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Türke zum Busfahrer: „Ich zeig dich an, verdammter Hurensohn“

Artikel wie jener aus dem Tagesspiegel sind rar in unseren pc-Medien, Erlebnisberichte betroffener Deutscher noch seltener dort zu finden. Denn noch immer hat es etwas Anrüchiges, Migranten als Täter und Problem zu benennen. Heute berichtet PI-Leserin Monika S. einen Vorfall aus dem multikulturell bereicherten Alltag in Köln, wie er wahrscheinlich täglich zig Mal in Deutschland vorkommt.

Gestern musste ich anlässlich eines Besuchs über das rechtsrheinische Köln-Mülheim in Richtung Leverkusen fahren und war mit Bus und Bahn unterwegs. Plötzlich bremste der Bus und draußen waren laute Beschimpfungen zu hören: „Ich zeig dich an, du verdammter Hurensohn, Wichser … usw.“

Den eigentlichen Vorfall, der zu den Wutausbrüchen führte, konnte ich nicht sehen, da ich ziemlich weit hinten saß. Als ich nach vorne zum Fahrer ging, sah ich auf der rechten Fahrbahnseite vor einem türkischen Friseur-Salon einen PKW, wild geparkt. Der Busfahrer musste hautnah an diesen Wagen vorbei, weil er eine Haltestelle anfuhr. In diesem Moment öffnete sich wohl die Tür des Autos. Ein äusserlicher Schaden war jedoch nicht zu erkennen.

„Bestechungsgelder an Deutsche gezahlt“

Der türkisch aussehende Fahrer und einige gleich aus dem Friseursalon herauseilende Männer, wohl auch Türken oder andere arabische Nationalitäten, rasteten jetzt vollständig aus. Die äußerst aggressive, verbale Attacke dieser Leute gegen den Busfahrer setzten sich fort, auch als der Busfahrer die Polizei rief. Die restlichen Fahrgäste und ich blieben noch, um dem Fahrer beizustehen.

Dann kam die Polizei. Der Türke, dessen Auto angeblich beschädigt wurde, behauptete tatsächlich mehrmals, keifend wie ein altes Weib, der Busfahrer habe Bestechungsgelder an die Deutschen (Mitfahrer) gezahlt um ihn zu belasten. Ein türkischer Junge, der vorher ganz unbeschadet zwischen dem tobenden Mob stand, hinkte plötzlich hervor, nachdem die Erwachsenen mit ihm sprachen. „Und ich zeige Dich wegen Körperverletzung an!“ schrie der türkische Autofahrer. Blitzschnell belastete also diese Gruppe alle, die sich gegen sie stellten.

„Runder Tisch“ statt Strafanzeige

Nach Angaben einer Polizistin wird der Vorfall erst an „dem runden Tisch“ geklärt, was immer das heißen mag. Auf meinen Einwand, dass es doch nicht um eine Diskussion, sondern um eine Strafanzeige gehe, bekam ich die etwas ruppige Antwort, das wäre die „normale Vorgehensweise“.

Ich möchte noch erwähnen, dass in dem Bus auch ein türkischer Jugendlicher saß, der das Verhalten draußen abscheulich fand und sich diesem Fahrer auch als Zeuge zur Verfügung stellte.

Gewalt türkischer Jugendlicher – Alltag in Deutschland

Warum ich das heute schreibe, möchte ich kurz erklären. Es wundert mich nicht, dass ein Haftbefehl gegen einen 17-jährigen Intensivtäter, der einen Mann vor den Augen seiner Kinder ins Koma geschlagen hat, aufgehoben wird. Es wundert mich auch überhaupt nicht, dass sich ein Busfahrer, der eine Strafanzeige aufgibt, weil er attackiert und verbal bedroht wurde, erst einmal zu einem Gespräch am „Runden Tisch“ erscheinen muss. Denn das alles ist Alltag und Normalität. Diese Vorgehensweise ist auch nicht neu, weder in Köln, in Berlin noch sonst wo in Deutschland.

Deutschland will keine Neonazis, ich auch nicht. Durch solche Vorgehensweisen überlässt man jedoch dem braunen Sumpf das Feld. Ein Rechtsstaat, der vorgibt in aller Härte gegen Neonazis vorzugehen, ihnen aber gleichzeitig Stoff liefert, weil er selbst nicht gegen bestimmte Gruppierungen Härte zeigen will, muss sich einige Fragen stellen lassen.

(Gastbeitrag von Monika aus Köln)




„Wo Grün drauf steht, ist noch lange nicht Grün drin“

Mit einem – wie immer – sachlich fundierten und dabei wundervoll humorvoll gewürzten Beitrag setzt Michael Miersch sich in der Welt mit der Verlogenheit und der in ihrem politisch motivierten Aktionismus sinnlosen Klimapolitik auseinander. Er zeigt auf, wie sich das Handeln jener, die sich die Rettung der Welt auf die Fahnen geschrieben haben, von ihren eigenen Vorgaben unterscheidet und wie Denkverbote eine sinnvolle Klimapolitik verhindern. Denn ist das Label „umweltfreundlich“ oder „umweltfeindlich“ erst einmal in den Köpfen etabliert, gilt Nachfragen als Zynismus.

Der Artikel ist ein Hochgenuss! Wir bringen den Anfang zum Appetit anregen und hoffen, dass sich niemand die Lektüre des gesamten Beitrages entgehen lässt.

Der Wettlauf um die Weltrettung ist eröffnet. Wer wird gewinnen? Der Bayer Werner Schnappauf (Radeln am Main), der Niedersachse Sigmar Gabriel (Klimaschutz in die EU-Verfassung) oder doch wieder Al Gore, der Öko-Oscar aus Tennessee? Al Gores Chancen sind allerdings gesunken, seit bekannt wurde, dass er in seinem Haus über zwanzigmal mehr Strom verbraucht als ein Durchschnittsamerikaner. Um das auszugleichen kauft Al sogenannte Emissionszertifikate, Anteile an Projekten, die den Kohlendioxidausstoß reduzieren sollen. Praktischerweise gehört ihm die Firma, die diese Ablassbriefe verkauft. So schön kann Recycling sein.

Hieß es vor einem Jahr noch „Du bist Deutschland“, erreichen wir jetzt höhere Sphären: „Du bist das Klima“. Tu was, sonst schwappt die Nordsee demnächst an die Alpen. Schließlich kann man als Normalkonsument auf vieles verzichten: warmes Wasser, wohlige Raumtemperatur, Autofahren, Flugreisen, Obst und Gemüse aus Übersee. Aber gern!

Wir würden es allerdings mit mehr Begeisterung tun, wenn jene, die sich solche Vorschläge ausdenken, sich auch selbst daran hielten. Doch zwischen tadellosen Presseerklärungen und persönlichem Verhalten klafft eine peinliche Lücke, die Psychologen kognitive Dissonanz nennen. Auch Werner Schnappauf fliegt gern in den Süden, und wenn Sigmar Gabriel in der Bahn sitzt, fährt der Chauffeur mit dem Dienstwagen hinterher. Andere Klimaretter pendeln als Abgeordnete seit Jahren munter zwischen Bonn und Berlin, oder als Europa-Abgeordnete zwischen Brüssel und Straßburg. Und die S-Klasse-Karossen der Kabinettsmitglieder schlucken so ordinär wie Al Gores Heizung. Die 500 Meter vom Bundestag zur Sondervorführung von Gores Katastrophenfilm legten viele Abgeordnete im Dienstwagen zurück. So weit, so menschlich.

Nicht nur die da oben, wir alle sind Sünder. Vor allem jene Kreise, in denen es zum guten Ton gehört, beim Ökobauern zu kaufen, für Greenpeace zu spenden und grün zu wählen. Während Normalverdiener schon aus Kostengründen bei Sprit und Heizung sparen müssen, verbraucht der moralisch gerüstete Mittelstand reichlich Ressourcen, um die Welt zu retten. Allen voran Zehntausende Delegierten und Aktivisten, die in immer schnellerem Rhythmus für Klima- und Umweltkonferenzen um den Globus jetten.
Diese Schicht hat schon als Schülersprecher gelernt, ihre Interessen durchzusetzen. Während die proletarische Bierdose verteufelt wird, steht die Einwegflasche für Wein unter Naturschutz. Zufall? Auch das schicke Energiesparhaus im Grünen hat eine schlechtere Ökobilanz als die Mietwohnung in der Stadt, besonders wenn die Akademikerfamilie aus der Idylle mit zwei bis vier Autos täglich zu ihren Arbeitsplätzen pendelt. Als schlimmste Feinstaubschleuder haben sich inzwischen die Kaminfeuer herausgestellt, an denen Bildungsbürger gern ihre ökosensible Seele wärmen.

