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Corona-Krise: Politischer Eiertanz muss unverzüglich aufhören

Zahlreiche Länder machen in Sachen Coronavirus oder Covid-19 Nägel mit Köpfen. Dazu gehören Länder wie Österreich, die Türkei, Dänemark, Belgien, Tschechien, Israel und viele weitere Staaten. Nur Deutschland übt sich im Angesicht der Krise im politischen Eiertanz. Man scheut Grenzschließungen, Schulschließungen, die „von ganz oben“ verhängt werden und klare Worte. Ganz zu schweigen von klarer Kante, proaktivem Vorgehen und umfassenden Präventivmaßnahmen. Das muss unverzüglich aufhören. Es stehen Menschenleben auf dem Spiel. (Ein treffender Kommentar zur deutschen Vorgehensweise gegen die Ausbreitung der Corona-Seuche – nein, nicht originär auf PI-NEWS, sondern in der deutschen Online-Ausgabe der Hürriyet. Hier weiterlesen!)




Massenstreit im Freibad: Familienvater gegen 400 „Jugendliche“

Von JOHANNES DANIELS | Nach Masseneinwanderung, Massenvergewaltigungen und Massen-Missbrauch der Sozialsysteme nun das neu-deutsche Phänomen der „Massen-Streits“: Am frühen Samstagabend spielten sich unglaubliche Szenen im Düsseldorfer Rheinbad ab – ein Familienvater stand plötzlich über 400 hochaggressiven „Jugendlichen“ gegenüber. Es fing mit einem einfachen Streit an und schaukelte sich immer weiter hoch – bis die Polizei zu einem Großeinsatz mit 70 Polizisten gegenüber den „schutz- und hilfesuchenden  Erholungssuchenden“ aus Nordafrika eintraf, um eine weitere Gewalteskalation zu verhindern. Die Polizisten mussten Pfefferspray einsetzen, wo es vor wenigen Jahren noch nach (haramer) „Currywurst“ duftete.

Einer gegen 400

Der „eskalierenden Meinungsverschiedenheit“ hatten sich immer mehr „Jugendliche“ angeschlossen haben, sodass es am Ende mehrere Hundert waren. Dabei wurden unbeteiligte Badegäste von den „Schutzsuchenden“ belästigt, bedrängt und auch beleidigt. Die Badeaufsicht rief die Polizei, um die Situation aufzulösen. Als die Beamten eintrafen, stand der Vater noch „schützend vor seiner Familie“ – umringt von der Gruppe, mit denen er in Wortgefechte und einzelne Rangeleien verwickelt war. Die Beamten versuchten zunächst die „Jugendlichen“ zu trennen und wurden dabei selbst zur Zielscheibe. Es flogen Getränkekartons und Flaschen, die NRW-Beamten wurden provoziert und angepöbelt. Die Aggressoren erhielten eine jedoch suboptimale „Gefährderansprache und Platzverweise“, denen aber nur zögerlich und widerwillig nachgekommen wurde. Das Hausrecht musste unter Mithilfe der Polizei durchgesetzt werden.

Die Düsseldorfer Polizei begleitete dann die geschockte – schön länger hier lebende türkischstämmige – Familie aus dem Schwimmbad – das Freibad wurde unverzüglich geschlossen. Die Räumung des Schwimmbads dauerte insgesamt drei Stunden. Das Personal des Schwimmbads hatte Sorge vor weiteren Auseinandersetzungen und die übrigen Badegäste waren laut RTL.de „sehr verunsichert“. Als das Bad geräumt wurde, gab es am nahe liegenden Düsseldorfer Messebahnhof „weitere Auseinandersetzungen“. Ein Teil der Gruppe fiel weiter negativ auf, da sie den Düsseldorfer Bahnhof mit archaischen Schreien bereicherten.

Die Relocation-Postille RP-Online präzisiert das Ereignis:

„Nach und nach solidarisierten sich immer mehr Badegäste mit den Jugendlichen und beteiligten sich an der hitzigen Diskussion. Letztendlich standen laut Polizei bis zu 400 Jugendliche dem Badegast gegenüber. Die Stimmung schaukelte sich immer weiter hoch und wurde immer aggressiver“.

So sieht also „Solidarisierung“ nach Meinung der Linkspresse aus.

Sonntag: Dreistellige Zahl von Nordafrikanern suchen wieder Streit

Auch am Sonntag kam das „Rheinbad“ wieder nicht zur Ruhe. Nach der Schließung am Samstagabend musste das Bad auch am Sonntagabend vorzeitig den Badebetrieb abbrechen. Wieder waren eine „dreistellige Anzahl von Menschen“ eines nach Zeugenberichten identischen nordafrikanischen Personenkreises als „Gaffer und Aufstachler“ bei einer Schlägerei aktiv.

Laut den Berichten der Badbetreiber verlief der Badebetrieb im Rheinbad am Sonntag zunächst sehr ruhig und nahezu ereignislos. Doch je näher es auf die „Sperrstunde“ zuging, desto mehr hatte sich wohl die Stimmung im Bad „aufgeladen“. Im Bereich des Bades kam es dann zu einer Schlägerei von mehreren Personen, die von Augenzeugen dem „nordafrikanischen Kulturkreis“ der Störer von Samstag zugeordnet wurden.

Und wieder war schnell eine dreistellige Anzahl an neu-deutschen Schaulustigen zusammengekommen, welche die Streithähne anfeuerten, beschimpften und anhielten, sich weiter zu schlagen. Wieder musste, wie auch am Samstagabend, die Düsseldorfer Polizei einschreiten und deeskalieren. Rund 30 Polizistinnen und Polizisten waren am Sonntag bei sengender Hitze im Einsatz, um die „erhitzen Gemüter“ zu beruhigen. Es dauerte rund eine Stunde, bis die Behörden es schafften, das Hausrecht durchzusetzen und die „renitenten Gäste“ zum Gehen auffordern konnten.

Nach solch einer Gewaltserie muss sich der Rheinbad-Betreiber die Frage stellen lassen, ob mit ausreichenden Sicherheitsmaßnahmen für die „normalen Gäste und Familien“ im Badbereich operiert wird. Einlasskontrollen finden dem Vernehmen nach nicht statt und auch ausreichendes Sicherheitspersonal ist nicht immer vor Ort.

