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CDU will Ampel auseinanderhebeln

Von WOLFGANG PRABEL* | Als ich vierzehn war, habe ich in den Ferien im Kraftverkehrsbetrieb gearbeitet, im Volksmund die Bushütte genannt. Die Reifen wurden damals mit Montierstangen gewechselt. Drei Leutchen standen um den Reifen rum und haben ihr Bestes gegeben. Ich habe ein Video mit der Prinziplösung gefunden, beim größeren Busreifen ist aber mehr Spannung drauf. Und vor 50 Jahren hatten die Reifen noch Schläuche, man mußte beim Aufziehen der Mäntel aufpassen, daß man die nicht zerfetzt. Ich habe damals gelernt, daß einem lange Hebel schon mal um die Ohren fliegen können.

Friedrich Merz müßte dem Karren der CDU neue Reifen aufziehen, aber was macht er? Und ist er überhaupt Herr der Lage?

Die CDU versucht statt Eigenreparaturen gerade die Ampel auseinanderzuhebeln. Mit permanenten Forderungen nach Verschärfungen der sogenannten Maßnahmen versucht man Grüne, SPD und FDP als Kampfhähne aufeinanderzuhetzen. Die FDP und der Kanzler hatten sich ja früher gegen die Impfpflicht aus dem Fenster gelehnt. Aber das ist angesichts von exorbitanten Altersversorgungen, E-Limousinen und Ministersesseln erst mal vom Tisch. Ich gehe mal davon aus, daß die Spaltung der Koalition nicht funktionieren wird, jedenfalls noch nicht. Zu süß sind die Belohnungen für Prinzipienlosigkeit und das Umfallen. Früher nannten die Genossen das die materielle Interessiertheit.

Auch beim Säen von politischem Zwist kann der Schuß nach hinten losgehen. Nicht alle an der CDU-Basis sind kóronagläubig. Es gibt gekniffene Geschäftsleute, Eltern, die sich um ihre Kinder sorgen, Ärzte, die genau wissen, daß übertrieben wird, Arbeitnehmer, die sich nicht aus Überzeugung, sondern aus Opportunismus spritzen lassen. Die CDU-B-Promis Kristina Schröder, Vera Lengsfeld, Birgit Kelle, Albert Weiler und Hans-Georg Maaßen sind eher für einen sachlichen Umgang mit Kórona, während die vor Landtagswahlen stehenden CDU-Ministerpräsidenten wie wild die Kriegstrommel rühren. Es herrscht im Saarland, in Schleswig-Holstein, Niedersachsen und NRW Panik und in solch einer Aufregung werden selten richtige Entscheidungen getroffen.

Wir erinnern uns an das Hochwasser von Fukushima, das bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg die CDU wegspülte. Merkels hektischer Entschluß, die Kernkraftwerke abzuschalten, hat außer Schadenersatzzahlungen nichts gebracht. Genauso vergeblich wird der Versuch enden, den Aktionisten Lauterbach noch zu toppen.

Am 27. März könnte das Kórona-Schreckgespenst im Saarland noch mal eine Rolle spielen. Aber bei den weiteren Wahlen ist Omikron längst durch. Am 8. Mai Schleswig-Holstein, 15. Mai NRW und 9. Oktober Niedersachsen.

Kórona ist für eine mittelfristige Reformierung der CDU kein geeignetes Thema, weil jeden Tag neue mediale Säue mit wechselnden Mutanten durch Berlin getrieben werden. Es ist kein imagebildendes Leitmotiv für die Zukunft, sondern kurzlebiges Panikorchester. Ein Leitmotiv ist aber nach dem Lichten aller inhaltlichen Anker durch Dr. M. dringend erforderlich. Ein politisches Tauwetter in der CDU nach dem Abgang von Dr. M. ist bisher nicht zu erkennen. Die Führung bleibt in den alten Gleisen, in denen man schon die Bundestagswahl vergeigt hat. Bisher sieht es danach aus, als wenn nach dem AKK- und dem Laschet- auch der Merzzug entgleisen wird.

Wenn es Merz nicht schafft, nach seiner Wahl die Fraktionsführung im Reichstag zu übernehmen, verspielt er seinen Kredit und sein Ansehen. Mit Verlaub: Einen anderen publikumswirksamen Job hat die Union nicht mehr zu vergeben. Gelingt ihm die Verdrängung von Brinkhaus, hat er es mit einer merkeltreuen Fraktion zu tun, aus der im Herbst die letzten Anhänger des liberalkonservativen Flügels ausgeschieden sind.

Merz fehlt die Härte, um das Ruder rumzureißen. Oft weicht er vor entschlossenen Gegnern zurück, macht Kompromisse, die sein Ansehen aufzehren. Frau Prien kann weiter gegen Maaßen stänkern, ohne zur Ordnung gerufen zu werden. Der Autist Söder tobt sich nach Belieben aus. Es könnte nicht nur taktisches Rumgeeier und fehlender Mut von Merz sein, sondern es könnte sich auch um eine verschrobene Wahrnehmung mancher Sachverhalte handeln. Er gibt sich als Wirtschaftsfachmann. Aber wo war sein Statement, als Silvester drei Kernkraftwerke abgeschaltet wurden? Wie reagiert er auf die planwirtschaftlichen Exzesse im Wirtschaftsminsterium? Mit Forderungen nach der Impfpflicht.

Es gibt solche und solche Charaktere. Die Bundeskanzler Schmidt und Schröder haben zu ihren Projekten gestanden und haben politisch dafür bezahlt, das heißt, sie sind von den eigenen Genossen zu Fall gebracht worden. Aber sie sind nicht als Lappen in die Geschichtsbücher eingegangen. Wenn Merz oder seinem Nachfolger die Stabilisierung der CDU nicht gelingt, wird in absehbarer Zeit das ganze deutsche Parteiensystem implodieren, wie 1992 in Italien.

Grüße an den Inlandsgeheimdienst: „Es ist kein schönrer Anblick in der Welt, als einen Fürsten sehn der klug regiert.“ (Geh. Rath v. Goethe, 1807)


*Im Original erschienen bei prabelsblog.de




Vera Lengsfeld: „Rechtsstaatlichkeit exisiert nur noch in Rumpfform“

Die frühere DDR-Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld hat mit drastischen Worten die marode Lage in Deutschland am Ende des Jahres 2021 beschrieben. In einem Interview mit dem Berliner Journalisten Michael Mross (MMnews) sagte die 69-Jährige: „Ich sehe das Land in einem Zustand, den ich niemals erwartet hätte. Nach meiner Analyse existiert die Rechtsstaatlichkeit nur noch in Rumpfform, die Polizei ist dabei, sich um ihr Vertrauen bei der Bevölkerung zu prügeln und Politik und Medien haben einen Grad von Heuchelei erreicht, den ich nur noch schamlos nennen kann.“ (alles weitere im Video oben)




Vera Lengsfeld: Diese Heuchelei widert mich an!

