder das geistliche Establishment der katholischen Kirche war vermutlich empört, dass der nach Deutschland importierte Christenhass (vielleicht sogar in Kardinal Woelkis goldenem Götzen-Boot) in all seinen barbarischen Ausprägungen offen zur Sprache kommt.

Dies könnte schließlich auf Fehler in der Politik der unfehlbaren geliebten Führerin verweisen, also Kritik an Merkel und ihrem Erzengel bedeuten. Gotteslästerung gewissermaßen.

Nun ist es schon mal ungerecht, dass man dem Hildebrandt vorwirft, dass andere aus seinem öffentlichen Text zitieren. Er hat uns ja nicht dazu aufgefordert und kann nichts dafür, dass PI ihn zitiert. Wir haben ihm ja sogar zugestimmt. Aber das stört ihn jetzt. Und er reicht die Schuld weiter oder versucht es zumindest.

Wer also ist schuld, dass Pfarrer Dr. Hildebrandt in einem unbedachten Moment die Wahrheit gesagt hat? Er selbst? Natürlich nicht er selbst, da müsste er ja zu seinen eigenen geäußerten Gedanken stehen. Soviel Stehvermögen hat der Mann aber nicht. Und so schiebt er die Verantwortung für seinen missratenen (wir meinen: gelungenen) Text PI zu oder versucht das zumindest. Und zwar so:

PI habe nicht aus seiner Predigt zitiert, sondern nur aus „Predigtgedanken“. Tatsächlich, beim Lesen ist uns das nicht aufgefallen und Gedanken lesen können wir auch nicht. Außerdem wussten wir nicht, dass das ganz anders gemeint ist, wenn es nur „Predigtgedanken“ sind.

Geht aber noch besser: Es war nur ein „Vorab-Entwurf“ von Predigt-Gedanken. Auch das haben wir übersehen. Und wir hatten übersehen, dass es nur „eine ins Unreine entworfene Äußerung aus seinem Vorab-Entwurf“ war, die wir für seinen Predigttext hielten. Wie unaufmerksam, Nostra Culpa, hätte man wohl sehen müssen, dass das unrein ist, oder? Allerdings stellt sich die Frage, warum eine „ins Unreine entworfene Äußerung“ aus einem „Vorabentwurf“ von „Predigtgedanken“ zu einer Predigt so ganz anders ausfällt als die ursprüngliche Intention und warum er es dann überhaupt schon dem geneigten Lesepublikum vorsetzt, das Teufelszeug.

Damit er nicht erneut sagt, wir hätten nur die ins unreine entworfene Äußerung eines Vorabentwurfs seiner Mailgedanken zu einer Mail an PI zitiert, geben wir hier gerne seine Mail an uns völlig ungekürzt wieder:

Sehr geehrte Damen und Herren,

auf Ihrer Webseite berichten Sie unter dem Titel „Köln: Kritik an Woelkis Flüchtlingskurs wächst“ (http://www.pi-news.n et/2016/06/koeln-kritik-an-woelkis-fluechtlingskurs-waechst/) über eine vermeintlich „mutige Predigt“ von mir und instrumentalisierten ganz gegen meine Intention eine ins Unreine entworfene Äußerung aus einem Vorab-Entwurf von Predigtgedanken. In aller Form widerspreche ich dem, was Sie dort geschrieben haben.

Was Sie auf dieser Ihrer Webseite behaupten, ist darüber hinaus auch sachlich voller Fehler. Und es spiegelt nicht im Entferntesten wider, was mich bewegt und motiviert, auch einmal zu aktuellen Fragen Stellung zu nehmen. Meine Intention geht uneingeschränkt in genau die gegenteilige Richtung, wie sie sich dann in all den unsäglichen Leser-Kommentaren zu dem sachlich falschen Bericht kundtut.

Ich bitte und fordere Sie hiermit auf, Ihren Beitrag unverzüglich zu löschen und sich angemessen für Ihren schlechten Stil zu entschuldigen.

Mit freundlichen Grüßen!

