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Prof. Michael Kaufmann bleibt zweifelhafter Umgang erspart

Von WOLFGANG PRABEL* | Nicht jede verlorene Wahl ist ein Unglück. Bereits Friedrich Merz hatte zweimal Fortune gehabt, als er als CDU-Vorsitzender verschmäht wurde. Unter Kanzlerin Merkel die Partei zu führen, war AKK und Armin Laschet mißlungen, ganz einfach weil das Kanzleramt ein lebhaftes Interesse hatte, jeden Wandel – auch in Nuancen – zu unterbinden.

Ähnlich glücklich ist jetzt Michael Kaufmann davongekommen. Er ist bei der Wahl für das Bundestagspräsidum glatt durchgefallen und damit bleibt ihm der berufliche Umgang mit umstrittenen Kollegen erspart. Es wäre zum Beispiel unzumutbar gewesen mit Frau Magwas, die privat mit dem Ossibeschimpfer Wanderwitz liiert ist, zusammenzuhocken.

Auch der Kontakt mit Fräulein Roth, Frau Özoguz und Frau Bas macht bestimmt keinen großen Spaß. Der eher ruhige, humorvolle und besonnene Kaufmann hätte dieses Dreigestirn möglicherweise als „menschlich schlimm und gruselig“ empfinden können.

Die Wahl von Frau Magas macht deutlich, vor welcher Herkulesaufgabe die CDU noch steht, wöllte sie sich erneuern. Das überwiegend merkeltreue Bundestagspersonal der Partei steht einem Wandel entgegen.

Es ist schwierig, die Partei als Opposition neu zu profilieren, ohne daß deren Parlamentsfraktion die adäquaten Aushängeschilder trägt. Die Erneuerung der CDU wird sich hinziehen, vielleicht wird sie auch scheitern. Danach sieht es aus, die Wahl von Frau Magwas könnte ein MENETEKEL sein, ein Warnzeichen.

Grüße an den Inlandsgeheimdienst: „Wir dürfen jetzt nur nicht den Sand in den Kopf stecken.“ (Lothar Matthäus)


*Zuerst erschienen auf prabelsblog.de




Weiber-Geschichten! BILD-Chef fristlos gefeuert…

Von PETER BARTELS | Der Springer-Verlag hat Julian Reichelt (40), seinen wichtigsten Chefredakteur, am Montag fristlos gefeuert. Grund: Er soll den Verlag belogen haben … Es soll doch Weiber-Geschichten gegeben haben … Springer habe jetzt angeblich die Beweise…

Bekanntlich sollen die Ober-Ekel der Journaille, die ZDF-Geißel Jan Böhmermann („Ziegenficker Erdogan“) und der „Popliterat“ Benjamin von Stuckrad-Barre  BILD-Chef Julian Reichelt mit Hilfe einer geschassten BILD-Redakteurin schon vor Monaten einschlägig angeschwärzt haben: „Sexuelle Übergriffe … rüder Ton …“ Springer schaltete auswärtige Complience-Anwälte ein, zog Reichelt kurzfristig von seinem Job ab. Nach kurzer Zeit nahm er wieder im Chefsessel Platz; die Anschuldigungen waren offensichtlich zu windig. Alles schien sich um eine von Stuckrad-Barre und einer Ex-BILD-Redakteurin lancierte Racheaktion gehandelt haben; ein in Aussicht gestellter größerer „Auftrag“ für den bleichen „Literaten“ soll von Reichelt wegen fehlender Qualität gestoppt worden sein …

Reichelt kam wieder, startete wenig später BILD-TV, landete mit „VIERTEL NACH ACHT“ einen Talkshow-Volltreffer der Extraklasse. Viele von Merkel-Schranze Kai Diekmann millionenfach vertriebene Leser rieben sich erstaunt die Augen: BILD erteilte plötzlich eine Backpfeife nach der anderen für Merkel und ihre Wurmschwänze um Gesundheitsminister*in Jens Spahn…  An Laschet und sein lasches Laber-Team … Zuletzt donnerten die BILD-Kanonen gegen Merkels Katastrophen-Energiewende, die erst diesen Winter richtig los gehen wird, jetzt schon das Fünffache kostet, Sprit auf zwei Euro/Liter … fünf Prozent Inflation … 400 Milliarden Corona-(Grippe)Schulden  …

Reichelt schien auf dem Wege, endlich alles richtig zu machen. Dann kam raus, dass er im Compliance-Verhör nicht die ganze Wahrheit gesagt, dass er offenbar eben doch die eine oder andere Redaktions-Mieze vernascht hatte. Offensichtlich nicht gegen ihren Willen, wie der Springer-Verlag andeutet …  Aber in Reichelts Funktion angeblich moralisch nicht hinnehmbar. Noch schlimmer: Er hat die oder d i e Dame/n offenbar bis zuletzt  „beglückt“. Ob zusätzlich mit Kohle und Karriere, steht offenbar (noch) dahin …

Nachfolger wird Johannes Boie (37), Typ Milchbubi, Chefredakteur der Welt am Sonntag. Der junge Mann mit dem schnieken Scheitel war vorher der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG zu Diensten,  einer der Totengräber*innen Deutschlands …


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Davor war er daselbst über 17 Jahre Polizeireporter, Ressortleiter Unterhaltung, stellv. Chefredakteur, im “Sabbatjahr” entwickelte er als Chefredakteur ein TV- und ein Medizin-Magazin, löste dann Claus Jacobi als BILD-Chef ab; Schlagzeile nach dem Mauerfall: “Guten Morgen, Deutschland!”. Unter “Rambo” Tiedje und “Django” Bartels erreichte das Blatt eine Auflage von über fünf Millionen. Danach CR BURDA (SUPER-Zeitung), BAUER (REVUE), Familia Press, Wien (Täglich Alles). In seinem Buch “Die Wahrheit über den Niedergang einer großen Zeitung” (KOPP-Verlag) beschreibt Bartels, warum BILD bis 2016 rund 3,5 Mio seiner täglichen Käufer verlor. Kontakt: peterhbartels@gmx.de.

 

 




Schwesig gibt der Amthor-CDU einen Tritt

Von WOLFGANG HÜBNER | Die Linkspartei ist in Mecklenburg-Vorpommern die stärkste politische Kraft und wird dort jetzt, verkleidet als Koalition, mit absoluter Mehrheit regieren. Denn die SPD unter Manuela Schwesig hat sich dafür entschieden, nicht mehr mit der CDU, sondern mit der Ex-SED zu koalieren. Damit hat die Partei, in der eine Witzfigur wie Philipp Amthor irgendwie noch immer als Nachwuchshoffnung gehandelt wird, einen hochverdienten Tritt in den Allerwertesten bekommen. Und die CDU wird noch nicht einmal die stärkste Oppositionspartei, denn die AfD hat bei der Wahl am 26. September besser abgeschnitten als die Heimatpartei von Angela Merkel.

Schwesig war schon in ihrer Zeit als Bundesministerin eine bekennende Linke. Es dürfte kaum einen Zweifel geben, dass sie bei einem Fortbestand der DDR auch in dieser eine große Karriere gemacht hätte. Mit der Koalition der bei der Wahl geschwächten Linkspartei kommt nun nur zusammen, was zusammen gehört. In Anbetracht der sozialen Probleme, die auf Deutschland zukommen, wird die aus der Regierung herausgekickte CDU wenige Chancen haben, sich zu profilieren. Umso besser kann das der AfD gelingen, wenn sie, wie in den anderen ehemaligen neuen Bundesländern, auch in Mecklenburg Vorpommern die erfolgreiche Linie des sozialen Patriotismus verfolgt.

Die Entwicklung im Norden zeigt, wie schlecht die Lage für die von der Merkel-Ära ruinierte CDU ist. Derweil die SPD keine Skrupel hat, sich mit der Linkspartei ins Bett zu legen, blockiert sich die Union mit ihrer AfD-Feindlichkeit selbst. Es soll ja nicht ganz vergessen werden, welche drei Parteien zusammen in Berlin eine Mehrheit haben: CDU/CSU, FDP und AfD. Trotz der Stimmenverluste bei der Bundestagswahl im September hat die AfD beste Aussichten, von den sozialen Folgen der Inflation, der Klima- und Energiepolitik und der Migrations-/Asyl-Politik erheblich zu profitieren. Ob aus Aussichten auch Resultate werden, liegt hauptsächlich an der Alternative selbst.

Politisch werden CDU/ CSU kein Comeback ohne markante inhaltliche Veränderungen feiern können: Eine radikale Kehrtwende muss es sowohl bei den Problemfeldern Klima- und Energiepolitik sowie bei Migration/Asyl geben. Das aber sind die Themen, die für die größten Sündenfälle Merkels stehen. Es ist nichts und niemand in der tief gefallenen „Staatspartei“ in Sicht, der dieses Wunder bewerkstelligen könnte oder überhaupt anstrebt. Deshalb wird Schwesigs Tritt nicht der letzte gewesen sein, den die CDU, aber auch die CSU noch bekommen wird. Mitleid ist nicht angebracht. Aber es gibt wohl längerfristig ein politisches Vakuum, das die Linke machtbewusst nutzen wird. Nicht zum Nutzen Deutschlands.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite und seinen neuen Telegram-Kanal erreichbar.




Nach Armingeddon: Die neue CDU heißt AfD!