Am 2. Weihnachtsfeiertag soll in Schweinfurt eine unangemeldete Demonstration gegen die immer fragwürdiger werdenden Coronamaßnahmen gewalttätig eskaliert sein. Ich war nicht dabei, kann also nicht beurteilen, wann und warum die Eskalation begann. Tatsache ist, dass ein vierjähriges Kind mit Pfefferspray attackiert wurde.

Das müsste eine sofortige Untersuchung nach sich ziehen. Das Gegenteil ist der Fall. Die Verantwortlichen können sich beruhigt zurücklehnen. Die Medien haben sie umgehend entlastet, indem sie den Demonstranten und speziell der Mutter die Schuld in die Schuhe schoben.

Ganz vorn dabei BILD-TV, das sich nach dem Rausschmiss von Julian Reichelt von der Regierungskritik ab- und dem Bürgerbashing zugewandt hat. Schon der erste Satz des Berichtes über die Ausschreitungen in Schweinfurt ist an perfider Demagogie schwer zu überbieten:

„Sogar ihre Kinder nehmen sie mit und benutzen sie als lebende Schutzschilde“. Das Stück endet mit dem Satz, Beamte seien beleidigt und bespuckt worden, die Polizei hätte daraufhin Pfefferspray und Schlagstöcke eingesetzt.

Das lässt vermuten, dass die Gewalttätigkeiten eher von der Polizei ausgingen. Worin die Beleidigungen bestanden haben sollen, erfährt man nicht, wie Beamte bespuckt worden sind, die sich im vorgeschriebenen 1,5 m Abstand von den Demonstranten befunden haben müssen, bleibt ein Geheimnis.

Kein Geheimnis ist, dass linksradikale Randale, bei denen Polizisten mit Steinen, Flaschen und Knallkörpern attackiert wurden, auch dann noch als „friedlich“ bezeichnet wurden, nachdem 56 Polizisten verletzt worden waren…

Links-grüne Doppelmoral: Kinder auf eine Demo mitnehmen ist ein No-Go. Außer man steht auf der richtigen Seite…

Kinder gehörten nicht auf gewaltsame Demonstrationen, setzt die „Süddeutsche“ sofort den Ton. Abgesehen davon, dass es kaum Eltern gibt, die so etwas tun würden, möchte ich doch darauf hinweisen, dass meines Wissens weder die Süddeutsche, noch andere Medien sich empört haben, als ein Vater seine Frau und seine kleinen Kinder mit auf ein Schlepperboot nach Griechenland nahm, um sich in Europa die Zähne reparieren zu lassen, wie seine Schwester unter Tränen einem kanadischen Fernsehsender erzählte. Im Gegenteil, das Bild des toten Kindes, sorgfältig arrangiert und abgelichtet, wurde zum Symbol für die angebliche Hartherzigkeit des Westens.

Keine Empörung auch, als ganze Kindergartengruppen und Grundschulklassen von ihren Betreuern und Lehrern auf die Fridays for Future-Demos gebracht wurden, wo sie Parolen rufen sollten, die sie noch gar nicht verstanden. Im Gegenteil, volle Begeisterung für das Engagement der Jüngsten. Die Kinder, die nicht mitmachen wollten, wurden von ihren Lehrern und Mitschülern gemobbt….

(Fortsetzung im Blog von Verena Lengsfeld, die 150 Prozent recht hat. Unsere linksversiffte Presse ist alles andere als objektiv und neutral, sondern immer verlogener und voreingenommener!)




Vera Lengsfeld: Vom Impfangebot zum Impfzwang

Niemand hat die Absicht, einen Impfzwang einzuführen, könnte man das inhaltlich gleichlautende Versprechen der Kanzlerin nach einem berühmten Vorbild abwandeln. Die Politik macht in diesem Sommer klar: Corona soll bleiben, koste es, was es wolle. Trotz niedriger Inzidenzzahlen, die, das kann man nicht oft genug wiederholen, eben keine Neuinfektionen anzeigen, sondern nur die Anzahl der Virusträger, auch die der nicht ansteckenden, anzeigt, bleiben die Corona-Regeln nicht nur in Kraft, sondern es wird mit ausgeweiteter Testpflicht dafür gesorgt, dass die Inzidenz im August steigen wird. Alle Reiserückkehrer sollen sich nun einem Test unterziehen. Es ist nur noch unklar, wie man die Grenzen, die angeblich nicht gegen illegale Einwanderung zu sichern sind, zum Kontrollgebiet umwandeln möchte.

Zur Erinnerung: Es ist noch keine zwei Wochen her, dass das Robert Koch-Institut in einem Papier eine Wende in der Corona-Politik vorgeschlagen hatte. Es sollten nicht mehr allein der Inzidenzwert berücksichtigt, sondern die Hospitalisierung als zusätzlichen Leitindikator eingeführt werden. Es seien „weiterhin mehrere Indikatoren zur Bewertung notwendig, aber die Gewichtung der Indikatoren untereinander ändert sich“, steht in dem RKI-Papier.

Prompt besuchte Kanzlerin Merkel das RKI und gab auf der anschließenden Pressekonferenz bekannt, dass sie am Inzidenzwert festhalten will. Erwartbar erfolgte die Rolle rückwärts des RKI wenig später. Mit dem reißerischen Titel „Geheimpapier“ wurde diese Woche in der Öffentlichkeit eine Stellungnahme von RKI-Chef Wieler für die Ministerpräsidenten lanciert, in der die Inzidenz wieder als das entscheidende Kriterium benannt wird. Damit ist dieser willkürlich festgelegte Wert, erzeugt durch einen für medizinische Diagnostik nicht geeigneten PCR-Test, endgültig als politisches Machtinstrument entlarvt.

Gleichzeitig wird der Druck auf Nicht-Geimpfte fast pausenlos erhöht. Hier setzt sich neben Wolfgang Schäuble auch der notorische Ministerpräsident Söder an die Spitze und fällt damit dem Kanzlerkandidaten der Union Laschet, der sich deutlich gegen einen Impfzwang ausgesprochen hat, in den Rücken.

Aber der unverzeihlichste Schachzug der Politik wird in Sachsen vorbereitet. Das Bundesland hat als einziges eine Impfkommission eingerichtet. Die hat nun, entgegen der Staatlichen Impfkommission des RKI, die bisher trotz massiven politischen Drucks, daran festgehalten hat, keine Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche ohne Vorerkrankung auszusprechen, eine solche Impfung empfohlen hat. Schon ab August sollen alle sächsischen Kinder ab 12 Jahren geimpft werden. Es ist absehbar, dass der Betreib von Schulen an einen Impfzwang gekoppelt werden wird. (Weiterlesen bei vera-lengsfeld.de.)




