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Kindtotfahrer von Witzenhausen ist Türke – absichtlicher Terrormord?

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Als am Freitag bekannt wurde, dass in Witzenhausen bei Kassel ein Autofahrer in eine Gruppe von Kindern fuhr und dabei ein achtjähriges Mädchen tötete und zwei weitere Mädchen im Alter von sieben und acht Jahren schwer verletzte, stellten sich wieder einmal die üblichen Fragen: Unfall oder Absicht? Falls letzteres, Terrorist oder Psycho?

Ich selber ging erst einmal von einem Unfall aus. Der Fahrer hatte ja angegeben, dass ihm plötzlich schwarz vor Augen geworden sei. Ein „Blackout“. Das klang zunächst nachvollziehbar. Ein guter Freund aber, der die Nachrichtenlage hierzu seit Jahren auch intensiv verfolgt und hierbei mittlerweile ein ganz feines Gespür entwickelt hat, sagte mir am Sonntag, dass es verdächtig ruhig um die Person des Fahrers sei.

Am Montag sickerten dann neue Nachrichten durch: Ein Zeuge habe ausgesagt, dass der Fahrer seinen Wagen vorsätzlich in die Gruppe gelenkt habe. RTL spricht [1] von einer „aktiven Lenkbewegung in Richtung der Kinder“. Ein Sachverständiger vor Ort soll diese Einschätzung bestätigen. So habe es beispielsweise auch keine Bremsspuren am Tatort gegeben.

Die Ergebnisse der Blutprobe, die dem Fahrer entnommen wurde, würden noch ausstehen. Die Hessische Niedersächsische Allgemeine (HNA) hat aber erfahren [2], dass er nicht den Eindruck erweckt habe, unter dem Einfluss von Drogen oder Alkohol gestanden zu haben.

Der Focus berichtet, dass der Täter ein 30-jähriger Türke [3] sei. Die Bild ergänzt [4], dass man ihm den Führerschein schon einmal abgenommen habe. Eine zeitlang habe er im Dönerladen seines Bruders gearbeitet, derzeit sei er arbeitslos.

Die Hessenschau meldet [5] nun den Klassiker: Der Türke befinde sich laut Polizei mittlerweile in einer Psychiatrie. Es bestehe der Verdacht, dass der Mann an einer psychiatrischen Erkrankung leide, die ursächlich für die Tat gewesen sei. Hinweise für einen extremistischen oder terroristischen Hintergrund lägen bisher nicht vor.

Bei solchen offiziellen behördlichen Mitteilungen muss man mittlerweile sehr, sehr misstrauisch sein. Nur zu gerne werden solche Taten, bei denen häufig eine Vermischung von psychischen Störungen mit radikal-islamischen Motiven vorliegt, ausschließlich in die Psycho-Schublade geschoben. Damit schlägt der von den etablierten Parteien kontrollierte Staatsapparat zwei Fliegen mit einer Klappe: Die Bevölkerung wird nicht durch Meldungen über radikal-islamischen Terror in Unruhe versetzt, was der AfD Wähler zutreiben könnte. Gleichzeitig muss man sich nicht mit der gefährlichen Ideologie des Politischen Islams öffentlich auseinandersetzen. Was man scheut wie der Teufel das Weihwasser.

Tichys Einblick stellt hierzu trefflich fest: „Schuldunfähig? Der Rechtsstaat verkennt die neue Terrorsituation“. Radikalisierung und psychische Störungen würden immer öfter auftreten und seien untrennbar. Beide Motive seien gleichzeitig möglich. Wenn aber das Wort „schuldunfähig“ falle, überschatte das jedwedes extremistisches Motiv. Autorin Zara Riffler führt aus [6]:

Der politisch-radikale Islam ist eine Ideologie, die gezielt Menschen anspricht, welche von psychisch instabil bis hin zu psychisch schwer vorerkrankt sind. Der Begriff Islamismus geht längst über eine Terrororganisation hinaus – grundsätzlich haben wir es bei Islamismus mit einer weltweiten islamistischen Bewegung und Ideologie zu tun. Islamistische Attentate in Europa werden heutzutage weitgehend von Einzeltätern ausgeübt, was genau diese so verhängnisvoll macht. Denn es ist viel schwieriger, Einzeltäter aufzuspüren und zu erschließen als eine organisierte Gruppe an Tätern. (..)

Psychisch Erkrankte können dazu tendieren, ihre Taten ideologisch aufzuladen. Dabei geht die Radikalisierung mit der psychischen Störung Hand in Hand. Das eine Motiv schließt das andere aber nicht aus. Im Gegenteil: Islamistische Ideologie und psychische Probleme verstärken sich oft gegenseitig.

Frankreich habe in dieser Hinsicht schon deutlich mehr leidvolle Erfahrungen machen müssen. Nun hat es nach Würzburg möglicherweise die 15.000 Einwohner zählende Kleinstadt Witzenhausen nordöstlich von Kassel getroffen. Der Ort stehe unter Schock, wie Bürgermeister Daniel Herz (parteilos), der früher bei der Kripo gearbeitet hat, dem Focus sagt:

„Die Stimmung im Ort ist seit Freitag sehr bedrückend, gleich ob das jetzt ein Unfall war oder Vorsatz. Die Wendung in dem Fall ist überraschend. Die meisten Bürger haben angenommen, dass etwas Medizinisches dahintersteckt.“

Es gilt, die weiteren Ermittlungen und das anschließende juristische Verfahren genau zu beobachten.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger

PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger [7] arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Kritik am Politischen Islam muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN:HU70117753795954288500000000, BIC:OTPVHUHB. Oder bei Patreon. [8]

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Uli Henkel (AfD): „Muezzinruf drückt Überlegenheit des Islams aus“

geschrieben von byzanz am in AfD,Alternative für Deutschland (AfD),Altparteien,Islam,Islamaufklärung,Islamisierung Deutschlands | 44 Kommentare

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Die AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag reagierte schnell. Kurz nachdem in Köln der Muezzinruf generell erlaubt wurde, beantragte sie für den vergangenen Dienstag eine Aktuelle Stunde, um in Bayern diesen ausgerufenen Machtanspruch des Politischen Islams unterbinden zu lassen. „Wehret den Anfängen“ sollte die Devise sein, um in Bayern einer verhängnisvollen Fehlentscheidung wie in Köln vorzubeugen.