Von PETER BARTELS | Der Freund zum Freund: „Wie war die Beerdigung?“ Antwort: „Toll! Der Pfarrer musste den Sarg dreimal wieder hoch ziehen, so frenetisch haben die Trauernden geklatscht!“… Die CDU ist begraben. 20 Prozent! Laschet? 66 Prozent: „Weg!“ Er ist das finale Armingeddon …

Natürlich war er nur die allerletzte Schaufel. Das Armageddon (hebräisch Harmagedon), das jüngste Gericht der CDU-Apokalypse, begann, als Angela Merkel „Kanzlerin“ wurde. Damals, vor 16 Jahren, war Deutschland noch Deutschland. Merkel wurde zur Totengräberin, nachdem sie wie einst Salome Johannes den Täufer, Kohl den Kanzler der Einheit, köpfen ließ. Die Herodias-Schöne mit dem legendären Tanz der sieben Schleier. Die Honecker-Plumpe mit der Verschleierung ihres SED-Auftrags: „Mach kaputt, was unseren Sozialismus kaputt gemacht hat. Salome hatte nur einen Helfer: Herodos! Angela hatte viele – alle, die es bei Kohl nicht mal zum Pförtner des Adenauer-Hauses gebracht hätten. Als da waren und zum Teil immer noch sind:

Volker Kauder, stellvertretender Landrat von Tuttlingen, heute goldener Groß-Rentner. Er war Merkels „rechte Hand“ (FAZ), Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Zusammen mit Peter Struck, dem SPD-Moppetfahrer, hat er die Rente für Bundestagsabgeordnete ausgekungelt. Und so hatte einer wie Norbert Lammert (CDU), eitler Ex-Präsident des Bundestages und ebenfalls willfähriger, stets gut getarnter Merkel-Hiwi, schon mit 60 einen Rentenanspruch von 8378 Euro im Monat. Viel? Kohl erhielt sogar 12.800 Euro; immerhin hat der wenigstens die Einheit nicht ganz verpennt …

Merkel-Molche in Massen

Die Merkel-Molche sind Legion, Auswahl: Eine CDU-Pfeife namens Ronald Pofalla, der die „Fresse“ des letzten CDU-Aufrechten (Wolfgang Bosbach) „nicht mehr sehen“ mochte. Heute lässt dieser Wurmschwanz für fette 650.000 Euro Jahresgehalt die Bahn nachts schneller als auf Schienen fahren; sie hat trotzdem immer öfter Verspätung … Norbert Röttgen, einst Merkels Umweltminister, dann Totalversager bei der NRW-Wahl, später ein Nullum bei der Wahl zum CDU-Chef gegen die Saar-Krampe Karrenbauer … Hermann Gröhe, Gesundheitsminister. Einzige „Glanztat“ der grauen Bürste: Gröhe entlarvte ungewollt, aber restlos  „BRD“-Deutschland-Hasserin Merkel, als er ihr vor versammeltem Staats-TV nach einem unerwartetem CDU-Wahlsieg devoten Dank heischend ein kleines Deutschlandfähnchen in die Patsche mit den abgenagten Fingernägeln drückte. Was Honeckers DDR-Drohne natürlich sofort mit säuerlichem Flunsch in den Kulissen entsorgte. Das unverhoffte Bekenntnis sorgte dann später für peinliche Zitteranfälle im Angesicht von Schwarz-Rot-Gold …

Thomas de Maizière, Innenminister und größter Feigling der Geschichte, der sich 2015 nicht traute, die Invasion der Moslem-Massen an den deutschen Grenze zu stoppen, obwohl der komplette Grenzschutz nur auf den Einsatzbefehl wartete; Moslem-Matrone Merkel auf Tauchstation in ihrem Berliner Bunker wollte halt keine „schlechten Bilder“ … Peter Altmaier, „Wirtschaftsminister“ Pizza-Plauze („Gott wollte, dass ich Junggeselle bleibe“), Huch aber auch. Seufz: Der Fressack hat sich bekanntlich gerade selbst aus dem Amt entsorgt …

Auch die Merkel-Lemminge sind Legion: Von Michael Grosse–Brömer, Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU, Räuber der Kalten Büfetts aus Winsen/Luhe, bis Peter Tauber, Staatssekretär Verteidigung. Maxime des Männchens mit den wässrigen Äugis: „Wer nicht für Merkel ist, ist ein Arschloch!“ Und natürlich Merkels Frühstücksei Steffen Seibert. Der Chemnitz-Schnappatmer („Menschenjagd!“ Dabei war es nur „Hasi!“), über dessen Beflissenheit schon sein eitler ZDF-Kollege, Gitarrenspieler Cherno Jobatey, morgens um Sieben lästerte … Brechen wir die Liste von Merkels Lull und Lall-Liga ab – die Lemminge laufen längst in die rettenden Löcher des Steuerzahlers.

Auch Merkels Frauen…

Natürlich haben nicht nur „Männer“ Merkel geholfen, die CDU (und damit Deutschland) platt zu machen.  Nie gab es so viele Ministerinnen von CDU und CSU. Nie waren derart hohlköpfige Hupfdohlen dabei:  „Weinkönigin“ Julia Klöckner, Schießbuden-Scheuche Uschi von der Schlüpferkammer, Titel-Fälscherin Annette Schavan, Annegret, die Karren- Krampe, Dorothee Bär, Merkels Doro-Digi für’s Analog-Internet …

Wir sehen, Armin, der rheinische Lachsack mit der Narrenkappe, war nur einer der Sargnägel, wenngleich der letzte. Wer allerdings so dämlich ist, sich eine Wahlkampf-Wachtel von BILD zu holen, die auch bei BILD nie viel mehr als BILD-Totengräber Diekmanns Vorzimmer-Frau war … Wenn dieser treudoofe Ordensritter Sancho Pansa einem verschlagenem fränkischen Södolf Quichotte statt dem gesunden Menschenverstand von Pfarrer Braun (Chesterton) traut, dem ist noch mehr zu helfen. Und so vermutet (weiß!) BILD:

Nach dem Wahldebakel unter Noch-Parteichef Armin Laschet (60) ist klar: Bei der CDU werden Köpfe rollen. [Am Montag] hat die Partei beschlossen, dass der gesamte Vorstand neu gewählt wird. Das bestätigte Generalsekretär Paul Ziemiak (36) … Man sucht derzeit den „Kai aus der Kiste“ – jemanden, den niemand auf dem Schirm hat, den man intern integrieren und nach außen stramm verkaufen kann. So heißt es aus dem CDU-Präsidium …

Mitgliederbefragungen? Offenbar will keiner der CDU-Kaputtmacher Merkels Erbfeind Friedrich Merz – den will womöglich „nur“ die Mehrheit der 400.000 Mitglieder. Bernd Althusmann, blässliche Blubberblase aus Niedersachsen, macht’s, wie seine CDU seit 16 Jahren, oder Scarlett O’Hara in „Vom Winde verweht“ seit über 80 Jahren: Verschieben wir’s auf morgen … O-Ton Blubberblase: „Die CDU muß ein Stück weit neu erfunden werden … Neue Ideen entwickeln …Was ist eigentlich unsere Idee als CDU Deutschlands?…  Ich glaube, sie wird gebraucht, als Partei der Mitte.“ Immerhin: Geeinigt hat man sich angeblich „immerhin“ schon über eine 14-tägige Interview-Sperre. Und diese neue FORSA-Umfrage: 66 Prozent wollen, dass Laschet endlich abhaut …

Lieb Vaterland, magst ruhig sein – die alte CDU lässt Dich für immer allein. Im Osten schon heute, im Westen in vier Jahren – irgendeiner muss den „Schrotthaufen Deutschland“ an der „Ampel“ ja sortieren, montieren, motivieren. Es wird die „neue CDU“ für Deutschland sein – die AfD…


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Davor war er daselbst über 17 Jahre Polizeireporter, Ressortleiter Unterhaltung, stellv. Chefredakteur, im “Sabbatjahr” entwickelte er als Chefredakteur ein TV- und ein Medizin-Magazin, löste dann Claus Jacobi als BILD-Chef ab; Schlagzeile nach dem Mauerfall: “Guten Morgen, Deutschland!”. Unter “Rambo” Tiedje und “Django” Bartels erreichte das Blatt eine Auflage von über fünf Millionen. Danach CR BURDA (SUPER-Zeitung), BAUER (REVUE), Familia Press, Wien (Täglich Alles). In seinem Buch “Die Wahrheit über den Niedergang einer großen Zeitung” (KOPP-Verlag) beschreibt Bartels, warum BILD bis 2016 rund 3,5 Mio seiner täglichen Käufer verlor. Kontakt: peterhbartels@gmx.de.




Das neue Schlachtfeld: Medienpolitik ist Machtpolitik

Von MdL SVEN W. TRITSCHLER* | Der Bundestagswahlkampf 2021 war durchsetzt mit Warnsignalen aus der deutschen Medienlandschaft. Gerade bei ARD und Co. war die politische Schlagseite kaum noch zu übersehen – schon in den 50ern war dieser „Rotfunk“ der CDU ein Dorn im Auge. Ob das von Adenauer stattdessen angestrebte „Deutschland-Fernsehen“ wirklich etwas verbessert hätte, darf bezweifelt werden. Es scheiterte bereits am Bundesverfassungsgericht.

Nach 1980 kamen private Radio- und Fernsehsender auf. Abermals hoffte die CDU, den linkslastigen „Öffentlich-Rechtlichen“ etwas entgegenzusetzen. Aber mit ihren prall gefüllten Taschen hielten die Staatsfunker gerade im Informationsbereich den Wettbewerb klein: So führte VOX beispielsweise stündliche Nachrichten ein – die ARD zog sofort nach. RTL brachte das Nachtjournal, wenig später folgte das Pendant der ARD. Die Privaten konnten mit der gebührenfinanzierten Konkurrenz nicht dauerhaft mithalten und verlagerten sich auf billige Unterhaltung.

