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Dschihad-Aufrufe künftig nur noch auf Deutsch

Von MANFRED ROUHS | Bundesinnenminister Horst Seehofer denkt, er habe alles im Griff. Vor allem den Islam in Deutschland – nicht nur, aber auch dank der Islamkonferenz, die in diesen Tagen in Berlin – wenn auch ohne kritische Teilnehmer wie Hamed Abdel-Samad – wieder zur Aussprache tagt. Coronakonform als Videokonferenz, versteht sich. Dabei lässt sich Seehofer „durch Terrorismus und Extremismus nicht aus der Bahn bringen“, wie uns die „Süddeutsche Zeitung“ wissen lässt.

Einen Lichtblick hat er in Osnabrück entdeckt, wo an einem von seinem Ministerium finanziell geförderten Kolleg ab April 2021 jährlich 20 bis 30 Imame ausgebildet werden sollen. Seehofer spricht von „gut angelegtem Geld für den gesellschaftlichen Zusammenhalt“. Das ist so ähnlich wie mit dem Weihnachtsmann: Man muss ganz fest daran glauben, sonst kommt er nicht!

Möglicherweise wird das Innenministerium auch für die Wirkungsstätten dieser angehenden muslimischen Geistlichen in Vorkasse treten müssen, denn sie sollen in deutscher Sprache predigen. Die meisten Gläubigen bevorzugen allerdings Türkisch oder Arabisch. Und alle in Deutschland tätigen islamischen Gemeinden sind in Dachverbänden wie beispielsweise DITIB oder Milli Görüs organisiert und mit kenntnisreichen, gut ausgebildeten Imamen bestens versorgt. Da wird es schwer fallen, eine Lücke zu finden.

Mehr Islam. Mehr Imame. Und alle predigen auf Deutsch. Das ist Seehofers Konzept, um den muselmanischen Extremismus raus zu bekommen aus den Köpfen der Gläubigen. Wichtig sei, „dass wir Glaubenslehrer in unserem Land haben, die in Deutschland sozialisiert sind, die unsere Sprache sprechen und unsere Werte, also unser Verständnis von Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Meinungsfreiheit, teilen“, sekundiert Matthias Middelberg, der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Die Bundesregierung wünscht sich also einen deutschen, demokratischen, rechtsstaatlichen Islam, der die Meinungsfreiheit achtet, womöglich sogar diejenige von Christen, Atheisten und Juden. Aus welchem Buch sollen dann die Imame dieser Religion vorlesen? Wirklich aus dem Koran? – Da werden sie die von ihnen rezitierten Suren aber sehr sorgfältig aussuchen müssen.

Ich persönlich bleibe relativ realistisch und glaube dann doch lieber an den Weihnachtsmann!


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt. Der Verein veröffentlicht außerdem ein Portal für kostenloses Online-Fernsehen per Streaming und hat die Broschüre Coronazeit – Leben im Ausnahmezustand“ herausgegeben. Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig und vermittelt Firmengründungen in Hong Kong.




Campact missbraucht Amoklauf von Hanau zur Geldbeschaffung

Von EUGEN PRINZ | Campact e. V. ist laut Wikipedia eine im Jahr 2004 gegründete NGO mit Sitz in Berlin. Sie bietet ein internetbasiertes Beteiligungsforum, mit dem Protest-Emails oder -Anrufe gebündelt in Form von Online-Petitionen an politische Entscheidungsträger gerichtet werden können.

Soweit die offizielle Definition. Tatsächlich ist Campact nichts anderes als eine in beiderlei Wortsinn linke Agitationsmaschinerie, die mit der berüchtigten „Amadeu Antonio Stiftung“ des ehemaligen Stasi-Spitzels Anetta Kahane kooperiert, die Ersetzungsmigration propagiert und sich seit 2016 dem „Kampf gegen die AfD“ verschrieben hat.

Pech gehabt – Miazgas Weg gekreuzt

Insbesondere der letzte Punkt stieß der bayerischen AfD-Landesvorsitzenden Corinna Miazga, sauer auf. Die Bundestagsabgeordnete ist dafür bekannt, Treffer zu landen, wo andere nur Staub aufwirbeln. Das musste auch Campact feststellen, als das Finanzamt Verden/Aller nach einem Beschwerdeschreiben von Miazga, im Oktober 2019 dem eingetragenen Verein den Status der Gemeinnützigkeit entzog. Folglich muss die NGO seither alle Einnahmen versteuern, was natürlich ein ordentliches Loch in den Geldsäckel des roten Propagandisten-Haufens gerissen hat.

Um dieses zu stopfen, ist Campact offenbar kein Mittel zu schäbig, wie ein Bettelbrief an die Empfänger im Email-Verteiler des Vereins zeigt. Das Pamphlet beginnt mit folgenden Zeilen:

Der rassistische Terroranschlag in Hanau hat uns geschockt – wir trauern um die Opfer. Unsere Anteilnahme gilt ihren Angehörigen. Gemordet hat der Täter alleine – doch Hass und Hetze sind der Nährboden für den Rechtsterrorismus. Die AfD vergiftet wie sonst niemand das gesellschaftliche Klima. Als Demokrat*innen müssen wir uns ihr jetzt entgegenstellen.

Weiter geht es mit larmoyanten Ausführungen über das gute Abschneiden der AfD bei den „erschreckenden“ Landtagswahlen in Brandenburg, Sachsen und besonders Thüringen, das von der AfD mittels einer „perfiden Strategie“ bewerkstelligt wurde. Dann heißt es:

Diese perfide Strategie wollen wir durchkreuzen. Denn die AfD ist keine normale Partei – sie ist rechtsextrem. Ideen haben wir viele: Leserbrief-Aktionen, wenn einzelne Journalist*innen die AfD als „bürgerliche Partei“ bezeichnen. Hintergrundinformationen zu zentralen Figuren in der Partei. Vor allem aber kurze Filme und Grafiken für die sozialen Medien – wenn Björn Höcke, Alice Weidel oder Beatrix von Storch den rassistischen und antidemokratischen Charakter der Partei offenlegen.

Mit „Leserbriefaktionen“ soll also für die Medienkonsumenten ein verfälschtes Bild der öffentlichen Meinung wiedergegeben werden. Zudem gilt es, „einzelnen Journalisten“ ordentlich an den Karren zu fahren, wenn sie es wagen sollten, die AfD als „bürgerliche Partei“ zu bezeichnen, sprich: neutral zu berichten, wie es sich eigentlich für einen korrekten Journalisten gehört. Und dann wird die Katze aus dem Sack gelassen. Es geht ums Geld:

Klar ist aber auch: Für diese Arbeit brauchen wir Ausdauer – und drei gut geschulte neue Kolleg*innen. Mit 1.000 neuen Förder*innen können wir die Kosten für die Kampagne langfristig decken. Es wäre fantastisch, wenn das klappt! Wir bitten Sie daher heute, XXXX: Unterstützen Sie Campact ab sofort mit einem regelmäßigen Betrag. Schon mit 2 Euro wöchentlich helfen Sie enorm!

Drei Jobs für linke Taugenichtse

Es sollen also für drei linksdrehende Taugenichtse, die vielleicht gerade das Studium einer nutzlosen Geschwätzwissenschaft abgeschlossen haben, drei Arbeitsplätze geschaffen werden.

Arbeitsplätze, die nichts, aber auch gar nichts mit Wertschöpfung zu tun haben und von den Dummen finanziert werden, die jeden Morgen aufstehen und einer produktiven Arbeit nachgehen. So kennen wir die Linken!

Im weiteren Verlauf des Bettelbriefs wird noch kübelweise Schmutz über die AfD ausgegossen und die eigene Leistung, die darin besteht, auf Facebook und Twitter gegen die AfD zu hetzen und dort entsprechendes Propagandamaterial zu verbreiten, hervorgehoben. Natürlich wieder begleitet von dem Aufruf:

Unsere Bitte an Sie ist: Stärken Sie jetzt die Campact-Arbeit gegen Rechts. Schon mit 2 Euro wöchentlich bringen Sie unser gemeinsames Ziel voran.

Zum Schluss wird noch das Horror-Szenarium eines „nächsten Dammbruchs“ bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt heraufbeschworen, wo die CDU „im Dezember den Weg für eine Tolerierung durch die AfD freigemacht hat“. Sie ahnen es schon, liebe Leser, wenn man das verhindern will, dann muss man – spenden:

Sollten Sie, lieber Leser, zufällig auch im Email-Verteiler von Campact gelandet sein und den Bettelbrief erhalten haben, empfehlen wir Ihnen folgende Schaltfläche, die ebenfalls in dem Email zu finden ist:

Abschließend noch ein Tipp von PI-NEWS an Campact: Geht Pfandflaschen sammeln, damit ihr wenigstens einmal in eurem Leben etwas Produktives geleistet habt.