„Hier wird man wohl leider darüber nachdenken müssen, der mutmaßlich grundaggressiven Klientel im Rheinbad Rechnung zu tragen und einen Sicherheitsdienst zu etablieren, bevor Abend für Abend die Düsseldorfer Behörden aus- oder anrücken müssen, um im Bad für Ruhe zu sorgen“,

schreibt sogar die deutsche „Hürriyet“ in Besorgnis – zumindest um ihre vielen gut integrierten Landsleute. Es passiert dabei immer häufiger, dass türkische (Staats-) Medien über die Vorfälle in Deutschland weitaus detaillierter berichten als deutsche (Staats-) Medien!!

Es ist der nächste Polizeieinsatz in Schwimmbädern in NRW in wenigen Tagen. Erst in der vergangenen Woche hatte eine Männergruppe in einem Essener Schwimmbad einen Bademeister verprügelt. Am Montagabend hatte der Mann die Gruppe ermahnt, mit dem Wasserspritzen aufzuhören. Daraufhin eskalierte die Lage  – zwei weitere Bademeister wurden von der „Gruppe junger Männer“ zusammengeschlagen, außerdem „schlugen sie einem zwölfjährigen Mädchen in den Bauch“. Auch hier sucht die Polizei Zeugen. In Hessen kam es am Mittwoch vor einem überfüllten Badesee zu regelrechten Ausschreitungen. Wegen des starken Andrangs war der Einlass vorläufig geschlossen worden. Daraufhin versuchten nach Polizei-Angaben etwa 200 Gäste des Steuerzahlers gewaltsam, auf das Gelände vorzudringen. „Wartende“ warfen Steine und beschimpften die Sicherheitskräfte. In einem Freibad in Mannheim versprühte ein Mann am Samstag bei einem Familienstreit Pfefferspray. Fünf Menschen, darunter zwei Kinder, erlitten leichte Verletzungen.

Die linkspopulistische „t-online“ (Ströer-Media-Gruppe) wundert sich am Montag über die plötzliche Zunahme der Gewalt in deutschen Freibädern – und verschweigt wie immer das Wesentliche:

„Immer mehr Gewalt?  – Brennpunkt Freibad: So besorgt sind die Bademeister

Die Stimmung am Beckenrand ist häufig aggressiv – das zeigt nicht nur der spektakuläre Massenstreit in einem Düsseldorfer Freibad am Samstag. Nimmt die Gewalt in Bädern zu? Schwimmmeister schlagen Alarm.

In Freibädern kommt es häufig zu Polizeieinsätzen, weil Badegäste aneinander geraten. Zuletzt kam es zu einem aufsehenerregenden Vorfall in Düsseldorf. […]  Der Bundesverband Deutscher Schwimmmeister beklagt schon seit längerem eine zunehmende Aggressivität in Freibädern. ‚Ich bin jetzt 45 Jahre im Job‘, sagt Verbandspräsident Peter Harzheim. „Man hat sicherlich einiges erlebt, aber was sich in den letzten 40 Jahren getan hat, ist doch erschreckend. Das Wort ‚Respekt‘ hatte früher eine ganz andere Bedeutung als heute.“

Jetzt bekomme man häufig respektlose Sprüche zu hören: ‚Alter, was willste?‘ zum Beispiel. Eltern lebten ihren Kindern häufig vor, dass sie sich nichts gefallen lassen müssten. Dazu kämen kulturelle Unterschiede, etwa im Umgang mit Frauen. Im Falle eines Hausverbots gingen die Störer einfach ins nächste Schwimmbad“.

t-online: Die Ursache klagt über die Wirkung. Noch vor wenigen Jahren waren deutsche Freibäder Orte der Erholung, und Entspannung, des Kennenlernens und der Kommunikation.

NRW und die Opfer der Azteken

Dusan Wegner bemerkt zum den Willkommens-Opfer-Unterwerfungsgesten der Systemparteien:

„Wir opfern Schulen und Stadtteile, Parks und Freibäder. Unsere Freiheit wird zum Opfer, doch wer ist der Gott und was die Moral, die besänftigt werden sollen? ‚Du Opfer‘, ist ein beliebtes Schimpfwort gegenüber denen, ‚die schon länger da sind‘, den Schwächeren, und denen, die bewahren wollen, wofür sie so hart arbeiteten. Wer zur Zeit der Opferungen unter den Azteken lebte, wer dort und dann einfach nur leben wollte, der hatte zwei Aufgaben: Er selbst musste erstens in wahnhaften Zeiten überleben, ohne selbst dem Wahn zu verfallen. Und, zweitens: Er musste nach Tricks und Auswegen suchen, nicht selbst zum Opfer zu werden.

Auf gewisse Weise sind wir heute dort, wo der einfache Azteke damals schon war. Es gilt: Akzeptiere, dass ein gefährlicher Wahn herrscht, doch verfalle ihm nicht. Und: Sei achtsam und geh lieber aus dem Weg, um nicht selbst zum Opfer zu werden“.




Geht doch! 300 Neubürger ausgebürgert

Von CHEVROLET | Ausbürgerungen deutscher Staatsbürger mit zweiter Staatsbürgerschaft seien nicht möglich, wird immer wieder vermeldet, wenn es um „heimkehrende“ IS-Bräute geht. Doch so ganz stimmt das nicht.

„Seit Februar 2009 kann eine Einbürgerung in den ersten fünf Jahren rückgängig gemacht werden, wenn sich herausstellt, dass der Verwaltungsakt durch arglistige Täuschung, Drohung oder Bestechung oder durch vorsätzlich unrichtige oder unvollständige Angaben, die wesentlich für seinen Erlass gewesen sind, erwirkt worden sind. Das gilt auch dann, wenn der Betroffene dadurch staatenlos wird.“

Das berichtet die deutsche Ausgabe der türkischen Zeitung „Hürriyet“ unter Berufung auf eine Meldung der dpa.

Doch wie kann der deutsche Staat herausfinden, wer bei der Einbürgerung betrogen hat?

Ironischerweise durch den Betrüger selbst. Laut Innenministerium versuchen nämlich Eingebürgerte nach Ablauf von fünf Jahren ihre Identität berichtigen zu lassen. Fünf Jahre deshalb, weil das Gesetz bislang fünf Jahre lang die Ausbürgerungsmöglichkeit vorsieht, die Täuscher und Betrüger also stillhalten mussten.