Doch der SPD war sogar das zu viel Rundfunkfreiheit. So wurden die „privaten“ Lokalradios in NRW eine Mogelpackung: Im „Zwei-Säulen-Modell“ hat jeder Sender neben privaten Eignern (meist Zeitungsmonopolisten) eine „Veranstaltergemeinschaft“, die wie der WDR-Rundfunkrat aussieht: Politiker, Kirchen, Gewerkschaften und Verbände. Und das merkt man der Berichterstattung auch an. Schlimmer noch: Die einflussreichen Mitglieder der Veranstaltergemeinschaften werden sogar geheim gehalten; unseren Antrag auf Offenlegung lehnten die Altparteien ab.

50 Prozent der Rundfunkräte haben ein Parteibuch

Bei der Landesanstalt für Medien, der Aufsichtsbehörde für private Medien, kommt wie im WDR-Rundfunkrat, nominell nur eine Minderheit der Mitglieder der jeweiligen Kontrollgremien aus der Politik – solange man nur die direkten Vertreter des Landtags zählt: „Unabhängige“ Verbände schicken reihenweise Parteisoldaten in die Gremien. Rund 50 Prozent der Rundfunkräte haben ein Parteibuch, in der Gesamtbevölkerung sind es weniger als zwei Prozent. Unseren Antrag, die Parteimitgliedschaften zu veröffentlichen, lehnten die Altparteien ebenfalls ab. Aus naheliegenden Gründen.

Neben der Entsendung ihrer Parteifreunde nehmen die Altparteien aber auch auf anderem Wege Einfluss: Sie entscheiden im Landtag, welche Verbände Vertreter entsenden dürfen. Dieses fragwürdige Konstrukt genügt den Altparteien allerdings, um von „Staatsferne“ und „Unabhängigkeit“ des De-facto-Staatsfunks zu sprechen.

Ein Gegengewicht könnten die Zeitungen und Zeitschriften bilden, die allerdings massiv unter Auflagenschwund leiden Unmittelbare Folge: Die Verleger sparen. Weniger Redaktionen und Redakteure, mehr Textbausteine von Nachrichtenagenturen. Diese Eintönigkeit beschleunigt den Niedergang allerdings. Aus wirtschaftlichem Interesse steigt kaum jemand in dieses sterbende Geschäft ein – dafür aber politische Akteure.

Parteinahe Medienhäuser lassen sich von Politik privilegieren

„Blickwinkel“ – das politische Printmagazin der AfD-NRW.

So ist die SPD-Medienholding dd.vg an vielen Zeitungshäusern beteiligt. Ihr RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) versorgt rund 60 Tageszeitungen und damit 6,8 Millionen Leser mit Inhalten. Die Funke Mediengruppe hat eine beherrschende Stellung im Ruhrgebiet – mit Tageszeitungen, Wochenzeitungen und Radiosendern. Stephan Holthoff-Pförtner, einer der Haupteigentümer, ist, bzw. war CDU-Multifunktionär. Ihn wollte Armin Laschet 2017 zum NRW-Medienminister ernennen – nach Protesten u. a. der AfD wurde er „nur“ Europaminister. „Rote“ und „schwarze“ Zeitungen kämpfen gleichermaßen mit Auflagenschwund. Und das liegt nicht nur am Internet: Mangelnde Qualität und Meinungsvielfalt locken eben keine Leser an.

Die parteinahen Medienhäuser lassen sich zum Ausgleich von der Politik privilegieren – etwa mit Ausnahmen beim Mindestlohn. Ende 2020 versuchte die Bundesregierung – eigentlich für Medienpolitik nicht zuständig – sogar eine 200-Millionen-Subvention für Zeitungsverleger im Etat zu platzieren. Diese vermeintliche „Infrastrukturleistung“ scheiterte vorerst an verfassungsrechtlichen Bedenken.

Dabei geht es anders: Zeitungen wie NZZ und Junge Freiheit oder Magazine wie die Krautzone heben sich vom Mainstream ab und gewinnen immer mehr Leser. Die JF erscheint zwar schon seit 1986, zu einer neuen Blüte der Meinungsvielfalt führten aber erst die Sozialen Medien im Internet. Sie haben die „Torwächter“ in Redaktionen und Rundfunkräten weitgehend entmachtet und ohne sie wären Brexit, Trump und AfD schlechthin nicht denkbar. Die aufgeschreckten Altparteien und Altmedien versuchen deshalb nun erkennbar, diese neu gewonnen Freiheit wieder einzuhegen.

Löschexzesse beim Bundestagswahlkampf

So verpflichtet das Netzwerkdurchsetzungsgesetz Facebook und Co. „Hassrede“ zu löschen. Ein bewusst schwammig gehaltener Begriff, der über Straftatbestände wie Beleidigung weit hinausgeht. Die überwiegend linken Weltkonzerne löschen gern großzügig, denn es drohen empfindliche Strafen vom Staat, während sich die wenigsten Nutzer auf teure Prozesse einlassen. Gerade im Bundestagswahlkampf kam es zu regelrechten Löschexzessen.

Auch die Landesanstalten für Medien spielen zunehmend mit beim Kampf gegen „Hassrede“ und „Desinformation“. Die etablierte Politik sieht das Engagement mit Wohlwollen und hat die Kompetenzen der Anstalt erweitert.

Besonders gravierend: Die Aufsicht über „journalistische Sorgfaltspflichten“. Projekten wie „Freie Welt“ oder „FlinkFeed“ wurden Sanktionen angedroht, falls sie nicht umfassend Quellen vorlegen, was außerhalb von Wissenschaftspublikationen eigentlich unüblich ist. Kleine, oft ehrenamtliche Redaktionen können das kaum leisten, „FlinkFeed“ musste daher bereits wieder aufgeben. Ironischerweise sind ausgerechnet die Altmedien davon ausgenommen, diese Anforderungen zu erfüllen.

Verfassungsschutz gegen Freie Medien

Natürlich darf hier auch der „Verfassungsschutz“ nicht fehlen. Jahrelang führten etwa die NRW-Schlapphüte die Junge Freiheit in ihrem Bericht, die es folglich schwer hatte, Inserenten, Abonnenten und Verkaufsstellen zu finden. 2005 untersagte das Bundesverfassungsgericht aufgrund der besonderen Bedeutung der Pressefreiheit schließlich diese Praxis.

Das hielt NRW-Innenminister Reul nicht von der Unterstellung ab, JF-Lesen sei ein Indiz für „rechtsradikale“ Gesinnung von Polizeibeamten – bis das Verwaltungsgericht Düsseldorf es ihm vor wenigen Wochen untersagte. Während die nunmehr florierende JF sich adäquaten Rechtsbeistand leisten konnte, fällt dies jungen und kleinen Medienprojekten naturgemäß schwer.

Denn die „Verfassungsschützer“ lassen sich auch vom JF-Urteil kaum beeindrucken. So wurde dieses Jahr unter anderem der islamkritische Blog „PI NEWS“ als „gesichert rechtsextrem“ stigmatisiert. Die etablierte Konkurrenz wird von regierungsamtlicher Stelle mit den notwendigen Schlagworten versorgt: „FlinkFeed“ war beispielsweise kaum auf dem Markt, da wurde es vom NRW-Innenminister als „rechtsextrem“ abgestempelt. Auf Anfrage der Grünen wurde wiederum das junge, rechtsliberale Magazin „Krautzone“ vom NRW-Innenministerium in ein ähnliches Licht gerückt.

Medienpolitik ist Machtpolitik

Die teils rabiaten Maßnahmen der Staatsgewalt gegen die Meinungsvielfalt zeigen in aller Klarheit: Es ist etwas ins Rutschen gekommen. Die Bürger suchen neue Informationsquellen, weil sie den alten immer weniger vertrauen. Altparteien und -medien versuchen scheibchenweise, das verlorene Terrain zurückzuerobern. Denn Medienpolitik ist Machtpolitik.

Die AfD wird parlamentarisch alles unternehmen, um diesen Bestrebungen Einhalt zu gebieten – soweit dies als Opposition möglich ist. Aber auch jeder Einzelne kann seinen Beitrag zum Kampf um die Meinungs- und Deutungshoheit leisten: Alternative Medienprojekte leiden in der Regel an Unterfinanzierung, brauchen Inserate, Abonnenten und Weiterempfehlungen. Das sollte uns allen die Meinungsvielfalt in Deutschland wert sein.


*Dieser Text ist aus der gerade erschienenen Ausgabe des Magazins BLICKWINKEL entnommen, das man hier kostenlos und unverbindlich bei der AfD-Fraktion NRW abonnieren kann.




Was der Muezzin-Ruf für Köln bedeutet

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Ab sofort darf jede der 35 Moscheegemeinden in Köln den Muezzinruf ertönen lassen (PI-NEWS berichtete). Jeden Freitag zwischen 12 und 15 Uhr, bis zu fünf Minuten lang. Wie laut das Ganze sein darf, werde je nach Lage der Moschee mit einer unterschiedlichen Höchstgrenze festgelegt.

Die erste Moscheegemeinde hat sich nach einem Bericht der Bild bereits angemeldet. In welchem Stadtteil genau, wollte eine Sprecherin auf Nachfrage der Bild nicht verraten. Vermutlich befürchtet man in der Domstadt Widerstand aus der Bevölkerung. Der dann auch völlig zu Recht erfolgen würde.

