1

NRW: Sankt Martin ohne Sankt Martin

Am 11. November wurde auch in diesem Jahr wieder in vielen Regionen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz der Martinstag mit Umzügen begangen. Dabei ziehen Kinder zum Gedenken an Martin von Tours, einen der bekanntesten Heiligen der katholischen Kirche, mit Laternen durch die Straßen der Dörfer und Städte. Begleitet werden sie von einem auf einem Schimmel sitzenden und als römischer Soldat verkleideten Reiter, der mit einem roten Mantel den Heiligen Martin darstellt und die Schenkung des Mantels an den Bettler nachstellt. Mit diesem schönen Brauch soll jetzt – zumindest in einigen Kindergärten in NRW – Schluss sein.

Im rot-grün geführten Nordrhein-Westfalen dürfen in vielen städtischen Kindergärten und Schulen die St.-Martins-Umzüge nicht mehr nach dem Kirchenpatron genannt werden. Mit Rücksicht auf Kinder mit anderem religösen Hintergrund heißen sie jetzt einfach „Laternenumzug“. In der WDR-Sendung „Aktuelle Stunde“ wurde gestern über einen Kindergarten in Bochum berichtet, der sich dieser Vorgabe vorschriftsmäßig unterwirft, auch wenn die Bochumer Integrationsbeauftragte – selbst Türkin – von „Unsinn“ redet.

Das Video zum WDR-Beitrag:

Kabarettist Willibert Pauels zu der Anti-Sankt Martin-Entscheidung:

(Spürnase: BePe)




Willibert Pauels gegen Political Correctness

Willibert Pauels gegen Political Correctness„Du kannst bei uns mittlerweile eher ein Kind abtreiben, einen Menschen töten, als politisch inkorrekt sein.“ Auch der Kölner Karnevalist und katholische Theologe Willibert Pauels („Ne bergische Jung“) hält das Affentheater der gutmenschlichen Meinungsdiktatur nicht mehr aus. In seinem wöchentlichen „Wort zum Samstag“ beim Kölner Domradio geht es diesmal – wie könnte es anders sein – um die geheuchelte Empörung über Sarrazin.

Willibert Pauels im Kölner Domradio:

[flash http://www.domradio.de/media/video/3692.flv]

(Spürnase: Kölschdoc)




Zweierlei Maß

Willibert PauelsZweierlei Maß beim Vorwurf des Antisemitismus bemängelt Willibert Pauels (Foto), der katholische Diakon, der zum Star im Kölner Karneval wurde. Ganz gegen den Zeitgeist und das sonst verbreitete Fischen nach billigem Applaus vertritt er dort tapfer christlich-konservative Positionen. Sein Erfolg läßt vermuten, dass Viele so denken, aber Wenige sich trauen, dies öffentlich zu tun.

Im Domradio spricht Pauels regelmäßig das „Wort zum Samstag„. Diesmal geht es darum, dass man schnell dabei ist, dem Papst Antisemitismus zu unterstellen, zu den wirklichen Antisemiten unserer Zeit aber schweigt.

[flash http://www.domradio.de/media/video/2691.flv]

» Weitere PI-Berichte zu Willibert Pauels

(Spürnase: Kölschdoc)




Von guten Mächten wunderbar geborgen

bonhoefferVon guten Mächten wunderbar geborgen…“ Das trostreiche Gebet des von den Nazis ermordeten Theologen Dietrich Bonhoeffer, geschrieben in der Hölle des KZ, sollten Schulkinder im schwarzgelben NRW nicht mehr nachsprechen dürfen (PI berichtete). Aber sogar in NRW gibt es noch ein Volk mit Restanstand, das den linken Ideologen gelegentlich ihre Grenzen aufzeigt. Nach zahlreichen Protesten ist das Gebet wieder erlaubt.

Die Rheinische Post berichtet:

Nach der umstrittenen Entscheidung des Neusser Kreisschulamtes, Kindern einer Gemeinschaftsgrundschule im Korschenbroicher Ortsteil Pesch das Beten zu verbieten, hat Schulministerin Barbara Sommer gestern ein Machtwort gesprochen.