Vera Lengsfeld: Katastrophenhilfe nur nach Gesinnungs-Tüv?

[..] Es wird mit jedem Tag schlimmer. Da stellt sich bei der Flutkatastrophe heraus, dass Deutschlands Katastrophenhilfe auf dem Stand eines Entwicklungslandes ist, dass Politik, Medien und Behörden versagt und die Menschen nicht rechtzeitig gewarnt und evakuiert haben. [..]

Für mich die Spitze des Irrsinns ist aber, dass die Katastrophe jetzt für den „Kampf gegen rechts“ instrumentalisiert wird. Wer die Lage vor Ort verfolgt hat, weiß, dass viele Orte tagelang ohne Hilfe staatlicher Institutionen blieben. Bauern und Bauunternehmer räumten mit ihrem schweren Gerät Schlamm und Schutt beiseite, freiwillige Helfer packten beim Ausräumen von Wohnungen und Kellern mit an. Über Facebook und Twitter benachrichtigte man sich, wo Hilfe gebraucht wurde.

Aber Politik und Behörden signalisierten von Anfang an, dass ihnen diese Helfer nicht genehm waren. THW twitterte, man solle nicht einfach ins Katastrophengebiet kommen, sondern sich stattdessen bei einem THW-Lehrgang anmelden. Zum Glück sind viele nicht diesem vergifteten Ratschlag gefolgt. Wenn die Hilfe aus der Gesellschaft ferngeblieben wäre, sähe es heute noch zum Verzweifeln aus.

Weil sich viele Helfer nicht abhalten ließen, wurde die schärfste Waffe der Staatspropaganda ausgepackt.

Erst twitterte die Polizei, dass in rheinlad-pfälzischen Katastrophengebieten angeblich Rechtsextreme sich als „Kümmerer“ anbieten würden. Man hätte ein Auge darauf, könne aber nicht eingreifen. Die Polizei bedauerte, so lange nicht gegen geltendes Recht verstoßen werde, habe sie keine Handhabe. Jedoch werde man „mit aller Entschiedenheit gegen Menschen einschreiten, die unter dem Anschein von Hilfe die Lage für politische Zwecke missbrauchen“. [..]

Querdenker würden „das Vertrauen in die staatlichen Maßnahmen und Strukturen zu beschädigen“, warnte das Bundesinnenministerium. Das ging gestern über die Medien! Humor ist, wenn man trotzdem lacht, denn niemand beschädigt dieses Vertrauen mehr, als Politik, Behörden und Medien, die versagt haben und weiter versagen!

Wer nicht versagt hat, sind die „toxischen Weißen“, Männer und Frauen wie Hubert Schilles, die dort hingehen, wohin sich die Politik wegen der Gefahr nicht wagt und unter Einsatz ihres Lebens noch größeres Unheil abwenden. (Den ganzen Text gibt’s auf vera-lengsfeld.de)




Vera Lengsfeld: Das totale Politikversagen

War das Unwetter und die Folgen vorhersehbar? Politiker präsentieren sich als Beschützer – doch tatsächlich sind die Versäumnisse unübersehbar. Stattdessen drohen sie jetzt mit der Klimakeule. Darüber sprach Vera Lengsfeld mit Michael Mross (MMnews).




Vera Lengsfeld: Putsch gegen die Demokratie in Thüringen

Was sich am Freitag in Thüringen abgespielt hat, gehört zu den politischen Schurkenstücken der unappetitlichsten Sorte. Der Putsch gegen die Demokratie wurde zu einer Zeit geführt, als man davon ausgehen konnte, dass die Öffentlichkeit von der Hochwasserkatastrophe so abgelenkt ist, dass sie nicht weiter darauf achtet, was sich in einem der kleinsten Bundesländer abspielt. Und ja, ein Putsch gegen die Demokratie muss nicht mit militärischer Gewalt ausgeführt werden. Es genügen demokratisch gewählte Abgeordnete, die ihre persönlichen Interessen absolut setzen und denen das Schicksal ihrer Wählerschaft völlig egal ist.

Bekanntlich wurde im März 2020 auf Wunsch von Kanzlerin Merkel die reguläre Wahl des FDP-Politikers Kemmerich zum Thüringer Ministerpräsidenten rückgängig gemacht. Mit dem merkwürdigen Argument, dass es unter den frei gewählten Landtagsabgeordneten solche gäbe, deren Stimme auf keinen Fall zählen dürfe, und mit einer Kampagne, die sich nicht scheute, „Millionen von Toten“ in Buchenwald zu instrumentalisieren, wie es Bodo Ramelows Kanzleichef Benjamin-Immanuel Hoff tat, wurde Kemmerich wieder aus dem Amt gedrängt.

Die Wahl von Bodo Ramelow, dessen rot-rot-grüne Koalition bei der Landtagswahl ihre Mehrheit verloren hatte, wurde an die Bedingung geknüpft, dass innerhalb eines Jahres Neuwahlen stattzufinden hätten. Dafür war die CDU bereit, „konstruktive Opposition“ zu spielen und der Minderheitsregierung zu den notwendigen Mehrheiten zu verhelfen. Damit wurde sie zum zweiten Mal in ihrer Geschichte zum Mehrheitsbeschaffer für die SED, denn nichts anderes ist die viermal umbenannte Linke.

Eigentlich hätte die Wahl schon im April stattfinden sollen, aber Corona sei Dank, wurde sie geräuschlos auf September, dem Termin der Bundestagswahl, verschoben. Darüber, ob der Landtag sich tatsächlich auflösen würde, wurde in den letzten Wochen viel spekuliert. In allen Parteien fanden sich Abgeordnete, denen das eigene Hemd lieber war als der demokratische Rock. In der CDU-Fraktion gab es zum Schluss vier Abgeordnete, die sich einer Auflösung des Landtags widersetzten. Es handelt sich um die Abgeordneten Michael Heym aus Südthüringen, Christina Tasch aus dem Eichsfeld, Maik Kowalleck aus dem Kreis Saalfeld-Rudolstadt und Jörg Kellner aus dem Kreis Gotha. Ihre Erklärung kann man als typische Politiker-Verlogenheit ansehen. Darin heißt es unter anderem, sie könnten keinen gewichtigen Grund dafür erkennen, den Landtag aufzulösen. Die Landesregierung gehe ihren Geschäften nach, ein beschlossener Haushalt biete Sicherheit für das Land. Heißt im Klartext: Uns ist egal, wer das Land regiert, solange unsere Diäten fließen. (Weiterlesen bei vera-lengsfeld.de.)