Eugen Prinz auf dem Kongress der Neuen Medien in Berlin

Eugen Prinz kommt aus Bayern. Der bürgerlich-konservative Fachbuchautor und Journalist schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.
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Sogar „Volkssturm“ Michel Friedman muss wieder ran …

Von PETER BARTELS | Die allerletzten BILD-Leser laufen zu PI-NEWS, die letzten CDU/SPD-Wähler zur AfD … Goebbels und Karl-Eduard von Schnitzler dröhnen in der Hölle vor Lachen bei Weihwasser mit Schnee: Michel Friedman, der alternde Hetzer der verlogenen Moral, wurde wieder ausgegraben. Rette sich wer kann, der Volkssturm muss wieder ran…

Der verschlagenste Pharisäer seit Kaiphas hatte für BILD (sic) einen „Kommentar zum Mord an Walter Lübcke“ geklotzt. Es muss selbst den BILD-Linken zu viel Nazi-Richter Roland Freisler gewesen sein – sie versenkten den Demagogen Friedmann auf ONLINE ganz schnell. In BILD-Papier druckten sie ihn gar nicht erst…

“Wie viel Brandstiftung und Gewalt wollen wir noch hinnehmen? Wie oft wollen wir den Satz „Wehret den Anfängen“ noch verwenden? Ist der Mord an Walter Lübcke denn noch ein Anfang? … Fast 200 Menschen wurden von Rechtsextremisten in den letzten Jahrzehnten ermordet … Wir sind mittendrin.“

Man sieht die wässrigen Schwimmaugen vor sich, wie sie sich jahrelang bei seinen eitlen Rache-Rasereien „Vorsicht! Friedmann“ vom Hessischen Rundfunk zu Schlitzen verengten, was selbst Freisler im Jenseits vor Neid erblassen ließ, wenn er heute kreischt: „Mit dem Einzug der AfD in den Bundestag fand ein Endpunkt der politischen Kultur statt. Die größte Oppositionspartei im deutschen Bundestag steht für geistige Brandstiftung, Hetze und Hass.“

Der Führer zittert von Freude

Und dann legt der ehemalige Puffgänger mit der weißen Nase los, dass wahrscheinlich Hitler in der Hölle einen neuen Zitteranfall bescheren wird. Vor Freude:

Wenn Bürger und Bürgerinnen eingeschüchtert, beleidigt und bedroht werden, weil sie sich für eine offene Gesellschaft engagieren.

Wenn Berufspolitiker eingeschüchtert, beleidigt und bedroht werden, wenn Journalisten eingeschüchtert und beleidigt und bedroht werden.

Wenn Begriffe wie „Lügenpresse und Systempartei und Gutmenschen“ von AfD-Spitzenfunktionäre als Verleumdungssprache täglich in die Öffentlichkeit gerufen werden, dann ist dies ein Angriff auf die Freiheit, die Würde des Menschen und der Demokratie.

Karl-Eduard von Schnitzler wird Goebbels zuzwinkern, schnalzen: So, lieber Genosse Joseph, geht Dialektik, genau so geht Rabulistik, so souffliert man einer Medien-Meute von Slomka bis Kleber und Gniffke…

SOOO linkt man ein ganzes Volk…

• Schwarzer Block, Antifa, Hausbesetzer werden zu Bürgern … Millionen Migranten, die den Staat kahl kassieren, bis die Rentner Flaschen fürs tägliche Brot sammeln oder an der Hungertafel betten müssen.

• Berufslose Partei-Pomeranzen werden zu „Berufspolitikern“ geadelt … Journalisten, die ihre Zeitung so lange zum Kampfblatt der Desinformation umschreiben, bis auch der letzte Leser das Weite gesucht hat…

• Schon der AfD-Hinweis auf „Lügenpresse“, „Systempartei“ und „Gutmenschen“ ist Verleumdung, „Angriff“ auf „Freiheit“, „Würde“ und „Demokratie“ …

Und dann macht der Herr des Haaröls, was er den angeblichen „Wölfen im Schafspelz“ vorkeift: Er zieht seinen eigenen Goebbels-Schafspelz aus:

Ihre Kernaussage ist: Hass auf Menschen, Verachtung der Demokratie. Wer nicht denkt und sagt, was die AFD denkt und sagt, wird bedroht und beschimpft. Wer die AfD heute noch unterstützt und wählt, kann sich nicht hinter der Behauptung „Ich bin ein Protestwähler“ verstecken, oder die Hände in Unschuld waschen.

Wehe, wer AfD wählt …

Und dann verlangt er genau das, womit die Nazis sich die „Ermächtigung“ zum Völkermord an 20 Millionen Soldaten und sechs Millionen Juden geben ließen. Der Advocatus Diaboli „plädiert“ ungeniert: „Der mündige Bürger – auch der, der diese Partei wählt – weiß was er tut. Er ist verantwortlich für seine Entscheidung und muss endlich zur Verantwortung gezogen werden. Diese Menschen multiplizieren den Hass. Es sind Sympathisanten der geistigen Brandstiftung.“

Hohes Gericht, habe wir uns wirklich nicht verhört? Jeder mündige Bürger, der nicht die „Berufspolitiker“ von CDU, CSU, SPD, FDP, GRÜNEN und LINKEN wählt, wird „endlich zur Verantwortung gezogen“?

Weil sie „Sympathisanten“ der AfD sind? Weil sie Deutsche in Deutschland bleiben wollen? Wie die Polen in Polen, die Ungarn in Ungarn, die Italiener in Italien, die Engländer in England, die Australier in Australien, die Amis in Amerika? Weil sie sich nicht der Scharia unterwerfen wollen? Weil ihre Töchter auch künftig in die Disco wollen, ohne von acht „Männern“ vergewaltigt werden zu wollen? Weil ihre Frauen weiter im Park joggen wollen, ohne sich vor einem schwarzen Zieten aus dem Busch fürchten zu müssen? Weil 99,5 Prozent der Deutschen Mann+Frau+Kind = Familie bleiben wollen? Weil Männer partout kein Gender-Röckchen tragen, im Stehen pinkeln wollen??

Die AfD ist zwar demokratisch gewählt …

Michel Friedmann rast weiter wie einst Joseph Goebbels im „Sportpalast“:

Den Gegnern der Demokratie muss deutlich gemacht werden: „Es ist Schluss mit Grenzverschiebungen.“ Der politische Streit mit den Gegnern der Demokratie ist unvermeidbar und unverzichtbar. Und ja, auch die Abgrenzung von Wählern und Wählerinnen, die diesen Gedanken unterstützen, ebenfalls.

Um dann seine Dialektik auf die Spitze zu säuseln, wie kein Ulbricht, Mielke, Honecker es je verlogener gekonnt hätten:

Sie (die AfD) behaupten das Volk zu vertreten. Richtig ist: die AfD ist demokratisch gewählt worden. Aber deswegen ist sie noch lange keine demokratische Partei … Am wichtigsten ist, dass wir uns wieder darüber bewusst werden, wie großartig Demokratie ist: Kooperation statt Konfrontation … Kompromiss statt Konfession … Dialog statt Monolog … Streitkultur statt Androhung von Gewalt … Vielfalt statt Einfalt …Neugierde und Zweifel statt Gewissheit …

Dialog … Streitkultur … Kompromiss … Androhung von Gewalt … Wir wissen natürlich nicht, was Michel Friedman „genommen“ oder getrunken hat, als er seinen Goebbels-Aufsatz in Sütterlin schrieb. Er hätte ihn wenigstens noch mal lesen sollen, bevor er ihn an BILD mailte: ALLES, was er heuchelnd mit klappernden Augendeckeln über wässrigen Äugis fordert, will er der AfD und Millionen ehemaligen CDU- und SPD-Wählern VERBIETEN. Jedenfalls bis sie wieder „richtig“ wählen. Schließlich haut der Friedman-Michel die finale Nazi-Kesselpauke mit Fanfare:

„Was soll eigentlich noch geschehen? … Wir sind mittendrin … Sage keiner, er habe es nicht gewusst … Es ist allerhöchste Zeit, Gesicht zu zeigen …

Jawoll, mein Führer. Die Sachsen, Thüringer und Brandenburger werden „Gesicht“ zeigen. „Fratzen“ wie Deine haben sie 40 Jahre gehabt …

Kleines Kolleg: Journalismus heute

Wie Merkel ihre Presse-Meute inzwischen auf Vordermann gebracht hat, entlarvt dieser BILD-Anhang:

Michel Friedman (63) ist Moderator, Publizist, Jurist und Politiker. Von 1994 bis 1996 war er im CDU-Bundesvorstand, von 1998 bis 2003 moderierte er im Hessischen Rundfunk die Talksendung „Vorsicht! Friedman“. Er war stellvertretender Vorsitzender des Zentralrats der Juden (2000 bis 2003) und Herausgeber der Wochenzeitung „Jüdische Allgemeine“ von 2001 bis 2003. Im Zuge der sogenannten Friedman-Affäre trat er von allen Ämtern zurück. Seit 2016 ist er Honorarprofessor für Immobilien- und Medienrecht an der Frankfurt University of Applied Sciences.

Die zur „sogenannten“ runter geschwurbelte „Friedman-Affäre“ war ein wochenlanger Skandal, der alle Zeitungen in Atem hielt (auch BILD). Es ging um Drogen und Huren. Sogar seine blonde Lebensabschnittsgefährtin lief davon. Friedman fing sie mit der Heirat wieder ein… BILD hat zum Friedman-Pamphlet kein einziges Foto vom sonst so eitlen Friedman gebracht, nur den ermordeten Walter Lübcke…


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Davor war er daselbst über 17 Jahre Polizeireporter, Ressortleiter Unterhaltung, stellv. Chefredakteur, im “Sabbatjahr” entwickelte er als Chefredakteur ein TV- und ein Medizin-Magazin, löste dann Claus Jacobi als BILD-Chef ab; Schlagzeile nach dem Mauerfall: “Guten Morgen, Deutschland!”. Unter “Rambo” Tiedje und “Django” Bartels erreichte das Blatt eine Auflage von über fünf Millionen. Danach CR BURDA (SUPER-Zeitung), BAUER (REVUE), Familia Press, Wien (Täglich Alles). In seinem Buch “Die Wahrheit über den Niedergang einer großen Zeitung” (KOPP-Verlag) beschreibt Bartels, warum BILD bis 2016 rund 3,5 Mio seiner täglichen Käufer verlor; inzwischen mehr als 4 Mio. Bartels ist zu erreichen über FB und seinen Blog bartels-news.de.