(Spürnase: spital8katz)

» Buchtipp: Lexikon der Öko-Irrtümer von Dirk Maxeiner und Michael Miersch
» Hervorragender Beitrag von Wolf Lotter mit Dank an Philipp E.: Zweifel am Klimakterium
» Outcut TV: Der globale Erwärmungsschwindel




Medien schüren Ressentiments gegen Mountainbiker

Vorurteile und Ressentiments gegen Personengruppen werden gemäß politisch korrekter Definition geschürt, sobald Erkennungsmerkmale einer Personengruppe mit Fehlverhalten eines Individuums aus dieser Personengruppe in Verbindung gebracht werden. Lange wurde so der ganze Islam aufgrund der Taten ganz vereinzelter Islamisten generalverdächtigt. Doch die meisten Medien haben dazugelernt. Sie verzichten zunehmend auf die Nennung islamischer Tatmotive und Täter um keine Ressentiments zu schüren. Sehr löblich, nur leider hat sich diese mediale Untugend lediglich verlagert. Ersatzweise werden nun Ängste vor, und Generalverdacht gegenüber allen Mountainbikern geschürt.

Ein Fallbeispiel für undifferenzierte, Klischees fördernde und Vorurteile unterstützende Berichterstattung liefert hrOnline. Der Leser bleibt im Unklaren darüber, welche Mountainbiker genau, und aus welchem Grund folgende Tat begangen haben:

In S-Bahn mit Pistole bedroht
In einer S-Bahn haben zwei Mountain-Biiker mit einer Pistole eine 40-jährige Frau bedroht, die die sich über die im Eingang abgestellten Räder beschwert hatte. Zunächst sei die Frau „auf das Übelste beschimpft worden“, erklärte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Die 40-Jährige sei beschimpft und bedroht worden, ohne dass andere Fahrgäste eingegiffen hätten.

Bei dieser Form der Darstellung fällt gemäß politisch korrekter Sichtweise ein sofortiger Generalverdacht auf alle Mountainbiker. Jeder Leser dieser Meldung wird sich beim nächsten Anblick eines Mountainbikers als potentielles Opfer übelster Beschimpfung und Bedrohung mit einer Schußwaffe empfinden. Politisch korrekt betrachtet sind grundsätzlich alle Personen in Deutschland ohne Migrationshintergrund und ohne Mitgliedschaft bei den Grünen und der Linkspartei permanent latent anfällig für Ressentiments und böswilliges Klischeedenken gegenüber Minderheiten (wie z.B. Mountainbikern). Durch diese Form der Täterbeschreibung gibt hrOnline diesen verwerflichen Neigung neue Nahrung.

Der nachfolgende Bericht aus dem Wiesbadener Kurier zum selben Vorfall schürt die ohnehin vorhandenen irrationalen Ängste vor Mountainbikern in der Bevölkerung sogar in noch verantwortungsloserer Weise:

Frau in S-Bahn beschimpft und mit Schusswaffe bedroht

Keiner der Fahrgäste zeigte Zivilcourage

Vom 08.03.2007

FRANKFURT (dpa) Weil sich eine Frau in einer S-Bahn über abgestellte Fahrräder beschwert hat, beschimpfte ein junges Pärchen die 40-Jährige und bedrohte sie mit einer Schusswaffe. Die Mountainbikes der beiden hätten mitten im Türbereich gestanden, als die Frau im Frankfurter Hauptbahnhof in die Bahn Richtung Niedernhausen stieg. Auf die Räder angesprochen beschimpfte und demütigte das Pärchen die Frau. Das teilte die Polizei heute mit. Schließlich zog der junge Mann eine Pistole, lud durch und hielt sie der 40-Jährigen an den Kopf. An der Station Farbwerke stieg das Paar schließlich aus, zielte aber bis zuletzt auf die Frau. Die Polizei betonte, dass keiner der anderen Fahrgäste der Frau zur Seite gestanden habe.

Die Botschaft lautet: Mountainbiker laufen mit Schußwaffen herum, sind jederzeit bereit diese durchzuladen und Personen die Mountainbiker-Phobie arktikulieren, eine Pistole an den Kopf zu drücken. Deutlich wird aber immerhin: Mountainbiker-Feindlichkeit hat diesen Vorfall erst provoziert. Die fehlende Unterstützung der übrigen Fahrgäste für die Mountainbiker-Provokantin war moralisch richtig da faktisch billigend-solidarisch mit der diskriminierten Minderheit der Mountainbiker.

Am meisten deeskalierend, differenzierend, informierend und pauschalem Schußwaffen-Generalverdacht gegen die Minderheit der Mountainbiker entgegen wirkend, ist ausgerechnet in diesem Fall die Bild-Zeitung der Frankfurt-Ausgabe. Leider ist nachfolgender Artikel nicht Online verfügbar sondern liegt nur in der gestrigen Printversion vor.

Generalverdächtigende Furcht vor allen Mountainbikern weltweit muß als unbegründet zurück gewiesen werden, da es sich bei den Tatverdächtigen um Mountainbiker mit einem bestimmten Aggressionsprofil handelt. Und auch nicht alle Menschen müssen befürchten in die Opferkategorie dieser Täter zu fallen. Sondern nur Personen auf die die Attribute „deutsch“ und „Schlampe“ „zutreffen“.

Frankfurt:

Frau von Pärchen mit Pistole bedroht.

Frankfurt.

In einer S-Bahn in Frankfurt/M kam es am Donnerstag zu einem Zwischenfall. Weil einer Frau durch ein Pärchen mit zwei Mountainbikes der Durchgang in der S-Bahn versperrt wurde beschwerte sie sich über das unverschämte Verhalten. Der Mann, bekleidet mit einer muslimischen Gebetsmütze beschimpfte die Frau mit „Du deutsche Schlampe„. Die andere Person, eine Frau südländischen Types beschimpfte die Frau darufhin.
Im Zuge der Auseinandersetzung zog der Südländer eine Pistole und setzte sie dem Opfer an die Schläfe. „Sowas wie du muss weg“ sagte er.
Das Opfer erlitt Todesangst.
Keiner der Zeugen setzte einen Nortuf ab, wie die Polizei später berichtete.

Quelle: Printausgabe Bild/Frankfurt

Was lernen wir draus ? Je differenzierter die Täterbeschreibung, umso mehr wirkt diese Voruteilen gegen Personengruppen entgegen. Im vorliegenden Fall wird unbegründeten, pauschalen Ängsten gegenüber Millionen friedlicher Mountainbikern entgegen gewirkt. Diese pflegen im Regelfall keine Mitführung von Schußwaffen, haben keine Aversionen gegen Deutsche und Frauen (laut Täterdefinition „Schlampen“) in öffentlichen Verkehrsmitteln.

Es ist ein erfreuliches Anliegen, bei Moslems in der Rolle von Straftätern und Tatverdächtigen deren kulturspezifische Motivation (z.B. hate crime gegen Nicht-Moslems, Befolgung islamischer Traditionen) zu verschweigen um keinesfalls potentielle Vorurteile als Fakten erscheinen zu lassen. Alles was Moslems anstellen, machen schließlich andere Personengruppen genauso, wie z.B. Parteimitglieder der Grünen – um es politisch korrekt auszudrücken, oder nicht ?

Doch diese wünschenswerte politische Korrektheit um Vorurteilen entgegen zu wirken muß sich künftig auf alle Defintionen von Personengruppen beziehen. Also Jugendliche, Deutsche, Migranten, oder eben auch Mountainbiker.

Die einzig richtige, politisch korrekte Version der Schilderung obiger Verbrechen müsste lauten:

Irgendwer hat irgendwem aus irgend einem Grund irgendwas irgendwo irgendwann angetan.

Nur durch strikte Unterlassung fast jeglicher personenbezogener Information wird eine unzulässige Stigmatisierung von Personengruppen verhindert. Jede weitere Präzisierung birgt die Gefahr des Schürens von Ressentiments, Vorurteilen und Phobie.
Unsere Medien haben also noch viel zu lernen.




Klimaschutz: Nie mehr Safari und Strand

Die Vorschläge zur Rettung des Klimas werden immer absurder – und destruktiver. Jetzt rufen öko-populistische Politiker dazu auf, künftig auf Fernreisen zu verzichten. Offenbar ist bei der aktuellen Klimahysterie niemand mehr bei Verstand und durchdenkt die Konsequenzen der Vorschläge. Was aus den Menschen in der dritten Welt wird, die im Tourismus ihre Existenzgrundlage haben, wird vollkommen ausgeblendet. Pseudo-Klimaretter erweisen sich als Hunger- und Armutsförderer und Umweltzerstörer.

Politiker aller Parteien versuchen die mittlerweile komplett irrationale Klimadebatte für sich als Profilierungsfeld zu nutzen. Im Wechselspiel mit den desinformierenden Medien treiben sie die Klimahysterie auf immer neue Gipfel der Absurdität.

Auf Flugreisen zu verzichten, ist ein guter privater Beitrag zum Klimaschutz“, sagte der Vizevorsitzende der SPD-Fraktion im Bundestag, Ulrich Kelber, der „Bild am Sonntag“. Urlaub in Deutschland oder im benachbarten Ausland sei sehr schön. „Und man kommt überall gut mit der Bahn ans Ziel.“

Ähnlich äußerte sich der bayerische Umweltminister Werner Schnappauf (CSU). „Wir brauchen eine Veränderung im Lebensstil. Dazu gehört, dass wir wieder Qualität aus der Nähe schätzen lernen. Also lieber mal am Main entlangradeln, als eine Fernreise mit dem Flugzeug machen.“ Das bringe einem die Heimat näher und spare viele Tonnen CO2 ein.