Das tun wir natürlich nicht. Wir bieten ihm aber an, auf PI eine Gegendarstellung zu schreiben, das ist der übliche Weg bei Meinungsverschiedenheiten. Ansonsten lassen wir Sie, Dr. Hildebrandt, mit ihrem traurigen Gewissen allein. Vor der Welt haben Sie ja immerhin schon bereut, viel schöner als es sich der Kaiser seinerzeit vom Luther auf dem Reichstag von Worms erträumt hätte. Sie schreiben aktuell auf der Seite Sankt-Pantaleon:

Liebe Mitchristen und Freunde von St. Pantaleon!

Meine im Folgenden vor einigen Tagen veröffentlichten Gedanken und Äußerungen sind ganz gegen meine Intention auf einer Web Seite unter dem Titel „Köln: Kritik an Woelkis Flüchtlingskurs wächst“ instrumentalisiert worden. In aller Form widersprechen ich dem, was dort geschrieben steht.

Was auf dieser Webseite behauptet wird, ist auch sachlich voller Fehler. Es spiegelt nicht im Entferntesten wider, was mich bewegt und motiviert, auch einmal zu aktuellen Fragen Stellung zu nehmen. Meine Intention geht uneingeschränkt in genau die gegenteilige Richtung, wie sie sich dann in all den unsäglichen Leser-Kommentaren zu dem sachlich falschen Bericht kundtut.
Ich habe insofern ungewollt daran mitgewirkt, weil mir in der oft vorgegebenen Eile in zwei Absätzen Fehler unterlaufen sind. Das tut mir leid und ich bitte hiermit um Nachsicht und Vergebung, sollte ich damit falschen Vorstellungen Vorschub geleistet haben. Diese Absätze habe ich aus dem Text entfernt und werde sie korrigiert und dann hoffentlich unmissverständlich hier wieder veröffentlichen.

Wir verzeihen Ihnen, Pfarrer Hildebrandt. Allerdings sollten Sie sechs Male auf Knien um Woelkis schmuckes Flüchtlingsboot kriechen und dabei jedes Mal den Rosenkranz beten und am Ende dann sagen: „Das war nur eine ins Unreine entworfene Äußerung eines Vorabentwurfs“. Nur zur Vorsicht, damit niemand etwas falsch versteht.

Kontakt:

Katholisches Pfarramt St. Pantaleon
Pfarrer Dr. Volker Hildebrandt
Am Pantaleonsberg 10a
50676 Köln
Tel.: 02 21 / 31 66 55
Fax: 02 21 / 31 91 30
sankt.pantaleon@outlook.de




Köln: Kritik an Woelkis Flüchtlingskurs wächst

woelki_flyerEin neuer Arbeitskreis „Kritische Christen“ informierte am Sonntagvormittag hunderte Messebesucher vor dem Kölner Dom über die einseitige Flüchtlingspropaganda des Kölner Erzbistums, die bekanntlich vor kurzem in der quasi-religiösen Verehrung eines Flüchtlingsbootes als Altar und Kultgegenstand im Dom gipfelte. Kardinal Woelki, dem Nachfolger des konservativen Kirchenhirten Meisner, wird von der neuen Basisbewegung dabei ein „Tanz um das goldene Kalb Multikulti & Zuwanderung” und „zeitgeistiger Götzendienst statt traditioneller christlicher Seelsorge“ vorgeworfen.

Neben einigen Touristen konnten mit dieser ersten Aktion vor allem hunderte Besucher des sonntäglichen Hochamtes und anderer Messen im Kölner Dom erreicht werden. Die Flugblattverteilung führte umgehend zu polarisierenden Diskussionen in der erwünschten Zielgruppe. Die Reaktionen reichten dabei von naiv-gutmenschlichen Welcome-Gebrabbel bis hin zu zahlreichen „Sie haben Recht!“-Bekräftigungen. Die Wertkonservativen in der kirchlichen Basis des Rheinlandes scheinen also von Woelki und Co. noch nicht gänzlich weggeekelt worden zu sein. Aber auch als katholische Geistliche erkennbare Gottesdienstbesucher lasen mit Interesse und teils sichtbaren Wohlwollen die Flugblätter.