Würzburgs OB: „Verbrechen Einzelner nie auf Religionen zurückführen“

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Es ist geradezu grotesk, wie nach dem eindeutigen Dschihad des somalischen Moslems in Würzburg die politisch korrekten Islamverharmloser alle Hebel in Bewegung setzen, um die klare Motivlage zu vertuschen. So schreibt die Süddeutsche Zeitung weiterhin, dass die „islamistische Motivation“ derzeit „nicht ausgeschlossen“ werde, aber die Hinweise darauf „allerdings bisher nicht ausreichend“ seien.

Das ist eine vorsätzliche Vertuschungsstategie. Was hätte der somalische Moslem eigentlich noch alles machen müssen, damit die Linksideologen der SZ erkennen, dass hier der Politische Islam am Werk ist? Er rief „Allahu Akbar“, sagte nach der Tat in der ersten Vernehmung, dass dies „Mein Dschihad“ war und er hatte jede Menge Lektüre vom Islamischen Staat in seiner Wohnung und auf seinem Smartphone. Das alles reicht den denkblockierten Betonköpfen der Alpen-Prawda offensichtlich nicht. Es passt eben nicht in ihre Weltanschauung.

Regierungssprecher Steffen Seibert twitterte einen Tag nach dem Anschlag sicherlich im Auftrag seiner Chefin von einem „Amoklauf“, der sich „gegen jede Religion“ richte.

Gerade eben NICHT. Die Terror-Anschläge des Politischen Islams richten sich gegen alle anderen Religionen, aber im Auftrag eben einer Religion, die einen hohen politischen Anteil hat. Mit dem Anspruch, die einzig Wahre zu sein. Und auch noch die weltliche Herrschaft für sich reklamiert sowie Gesetze bestimmen will.

Aber das soll auf Teufel komm raus geleugnet werden. „Der Islam gehört zu Deutschland“-Merkel hält also weiterhin stur ihre schützende Hand über den Politischen Islam. Und lässt die Tore Deutschlands für deren Akteure weiter sperrangelweit offen. Und setzt damit die Bevölkerung in Deutschland einer permanenten Gefahr aus.

Ins exakt gleiche Horn bläst der Oberbürgermeister von Würzburg. CDU-Mann Christian Schuchardt (der erste CDU-Oberbürgermeister Bayerns) hat zu dem Terror-Anschlag in seiner Stadt einen Offenen Brief veröffentlicht, der geradezu fassungslos macht. Auszug (Hervorhebung durch PI-NEWS):

Ich habe gestern Abend aber auch um unsere Stadt geweint. Weil dieser Kurzschluss, dieses Gleichsetzen so naheliegend ist. Geflüchteter, Zuwanderer, Gewalttäter, Glaubenskrieger und Terrorist – Massaker. Und dennoch – nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich. Die Aufklärung solcher Fälle bedarf einiger Polizeiarbeit, aber das Verbrechen wird – und das verstehe ich – heute bereits zugeschrieben.

Die Verbrechen Einzelner sind aber niemals auf Bevölkerungsgruppen, Religionen, Staatsangehörigkeiten zurückzuführen. Auch wir Deutsche wurden nach dem Zweiten Weltkrieg nicht pauschal verurteilt. Genauso wenig gilt dies jetzt für Somalier oder generell Geflüchtete. Dieses Schubladendenken muss ein Ende haben. Und gleichzeitig wird es kein Ende haben. Dies ist meine moralische Forderung, mein Wunsch an die Gesellschaft von der ich weiß, dass er nicht in Erfüllung gehen kann. Denn wie würden Sie sich heute als Ausländer in unserer Stadt fühlen?

Umso mehr muss die Aufklärung, das Dagegen-Arbeiten in diese Richtung Gegenstand unseres gesellschaftlichen Bemühens sein, um ein friedliches und ein selbstbestimmtes Dasein eines jeden Einzelnen zu ermöglichen, der ja auch wieder irgendeiner Gruppe zuzurechnen ist. Bei Sartre heißt es so schön “L’enfer c’est les autres”, die Hölle, das sind die anderen. Wir können unser irdisches Dasein zur kollektiven Hölle oder zum Paradies auf Erden machen. In der Geschichte war es nie vollständig das Eine oder das Andere. Aber das Pendel, das müssen wir nach Kräften bewegen. In die richtige Richtung. Unser Denken, unser Mitfühlen ist heute bei den Opfern und deren Angehörigen.

„Nicht auf Religionen zurückzuführen“ – das ist natürlich ganz nach dem Geschmack der Süddeutsche Zeitung, die diesen Mist begeistert abdruckte. Der Freie Medien-Journalist Oliver Flesch beurteilt, dass dieser Offene Brief Schuchardts an die Bürger „seiner“ Stadt an Unanständigkeit kaum zu überbieten ist. Flesch hat in seinem 1984-Magazin dem CDU-Islam-Appeaser die genau richtige Antwort gegeben:

Lieber Christian Schuchardt,

ich beschäftige mich mit den Folgen der illegalen und kulturfremden Masseneinwanderung seit dem „Grabsch-Jihad“ auf der Kölner Domplatte. Bedeutet: Seit gut fünf Jahren realisiere ich beinahe jeden „Einzelfall“. Da stumpft man irgendwann ab, wissen Sie, mich erschüttert also kaum noch etwas.

Ihr Brief allerdings, Herr Schuchardt, der hat mich eiskalt erwischt, das gebe ich gern zu. Deshalb möchte ich Ihnen gern ein paar Fragen stellen:

1. Wie können Sie es wagen, drei ermordete Menschen und was weiß ich wieviele Verletzte für Ihre politische Agenda zu missbrauchen?

2. Wie können Sie es wagen, jegliche Kritik an der kulturfremden und illegalen Masseneinwanderung pauschal als ausländerfeindlich abzutun? Wenn ich schon lese: „Denn wie würden Sie sich heute als Ausländer in unserer Stadt fühlen?“ Was für Ausländer sollen das sein? Dänen? Briten? Japaner?

Haben Sie doch wenigstens den Schneid, Ross und Reiter zu benennen, so zum Beispiel: „Wie würden Sie sich heute als Moslem in unserer Stadt fühlen?“ Geht nicht, hm? Dann müssten Sie ja zugeben, dass die Kritiker der Masseneinwanderung nichts gegen Ausländer haben.

Lassen Sie mich kurz die „Erklärung 2018“ zitieren: „Mit wachsendem Befremden beobachten wir, wie Deutschland durch die illegale Masseneinwanderung beschädigt wird. Wir solidarisieren uns mit denjenigen, die friedlich dafür demonstrieren, dass die rechtsstaatliche Ordnung an den Grenzen unseres Landes wiederhergestellt wird.“

Diese Erklärung wurde von Menschen wie Henryk M. Broder unterschrieben, von Vera Lengsfeld, Matthias Matussek, Max Otte, Thilo Sarrazin und Uwe Tellkamp; von circa 300 Ärzten, 300 Publizisten, 250 Naturwissenschaftlern, 200 Ingenieuren, 200 Lehrern, 150 Juristen, von 163 000 Menschen insgesamt.