Auch der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Ernst Hinsken (CSU), legt den Deutschen Urlaub in der Heimat nahe: „Deutschland ist reich an Kulturschätzen und landschaftlich reizvollen Gebieten. Es schadet uns Deutschen nicht, wenn wir zwischendurch mal einen Urlaub im eigenen Land verbringen.“

Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Renate Künast empfiehlt, beim Urlaub auf den Klimaschutz zu achten: „Wir sollten immer genau wissen, was wir tun, und überlegen, dass es auch in Deutschland schöne Urlaubsregionen gibt“, sagte sie.

Hinter dem Vorwand der klimatischen Weltenrettung steckt natürlich die wirtschaftliche Überlegung, den Binnentourismus zu fördern. Man könnte aber auch positiv argumentieren, dass dank Klimawandel Urlaub in Deutschland erst schön wird. Denn sonnige Sommer sind in Deutschland immer noch rar, bzw. schönes Wetter ist im Regelfall eine kurze Episode. Aber positives Denken und formulieren ist nicht gefragt in diesen Zeiten kollektiver Klimairrationalität, die weiter angeheizt sein will.

Was wird aber nun aus Ländern der dritten Welt, die existenziell vom Tourismus leben?
Fallbeispiel Kenya:

Der Tourismus hat sich nach längerem Niedergang wieder erholt. Das Land braucht dringend diese Einkünfte aus wirtschaftlichen Gründen. Aber auch um das einzigartige, global herausragende Naturerbe dieses Landes zu bewahren. Denn Naturschutz kostet sehr viel Geld, und ist vielfach nur noch möglich, wenn die Bewahrung der Natur als Wirtschaftsfaktor positiv zu Buche schlägt. Genau das gewährleistet in Ländern wie Kenya der Tourismus, der nun aufgrund der Klimahysterie torpediert werden soll.

Nairobi – Kenya’s tourism sector recorded a 51.9 percent growth and contributed 39.2bn Kenyan shillings (about $552mn) to the country’s GDP in 2005, said a top tourism official.

The tourism income increased dramatically from last year’s 25.8bn Kenyan shillings ($358mn), director of tourism, Wanjiru Munene, said at a ceremony to award nine winners of an essay competition on the country’s tourism industry.

The official said the sector provided 138 000 direct and 360 000 indirect jobs and that tourist arrivals rose from 1.4 million in 2004 to almost 1.6 million provisionally in 2005.

Munene attributed the growth to the ministry’s product development and marketing efforts that saw an impressive 18.7 percent growth in international visitors.

Und diese Anstrengungen und Erfolge der kenyanischen Regierung würden zunichte gemacht nur um einen aufgrund seiner Geringfügigkeit nicht einmal meßbaren Einspareffekt in der globalen CO2-Emission zu erzielen. Und das obwohl nicht einmal abschließend geklärt ist, daß die CO2-Emissionen tatsächlich die Horrorszenarien des IPCC zur Folge haben. (Viele Fakten sprechen für das Gegenteil wie z.B. zunehmende Niederschläge im Sahel) Doch die mutwillige Zerstörung der Tourismusindustrie hätte mit Sicherheit äußerst destruktive Auswirkungen auf Mensch und Natur.

Ganz nebenbei gesagt widerspricht dieser Ökoaktivismus dem Gedanken der Völkerverständigung und zielt völlig sinn- und nutzlos ab auf eine Reduktion der Lebensqualität von uns allen.

Ein weiterer, äußerst fragwürdiger Aspekt der Klimahysterie ist der CO2-Ablaßhandel über Atmosfair, der natürlich von der Ökopriesterschaft dringend empfohlen wird.

Wer dennoch fliege, sollte mit einer freiwilligen Zahlung, etwa an Atmosfair, dafür sorgen, dass zum Ausgleich für den CO2-Ausstoß Klimaschutzprojekte finanziert werden könnten. „Pauschalreise muss künftig bedeuten: Halbpension mit Klimaschutz“, sagte Künast.

Wer den Rat von Künst befolgt fühlt sich vielleicht als besserer, moralisch höherwertigerer Mensch gegenüber seinen Mitfliegern, die den Öko-Ablaß vernünftiger Weise verweigern.

Experten bezweifeln, dass Klimaabgaben bei den entsprechenden Projekten ankommen und dass damit die CO2-Emissionen gesenkt werden.

Weitere Informationen
Umweltexperten haben Kritik am florierenden Handel mit CO2-Zertifikaten geübt. „Eine aktuelle Studie der amerikanischen Tufts-Universität belegt, dass bei professionellen Firmen im Mittel nur 43 Prozent des Geldes in den Projekten ankommt“, bemängelte die Expertin Jutta Kill von der internationalen Umweltorganisation FERN im FOCUS. Überdies sei oft unklar, wofür die freiwillige Umwelt-Abgabe verwendet wird und ob damit tatsächlich CO2-Emissionen gesenkt werden. „Die Sinnhaftigkeit solcher Klimaschutzprojekte in fernen Ländern ist nicht geklärt“, so Kill zu FOCUS.

Wer etwas Gutes tun will, ist besser beraten grade Atmosfair kein Geld zu überweisen, sondern bevorzugt Spenden für konkrete Projekte wo man weiß wo das Geld seine Wirkung entfaltet.

Zu befürchten ist aufgrund der Erfahrung mit allen Politikern und deren medialen Verstärkern, daß es nicht lange bei freiwilligen Öko-Abgaben bleiben wird. Mit dem Argument „es geht um die Rettung der Welt“ kann man praktisch jede Zwangs- und Repressionsmaßnahme rechtfertigen. Hier sind extremsten, totalitären, faschistoiden Strukturen argumentativ die Tore aufgestoßen worden. Diese Chance werden sich die Machtbessesenen der UNO, der EU und der deutschen Politik nicht entgehen lassen. Zumal die Akzeptanz für finanzielle Belastungen zu Gunsten von Öko-Scheinlösungen bei der inzwischen vollkommen desinformierten Bevölkerung stark vorhanden ist.




Linke Islam-Sympathisantin legt elf Bombenattrappen

bombenattrappe.jpgTotalitär denkende Gehirne ticken im gleichen Takt. Mögen sie sich rechts, links oder islamophil nennen, die Grundzüge dieser Ideologien sind identisch: Das Individuum ist nur noch als Teil einer Gemeinschaft präsent, mag sie sich nun Umma oder Kommune nennen. Die verordnete Gleichschaltung schafft Individualität und die Freiheit des Geistes ab, oft auch nach außen sichtbar durch die Uniformität der Kleidung.

Sehr gut demonstrierte das eine als Linksextremistin bekannte, jetzt verhaftete Münchnerin, die durch Bombenattrappen aus politischen Motiven in den letzten Monaten für Aufsehen sorgte:

Elf Bombenattrappen hat eine 52-Jährige aus München-Moosach seit August 2006 in ICE-Zügen, S-Bahnen und einmal in der Münchner U-Bahn hinterlegt. Jetzt konnte sie von der Ermittlungsgruppe Alpenland der Kripo München überführt und verhaftet werden. Der Frau hat die Taten gestanden. Zudem gab sie 200 Graffiti-Schmierereien mit antiamerikanischen Inhalt an Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs zu. (…)

Die Tatverdächtige hat nach ihrer Festnahme die Taten gestanden. Die Frau ist bereits polizeibekannt, das sie sich in der Vergangenheit im linksextremistischen Spektrum betätigte. Die Motive ihrer Taten sind in ihrer extrem antiamerikanische Einstellung und pro-arabische Haltung zu finden. Die Täterin wollte, dass die deutsche Bevölkerung die gleiche Angst verspürt, wie die Menschen in Kriegsgebieten im Nahen Osten.

Die nächste Gemeinsamkeit von Islam, Linken und Rechten ist ihr überzeugter Antisemitismus. Die Linken verschleiern ihn meist als „legitime Kritik an der aggressiven israelischen Politik“, Rechte und Moslems bekennen sich ehrlich zu ihrem Judenhass. Auch in ihrer Amerikafeindlichkeit reichen sie sich die Hände. Also, wer findet den Unterschied?

(Spürnase: Rob, Martin L. und Florian G.)




Norbert Blüm: Stargast beim Muslimmarkt

bluem_norbert.jpgDie von fundamentalistischen Islamisten betriebene Website Muslimmarkt ist unseren Lesern hinreichend bekannt. Unvergessen ist der Mordaufruf gegen den Orientalisten Hans-Peter Raddatz, der von den Richtern in zwei Instanzen politisch korrekt in eine „Verwünschung“ verniedlicht wurde. Das allerdings ist für Norbert „Die-Rente-ist-sicher“ Blüm (Foto) noch lange kein Grund, den Brüdern Özoguz ein Interview zu verweigern.

Hier ein kurzer Auszug:

Blüm: Die Religionen können friedlich miteinander co-existieren, wenn Toleranz zwischen ihnen herrscht. Toleranz verlangt nicht Billigung der Religion des Anderen, aber ihre Duldung. Toleranz ist ein mühsames Erziehungsprogramm, dem sich Christen wie Muslime unterziehen müssen. Eine starke Hilfe für diese Erziehung ist die Trennung von Staat und Religion.