Der AfD-Landtagsabgeordnete Uli Henkel, Mitglied im Ältestenrat, im Ausschuss für Wohnen, Bau und Verkehr sowie im Rundfunkrat, hielt eine äußerst fachkundige Rede über Inhalt und Bedeutung dieses Muezzinrufes. Er begann seine hochinteressanten Ausführungen mit dem arabischen Wortlaut dieser Kampfansage an alle anderen Religionsangehörigen und Atheisten.

Henkel bezeichnet die Entscheidung von Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker als „erschreckend naiv“, in einer Tradition von Islamverharmlosern, denen man es nicht wünschen würde, unter der Scharia leben zu müssen. Die Zulassung dieses Muezzinrrufes in Bayern würde einen weiteren, geradezu finalen Schritt in Richtung Durchbruch des Politischen Islams bedeuten.

Uli Henkel trug die originale Übersetzung des Muezzinrufes vor, wie sie auch der Zentralrat der Muslime in Deutschland auf seiner Internetseite festgehalten [9] hat. Es ist wichtig, dies festzuhalten, denn der Kampfruf „Allahu Akbar“ wird häufig verharmlosend und falsch mit „Gott ist groß“ wiedergegeben. Selbst „Allah ist größer“ schwächt die originale Bedeutung ab:

„Allah ist der Allergrößte“
„Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allah gibt“
„Ich bezeuge, dass Mohammed der Gesandte Allahs ist“
„Kommt her zum Gebet“
„Kommt her zum Heil“
„Es gibt keinen Gott außer Allah“

Uli Henkel betonte, dass man mit solchen Aussagen keine Bevölkerung beschallen könne, die unterschiedlichsten Religionen angehöre oder sich eben auch teilweise gar keiner Religion zugehörig fühle. Es gehe hier nicht ums Spirituelle, sondern um Politik, um Gebietsansprüche, um den Zugriff auf Menschen, denn der Ruf des Muezzins sei ein Glaubensbekenntnis, welches eine angebliche Überlegenheit des Islams zum Ausdruck bringen solle. Henkel fragte, wo da nur die Toleranz bliebe, die von moslemischen Interessensvertretern immer in den eigenen Belangen gefordert werde, wenn es denn „keinen Gott außer Allah“ gebe. Damit würden sie schließlich allen anderen von Menschen angebeteten Göttern wie beispielsweise dem christlichen und jüdischen die Existenzberechtigung absprechen.

Religiöse Freiheit sei im Islam nicht vorgesehen, denn er stelle die einzige geistige, sittliche und rechtliche Grundlage einer für Moslems akzeptablen Gesellschaftsordnung dar. Die Erlaubnis der Beschallung durch eine Religion, unter derer Herrschaft Atheisten, Homosexuelle, Juden und Apostaten zumindest diskriminiert, wenn nicht gar mit dem Tode bedroht seien, bewertet Henkel als billigste Anbiederei, gepaart mit unglaublicher Dummheit, verantwortet von naiven Politikern in vorauseilendem Gehorsam unter angeblicher Respektierung einer „Vielfalt“.

Eine Zulassung in Bayern würde einen Verrat unserer eigenen Werte bedeuten, und auch das Ziel, Integration und Toleranz zu fördern, würde nicht erreicht. Henkel zitierte hierzu Kritiker des Muezzinrufes wie Mina Ahadi, die Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime, die nordrhein-westfälische Integrationsstaatssekretärin Serap Güler, selber eine Muslima, die türkischstämmige Publizistin und Soziologin Necla Kelek sowie die modern eingestellte Imamin Seyran Ates, die sich allesamt warnend äußern.

Wie sehr auch Bayern von diesem Muezzinruf betroffen sei, unterstreicht Henkel durch die öffentlich bekundete Bereitschaft von Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter, ähnlich wie Köln vorzugehen, wenn sich das dortige Pilotprojekt bewähre. Wenn dem nicht entschieden entgegengetreten werde, dann würde dieser Muezzinruf kommen, erst vereinzelt, dann immer häufiger in den rund 3000 Moscheen in Deutschland, zunächst nur am Freitag, dann öfter und zum Schluß täglich. Wo der Muezzinruf zu hören sei, da sei nach islamischer Auffassung die Umma [10]verortet und würde als islamisches Territorium angesehen. Auch Ahmad Mansour sehe das so, denn laut ihm ginge es nicht um „Religionsfreiheit“ oder „Vielfalt“, sondern die Moscheebetreiber würden den Muezzinruf als Machtdemonstration über ihre Stadtviertel zelebrieren. Viele Moslems würden sich dadurch in ihrer Parallelgesellschaft bestätigt sehen und nicht auf die Mehrheitsgesellschaft zugehen.

Sich dem Herrschaftsanspruch des Politischen Islams zu widersetzen, sei praktizierter Verfassungsschutz. Islam bedeute Unterwerfung, auch die der weltlichen Gesetze und der allgemeinen Menschenrechte unter Koran und Scharia, die eben keine Religionsfreiheit akzeptieren und damit klar gegen das Grundgesetz Artikel 4 verstoßen würden.