Künftig soll das Gebet wieder erlaubt sein: „Natürlich darf kein Kind gegen seinen Willen oder dem seiner Eltern zum Schulgebet gezwungen werden. In solchen Fällen hat die Schule dafür Sorge zu tragen, daß dieser Schüler dem Gebet in zumutbarer Weise ausweichen kann. Es ist nicht hinzunehmen, daß den restlichen Schülern des Klassenverbandes ein kurzes freiwilliges gemeinsames Gebet vorenthalten wird, wenn diese ein solches Gebet wollen. Wir werden die Gemeinschaftsgrundschule in Pesch/Korschenbroich gemeinsam mit der Schulaufsicht beraten und Wege aufzeigen, wie auch zukünftig ein Schulgebet gesprochen werden kann, dem der Schüler, dessen Eltern eine Teilnahme ihres Kindes ablehnen, ausweichen kann“, erklärte Sommer gestern.

Das Schulamt des Rheinkreises Neuss hatte es für unzulässig erklärt, dass die Kinder der zweiten Klasse im Unterricht mit gefalteten Händen zu Beginn des Unterrichts einen Text des evangelischen Theologen und Widerstandskämpfers Dietrich Bonhoeffer in Gebetsform sprechen. Eltern eines Kindes hatten sich über das Schulgebet beschwert, daraufhin hatte das Schulamt die bisherige Praxis verboten und die Rechtsauffassung vertreten, Gebete seien an einer Gemeinschaftsgrundschule nur im Religionsunterricht zulässig. Das Bonhoeffer-Verbot, gegen das sich an der Schule eine Elterninitiative gebildet hat, löste nach einem Bericht in unserer Zeitung bei Politik und Kirchenvertretern Empörung aus.

„Die Ehrfurcht vor Gott ist eines der wichtigsten Erziehungsziele des Schulgesetzes und der Landesverfassung. Dies gilt unabhängig davon, ob es sich um eine Bekenntnisschule oder eine Gemeinschaftsschule handelt. Auch in Gemeinschaftsschulen sollen die Schülerinnen und Schüler auf der Grundlage christlicher Bildungs- und Kulturwerte unterrichtet und erzogen werden“, erklärte Schulministerin Barbara Sommer gestern nach einem Gespräch mit dem Meerbuscher CDU-Landtagsabgeordneten Lutz Lienenkämper. Auch das Bundesverfassungsgericht hatte in einem Urteil bestätigt, daß ein freiwilliges Schulgebet an Gemeinschaftsschulen zulässig sei.

Willibert Pauls, katholischer Diakon und bekannter Redner im rheinischen  Karneval, hatte seit Bekanntwerden des Verbotes das Bonhoeffer-Gebet demonstrativ bei seinen Karnevalsauftritten zitiert – unter dem Beifall des Publikums. Beim Domradio macht er das Verbot zum Thema seines „Wortes zum Samstag„. (Sensiblen atheistischen Seelen empfehlen wir an dieser Stelle, statt des folgenden Videos einen der zahlreichen anderen Beiträge bei PI zu lesen):

[flash http://www.domradio.de/media/video/2425.flv]

Für alle, die sich das Beten nicht verbieten lassen, hier der vollständige Text:

Von guten Mächten treu und still umgeben,
Behütet und getröstet wunderbar,
So will ich diese Tage mit euch leben
Und mit euch gehen in ein neues Jahr.

Noch will das alte unsre Herzen quälen,
Noch drückt uns böser Tage schwere Last.
Ach, Herr, gib unsern aufgescheuchten Seelen
Das Heil, für das du uns bereitet hast.

Und reichst du uns den schweren Kelch, den bittern
Des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
So nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
Aus deiner guten und geliebten Hand.

Doch willst du uns noch einmal Freude schenken
An dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,
Dann wolln wir des Vergangenen gedenken
Und dann gehört dir unser Leben ganz.

Lass warm und still die Kerzen heute flammen,
Die du in unsre Dunkelheit gebracht.
Führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.
Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht.

Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
So lass uns hören jenen vollen Klang
Der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet,
All deiner Kinder hohen Lobgesang.