MM: Könnten Sie sich einen zukünftigen Tag in Deutschland vorstellen, in dem eine Lehrerin in Nonnentracht im Gymnasium das Fach „Deutsch“ unterrichtet und ihre Kopftuch tragende muslimische Kollegin das Fach „Erdkunde“, und beide im Rahmen des Grundgesetzes auch gemeinsam und einander ergänzend den Wert „Gerechtigkeit“ vermitteln?

Dr. Blüm: Im Rahmen des Grundgesetzes kann ich mir alles vorstellen. Das Kopftuch wie die Ordenstracht dürfen allerdings nicht das Symbol von religiösem Fanatismus sein.

MM: Abschließende Frage: Welche zukünftige Projekte treiben Sie an?

Dr. Blüm: Hass und Gewalt zurückdrängen. Der Toleranz einen Weg bahnen und dem friedlichen Zusammenwirken der Religionen die Bahn brechen. In der Zukunft, für die ich kämpfe, gibt es weder Folter noch Selbstmordattentäter.

Wir können Henryk Broder nur beipflichten: Blüm scheint da angekommen zu sein, wo er hingehört!




Gutmenschen gegen Nicht-ganz-so-gut-Menschen

Das finden wir jetzt lustig. Da will jemand ein ganz politisch korrekter Guti sein und engagiert sich bei „Mut-gegen-rechte-Gewalt„. Es geht um eine Schülerin, die während ihres Schülerpraktikums „Mit offenen Augen durch Berlin“ läuft. Dabei ist sie zunächst ganz korrekt ausschließlich schockiert über die alltägliche Konfrontation mit Rechtsextremismus und Rassismus, macht aber dann auch andere Erfahrungen mit Rassismus.

Für diese Erfahrungen wird sie dann von noch besseren Gutmenschen heftig attackiert. Zunächst erfahren wir Dinge wie diese:

Denn wenn man mit offenen Augen durch die Stadt läuft, trifft man immer wieder auf Rechtsextremismus, Rassismus usw. Bei einigen Dinge muss man die Augen gar nicht allzu weit aufreißen, denn Sachen wie Naziaufmärsche, Angriffe auf Ausländer oder antifaschistisch gesinnte Jugendliche, die teilweise sogar krankenhausreif geschlagen werden oder „Sieg-Heil“ –Rufe können ja wohl nur schwer übersehen bzw. überhört werden. Bei anderen Sachen, wie zum Beispiel Schmierereien mit rechten Symboliken, NPD-Aufkleber oder Äußerungen mit rassistischen Inhalten, muss man jedoch manchmal genauer hinschauen/ -hören.

Der Autorin dieses Beitrages, selbst Berlinerin, sind die in der Hauptstadt offenbar fast täglich stattfindenden Nazi-Aufmärsche noch nicht so deutlich aufgefallen. Aber das ist nicht Thema dieses PI-Beitrages. Am Ende ihres Artikels schreibt die Praktikantin nämlich:

Jedoch wurde ich in letzter Zeit immer wieder enttäuscht, nicht nur von rechtsextremistischen, nein, sondern auch von ausländischen Jugendlichen oder Jugendlichen ausländischer Herkunft. So wurden bei mir im Umfeld Jugendliche mit großteils antifaschistischen Ansichten beraubt, bedroht oder zusammengeschlagen. Ähnliches passierte mir und einer Gruppe definitiv als antifaschistisch zu erkennenden Jugendlichen nachts in der U-Bahn. Wobei es von Seiten solcher Jugendlichen, die einen Migrationshintergrund hatten, zum Einsatz von Pfefferspray und Messern kam.

Denn wenn antifaschistisch gesinnte Jugendliche von genau den Personen angegriffen werden für dessen Wohl und Rechte sie kämpfen, steigt in mir Ärger und Frustration auf.

Leider entwickelt sich bei mir in der Umgebung (im Süden Berlins) der Trend, dass Rassismus auch von vor allem von einer Reihe Jugendlicher türkischer Herkunft ausgeht. So wurde vor kurzem eine seht gute Freundin von mir auf Grund ihrer blonden Haaren als „ deutsche Kartoffel“ bezeichnet, ihr auf dem Schulweg aufgelauert und umringt von mehreren Personen wurde ihr ins Gesicht geschlagen.

Mit sich reden ließen diese Jugendlichen nicht. Daran sieht man unter anderem mal wieder, dass Rassisten nicht allzu viel im Kopf haben. (Und kleine Anmerkung: die Kartoffel stammt aus Amerika und nicht aus Deutschland).

Unglaublich, wie kann sie solche Erlebnisse haben und dann auch noch darüber schreiben? Für Indymedia jedenfalls die Steilvorlage für den vernichtenden Beitrag „Völkische Ressentiments von links?“, und der ist so umwerfend „gut“, dass wir ihn unseren Lesern nicht vorenthalten können.

Es beginnt relativ harmlos:

Wer aufmerksam durch Berlin läuft, der wird fast täglich mit Rechtsextremismus und Rassismus konfrontiert. Dabei sind es meist alltägliche Begebenheiten, die schockieren. […]

Vollkommen richtig! Es werden zu Recht einige schockierende Beispiele thematisiert die leider nur die Spitze des Eisbergs darstellen. Doch unvermittelt wird uns, zum Ende des Artikels, eine große Kelle voll trüber Suppe mit merkwürdigen Vorurteilen aufgetischt.

[…] Jedoch wurde ich in letzter Zeit immer wieder enttäuscht, nicht nur von rechtsextremistischen, nein, sondern auch von ausländischen Jugendlichen. […]

Der Leser staunt! Aha, – woher weiß die Autorin eigentlich, daß die benannten Jugendlichen „ausländisch“ waren? Hat sie deren Reisepässe kontrolliert?! (Und wie muß denn bitte ein rechtsextremistischer Jugendlicher sein, um sie NICHT zu enttäuschen?!)

Die Autorin benutzt dabei im Zusammenhang mit Menschen deren Vorfahren irgendwann mal von Anderswo in dieses Land kamen, mehr als einmal das Wort „ausländisch“. Meine eigenen Eltern kamen aus dem Iran nach Europa; ich selbst bin hier in Berlin geboren, zur Schule gegangen und groß geworden. Bin ich nun etwa ein „Ausländer“? Nein, natürlich nicht! Wie kann sich nun jemand erdreisten, Menschen sprachlich auszugrenzen nur weil deren Vorfahren nicht seit hunderten von Jahren hier Inzucht betrieben haben? Was soll diese selektive Wahrnehmungsweise, hier Ausländer, dort Inländer, eigentlich bewirken?

Aber es wird noch schlimmer:
[…] wobei es von Seiten der ausländischen Jugendlichen zum Einsatz von Pfefferspray und Messern kam […]

Natürlich! – Kein Klischee wird ausgelassen: „ausländische Jugendliche“; klar, daß da das „Messer“ nicht weit ist – fehlen eigentlich nur noch „Drogenhandel“ und „Ehrenmord“ um das völkische Konstrukt wieder mal komplett zu machen!

[…] So wurde vor kurzem eine Jugendliche auf Grund ihrer blonden Haare als „deutsche Kartoffel“ bezeichnet, ihr auf dem Schulweg aufgelauert und umringt von mehreren Personen wurde ihr ins Gesicht geschlagen. […]

Ach jaaa, das arme, unschuldige, arisch-blonde Gretchen wird vom finsteren, dunklen, schwarzbehaarten Ausländer bedrängt und gar grauselig gedemütigt! Dümmer geht’s wohl nimmer?! Hier wird nun wirklich kein rassistisches Stereotyp ausgelassen. Wenn eine Frau belästigt wird, dann ist es völlig unerheblich, welche Haarfarbe sie hat oder woher der Urgroßvater des angeblichen Täters stammte. Allein die Tat an sich darf hier für die Bewertung des Sachverhalts maßgeblich sein! Es geht nämlich nicht um „blond“ oder „ausländisch“, sondern um „MENSCH“ – und sonst nichts!

Angefangen mit den, vom Mainstream massiv rassistisch aufgeladenen, Sensationsreportagen über die Rütli-Schule und sogenannte „Serientäter“, ist es bei der Presse in Mode gekommen, so oft wie möglich über angebliche „Ausländerkriminalität“ zu berichten. Es ist mehr als auffällig, daß solche Vorkommnisse immer genau dann aus dem Hut gezaubert werden, wenn gerade wieder mal ein „undeutsch“ aussehender Mensch von Faschisten ermordet oder zum Krüppel geschlagen wurde. Die Intention ist klar! Hier soll abgelenkt werden vom immer tiefer in die Gesellschaft einsickernden Gift des Rassismus. Hier soll dem frustrierten Spießer ein Ventil für seine Unzufriedenheit und ein Sündenbock in Form des „ausländischen Kriminellen“ präsentiert werden.

Die Autorin des Artikels geht leider genau dieser Propaganda auf den Leim! Ich will ihr einmal, auch aufgrund ihres niedrigen Alters, zugute halten, daß sie nicht vorhatte, rassistische Vorurteile bewußt schüren zu wollen.