Henkel appellierte an die Abgeordneten, es in Bayern nicht so weit kommen zu lassen und sich nicht täuschen zu lassen. Die Landtagsabgeordneten sollten einmal standhaft bleiben und mit einer Resolution allen Städten und Gemeinden zeitnah klarmachen, dass der Muezzin nicht rufen dürfe. Wenn es erst einmal moslemische Mehrheiten gebe, würde sich enorm viel in unserem Land verändern. Bis dahin würde die AfD die Mehrheit der Bevölkerung vertreten, die einen Muezzinruf nicht wünsche.

Uli Henkel beendete seine Rede ironisch mit „Inshallah“ – „so Allah will“. In dieser Aktuellen Stunde antworteten nun zehn Landtagsabgeordnete der anderen Parteien. Kein einziger ging mit faktischen Gegenargumenten auf diesen inhaltsreichen und über die Gefahren aufklärenden Vortrag des AfD-Vertreters ein. Bis auf wenige Ausnahmen gab es nur billige und substanzlose Polemik gegen die AfD, was eines Landesparlamentes absolut unwürdig war. Bezeichnend, dass sich darunter auch ein Moslem befand, Arif Tasdelen von der SPD.

Auch Prof. Dr. Winfried Bausback von der CSU, früherer Justizminister und Herausgeber des Buches „Der politische Islam gehört nicht zu Deutschland“, wollte sich nicht zu der gefährlichen Botschaft des Muezzinrufes äußern. Er sagte zwar, dass man gegenüber dem radikalen Islam, den er als Politischen Islam bezeichne, klare Grenzen ziehen müsse. Er gestand auch zu, dass der Gebetsruf kein Mittel sei, das zu mehr Integration führe. Es sei auch kein Ausweis von Toleranz, wenn man sage, das gehöre jetzt zu uns. Der gesellschaftliche Friede würde auch nicht wachsen, wenn man den Muezzinruf jetzt pauschal zulassen würde.

Aber nach seinem Motto, man dürfe „nicht alle gläubigen Muslime über einen Kamm scheren“, sei es für ihn nicht dasselbe, ob der Muezzinruf von einer Moschee ertönen würde, die dem Politischen Islam angehöre, beispielsweise der DITIB, oder von einer Reformgemeinde wie der von Seyran Ates. Den Moscheen, die den Politischen Islam als Nährboden für Terror und Unfreiheit verbreiten würden, dürfte man nicht den Eindruck vermitteln, dass die Demokratie und die Freiheit zurückweiche. Daher sieht er in dem Kölner Modell, das den Muezzinruf pauschal zulasse, nicht die richtige Herangehensweise. Wer dem Politischen Islam angehöre, wer die Sprache der Religion dafür nutze, um unter deren Deckmantel die Freiheit zu beseitigen, die gehörten nicht zu uns und denen müssten wir entschieden entgegentreten.

Bausback ist also nicht bereit, den Muezzinruf grundsätzlich wegen seines intoleranten und machtbeanspruchenden Inhaltes als inakzeptabel zu bewerten. Man müsse differenzieren. Obwohl er Ahmad Mansour zitiert, der den Gebetsruf als religiös keineswegs verpflichtend ansieht, will Bausback den Moscheegemeinden, die mit uns für eine wehrhafte Demokratie kämpften und bereit seien, unsere Demokratie zu stärken, wohl den Muezzinruf nicht verwehren, wenn sie ihn wünschten. Und so öffnet die CSU wieder einmal Tür und Tor für die üblichen Taqiyya-Großmeister wie Imam Bayrambejamin Idriz, die diese Lippenbekenntnisse für Demokratie und Freiheit von sich geben, ohne dass dies genauer hinterfragt wird.

Auf der Internetseite des Bayerischen Landtages ist seine Rede [11] wie auch die der anderen Landtagsabgeordneten dieser Aktuellen Stunde zu sehen. Die Bürgerbewegung Pax Europa wird auf die größtenteils unsachlichen, von faktischem Unwissen geprägten und teilweise durch geist- und sinnlose Diffamierungen gekennzeichneten Beiträge in einem BPE-Report genauer eingehen.

Die Internetseite des Bayerischen Landtages liefert noch inhaltliche Kurz-Zusammenfassungen [12] einiger weniger Reden, die zumindest ansatzweise auf die Problematik eingingen. So verwies Dr. Fabian Mehring von den Freien Wählern auf die derzeitige Rechtslage, dass über den Muezzinruf Bayerns Kommunen entscheiden würden. Über das Baurecht würde definiert, ob ein Minarett gebaut werde, und über den Lärmschutz würde festgelegt, ob von dort ein Muezzin rufe. Dies stattdessen durch den Freistaat aus religiösen Gründen zu verbieten, würde nach Mehrings Meinung nicht zuletzt auch unsere christlichen Traditionen – vom Glockenläuten unserer Kirchen über die Fronleichnamsprozession bis zum Leonhardiritt – politischer Beliebigkeit aussetzen und wäre glatter Verfassungsbruch. Auch er verweigert also die faktische Auseinandersetzung mit dem Inhalt des Muezzinrufes.

Matthias Fischbach vertrat die FDP-Linie, nach der die „Religionsfreiheit“ auch für den Muezzinruf gelte, was kürzlich auch FDP-Chef Lindner unterstrich [13]. Fischbach meinte, wer die „religiösen Besonderheiten einzelner Gruppen“ herausgreife, der würde nur das Ziel verfolgen, „diese Gruppen auszugrenzen“ und die „Bevölkerung gegen sie aufhetzen“.