Von guten Mächten wunderbar geborgen,
Erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
Und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

(Spürnase: Kölschdoc)




Willibert Pauels: Bekenntnis zu Israel

Im Kölner Karneval gehört er seit Jahren zu den Spitzenrednern: Der katholische Diakon Willibert Pauels, bekannt als „Ne bergische Jung“ findet besonders deswegen Anerkennung, weil er frei von zeitgeistigen Selbsteinschränkungen zu seinen christlich-konservativen Grundwerten steht, und damit offenbar vielen der schweigenden Mehrheit aus dem Herzen spricht. Im „Wort zum Samstag“ des Kölner Domradios glänzt Willibert Pauels jetzt mit einem klaren Bekenntnis zu Israel:

[flash http://217.115.153.122/CoMET/Video/448.flv]




Rosenmontag mit kritischen Untertönen

tilly-entwurf.jpg

So kritisch und zutreffend, wie der Düsseldorfer Wagenbauer Jacques Tilly die Kölner Jecken von der Großmoschee überrollt sieht, konnte es nur beim Entwurf bleiben (der Düsseldorf Blog berichtet hier mehr dazu). Die zwei realisierten Wagen im Kölner Rosenmontagszug waren viel sittsamer. Trotzdem gab es bei der ARD-Übertragung einige bemerkenswerte Spitzen.

Als Kommentator hatte die ARD Willibert Pauels engagiert, einen katholischen Diakon, der seit Jahren auch als Redner in der Karnevalsbütt große Erfolge feiert und dabei mit seinem klaren Bekenntnis zu christlichen Werten dem Großteil des Publikums in den Sälen aus dem Herzen spricht. Er ließ es sich auch heute nicht nehmen, einige Spitzen unterzubringen. Etwa zum Wagen der „Kölschen Lösung“ des Moscheestreits, der ein Minarett durch einen Domturm ersetzt. Pauels:

„Wir müssen uns aufeinander zubewegen. Aber wenn die Moslems sagen, wir sind Ungläubige, geht das nicht“.

Und an anderer Stelle:

„Man soll kein Zerrbild vom Islam zeichnen, aber wir müssen von den Moslems ständig Toleranz einfordern“

Zu den Themen Rauchverbot und Klimawandel (er sprach von der Religion des Klimawandels):

„Man kann in Deutschland mittlerweile eher ein Kind abtreiben, als eine Zigarette rauchen. Da stimmt was nicht.“

„Ob das mit dem Klimawandel so schlimm ist (wie von einem Motivwagen gezeigt), da habe ich meine Zweifel.“

Zu einem Motivwagen, der Ahmadinedjad, den nordkoreanischen Diktator und George W. Bush zeigte, die gemeinsam Öl ins Feuer gießen:

„Ahmadinedjad … der Drecksack aus dem Iran … aber dass man Bush da in eine Reihe stellen kann, glaube ich nicht“

Immer wieder im Zug zu sehen: Die schwarzen Pappnasen, mit denen die Kölner gegen das Verbot der Volkssitzung auf dem Neumarkt protestieren. Willibert Pauels nennt die Adressaten des Protestes: „Rot – rot- grün“. Auch mit schwarzer Pappnase auf dem Wagen der Ehrengarde: OB Fritz Schramma und Ministerpräsident Jürgen Rüttgers. Wollen wir hoffe, dass die Nasen ihnen auch so sympathisch bleiben, wenn sie demnächst gegen ihre eigene bürgerfeindliche Politik getragen werden. Denn schließlich hatte das Festkomitee sie zum „Symbol des zivilen Ungehorsams“ erklärt. Ganz allgemein.

Dass man die Aufmerksamkeit der Menschen am Zugweg nicht allein den zu politischer Korrektheit neigenden Karnevalisten überlassen muss – diese Idee hatte eine Gruppe islamkritischer Menschenrechtler in Krefeld. Über die erfolgreiche Aktion, mehr wollen wir noch nicht verraten, wird PI noch im Laufe des heutigen Abends berichten, sobald uns die Bilder aus Krefeld erreicht haben!

UPDATE: Wie der Düsseldorf Blog berichtet, bekamen beim Düsseldorfer Rosenmontagszug auch die Linken – hier (Foto unten) die verschleierte Grünen-Chefin Claudia Roth, die alle Muslime ganz doll lieb hat – ihr Fett weg.

Claudia Roth