Das Bundesinnenministerium will spätestens im Frühherbst einen Entwurf für eine Reform des Gesetzes vorlegen, der eine Verlängerung der Frist von fünf auf zehn Jahre vorsieht. Die Umfrage eines Arbeitskreises der Innenministerkonferenz bei den Ländern ergab über 300 Verdachtsfälle, in denen sich erst nach mehr als fünf Jahren herausgestellt hatte, dass der Eingebürgerte falsche Angaben zu seiner Identität gemacht hatte. Nicht alle Länder hatten konkrete Zahlen zu der Umfrage beigesteuert.




Springer jubelt – Erdogan kommt

Von INXI | Die „Deutschtürken“, die Halbtürken und sonstige Türken, die unter der Knute der Köterrasse ächzen, können aufatmen: im September gibt sich Recep I., Sultan aller Osmanen und Beschützer der Sunniten, die Ehre eines Staatsbesuchs in der islamischen Provinz Germanien.

So oder ähnlich könnte fürderhin in den Geschichtsbüchern über den September Anno 2018 berichtet werden. Aber die Messen sind in Deutschland noch nicht gelesen, auch wenn das Kartell daran arbeitet!

In wenigen Wochen steht unserer Heimat der Staatsbesuch des türkischen Despoten Erdogan bevor: großes Protokoll mit militärischen Ehren, Staatsbankett und Empfang beim Bundespräsident. Darüber hinaus ist eine Veranstaltung mit den Anhängern Erdogans geplant, es werden also wieder zehntausende Türken ihrem Idol zujubeln.

Dass Erdogan ein lupenreiner islamischer Diktator ist, spielt keine Rolle; schließlich kehrt er wieder an den Bosporus zurück, während die Jubler uns hier weiter bereichern – laut der intellektuell limitierten KGE haben sie schließlich Deutschland nach dem Krieg wieder aufgebaut.

„Herzlich willkommen, Präsident Erdogan“

titelte die WELT am 28. Juli voller Vorfreude. Chefkommentator Jacques Schuster singt eine Eloge auf Erdogan, die sein Kumpel und Deutschlandhasser Deniz Yücel nicht besser hätte schreiben können. Dass Yücel ein Jahr in türkischer Haft zubrachte, verbucht man bei Springer wahrscheinlich unter Kollateralschäden. Aus Sicht des Autors hätte Yücel zwar dort verrotten können, aber die Kumpels von der „WELT“?

Egal, Hauptsache der Fuchtel in den Runzelarsch kriechen – Vorwärts für die Islamisierung Deutschlands!  Wenn Umvolkung, dann schon richtig, warum sollen die Türken Hürriyet lesen, wenn es doch Springer gibt?

Der Dumme wird wie immer der Steuerzahler sein, der mit mehreren Millionen Euro den Kotau vor Recep I. bezahlen muss. Ein Vorschlag zur Güte wäre folgender: der Sultan bleibt am Bosporus und seine Fan-Gemeinde pilgert heim ins Osmanische Reich.




Wie Merkel bei der Armenien-Frage trickste

seibert_merkelDie Völkermord-Resolution des Bundestages ist schon lange beschlossen. Angeblich hat Ankara aber noch nicht verstanden, dass sie rechtlich nicht bindend ist. Die Kanzlerin lässt ihren Sprecher die Sache nochmal erklären. Komisch. Regierungssprecher Steffen Seibert versucht, jeden Verdacht auszuräumen: „Nicht korrekte Berichterstattung kommt mir nie zupass“, sagt er. Doch ausgerechnet das ist wohl der Satz, der den Mann, der das Wort der Kanzlerin in die Welt trägt, besonders angreifbar macht. Denn er stimmt einfach nicht.

Was ist passiert? „Spiegel Online“ hat am frühen Morgen berichtet, dass sich die Bundesregierung von der Armenien-Resolution des Bundestages „distanzieren“ werde. Seibert, so hieß es, werde verkünden, dass diese keine rechtlich bindende Wirkung habe.

Nur wenige Stunden später passiert genau das, allerdings mit einer entscheidenden Einschränkung: Seibert erwähnt, wie vorhergesehen, die rechtlich nicht bindende Wirkung der Resolution. Fügt dann aber hinzu, dass von einer „Distanzierung“ trotzdem „überhaupt keine Rede“ sein könne. „Der Bundestag hat das Recht und die Möglichkeit, sich zu jedem Thema zu äußern, wann immer er das für richtig hält. Und die Bundesregierung unterstützt und verteidigt dieses souveräne Recht der deutschen Volksvertretung.“

Besser hätte es kaum laufen können. Und so verwundert es nicht, dass sich Kanzlerin Angela Merkel persönlich im RTL-Sommerinterview, das heute um 18 Uhr bei n-tv zu sehen sein wird, voll hinter ihren Sprecher stellt. „Der Regierungssprecher muss dazu etwas sagen, weil der Eindruck erweckt wurde, dass sich die Bundesregierung von dem distanziert, was der Bundestag gemacht hat. Das kann so nicht stehen bleiben“, sagt Merkel und fügt hinzu: „Gleichzeitig gibt es die rechtliche Einordnung.“
Ein Fressen für regierungstreue türkische Medien

In deutschen Medien, auch bei n-tv.de, prangen auf den Startseiten gezwungenermaßen prompt Meldungen mit Überschriften im Stile: „Regierung distanziert sich nicht von Armenien-Resolution.“ Merkel signalisiert so nach innen, dass sie im diplomatischen Ringen mit Ankara keinen Millimeter zurückweicht.

Zugleich entfaltet die Stellungnahme in der Türkei eine völlig andere Wirkung. Die regierungsnahen Blätter werden sich mit Begeisterung vor allem auf die rechtliche Klarstellung stürzen. Das reichweitenstarke Blatt „Hürriyet“ tat das bereits auf seiner englischsprachigen Webseite, nachdem sich der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier entsprechend äußerte.

Diese Darstellung kann Präsident Recep Tayyip Erdogan selbstredend als Erfolg für sich verbuchen.