Bei einer Aktuellen Stunde erfolgt im Bayerischen Landtag keine Abstimmung. Es sind auch keine Interventionen gestattet und es finden keine anschließenden Diskussionen statt, so dass Uli Henkel nicht auf die substanzlosen Vorwürfe reagieren konnte.

Die AfD steht also auch bei diesem Thema, wie so oft, mit ihrer faktengestützten Warnung weitestgehend alleine auf weiter Flur und sieht sich gegenstandslosen Verleumdungen ausgesetzt. Die Debatte um den Muezzinruf ist aber mittlerweile so intensiv in die Öffentlichkeit geraten, woran sich auch viele fachkundige Ex-Moslems und kritische Moslems beteiligen, so dass die Alt-Parteien mit ihrer halsstarrigen Weigerung, sich damit inhaltlich auseinanderzusetzen, nicht mehr lange durchkommen dürften.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger

PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger [7] arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Kritik am Politischen Islam muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN:HU70117753795954288500000000, BIC:OTPVHUHB. Oder bei Patreon. [8]

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Julian Reichelt und der Pharisäer

geschrieben von libero3.1 am in Video | 83 Kommentare

Von PETER BARTELS | Lachen? Weinen? Kotzen? Eine Nacht drüber schlafen: Unsereiner hat das Video von Mathias Döpfner gesehen. Da begründet der Springer-Boss, warum er BILD-Chef Julian Reichelt feuern „musste“. Bekenntnisse eines Pharisäers …

Ein erbärmliches Video: Der von Springer-Witwe Friede zum Milliardär hochgeblasene, gelernte Flötist, Chef von „16.500 Mitarbeitern in mehr als 40 Ländern“ kommt mit einer Art Corona-Selfie, was offenbar Demut vor dem Zeitgeist signalisieren soll; Perspektive schräg von unten, Pferdekopf, braune Augen, dünner, lichter Schopf:

„Guten Morgen, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter! Bevor ich heute nach Washington fliege, um die neuen Kolleginnen und Kollegen von POLITICO zu begrüßen, möchte ich mich an euch wenden, um über den Compliance-Fall Julian Reichelt zu sprechen … Und ich möchte ganz transparent teilen, was wir über diesen Fall wissen und wie wir das sehen…“

„Wenn man den Medienberichten der letzten Tage folgt, hat man den Eindruck, es geht hier um mehrere Fälle von Sexismus, sexuellem Übergriff, sexuellem Missbrauch – das war zu keinem Zeitpunkt Teil der Vorwürfe. Es ging um einvernehmliche Beziehungen mit Mitarbeiterinnen von BILD… Das ist allerdings, wenn eine Führungskraft eine solche Beziehung mit einer abhängig Beschäftigten unterhält und das nicht transparent macht, nicht akzeptabel …“

„Eine große Rolle spielte dabei eine ehemalige Partnerin von Julian Reichelt, mit der er zwei Jahre zusammen war, die aber nicht bei Axel Springer beschäftigt war – diese Beziehung war auch bekannt – und um vier Fälle von Beziehungen, angeblichen Beziehungen mit Mitarbeiterinnen von BILD, die dadurch berufliche Vorteile bekommen haben sollen… Im Hintergrund wirkten Männer, die erkennbar das Vorgehen organisierten, das waren allesamt ehemalige Mitarbeiter von BILD. Die Motive waren sehr klar, es ging darum, Reichelt wegzubekommen; dabei wurde ein sehr drohender, teilweise fast erpresserischer Ton angeschlagen…“

Hat Reichelt wirklich „gelogen“?

Deswegen habe Springer eine aushäusige Anwaltskanzlei (Freshfields) eingeschaltet. Das Ermittlungs-Ergebnis sei „sehr zwiespältig“ gewesen, aber in einem Fall konnte eine „einvernehmliche Beziehung mit einer Mitarbeiterin belegt werden“ … Der Pharisäer Döpfner wagt es tatsächlich zu heucheln: (Diese Beziehung) „allein war für uns (schon) ein schwerer Fehler“. Man habe das in Vorstand und Aufsichtsrat diskutiert und sei zum Ergebnis gekommen: „Ein schwerer, kein unverzeihlicher Fehler; Julian Reichelt sollte eine zweite Chance bekommen“…

Der Springer-Pharisäer Augendeckel klappernd in die Corona-Kamera: „Jetzt … erschien ein Bericht in der New York Times, sehr einseitig … der aus den Protokollen der Frauen, die damals diese Vorwürfe erhoben haben, zitierte; Protokolle, die uns bis zum heutigen Tag nicht vorliegen, die wir nie eingesehen haben … Parallel gab es eine Recherche von Buzzfeed, in der im Zusammenhang behauptet wurde, es bestehe auch weiterhin noch eine Beziehung zu einer Mitarbeiterin von BILD… Julian Reichelt hat das bestritten … Wir haben dann zwei sehr glaubwürdige Zeugenberichte bekommen, die dargelegt haben, dass es diese Beziehung sehr wohl gibt … Wir haben Julian Reichelt daraufhin damit konfrontiert, er hat es dann eingeräumt. Und damit war klar: 1. Er hat aus den Fällen von damals nichts gelernt. 2. Er hat uns nicht die Wahrheit gesagt. Und damit war klar: Wir mussten sofort handeln.“