In den Medien ist bereits Gegenwind spürbar. Allen voran die Bild-Zeitung, bei der mit Shammi Haque eine Frau aus Bangladesh als Redakteurin arbeitet, die mit dem radikalen Islam üble Erfahrungen machen musste.

„Der Muezzin-Ruf ist kein Zeichen der Vielfalt“, lautet ihr hervorragender Kommentar. Für sie sei der Muezzin-Ruf ein Zeichen der Diskriminierung, der sie an Folter, Hetze und Blut erinnere. Er mache ihr Angst. 2015 habe sie vor radikalen Moslems aus Bangladesch fliehen müssen, weil sie den Islamismus öffentlich kritisiert habe. Wenn sie nun auch in Deutschland aus Lautsprechern „Allahu Akbar“ hören müsse, denke sie an vieles, nur nicht an „Vielfalt“.

Der Muezzin-Ruf erinnere sie an die Tötung ihrer sechs Blogger-Freunde durch Islamisten und an die brutale Unterdrückung von Minderheiten. „Allah ist groß, es gibt keinen anderen Gott außer Allah“. Dieser Ruf stehe für sie dafür, dass Vielfalt gerade NICHT toleriert werde, dass Andersgläubige NICHT respektiert werden würden. Aus den Lautsprechern konservativer Moscheen sei dies vor allem eine Machtdemonstration. Im Bild-Videogespräch erläutert sie ihre Erfahrungen mit islamistischer Unterdrückung.

Aber die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker schätzt diesen Muezzinruf als eine Art neue „Bereicherung“ für ihre Stadt:

„Wenn wir in unserer Stadt neben dem Kirchengeläut auch den Ruf des Muezzins hören, zeigt das, dass in Köln Vielfalt geschätzt und gelebt wird.“

Genau das Gegenteil aber ist der Fall, Frau Oberbürgermeisterin. Es zeigt vielmehr, dass der totalitären Monokultur des Politischen Islams immer mehr Raum gewährt wird. Der Muezzin-Ruf zeugt vom alleinigen Machtanspruch und der Ablehnung aller anderen Religionen. Statt Vielfalt gibt es im Politischen Islam nur Einfalt. Jeden Freitag wird jetzt über den Dächern von Köln folgender Text erschallen, so wie er auch vom Zentralrat der Muslime in Deutschland dokumentiert ist:

„Allah ist der Allergrößte“

„Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allah gibt“

„Ich bezeuge, dass Mohammed der Gesandte Allahs ist“

„Kommt her zum Gebet“

„Kommt her zum Heil“

„Es gibt keinen Gott außer Allah“

Es ist aber nicht nur die anmaßende Aussage de Textes, der erschauern lässt. Auch der Vortrag in arabischem Singsang hört sich in westlichen Ohren wie Gejaule an, wovon sich jeder auch im Video (oben) einen Eindruck machen kann. Henriette Reker scheint diese klare Kampfansage an alle anderen Religionsangehörigen und an alle Atheisten nicht zu verstehen, denn sie meint allen Ernstes:

„Die Stadt setzt damit ein Zeichen der gegenseitigen Akzeptanz der Religion und gibt ein Bekenntnis zur grundgesetzlich geschützten Religionsfreiheit ab.“

Genau diese „gegenseitige Akzeptanz“ lehnt der Muezzinruf aber völlig eindeutig ab, genauso wie die Religionsfreiheit. Anschauungsunterricht liefern die allermeisten der 57 vom Politischen Islam beherrschten Länder. Wie blind, toleranzbesoffen und vielfaltsbesessen muss man sein, um das nicht zu begreifen und die Bedrohung durch diese offenkundige Machtbekundung zu ignorieren. Und auch noch unter dem Deckmantel angeblicher „Religionsfreiheit“ die totalitäre Ideologie des Politischen Islams ungehindert ausbreiten zu lassen. Im Video (oben) zeigt der Islamistenjäger Irfan Peci, was auf deutschen Straßen los sein kann, wenn dieser Kampfruf ertönt.

Henriette Reker hingegen bezeichnet das öffentliche Ausrufen dieses alleinigen Machtanspruchs als „berechtigtes religiöses Interesse der vielen Musliminnen und Muslimen in Köln“, dem man so „Rechnung trage“.

Nun dürfte auch bald von der DITIB-Zentral-Moschee in Köln-Ehrenfeld dieser Ruf erschallen. Dort hat Henrieke Reker schon einmal die schlechte Erfahrung machen müssen, als Frau und Ungläubige nicht akzeptiert zu werden, denn man wollte sie bei der Eröffnung dieses Riesenbaus kein Grußwort sprechen lassen.

Daraufhin sagte sie ihre Teilnahme ab. Wie viele andere deutsche Politiker, übrigens auch Armin Laschet. Kölns früherer Oberbürgermeister Fritz Schramma wurde erst gar nicht eingeladen, obwohl er sich jahrelang für den Bau der Riesenmoschee eingesetzt hatte, was er jetzt im Nachhinein als naiv bezeichnet. Das Verhalten der DITIB ordnet er „zwischen Unprofessionalität und Böswilligkeit“ ein, bezeichnet den „Grad der Zumutung“ als „nicht mehr hinnehmbar“, bewertet es als einen „Akt der absoluten Unhöflichkeit“ und einen „Schlag ins Gesicht“ aller, die sagen, die Türken seien „besonders gastfreundlich“. Nun, Erdogan war mit seinen Moslems in der Moschee – die Ungläubigen blieben draußen. Das nennt man praktizierte Scharia mitten in Deutschland.

Die parteilose Oberbürgermeisterin, die bei ihrer Wiederwahl im September 2020 übrigens von den Grünen und der CDU unterstützt wurde, betont aber weiter fest überzeugt, dass „die Musliminnen und Muslime fester Bestandteil der Kölner Stadtgesellschaft“ seien und fügt schon mit einem drohenden Unterton hinzu:

„Wer das anzweifelt, stellt die Kölner Identität und unser friedliches Zusammenleben infrage.“

Das bedeutet im Klartext: Wenn jetzt Kölner Bürger gegen diesen Muezzinruf demonstrieren sollten, dann werden sie als „unfriedliche Störer“ hingestellt, die sich „gegen Menschen“ einsetzen würden und denen dann auch noch die Kölner Identität abgesprochen wird. Die Stadt Köln fügt als offizielle Erklärung hinzu:

„Seit vielen Jahren ist der Islam, wie viele andere Religionen auch, ein fester Bestandteil der deutschen Gesellschaft, so dass auch die Frage der Erlaubnis der Gebetsrufe an den Moscheen bundesweit immer wieder diskutiert wurde und wird.“

Das Mantra „Der Islam gehört zu Deutschland“ soll jetzt also regelrecht ins Bewusstsein der Bevölkerung eingehämmert werden. Die Bürger haben alles zu akzeptieren, was aus dieser quasi selbstzerstörerischen Aussage folgt. Wer sich nur gegen irgendetwas stellt, was mit dem Islam zu tun hat, muss mit schwerwiegenden Konsequenzen rechnen. Wie in Herford, wo gerade friedliche Demonstranten gegen den Muezzinruf wegen vermeintlicher „Volksverhetzung“ vor Gericht gezerrt werden. Das unwürdige Schauspiel, das rund um den Islam veranstaltet wird und immer mehr einem Tanz um das Goldene Kalb ähnelt, nimmt so langsam totalitäre Züge an.

Islam bedeutet Unterwerfung, und zwar unter den Willen des einzig wahren Gottes Allah sowie seinen Befehlen, die im Koran festgehalten sind. Der Muezzinruf ist Ausdruck dieses totalitären Verständnisses und darf daher im Sinne unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung nicht geduldet werden. Der Islam-Experte Irfan Peci hat diese Tatsachen in seinem Video „Die wahre Bedeutung des Gebetsrufs“ genau beschrieben.

Der Muezzinruf verstößt auch gegen Artikel 4 des Grundgesetzes, in dem die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses als unverletzlich festgeschrieben sind. Das bedeutet im Übrigen auch die Freiheit, frei von einem Glauben sein zu dürfen, die sogenannte negative Religionsfreiheit. Und die Freiheit, einen anderen Glauben als den Islam haben zu dürfen. Exakt das lehnt der Muezzinruf aber strikt ab. Damit ist er auch dezidiert christenfeindlich, was auch Irfan Peci als früherer Moslem zu berichten weiß (Video oben).

In Köln läuft mit dem Muezzinruf ab sofort eine zweijährige Projektlaufzeit. Danach werde die Stadt gemeinsam mit den beteiligten Moscheegemeinden die Erfahrungen auswerten und über neue Regelungen entscheiden. Das sind zwei Jahre, die für entschiedenen Widerstand genutzt werden sollten. Im Artikel der Welt steht, dass den Moscheegemeinden zur Auflage gemacht wird, einen Ansprechpartner für Fragen und Beschwerden zu benennen. Außerdem sollen Nachbarn mit Flyern über den Muezzinruf informiert werden.