Horror in Horb: Vorzeige-Asylant ermordet Synagogen-Stifter

Von JOHANNES DANIELS | Die Staatsanwaltschaft Horb ist jetzt sicher: Der Syrer Mohammed Omran Albakr, 27, ermordete den großzügigen Immobilien-Millionär Michael Riecher, 57 – seinen altruistischen Wohltäter und Flüchtlings-Paten. Der Haftbefehl lautet auf Mord. BILD rätselt heute: „Der nette Flüchtling und der Millionär – Warum endete diese Freundschaft mit einem Mord?“

PI-NEWS kennt eine nachvollziehbare Antwort. Noch vor drei Wochen waren Mohammed und Michael aus Horb am Neckar die dicksten Freunde, wie das BILD-Foto beweist. Mohammed galt als „Vorzeige-Flüchtling“, sogar die Medien berichteten überregional über seine geglückte Integration!

Im September 2015 kam Mohammed Omran Albakr mit Merkels Flüchtlingszug nach Horb am Neckar, zwischen Stuttgart und Tuttlingen gelegen. Laut Polizei soll der schwäbische Neubürger „syrischer Abstammung“ sein. Omran „verlor seine Papiere auf der Flucht“, nach eigenen Angaben will er aus Quneitra (Syrien) stammen. Mohammed Omran Albakr gilt bei deutsch Behörden als „geduldet“, weil er nicht in das „syrische Kriegsgebiet“ abgeschoben werden kann. Vor drei Jahren zog er ins Horber Asylheim und ging zum Sprachkurs ins Hermann-Hesse-Kolleg. Sein Lehrer Eden Volohonsky, 44, erinnert sich an das Integrationswunder: „Weil hier viele Mohammed hießen, haben wir ihn Omran genannt. Er ist freundlich, positiv und nett.“

Mohammed Omran habe innerhalb von sechs Monaten praktisch perfekt Deutsch gelernt. Volohonsky: „Ein Vorzeigeflüchtling, ein Senkrechtstarter.“ Auch im Ort habe er sich integriert: „Er hat im Asylcafé und in der Kleiderkammer ausgeholfen.“ Der „Schwarzwälder Bote“ widmete ihm als Beispiel für gelungene Integration 2016 sogar einen eigenen Artikel ! Aber auch in vielen weiteren Medien wurde über die geglückte Integration Albakrs kolportiert. Im August 2018 zog Mohammed Omran ins leerstehende Elternhaus des Immobilienunternehmers Michael Riecher, der sich rührig um das Wohl und Wehe des „Schutzbedürftigen“ kümmerte. Albakr bekam sogar einen Job als „Mechatroniker“ von seinem Paten vermittelt.

Ab 2017 wohnte Mohammed Omran A. dann in der kostenlos zur Verfügung gestellten Wohnung in der Ritterschaftsstraße, nur wenige Meter von Michael Riechers Wohnhaus in der Weikersthalstraße in Nordstetten entfernt. Der lungenkranke Millionär engagierte sich ehrenamtlich intensiv für Flüchtlinge, nebenbei aber besonders um die Wiederherstellung des Jüdischen Betsaales in Horb. Kurz nach dem Einzug heiratete Mohammed Omran eine Syrerin, die angeblich aus Reutlingen stammt. Das Paar hatte sich in Deutschland kennengelernt, doch bald kam es in der jungen Ehe zu Handgreiflichkeiten – die Nachbarn berichteten immer wieder über lautstarke Streitigkeiten und laute Schreie. Auch mit seinem Mentor und Paten Michael Riecher kam es nach Zeugenangaben immer häufiger zum Streit. Lag es etwa an der schrecklichen Traumarisierung des „Über-sieben-sichere-Drittstaaten“ Geflüchteten?

Eine Bekannte des Täters aus dem Asylhelferkreis berichtet jedoch, dass es bei dem Vorzeige-Geflüchteten Mohammed keine Anzeichen für eine Traumatisierung durch den „syrischen Krieg“ gibt: „Mir hat er erzählt, dass er sich jahrelang in der Türkei aufgehalten hat. Noch bevor der Bürgerkrieg in Syrien angefangen hat.“ Sie beschreibt ihn: „Er konnte auch ein Hallodri sein, ein richtiger Lebemann mit südländischem Einschlag.“

Mohammed Albakr erzählte, dass er aus der Region der syrisch-israelischen Grenze unweit der Golanhöhen stamme und studierter Mathematiker sei. Er habe den Militärdienst verweigert, sodass er ins Gefängnis gekommen sei. Damals sagte er, das sei die einzige Option für ihn gewesen: „Ich will niemanden töten.“ Dieser an sich positive Ansinnen hielt aber nicht lange bei Mohammed.

„Mein Flüchtling ist anders“ – 50-köpfige Soko sieht das anders

Gegrüßt habe Albakr die Nachbarn nie. Nachbar Uwe Stüber: „Die Frau trug ein Kopftuch, wir haben sie kaum gesehen. Dagegen schaute ihr Mann jedem Mädel hinterher.“ Ein anderer Nachbar: „Sie durfte nie alleine aus dem Haus und durfte zum Beispiel auch den Schornsteinfeger nicht reinlassen.“ Warum es zwischen den ungleichen Freunden zum Streit gekommen sein könnte, ist laut BILD-Artikel aber unklar. Fakt ist nur, dass Michael R. am 3. November tot in seinem Haus aufgefunden wurde – am Samstag bekam Mohammed Omran einen Haftbefehl. Der „mutmaßliche“ Mordsyrer hat die brutale Bluttat bislang nicht gestanden. Gutmensch Eden Volohonsky: „Die beiden waren wirklich Freunde. Ich wäre sprachlos, wenn Omran das tatsächlich getan hat.“

Seit dem grausamen Mord ermittelt nun eine 50-köpfige Soko. Die Spurensicherung dreht derzeit immer noch jedes Stück Holz und jeden Stein um. Der Immobilien-Unternehmer Michael Riecher hatte sich immer sehr für die „syrischen Flüchtlinge“ eingesetzt. Er hatte unter anderem Kleinbusse gemietet, damit auch die Flüchtlinge aus Empfingen und weiter entfernten Ortsteilen von Horb an der Vesperkirche im Steinhaus teilnehmen können.

Seit letztem Jahr habe es aber eine rapide Veränderung im Verhalten seines Schützlings gegeben, seit er nach Nordstetten gezogen sei. Freunde berichten: „Er hat den Kontakt mit uns so gut wie abgebrochen, hat verlangt, dass man ihn wieder mit seinem richtigen Namen Mohammed anspricht“. Auch betete der Vorzeigeflüchtling nun lieber intensiv, als zu arbeiten, wie Nachbarn berichten.

Der fatale Islam-Chip in Mohammends Hirn – ein Mord mit antisemitischem Hintergrund?

In der Gemeinde Horb trat Immobilien-Millionär Michael Riecher vorbildlich als Stifter in Erscheinung, als er sich bei einem wichtigen Bauprojekt einschaltete: Die Sanierung des jüdischen Betsaals war ihm eine Herzensangelegenheit. Riecher kaufte das komplette Gebäude, teilte es in Eigentumswohnungen auf und finanzierte so die Sanierung des jüdischen Betsaals. Mitinitiatorin Barbara Staudacher sagt: „Ohne Michael Riecher hätten wir dieses Projekt nie zustande bekommen.

„Wenn Michael Riecher nicht das finanzielle Risiko der Bauträgerschaft des historischen Gebäudes in der Fürstabt-Gerbera-Straße übernommen hätte, säßen wir heute nicht in einem grundsolide sanierten Betsaal“, erklärt auch Michael Theurer, 51, seit 2017 FDP-MdB. Er hat sich die Aufgabe gestellt hat, die jüdische Geschichte des früheren Rabbinats Muehringen/Horb zu dokumentieren.

Wenn Einwohner Horbs von der „Synagoge“ sprechen, meinen sie den ehemaligen Betsaal der Horber jüdischen Gemeinde. Er hatte seinen Platz seit dem Ende des 19. Jahrhunderts bis zu seiner Zerstörung im November 1938 in einem Wohnhaus vor dem Ihlinger Tor an der alten Straße nach Ihlingen, in unmittelbarer Sichtweite von Mohammed Albakrs Wohnstätte. Heute ist das Haus renoviert und der Betsaal im ersten Stock zu einer Gedenkstätte und einem kleinen Museum geworden. Eigentümerin ist die Förderstiftung Jüdischer Betsaal Horb unter dem Dach des Träger- und Fördervereins Ehemalige Synagoge Rexingen. Auch nach Fertigstellung engagierte sich Michael Riecher intensiv für das jüdische Kulturgut. Alle Bewohner Horbs zollten dem Synagogen-Stifter für sein Engagement große Achtung. Fast alle.

„Wir wollen das Zusammenleben von Christen und Juden verdeutlichen“ erklärt auch Heinz Högerle, stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins Ehemalige Synagoge Rexingen.

Allem Anschein nach hatte der grausame Mord an dem engagierten Großspenden-Millionär Michael Riecher durch seinen jähzornigen Schützling und „Vorzeigeflüchtling“ Mohammed Omran Albakr nicht nur eine finanzielle, sondern durchaus auch eine religiöse, wohl strak antisemitische Komponente!

Das Zusammenleben von Christen und Juden in Deutschland verläuft bekanntermaßen mehr als harmonisch. Das Zusammenleben mit gewalttätigen Moslems ist noch verbesserungswürdig und muss täglich neu ausgehandelt werden. Der Horror-Mord in Horb an Michael Riecher ist ein Mahnmal für das fatale „Dritte Historisch Einzigartige Experiment“ (ARD tagesthemen) auf deutschem Boden !

„Aus Marathon ist Sprint geworden“. Und nun Mord.