Es würde unseren zeitlichen Rahmen sprengen, jeden einzelnen Satz dieses von Verlogenheit, Hass auf alles Westlich-Europäische und Dummheit triefenden Beitrages zu kommentieren. Wer nicht mal weiß, woran man einen türkisch- oder arabischstämmigen Jugendlichen erkennt und dafür eine Passkontrolle benötigt, dem ist nicht mehr zu helfen. Es zeigt aber sehr eindrucksvoll, wie schnell man auch als Gutmensch schlecht wird, sollte man wagen, Probleme und eigenene Erfahrungen mit Migranten anzusprechen.

(Spürnase: Winni)




Neun Festnahmen bei Anti-Terror-Einsatz in Birmingham

birmingham_terror.jpgHeute Morgen wurden in Birmingham neun Moslems verhaftet, die offenbar einen grauenvollen Terrorakt geplant hatten: Sie wollten einen ihrer Glaubensbrüder – einen Verräter, weil er als Soldat der britischen Armee in Afghanistan gekämpft hat und zur Zeit im Irak dient – entführen und ihn dann vor laufender Kamera enthaupten.

Die Polizei versicherte, dass „kein Plan von der Art eines U-Bahn-Massenanschlags oder so“ vorgesehen war und somit auch keine Gefahr für die zweitgrößte englische Stadt bestünde. Wie beruhigend!

Das mögliche Opfer des Verschwörungsplans befinde sich in Polizeischutz, berichtete der Fernsehsender Sky. Nach der Entführung hätten die Extremisten die Ermordung ihrer Geisel „im irakischen Stil“ geplant, hieß es. Islamistische Extremisten brandmarkten den 24-Jährigen im Internet als Verräter. In den britischen Streitkräften sind nach Angaben des Verteidigungsministeriums 330 Muslime. (…) In Birmingham nahmen die britischen Sicherheitskräfte in den vergangenen zwei Jahren bereits wiederholt Terrorverdächtige fest, darunter auch mutmaßliche Verschwörer eines geplanten Terrorangriffs auf Transatlantikflugzeuge.

Nach Ansicht von Geheimdiensten sind weitere Anschläge in Großbritannien ziemlich wahrscheinlich. Es gilt die zweithöchste Sicherheitsstufe. Im vergangenen Jahr hatte der Inlands-Geheimdienst MI5 davor gewarnt, dass Extremisten etwa 30 Anschläge planten. Etwa 1600 Verdächtige würden beobachtet.

schreibt SpOn. Die Polizei übt sich derweil mit Hinweis auf die laufenden Ermittlungen im Schweigen. Überhaupt wird die Bevölkerung in möglichst großer Unklarheit gehalten, und die dürftigen Erklärungen der Polizei „beeindrucken“ durch neblige und dhimmihafte Unterwürfigkeit. Der Kragen platzte heute Outcut TV:

12 Stunden brauchte die englische Polizei, um der Öffentlichkeit auf einer Pressekonferenz Informationen über die knapp verhinderte Entführung und Enthauptung eines britischen Soldaten durch mohammedanische Verbrecher zu geben.

Was dann folgte war eine der widerwärtigsten Demonstrationen dhimmihafter Feigheit vor den feindseligen Einwanderern, die wir je gesehen haben.

Mit keinem Wort wird das ungeheuerliche geplante Verbrechen erwähnt. Stattdessen lobt der Polizeisprecher die Zusammenarbeit mit „allen Communities“ und kündigt an, dass man sich in Kürze mit 5.000 Flugblättern bei den muslimischen Herrenmenschen für die durch die Polizeiaktion entstandenen Unbequemlichkeiten entschuldigen werde. (…)

Ein hochinteressanter Beitrag mit Video über die Polizeiarbeit, der unbedingt ganz gelesen werden sollte. Rainer Sch. schrieb uns vor wenigen Tagen:

Das eigentlich Bemerkenswerte an dem auch auf PI verlinkten Channel-4-Report „Undercover Mosque“ ist, dass er trotz seiner enormen Brisanz in den üblichen britischen Mainstream-Medien und in der britischen Politik zu keinerlei Reaktionen führte; auch polizeilich scheint sich niemand für eine solche Art von Volksverhetzung gegen das britische Urvolk zu interessieren, siehe auch auf Little Green Footballs, deren Thread in einem BBC-Forum kurz und einfach gelöscht wurde.

In unserem Land wurde natürlich erst recht nichts über den Channel-4-Report berichtet, obwohl solche Vorgänge auch in den hiesigen – wie Unkraut emporsprießenden – Moscheen üblich sein dürften, die König-Fahd-„Akedemie“ in Bad Godesberg hat’s gezeigt. Zu den wenigen Zeitungen, die eine empörte Haltung einnahmen, gehört die „Daily Mail“; hier zwei Berichte mit Leser-Kommentaren.

Tony Blair und seine Dhimmiregierung haben nicht und werden nicht begreifen, dass es sinnlos ist, unsere Freiheit und unsere Werte am Hindukusch und im Irak zu verteidigen, wenn man sich gleichzeitig weigert, für dieselben Werte im eigenen Land einzutreten, wenn man sich weigert, denselben Feind im eigenen Land auch nur zu erkennen.

» Fakten & Fiktionen: England: Terroristen wollten Soldaten köpfen

(Bernd v. S., Kreuzritter, spital8katz und Andy M.)




Multikulturelle Realität: Terror und Angst im Alltag

Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Diskriminierung, Vorurteile und Gewalt gegen Personen aus einem anderen Kulturkreis – diese häßlichen Einstellungen bis hin zur „Menschenfeindlichkeit“ werden ausschließlich der einheimischen, nicht-moslemischen Bevölkerung vorgeworfen und zugetraut. Im Tagesspiegel erscheint erneut ein Artikel, der ein medienpolitisches Tabu bricht: Einheimische als Opfer. Die Täter haben eine islamisch geprägte Sozialisation durchlaufen.

Der tägliche Terror

Sie sind jung, nicht-deutscher Herkunft, gewaltbereit – und versetzen ihre Altersgenossen täglich in Angst

Von Katja Füchsel

Es gehört längst zum Alltag, es geschieht auf dem Weg zur Schule, im Bus, auf dem Spielplatz. Fast jeder Jugendliche, der in Berlin aufgewachsen ist, weiß wie es sich anfühlt, von arabisch-türkischen Jugendlichen angepöbelt, verprügelt oder ausgenommen zu werden. Und viele Eltern standen schon vor der Frage: Sollen wir das Polizei oder Schule melden? Oder machen wir damit alles noch schlimmer?

Die Geschichten spielen nicht mehr nur in Berlins Problemkiezen, in Wedding oder Neukölln, wo Armut, Arbeitslosigkeit und Ausländeranteil besonders hoch sind. In Lichtenrade, wo am Wochenende ein Polizist bei einer Schulparty von Jugendlichen nicht-deutscher Herkunft krankenhausreif geprügelt wurde, berichten viele Schüler, dass sie von den Cliquen drangsaliert werden. Spricht sich im Kiez herum, dass ein Kind im Gemeinderaum oder im Gemeinschaftshaus seinen Geburtstag feiern will, müssen die Kinder auf die ungebetenen Gäste nicht lange warten. „Die treten dann gegen die Türen und Fenster, bis man sie reinlässt“, erzählt eine 10-jährige Schülerin. Sind die Störenfriede aber erst drinnen, sei es mit der Partystimmung vorbei. „Dann gehen eben alle wieder nach Hause.“

Die folgenden Begebenheiten sind alle wahr – auch wenn die Jugendlichen oder ihre Eltern darauf bestanden haben, die Orte und Namen zu verfremden, damit die Opfer nicht erneut ins Visier der Cliquen geraten. Wie beispielsweise Leon, der vor seiner Schule dazwischenging, als zwei türkische Jungen einem Deutschen die Jacke wegnehmen wollten. Kaum hatte der 14-Jährige protestiert, kamen die zwei heranwachsenden Cousins der Täter mit ihrem Kampfhund dazu. Leon kassierte Tritte, Schläge, als er wegrannte, zogen die Türken ein Messer, brüllten: „Ich stech’ dich ab, du Sau!“ Leon hatte Angst vor Rache, sein Vater ging mit ihm trotzdem zur Polizei. Die nächsten Wochen fuhr er ihn zur Schule.

Eines ist klar: Bei den gewalttätigen Jugendlichen ausländischer Herkunft handelt es sich um eine sehr kleine Minderheit – doch es gelingt ihr offenbar zunehmend, unter den Gleichaltrigen Angst und Schrecken zu verbreiten. Nie zur Anzeige kam die Geschichte von Natalie aus Reinickendorf, die täglich mit der S-Bahn zur Schule fährt. Drei arabische Jungs verlangten im Waggon ihre Handynummer, als sich Natalie weigerte, zogen die Jugendlichen ein Messer. Auf dem Bahnsteig gelang es der 13-Jährigen einen S-Bahnmitarbeiter zu Hilfe zu holen. Andere Kinder nehmen auf dem Weg zur Schule tagtäglich Umwege und U-Bahnfahrten in Kauf, weil sie die Straßenecken meiden, wo sich die Cliquen versammeln. „Da werde ich jedes Mal angepöbelt“, sagt eine junge Neuköllnerin. „Deutsche Schlampe“, „ScheißChrist“, „Schinkenfresser“ – das sind Begriffe, die geradezu in Mode seien.