Alles „Nazis“, Herr Schuchardt? Oder vielleicht doch nur Bürger, die ein bisschen wacher im Kopf sind, als die Massse des deutschen Volkes respektive was von ihm übrig blieb?

Die dritte und letzte Frage: Stellen Sie sich bewusst dümmer als Sie sind? (Rhetorische Frage.)

Wissen Sie, Herr Schuchardt, wenn die paar „islamistischen“* Anschläge, die es in den letzten Jahren gab, die einzigen Folgen der Masseneinwanderung wären, würde ich diese Zeilen nicht schreiben. Haben Sie mal einen Blick in die Kriminalitätsstatistik gewagt? Wissen Sie, welche Bevölkerungsgruppe bei Morden und schweren Gewalttaten überproportional vertreten ist? Selbstverständlich kennen Sie die Zahlen. Und? Kratzt sie nicht weiter, richtig? Müssen wir mit leben, Deutsche morden und vergewaltigen auch, die sind ja nicht alle so, nicht wahr?

Und was die Masseneinwanderung für unser Sozialsystem bedeutet, für unsere Rentenkasse, für so viele Menschen, die sich inzwischen fremd im eigenen Land fühlen, all das kommt da noch obendrauf.

Aber was erzähle ich Ihnen das, Sie wissen es ja selbst. Deshalb erlauben Sie mir noch eine allerletzte Frage: Wie schaffen Sie es vor lauter schlechtem Gewissen Nacht für Nacht einzuschlafen?

Oliver Flesch

*Das Kunstwort „Islamismus“, das es im Arabischen nicht gibt, das von vielen Moslems müde weggelächelt wird, nutze ich unter Protest ausschließlich aus juristischen Gründen.

Chapeau, Oliver Flesch. Diesem verantwortungslosen Appeaser, dreisten Islam-Verharmloser und unverschämten Fakten-Vertuscher Christian Schuchardt von der CDU sollte jeder Bürger dieses Landes, der noch gesunden Menschenverstand hat, seine Meinung sagen. Denn wenn weiter von solchen politisch Verantwortlichen alles getan wird, die Suche nach den Ursachen dieses Terrors zu blockieren, wird es viele weitere Opfer geben. Und das sind nicht die Polit-Apparatschicks in ihren gepanzerten Luxuslimousinen und ihren geschützen Villenanlagen, sondern die einfachen Bürger, die auf der Straße gemessert, von einem LKW zermantscht, in einem Sprengstoffanschlag in die Luft gejagt, von einer Axt zerstückelt, in einem Hochhaus von einem Flugzeug pulverisiert oder von Kalaschnikows zersiebt werden. Das geschieht nicht erst seit 9/11 andauernd.

Der Politische Islam ist mit seinen Gewalt-, Kampf-, Kriegs- und Tötungsanordnungen zu 100% verantwortlich für den grausamen Terror-Anschlag des somalischen Moslems in Würzburg und die zigtausenden anderen Terror-Anschläge von radikalen Moslems. Weitere können jederzeit in jeder anderen Stadt in Deutschland erfolgen.

Wir Bürger haben das Recht, dass dieser Politische Islam jetzt endlich offen thematisiert und letztlich verboten wird, damit dem 1400 Jahre andauernden Terror ENDLICH die ideologischen Grundlagen entzogen werden. Beschönigen, Verharmlosen, Vertuschen und Leugnen verschlimmert die Sache und torpediert die existentiell wichtige Aufklärungsarbeit. Würzburgs Oberbürgermeister Christian Schuchardt erreicht man unter dieser email-Adresse:

» ob@stadt.wuerzburg.de

Trotz aller verständlichen Verärgerung bitte sachlich bleiben und nicht beleidigen. Bewirkt meist mehr.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger

PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Kritik am Politischen Islam muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN:HU70117753795954288500000000, BIC:OTPVHUHB. Oder bei Patreon.




Ob Laschet oder Söder: Verblödete CDU endet im grünen Sumpf!

Von KEWIL | Wie dumm ist die CDU/CSU eigentlich? Jetzt wollen Markus Söder (54), CSU-Ministerpräsident von Bayern, und Armin Laschet (60), CDU-Ministerpräsident von NRW, Kanzler werden, und die CDU-Gremien streiten sich seit Wochen heftig darum, wer Kandidat sein darf. Dabei geht es nur noch um, vermutlich auch manipulierte Meinungsumfragen: Welcher Kandidat holt im September mehr Prozente?

Vor allem die Bundestagsabgeordneten, die alle Merkels konservativ-feindlichen Weg in die totale Charakterlosigkeit über viele Jahre widerspruchslos mitgegangen sind, rechnen sich jetzt aus, ob sie bei 29 oder 25 oder 20 Prozent für die einst stärkste Partei Deutschlands auch noch im Reichstagsgebäude sitzen und ihre opulenten Diäten einstreichen können.

Dabei stürzen sie sich auf die märchenhaften Umfragewerte, die der stramme Söder in Zeiten des Corona-Wahns angeblich erreicht, und wie wenig Prozente Laschet bei Forsa & Co. einheimst. Vielleicht darf man mal daran erinnern, dass Söder bei der letzten Bayern-Wahl auch einen Absturz erlebte – die CSU brach um 10,5 Prozent ein -, worauf „Södolf“ sich sofort in einen Grünen verwandelte und unverschämt die AfD angriff. Und das soll ihm jetzt helfen?

Nein und nochmals nein! Sobald die CDU/CSU nach dem Wunsch unserer gleichgeschalteten Linkspresse den Söder als Kanzlerkandidaten nominiert, werden noch am selben Tag die gleichen Medien anfangen, ihn mit allen Mitteln zu demontieren, mit Dreck zu bewerfen und ihn als schwarzen Teufel an die Wand zu malen. Gleichzeitig wird die übermorgen als grüne Kanzlerkandidatin nominierte Annalena Baerbock auf allen Kanälen als Rettung Deutschlands, als Märchenprinzessin und Wunschkandidatin für die ganze Welt präsentiert, auch wenn sie Kobalt und Kobold nicht unterscheiden und keinen Satz geradeaus sprechen kann.