Hier die bemerkenswerten Auszüge aus dem Umvolkungs-Artikel über Vorzeige-Flüchtling Mohammed Omran Albakr aus dem „Schwarzwälder Boten“:

„Omran Albakr ist so etwas wie ein Musterbeispiel für gelungene Integration von Flüchtlingen. Er stammt von der syrisch-israelischen Grenze unweit der Golanhöhen. Dort verbaute jedoch das ­Assad-Regime dem studierten Mathematiker die Zukunft: Weil er den Militärdienst verweigerte, wurde Omran Albakr ins Gefängnis gesteckt. Für ihn war das die einzige Option, denn er beteuert: „Ich will niemanden töten.“ Nach der Haft verließ der junge ­Syrer seine nun zerbombte Heimat und machte sich über die Türkei im Sommer 2015 auf den Weg nach Deutschland. Wie viele seiner Landsleute wählte er den lebensgefährlichen Weg mit einem überfüllten Schlauchboot über das Mittelmeer nach Griechenland.

Im September kam Omran Albakr schließlich in Horb an. Seit April besucht er den Integrationskurs und spricht inzwischen recht passables Deutsch. Seine Zukunft sieht der 25-Jährige in Deutschland, zumal er in Horb Fuß gefasst hat: Mit Hilfe des Freundeskreises Asyl hat er eine Stelle als Techniker bei der Firma Pleva bekommen. Elisabeth Schneiderhan merkt an: „Die Flüchtlinge finden natürlich schneller eine Arbeit oder eine Wohnung, wenn man weiß, dass ein Freundeskreis Asyl hinter ihnen steht.“

[…] Noch vor gut einem Jahr, als die große Flüchtlingswelle Deutschland erreichte,­ bestand der Horber Freundeskreis Asyl aus bis zu 30 Helfern. Heute ist es gerade einmal ein Fünftel davon. Elisabeth Schneiderhahn versichert: „Viele haben Angst, dass sie den kleinen Finger geben und wir dann die ganze Hand nehmen.

Für die dreifache Mutter steht trotzdem fest: „Die Arbeit macht Spaß. Ich empfinde das als reine Bereicherung. Ich habe mir damals die Jungs in der Ihlinger Straße angeschaut und mir gesagt: Das könnten alles meine Söhne sein.“ Umso stärker setzt sie sich dafür ein, dass „ihre ­Syrer“ eine Perspektive in Horb haben – und das beginne bei einer eigenen Wohnung. „Wenn man nicht alleine wohnt, kann sich bei der Integration keine Eigendynamik entwickeln“, weiß Elisabeth Schneiderhahn.

Omran Albakr hat das längst verstanden. Das Syrien, das er kennt, gibt es nicht mehr. Und er ist sich sicher: Das werde es nie wieder geben. ‚Ich will in Deutschland bleiben‘, erklärt der Musterflüchtling in passablem Deutsch.“

Das wird er in der Haftanstalt in den nächsten vier Jahren wohl nicht mehr brauchen.

PI-NEWS wird weiter über den kuriosen Millionärs-Mord in Horb berichten.




Gender-Gaga: Die neue Berliner Polizeichef*In ist da!

Seit 1809 ist die offizielle Bezeichnung des Amtes der Berliner Polizei „Der Polizeipräsident in Berlin“. Seit Anfang dieser Woche bekleidet mit Barbara Slowik nun erstmals eine Frau das Amt des Berliner Polizeipräsidenten – und schon entbrennt aus den Reihen linker Mitglieder des Abgeordnetenhauses eine bunte Genderwahndiskussion, Amt und Behörde geschlechterneutral umzubenennen.

Schon vor sechs Jahren hatte der Berliner Senat den „Leitfaden für eine geschlechtergerechte Sprache in der Verwaltung“ aufgelegt, weil man der Meinung ist, dass „das traditionelle Mitgemeintsein von Frauen eine „handfeste Benachteiligung“ sei.

Benedikt Lux vom Bündnis90/Die Blöden Grünen sagt: „Wir halten einen geschlechtsneutralen Behördentitel für praktikabel.“ Der linke Türke Hakan Tas (Die Linke): „Ich schlage vor, dass wir die Behörde in ‚Polizeipräsidium von Berlin‘ umbenennen.“ Auf dem Twitteraccount der Polizei Berlin wurde auch schon mal ein bearbeitetes Bild vom Schriftzug über dem Eingang gepostet. Das griff die türkischstämmige SPD-Politikerin Derya Çaglar sofort auf: „Das Social-Media-Team der Polizei hat einen zukunftsweisenden Vorschlag gemacht: Polizeipräsident*in.“

Dass dieser Vorgang zur Folge hätte, dass neben sämtlichen Schildern am Sitz der Behörde auch alle Briefköpfe, Bußgeldbescheinigungen, Schriftzüge auf bestimmten Einsatzfahrzeugen, Stempel und sonstige Signaturen geändert werden müssten, kümmert linke Steuergeldverschwender nicht.

Polizeisprecher Stefan Petersen dazu: „Allerdings heißt ja nur die Behörde so, nicht eine Person. Deshalb gehe ich davon aus, dass der Name nicht geändert wird.“ Von einer tatsächlichen Umbenennung sei ihm auch noch nichts zu Ohren gekommen.

Der Sprecher der Polizeigewerkschaft (GdP), Benjamin Jendro zeigt sich ebenfalls bunt-aufgeschlossen, dem wehrlosen Steuerzahler für linken Blödsinn in die Tasche zu greifen: „Ich würde eine Umbenennung begrüßen und gehe auch davon aus, dass das passiert. So aufwändig ist das ja nicht“, so Jendro.

Die AfD-Abgeordnete Jeannette Auricht nennt das Ansinnen völlig richtig: „Vollkommen überflüssiges Gender-Gaga.“

Die Polizei Berlin hat mit Sicherheit größere Probleme und könnte so verschwendetes Geld vor allem für eine bessere Sicherheitsausrüstung brauchen und für mehr Personal. Das sieht offiziell auch Barbara Slowik so und sagt zur Diskussion: „Es gibt erst einmal wichtigere Dinge…“

Aber was kümmert’s linke Politiker und ebensolche Gewerkschafter schon, wenn der Bürger den Notruf wählt und wegen Personalmangels alleingelassen wird mit Räubern, Messerstechern und Vergewaltigern oder der kleine Beamte wegen mieser Schutzwesten zu Schaden kommt. Hauptsache in der Beileidsbekundung steht dann auch gendergerecht, dass man den Verlust des/der Kolleg*In sehr bedauere. (lsg)




Muslimisches Gebet im Unterricht an katholischem Privat-Gymnasium

Von EUGEN PRINZ | Eltern, die ihre Kinder auf ein katholisches Privatgymnasium schicken und dafür Schulgeld bezahlen, tun dies, um ihren Kindern den Weg zur Hochschulreife in einem vom christlichen Glauben geprägten Bildungsumfeld  zu bereiten. Zu diesem Bildungsumfeld gehört auch, den Unterricht am Morgen mit einem Gebet zu beginnen.

Am Gymnasium Salvator Kolleg im baden-württembergischen Bad Wurzach, einer katholischen Schule unter freier Trägerschaft, ist es gängige Praxis, dass einer der Schüler zu Beginn des Unterrichts ein Gebet aus dem Schulgebetsbuch spricht. Die anderen Schüler können entweder mitbeten oder schweigen.

Dem Vernehmen nach beschränkt sich das Mitbeten auf das gemeinschaftliche „Amen“ am Ende, das die meisten mitsprechen. Jeder Schüler ist verpflichtet, sich während des Gebets als Geste des Respekts von seinem Platz zu erheben.

Zehn Prozent der Schüler Muslime

Wie einem Bericht der Online-Ausgabe der Schwäbischen Zeitung zu entnehmen ist, gehören etwa 20 Prozent der Schüler im Gymnasium Salvator Kolleg nicht der katholischen Kirche an. Die Hälfte davon, also zehn Prozent, sind Muslime. Ohne mit dem Elternbeirat Rücksprache zu nehmen, hat nun das Kolleg zu Beginn dieses Jahres auch muslimische Gebete ins Schulgebetbuch aufgenommen.

Wünscht nun ein muslimischer Schüler den Unterricht mit einem muslimischen Gebet zu beginnen – oder drückt einfach ein Lehrer einem muslimischen Kind das Schulgebetsbuch in die Hand – dann wird nun ein solches statt eines christlichen gesprochen. Auch hier sind die Schüler gehalten, als Geste des Respekts dem Vorgang stehend beizuwohnen. Zum Mitbeten ist wie bei den katholischen Gebeten niemand verpflichtet. Da ein Großteil der Schüler sich ohnehin nicht auf katholische Gebete einläßt und den Vorgang schweigend „über sich ergehen lässt“, dürfte der Unterschied zwischen einem katholischen und einem muslimischen Gebet in der subjektiven Wahrnehmung der Schüler nur von theoretischer Natur sein.

Es versteht sich von selbst, dass nicht wenige der Eltern das Schulgeld, das sie sich sparen könnten, wenn sie ihre Kinder auf ein staatliches Gymnasium schicken, nicht in der Absicht ausgeben, dass ihr Kind den Unterricht mit einem muslimischen Morgengebet beginnen muss. Wie eingangs erwähnt, legen Bürger, die ihren Nachwuchs auf eine katholische Privatschule schicken, Wert auf ein christlich geprägtes Bildungsumfeld.

Die Problematik aus theologischer Sicht

PI-NEWS hat einen Theologen um seine Meinung zu diesem Sachverhalt gebeten. Aus seiner Sicht sprechen folgende Argumente gegen die Vorgehensweise der Schule:

• Eine katholische Schule darf nicht entgegen dem 1. Gebot handeln, in dem es ganz klar heißt: „Ich bin der Herr dein Gott, du sollst nicht andere Götter haben neben mir.“
• „Allah ist nicht Gott im Sinne des christlichen Gottesbildes“ – Der Gott des Korans ist ein
gänzlich anderer als der Dreieinige Gott aus Vater, Sohn und Heiligem Geist. Der Koran billigt
Jesus lediglich zu, ein Prophet gewesen zu sein.
• Die Bibel sagt in Johannes 14, 6: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben, niemand
kommt zum Vater denn durch mich (Jesus)“. Der Islam kennt keine Taufe.
• Im Buch Daniel 3 werden die Gläubigen ganz klar aufgefordert, nicht Nebukadnezars Götzen
zu huldigen und lieber den Tod im Feuerofen in Kauf zu nehmen.
• Allein das Aufstehen bei einer Gebetshandlung ist in der Wahrnehmung eines Kindes
eine Gebetsteilnahme. Dies zur reinen Respektsbekundung herabstufen zu wollen, ist
Haarspalterei, die vor allem später im Rückblick auf die eigene Schulzeit niemand so in
Erinnerung behalten wird.