Dies wird die Bürgerbewegung Pax Europa tatkräftig unterstützen. Mit der Aufklärung, was es mit diesem Muezzin-Ruf auf sich hat. Die BPE hat zu diesem Thema ein Flugblatt gestaltet, das nun in Köln in allen Stadtteilen verteilt werden kann, in denen der Muezzinruf von Moscheegemeinden beantragt wird. Jeder freiheitsliebende Bürger kann dieses Flugblatt bei der BPE bestellen. Die Bürger müssen aufgeklärt werden, weil Medien und Politiker hierbei nicht nur komplett versagen, sondern vielfach sogar noch Werbung für den Politischen Islam betreiben. Die Kölner Bürger, und nicht nur sie, müssen wissen:

Der Muezzinruf drückt den Herrschaftsanspruch des Politischen Islams aus. Ihm entschieden zu begegnen, ist praktizierter Verfassungsschutz und das Recht eines jeden Demokraten und Menschenrechtlers. Irfan Peci hat auch gut den psychologischen Faktor beschrieben, den das öffentliche Ausrufen dieses Muezzinrufes für Moslems bedeuten kann (Video oben).

Irfan Peci befand sich früher im radikalen Islam. Er kennt sich aus. All das, was er in dem Video beschreibt, ist in der Realität zu beobachten.

Wir von der Bürgerbewegung Pax Europa werden uns niemals unter den Machtanspruch des Politischen Islams unterwerfen und solange über die Gefahren dieser totalitären Ideologie aufklären, bis diese endlich öffentlich erkannt, diskutiert und der Problemlösung zugeführt werden.


Die Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) setzt sich seit 2003 für die Aufklärung über den Politischen Islam ein. Mit Flugblattverteilungen, Infoständen, Kundgebungen, Anschreiben an Bundestags- und Landtagsabgeordnete sowie Stadträte versucht die BPE, der Bevölkerung und Politikern sachlich fundierte Informationen zu vermitteln. Wer diese wichtige Arbeit unterstützen möchte, kann hier Mitglied werden.




Meuthen mag nicht mehr

Von PETER BARTELS | Zum Ersten … zum Zweiten … uuund zum Dritten: Nach Bernd Lucke, Frauke Petry macht sich nun auch Jörg Meuthen vom AfD-Acker: Er will nicht mehr. Das Amt des Bundessprechers der einzigen Oppositionspartei Deutschlands kostet ihn zu viel Zeit und Kraft …

Natürlich jubelt BILD: Lauter Knall bei der AfD! Partei-Chef Jörg Meuthen (60) will beim nächsten AfD-Parteitag im Dezember nicht mehr als Bundessprecher antreten. In einer Mail an die Parteimitglieder soll Meuthen seinen Rückzug aus der AfD-Spitze angekündigt haben… Und mit kaum überhörbarem, zufriedenem Schmatzen weiter: Meuthen habe sich die Entscheidung nicht leicht gemacht und sie nach „vielen intensiven Gesprächen“, insbesondere auch mit seiner Familie, getroffen. Er berichtet laut t-online von einer „unglaublich fordernden“ Zeit als Bundessprecher, die von „manchen Härten und Enttäuschungen“ geprägt gewesen seien …

BILD weiter: Dass es an der Parteispitze schon länger brodelt, zeigten Meuthen und die beiden Spitzenkandidaten der AfD, Alice Weidel (42) und Tino Chrupalla (46), auch öffentlich direkt nach der Bundestagswahl. Während Weidel „ein Super-Ergebnis“ in Teilen der Republik sah und sagte, man habe sich als Partei bei der Bundestagswahl 2021 endgültig stabilisiert, zeigte sich Meuthen mit 10,1 Prozent (-1,3 Prozent) nicht zufrieden: Die AfD habe „fast 20 Prozent ihrer Wähler verloren“, sagt er in der Bundespressekonferenz.

Je nun, für den einen ist das Glas halbvoll, für den anderen halbleer – natürlich hätten sich Chrupalla und Höcke im Osten ähnlich schöne Prozentzahlen der Zustimmung für den Westen gewünscht, wie im Osten (Sachsen/Thüringen). Nur: Wer von der AfD heute nach allen Seiten „offen“ wie die FDP auftritt, statt wie die konservative (deutsche) CDU von gestern (unter Kohl/Strauß), darf sich nicht wundern, dass die satten Wessis lieber gleich das liberale Original wählen. Die lasche Laschet-CDU kann ein Lied davon röcheln …

Außerdem: Die Schlacht am Kalten Büfett in Brüssel ist natürlich auch viel schmackhafter für den Diäten-Doppler Meuthen als die lästigen, aber notwendigen Richtungsschlachten einer jungen Partei an der Heimatfront. Vor allem: Wenn der Oppositions-David auch noch allein gegen den Allparteien-Goliath antreten muss. Und die Plattmacher einer blindwütig prügelnden Presse; die vom „Staat“ mit Millionen geschmierten Journalisten wollen und werden natürlich nie begreifen, dass die Geprügelten mal ihre Leser waren …

Und so heuchelt BILD mal wieder Krokodilstränen: Meuthen sieht innerhalb der rechten Partei schon länger seine Felle davonschwimmen. Die radikalen Kräfte würden immer stärker und er wolle auch nicht als „bürgerliches Feigenblatt der Radikalen in der Partei“ herhalten, hatte er in einem Interview gesagt. Und dann (Haaach!): Die Radikalen um Björn Höcke in der Partei scharren mit den Hufen …

Das Feigenblatt wurde Meuthen immerhin als baden-württembergischer Landtagsabgeordneter mit 7616 Euro monatlich vergoldet … Als AfD-Fraktionschef kamen 125 Prozent oben drauf: 17.136 Euro/Monat. Die WELT 2016 gönnerhaft: Plus Dienstwagen, plus 1548 Euro fürs Wahlkreisbüro, plus pauschaL 400 EURO für einen Mitarbeiter (auch wenn er keinen hat), plus 1548 Euro fürs Büro, plus Reisekosten, plus 400 Euro für einen Mitarbeiter (oder keinen…), plus 1679 Euro Vorsorgebeitrag für die private Rente, plus Telefon, Internet, Fax… in Summa: 22.000 Euro. Im Monat!! Und in Brüssel soll sich fast alles noch verdoppelt haben …

Feigenblatt? Bürgerlich? Unsereiner vermutet, dass von den knapp sechs Millionen AfD-Wählern etwa fünf Millionen gern das Feigenblatt dem schlappen Herrn Professor tragen helfen würden…

PI-NEWS-Umfrage:

Soll Björn Höcke nach dem Meuthen-Rückzug künftig
auch auf Bundesebene eine gewichtigere Rolle einnehmen?

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Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Davor war er daselbst über 17 Jahre Polizeireporter, Ressortleiter Unterhaltung, stellv. Chefredakteur, im “Sabbatjahr” entwickelte er als Chefredakteur ein TV- und ein Medizin-Magazin, löste dann Claus Jacobi als BILD-Chef ab; Schlagzeile nach dem Mauerfall: “Guten Morgen, Deutschland!”. Unter “Rambo” Tiedje und “Django” Bartels erreichte das Blatt eine Auflage von über fünf Millionen. Danach CR BURDA (SUPER-Zeitung), BAUER (REVUE), Familia Press, Wien (Täglich Alles). In seinem Buch “Die Wahrheit über den Niedergang einer großen Zeitung” (KOPP-Verlag) beschreibt Bartels, warum BILD bis 2016 rund 3,5 Mio seiner täglichen Käufer verlor. Kontakt: peterhbartels@gmx.de.




Sag beim Abschied leise Servus, CDU

Von PETER BARTELS | Wann sind Journalisten am besten? Wenn sie das Maul halten. Oder von Besseren abschreiben. Nur: Legale Zitate reichen diesmal nicht. Unsereiner muß den ganzen Thomas Rietzschel klauen. Er ist einfach zu gut …

Der ACHGUT-Autor publizierte am 9.10.2021, 10 Uhr den bis jetzt besten Nachruf auf die CDU. Das hätten wahrscheinlich weder Broder, Matussek noch Heine besser gekonnt. Also nimmt unsereiner sich für PI-NEWS die Freiheit des Diebes. Auch auf die Gefahr hin, dass „Achgut“-Staranwalt Steinhöfel, Albtraum von Facebook und Retter des Rechts im „rechtsfreien“ Raum, „not amused“ sein sollte. Denn … wenn der runtergekommenen, deutschen Journaille so viel Gutes wie hier von Rietzschel widerfährt, dann ist das einfach einen totalen Story-Klau wert …

Lebewohl, CDU!