Für uns Wähler ist es aber egal. Nach der nächsten Wahl kriegen wir von Grün-Rot-Tiefrot-Gelb-Schwarz Grünzeug bis zum Erbrechen, völlig egal, wie die Regierungskoalition aussieht. CDU/CSU haben sich mit ihrer vollidiotischen Festlegung, nie mit der AfD Richtung Rechts zu koalieren, selbst ins Aus geschossen. Die CDU sitzt linksgrün in der Sackgasse. Nicht einmal Totengräberin Angela Merkel wählt noch CDU, egal ob Laschet oder Söder. Das linke Merkel aus der Uckermark wählt Grün!




Springer-Verlag plant Flirt-Gestapo!

Von PETER BARTELS | Wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Irrer her… Bei Springer sind es gleich mehrere: Ein „Projektteam“ soll künftig darüber wachen, wer wen anlächelt, sogar anlacht, auslacht. Oder zu laut anspricht, deutsch: anschnauzt! Lachsalve des Gesunden Menschenverstands? Gemach! Erst mal die ernsten Dinge des Seins bei Springer…

Nachricht 1: Die Sabbat-Wochen sind vorbei – BILD-Chef Julian Reichelt (40) ist seit Montag wieder in Amt und Würden. Der V-Mann von PI-NEWS: „Er hat eine längere Mea culpa-Rede gehalten, ansonsten herrscht in der Redaktion der gleiche Ton wie immer“ … Und: „Angeblich hat sich das meiste nicht bestätigt. Es gibt aber auch Untersuchungen, die noch weiter laufen.“

Nachricht 2: Franz Josef Wagner (77) ist von der Corona-Impfe wieder auferstanden. Nachdem der BILD-Postbote sein dünnes Oberärmchen tapfer der Merkel-Spritze hingehalten, dem BILD-Fotografen fürs Foto hergezeigt hatte, schien er über Nacht vom Blitz beim Sch… ( Schluck Grappa) getroffen worden zu sein. Die „Post“ für die allerletzten, flüchtigen Leser fiel plötzlich und unerwartet aus. Mittwoch lallte er aber wieder … über Laschet: „Hätten wir die Pandemie nicht, dann wären Sie der ideale Kanzlerkandidat – in einem Deutschland vor zwei Jahren… Aber wir sind im Krieg. Wir brauchen keinen Netten.“ Donnerstag labert er:Ab morgen darf man in Hamburg, ab 21 Uhr bis 5 Uhr früh, seine Wohnung nicht verlassen … Ausgangssperre großartig … Polizei kontrolliert. Gut so! Wir brauchen jetzt die harte Tour. Nicht öffnen, nicht lockern. Vergesst Ostern, was sind Ostereier gegen Leben.“

Bluse, Beine, praller Po – ein Blick genügt

Jetzt die grotesken Dinge des Lebens – die Deutsche Krankheit. Sie hieß früher „Englische Krankheit“, meinte Rachitis (Knochen-Erweichung). In Deutschland meint sie heute Meningitis (Gehirnentzündung), böser: „Gehirnerweichung“, wie auch PI-NEWS-Leser die Springer-Mail an seine Mitarbeiter deuten dürfen:

Liebe Kolleginnen und Kollegen, nach herausfordernden Wochen haben wir euch … Montag angekündigt, dass wir uns mit dem Thema der Kultur bei BILD keine Zeit lassen wollen. Uns ist klar, dass jeder nur dann täglich sein Bestes geben kann, wenn er sich unterstützt fühlt und Führungskräften sowie Kolleginnen und Kollegen vertraut. Und genau das wollen wir erreichen…

Für jeden „Normalo“ brüllt es aus den Zeilen: Mit KULTUR sind natürlich der Blick auf Bluse, Beine, praller Po gemeint. Jedenfalls wenn sie zu voll, zu lang, zu rund sind. Wenn „Mann“ die Luft anhält, bewundernd die Augen verdreht, ihm ein sanftes „zauberhaft“ raus rutscht. Aber KULTUR meint auch den Ton, die Lautstärke: Nicht Schreien, sondern Säuseln! Wenn die Chefreporter mal wieder im Corona-Home Office auf Recherche machen… Wenn der Text des Redakteurs mal wieder so leer ist wie der Polizeibericht… Wenn die Story mal wieder so lang wie eine chinesische Wandzeitung ist… Demnächst alles KULTUR!! Generation Schneeflöckchen eben… Vor allem Gender statt Gott. Nicht Frau, sondern Männin… Liebet und mehret Euch? Wenns denn sein muss, aaaber mit Gender-Genehmigung.

Die Klugscheißer aus dem Springer-Olymp weiter in „göttlicher Eingebung“ à la Ludwig Thoma:

Als ersten Schritt haben wir zusammen mit Jan Bayer ein Projektteam aufgestellt. Das Team wird geleitet von Christian Fuhrhop, Ulrike Bergler, Sven Rebbert und Cecil von Busse. Sie werden den Prozess für uns strukturieren und gemeinsam mit uns vorantreiben … Den April werden wir für eine Mitarbeiterumfrage nutzen, bei der wir euch um offenes Feedback bitten. Es ist uns wichtig, dass ihr uns hier mit reger Teilnahme unterstützt, damit wir wirklich alle Stimmen und Aspekte berücksichtigen können.

Dann, wie im Roten SED-Journalisten-Kloster in Leipzig gepaukt:

Darüber hinaus werden ergänzend Interviews geführt und Workshops stattfinden…  Am Ende entsteht ein kulturelles Leitbild für unsere Zusammenarbeit und eine klare Sicht auf unsere gemeinsamen Werte, daraus werden wir dann konkrete Maßnahmen ableiten und miteinander umsetzen. Herzliche Grüße, [die Chefredakteur/Innen] Alexandra Würzbach, Carolin Hulshoff , Julian Reichelt, Lars Moll.

Schweizer Weltwoche: „Das ist kein Aprilscherz!“

Sozialistische Semantik, Dialektik, Rabulistik, rotes Herz, was willst du mehr? „Kulturelles Leitbild“ … „Gemeinsame Werte – kennen das nicht schon die meisten Linken im Reichstag aus der DDR? „Konkrete Massnahmen“? Erst Abi-Verbot, dann Bautzen, dann Ausweisung? Übertrieben? Lest Vera Lengsfeld … Oder ein paar der wunderbaren Autoren von Broders „Achse des Guten“… Die Schweizer Weltwoche (sie ist das wahre Schweizer Fenster nach Westen, nicht die NZZ) grinst:

Schluss mit Getuschel im Kopiererraum: Bei Axel Springer sollen Büroflirts künftig gemeldet werden …Man wolle «Gefühle nicht verbieten, zugleich aber transparent damit umgehen» … Die neue Regel wirft Fragen auf: Wer meldet das Gspusi? Die Betroffenen? Die Kollegen? Wem wird es gemeldet? Der Personalabteilung? Dem Chef? Schwarzes Brett? Was, wenn der Chef eine Liaison hat? Reicht eine Meldung? Braucht es Fortschrittsberichte? Wird gar das „Paar des Monats“ gekürt? Sicher ist nur: Der Tratsch wird aufblühen. (Und BILD endgültig verblühen) Ebenso sicher: Dies ist kein Aprilscherz.