Unsereiner fasst sich an den Kopf: Aufruhr im Kloster? Luther bumst wieder eine Nonne? Döpfner ist 58, also eigentlich erwachsen. Reichelt ist 41, also auch erwachsen … Hat der junge Mann wirklich „gelogen“? Wollte er vielleicht sein Mädchen schützen, sich selbst, ihre Liebe in einem entsetzlich verlogenen, lautlosem, grün-roten Orwell-Orkan? Und natürlich sagt der Pharisäer Döpfner kein Wort darüber, wie unfaßbar gut Julian Reichelt nach seinem „Sabbatjahr“ der zwölf Tage im Frühjahr den Springer TV-Kanal von Null durch die Schallmauer schoss. Und aus dem Stand nicht nur das Staats-TV pulverisierte, die Merkel-Mischpoke von Corona bis Kohle, die Luftleimerei Sonne und Wind. Dann die Molotowcocktails gegen die rotgrün befohlene Auto-Katastrophe (VW feuert 30.000!), die E-Auto-Umwelt-Lüge, die Morde, Vergewaltigungen von „Muttis“ jungen Männern, die Billionen für den EU-Inflations-Moloch. Natürlich auch kein Wort darüber, dass Merkels Ehemann, der Herr Professor Joachim Sauer, seit Jahr und Tag im Kuratorium der Friede Springer-Stiftung jährlich 10.000 Euro kassiert, wie der „Spiegel“ daselbst enthüllt hatte.

Von Axel Springer bis Reinhard Mohn …

Stattdessen sagt der Pharisäer Döpfner: „Diversität, Inklusion, Respekt ist mir … sehr wichtig“. Dann ruft er die Redakteure*Innen dazu auf zu werden, was auch Hitlers Nazis und Honeckers Stasis stets verlangten: Denunzianten! Döpfner: „Bitte meldet jeden nicht ‚respektvollen‘ Umgang … wir m ü s s e n ein Vorbild sein für respektvolle, diverse Unternehmenskultur“… Schlussendlich versucht er auch noch, sich aus den für ihn offenbar peinlichen Döpfi-Leaks zu winden: Er hatte in einer SMS Merkels Corona-Knast in Deutschland mit der DDR verglichen: „Dazu muss ich sagen, eine private SMS ist kein Tweet, ist kein Post, keine öffentliche Rede. Und wenn man das aus dem Zusammenhang reisst, ist das eine Grenzüberschreitung.“

Lieber PI-NEWS-Leser, wenn Sie fertig sind mit Lachen, kommen Sie mit zu des Pudels Kern: In dieser vom Moralin besoffenen Muff und Mief-Republik, die Merkel auf DDR-Bohnerwachs-Linoleum 16 Jahre im Westen zwangsverlegt hat, ist jetzt schlußendlich auch verboten, was nicht nur Deutschland, sondern auch Zeitungen und Verlage nach der Stunde Null wieder zum Leben erweckt haben – die Liebe. Zum Leben. Zum Lesen. Zum Lieben:

Bertelsmann-Gründer Reinhard Mohn entdeckte seine Liz als Sekretärin am verlagseigenen Schreibtisch … Der verheiratete Axel Springer holte Friede, sein „Sylter Kindermädchen mit Abitur“ ins Lotterbett … BILD-Chef und Mauer-Rammbock Peter Boenisch zeugte seiner Autorin Zwillinge … BILD-Auflagen-König Günter Prinz heiratete seine kluge, schöne Fotografin … BILD-Chef „Django“ machte seine langbeinige Redaktions-Biene erst zur Chefsekretärin, dann zur Mutter seiner beiden Söhne; Hubert Burda, „Hodentöter“ (SPD-Wehner) Jürgen Todenhöfer, Helmut Markwort kamen mit dem Hubschrauber zur Trauung in die Heide… BILD-Totengräber Kai Diekmann machte seine Miezen-Texterin, eine gelernte Zahnärztin zur Ehefrau (Einheits-Kanzler Kohl war Trauzeuge) … Helmut Markwort, der mit Burdas FOCUS den SPIEGEL bis zum vorletzten Blutstropfen quälte, machte sein blondes „Gspusi“ zur BUNTE-Chefin; der Alterspräsident (84) des Bayerischen Landtags ist immer noch ohne Trauschein in Liebe mit Patricia Riekel (72) zusammen …

Was dann, Axel Springers Betthupferl?

Und die anderen? Zum Beispiel der legendäre Senator Franz Burda (Papa vom Hubertle)? … Henri Nannen, der Chefredakteur vom anderen STERN? Alle (!!) keine Heiligen. Rudolf Augstein vom SPIEGEL natürlich auch nicht. Allerdings ließ die Hasch-Pfeife (die mehr als den halben SPIEGEL an seine damals schon halbirre Redaktion verschenkte) zu, dass sich seine eigene Frau auf seinem eigenen Sofa vom Schriftsteller Martin Walser einen Kuckuck ins Nest schieben ließ. Tragikomische Pointe: Der Bankert, die spätere Heimsuchung des Gesunden Menschenverstands, mauserte sich zum Walser-Klon. Irgendwann bemerkte auch Rudi das „Gen-Wunder“ und machte Jakob per Adoption schnell zum Nenn-Sohn…

Friedes Flötenspieler, der angeblich täglich in der polnischen Bibel liest, war schlauer. Der besessene Sammler intimer Vagina-Kunstwerke, machte seinen amourösen Sidestep bei Springer über die Kunst: Mitte 30, attraktiv, reiche Fabrikanten-Tochter, Kunsthändlerin. Gut, dass ein erfahrenes „Kindermädchen“ wie Friede sich in Berlin vorher noch schnell zur Grundstücks-Nachbarin mit Gartentor, Frau Döpfner gekauft hatte … Und mit ein paar Millionen „eingreifen“ konnte … Weiß der Teufel, ob Julian Reichelt seine „Redaktions-Mieze“ dereinst zum Traualtar führt …Beide einfach nur eine Weile glücklich miteinander sind? Was dann, Herr Pharisäer? Was dann, Axels Betthupferl?