Ergänzung: Gewalt fängt nicht erst bei tätlicher Gewaltanwendung an. Auch Bedrohung und Einschüchterung sind Aspekte von Gewalt. Ich kenne z.B. einen Mitarbeiter eines Sozialamtes, der bereits zwei mal mit Mord bedroht wurde, weil er nicht wunschgemäß und gegen die Vorschriften Antragstellern aus dem islamischen Kulturkreis Gelder auszahlte. Man drohte ihm sogar an, man würde den Schulweg seiner Kinder kennen und diese überfahren. Im Vergleich zu anderen kulturellen Gruppen zeigen Moslems eine deutlich gesteigerte Affinität zur Gewaltanwendung und Gewaltandrohung. Resultat einer Ethik, die auf verinnerlichten islamischen Normen und prägenden Erfahrungen in islamischen Familien sowie normativen Erwartungen eines islamischen Umfeldes basiert.

Opfer islamischer Sozialisation sind aber zu allererst immer Moslems selbst. Doch nahezu unbeachtet von Medien und Politik ist Gewalt und deren Androhung, der Moslems durch Moslems ausgesetzt sind. Bei der Menschenrechtsorganisation „Terre des Femmes“ gehen tägliche Hilferufe von Moslems ein, die Bedrohungen ausgesetzt sind, weil sie sich Zwangsehen verweigern, oder selbstbestimmt ihre Sexualität leben.

Viele Vorfälle gelangen auch nie an die Öffentlichkeit, weil die Schulen versuchen, ihren Ruf zu schützen – oder weil sie Angst vor Nachahmern haben. Wie beispielsweise ein Gymnasium aus einem der berüchtigten Problemkieze, wo sich ein Rektor geweigert hatte, für die muslimischen Schüler einen Gebetsraum einzurichten. Wenige Tage später drohte ein anonymer Anrufer mit einer Bombe, die Schule wurde sofort evakuiert. Einen Sprengsatz fand die Polizei nicht.

Maya, 17 Jahre alt, zieht nur noch zu mehreren nachts durch die Stadt – Defendolspray oder Deospray zur Selbstverteidigung haben sie immer dabei. Und selbst in den Gegenden, die als hipp und multikulti gelten, ist man vor Pöbeleien nicht sicher, Beispiel Oranienstraße: Als hier zwei junge Männer neulich Hand in Hand zum „SO 36“ schlendern, heften sich sechs arabische Jugendliche an ihre Fersen: „Schwule Drecksau! Ich ficke dir in den Arsch!“

In Kreuzberg, Wedding und Neukölln hat man sich daran gewöhnt, dass die ausländischen Jugendlichen gerne in Dreier-Reihen unterwegs sind und alle anderen zum Ausweichen zwingen. Viele deutsche Schüler wechseln sicherheitshalber schon vorher die Straßenseite. Die Vorsicht hat alle Teile des Lebens erfasst, auch bei Timo und Arzu. Die 17-Jährigen sind ein Paar – wissen darf das von den türkischen Nachbarn und Mitschülern aber niemand. „Dann heißt es gleich: Schlampe, Nutte – du bist mit einem Deutschen zusammen!“ Deshalb treffen sich Timo und Arzu nur zu Hause, gemeinsam unterwegs sind sie nie. Viele von Timos Freunden haben sich ihre Gefühle zu muslimischen Mitschülerinnen verkniffen – aus Angst vor den großen Brüdern.

Und auch das erzählen alle: Wer sich wehrt, muss mit Schmerzen rechnen. Wie beispielsweise der 14-jährige Schüler aus Schöneberg, der eine Gruppe Jugendlicher auf dem Spielplatz beobachtete, als sie eine Bank auseinandernahmen. „Warum macht ihr das?“, fragte er – und wurde so hart geschlagen, dass er auch noch ein Jahr später auf dem rechten Ohr nicht richtig hört. Zuweilen, sagt ein 15-Jähriger aus Zehlendorf, „reicht es ja schon, wenn man sie nur anguckt“. Dass sich in seiner Schule und in seinem Freundeskreis eine latente Ausländerfeindlichkeit breitgemacht hat, leugnet er nicht. „Wir haben schließlich alle schon schlechte Erfahrungen gemacht.“ Mal hatten es die Täter nur auf Randale abgesehen, mal auf das Handy oder den MP3-Player.

Dass es zwischen Gymnasiasten und Realschülern, zwischen reichen und ärmeren Jugendlichen zu Machtkämpfen kommen kann, hat Erich Kästner schon 1933 im „Fliegenden Klassenzimmer“ beschrieben. Generationen von Schülern haben sich deshalb in Parks und auf Höfen geprügelt – allerdings mit Fäusten, nicht mit Messern und Eisenstangen. „Gegen diesen Gewaltexzess der arabischen Jugendlichen sind unsere Kinder einfach machtlos“, sagt eine Mutter aus Gatow. Erst neulich stand ihr 17-Jähriger, sonst so friedliebender Sohn vor ihr und wünschte sich nach einem Streit in einem Kreuzberger Döner-Imbiss nur eines: Endlich mal richtig zuschlagen zu können.

An Moslems gerichtete Appelle für Toleranz und gegen Fremdenfeindlichkeit hat man bislang nicht gehört, sondern sind ausschließlich an die Ursprungsbevölkerung gerichtet. So wird von der nicht-moslemischen Bevölkerung bewusst ein sehr negatives (Selbst)Bild gezeichnet, um über eingeredete Schuldkomplexe eine Hemmschwelle für Kritik an Massenzuwanderung als Konsensnorm zu verankern. Moslemische Gewaltäter wiederum berufen sich auf die propagierte Fremdenfeindlichkeit der Ursprungsbevölkerung, um somit ihre eigene Gewaltbereitschaft als Frustreaktion zu rechtfertigen.

P.S.: Sollten sich Artikel wie dieser im Tagesspiegel häufen, wird die Multikulti-Lobby wie nach der Berichterstattung über den Ehrenmord an Hatun Sürücü reagieren. Gewalt von rechtsradikalen Rassisten wurde in den Vordergrund der Berichterstattung gestellt, teilweise sogar unzutreffend definiert als „rechte Gewalt“ (Fallbeispiel des Deutsch-Äthiopiers), und so die grade erst thematisierte, auf islamischem Sozialisationhintergrund basierende Gewalt medienpolitisch „übertönt“, um von den Schattenseiten islamischer Massenzuwanderung und kultureller Differenzen abzulenken.

» Europenews: Neue Dimension der Jugendgewalt: "Unverblümte Deutschfeindlichkeit"
» Tagesspiegel: Knallhart Neukölln




Ahmadiyya-Sekte plant Moscheen überall in Deutschland

In Pinneberg bei Hamburg plant die Ahmadiyya-Sekte auf einem rund 6000 qm großen Grundstück eine gewaltige Moschee mit mehr als zwanzig Meter hohen Minaretten und über 1000 qm Nutzfläche. Damit soll die Moschee doppelt so groß und hoch werden wie zunächst geplant. Außerdem bauen die Ahmadiyyas in Heinersdorf oder in Weil der Stadt, wo die Grundsteinlegung unter Ausschluss der Öffentlichkeit erfolgte. Geld scheint für die Ahmadiyyas keine Rolle zu spielen.

Bekommt Pinneberg nun doch ein orientalisches Gotteshaus mit mehr als 20 Meter hohen Minaretten als Visitenkarte unmittelbar an der Bahnlinie? Die muslimische Ahmadiyya-Gemeinde in der Region lässt nicht locker: Eineinhalb Jahre nach einem ersten Vorstoß liegt im Pinneberger Rathaus erneut eine Bauvoranfrage für den Bau einer Moschee im Gewerbegebiet am Pinneberger Hafen vor. Diesmal soll das Gebetshaus mit rund 1000 Quadratmetern Nutzfläche mehr als doppelt so groß und hoch werden wie im ersten Anlauf. Standort ist ein mit einem leer stehenden privaten Wohnhaus bebautes, rund 6000 Quadratmeter großes Grundstück gegenüber der Stadtwerke-Zentrale direkt an der Bahn. Ausgewiesen ist das Areal als Gewerbefläche, in der nach dem geltenden Bebauungsplan Anlagen für kirchliche Zwecke ausnahmsweise zugelassen werden können. (…) Die Ahmadiyya-Gemeinde mit ihrer zentralen Bauabteilung in Frankfurt hatte sich im vergangenen Jahr für ein kleineres städtisches Grundstück in unmittelbarer Nachbarschaft des jetzigen Wunsch-Standortes interessiert. Damals war das Ansinnen mit der Begründung abgelehnt worden, städtische Gewerbefläche sollten ausschließlich für Betriebsansiedlungen vorgehalten werden. Es gab ferner aber auch Bedenken, dass eine islamische Moschee die Toleranz von Mitbürgern überfordern könnte.