In Merkels Demokratur macht man keine Scherze. Und gelacht wird nur im Keller. Oder in die hohle Hand. Guckst Du … den begnadeten Uwe Steimle auf Youtube, lieber PI-NEWS-Leser, der vom Mitteldeutschen Rundfunk (DDR1-Nachfolger) nach „Sibirien“ verbannt wurde, weil … weil … weil …

PS: Unsereiner hätte keine Sabine, keine wunderbaren Söhne John und Ben, wenn‘s seinerzeit ein „Projekteam“ in der BILD-Redaktion gegeben hätte. Und mein Zauberlehrling von damals beichtete mir heute: “Ich wäre gefeuert worden, weil ich eine schöne Volontärin gev … habe!“ Sorry, lieber Gott, aber Deine Pfaffen-Pfeifen haben die Beichte im Beichtstuhl leider abgeschafft… Trotzdem Frohe Ostern!


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Davor war er daselbst über 17 Jahre Polizeireporter, Ressortleiter Unterhaltung, stellv. Chefredakteur, im “Sabbatjahr” entwickelte er als Chefredakteur ein TV- und ein Medizin-Magazin, löste dann Claus Jacobi als BILD-Chef ab; Schlagzeile nach dem Mauerfall: “Guten Morgen, Deutschland!”. Unter “Rambo” Tiedje und “Django” Bartels erreichte das Blatt eine Auflage von über fünf Millionen. Danach CR BURDA (SUPER-Zeitung), BAUER (REVUE), Familia Press, Wien (Täglich Alles). In seinem Buch “Die Wahrheit über den Niedergang einer großen Zeitung” (KOPP-Verlag) beschreibt Bartels, warum BILD bis 2016 rund 3,5 Mio seiner täglichen Käufer verlor. Kontakt: peterhbartels@gmx.de.




„Stell dir vor, es ist Winter – und es schneit“

Von PETER BARTELS | „Gerade erleben wir ein Phänomen, das es laut Potsdamer Klimafolgenforschungsinstitut seit mehr als zwanzig Jahren nicht mehr geben sollte: Es ist kalt und es schneit …“

So beginnt Vera Lengsfeld ihre Story. Im zweiten Satz schreibt die Dame, die Honeckers SED trotz Stasi-Spitzel im Ehebett überlebt hat, für GRÜNE u n d CDU im Bundestag war: „Die geschockten Klimaretter erklären … diese Unerhörtheit mit dem Wetter. Das Schema ist simpel: Alles, was als Erwärmung deklariert werden kann, ist Klima, alles was dem Glaubenssatz von der menschengemachten Klimaerwärmung widerspricht, ist Wetter.“

Das konnte natürlich BILD für seine längst linken Rest-Leser sooo nicht stehen lassen. Karen von Guttenberg jagte um 9:54 Uhr nachfolgende Depesche um den grünen Globus:

Schnee in Massen, in einigen Teilen Deutschland geht entweder nichts mehr oder nicht mehr viel. Es wird gebibbert und gefroren – und das alles haben wir der globalen Erwärmung zu verdanken … Wie passen Minustemperaturen und Erwärmung zusammen? Dass das leider kein Widerspruch ist, erklärt Professor Anders Levermann, Klimaphysiker am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung:

Wenn der Jetstream ausbeult…        

  1. Durch die Erwärmung verdunstet mehr Wasser aus den Meeren und Flüssen. Dadurch müssen auch mehr Niederschläge kommen.

2. Wärmere Atmosphäre kann mehr Wasserdampf halten. Die mit Wasser gesättigte Luft bestimmt, dass es mehr Starkregen und heftigere Schneeeinbrüche gibt.

3. Dadurch, dass der Nordpol sich so viel schneller erwärmt als die Tropen, wird der Jetstream instabiler. Er fängt an zu schlackern und beult öfter aus. Der Jetstream ist ein Starkwindband, der … die warmen von den kalten Luftmassen trennt. Nördlich davon ist die Luft immer kalt, südlich immer warm.

Wenn der Jetstream nach Süden ausbeult, dann schießt die kalte arktische Luft in die feuchte tropische Luft. Das führt dann zu solchen heftigen Schneefällen – und das erleben wir gerade. Das passiert nicht überall, aber wegen der globalen Erwärmung immer stärker und immer häufiger.

Comprende tutto, liebe PI-NEWS-Leser?

Vera Lengsfeld staunt auch: „Schon erstaunlich, welche geistigen Kapriolen geschlagen werden, wenn es gilt, eine Ideologie zu retten. Im letzten Jahrhundert wäre Deutschland … mit diesem Wetterphänomen spielend fertig geworden. Erinnert sich noch einer an den Slogan: „Alle reden vom Wetter, wir nicht“? (1966) … Im Gegensatz zu allen in Merkel-Deutschland gestarteten Kampagnen hielt die damalige Bundesbahn, was sie versprach.“

Die weise (weisse!) Frau: „Heute genügt die Ankündigung von Schneeflocken, damit die DB schon, bevor diese überhaupt vom Himmel fallen, die Streichung von Zügen ankündigt. Wenn es dann wirklich zu schneien beginnt, fallen noch mehr Züge aus. Am besten, so wird getwittert, sollten die Bahnkunden zu Hause bleiben. Das ist noch klimaneutraler als eine Bahncard zu besitzen …“

Dann kommt Vera zu des Pudels Kern: „Eins funktioniert besser als vor zwanzig Jahren, die flächendeckende Panikmache zur absoluten Verängstigung der Bürger. Das betrifft nicht nur die Corona-Propaganda, sondern auch die Wetterprognosen. Im Internet kann man eine Unwetterkarte aufrufen und sich gruseln … Bei den Unwetterwarnungen werden zwei Arten unterschieden: Vorwarnungen und Akutwarnungen. Vorwarnungen werden bis zu 48 Stunden im Voraus herausgegeben, wenn Unwetter „möglich“ sind. Man beachte das möglich …“

1000 Euro für ein Schnee-Video

Offenbar bitter schmunzelnd weiter: „Laut Vorwarnung liegt Berlin heute im orangen Gebiet, es müsste sich vor meinem Fenster also ein moderates Unwetter abspielen. Was ich seit drei Stunden sehe, ist ein leichter Schneefall, so dass die Straße immer noch frei ist, ohne dass geräumt werden musste. Es weht auch ein moderater Wind. Von Unwetter kann bisher keine Rede sein“.