Aus der CDU ist geworden, was ihre langjährige Vorsitzende aus der Partei machen wollte: ein Tante-Emma-Laden, in dem nichts ausliegt, das man im Supermarkt nebenan nicht billiger bekäme. Darauf abgerichtet, die Kanzlerin an der Macht zu halten, hat der Verein jegliche Orientierung verloren, seine Regale abgeräumt…

Einstmals als politischer Garant der bürgerlichen, freiheitlich-demokratischen Gesellschaft in die Welt gekommen, ist die CDU heute so überflüssig wie das fünfte Rad am Wagen, angewiesen auf das Mitleid derer, die die Partei früher aus Überzeugung gewählt haben. Keine Ideen mehr, kein Mut, keine Kraft, kein Kampfeswille, kein Stolz. Nur noch das Gejammer eines abgeschmierten Kanzlerkandidaten, der Männchen vor den politischen Gegnern macht, damit sie ihn vielleicht doch noch ein bisschen mitspielen lassen …

Die Bretter vor Laschets Kopf

Da Laschets Partei, konzeptionell ausgeplündert und zu einer linken Blockflöte mutiert, nichts mehr auf der hohen Kante hat, bleibt dem armen Teufel jetzt bloß noch die Hoffnung auf ein Scheitern des de facto längst beschlossenen Bündnisses zwischen den Sozis, den Grünen und den Liberalen. Eben erst hat er sich ihnen wieder angedient, indem er erklärte: „Wir stehen zu weiteren Gesprächen bereit.“ …

Wie viele Bretter muss der Mann vor dem Kopf haben, dass er noch immer nicht merkt: Niemand will etwas von ihm. Wer mit den größeren Hunden, zu denen nun sogar der kleine Lindner-Haufen zählt, pinkeln will, muss auch das Bein heben können. Nach 16 Jahren Merkel aber schaffen es die CDU-Granden nur noch im Sitzen…

Nein, rot-grün-gelb, die Ampel, wird das Land nicht voranbringen. Wer darauf hofft, mag auch annehmen, dass der Klapperstorch die Kinder bringt. Aber an den Stillstand sind wir ja ohnehin gewöhnt. Darum hat sich Merkel große Verdienste erworben. Dafür haben sich ihre Parteifreunde ins Zeug gelegt, immer wenn sie jeder Sau, die andere durchs Dorf trieben, hinterher hechelten – bei der Aussetzung der Wehrpflicht, bei der Ehe für alle sowie beim Umbau der EU zu einer Schulden-Union…

Der wedelnde CDU-Schwanz

Sie haben denen in den Sattel geholfen, die ihnen jetzt die kalte Schulter zeigen. Deren Angebot, dennoch mit den Schwarzen, sozusagen anstandshalber, zu reden, gleicht der Wurst, die man dem Hund erst vor die Nase hält und dann, wenn er gerade zuschnappen will, zurückzieht, um sich an seinem aufgeregten Schwanzwedeln zu ergötzen…

Das ist würdelos, nicht für die, die das böse Spiel treiben, sondern für jene, die es mit sich machen lassen. Unanständig ist, was dem über kurz oder lang folgen wird: die Abfertigung der rheinischen Frohnatur Armin Laschet als Bauernopfer. Helfen wird das der CDU wenig. Wer so kastriert ist wie sie, kann kein neues Leben zeugen, nur noch als Eunuche den Rest seines politischen Daseins verdämmern…

Denn selbst wenn das Unglaubliche geschehen sollte und die CDU sich trotz allem irgendwie an den Kabinettstisch mogeln mag, wird sie da nichts zu melden haben. Ihr Stimmchen ist zu schwach, um gehört zu werden. Einzig dem bayerischen Löwen könnte noch ein kurzes Gebrüll entweichen. Lassen wir also lieber Gnade walten. Die Vorstellung ist gelaufen. Zeit für ein kleines Ständchen zum Schluss. Hans Moser und Peter Alexander sangen es schon vorzeiten

„Sag beim Abschied leise Servus, nicht Lebwohl und nicht Adieu, diese Worte tun nur weh … Es gibt jahraus jahrein ein‘ neuen Wein und neue Liebelein. Sag beim Abschied leise Servus, und gibt’s auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön.“

Die Ratten verlassen das sinkende Schiff

Dem PI-NEWS-Autoren und Text-Dieb bleibt nachzureichen: Dr. Thomas Rietzschel (71) , Dr. phil., war Kulturkorrespondent der FAZ, dann freier Autor.  Buch 2012: „Die Stunde der Dilettanten“, 2014: „Geplünderte Demokratie“. Und dies: Folgerichtig zur Rietzschel-Story verlassen die Ratten das sinkende CDU-Schiff, BILD meldet: Annegret Kramp-Karrenbauer, „Verteidigungsminister*in“ und Peter Altmaier, „Wirtschaftsminister“ legen ihr Bundestags-Mandat nieder. Der Fresssack, der unter „Wirtschaft“ immer nur Pizza verstand und die Mutti, die wirklich eine ist, aber nie einen Panzer von innen sah. Beide weg! Und in China fällt ein Sack Reis um …


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Davor war er daselbst über 17 Jahre Polizeireporter, Ressortleiter Unterhaltung, stellv. Chefredakteur, im “Sabbatjahr” entwickelte er als Chefredakteur ein TV- und ein Medizin-Magazin, löste dann Claus Jacobi als BILD-Chef ab; Schlagzeile nach dem Mauerfall: “Guten Morgen, Deutschland!”. Unter “Rambo” Tiedje und “Django” Bartels erreichte das Blatt eine Auflage von über fünf Millionen. Danach CR BURDA (SUPER-Zeitung), BAUER (REVUE), Familia Press, Wien (Täglich Alles). In seinem Buch “Die Wahrheit über den Niedergang einer großen Zeitung” (KOPP-Verlag) beschreibt Bartels, warum BILD bis 2016 rund 3,5 Mio seiner täglichen Käufer verlor. Kontakt: peterhbartels@gmx.de.

 




CDU auf dem Zug nach Nirgendwo oder doch eher in den Abgrund

Martin E. Renner.

Von MARTIN E. RENNER | Nach der Bundestagswahl ringen, rangen und ringen immer noch die rote Skylla und die schwarze Charybdis um die Regierungsbildung.

So oder so. Die so dringend notwendige geistig-moralische Wende, die Umkehr, wird voraussichtlich auch in den kommenden vier Jahren ausbleiben.

Aus konservativer und freiheitlicher Sicht erscheint das Ergebnis dieser Bundestagswahl als ein wirklicher SUPER-GAU. Die Regierung bilden wird, wer – mit grünem Schuppenpanzer und gelbem Heuchelatem ausgestattet – politisch am schrecklichsten zu agieren weiß. Durch die Medien aber dennoch den Heiligenschein des Gutmenschen und der Bessermenschen angepappt bekommen wird.

Zum Ende dieser Woche hin zeichnet sich immer deutlicher ab, dass die SPD mit Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten, also als blinkendes Laternchen dem Stoßtrupp der „in-unserem-Land-alles-Substanzielle-zerstören-Wollenden“ vorangehen wird und das quasi-feudalistische Regime unserer Kaiserin Angela zu einem alles abschließenden und historischen Desaster für unser Land machen wird.

Deutschland wird sich ändern und die bald Eigentums- und Besitzlosen freuen sich darauf. Oder auch nicht.

Für die unter Merkels herrschaftlicher Ägide völlig entkernte – und nach ihrem Abgang führungslose – CDU bedeutet das: Platznehmen und Zurücklehnen auf der Oppositionsbank.

Schon deutet der unscharf konturierte, deutlich angeschlagene Karnevalsprinz Armin Laschet – nach eigenem Bekunden ein Nachfahre von Karl dem Großen – seinen Rückzug vom CDU-Vorsitz an. Vielleicht wird dann sein Nachfolger ein Nachfahre von Don Quixote de la Mancha, der ja auch ziel- und erfolglos gegen die – damals noch nicht so genannten – öko-sozialistischen Windmühlen zu kämpfen wusste.

Unter Merkels Fuchtel waren es die CDU-Granden selbst, die mit der vollständigen Preisgabe ihrer ehedem christlichen und konservativen Wertebasierung die politischen Weichen grundlegend Richtung Öko- und Klimasozialismus, sowie in Richtung des den Nationalstaat zerstören wollenden gesellschaftlichen Kulturmarxismus mit dem Etikett des Globalismus gestellt hatten. Ein Kulturkampf historischen Ausmaßes.

Doch nun wird die CDU von den öko-sozialistischen Originalen auf das Abstellgleis geschoben. An dessen Ende bereits ungeduldig ein Prellbock wartet.

Erneuerung oder Democrazia-Cristianaisierung

Spannend wird sein, ob die CDU ihr Wahldebakel nun zu einer inhaltlichen und personellen Erneuerung nutzen wird und kann.

So oder so, sie wird im Plenarsaal des Deutschen Bundestages künftig sowohl physisch als auch psychisch zwischen den politischen Fronten sitzen. Die medizinische Diagnose einer sich langsam aber sicher ausbreitenden psychotischen Schizophrenie der Alt-CDUler wird nicht sehr lange ausbleiben können.

Als bisherige gutmenschliche Streber und selbsternannte Klassenbeste – auch Weltmeister in angewandtem Opportunismus würde passen – in Sachen Klimapolitik, Gender-Gaga, Multikulti, Islamophilie und globaler Welterrettung wird die CDU gezwungen sein, die Oppositionsbank mit der Alternative für Deutschland zu teilen.

Zukünftig genau diejenigen Mit-Opponenten, die man seit dem Zeitpunkt ihres Entstehens im Jahre 2013 ob ihrer klaren politisch-antithetischen Haltung mit allen Mitteln bekämpfte, diffamierte und zu kriminalisieren versuchte. Nicht zuletzt auch unter höchst zweifelhafter regierungsamtlicher Instrumentalisierung demokratischer Institutionen, wie dem Bundesverfassungsschutz.

Nun bald gemeinsam mit der Alternative für Deutschland Oppositionspolitik machen zu müssen – nein, zu dürfen – wird sich für die CDU offensichtlich als eine suizidale Gratwanderung erweisen.

Auf der sie eigentlich nur straucheln und stürzen kann: Auf der einen Seite ist es doch fast denkunmöglich, dass die CDU die politischen Weichenstellungen angreift, die sie in den vergangenen Jahren maßgeblich vorangetrieben hat. Ebenso aber kann sie auf der anderen Seite doch nicht die Positionen der Alternative für Deutschland übernehmen oder deren Initiativen unterstützen, ohne, dass sie stante pede als eine heuchlerische und opportunitätslüsterne Politkamarilla bezeichnet werden würde.