Es gibt Politiker und Behörden, die sich bei ihren Entscheidungen von Bedenken der Bevölkerung leiten lassen? Ein Lichtblick. Der Bundesverbandes der Bürgerbewegungen für Demokratie, Heimat und Menschenrechte e.V. (BDB) hat den Vorschlag aufgeworfen, Moscheee-Neubauten von der Zustimmung der ortsansässigen Bevölkerung abhängig zu machen:

Damit Gemeinden nicht heimlich, still und leise Bauland erwerben und uns um neue Djihad-Schulungszentren (auch Moscheen genannt) „bereichern“ können, sollte man dem Petitionsausschuss den Vorschlag unterbreiten, ein Gesetz zu schaffen, dass den Bau neuer Moscheen IN JEDEM FALL von der Zustimmung der Anwohnerschaft abhängig macht! Offenlegung aller Bebauungspläne soll gesetzlich verpflichtend sein. Schließlich müssen normale Häuslebauer auch alle möglichen baurechtlichen
Auflagen erfüllen!

Eine solche Petition kann dann – wenn wir Glück haben – im Internet zur Unterzeichnung bereitgestellt werden. Wenn man die Sache gut publik macht, bin ich mir sicher, dass sich in diesem Land die für eine Debattierung im Bundestag notwendigen 50.000(?)Unterschriften zusammenkriegen ließen von Leuten, die vom Islam die Schnauze voll haben und jede Möglichkeit wahrnehmen würden, diesen Beduinen-Unterwerfungskult in seinen Entwicklungsmöglichkeiten bei uns zu hemmen – sie müssen nur wissen, dass sie eine Stimme haben!

In diesem Zusammenhang wäre es wichtig, sich auch den Rat von Juristen einzuholen, um eine solche Petition so zu formulieren, dass eventuellen Kritikern auf Seiten der Politik der Wind aus den Segeln genommen wird (z.B. im Hinblick auf Bedenken angesichts einer möglichen „Einschränkung“ der Religionsfreiheit).

PI-Leser, die sich mit (Online-)Petitionen auskennen und die Aktion unterstützen möchten, können unter dieser Email-Adresse Kontakt mit dem BDB aufnehmen.

(Spürnase: Bekennender Islamophob)




Orkan Kyrill: „Gefühlte Katastrophe jenseits der realen“

Werden die uns heimsuchenden Naturkatastrophen, wie jüngst der Orkan „Kyrill“, tatsächlich immer schlimmer? Sind sie allesamt Vorboten des nahenden Weltuntergangs, Beweise für die menschgemachte Klimakatastrophe, die in erster Linie selbstverständlich die Amerikaner mit ihrem Präsidenten Bush zu verantworten haben? „Nein“, sagt Ulli Kulke in der Welt. „Kyrill“ war nicht der schlimmste Wintersturm seit Jahrzehnten. Er war genau das Gegenteil.

Es funktioniert aber perfekt die gefühlte Katastrophe mit ihrem schon Tage vorher anlaufenden Warnsystem und einer umfangreichen Berichterstattung, die auch dann wie geschmiert läuft, wenn eigentlich gerade nichts zu sehen ist. Dann zeigt man eben Fahnen, die im Wind flattern oder Einsatzkräfte in Wartestellung.

Der Orkan „Kyrill“ hat eine Schneise der Verwüstung durch Europa geschlagen und mindestens 43 Menschen in den Tod gerissen. Bei einem der schwersten Stürme der vergangenen 20 Jahre waren allein in Deutschland elf Todesopfer zu beklagen. Aber war der Sturm wirklich schlimmer als andere vor ihm?

Es gab Tote, Verletzte und gewaltigen Sachschaden. „Kyrill“ war ein katastrophaler Sturm. Aber bei Weitem nicht der schlimmste. Und die Stürme in unserem Land wurden in den letzten Jahrzehnten keinesfalls „immer häufiger, immer stärker“, auch wenn eine Nachrichtenagentur ihre Auflistung so überschrieb, weil viele es so lesen wollen.

Die Aufstellung selbst ergab nämlich genau das Gegenteil. Allein in den Siebzigerjahren wurde Deutschland von vier Winterstürmen verheert, die jeweils zwischen 27 und 50 Todesopfer forderten, zum Teil mit Windgeschwindigkeiten weit über denen vom Donnerstag. Von der Sturmflut im Februar 1962 oder Orkanen früherer Jahrzehnte ganz zu schweigen.

Eines allerdings ist neu: die gefühlte Katastrophe jenseits der realen. Anders als früher funktioniert das Warnsystem, können sich Katastrophenschutz und Medien Tage vorher auf die Katastrophe einstellen. Wie auch die Menschen selbst, die Katastrophenkonsumenten, die Debattierrunden.

So war man am Donnerstagabend auf beiden Seiten des Fernsehschirms pünktlich und bestens vorbereitet: Sondersendungen am laufenden Band. In denen allerdings kaum Katastrophenbilder zu sehen waren, auch weil eben doch weniger geschehen war als erwartet. Stattdessen kaprizierte man sich auf leere Straßen, auf Schutzmaßnahmen: Es war viel die Rede davon, dass die Bahn flächendeckend stoppte, Behörden ihre Beamten mittags nach Hause schickten, Schulen sturmfrei gaben.

Wir waren Zeuge einer Art Katastrophenschutzübung im ganzen Land. Etwas nie Dagewesenes. Auch dies erhöhte den „Thrill-Faktor“ der gefühlten Katastrophe: Es wird immer schlimmer.

Die Maßnahmen, die Empfehlungen, die Stilllegungen verhinderten – verstärkt durch die Gelassenheit vieler Bürger – gewiss manchen Schaden. Ein Zeichen dafür, dass die Stürme immer schlimmer werden, sind sie nicht. Ganz im Gegenteil.

Die umfangreichen Warnungen haben sicher Menschenleben gerettet. Das ist die gute Nachricht. Warnungen und Berichte sollten allerdings nicht dazu dienen, Hysterie und irrationale Ängste zu schüren.

Und völlig unerwartet gibt es auch eine Stimme der Vernunft bei focus, geschickt von spital8katz:

Kaum fegt ein Orkan über Deutschland, melden sich Meteorologen zu Wort, die eine drohende Klimakatastrophe prophezeien. Vieles darunter ist reine Panikmache.

Dieser Winter ist warm, überdurchschnittlich warm. Der Orkan „Kyrill“ wütete in Europa und hinterließ eine Schneise der Verwüstung. Doch genauso wenig wie die Rekordtemperaturen im vergangenen Jahr ein Hinweis auf den Klimawandel waren, belegen die jetzigen Stürme, Sturmfluten und warmen Wintertemperaturen eine drohende Klima-Katastrophe.

Denn Wetterphänomene sind im Gegensatz zum weltweiten Klima ausschließlich lokal. Das zeigen folgende Szenarien: Während Europa im Januar vergangenen Jahres unter einer dicken Schneedecke versank, kämpften die Menschen im arktischen Spitzbergen mit hohen Temperaturen und schmelzenden Schneemassen. Jeder Deutsche erinnert sich an die Rekord-Temperaturen im Juni 2006. Doch der wärmste Sommer weltweit seit Beginn der Wetteraufzeichnungen war das Jahr 2005, das sich hierzulande als völlig unspektakulär erwies.

Dennoch nutzen Wetterpäpste, Umweltaktivisten und selbsternannte Klimaexperten jede Naturkatastrophe, um sich selbst oder ihre Organisationen in Erinnerung zu rufen. Einen Tag nach dem verheerenden Orkan „Kyrill“ prophezeite Jörn Ehlers vom WWF in einem Interview mit der Deutschen Presseagentur, dass „wir in Zukunft öfter solche Stürme erleben“ werden. Würden die gewaltigen Stürme weiter zunehmen, sei das ein deutliches Indiz für den Klimawandel. In den Sondersendungen der öffentlich rechtlichen Fernsehanstalten entwarfen Experten ebenfalls drohende Klimaszenarien. Vieles darunter war reine Panikmache. Dass auch die Natur-Katastrophe häufig ausblieb – wie beispielsweise auf Sylt, fiel dabei oft elegant unter den Tisch.

Gut zu wissen, dass es sie gibt, diese Ansichten und dass sie auch abgedruckt werden.




Tagesspiegel: Migranten-Probleme haben deutsche Geschichte

kaschuba_wolfgang.jpgIm Berliner Tagesspiegel kann man heute einen Kommentar zum Thema „Zuwanderung“ lesen, der von der Wirklichkeit in Deutschland meilenweit entfernt ist. Der Autor Wolfgang Kaschuba (Foto) lässt uns wissen, dass es hierzulande keine Parallelgesellschaften gibt und wenn doch, dann sind wir daran Schuld, weil wir die Zuwanderer nicht in unsere Mitte lassen. Migranten würden bei uns permanent diskriminiert und das ganze Problem sei eine typisch deutsche Angelegenheit.

Da schaut man verdutzt nach England und Frankreich und fragt sich, warum die Probleme dort noch größer sind.

Hier ein paar Auszüge:

Fremdheit, Bedrohung, Terrorismus durch Einwanderung. Diese Assoziationskette lesen wir dann zwangsläufig auch aus anderen einschlägigen Nachrichten heraus. Wenn von Prügeleien auf dem Schulhof, vom Abziehen auf der Straße, von Angriffen auf die Polizei, von brutalen Ehrenmorden an jungen Frauen die Rede ist.