Dazu passend macht derzeit eine mutige Predigt des Kölner Pfarrers Hildebrandt von der Gemeinde St. Pantaleon die Runde. Entgegen der allgemeinen Multikulti- und „Islam ist Frieden“-Besoffenheit in den oberen Bistumsetagen prangerte Dr. Hildebrandt in seiner letzten, auch schriftlich verbreiteten Sonntagspredigt die Verfolgung christlicher Flüchtlinge durch Muslime an, die sich auch noch in Kölner Flüchtlingsheimen fortsetzen würde:

Anders der Muslim. Für ihn äußert sich die Religion im Gesetz. Nach muslimischer Überzeugung kann man Gott letztlich nur im Gesetz begegnen. Damit ist folgerichtig jeder gottlos, der nicht nach dem muslimischen Gesetz der Sharia lebt. Hier wird deutlich, warum eine solche Religion dazu führen kann, und gegenwärtig leider viel zu oft dazu führt, auch in unseren Flüchtlingsunterkünften in Köln, sobald sich die Möglichkeit dazu ergibt, jeden zu unterdrücken, wie einen Sklaven zu behandeln und ggf. sogar zu töten, der nicht shariagemäß lebt. Dieser fundamentale Unterschied zwischen den großen Religionen und Kulturen ist dringend zu klären.

Die dem Opus-Dei-Werk nahe stehende Pfarrgemeinde St. Pantaleon wird deshalb ab Herbst ausgewählten christlichen Flüchtlingsfamilien in umgebauten Klosterräumen eine Zuflucht vor weiteren Drangsalierungen in städtischen Asylheimen anbieten. In der prächtigen romanischen Kirche St. Pantaleon werden daneben selbstverständlich auch weiterhin täglich Messen, Andachten und Beichtgelegenheiten angeboten. Zudem kann man die Arbeit der Gemeinde auch als Ortsfremder im Rahmen eines Freundeskreises St. Pantaleon unterstützen. Nähere Infos dazu im Netz unter www.sankt-pantaleon.de

Der im Großraum Köln aktive Arbeitskreis kritischer Christen wurde erst kürzlich unter maßgeblicher Mitwirkung von Mitgliedern der Bürgerbewegungen Pro Köln und Pro Deutschland gegründet. Die Gemeinschaft ist offen für zeitgeistkritische Christen aller Konfessionen und ist unter kritische-christen@gmx.de erreichbar.

Video der Verteilaktion (mit „Die haben Recht“-Zwischenruf):




Deutsche Protestkultur: Trächtige Kühe wichtiger als menschliches Recht auf Leben

demo1Die Deutschen protestieren gerne. Dagegen gibt´s nichts zu meckern; denn es ist jedermanns (-fraus) Recht, sich die Hacken schiefzulaufen und den Hals heiser zu krähen, wenn´s um „die gute Sache“ geht. Und da es den Linken in diesem Lande immer (nur) um die gute Sache geht, sind die Proteste in Deutschland gemeinhin linkslastig. Wenn dann ´mal so ein Grüppchen von fünfzehn- oder zwanzigtausend nichtlinken Bürgern protestiert, geht das „aber auch gar nicht“, weil es bei denen logischerweise nicht um eine „gute Sache“ geht – da nicht sein kann, was nicht sein darf. Solche bürgerlichen Protestler sind automatisch – der Reflex funktioniert immer! – „Faschisten“, denen man das Recht auf freie Meinungsäußerung nicht einräumen darf, da sonst die Demokratie gefährdet wäre.

(Von Peter Helmes, conservo.wordpress.com)

Kein Protest gegen links, kein Protest gegen den Zeitgeist

Noch schlimmer ist es natürlich, wenn sich Proteste gegen links richten. Das ist ja wohl das Letzte! Und muß frühzeitig verhindert werden! Jawoll! Und wenn dann so ein paar Irregeleiteten für ein angebliches „Recht auf Leben“ demonstrieren wollen, ist das der beste Beweis für die Gefährdung unserer Nation. Wer gegen Homo-Ehe auf die Straße geht, wer sich gegen die „Frühsexualisierung“ unserer Kinder wehrt, war also (auch verborgen gehaltene) Pädophilie in Kindergarten und Schule trägt oder dafür eintritt, daß Ungeborene leben (dürfen) – also gegen „Abtreibung“ demonstriert, stellt sich automatisch außerhalb unserer Gesellschaft.