Darüber hinaus ist aus weltlicher Sicht zu sagen:

• Viele Eltern – gerade aus dem 15km-Umland – schicken ihre Kinder bewusst an eine
katholische Schule und bezahlen hierfür immerhin auch Schulgeld. Sie erwarten zu Recht
von dieser, ihre Kinder zu dem einen, katholischen Glauben zu erziehen. Wer hier
Gleichstellung der Religionen praktiziert, verwirrt die Kinder und erzieht – ob er es will oder
nicht – zu einem religionsfernen Werterelativismus. „Wenn diese katholische Schule das
zulässt, dann kann der Glauben an Allah nicht falsch sein und mein Glaube verliert seine
Einzigartigkeit und Wichtigkeit.“

Atheisten und Agnostiker mögen an dieser Stelle schmunzeln, jedoch muss man respektieren, dass bei vielen Menschen der Glaube eine wichtige Rolle spielt. Nach Meinung des Autors gewinnen engagierte, konservative Christen als Gegenpol zu dem sich immer weiter ausbreitenden Islam zunehmend an Wert und Wichtigkeit.

Wer steckt nun hinter dieser neuen Regelung, von der der überwiegende Teil der Schülereltern noch gar nichts mitbekommen hat? Es ist zum einen der Schulleiter, Pater Dr. Friedrich Emde, der schon einmal auf PI-NEWS Schlagzeilen machte und Paul Stollhoff von den Sießener Schulen, zu denen im weiteren Sinn auch das Gymnasium Salvator Kolleg gehört. Aufgrund Stollhoffs Funktion als pädagogischer Geschäftsführer ist damit zu rechnen, dass die Gebetspraxis des Salvator Kolleg auch an anderen „Sießener Schulen“ übernommen wird.

Fragwürdiges Vorgehen der Schulleitung in dieser Sache

Als bedenklich muss die Vorgehensweise der Schulleitung bezeichnet werden, die bewußt darauf verzichtet hat, die Schülereltern über die Neuregelung zu informieren, geschweige denn deren Zustimmung dazu einzuholen. Ferner wurde die Neuregelung während des laufenden  Schuljahres eingeführt, was natürlich den Wechsel auf ein anderes Gymnasium  erheblich erschwert. Es gibt durchaus Eltern, die mit dieser Gebetspraxis ganz und gar nicht einverstanden sind und sogar einen solchen Schritt in Erwägung ziehen.

am Donnerstag hat sich der Schulleiter, Pater Dr. Friedrich Emde, mit dem Elternbeirat der Schule getroffen, um die neue Gebetspraxis zu diskutieren. Dem Vernehmen nach sei es „gruselig“ gewesen, vor allem, wie man die Elternvertreter – zum Teil schon im Vorfeld – durch die Schulleitung „auf Linie“ gebracht habe. Von Pater Friedrich Emde kam sinngemäß die Äußerung: „Gott will, dass es viele Religionen gibt, sonst gäbe es sie ja nicht.“

Zum „Einfangen“ der Kritiker kam in Vier-Augen-Gesprächen von Pater Emde die „großzügige Zusage“, in der Praxis kein Kind bestrafen zu wollen, das bei diesen muslimischen Gebeten – entgegen der Vorgabe – sitzen bleibt. Wer gruppendynamische Vorgänge kennt, weiß aber, dass dies entweder nicht stattfinden oder dann tiefgläubig-christliche Kinder an dieser Schule isolieren wird.

Sicher ist, dass die Daseinsberechtigung für ein katholisches Gymnasium, das durch seinen Privatschulstatus und seine örtliche Monopolstellung Eltern notgedrungen zu Schulgeldzahlern macht. Wollten diese „Krämerseelen im Tempel“ den Menschen und Christen in Bad Wurzach etwas Gutes tun, würden sie das Gymnasium an die Kommune abgeben – dann würde die Schule nämlich zu 100% vom Staat finanziert und niemand müsste an solch gotteslästerlichen Gebetshandlungen teilnehmen.

Wie die Schwäbische Zeitung schreibt, wird es nach Ostern

(…) einen Elternbrief zu diesem Thema geben, kündigt er (Anm. der Red.: Dr. Emde) an. Dabei werde die Schulleitung informieren, gerne auch diskutieren. Eines aber werde sie nicht, stellt Pater Friedrich klar: „Wir werden diese neue Regelung nicht zurücknehmen.“

Basta! Möchte man da noch hinzufügen. Dem Vernehmen nach versucht die Schulleitung mittlerweile, die berechtigte Kritik als „Hetze rechtsgerichteter Kreise“ darzustellen. Kurz gesagt: Kritiker sollen wie üblich mit der Nazi-Keule zum Schweigen gebracht werden. Pech nur, dass diese inzwischen durch zu häufigen Gebrauch weich und schlabbrig geworden ist.

Der missionierende Orden

Abschließend sei noch erwähnt, dass es sich bei dem Orden der Salvatorianer um einen missionierenden Orden handelt, dessen Tätigkeit auch darin besteht, das Christentum bei den Heiden zu verbreiten. Wie sich die neue Schulgebetsregelung von Pater Dr. Friedrich Emde damit vereinbaren läßt, bleibt sein Geheimnis. Vielleicht hat er das mit der Missionierung ja falsch verstanden.

Grundbaustein der Ordensregel ist ein Satz aus dem Johannesevangelium, dessen Umsetzung die Salvatorianer zum Ziel haben:

„Das ist das ewige Leben: Dich, den einzigen wahren Gott, zu erkennen und Jesus Christus, den Du gesandt hast.“ (Joh 17,3.)

Wer der Meinung ist, dass Pater Dr. Emde und Paul Stollhoff als Laie da ein bisschen vom richtigen Weg abgekommen sind, kann die beiden gerne darauf hinweisen. Wir bitten, dies in einer höflichen Form zu tun, da abfällige Botschaften dem Ruf von PI-NEWS schaden und nur die Vorurteile gegenüber den Freien Medien und deren Konsumenten bestätigen.

Kontakt:

Gymnasium Salvatorkolleg
Herrenstr. 20
88410 Bad Wurzach
Tel.: 07564 / 94902-0
Fax: 07564 / 94902-20
» Schulleiter, Pater Dr. Friedrich Emde, Email: p.friedrich.emde@salvatorkolleg.de
» Paul Stollhoff, pädagogischer Geschäftsführer, Email: pstollhof@siessener-schulen.de




Görlitz: Graffiti-Gaddafi besudelt Brunnen mit Herzblut-Hakenkreuzen

Die blutverschmierte „Muschelminna“ auf dem Postplatz in Görlitz.

Von WINSTON S. KIRCHBERG | Dass „Geflüchtete“ mit ihrer fröhlich-bunten Folklore die oftmals tristen Stadtbilder in den Neuen Bundesländern bei Tag und bei Nacht verschönern, ist bekannt. Aber nur wenige Menschen in den strukturschwächeren Regionen Ostdeutschlands nehmen zur Kenntnis, dass es gerade die neuen „geschenkten“ Blutdiamanten™ sind, die für wirtschaftlichen Aufschwung und sichere Arbeitsplätze Sorge tragen – zum Beispiel in der Reinigungsbranche.

Wüster Wüstensohn macht Muschelminna zur Minna!

Mit etwas aus der Street-“Art“ geratenen „Hakenkreuz-Graffitis“ wollte ein 26-jähriger Libyer in Görlitz seine entarteten „Zeichen“ für die Nachwelt setzen. Ein Hilferuf? Sogar gegen rechts?

Er sei am Mittwochabend nach einem „Familienstreit einfach durchgedreht“, hatte in seiner Wut eine Tür eingeschlagen und sich dummerweise dabei selbst an der Hand verletzt. Mit seinem eigenen Blute stylte er anschließend Hakenkreuze in „sein“ Treppenhaus in der Schillerstraße, an eine Schaufensterscheibe in der Berliner Straße und an den historischen Görlitzer Brunnen auf dem Postplatz, der eigentlich gar nichts dafür konnte: „Seit Mittwoch sind Fischer, Jäger, Nymphe und Nixe allerdings nicht mehr so schön anzusehen wie vor ein paar Tagen. Rote Flecken verunstalten die Figuren“, testierte auch die Sächsische Zeitung hinsichtlich des blutberauschten Brunnen-Bildes in der Öffentlichkeit.

DNA-Test: Görlitzer Graffiti-Gaddafi mit „Krankheiten oder Infektionen“?

Am Donnerstagmittag informierte der Städtische Betriebshof die Polizei, „dass auch die Muschelminna Blutspuren davongetragen hatte“, teilt die Polizeidirektion Görlitz mit. Ob der 26-jährige Libyer direkt für die Sachbeschädigung an der bekannten Brunnenfigur verantwortlich war, „wird zu prüfen sein“, hieß es daraufhin von der Polizei. Inzwischen ist das mittels eines aufwändigen DNA-Tests der libyschen Provenienz der Werksstücke erwiesen. Die Stadt habe nun die Freigabe von der Polizei, das blutige Kunstwerk entfernen zu lassen, teilte eine Stadt-Sprecherin mit. Der Haken bei den Kreuzen: Da es sich um Blut handelt und nicht klar ist, „ob die Person Krankheiten oder Infektionen“ (z.B. den bei Jogger*Innen gefürchteten Tripolis-Tripper) hatte, kann nicht einfach so „munter drauf losgeputzt“ werden.