(Der komplette Artikel über das erneute Einknicken der Kanzlerin der Türken-Kolonie-BRD ist bei n-tv nachzulesen)

Die stellvertretende AfD-Vorsitzende Beatrix von Storch hat die aktuell diskutierte Distanzierung Merkels von der Armenien-Resolution des Bundestages wie folgt kommentiert:

„Merkel und Erdogan machen Politik auf dem Rücken der verfolgten und getöteten Christen und Armenier. Die beiden Regierungschefs entwürdigen das Andenken an den Genozid, den sie als Spielball ihrer Politik missbrauchen. Die Türkei sollte umgehend ein Mahnmal in Erinnerung an den Genozid in Istanbul errichten.

Es ist an der Zeit, dass die Türkei als Staat Verantwortung für ihre Geschichte übernimmt und sich vor den Opfern der Vertreibungen und Massaker an den Armeniern und anderen christlichen Minderheiten des Osmanischen Reiches verneigt. Auch die Türkei und Erdogan müssen endlich ihren Beitrag leisten, dass zwischen Türken und Armeniern durch die Aufarbeitung von Vergangenheit Annäherung, Versöhnung und Verzeihen historischer Schuld erreicht werden. Dazu gehört auch, die Taten der damaligen jungtürkischen Regierung, die zur fast vollständigen Vernichtung der Armenier und anderer Minderheiten im Osmanischen Reich geführt haben, zu beklagen und die Opfer zu ehren. Die Bundesregierung und Frau Merkel sollten der Türkei dabei eingedenk der unrühmlichen Rolle des Deutschen Reiches hilfreich zur Seite stehen.“




Die Enttäuschung der Frau Özoguz

aydanAydan Özoguz, SPD-Politikerin und „Integrationsministerin“, ist eine Muslima, die sich in andere hineinversetzen kann. Ihre ganze Empathie zeigte sie jetzt anlässlich der Debatte um den türkischen Völkermord an den Armeniern in der Zeit des ersten Weltkrieges. Allerdings nicht mit jenen Armeniern, die von Türken in der Türkei barbarisch abgeschlachtet wurden. Zeitzeuge Leslie A. Davis, Amerikanischer Konsul in Harpu von 1914-1917, schilderte seine Eindrücke so (Text nachgesprochen in der Dokumentation Aghet, Minute 14.04):

(Von Sarah Goldmann)

Überall, auf allen Straßen, lagen die Leichen. Das ganze Land war ein einziges Leichenschauhaus oder um es korrekter zu sagen: ein Schlachthaus. Wenn man sieht, wie alte Männer und Frauen, 70, 80 Jahre alt, blind, lahm und krank, unschuldige Mütter und Kinder, hilflose Säuglinge, abgeführt werden, um ermordet zu werden, dann ist es unmöglich, irgendeinen plausiblen Grund zu finden, der eine derartige einschneidende Maßnahme rechtfertigt.

Diesen galt das Verständnis von Aydan Özoguz in ihren jüngsten Äußerungen nicht. Sie zeigte vielmehr Mitleid mit den Türkinnen und Türken in der Türkei, die unangenehm berührt sind, wenn sie solche Schilderungen hören. Die die Wahrheit nicht vertragen können und es nicht gerne hören, dass unter ihren Vorfahren auch brutale Mörder waren, die sich an Säuglingen vergriffen. Das stört das türkische Selbstbild, das ihr Führer und oberster Psychopath Erdogan einmal so formuliert hatte:

Die türkische Gemeinschaft und der türkische Mensch, wohin sie auch immer gehen mögen, bringen nur Liebe, Freundschaft, Ruhe und Geborgenheit mit sich. Hass und Feindschaft können niemals unsere Sache sein.

Das sind türkische Sentimentalitäten, die jetzt verletzt wurden, wie Aydan Özuguz bedauert. Man kann sie auch ein „Leugnen der Wahrheit“ nennen oder fehlende Distanz zur eigenen Geschichte, fehlende Selbstkritik oder maximale Selbstverliebtheit. Auf jeden Fall scheinen die türkischen „Sentimentalitäten“ eine echte Volkskrankheit unter Türken zu sein.

Bereits Kenan Kolat hatte sich in seiner Zeit als Vorsitzender der türkischen Gemeinde in Deutschland Sorgen um das Wohlbefinden junger Türken gemacht. Das Aussprechen der Wahrheit setze die türkischstämmigen Schüler unter einen „psychologischen Druck“, erklärte er 2009. Von daher sollte der Genozid an den Armeniern besser nicht in den Schulbüchern erscheinen, forderte Kolat damals:

Im brandenburgischen Lehrplan werden die Massaker an den Armeniern im Osmanischen Reich in den Jahren 1915 bis 1918 als „Genozid“ bezeichnet. Dies, so Kolat in dieser Woche in der türkischen Zeitung „Hürriyet“, setze die türkischstämmigen Schüler unter einen „psychologischen Druck“, der sie in ihren schulischen Leistungen beeinflusse, und es „gefährde den inneren Frieden“.

Die verletzten Sentimentalitäten in Bezug auf die Bundestagsresolution sehen nun konkret so aus wie die ZEIT berichtet:

Zuvor hatte der Oberbürgermeister der türkischen Hauptstadt Ankara bei Twitter ein Bild mit allen türkischstämmigen Bundestagsabgeordneten gepostet; der Beitrag wurde tausendfach geteilt und von vielen Nutzern mit Aufrufen zum Mord versehen. […]

Erdogan und große Teile der türkischen Medien richteten ihre Kritik insbesondere an den Grünen-Politiker Cem Özdemir, der die Resolution in die Wege geleitet hatte. Özdemirs Büroleiter Marc Berthold sagte der Welt am Sonntag, Özdemir habe noch nie so viele Todesdrohungen erhalten wie jetzt. Dem Bericht zufolge denkt das Bundeskriminalamt über Personenschutz für Özdemir nach.