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels [14] war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Davor war er daselbst über 17 Jahre Polizeireporter, Ressortleiter Unterhaltung, stellv. Chefredakteur, im “Sabbatjahr” entwickelte er als Chefredakteur ein TV- und ein Medizin-Magazin, löste dann Claus Jacobi als BILD-Chef ab; Schlagzeile nach dem Mauerfall: “Guten Morgen, Deutschland!”. Unter “Rambo” Tiedje und “Django” Bartels erreichte das Blatt eine Auflage von über fünf Millionen. Danach CR BURDA (SUPER-Zeitung), BAUER (REVUE), Familia Press, Wien (Täglich Alles). In seinem Buch “Die Wahrheit über den Niedergang einer großen Zeitung” (KOPP-Verlag) [15] beschreibt Bartels, warum BILD bis 2016 rund 3,5 Mio seiner täglichen Käufer verlor. Kontakt: peterhbartels@gmx.de.

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Eil: Attentäter im norwegischen Kongsberg ein Islam-Konvertit

geschrieben von byzanz am in Islam,Terrorismus | 157 Kommentare

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Der Attentäter von Kongsberg in Norwegen, der fünf Menschen mit Pfeil und Bogen tötete und zwei schwer verletzte, ist laut Polizei zum Islam konvertiert und habe sich in den vergangenen Jahren radikalisiert.

Wie RTL News berichtet [16], durfte sich der Moslem seiner Familie bereits seit 2020 nicht mehr nähern. Diese hätten wegen von ihm erhaltener Morddrohungen eine einstweilige Verfügung gegen ihn erwirkt. 20 min.ch erfuhr [17], dass der Islam-Konvertit zwei seiner Verwandten umbringen wollte.

Auch n-tv meldet [18] die Konversion zum Islam. Ebenso das Redaktionsnetzwerk Deutschland [19] mit dem Hinweis, dass ein Terror-Anschlag „nicht auszuschließen“ sei. Oe24 hat erfahren [20], dass der Islam-Konvertit den Behörden bekannt gewesen sei. Der BR ergänzt [21], dass die Polizei schon früher „Befürchtungen einer Radikalisierung“ hatte. Bei seinem Anschlag habe der Moslem auch ein Messer und weitere Waffen bei sich gehabt.

Dass es sich um einen Terror-Anschlag handeln könnte, der vom Politischen Islam motiviert ist, wird auch durch eine Meldung der norwegischen Zeitung Nettavisen unterstrichen [22]. US-Terror-Experten würden berichten, dass Dschihadisten Anschläge mit Pfeil und Bogen empfohlen hätten. In Norwegen sind, wie auch in Deutschland, Pfeil und Bogen nicht als Waffen eingeordnet und können daher problemlos gekauft werden. Die Bild zeigt in einer Video-Reportage [23], dass der Moslem besonders gefährliche Metallpfeile verwendet hat.

„Islamistenjäger“ Irfan Peci beschreibt in einem Video [24], welch hohe Bedeutung Pfeil und Bogen in der Tradition des Propheten im Islam hat. Peci überrasche es daher nicht, dass der Attentäter in Kongsberg zu diesen Waffen gegriffen habe.

Update 14:05 Uhr: Jetzt stuft der Sicherheitsdienst der norwegischen Polizei (PST) den tödlichen Angriff offiziell als Terrorhandlung ein, wie News Upday meldet [25].

Im Tagesspiegel [26] ist zu lesen, dass der neue Ministerpräsident Jonas Gahr Størerat von einer „grausamen und brutalen Tat“ spricht. Der Sozialdemokrat sei schockiert. Die scheidende Ministerpräsidentin Erna Solberg habe sich „erschüttert“ von der Tat gezeigt. Kongsbergs Bürgermeisterin Kari Anne Sand sei „fassungslos“ und Norwegens Königsfamilie „über den tragischen Vorfall entsetzt“.

Bleibt zu hoffen, dass das Entsetzen jetzt endlich in die Erkenntnis mündet, dass in Bezug auf den Politischen Islam umgehend einschneidende Gegenmaßnahmen ergriffen werden müssen.

Aber in welchem Dornröschenschlaf sich Norwegen noch befindet, zeigt die Meldung, dass wegen des Terror-Anschlags die Polizei „vorübergehend“ bewaffnet worden sei. Normalerweise seien die norwegischen Polizisten „mehrheitlich nicht bewaffnet“. Dieser unverantwortliche Zustand dürfte angesichts der latenten Terror-Bedrohung durch den Politischen Islam bald beendet werden, zumal möglicherweise alle Opfer erst nach Eintreffen der Polizei getötet worden seien, wie die Tagesschau erfuhr [27]. Das ZDF hat dieses Armutszeugnis für die norwegische Polizei dokumentiert [28]:

Der Polizei war um 18.13 Uhr von mehreren Personen gemeldet worden, dass sich ein Bewaffneter durch die Stadt bewege und mit Pfeil und Bogen auf Menschen schieße. Nur fünf Minuten später wurde er von einer Polizeipatrouille gesichtet. Die Beamten wurden jedoch mit Pfeilen beschossen und der Mann konnte fliehen. Polizeisprecher Ole Bredrup Sæverud sagte am Donnerstag, es sei wahrscheinlich, dass die Opfer erst danach getötet wurden.

34 Minuten lang sei der Moslem durch das Zentrum der 28.000 Einwohner zählenden Kleinstadt, 80 km südwestlich von Oslo, gezogen und habe an fünf Orten mit seinen Pfeilen auf Menschen geschossen. Eines der beiden schwerverletzten Opfer ist übrigens ein Polizist, der zum Tatzeitpunkt außer Dienst war und im Supermarkt einkaufen wollte. Er wurde von einem Pfeil in den Rücken getroffen. Beide Schwerverletzte seien auf der Intensivstation, aber außer Lebensgefahr.