Muschelminna wieder frei von Selbstschächtungs-Spuren – dank innovativer Technik!

Am Freitagvormittag nahm sich dann – Insh’allah – die Spezialreinigungsfirma Stanke aus Neugersdorf dem Blutbad des nordafrikanischen „Brunnenvergifters“ an: „Stellenweise war die Reinigung schwierig, da wir es mit unterschiedlichen Gesteinsarten zu tun hatten“, sagt der Firmenchef Volker Stanke. Aber im Großen und Ganzen gab es keine „größeren Probleme“. Das Unternehmen aus dem sächsischen Oberland ist in Görlitz mittlerweile häufig unterwegs und hatte bislang vor allem mit der Beseitigung von bunten „Old School“-Graffiti zu tun. Dass nun blutrote monochrome „New-School“-Art-Tags auf die die Muschelminna geschmiert wurden, war für die Reinigungsspezialisten „kein Problem“ – im Gegenteil: „Für solche Sachen haben wir einen speziellen Anreicherer, einen alkalischen Reiniger“, so der fleißige Kulturbereicherungsbeseitiger Volker Stanke. 2007 wurden bereits größere Restaurierungsarbeiten an der Statue vorgenommen, Fachleute befreiten sie von Kalkablagerungen und versahen sie in prophetischer Weise bereits mit einer Schutzwachsschicht.

Mit „Hochdruck“ gegen harame Hakenkreuze

Der „Putztrupp“ (diesmal ohne den „Putztrupp“-erfahrenen Polizistenschläger und Ex-Vizekanzler Joschka Fischer, Grüne) erledigte die Reinigungsarbeiten mit „Hochdruck“ und rückte den libyschstämmigen Swastika auf den Pelz: „Kalk oder Marmor? Das ist hier die Frage“. Die vier blutbesudelten Figuren, die sich um die bronzene Muschelminna auf dem Görlitzer Postplatz gruppieren, bestehen aus Marmor. „Farbe oder Blut? Es ist Letzteres“. „Wenn die Temperatur mitspielt, gibt es keine Probleme“, erklärt Volker Stanke – seine Firma ist in Görlitz, Bautzen und Umgebung derzeit gut gebucht. „Wir bemühen uns, den Auftrag so schnell wie möglich zu erledigen“. Das „Dezernat Staatsschutz“ hat die Ermittlungen zum Vorwurf der Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole gegen den blutigen Amateur aufgenommen.

„Verschiedene Mentalitäten“ – Diskursiv-normative Transformation der Bundesrepublik …

In der 57.000-Einwohner-Stadt Görlitz leben mittlerweile 5.200 Ausländer, zwei Drittel davon in der Innenstadt, wo nun „verschiedene Religionen und Mentalitäten im Alltag aufeinander treffen“.

Uns bereitet das eine gewisse Sorge. Wir würden gern unser dezentrales Konzept, welches wir für die Zeit der Asylunterbringung aufgebaut haben, auch im Bereich der Integration fortsetzen. Dafür aber fehlen derzeit die rechtlichen Grundlagen.

So bringt es der ehemalige Technische Dezernent des Landkreises Görlitz, Werner Genau, genau auf den Punkt. Denn bislang musste der Landkreis die geschenkten Menschen meist nur über die Zeit des Asylverfahrens betreuen – jetzt bleiben immer mehr „anerkannte Geflüchtete“ oder geduldete Menschen hier. Doch das Willkommensbündins Görlitz wirbt staatsfinanziert multilingual für Weltoffenheit und ein solidarisches Görlitz! Auch werden noch Flüchtlingspaten für die multikulturellen „Lebens-Künstler“ gesucht. Sie sollten etwas „Herzblut“ mitbringen.

Um mehr Verständnis der bereits länger in Görlitz Lebend*Innen für die manchmal exotischen Bräuche und Künste der sächsischen Zuwanderer zu erlangen, lädt nun auch die „Hochschule“ Zittau/Görlitz im Forschungsverbund „Gesellschaftlicher Zusammenhalt und interkulturelle Integration die Freunde geistiger Auseinandersetzung unter den Bürger*innen, unter den Kolleg*innen und unter den Studieren*den“ zur diesjährigen Novembertagung in Görlitz auf Steuerzahlerkosten ein.

Für alle Kunstinteressierten – der Eintritt ist frei – Gäst*Innen herzlich willkommen.

„Gesellschaftlicher Zusammenhalt und interkulturelle Integration“

am Freitag, 17.11.2017 von 9 bis 18:00 auf dem Hochschulcampus in Görlitz, Brückenstraße 1.

Die diskursiv-normative und politische Transformation der Bundesrepublik in ein Einwanderungsland und die damit verbundene Sorge um ein gelingendes Zusammenleben angesichts einer zunehmenden Vielfalt von Herkunft, Tradition, Kultur und Religion in unserem Gemeinwesen sind gegenwärtig eine zentrale politische Herausforderung unseres Landes.

Wir bitten hier online um Ihre Anmeldung.

Die AfD erzielte in Görlitz „unerklärbare“ 33% Zweitstimmen, 32,4% Erststimmen und ein Direktmandat für den Bundestag.

Es ist schließlich ja noch kein Banksy vom Himmel oder in den Brunnen gefallen.




Berlin erhält erste multireligiöse „Kirche“

Bet-und-Lehrhaus-BerlinBekanntermaßen lieben vor allem die Protestanten unter den Christen all das besonders, was nicht ihrer eigenen Identität entspricht. So spiegeln sie die Mentalität des typischen Gutmenschen wieder, der für alles und jedes Verständnis hat, außer für seine eigene Kultur. In Berlin haben die Protestanten als Ersatz für die St. Petri-Kirche an der Leipziger Straße, die von der DDR-Führung abgerissen wurde, ein interreligiöses Bet-Zentrum geplant (Modell s. oben Mitte), in dem Juden, Christen und Moslems unter einem Dach beten sollen. Die Pläne für das „House of One“, wie diese Mischmaschkultstätte demnächst offiziell heißen wird, wurden am Dienstag der Öffentlichkeit vorgestellt.

Das Deutschlandradio berichtet:

2015 soll der Bau beginnen, 2017 fertig sein, wenn alles wie geplant läuft. Das Bet- und Lehrhaus soll ein Ort werden, an dem Christen, Juden und Muslime miteinander diskutieren – über das, was sie verbindet, aber auch über das, was sie trennt. Zugleich soll hier über neue gemeinsame liturgische Formen nachgedacht werden. Gemeinsame Gottesdienste sind nichts Neues für die beteiligten Partner:

Dem Vorstand gehören der Rabbiner Dr. Tovia Ben Chorin (z. Zt. Vorsitzender, Bildmitte) Pfarrer Gregor Hohberg (l.), Imam Kadir Sanci (r.), Roland Stolte, Cebrail Terlemez und Maya Zehden an.

Kirchenreferent Roland Stolte sagt:

„Insofern ist da eine gewisse Offenheit da, dass man auch mal überlegen muss, an welchen Stellen man wie weit gehen wird. Die Frage ist natürlich, ob man gemeinsam Gebete feiert oder ob man sagt, dann hat man eine liturgische Form, wo erst die Muslime beten und dann die Christen beten und dann die Juden beten. Das ist ja auch das, wo in heutigen, gerade auch kirchlichen Gremien eher Konsens darüber besteht. Ob man dann noch weitergeht, das muss man dann auch sehen, wie sich das weitere Miteinander der Partner hier entwickelt.“

Im Oktober 2011 wurde der Verein „Bet- und Lehrhaus Petriplatz Berlin e.V.“ als institutionelle Trägerstruktur des Projekts gegründet – nicht zuletzt im Sinne einer Festschreibung paritätischer Entscheidungswege zwischen den Religionsgemeinschaften.

Gründungsmitglieder des Vereins sind der Evangelische Kirchenkreis Berlin-Stadtmitte und die Evangelische Kirchengemeinde St. Petri-St. Marien, die Jüdische Gemeinde zu Berlin, das Abraham-Geiger-Kolleg Potsdam und das Forum für interkulturellen Dialog e.V. (als muslimischer Partner). Doch gegen das Forum regt sich Kritik. Das FID gehört zum Netzwerk des türkischen Predigers Fethullah Gülen. Wie gefährlich aber die Gülen-Bewegung tatsächlich ist, hat PI schon mehrfach dargelegt, denn unter dem Deckmantel von angeblicher Liberalisierung über die intellektuelle Auseinandersetzung mit dem Islam verbreitet sie das Gift des Koran und betreibt somit eine Art geistigen Dschihad. Fethullah Gülen: „Mit der Geduld einer Spinne legen wir unser Netz, bis sich Menschen darin verfangen!“

Leider sind auch die Juden vor dem süßen Gift des Liberalismus und der Taqiyya nicht gefeit:

Auch Tovia Ben-Chorin, liberaler Rabbiner der Jüdischen Gemeinde, ist von der Sinnhaftigkeit eines Bet- und Lehrhauses überzeugt. Seine Eltern flohen einst vor den Nazis nach Palästina. Als israelischer Soldat hat er in drei Kriegen gekämpft. Seine Lehre daraus: Konflikte lassen sich nur über den Dialog lösen:

„Natürlich, Leute, die so tief im Dialog sind, werden dann auch immer kritisiert. Am besten ist es, sich zurückzusetzen, die Arbeit von anderen machen zu lassen, und dann kommt man nicht sehr weit. Ich glaube, wir müssen erkennen, dass alle Menschen, die im Dialog stehen, irgendwo naiv sind. Und wenn das eine Sünde ist, dann bin ich bereit, sie zu tragen.“

Das Gebäude wurde vom Berliner Architekturbüro Kuehn Malvezzi entworfen und soll 43,5 Millionen Euro kosten. Sobald die ersten 10 Millionen Euro gesammelt sind, wollen die Initiatoren mit dem Bau beginnen.