Auch hier sind es nicht die von den türkischen Psychopathen Bedrohten, denen sich Özoguz an die Seite stellt. Es sind letztendlich diejenigen, die so denken und fühlen wie Extremisten, aber keine sind, wie sie betont. Weit über diese extremistischen Kreise hinaus denke man so in der Türkei, also auch unter normalen Menschen, die keine Extremisten seien. Und deshalb, die unausgesprochene Schlussfolgerung, müsse man in Deutschland doch Verständnis dafür aufbringen  – und eben die Klappe halten. Özuguz in der ihr spezifischen Denk- und Sprechweise über die intoleranten und verständnislosen Deutschen, von denen die Türken jetzt so enttäuscht sind:

Im Beitrag der Tagesschau warb sie allerdings für Verständnis für die türkischen Sentimentalitäten. Deutschland nehme zu wenig wahr, was in der Türkei weit über extremistische Kreise hinaus gedacht und gefühlt werde, „dass das nämlich wirklich eine echte Enttäuschung gerade darstellt“.

Es gäbe noch einen anderen Weg des Umgangs mit der grausamen Vergangenheit. Man könnte sie zuerst einmal einfach anerkennen. Man könnte die eigene Geschichte aufarbeiten, sehen, welche Motivationen die Türken in die Barbarei geführt haben und vielleicht daraus lernen. Man würde bei der Aufarbeitung auch Positives finden. In „Aghet“ werden türkische Beamte erwähnt, deren Zahl „nicht gering“ war, und die sich weigerten, grausame Befehle auszuführen (bei Minute 15:40). Sie könnten der Türkei zum Stolze des Landes gereichen. Um solche Möglichkeiten für ein neues positives Bewusstsein werden die Türken betrogen und weiter gezwungen sich selbst zu belügen. Leute wie Kolat oder Özoguz tragen dazu bei.




Imam: Onanieren schwängert die Hand

Nach Angaben des türkischen Fernsehpredigers Mücahid Cihad Han (Foto r.) müssen masturbierende Männer damit rechnen, im Jenseits ihrer „schwangeren Hand“ zu begegnen, die ihre Rechte einfordert. Nach Angaben von „Hürriyet Daily News“ löste der fromme Moslem damit in den sozialen Medien der Türkei einen Sturm aus.

Der Fernsehprediger machte seine Äußerungen in Beantwortung von Fragen von Zusehern. Einer berichtete, er sei verheiratet und masturbiere noch immer, auch während der Umrah, der „kleinen“ Pilgerfahrt nach Mekka. Der zuerst etwas perplexe Han antwortete, der Islam verbiete Masturbation als „haram“.

Außerdem verwies der TV-Imam auf eine „Hadith“ (Überlieferung von Aussagen des Propheten Mohammed), in der es heiße, wer sexuellen Verkehr mit seinen Händen habe, werde diese im Jenseits schwanger vorfinden. Sie würden gegenüber Gott ihre Rechte einfordern. Er könne dem Zuseher nur raten, den Versuchungen des Satans zu widerstehen.

Die Behauptungen Hans lösten heftige Reaktionen in den sozialen Medien der Türkei aus. Dort hieß es unter anderem, dass der Koran zum Thema Masturbation keine klare Aussage treffe. Nur eine begrenzte Zahl von Islam-Gelehrten würden die arabisch „Istimna“ genannte Selbstbefriedigung als „haram“ (verboten) einstufen, die meisten würden von „makruh“ (unerwünscht) sprechen. Zudem sei die Authentizität vieler Hadithe fragwürdig. Einige Islam-Gelehrte gehen laut „Hürriyet“ sogar soweit, Masturbation zu empfehlen, wenn man dadurch außereheliche Affären vermeiden könne.

Zahlreiche Twitter-User machten sich über Han lustig. „Gibt es Hand-Gynäkologen im Paradies? Ist dort Abtreibung erlaubt?“, meinte einer. Ein anderer fragte Han: „Glaubst du, dass Schwangerschaft eine Strafe Gottes ist?“




Türkische Medien: Ist Gauck noch bei Verstand?

imageNun, das haben wir uns auch schon sehr oft gefragt, diesmal allerdings hat er zumindest in Teilen etwas Richtiges gesagt. Auf Einladung der Evangelischen Kirche in Deutschland, der Deutschen Bischofskonferenz, der Armenischen Apostolischen Kirche und der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen hielt Bundespräsident Joachim Gauck am Donnerstag beim Gedenkgottesdienst zum Massaker der Osmanen an den Armeniern vor 100 Jahren, dem schätzungsweise bis zu 1,5 Millionen Menschen zum Opfer fielen, eine Rede, worin er die Tat als Völkermord bezeichnete. Das türkische Außenministerium ließ daraufhin verlauten, Gauck habe keine Befugnis, der türkischen Nation Schuld anzulasten, die den rechtlichen und historischen Fakten widerspreche.

(Von L.S.Gabriel)

„Das Schicksal der Armenier steht beispielhaft für die Geschichte der Massenvernichtungen, der ethnischen Säuberungen, der Vertreibungen, ja der Völkermorde, von der das 20. Jahrhundert auf so schreckliche Weise gezeichnet ist“, hatte Gauck unter anderem formuliert.

Der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan hingegen sagte am Donnerstag: „Die armenischen Behauptungen zu den Ereignissen von 1915 entbehren jeder Grundlage“.

Gauck sprach auch von einer „geplanten und systematischen Mordaktion“ und einer „genozidalen Dynamik“. Das gefällt den Türken nun gar nicht. Die „Hürriyet“ ist „schockiert“. Das AKP-Propagandablatt „Yeni Safak“ nennt Gaucks Rede eine „Unverschämtheit“ und schreibt, er habe eine Grenze überschritten.

Nun könnte man, als durch die präsidialen Aussagen Gaucks vielfach geschädigter Bürger, erfreut sein ob einer einmal gelungenen Stellungnahme. Aber es wäre nicht der Deutschland verachtende Bundespastor, hätte er nicht auch diese Rede genutzt, um Deutschland mit Schmutz zu bewerfen. Denn er ortet auch hier eine deutsche „Mitschuld“: „In diesem Fall müssen auch wir Deutsche insgesamt uns noch der Aufarbeitung stellen, wenn es nämlich um eine Mitverantwortung, unter Umständen sogar Mitschuld, am Völkermord an den Armeniern geht“, so Gauck.