Denn wir haben gefälligst stolz zu sein auf die Errungenschaften der Neuzeit: Auf zahllose neue „Geschlechterformen“ (LSBTTIQ) und noch zahlreichere Formen des Zusammenlebens, auf Frühsexualisierung, Euthanasierung äh „Sterben in Würde“ oder auch „Vielehe“ (aller mit allem). Die Ehemöglichkeit mit einem Besenstiel oder einer Hauskatze kommt wohl auch bald; jedenfalls dürfen wir jetzt schon ´mal zusammen beerdigt werden. Und dafür wird demonstriert, nach Leibeskräften. Capito?

Nein, und nochmals nein. Wer noch einen Funken „Anstand“ – welch gräßliches Wort aus der Steinzeit! – im Leibe hat und sich nicht dem Zeitgeist hingeben will, kommt deshalb zur Großdemonstration am 19. September in Berlin! Immerhin, diese Veranstaltung scheint den Linken Sorge zu bereiten. Schon im Frühjahr dieses Jahres begannen sie, gegen diesen „Auflauf reaktionärer Horden“ Stimmung zu machen, „Munition“ (auch im schlimmen Sinne des Wortes) zu sammeln und zur Blockade des „Marsches für das Leben“ aufzurufen. Es wird also munter in Berlin.

Marsch für das Leben: „Anwälte des Lebens und der Humanität“

Der Vorsitzende des (veranstaltenden) Bundesverbandes Lebensrecht (BVL), Martin Lohmann, begründete die Notwendigkeit des „Marsches für das Leben“ (auf kath.net):

…Warum? Weil das Lebensrecht nicht teilbar ist und die Würde des Menschen – von der sogar das Bundesverfassungsgericht ausging, als es dem bereits ungeborenen Menschen das Lebensrecht „zugestand“ und jede Tötung eines ungeborenen Menschen grundsätzlich als schweres Unrecht, als verboten definierte – nicht in Scheiben geschnitten und abgestuft werden könne. Nicht zuletzt deshalb ist der Marsch für das Leben seit Jahren schon nicht mehr „nur“ ein Marsch für das Lebensrecht der noch nicht geborenen Menschen, sondern eine Demonstration vieler Menschen aus allen Generationen für das Lebensrecht eines jeden Menschen, egal, in welchem Stadium seines Lebens er sich gerade befindet. Die Teilnehmer des Friedens-Marsches für das Leben in Berlin sind Anwälte des Lebens, Anwälte für eine Humanität, die allen (!) zugute kommt. Und davon kann es – zumal in einer in Sprache und Denken reichlich verwirrten Zeit – nicht genügend geben!

Der meinen Lesern durch seine kritischen Kommentare seit langem bekannte katholische Streiter Klaus Hildebrandt ergänzte den Aufruf Lohmann in seiner typischen Art:

Berlin ist erneut Veranstaltungsort für den Marsch für das Leben am 19. Sept. 2015, an dem im vergangenen Jahr etwa 6.000 Teilnehmer aus der ganzen Republik mitmachten. Wenn das mal kein ein gutes Omen ist! Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir in diesem Jahr weiter an Momentum gewinnen werden und das Recht aller Menschen auf Leben in unsere Hauptstadt hineintragen können. Betrachtet die Mitteilung Lohmanns als Auftakt für den Marsch!

Der Text – der auch als Einladung an die Bischöfe gedacht ist – enthält interessante Ausführungen zum Lebensrecht und Stand der Dinge. Ich hoffe weiterhin auf einen Dammbruch, dass ein hoher Bischof endlich den Mut aufbringt mitzumarschieren. Wer sich offen für das Leben und die Nächstenliebe ausspricht und in diesen schwierigen Zeiten Gesicht zeigt, braucht sich wirklich nicht zu schämen. Wenn unser Land so viel Energie in den Lebensschutz und die Familien investieren würde wie in Wirtschaft, Außen- oder Verteidigungspolitik, dann wäre es ein ganz Anderes (…)

„Ein Herz für ungeborene Kälber“ – kein Herz für ungeborene Kinder?