Das wesentliche und entscheidende Faktum für die Zukunft einer Oppositions-CDU wird demnach eine kluge politische Strategie der Alternative für Deutschland sein. Trotz ihres nicht sehr guten Wahlergebnisses befindet sich die AfD strategisch in einer eher günstigen Ausgangsposition. Die sie hoffentlich zu nutzen weiß.

Jedes Agieren der CDU – so oder so – wird als das benannt werden können und müssen, was es ist: Heuchelei und geplante Wählertäuschung. Wenn die Alternative für Deutschland geschickt agiert, wird es möglich sein, die CDU auf ihrem jetzigen Abstellgleis gegen den Prellbock zu schieben.

Dann doch eher „Democrazia-Cristianaisierung“ der CDU


Ein weiterer Prellbock wird die anzustrebende und zu planende juristische Aufarbeitung von Korruption, Amtsmissbrauch und illegaler Parteifinanzierung auf politischer Ebene sein, die bei jeder Partei, die jahrzehntelang in Regierungsverantwortung war, denkbar und auch notwendig erscheint.

Beispiel dafür wäre die Aktion „Mani pulite“ (italienisch für „Saubere Hände“, sinngemäß „Weiße Weste“). Diese Aktion war der Name umfangreicher juristischer Untersuchungen gegen Korruption in Italien Anfang und Mitte der 1990er Jahre.

Diese Ermittlungen und die ergangenen Strafurteile gegen verantwortliche Parteifunktionäre auf Leitungsebene führten damals zum abrupten Ende der Democrazia Cristiana in Italien.

Licht an! Lasset die Show beginnen!


(Martin E. Renner ist Bundestagsabgeordneter der AfD und war Anfang 2013 einer der 16 Gründer der Partei in Oberursel. Seine Kolumne auf PI-NEWS erscheint alle zwei Wochen)




Weine um Dich, liebes Deutschland!

Von PETER BARTELS | „Es ist vollbracht …“ Mit diesen Worten soll Jesus am Kreuz sein Leben ausgehaucht haben. Merkel mit CDU/CSU/SPD haben immerhin „vollbracht“, Deutschland fast „auszuhauchen“. Scholz mit SPD/FDP/GRÜNEN besorgen die nächsten vier Jahre den Rest. Garantiert …

Sagen wir es mit der vielleicht schönsten Schnulze der Menschheit, mit Andrew Lloyd Webbers „Evita“, einst von der unvergleichbaren Madonna unvergleichlich schön in die Ewigkeit gesungen. Unsereiner hat den Text etwas modifiziert: „Sie sind Illusionen … Sie sind nicht die Lösungen, die sie zu sein versprechen … Alles, was du tun musst ist, sie anzusehen, damit du weißt … daß jedes Wort gelogen ist, das sie sagen!“

Unsereiner hat SIE angesehen, wieder und wieder: Markus „Södolf“ Söder (CSU), der schlimmste Heuchler, schlechteste Schauspieler, eitelste Selbstdarsteller seit Mussolini … Armin Laschet (CDU), die rheinische Lachpille mit der Narrenkappe … Olaf Scholz (SPD), der Steuer-Schredder aus dem Wirecard-Wandsafe … Christian Lindner, der Laber-Liberale mit der in den Skalp gestochenen Drei-Wetter-Taft-Tolle … Robert Habeck (Grüne), gemeinsam mit seiner Frau Andrea Schriftsteller („Der Tag, an dem ich meinen toten Mann traf“, oder: „Unter dem Gully liegt das Meer“). Der Rest ist grüne Karriere … Und Annalena Baerbock, Wessi-Trampolin-Turnerin, die bei den Ossis jede Wahl verliert; immerhin weiß sie, dass die Energie in der Steckdose gespeichert wird … Berufe im Bundestag wie Bäcker, Bauer, Bergmann? Menschen, die etwas „,machen“ also? Keiner! Sie KÖNNEN nur Deutschland. Vor allem retten. Und morgen die ga-han-ze Welt …

Erstmal das Klima!? GELOGEN! Sie könnten höchstens zwei Prozent davon „retten“. Und auch nur, wenn sie die letzten sechs Kernkraftwerke wenigstens qua Moratorium weiter laufen ließen, nicht abschalten würden. Neue (modernste) ans Netz? Wie China, Russland, Indien,Tschechien, Frankreich? In 15 Jahren. Frühestens; die Deutschen können nicht mal mehr Ersatzteile bauen, haben ihr Wissen längst nach Kanada, China, Indien und so, verhökert … Die trojanische Scholz-„Ampel“ (CDU-Merkel hat das Fundament gegossen!!) will eh nur noch Sonne, Wind und Furz-Gas (Manfred Haferburg, ACHGUT): „Während die Welt unbeirrt auf Kernenergie setzt, steigt Deutschland aus … Und Europa bettelt in Russland bereits um Kohle…“

Russisch-Roulette mit sechs Patronen

Der Atomwissenschaftler fassungslos (in Kladde): „Auf der Welt arbeiten um die 450 Kernreaktoren in etwa 190 Kernkraftwerken. Ich habe davon erst 121 mit eigenen Augen gesehen … Mehr als 50 neue Reaktoren sind im Bau… Die Energiewende ist die Überwindung der Aufklärung … Russisch Roulette mit sechs Patronen in den Trommeln … Vor zwölf Jahren hatten wir 17 Kernkraftwerke in Betrieb, erzeugten ein Viertel unseres Stroms damit. Heute laufen noch sechs Reaktoren, erzeugen zehn Prozent. Ende nächsten Jahres werden die letzten drei abgeschaltet, dann ist die Strom-Reserve von 25 Prozent auf weniger als drei Prozent gesunken. Nur Annalena Baerbock weiß, wie die riesige Lücke (100 Terawatt/Stunde) geschlossen werden kann …

Lieber Herr Wissenschaftler: Natürlich mit grüner Windmühlen-Energie aus der Steckdose!! Der frühere Hamburger SPD-Umweltsenator Fritz Vahrenholt neulich in Tichys Ausblick (Kladde): Nicht mal, wenn auf jedem Friedhof, jedem Fußballplatz in Deutschland eine Windmühle stünde, würde die Grüne Energie reichen …

Der PI-NEWS-Autor macht trotzdem Hoffnung: Der von Merkels Einheitspartei „SchwarzRotGrünGelb“ („LINKS, zwo, drei, vier“ …) „ermächtigte“, unweigerliche Blackout verzögert wenigstens vielleicht mit einer neuen Baby-Boomer-Generation das biologische Ende der indigenen Deutschen. Oder feuert er doch nur wieder die arabisch-afrikanische Fertilität noch mehr an. Gott oder Allah? Weiß der Teufel …

Elektro-Autos machen Diesel und Benziner überflüssig? GELOGEN! RotGrünGelb schütten nur Milliardäre wie Elon Musk mit weiteren Milliarden zu, die Jedermann via Benzin-Steuer und CO2 Abgabe für seinen Millionär-Tourismus im Weltraum verpulvert; ob VW, Audi, BWW, Mercedes – jede (!!) Werbung zur Kilometer-Reichweite „von bis zu …“ ist GELOGEN. 300 Kilometer? 140, vielleicht 160 Km! Und auch nur bei Rückenwind … Und auch nur, wenn die Energie wirklich aus der Steckdose kommt, wie das grüne Däumelinchen Annalena dumm wie Brot im Staats-TV verspricht. Es ist GELOGEN! Parteifreund und Inkalilien-Experte Anton Hofreiter wird also als Abschlepper/Anschieber demnächst überall in Deutschland sein. Naja, die Zotteln zum Gelben Engel hat er ja schon … Aber wenigstens die Sicherheit bei den grünen Schlitten stimmt! Und was brennt, brennt bis zu den Fulda-Felgen, Kristall hin, Conveo her. Hier stimmt die grüne deutsche Gründlichkeit dann doch noch …

Merkel-Virus forever …

RotGrünGelb will natürlich die deutsche Menschheit auch auf Dauer vor dem tödlichen „Merkel-Virus Corona“ retten. Neiiin, kein Impfzwang! Nuuur demokratische Solidarität: GGG (Geimpft, Genesen, Getestet). „Du nix GGG, Kartoffel? Sorry, abba dann Du kommst hier nicht rein … !“ Es war und ist alles GELOGEN.