Radio Vatikan schreibt:

Deutsche Militärs seien „an der Planung und zum Teil auch an der Durchführung der Deportationen beteiligt gewesen“, führte der Bundespräsident aus, der sich für eine „Anerkennung historischer Tatsachen und damit auch einer historischen Schuld“ aussprach. Das Schicksal der Armenier stehe „beispielhaft für die Geschichte der Massenvernichtungen, der ethnischen Säuberungen, der Vertreibungen, ja der Völkermorde, von der das 20. Jahrhundert auf so schreckliche Weise gezeichnet ist.“ Damit hielt sich der Präsident exakt an die nach einigem Hin und Her mit der Bundesregierung vereinbarte Sprachregelung.

Das türkische Außenministerium ließ ausrichten: das türkische Volk werde Gaucks Äußerungen „nicht vergessen und nicht vergeben“.

Das deutsche Volk auch nicht. Ein Präsident, der wirklich keine Gelegenheit auslässt das eigene Volk durch den Dreck zu ziehen, es in seinen Reden unablässig als ewig schuldig am Elend der Welt darzustellen sucht, steht nicht vor dem Volk, sondern allenfalls in aller verachtender Überheblichkeit über ihm. Wie lange es wohl dauern wird, bis wir das devot-kalmierende  Zurückrudern Gaucks, das Wort Völkermord betreffend, erleben werden?

Am besten für Deutschland wäre es, die Türkei holte alle hier auf Kosten des deutschen Steuerzahlers sich in den Sozialtöpfen wohlfühlenden und an der deutschen Wertschöpfung ohne Gegenleistung partizipierenden Türken, aber ganz besonders alle türkischen Gewalt- und Straftäter nach Hause, wo sie niemandem etwas zu verzeihen haben und sich nicht beleidigt fühlen müssen. Am besten sie nehmen Gauck gleich mit.

Video der Gauck-Rede (schlechte Tonqualität):

» Die Rede im Wortlaut




Genozid-Leugner-Veranstaltung mit DITIB

ditib_dürkheimWas macht eigentlich die rechte türkische Nationalisten-Organisation DITIB, wenn sie gerade nicht irgendwo eine Moschee eröffnet oder den Muezzin-Ruf in Deutschland einführt? Sie lädt zum Beispiel zu Veranstaltungen ein, in denen der Völkermord an den Armeniern im osmanischen Reich geleugnet oder relativiert wird. Eine solche Veranstaltung soll jetzt am 29. März im rheinland-pfälzischen Bad Dürkheim stattfinden.

Die alevitische Jugend NRW Schreibt dazu auf ihrer Facebook-Seite:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich schreibe Ihnen in meiner Funktion als Vorstandsmitglied der baden-württembergischen Landesvertretung der Alevitischen Gemeinde Deutschland e.V. (AABF). Am 29. März 2015 soll im rheinland-pfälzischen Bad Dürkheim eine fragwürdige Vortragsveranstaltung stattfinden, in dem der Völkermord thematisiert und argumentativ widerlegt werden soll (siehe Flyer im Anhang). Auf dem Plakat ist Folgendes zu lesen:

„Ermeni soykirimi iddialarina cevap!
Ermeni meselesi
Asilsiz iddialar

Ermeni belgeleri soykirim iddiasini cürütüyor

1915 yilinda Anadolu’da ne oldu?“

Auf Deutsch übersetzt heißt das:

„Antwort auf die Behauptungen eines armenischen Völkermords
Die armenische Frage
Haltlose Behauptungen

Armenische Beweise widerlegen die Behauptung des Völkermords

Was passierte im Jahr 1915 in Anatolien?“

Als Organisator werden verschiedene Verbände aufgeführt, unter anderem die rheinland-pfälzische DITIB, die UETD Rheinland-Pfalz, aber auch eine angeblich alevitische Organisation aufgeführt, nämlich die UAB – Uluslararasi Aleviler Birligi (Internationale Union der Aleviten), mit der unser Verband nichts zu tun hat. Die UAB ist der Auslandsvertreter der mit Fethullah Gülen sympathisierenden Cem-Stiftung. Die Alevitische Gemeinde Deutschland e.V. (AABF), die als Dachverband die große Mehrzahl der in Deutschland lebenden Alevitinnen und Aleviten repräsentiert und der ich mich auch verbunden fühle, distanziert sich von dieser Veranstaltung. Wir distanzieren uns vehement von dieser verleugnerischen Veranstaltung und wenden uns mit der Frage an Sie, inwieweit wir kooperieren können, um derartige Vorträge künftig zu unterbinden. Wir sind froh darüber, in einem Land zu leben, in dem Vielfalt und Akzeptanz willkommen sind. Es ist einfach inakzeptabel, wenn Veranstaltungen in unserem bunten, demokratischen Land stattfinden sollen, die genau das Gegenteil propagieren. Das am armenischen Volk begangene Verbrechen im Jahr 1915 ist eine Schande für die türkische Geschichte. Die Verleugnung zeigt uns einfach, dass gewisse Verbände, obwohl sie selbst von der freiheitlich-demokratischen Grundordnung profitieren, sich auf Basis des Grundgesetzes organisieren können und teilweise in ihren Verbandsbezeichnungen den Zusatz „demokratisch“ tragen, eben kein Verständnis dafür haben, was es bedeutet, ein verantwortungsvolle Demokrat zu sein. Es geht mir nicht darum, außenpolitische Themen nach Deutschland zu transportieren, aber als überzeugter Sozialdemokrat ist es mir wichtig zu betonen, dass überall, wo Unrecht geschieht, wir als aufrechte Demokraten eingreifen müssen. Solche Veranstaltungen, die den türkischen Nationalismus schüren, sind dazu geeignet, durch Polarisierung das gesellschaftliche Miteinander zu gefährden.

Solidarische Grüße“

Die DITIB ist eine von der Türkei aus gesteuerte Kolonisationsbehörde für Deutschland die den türkischen Imperialismus und Nationalismus vor allem mittels Moscheebauten in Deutschland vorantreibt.

Neben der DITIB versuchte auch schon eine andere nationalistische türkische Organisation das Gedenken an den Völkermord zu verhindern. Der damalige Bundesvorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat, wurde diesbezüglich im Jahre 2009 aktiv:

Im brandenburgischen Lehrplan werden die Massaker an den Armeniern im Osmanischen Reich in den Jahren 1915 bis 1918 als „Genozid“ bezeichnet. Dies, so Kolat in dieser Woche in der türkischen Zeitung „Hürriyet“, setze die türkischstämmigen Schüler unter einen „psychologischen Druck“, der sie in ihren schulischen Leistungen beeinflusse, und es „gefährde den inneren Frieden“. Er werde sich deshalb mit dem Brandenburger Ministerpräsidenten treffen und diesen darum bitten, die Vorwürfe aus dem Lehrplan zu streichen, kündigte Kolat an. Auch die geplante Gedenkstätte für den Potsdamer Pfarrer Lepsius, der den Genozid dokumentierte, will Kolat verhindern – der Brief an Angela Merkel sei schon unterwegs.