Oft lesen wir gewiss richtig. Es gibt Gewaltformen und Geschlechterrollen in migrantischen Milieus, die nicht „kulturell“ erklärbar, sondern schlicht inakzeptabel sind. Vieles jedoch lesen wir selbst auch in solche Nachrichten hinein. Migration wird eben auch medial dramatisiert und öffentlich diskriminiert. Längst gibt es hier neben neuem Realismus auch einen neuen Alarmismus, der fremde Bedrohung überall sieht und fremdenfeindliche Züge trägt. Dazu gehört auch die Rede von der Parallelgesellschaft.

Also: Manches darf man nicht akzeptieren, was genau lässt der Autor aber offen, auch was „medial dramatisiert“ wird, erfahren wir nicht. Ist es bereits fremdenfeindlich, darüber zu berichten, dass ein „Ehrenmord“ tatsächlich ein „Ehrenmord“ war? Über wieviele „Ehrenmorde“ darf berichtet werden, ohne, dass es „alarmistisch“ klingt? Wir wissen es nicht. Stattdessen belehrt uns der Autor darüber, dass nach dem Krieg auch die Flüchtlinge ausgegrenzt wurden. Man sprach von „Flüchtlingen“ (sie waren welche, wie sollte man sie nennen?) und verkündete mit „schnell hochgezogenen Wohnblocks“ am Stadtrand symbolisch „ihr müsst draußen bleiben“. Mit anderen Worten wird den Einheimischen vorgeworfen, nicht aus ihren eigenen Wohnungen ausgezogen zu sein, sondern stattdessen Wohnungen für die Flüchtlinge gebaut zu haben, wo Platz war: am Stadtrand. Dann erfahren wir, dass es weder Kontakte zwischen Einheimischen und Flüchtlingen gegeben habe noch zwischen Katholiken und Protestanten, eine Behauptung, über die man herzhaft lachen müsste, wären die Absichten des Autors nicht so deutlich boshaft. Und erst, nachdem die Zuwanderung der Italiener und Türken begonnen hatte, wurden die Flüchtlinge als Einheimische respektiert. Es geht munter weiter mit zusammenphantasierten Behauptungen:

Deutsch ist man bekanntlich, das kann man nicht einfach werden. Diese zähe Tradition bekommen die Migranten zu spüren: kulturelle Ausgrenzung, die zwischen einem deutschen „Wir“ und einem fremden „Die“ eine scharfe Trennlinie zieht. Wer „anders“ aussieht, der spürt die misstrauischen Blicke auf der Straße, hört die abfälligen Kommentare in der U-Bahn, erduldet routinemäßig Polizeikontrollen, erleidet die Sonderbehandlung beim Boarding auf dem Flughafen – täglich und trotz deutschen Passes!

Eine dreiste Lüge, ist doch das Gegenteil der Fall: Das Kleinkind und die Oma im Rollstuhl müssen sich denselben Sicherheitschecks unterziehen wie der arabische Flugpassagier, um diesen keinesfalls zu diskriminieren. Moslems dürfen auf Passbildern ein Kopftuch tragen und damit weniger vom Gesicht zeigen, als eigentlich vorgeschrieben. Und diskriminiert werden die Einheimischen von den Zuwanderern, beschimpft, angegriffen und als unreine Menschen zweiter Klasse betrachtet.

Das sind „deutsche“ Demütigungen. Dagegen hilft nur Trotz und Besinnung auf das vermeintlich Eigene. Auf den Schutz durch Familie, Verwandtschaft, Freunde. Am meisten aber hilft offenbar der Rückzug in jenen Bereich, der vielen Migranten ganz eigen ist und fast allen Deutschen ganz fremd: in die muslimische Gemeinde. Dort scheint der Entwurf einer eigenen Identität tatsächlich möglich und vor allem erreichbar. Einer Identität als respektiertes Mitglied einer Gemeinschaft, die Wärme vermittelt, die sich auf feste Traditionen und Werte beruft und sich dadurch auch selbstbewusst von der Mehrheitsgesellschaft abgrenzt.

Ob es die Wärme der schattengleichen Bewachung moslemischer Frauen und Mädchen durch die männliche Verwandtschaft ist, die der Autor meint? Und: zeigt sich die Individualität in der moslemischen Gemeinde durch bunte Kopftücher?

Kein Wunder, dass viele Jugendliche für sich nur diesen Weg offen sehen. Er erscheint ihnen als einziger Ausweg – ja: aus Heimatlosigkeit! Ob diese Wahl stets selbstbestimmt ist, mag man bezweifeln. Unzweifelhaft jedoch ist es weniger elterlicher Zwang als vielmehr der Zwang dieser ausweglosen Umstände, der zur Islamisierung in der zweiten und dritten Einwanderergeneration führt. Islamisierung als einziger Lebensentwurf indes bedeutet noch weniger Zugang zur Mehrheitsgesellschaft. Auch weil die sich Muslime nicht als „Deutsche“ denken mag.

Da haben wir es wieder: Wir sind Schuld daran, dass Moslems sich von uns abwenden. Und dann kommt der Höhepunkt Kaschuba’scher Logik:

Fataler aber noch ist dies für die deutsche Gesellschaft, der damit eine wesentliche kulturelle Ressource verlorengeht: die gesellschaftliche Erfahrung im Umgang mit Einwanderung. Denn Migration verkörpert heute eine kulturelle Globalisierung „von unten“: hohe soziale Kompetenz in der Entwicklung mobiler Lebensformen und transnationaler Lebensweisen. Wichtiges Wissen also für morgen, das wir systematisch ausblenden.

Hohe soziale Kompetenz vermitteln uns die Migranten vermutlich durch das Unterdrücken und verprügeln, manchmal auch Umbringen ihrer Frauen und Mädchen. Worin die „mobilen“ Lebensformen bestehen, haben wir nicht herausgefunden und was er mit „transnationalen Lebensformen“ meint, entzieht sich ebenfalls unserer Kenntnis. Aber wir lernen, dass wir „wichtiges Wissen für morgen“ nicht einfach links liegen lassen sollen. Die Scharia kommt so oder so, machen wir uns mit ihr vertraut. Je schneller, desto besser.

Haben wir also Parallelgesellschaften? Lebe ich sogar selbst schon wieder in einer, mitten in Kreuzberg? Gewiss nicht! Um mich herum werden jedenfalls keine parallelen „Gesellschaften“ aufgebaut. Von der Schule über die Wohnung bis zum Finanzamt leben alle sogenannten Migranten in den sozialen Strukturen und Räumen der Mehrheitsgesellschaft.

An diesem Passus merkt man, dass Kaschuba den Begriff „Parallelgesellschaft“ überhaupt nicht verstanden hat. Gewiss leben die Migranten in den öffentlichen Räumen der Mehrheitsgesellschaft, aber dort nach ihren eigenen Regeln und Gesetzen.

Was ich in Kreuzberg allerdings bemerke, ist ein verstärktes Denken und Reden in Differenzbegriffen. Die Rede von den „Ausländern“ ist auch hier auf dem Vormarsch. Und türkischstämmige Jugendliche entwickeln nun ihrerseits Strategien der aggressiven Verächtlichmachung der Mehrheitsgesellschaft. Vor allem dort, wo Deutsch zur Minderheitsposition wird. „Scheißdeutscher“ soll dem Mitschüler offenbar dasselbe Gefühl der Diskriminierung vermitteln, das der „Scheißtürke“ bereits erfahren hat.

Und wieder wird der Migrant in die Opferrolle gedrängt, sein Verhalten entschuldigt. Und natürlich sind nicht „kulturelle“ Gründe die Ursache, sondern wir.

Andere entwickeln religiös-fundamentalistische Einstellungen, lehnen Christentum und Zivilgesellschaft radikal ab, werben im Extremfall sogar für Scharia oder Dschihad. Trotz aller Schlagzeilen betrifft dies freilich nur kleinste Gruppen. Und die dümmste Reaktion darauf ist, mehr als zweieinhalb Millionen Muslime in Deutschland deshalb unter den Generalverdacht des Fundamentalismus zu stellen.

Das Wort vom Generalverdacht ist einfach zu schön, als dass der Beitrag ohne ausgekommen wäre.

Gerade wegen solcher Entwicklungen und Beobachtungen ist die Rede von der Parallelgesellschaft also nicht nur falsch. Sie ist als Argumentationsmuster im politischen Diskurs sogar gefährlich. Denn der Begriff produziert selbst eine kulturelle Differenz, die er vorgeblich diagnostiziert. Er zieht eine innere kulturelle Grenze in die Gesellschaft ein, die „uns“ wie „die anderen“ homogenisiert und essenzialisiert. Als seien wir einheitliche Gruppen und verschworene Gemeinschaften – christliche Deutsche gegen muslimische Migranten in einem lokalen „Krieg der Kulturen“. So fundamentalisiert er seinerseits vermeintliche Unterschiede, macht uns bewusst „fremd“ und verdeckt die vielfältigen alltäglichen Nähen und Übereinstimmungen, die vor den Türen von Moscheen und Kirchen unser Allagsleben längst auch verbinden und „transkulturell“ prägen.

Wenn wir das jetzt richtig verstanden haben, dann entsteht die Parallelgesellschaft nur dadurch, dass man auf sie aufmerksam macht. Dieser Beitrag von Kaschuba ist mit das Dümmste, was man in einer deutschen Zeitung seit langer Zeit lesen konnte.

» leserbriefe@tagesspiegel.de

(Spürnase: AMM)