Blue win berichtet [29], dass vier der fünf Toten Frauen und alle Opfer zwischen 50 und 70 Jahre alt seien. Der 37-jährige Täter sei Sohn einer Dänin und eines Norwegers. Über Gründe für die Islam-Konversion ist noch nichts zu lesen.

[30]

Update 16 Uhr: Nettavisen veröffentlicht ein Video [31] aus dem Jahr 2017, in dem der Attentäter eine Warnung ausspricht und seine moslemische Identität betont:

„„Ich bin ein Bote. Ich komme mit einer Warnung. Ist es das wirklich, was Ihr wollt? Und an alle, die es sich gut machen wollen: Es ist soweit. Seid Zeuge, dass ich Moslem bin.“

Der Name des Terror-Moslems ist Espen Andersen Bråthen. VG Nyheter bezeichnet ihn als „tickende Bombe“ [32]. Ein Freund habe bereits 2017 die Polizei gewarnt, dass Bråthen über den Islam rede und gefährlich sei. Diese eindringliche Warnung wurde offensichtlich von der Polizei nicht richtig Ernst genommen. Wie so oft, wenn es um den Islam geht.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger
PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger [7] arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Kritik am Politischen Islam muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN:HU70117753795954288500000000, BIC:OTPVHUHB. Oder bei Patreon. [8]

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Merkels Seuchen-Heiliger kippt um: Corona sowas wie Grippe!

geschrieben von libero3.1 am in Video | 119 Kommentare

Von PETER BARTELS | Gottes Mühlen mahlen langsam … Jetzt, anderthalb Jahre nachdem Angela Merkel, die Totengräberin Deutschlands, Millionen Kinder mit Masken gequält, Millionen Menschen auf den Gulag-Balkon verbannt hat, gesteht ihr oberster Seuchen-Heiliger: Corona? Sowas wie Grippe!

Lothar H. Wieler (60), Beruf Tierarzt, dank Merkel Chef vom Robert Koch-Institut (Grundgehalt: 10.819 Euro), wiegelte am Mittwoch in der Bundespressekonferenz seine ewige Panikmache ab. Er und die von angeblichen Virologen wie SPD-„Gesundheitsexperte“ Karl Lauterbach (58), Gesundheitsminister*In Jens Spahn (41) und Schwurbellocke Prof. Dr. Christian Drosten (49), Charité-Chef und Merkels-Lieblingswahrsager, rund um die Uhr beschworene Todes-Seuche Corona ist „nur“ eine Grippe: Kommt meistens im Herbst … Steckt Menschen besonders in geschlossenen Räumen an … Infiziert vor allem Kranke und Alte …

Millionen „Querdenker“, AfD-Wähler, PI-NEWS-Autoren, wie unsereiner wurden über Nacht Alu-Hüte, Rechtsextreme, Nazis. Und ein paar Tausend Marketender vom Merkel-Tross „Greif und Grapsch“ Grippe-Gewinnler, machten mit Masken Millionen (der Rest liegt in der Garage). Andere wurden mit Impfstoffen und Spritzen sogar Milliardäre, bekamen von einem SPD-Präsidenten-Clown sogar eine Art „Ritterkreuz“. Und jetzt? Tsunami im Mainstream? Wenigstens ein Orkan? Sturm? Still ruht der See. Nur BILD rührt sich richtig. Ausgerechnet!! Dabei war doch gerade BILD einer der lautesten Gröler der Angst, Einpeitscher von „Oma Corona“ Merkel. Mit immer neuer Pandemie-Panik: Zur zweiten … zur dritten … zur vierten Welle. Und mit Panik-Fotos von Massensärgen in Bergamo, Massengräbern in Manhattan …

Heute gibt Chefredakteur Julian Reichelt (40) den Pilatus, wäscht seine Hände in Unschuld, hämmert stattdessen einen gepfefferten Kommentar in die endlosen Weiten des Netzes. Und benutzt Corona als vorauseilende Klatsche für die unweigerlich kommende Influenza. Kladde: „Um für die Grippe-Impfung zu werben … wird ein Corona-Vergleich herangezogen … Um neue Angst zu schüren …“ Unsereiner denkt: Gestern wäre das sein demokratischer Genickschuss gewesen…

Ja, gestern hielten Sabines Gäste ängstlich bis verwirrt den Atem an, als unsereiner das Impfschreiben der Landesregierung Hannover nach dem Dessert etwas pathetisch vorlas und dann theatralisch zerriss, obwohl er doch mit 77 hochgradigst Zielgruppe war … Während sein früherer BILD-Kollege Franz Josef Wagner lieber bebend seiner „mächtigsten Frau der Welt“ in seinem BILD-Brief vor Dankbarkeit die Füße küßte, weil er „endlich, endlich“ den „Pieks“ bekam, der „mein Leben rettet“. Der Grappa-Greis ist 77 …

Vorgestern las unsereiner bei ACHGUT [33], dass bis jetzt allein in Deutschland mit, durch, wegen der Corona-Impfung 20.000 bis 40.000 Menschen gestorben sein sollen. Bis jetzt …


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels [14] war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Davor war er daselbst über 17 Jahre Polizeireporter, Ressortleiter Unterhaltung, stellv. Chefredakteur, im “Sabbatjahr” entwickelte er als Chefredakteur ein TV- und ein Medizin-Magazin, löste dann Claus Jacobi als BILD-Chef ab; Schlagzeile nach dem Mauerfall: “Guten Morgen, Deutschland!”. Unter “Rambo” Tiedje und “Django” Bartels erreichte das Blatt eine Auflage von über fünf Millionen. Danach CR BURDA (SUPER-Zeitung), BAUER (REVUE), Familia Press, Wien (Täglich Alles). In seinem Buch “Die Wahrheit über den Niedergang einer großen Zeitung” (KOPP-Verlag) [15] beschreibt Bartels, warum BILD bis 2016 rund 3,5 Mio seiner täglichen Käufer verlor. Kontakt: peterhbartels@gmx.de.