Informationen zum Genozid unter anderem an den Armeniern im osmanischen Reich gibt es z.B. bei der Arbeitsgruppe Anerkennung – Gegen Genozid, für Völkerverständigung e.V.




Davutoglu: Pegida ist wie IS

imageEs reicht anscheinend nicht, dass die Bürgerbewegung PEGIDA schon von nahezu allen deutschen Politikern und Medien verunglimpft wird. Nun meint auch das türkische Großmaul Davutoglu, seines Zeichens Ministerpräsident der Türkei, mithin sicher ein lupenreiner Demokrat, in einem Interview mit der „FAZ“ die PEGIDA auf eine Stufe mit den mohammedanischen Mörderbanden des IS stellen zu müssen:

Der türkische Regierungschef Ahmet Davutoglu hat die Pegida-Bewegung mit der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) verglichen. Beide hätten eine ähnliche „mittelalterliche“ Geisteshaltung, sagte Davutoglu der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

„Als Terrorgruppen in Mossul Kirchen zerstörten, behaupteten sie, Mossul sei eine islamische Stadt und nur für Muslime; das ist aber nicht wahr. Durch die ganze Geschichte lebten dort Christen. „Das ist dieselbe Logik wie die von Pegida, dass Deutschland nur den Christen gehöre“, sagte Davutoglu. „Das ist doch eine mittelalterliche Mentalität.“

Die Türkei sei „sehr besorgt über Pegida“, denn die Bewegung wolle „eine exklusive christliche deutsche Gesellschaft“, sagte Davutoglu der F.A.Z. „Das ist nicht nur eine Bedrohung für Türken und Muslime, sondern auch eine Bedrohung für Deutschland selbst“. Wie nach der Wirtschaftskrise von 1929 werde wieder bei allem, was schieflaufe, die Schuld beim „Anderen“ gesucht. „Das ist genau die Mentalität von Daesch (Islamischer Staat, IS). Ein vormoderner Name mag Daesch sein, ein moderner Name ist Pegida“, sagte Davutoglu der F.A.Z. weiter.

Ist es nicht vielmehr so, dass immer die Mohammedaner diejenigen sind, die die Schuld ausschließlich bei den Anderen suchen? Ist es nicht so, dass es entgegen der in der Türkei nach Artikel 24 der türkischen Verfassung geltenden Religionsfreiheit für Christen zahlreiche Beeinträchtigungen gibt, so das staatliche Verbot, Pfarrer und Religionslehrer auszubilden sowie Behinderungen beim Bau von christlichen Kirchen und dass es immer wieder zu religiös motivierten Gewalttaten und Attentaten auf türkische und ausländische Christen sowie Anschlägen auf christliche Gebäude kommt?

Ist es nicht so, dass sich im Titel einer der auflagenstärksten türkischen Zeitungen, der Hürriyet, der Satz findet „Die Türkei den Türken“?

Davutoglu sollte sich an die eigene Türkennase fassen und sich um die Zustände im eigenen Land sorgen, bevor er sich mit völlig absurden Vergleichen in die Innenpolitik anderer Staates einmischt. Hierzu ein Zitat von Ibn Warraq:

„Eine Kultur, die der Welt den Roman gab, die Musik von Mozart, Beethoven und Schubert und die Gemälde von Michelangelo, da Vinci und Rembrandt, braucht keine Lektionen von Gesellschaften, deren Vorstellung von einem Himmel voller Jungfrauen an ein kosmisches Bordell denken läßt.“




Erdogan über Westen: „Sie wollen uns tot sehen“

imageIstanbul – Der türkische Präsidenten Recep Tayyip Erdogan hat eine Brandrede gegen den Westen und prowestliche Türken gehalten: Die Fremden hätten es nur auf das Geld der Muslime abgesehen, zitierte ihn die türkische Zeitung „Hürriyet“. „Glaubt mir, sie mögen uns nicht“, sagte er. „Sie sehen wie Freunde aus, aber sie wollen uns tot sehen, sie mögen es, unsere Kinder sterben zu sehen“, fügte Erdogan beim Treffen der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (COMCEC) in Istanbul hinzu. Die Ausländer hätten es auf Öl, Gold, Diamanten und die billigen Arbeitskräfte in der islamischen Welt abgesehen.

Soweit der Auszug eines Artikels von Spiegel-Online. Geht es auch ne Nummer kleiner, Herr Erdogan? Das sich jeder Nicht-Mohammedaner, der sich einigermaßen über diese im Deckmäntelchen einer Religion daher kommenden Tötungs- und Unterwerfungsideologie informiert hat, auf der ganzen Welt wehrt, ist eine Selbstverständlichkeit. Es wäre beiden Seiten geholfen, wenn sich speziell Ihre Wähler und Fans in das Land begeben würden, dessen Lebensweise und Kultur Sie bevorzugen, anstatt in Europa aus ganzen Stadt-Vierteln eine Kopie von Hinter-Anatolien zu machen. Ziehen Sie aus Ihren Erkenntnissen die Konsequenzen. Schluß mit den Beitrittsverhandlungen zur EU und raus aus der NATO.

Es leben nicht Millionen von Europäern in islamischen Ländern, sondern genau umgekehrt. Wir dürfen daran erinnern, dass es der ausdrückliche Wunsch der Türkei war, türkische Gastarbeiter nach Europa zu senden und entgegen den Vertragsvereinbarungen auch noch dauerhaft hier anzusiedeln.