Soweit Klaus Hildebrandt. Dann reicht er einen Text nach, der auch abgehärtete oder „abgebrühte“ Menschen erschüttern kann:

Abtreibung: Körperteile von toten Babys werden bei Partial-birth-Abtreibungen „geerntet“

…Es gibt Dinge, worüber man diskutieren kann, aber hier hört es definitiv auf: Gerhard Stumpf (forum-deutscher-katholiken.de] am 16.07.15 an „Verborgene_Empfaenger:

Betreff: Stellungnahme des Forums Deutscher Katholiken zum Schutz der ungeborenen Kälber

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,
Nachrichten. die die Politik sensibilisieren:
„Leidvoll: Das Schlachten trächtiger Kühe“ – ARD Mediathek
„Kälber ersticken in Gebärmutter“ – Handelsblatt?
„Die ungeborenen Kälber ersticken langsam“ – Die Welt
„Der Tod der Feten durch einen Mangel an Sauerstoff ist von Schmerzen und Leiden geprägt“, führt das Ministerium in einer Pressemitteilung aus.
Der Landwirtschaftsminister: „Ich möchte, dass wir so bald wie möglich diese Praxis beenden.

Offensichtlich gibt es viele einflussreiche Menschen, die ein Herz für ungeborene Kälber haben.

Also, vom „Handelsblatt“ bis zur „Welt“ – von den Gutmenschen ganz zu schweigen – Proteste gegen das Schlachten trächtiger Kühe. Und der Herr Bundeslandwirtschaftsminister beeilt sich, dem tief betroffenen Volk mitzuteilen, daß er sich gegen diese „unmenschliche“ (untierische) Praxis ´was einfallen lassen wird.

Abtreibung und Euthanasie ergänzen sich

Daß wir uns nicht mißverstehen: Ich lebe seit frühester Kindheit mit Hunden und Katzen und bin Mitglied im Tierschutzverein. Ich liebe Tiere. Aber ich achte auch die Menschen. Und da stößt mir – und gottseidank nicht nur mir – sauer auf, daß hier gegen das Schlachten trächtiger Kühe lautstarker Protest organisiert wird, während man auf ähnliche Proteste und Pressestimmen(!) gegen das Abschlachten ungeborener Kinder im Mutterleib – verharmlosend „Abtreibung“ genannt – vergeblich wartet. Das Leben, das (medizinisch unbestritten) bereits vor der Geburt beginnt, ist ein Geschenk, das man gerade in einer so reichen Gesellschaft wie der unseren nicht wegwerfen darf. Abtreibung und Euthanasie sind die zwei Seiten einer Medaille.

Dem Vorsitzenden des Forums Deutscher Katholiken, Prof. Gindert, z. B. erwartet von den Politikern erst recht „ein Herz für ungeborene Kinder“.

Hier ist seine Stellungnahme im Namen des Forums Deutscher Katholiken:

„Es ist absolut inakzeptabel, dass trächtige Kühe geschlachtet werden. Deswegen wollen und müssen wir etwas dagegen tun“, sagt Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU). Er wird dabei von den Schlachthausveterinären, von der deutschen Fleischwirtschaft und vom deutschen Bauernverband unterstützt. Was ist die Begründung?

Die ungeborenen Kälber ersticken nach dem Tod der Kuh in einem Prozess, der bis zu 20 Minuten dauern kann. Das sei aus ethischen Gründen nicht vertretbar.

Die Initiative des Bundeslandwirtschaftsministers für die ungeborenen Kälber ist zu begrüßen. Sie provoziert aber gleichzeitig die Frage, ob es ethisch vertretbar ist, dass ungeborene Kinder im Mutterleib getötet werden dürfen?

Auch Abtreibung ist qualvoll!