Aber auch BILD hat aus dem Berliner Fenster geguckt. Jedenfalls ernennt das Blättchen verzweifelt ob des fehlenden Schnee-Chaooos seine Rest-Leser zu „Leser-Reportern“:Schicken Sie Videos und Fotos …1000 Euro für ein Video im Schnee …Je ungewöhnlicher desto besser. Stecken Sie im Stau auf der verschneiten Autobahn? … Sind Sie selbst Fahrer eines Schneepfluges … ? Oder kriegen Sie ungewöhnlich schöne Momente vor die Linse? … Wenn BILD Ihren Schnappschuss … druckt, verdienen Sie bis zu 250 Euro.“

Einer fehlt natürlich noch, der BILD-Prediger, man ahnte, man fürchtete es – er raffte, rüschte, räusperte sich und legte gleich glühend mit Liebesbrief an den Schnee“ los; Gruftis gönnen sich außer Grappa offenbar sonst nix:Du bist nicht tückisch wie Corona …Wir sehen dich. Flocke für Flocke. Wir können dich wegschaufeln, Salz streuen. An Schnee und Kälte habe ich gute Erinnerungen. Meine Mutter legte mir eine Wärmflasche ins Bett, die Fensterscheiben waren mit Eisblumen bemalt … Es schneite, es war glatt … Heute schneit es wieder. Habt keine Angst vor den Schneeflocken.“

Merkeljahre sind keine Herrenjahre…

Unsereiner ist im Winter eher Grog-Grufti. Uuund er hat das Schnee-Chaooos auch ohne Mamas Wärmflasche schon oft überlebt: Als vierjähriger Flüchtling, einen halben Meter hoch an der Wesermündung … Als 13-Jähriger im selbstgebauten Iglu in NRW … Als Vater dreier Töchter, der sich nächtens durch zwei Meter hohen Schnee schaufeln mußte, um in die Hamburger Redaktion auf Abbeit dieseln zu können … Und immer wieder in der Lüneburger Heide, für sein Pferd und den Schlitten der beiden Söhne … Immerhin, den zwei Meter hohen Heide-Schneemann heuer hat Söhnchen Big Ben allein gebaut … sein Grufti-Papa hat Rücken!

Soviel zur Klima-Erwärmung, lever Prof. Levermann in Potsdam. Donner, doch nur Wetter?? Je nun: Merkel-Jahre sind keine Herrenjahre! Alle wissen das. Der liebe Gott und sein Petrus offenbar nicht … “Stell dir vor, es ist Winter – und es schneit“ – für diese Zeile hätte unsereiner Vera Lengsfeld die Goldene Feder verliehen!


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Davor war er daselbst über 17 Jahre Polizeireporter, Ressortleiter Unterhaltung, stellv. Chefredakteur, im “Sabbatjahr” entwickelte er als Chefredakteur ein TV- und ein Medizin-Magazin, löste dann Claus Jacobi als BILD-Chef ab; Schlagzeile nach dem Mauerfall: “Guten Morgen, Deutschland!”. Unter “Rambo” Tiedje und “Django” Bartels erreichte das Blatt eine Auflage von über fünf Millionen. Danach CR BURDA (SUPER-Zeitung), BAUER (REVUE), Familia Press, Wien (Täglich Alles). In seinem Buch “Die Wahrheit über den Niedergang einer großen Zeitung” (KOPP-Verlag) beschreibt Bartels, warum BILD bis 2016 rund 3,5 Mio seiner täglichen Käufer verlor. Kontakt: peterhbartels@gmx.de.




Joe Biden – ein Präsident von Twitters und Facebooks Gnaden

Von ARENT | Edward Snowden, Vera Lengsfeld, Alexei Nawalny – eine ganze Reihe politischer Kommentatoren sieht nach der Zensur von US-Präsident Donald Trump eine Dystopie à la „Blade Runner“ und „Cyberpunk“ heraufziehen. Politiker wie Joe Biden werden über kurz oder lang zu Sockenpuppen von Tech-Giganten wie Twitter, Facebook und Amazon.

Am deutlichsten brachten es Snowden und Lengsfeld zur Sprache:

„Nun wird die Politik die Geister, die sie rief, nicht mehr los. Im Gegenteil, manche Politiker machen schon einen Kotau vor ihnen. […] Mit der Sperrung von Trumps Internetkonten hätten die Digitalkonzerne gezeigt, dass sie mehr seien als Wirtschaftsgiganten […] Es gelten fortan nicht mehr die Gesetze, nur noch die AGBs der Konzerne, die zudem willkürlich ausgelegt und angewendet werden können.“

Wahlen werden in Zukunft durch die PR-Abteilungen von Twitter, Facebook und Amazon entschieden. Und sogar noch mehr: Genauso wie die Big Tech jemanden fördern kann – beispielsweise die Artikel über Hunter Biden zurückhalten können – kann sie ihr Wohlwollen auch jederzeit wieder entziehen.

Jetzt, wo Trump weg ist, stört eigentlich nur noch Biden. Und wenn der nicht so will, wie seine neuen Königsmacher, dann steht morgen alles über seinen Sohn in den Zeitungen – und er wird zurückgetreten.

Auch Google dürfte über praktisch jeden Menschen auf der Welt genug Daten haben, um ihm zu schaden. Tritt eine missliebige Person zur Wahl an, lässt sich sicher etwas finden. Bereits einen Menschen lächerlich zu machen, kann eine Wahl entscheiden.

Überraschend dabei ist, dass gerade Linke darüber jubeln – obwohl es eigentlich ihr Metier wäre, dagegen Sturm zu laufen. Einige Politiker wie der EU-Kommissar Thierry Brenton versuchen sich sogar bereits mit den neuen Herrschern zu arrangieren.

Es sind ausgerechnet Konservative, die Widerstand leisten. Das war in Büchern wie „Shadowrun“ anders vorhergesagt worden: Dort waren die Rebellen die Abgehängten, die ohne Jobs und Perspektive in Slums dahinvegetierten.

In der realen Welt war es jedoch Trump, der Zölle eingeführt hat – eine absolute Herzensangelegenheit klassischer Linker. Es war Trump, der TTIP abgeschafft hatte, Twitter und Amazon Ketten anlegen wollte. Alles Dinge, die die angeblich „linken“ Parteien zwar gerne öffentlich fordern, aber nie umsetzen.

Man muss wohl eher von globalistischen als linken Parteien sprechen – von einer internationalen Elite Oligarchie, die ihre eigenen Vorteile im Blick hat. Und für die die lokalen Demokratien, ihre Gesetze und arbeitenden „Spießbürger“ wahlweise fette Beute oder ein Hindernis darstellen, das es zu beseitigen gilt.

Die letzte Bastion vor den kaputten Gesellschaften von Blade Runner und Cyberpunk sind ausgerechnet die Konservativen, die ihre alten Rechtsstaaten erhalten wollen.