Desweiteren finden wir Ihre mehrmals ganz offen ausgesprochenen Islamisierungs- und Eroberungspläne für Europa auch nicht ganz so prickelnd. Im Oktober 2013 provozierte Erdogan bezüglich des serbischen Kosovo: „Türkei ist Kosovo, Kosovo ist Türkei“. Ein Jahr zuvor 2012 kündigte Erdogan auf einem Parteitag seiner AKP an „den Islam siegreich nach Westen führen zu wollen“. Im Februar 2010 rief er auf einem von ihm veranstalteten „Kongress für Auslandstürken“ seine aus Europa eingeladenen Landsleute dazu auf, „die europäische Kultur mit der türkischen zu impfen“, um diese Länder zu „türkisieren“. Vor drei Jahren besuchte der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu Bosnien-Herzegowina und hielt in Sarajevo eine aufsehenerregende Rede, in der er ankündigte, „das osmanische Reich wiederbeleben zu wollen“.




Video: Der türkische Europaminister Egemin Bagis macht sich über Koranverse lustig

türkeiDer türkische Diktator Ministerpräsident Erdogan hat vor zwei Monaten youTube sperren lassen, damit sein Stimmvieh Wahlvolk nicht mehr die Videos ansehen kann, in denen seine abgehörten Telefonate dargestellt sind. Am 18. März wurde eines hochgeladen, in dem sich der türkische Europaminister Egemin Bagis offensichtlich über Koranverse lustig macht. Es soll sich um ein Telefongespräch zwischen ihm und dem türkischen Journalisten Metehan Demir handeln.

(Von Michael Stürzenberger)

Dieses Video sendete ein in Deutschland „gut integrierter Türke“ gestern der PI-Redaktion zu. Hier sein Text:

Vielleicht ist das für euch von Belang. Ich bin kein Fan von euch, aber auch kein Fan von Erdogan, da ich strikt säkular und antiislamisch bin, von daher einigt man sich in dem Punkt.

Ich denke aber das könnte euch interessieren. Erdogans Europaminister Egemen Bagis wurde – wie Erdogan auch – abgehört und seine Gespräche aufgezeichnet. Ein brisantes Gespräch zeigt, wie er sich über den Koran und seine Verse lustig macht (zusammen mit einem Journalisten). Es kam an die Öffentlichkeit, und Erdogan versucht natürlich alles mit einem Youtube-Verbot zu zensieren. Die türkische Version wurde schon 500.000 mal angehört.

Ich habe das Koran-Beleidigungsvideo auf Youtube von einem Freund auf Deutsch übersetzt gekriegt und hochgeladen. Es sind keine offenen Beleidigungen, aber schon schmähende. Bagis, der Europaminister, redet wie er per Google Koranverse findet und sie bei Twitter „wegschleudert“. Am Ende macht er lächerliche Reime auf Kuransuren und lacht darüber. Das dumme religiöse Volk denkt dann, die Regierungspartei sei total religiös. Und bis jetzt sind keine Proteste wie bei den Muhammedkarikaturen ausgebrochen. Vielleicht gilt das nur für Deutsche? 😉

Gruß, ein gut integrierter Türke

Hier die deutsche Übersetzung des Originalvideos:

Bei wikipedia erfahren wir, dass Bagis als Reformer und entschiedener Befürworter der EU gilt. Über dieses mitgeschnittene Telefonat ist zu lesen:

Am 18. März wurde ein Telefonmitschnitt anonym auf Youtube veröffentlicht. Dort spricht der Hürriyet-Journalist Metehan Demir den Egemen Bagis in einem Privatgespräch auf seine kürzlich getwitterten Koranverse an und fragt, ob er sie aus einem kleinen Büchlein hat. Bagis entgegnet, er würde sie einfach mit Stichworten googeln und per Twitter „wegschleudern“ (salla gitsin). Während Metehan Demir die arabische Sprache simuliert, mit einem ironischen Unterton sich einen fiktiven Vers aus der kuranischen Bakara-Sure ausdenkt und diesen mit „dieser Bakara ist gut“ kommentiert, entgegnet Egemen Bagis lachend „Makara ist gut“ (Ein ins lächerliche ziehender Reim auf Bakara). Nach der Veröffentlichung entschuldigte sich Metehan Demir auf Twitter für das Gespräch, Egemen Bagis sprach von einer „Montage“.

Weitere Informationen lassen sich vielleicht aus dem Kommentarbereich des türkischen Originalvideos herausfinden, das bei youTube bereits über 400.000 Menschen angesehen haben und bei dem mehr als 500 Kommentare zu lesen sind, allerdings auf türkisch.

Egemin Bagis wurde in der FAZ vor einem Jahr als „modern, witzig und gelassen“ beschrieben. Er habe 15 Jahre in den USA gelebt und sich dort die Kunst der Rede abgeschaut. Bagis spreche „unterhaltsam und klar“. Allerdings sei er in der Krise wegen der Proteste um den Istanbuler Gezi-Park zu „Erdogans Kettenhund“ mutiert:

Als die türkische Opposition Demonstranten gegen friedliche Wasserwerfer einsetzte und ohne Vorwarnung brutale Ironie auf Polizisten niedergehen ließ, wurde der joviale Plauderer Bagis zu Erdogans Kettenhund. Nachdem das Europäische Parlament in einer zurückhaltend formulierten Resolution ein Ende der Polizeigewalt gefordert hatte, bellte Bagis zurück, die Abgeordneten sollten besser ihre „absurden Äußerungen“ einstellen. Max Horkheimer zitierend, attestierte der belesene Politiker den europäischen Parlamentariern eine „Vernunftfinsternis“, die sich in „unverhältnismäßigen, unausgewogenen und unlogischen Aussagen“ äußere. Er warnte „gewisse Mitglieder“ des EU-Parlaments, dass es einen Preis habe, sein Land zu kritisieren. Die Türkei sei keine Bananenrepublik. Sondern sozusagen das Gegenteil davon: „Die Türkei hat die reformeifrigste und stärkste Regierung in Europa und den charismatischsten und stärksten Führer in der Welt. Sollte jemand ein Problem damit haben, dann tut mir das aufrichtig leid. Nur für jene, die sich überwältigt fühlen, ist die Führung von Ministerpräsident Erdogan ein Problem.“

Die Suche nach der Wahrheit wird spannend. Es kann gut sein, dass hinter den Kulissen manch türkischer Politiker islamkritischer ist, als er es in der Öffentlichkeit zugibt. Kein Wunder bei dem mörderischen Druck, der in dieser faschistoiden Ideologie herrscht..