Unter house-of-one.org und unter bet-lehrhaus-berlin.de gibt es weitere Informationen aus erster Hand.

Leider ist zu befürchten, dass gerade die über Jahrzehnte vom Kommunismus spirituell ausgehungerten Berliner den Rattenfängern auf den Leim gehen und eine diffuse Wir-haben-uns-alle-lieb-Kirche mögen werden. Der Islam weiß – entgegen den christlichen Kirchen – dieses Vakuum für seine Zwecke zu nutzen, das zeigt er allerorten, und das hat er den Christen ganz klar voraus.

Kontakt:

Kirchenreferent Roland StolteBet- und Lehrhaus Petriplatz Berlin
Ansprechpartner: Kirchenreferent Roland Stolte (Foto l.)
Tel.: 030 – 20608880
Email: info@house-of-one.org




Bonnerin aus Liebe zur Dschihadistin geworden

Am Montag, dem 31. März 2014, um sechs Uhr wurde die deutsch-polnische Familie Rafalska um sechs Uhr morgens unsanft aus dem Schlaf gerissen, als bewaffnete und mit Schutzwesten bekleidete Männer der GSG 9 in die Wohnung stürmten und die 25-jährige Tochter Karolina wegen des Verdachts der Unterstützung der ausländischen terroristischen Organisation „Islamischer Staat im Irak und Großsyrien (ISIGS)“ verhafteten und zusammen mit dem 18-Monate alten Sohn Luqman die Fahrt zum Bundesgerichtshof in Karlsruhe antraten (PI berichtete). Die Mutter war entsetzt und fassungslos.

(Von Verena B., Bonn)

Wie der FOCUS nun anhand abgehörter Telefonate herausfand, hatte die junge Muslimin (k)ein erstaunliches Motiv für ihr Handeln: Aus Liebe zahlte die gebürtige Polin ihrem Mann, von dem sie sich inzwischen getrennt hat, neue Waffen für den „Heiligen Krieg“ in Syrien und überwies zu diesem Zweck 4.800 Euro. Geld, das die Familie eigentlich für den Erwerb einer Ferienwohnung mit Palmen in der Türkei gespart hatte.

Im Herbst 2013 hatte Ehemann Fared S. die Wohnung in Bonn verlassen und war in den Dschihad gegen das Assad-Regime in Syrien gezogen. Im Dezember hatte sich der 25-jährige Deutsch-Algerier den Ermittlungen zufolge den berüchtigten ISTIGS-Einheiten angeschlossen. Versprochen hatte Fared S. außerdem, dass die Freundin „Stücke meines Körpers im Internet sehen“ werde.

Weiter informiert der FOCUS:

Höchst brutale Gruppierung

Die Aktion ist Teil einer Offensive der deutschen Justiz gegen die wachsende Unterstützung der IStIGS-Milizen durch deutsche Salafisten. Den Traum von der Errichtung eines islamischen Kalifats auf syrischem Boden verfolgt die Gruppierung auf höchst brutale Weise: Sprengstoff- und Selbstmordanschläge, Folterungen, Massenerschießungen, ethnische Säuberungen gegen die andersgläubige Zivilbevölkerung im Norden gehören ebenso dazu, wie der Kampf gegen gemäßigte Rebellentruppen.

So sollen IStIGS-Kämpfer Anfang Dezember 2013 Dutzende Kurden aus der Stadt Minbej in der Provinz Aleppo entführt haben. In der Provinz Latakia drangen die militanten Islamisten in zehn alawitische Dörfer ein und töteten 150 Einwohner.

Selbst Al-Qaida missfallen die Aktionen

Inzwischen distanzieren sich selbst die Al-Qaida-nahen Brigaden „Jabhat al-Nusra“ von den Gräueltaten der islamistischen Konkurrenten. Sogar der Chef des Al-Qaida-Terrornetzwerks Ayman Al-Zawahiri hat das Vorgehen der IStIGS in Syrien inzwischen in einer Erklärung scharf kritisiert.

All dies tut dem Nimbus der Terrortruppe in Westeuropa keinen Abbruch. Im Gegenteil. Mit Sorge verfolgen deutsche Sicherheitsbehörden den wachsenden Zulauf zu den großsyrischen „Gotteskriegern“. Inzwischen sollen sich bereits 300 deutsche Fanatiker dem Dschihad in der Levante angeschlossen haben, viele von ihnen gingen zur IStIGS. Vor diesem Hintergrund hatte Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) am 6. Januar die hiesigen Justizbehörden ermächtigt, gegen deutsche Helfer und Unterstützer der IStIGS zu ermitteln.

Bonn – Hotspot der Muslime

Bonn gilt seit langem als Hotspot für radikale Muslime. Da es viel einfacher ist über die Türkei nach Syrien zu gelangen als in andere Dschihad-Regionen wie Afghanistan/Pakistan oder Somalia, zieht es auch viele junge Eiferer aus dem Rheinland inzwischen ins Krisengebiet in der Levante. Dazu zählt auch der Mann der inhaftierten Bonnerin Karolina R.. Laut Bundesanwaltschaft unterstützte die junge Frau den „Heiligen Krieg“ ihres Mannes mit 4800 Euro. Dies geht nach FOCUS-Online-Informationen aus abgehörten Telefonaten der Eheleute hervor.

Im Herbst 2013 hatte der Ehemann Fared S. die Wohnung in Bonn verlassen und war in den „Heiligen Krieg“ gegen das Assad-Regime in Syrien gezogen. Im Dezember hatte sich der 25-jährige Deutsch-Algerier den Ermittlungen zufolge den berüchtigten ISTiGS-Einheiten angeschlossen. Anfang Januar erreichte Karolina R. die Nachricht, dass ihr Mann und etliche Mitstreiter Truppen der gemäßigten Freien Syrischen Rebellenarmee in die Hände gefallen seien.

Für die Mutter von Karolina Rafalska ist das alles ein Drama: Sie ist sicher, dass ihre Tochter nichts mit der Salafistenszene zu tun hat. Karolina sei keine Terroristin, das sei alles Quatsch, sagte sie dem Bonner General-Anzeiger. Ihre Tochter sei zwar vor vier Jahren zum Islam konvertiert und habe sich dann auch streng islamisch gekleidet, aber radikale Ansichten habe sie nicht vertreten, so wie das die Lehrer des Robert-Wetzlar-Berufskollegs behaupten, das Karolina besuchte.

Mutter und Tochter verstanden sich gut, auch als sich Karolina von ihrem muslimischen Mann trennte und in die elterliche Wohnung zurückkehrte. Sie wollte nach dem Abitur eigentlich Sozialpädagogik studieren, entschied sich dann aber dafür, bei ihrem Kind zu bleiben und gleichzeitig den Beruf der Dschihadistin zu ergreifen, um so Job und Familienleben besser miteinander vereinbaren zu können.

Jetzt ist das Leben von Mutter Rafalska zerstört und sie kann nachts nicht mehr schlafen, und daran sind die Polizisten schuld. „Sie haben nicht nur unseren Computer, sie haben unser ganzes Geld mitgenommen“, jammert sie. „Außerdem haben sie hier ganz viel durcheinandergebracht.“ Alles ist unordentlich in der Wohnung des Mehrfamilienhauses.

Wir sind ganz sicher, dass Rafalska, die auf gar keinen Fall in der Zeitung stehen wollte, sofort psychologische Betreuung erhält, damit sie über den schweren Schock hinwegkommt, den ihr die deutschen Behörden versetzt haben. Sicher klärt sich das Missverständnis bezüglich Karolina mithilfe der vom Ex-Terroristen und jetzt zum Salafismus konvertierten Falk bezahlten Anwälte bald auf und die Familie bekommt ihr Geld zurück. Dann können die Rafalskas endlich ihre Ferienwohnung kaufen und sich in der Türkei erholen. Nach all diesen Aufregungen hat sich die Familie das ja wohl auch redlich verdient!




Helmut Thielicke: „Armes Deutschland“

Neben Berlin war die Universität Hamburg eines der wesentlichen Ausgangspunkte der frühen 68er-Bewegung. Mit dem bei der Rektoratsübergabe am 9. November 1967 geschwenkten Slogan “Unter den Talaren – Muff von 1000 Jahren” gelang den damaligen Revoluzzern ein erster spektakulärer Auftritt. In den folgenden Wochen wurden Professoren und Dozenten, die sich diesen Umtrieben kritisch in den Weg stellten, regelrecht terrorisiert. Nachdem Professor Hans Wenke eine von radikalisierten Studenten aufgesuchte Vorlesung suspendieren musste, hielt der damalige Ordinarius für Systematische Theologie, Helmut Thielicke (1908-1986, Foto), am 12. Dezember 1967 eine Brandrede, in der er (in fast prophetischer Vorausschau) die gesellschaftliche Tragweite der damals noch jungen Bewegung abzeichnete.

(Von Esteban Escobar)

Man kann Thielicke, der im Dritten Reich zeitweise mit einem Redeverbot belegt war, nun schwerlich eine rechtsradikale oder reaktionäre Gesinnung unterstellen. Ganz anders verhält es sich mit dem damaligen Rädelsführer der Hamburger 68er und Funktionär des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS), Reinhold Oberlercher, der sich heute als “Nationalmarxist” definiert.

Hier der damals durch die WELT veröffentlichte Auszug der Rede:

Heute ein Kolleg zu halten, weigere ich mich. Ich sehe keine andere Möglichkeit, um meinem Protest gegen das, was man meinem Kollegen und Freunde Wenke angetan hat, Ausdruck zu verleihen.

Der Fall ist schnell berichtet: Ein Student [Oberlercher] schrieb im “autitorium” einen Artikel gegen Professor Wenke, dessen gossenhafte Frechheit durch den Begriff einer schlechten Kinderstube nur sehr unzulänglich umschrieben wird. Er unterschreitet auch die letzte Grenze einer parlamentarisch zulässigen Vokabulatur.