Corona war/ist nur eine Art Grippe, sagt Deutschlands oberster Tierarzt vom Robert Koch-Institut jetzt zehn Tage nach der Wahl (PI-NEWS berichtete). Die Wahrheit: Merkels Macht und Begehrlichkeit wollte und will sich mit Millionen Garagen-Masken den eh schon von uns Steuer-Simpel vergoldeten Arsch noch mehr erwärmen (ARD-„Plusminus“ bezieht sich auf das neueste Bonner Gerichtsurteil: 1 Masken-Milliarde Euro für nix) … Und sie wollen die Impfstoff-Ideologen samt fixen Forschern noch reicher machen, koste es, was es wolle. Merkel ist dann ja mal weg. Gesundheitsminister*In Spahn allerhöchstwahrscheinlichst auch … Und auf ACHGUT stöhnt Dr. med. Gunter Frank („Lizenz zum Essen“), dass der Heidelberger Chefpathologe Prof. Schirmacher ermittelte, 30 bis 40 Prozent der Patienten sind nach der Corona-Impfung gestorben (20.000 bis 40.000 bis jetzt!!). Dr. Frank: „Es ist gut möglich, dass wir alle Zeugen und … Leidtragende eines der größten Irrtümer der Geschichte sind. Wobei es mir schwerfällt … noch von einem Irrtum zu sprechen.“

Denn sie wissen, was sie tun …

Liebes Deutschland, sieh sie Dir noch mal an, merkst Du endlich, dass wirklich jedes Wort gelogen ist, das sie sagen? Sie wollen jetzt die ganze demokratische Legitimation zu ihrer Demokratur der Angst. Wie 1933 ihre Vorväter im Reichstag; die wählten den irren Obergefreiten, weil sie ihn damit an die Kette gelegt wähnten (was nicht mal Jesus in der Wüste beim Teufel gelang). Unterschied diesmal: Die Fresssäcke von Euren Gnaden machen ein feisteres, freundlicheres Gesicht … Liebes Deutschland, SPDFDPGRÜNE (die CDU/CSU schaut mit klammheimlicher Freude neidvoll zu), verteilen in diesen Stunden und Tagen den Rest von Deutschland wie einst die römischen Kriegsknechte das „Gewand“ von Jesus, der über ihnen am Kreuz hing. Und die Lügner in Berlin wissen genau, was sie tun, was auf uns, auf Deutschland zukommt. BILD:

+ Rekord-Preise für Gas, Öl, Strom … Bibber-Winter wie selten zuvor! Der Ölpreis schnellt durch die Exportpolitik der Förderstaaten (Opec) auf ein Sieben-Jahres-Hoch, stieg allein seit Januar dieses Jahres um 50 Prozent an … An den Tankstellen zahlen Autofahrer so viel wie seit acht Jahren nicht mehr. Der Liter Superbenzin liegt bei 1,57 Euro. Mehrbelastung je Haushalt: +?26,5 Prozent gegenüber 2020!… Der Gaspreis erreicht an den Handelspunkten in Holland fast täglich neue Rekordpegel, stieg binnen einer Woche um 29?%. Seit März schnellten die Preise um satte 700?% nach oben …

+ Strom ist teurer als je zuvor … Ein Durchschnittshaushalt zahlt (Stand August) in diesem Jahr 4063 Euro für Energie (Heizung, Strom, Sprit). 2020 waren es 3411 Euro. Mehrkosten: 652 Euro! Anstieg satte 19 Prozent … Frankreich verteilt „Energieschecks“ (100 Euro) an sechs Mio. bedürftige Haushalte. Spanien und Italien haben die Mehrwertsteuer für … Strom, Gas gesenkt, verteilen Milliarden-Hilfen an betroffene Familien und Klein-Unternehmen. UND DEUTSCHLAND? Hierzulande diskutiert die Politik vor allem über noch höhere Steuern und CO2-Abgaben für … Öl und Gas.

+ Rente ab 60? 1100 Euro pro Berufsjahr? Renten-Schlaraffenland?? Nein, Minister der abgewählten Regierung im Schlaraffenland. Vier Amtsjahre rund 4500 Euro/Monat Ruhegeld – (1100 Euro pro Jahr). Falls der Bundestag vorzeitig aufgelöst wird, gibt es die Pension auch schon nach zwei Amtsjahren!

Zum Vergleich: Ein Durchschnittsverdiener müsste dafür 132 JAHRE arbeiten! BILD staunt: Von der „Rente mit 60“ könnten neun der amtierenden Minister profitieren. Merkels Kanzleramtschef Helge Braun, Anja Karliczek (Bildung), Julia Klöckner (Landwirtschaft), Andreas Scheuer (Verkehr) und Jens Spahn (Gesundheit).

Please cry for you, Alemagna …

Ja, weine um Dich, liebes Deutschland, Du hast gewählt, was Du jetzt hast. Jetzt werden Deine Kinder frieren, Deine Frauen sich noch mehr fürchten, Deine Männer noch mehr fluchen … Du hast nicht das blaue Band der Hoffnung gewählt, das längst in Deutschland flattert. Du hast die Furcht gewählt, die Dir Merkels schwarzrotgelbgrüne Angstmacher von jeder ARD/ZDF-Kanzel gepredigt haben, von jeder nord- bis süddeutschen Schranze der Mächtigen souffliert wurde. Nur die Sachsen und Thüringer behielten ihren Gesunden Menschenverstand. Zum Glück geht die Sonne auch in vier Jahren noch immer im Osten auf. Und im Westen unter …


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Davor war er daselbst über 17 Jahre Polizeireporter, Ressortleiter Unterhaltung, stellv. Chefredakteur, im “Sabbatjahr” entwickelte er als Chefredakteur ein TV- und ein Medizin-Magazin, löste dann Claus Jacobi als BILD-Chef ab; Schlagzeile nach dem Mauerfall: “Guten Morgen, Deutschland!”. Unter “Rambo” Tiedje und “Django” Bartels erreichte das Blatt eine Auflage von über fünf Millionen. Danach CR BURDA (SUPER-Zeitung), BAUER (REVUE), Familia Press, Wien (Täglich Alles). In seinem Buch “Die Wahrheit über den Niedergang einer großen Zeitung” (KOPP-Verlag) beschreibt Bartels, warum BILD bis 2016 rund 3,5 Mio seiner täglichen Käufer verlor. Kontakt: peterhbartels@gmx.de.




Teure Rechnungen für die Wahlentscheidung warten

Von WOLFGANG HÜBNER | Politisch ist die Regierungsbildung in Berlin so gut wie entschieden. Söder hat Laschet den definitiven Genickschlag versetzt. Das war einmal mehr ein schmutziges Manöver im Duell zweier Wahlverlierer, in diesem Fall aber auch befreiend. Denn die Grünen hatten mit ihrer Entscheidung, das Ergebnis der Koalitionsverhandlungen ihren Mitgliedern zur Abstimmung vorzulegen, bereits alle Weichen in Richtung SPD und Olaf Scholz gestellt. Deshalb konnten Laschet mitsamt seiner von Merkel ruinierten CDU nur noch ein wenig herumhampeln, aber nichts mehr zu eigenen Gunsten bewegen.

Eigentlich ist aber all das wenig aufregend. Und noch weniger aufregend ist es für viele Millionen Deutsche, die sich nun und demnächst mit ganz anderen Problemen beschäftigen müssen. Da ist einmal die Inflation, die rapide Gehälter und Löhne kürzt, Rentenzuwächse vernichtet, Sparvermögen wegfrisst und in vielen Bereichen Preissteigerungen auslöst. Da sind die explodierenden Energiekosten, nicht zuletzt wegen der geradezu provokativ unsozialen „Klimaschutz“-Politik sowie der speziell deutschen Illusion, auf Kohle und Atomkraft bei weiter steigendem Energieverbrauch verzichten zu können.

Wie gerade die künftige Regierung samt grüner Beteiligung mit dieser Situation ohne neue Dimensionen der Heuchelei und Lügerei zurechtkommen soll, ist rätselhaft. Und jetzt kommen auch noch schwache Zahlen aus der Industrie, der wichtigsten deutschen Wirtschaftsbranche, hinzu. Einen entscheidenden Anteil daran hat die stark schwächelnde Autoproduktion.

Das Opel-Werk in Eisenach ist bereits bis Jahresende geschlossen, andere Werke werden folgen oder in Kurzarbeit gehen. Ohne negative Konsequenzen für den Konsum wird all das nicht bleiben. Wer höhere Preise für Lebensmittel und andere Güter zahlen muss, wer im Winter nicht aufs Heizen verzichten mag und auch sein Smartphone ab und zu aufladen will, muss sich irgendwo einschränken.

Da gegen solche praktischen Erfahrungswerte Parteipropaganda und ideologische Schwurbelei ziemlich machtlos sind, wird die Stimmung im Land bald nicht gut sein. Aber Klagen werden vorerst nichts nützen, denn die politischen Kräfte, die verantwortlich für die negative Entwicklung sind, wurden gerade mit großer Mehrheit bis 2025 zu weiteren Untaten legitimiert.

Weil das so ist, kann von Parteien- oder Politikverdrossenheit nicht ernsthaft geredet werden. Die Deutschen hatten am 26. September durchaus alternative Möglichkeiten der Stimmabgabe. Sie hätten auch in deutlich größerer Zahl demonstrativ der Wahl fern bleiben können. Beides haben sie nicht getan. Nun bekommen sie sehr teure Rechnungen präsentiert. Mal sehen, ob sie daraus lernen. Leiden werden die meisten auf jeden Fall.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite und seinen neuen Telegram-Kanal erreichbar.




HallMack: Es passt nicht

„Hallo liebe Zuschauer, schön, dass ihr wieder da seid. So, jetzt ist die Wahl drei Tage rum und jetzt schaut man voller Schadenfreude und Entsetzen auf das hektische Geschehen in Berlin. Die CDU ist wohl zu der Erkenntnis gekommen, dass sie die Regierung nicht stellen kann, weil sie nämlich nicht die stärkste Partei ist. Das hat mittlerweile sogar der Laschet begriffen. So ist wenigstens eins sicher: dass der nächste Kanzler Scholz heißen wird. Aber das ist zur Zeit wirklich das einzige, was sicher ist. Dabei ist es völlig egal, wieviele Skandale dem Scholz anhängen. Zur Zeit sondieren FDP und Grüne ihre Programme, versuchen das zusammenzukriegen, was eigentlich gar nicht zusammen gehört und schon gar nicht passt…“ (Fortsetzung im Video von „HallMack, dem Gorilla aus der Pfalz“. Wer seine neuesten Satire-Clips nicht verpassen will, sollte HallMacks Youtube– und Telegram-Kanal abonnieren)