Die Forderung des Bundeslandwirtschaftsministers verlangt ein Weiterdenken, nämlich dass zum wirksamen Schutz der ungeborenen Kinder das System der rechtswidrigen, aber straffreien Abtreibung geändert werden muss.“

Prof. Dr. Hubert Gindert




WELT-Tippse Hildebrandt im Rassismus-Rausch

Er lauert überall. Hier, da vorne und dort hinten. Praktisch die gesamte Gesellschaft ist von ihm infiziert: „Rassismus“. Das jedenfalls glauben Marxisten jeglicher Couleur. Als „Rassismus“ gilt dabei jegliche Unterscheidung von Menschen. Ein gutes Beispiel für diese krude Denkweise bietet aktuell die „Welt“-Journalistin Antje Hildebrandt (kleines Foto).

In einem ihrer Artikel beschäftigt sich Hildebrandt mit der neuen „Tagesthemen“-Moderatorin Pinar Atalay (großes Foto). Bereits die Einleitung lässt Ungutes vermuten:

Ihren Namen sprechen noch nicht alle unfallfrei aus: Pinar Atalay. Aber sonst ist die Nachfolgerin von Ingo Zamperoni bei den „Tagesthemen“ kein bisschen exotisch. Leider hat das nicht jeder kapiert.

Wem auffällt, dass Atalay – in Deutschland geborene Tochter türkischer Einwanderer – einen dunkleren Teint hat, mithin aus dem Ausland stammt – der hat etwas „nicht kapiert“. Vermutlich, dass Deutschland nun „bunt“ und daher gar nichts mehr exotisch ist. Eine derart aggressive Propagierung des Multikulturalismus in einem vermeintlich sachlichen Presseartikel dürfte jedem, dessen Gehirn noch nicht völlig politisch korrekt durchweicht ist, gegen den Strich gehen.

Doch Qualitätsjournalistin Hildebrandt geht noch weiter. Investigativ entlarvt sie zum Schluss ihres Pamphlets den tief sitzenden „Rassismus“ unter dem die in Deutschland lebenden Einwanderer tagtäglich zu leiden haben:

Pinar Atalay könnten solche Reaktionen kaum noch schockieren. Der Rassismus begegnet ihr tagtäglich, immer hübsch getarnt. Sie sagt, ein Satz nerve sie besonders. „Sie können aber gut Deutsch.“

Merke: Wer eine ausländischstämmige Moderatorin für ihr gutes Deutsch lobt, ist ein elender Rassist.




FAZ nennt Hindenburg „ehemalige NS-Größe“

Das linksversiffte Drecksblatt FAZ – ja, die Frankfurter Allgemeine – nennt den Reichspräsidenten Paul von Hindenburg eine „ehemalige NS-Größe“, ja, eine „ehemalige NS-Größe“! Und dies im Zusammenhang damit, daß die kommunistische Stadt Stavenhagen, einst im Mauermörderstaat DDR gelegen und immer noch von demselben SED-Bürgermeister Bernd Mahnke wie vor der Wende geleitet, Hindenburg die Ehrenbürgerwürde aberkannt hat. Der Text wurde vermutlich von der rotversifften dpa übernommen. Kein einziger FAZ-Leser hat gegen diese widerliche Einschätzung im Kommentarbereich protestiert! (Dank für diesen außergewöhnlichen Tipp an Rosa Rot!)

Hier der Text zu Dokumentationszwecken im Original:

Manchmal dauert es etwas länger: Mehr als 68 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges hat die Stadt Stavenhagen im Kreis Mecklenburgische Seenplatte die Ehrenbürgerschaften ehemaliger NS-Größen gestrichen. Der Beschluss fiel am späten Donnerstagabend einstimmig in der Stadtvertretung, sagte Hauptamtsleiter Joachim Demske am Freitag. Die Ehrenurkunden von Adolf Hitler, Reichspräsident Paul von Hindenburg und dem damaligen Gauleiter von Mecklenburg, Friedrich Hildebrandt, waren bei Recherchen im Landeshauptarchiv in Schwerin entdeckt worden…

(FAZ, 18.10.2013)

» Kontakt: redaktion@faz.de