Professor Wenke hat so reagiert, daß er dem Verfasser in seinem Seminar sagte: “Nachdem Sie diesen Artikel geschrieben haben, verstehe ich nicht, daß Sie noch zu mir ins Seminar kommen. Verlassen Sie bitte diesen Raum”. Daß dieser Kontramilitone dann den Saal verließ, geschah auf den Druck der Kommilitonen hin, die ihn mit einmütigem Protest gegen seine Injurien veranlaßten, hinauszugehen.

Man hat es dann gewagt, meinem Kollegen vor ein Ultimatum zu stellen: Er solle sich entweder entschuldigen, andernfalls man ihm dazu in seiner Vorlesung Gelegenheit geben werde. Als Professor Wenke selbstverständlich darauf nicht einging, kam es zu jenem blamablen Schauspiel, das man heutzutage mit den melancholisch stimmenden Import-Vokablen “Go-in” und “Happening” zu beschreiben pflegt.

Sie sind über die beschämenden Vorgänge unterrichtet, die einem deutschen Professor verboten sein ließen, seinen Hörsaal zu betreten. Der einzige Lichtblick für mich ist, daß es offenbar nicht wenige gab, die inmitten der unkontrollierten Massenemotionen nüchtern blieben und sich vor ihren Lehrer stellten. Auch die hat es also gegeben. Das alles tut man einem Manne an, der sein ganzes Leben daran gewendet hat, junge Menschen zu fördern, und der bis an die Grenze des gesundheitlichen Zusammenbruchs das große Werk der Bochumer Universitätsgründung zuwege gebracht hat.

Was mich im Augenblick verzweifeln läßt, sind nicht die SDS-Drahtzieher, sondern das ist die Masse der Studenten, die nur in Spurelementen gegen die neue Oligarchie der Funktionäre aufmuckt – gegen jene Funktionäre also, deren Hauptberuf wohl schon längst zu jener Geräuscherzeugung übergewechselt ist, die sie Hochschulpolitik nennen. Ich habe mir erzählen lassen, in einer andern Hamburger Fakultät, die ein gutes Arbeitsklima zu haben scheint, hätten sich die Studenten zugerufen: “Auf zu Wenke ins Audimax, da gibt’s ein Happening zu sehen!” Sehen Sie: Diese Leute lassen mich verzweifeln.

Nicht als ob ich es für unerlaubt hielte, als Beobachter solche Szenen in Augenschein zu nehmen. Es ist aber ein Unterschied, ob ich Zeuge von etwas sein will oder ob ich zum Jux hingehe und in meiner Gaudi-Sucht nicht bemerke, welcher Schmach ich dabei dienstbar werde und vor welchen Karren ich mich spannen lasse.

Ich bin so deprimiert, daß ich jetzt etwas sage, was ich hoffentlich bald wieder zurücknehmen kann. Nie würde ich lieber einen Irrtum eingestehen; ich lechze sogar danach, das zu tun. Zunächst aber spreche ich meine Verzweiflung aus: Ich glaube, daß diesem unserm Volke nicht mehr zu helfen ist, und kann nur noch sagen: “Armes Deutschland!” ich habe mich sträflich in Illusionen gewiegt. Ich habe wirklich geglaubt, wir hätten den Nazismus überwunden, und ein neuer Hitler – auch mit veränderter Färbung – würde undenkbar unter uns sein. Und in allen Ländern, die ich als Gastprofessor besuchte, habe ich das auch in unzähligen Diskussionen bezeugt. Ich bezichtige mich jetzt einer – wenn auch unwissentlichen – Irreführung, der ich mich schuldig gemacht habe. Ich glaube es nun nicht mehr, daß wir gegen eine neue demagogische Diktatur immun sind.

Mit Terror und Gebrüll hat es auch damals angefangen. Und das Volk lief auch damals mit, weil etwas “los war”, und war hilflos anfällig für alles, was nach Dynamik aussah und das Schauspiel öffentlicher Anprangerungen verhieß. Auch damals zottelte die große Masse, die von Hitler verachtet, aber als Material benutzt wurde, nach dem Gesetz des geringsten demagogischen Widerstandes mit.

Die Funktionäre reden von Bewußseinsbildung und vom Erwecken politischer Mündigkeit. Aber es kommt nur zu Indoktrination und Emotion, zu einer schauerlichen Bewußtseinstrübung, die ich an einer deutschen Universität nie für möglich gehalten hätte. Darum weiß ich im Augenblick nicht, was ich auf einem deutschen Katheder noch soll. Denn die Universität ist unteilbar. Es gibt keine Gruppe, die sich innerhalb ihrer einigeln könnte – oder auch nur dürfte –, sondern wir sind für ihre Ganzheit verantwortlich. Und da ich nicht weiß, wie ich diese Verantwortung wahrnehmen soll, da die große Masse unansprechbar zu sein scheint und aufwiegelnden Parolen hilflos und ohne Selbstkontrolle verfallen ist verzweifle ich an meinem Amt.

Obendrein geht es nicht einmal nur um die deutsche Universität, obwohl schon das gravierend genug wäre. Es geht um unser Volk und unser politisches Schicksal. Das sind große Worte, ich weiß… Aber ich folge damit nur der programmatischen Intention derer, die ich für unser Unglück halte. Denn diese Leute nehmen die Not der Universität, an der wir alle – Professoren und Studenten! – gemeinsam leiden und die wir gemeinsam überwinden möchten, doch nur zum Anlaß und zum Sprungbrett, um in anarchischer Zersetzung die Ordnung überhaupt zu zerstören. Ich sage übrigens bewußt nicht: unsere gegenwärtige Ordnung, die gewiß viele fragwürdige Züge aufweist und sicher der Reformierung bedarf, sondern der Ordnung überhaupt. Der Begriff eines zu attackierenden Establishments meint sehr viel mehr als einen erstarrten Momentanzustand und eine autoritäre Struktur. Hinter ihm verbirgt sich eine Verneinung von Autorität überhaupt, und damit ein anarchistischer Impuls.




Paul Badde: Der nächste Bischof bitte!

tebartz-vaticanEnde der Jagd. In Roms Via della Pace sind die Cafés voll mit Kollegen, die Franz-Peter Tebartz-van Elst auflauern, der gegenüber im Teutonischen Kolleg Santa Maria dell’Anima Zuflucht vor dem Volkszorn sucht. Doch er lässt sich einfach nicht sehen. Rudel-Journalismus wird das keiner nennen dürfen, auch keine Medien-Kampagne. Es ist nur eine fürsorgliche Belagerung. Denn er soll böse gelogen haben, weiß doch jeder. Der Strafbefehl aus Hamburg sei schon so gut wie unterwegs. Er ist erster Klasse geflogen! Sein Neubau neben dem Limburger Dom ist eine einzige Provokation.

Sein Fall ist von Lügen wie von einem Spinnengewebe überzogen, tatsächlich. Der Kollege Wensierski vom SPIEGEL hat jedes Mal gelogen, wenn er sagte, den Bischof nicht mit versteckter Kamera gefilmt zu haben. Natürlich hat er das. Er hat den Bischof gelinkt und streift nun fast schon als Ehren-Pastor der kritischen Presse über die Bildschirme, um den Halunken-Bischof zur Strecke zu bringen, im Wettlauf mit der FAZ.

Die Badewanne des Bischofs hat dennoch keine fünfzehntausend Euro gekostet, wie mittlerweile sogar in Amerika bekannt geworden ist, sondern das ganze Badezimmer. Hauptbelastungszeuge ist der feine Herr Riebel, langjähriger Berater des Bischofs, der ihm zuletzt geraten hat, zurückzutreten oder sich umzubringen (nachdem er sich davor von demselben Bischof noch mit dem päpstlichen Gregorius-Orden hat auszeichnen lassen)…

(Ein sehr guter Artikel im aktuellen Vatican Magazin von Paul Badde. Alternative Quelle bei kath.net!)




International = Muslimisch!

halal

In meinem Viertel gab es früher viele Deutsche, und so gab es auch einen „Tante-Emma-Laden“. Das war einmal vor langer Zeit. Heute ist mein Viertel „multikulturell und weltoffen“, und so gibt es stattdessen einen „Internationalen Lebensmittelmarkt“. Aber geht es hier wirklich international zu? Das will ich einmal testen.

(Von Verena B., Bonn)

Zielgenau steuere ich auf die Fleischtheke zu, und sofort fällt mein Blick auf ein Riesenplakat an der hinteren Wand, auf dem eine Moschee abgebildet ist. Aha! Ich kümmere mich nicht drum und verlange dreist: „Ein Schweineschnitzel bitte.“ „Haben nicht.“ So, so, scheint ausgegangen zu sein. „Dann bitte Schweinesülze!! „Gibt  nicht.“ „Speck?“ „Was?“ Speckl!!! Türk gucken fragend zu deutsch Kolleg. Kolleg: „Nein.“ Ich bin sauer, denn ich brauche diese Sachen und habe keine Zeit, den weiten Weg zum nächsten deutschen Lebensmittelmarkt zu machen. Laut: „Gibt es hier nur halal, grausam geschächtetes Fleisch?“ „Ja!“ Verdammte Hacke!

Ich noch lauter: „Wo kommt dieses Fleisch her? In Deutschland ist grausames Schächten nämlich verboten!“ Türk nix verstehen, fragen wieder deutsch Kolleg. Kolleg: „Das kommt aus Belgien und Holland.“ Ich brabbele laut etwas Kulturunsensibles  vor mich hin, was ich hier nicht näher erläutern möchte. Wütender Kommentar einer Dame mit eingewickeltem Kopf: „Warum du kaufen hier?“ Ja, Frau Mohammed, du sehen doch: Ich nix kaufen hier! Gar nix! Dann gibt’s bei mir heute eben Griesbrei mit Himbeersaft. Schmeckt auch gut!