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BILD TV: Wer AfD wählt, der wählt Rot-Rot-Grün!

geschrieben von libero3.1 am in Video | 162 Kommentare

Von PETER BARTELS | Der Wolf hat den Schafspelz ausgezogen! Donnerstag Abend in der Talkshow „VIERTEL NACH ACHT“ forderten Claus Strunz (BILD TV-Chef) und Hans-Ulrich Jörges (stern) Millionen AfD-Wähler auf, Sonntag die Wahlzettel ungültig zu machen … Oder am besten gleich zu Hause zu bleiben: Wer AfD wählt, der wählt in Wahrheit eine Rot-Rot-Grüne Regierung … Weil es verlorene Stimmen sind … Weil KEINER mit der AfD eine Koalition machen will und wird …

Unsereiner hat es irgendwie immer befürchtet: Jetzt hat der Wolf die Kreide, die er seit Wochen frisst, wieder ausgespuckt, BILD TV hat sich die geheuchelte Merkel-Maske vom Gesicht gerissen: „So sieht’s aus“, Alice Weidel, Alexander Gauland, Tino Chrupalla! Die Springer-Schamanen wollen zwar die Millionen Wähler von euch, aber sie wollen auf keinen Fall euch selbst, nicht die AfD …

Dabei waren doch fast alle außer sich über die „neue“ BILD, jedenfalls über BILD TV: „VIERTEL NACH ACHT“ … „Die beste Talkshow überhaupt“, schrieb auch unsereiner auf PI-NEWS, einem der großen Blogs Europas… Sogar viele der Millionenschar, die BILD-Totengräber Kai Diekmann 15 Jahre mit Mutti-Arschkriecherei vertrieben hat, rieben sich erstaunt bis verwirrt die Augen: BILD ist wieder da! Wirklich? Vergesst es, Leute: Es ist und bleibt, wie es immer war:  Putin ist ein Nazi … Sein „lupenreiner“ Sozi-Freund, Altkanzler Schröder, sein schweinisch hoch bezahlter Gasmann … Trump ein „Irrer“ … Ungarns Victor Orban, Polens Jaroslaw Kaczynski, Englands Boris Johnson – alles böse „Rechte“, im Zweifel Nazis. Brexsäcke! Brechreiz! Auf den Block mit ihnen!

Dabei jubelten schon Weise, wie der Historiker Dr. Dr. Rainer Zitelmann bei „Tichys Ausblick“ [34] … Große Journalisten, wie Matthias Matussek, Feuilleton-Fürst, als der „Relotius-Spiegel“ noch (Rudi) „Augstein-SPIEGEL“ war … Oder Roger Köppel, der wunderbare schweizer „Wilhelm Tell 2021“… Die neue „frische, freche, freie BILD“ schien wie ein Blitz das düstere Merkel-Deutschland in der Finsternis des Untergangs zu erhellen. Sie alle jubelten so sehr, dass selbst der liberale Roland Tichy seinem eigenen Talkshow-Gast Zitelmann schmunzelnd ins Wort fiel: „Machen Sie nicht so viel Reklame für die Konkurrenz…“

Sie droschen auf Omas Corona …

In der Tat, die Damen und Herren BILD-TV-Redakteure um Nena Schink, Julian Reichelt und Claus Strunz droschen zuweilen auf „Omas“ selbstgefällige Corona, das einem glühenden Merkel-Vergötterer wie dem geimpften BILD-Postboten Franz Josef Wagner der Grappa wahrscheinlich als Eiswürfel im Halse stecken blieb: Die Corona-Lüge vom schwulen CDU- „Sparkassen-Schalter“ Jens Spahn, der auf Gesundheitsminister*In macht … Das SPD-Pandemie-Plappermaul Lauterbach … Die Afghanistan-Versager von SPD-Zwerg Heiko Maas bis zur CDU-Soldaten-Suse Kramp-Karrenbauer …  Der SPD-Buddha Scholz mit dem ewigen Sodbrennen … Der bis an die Flutopfer-Bahre lachende CDU-Büttenredner Laschet … Sie alle bekamen auf Schnauze und Plauze. Gut, der Fairness halber sei an dieser Stelle „enthüllt“, dass die ehemalige BILD-Chefredakteurin Tanit Koch für Laschet im Wahlkampf die Kamelle vom Prunkwagen wirft, für den Wähler offenbar lauter saure Drops … Und Scholz? Nur der trojanische Geldwäsche-Gaul für den immer noch berufslosen aber schwulen Kevin Kühnert (32), die Männerschreckschraube Saskia Esken und den Frauen-Fürchtegott Norbert Borjans.

Der Rest der Rache war/ist immer wieder Merkel; je nun, tote Gäule [35] furzen nicht mehr zurück … Aber man hätte schon früher misstrauisch werden können/müssen bei BILD TV: Da ist Thomas Kausch, dem man ansieht, anhört, dass er einfach zu lange bei Merkels Staatssender NDR heucheln musste … Oder die schwule Rotznase Paulchen Ronzheimer, der zuweilen mit verkniffenem Ärschchen und prallen Plastiktüten seinen holden Helden im ukrainischen Schützengraben, weit hinter der Front, Leckerli bringt … Oder seinen bibbernden Frau*Innen im afghanischen Schummerlicht vor den Taliban Mut macht, garantiert verspricht, dass er sie bestimmt bald als „Ortskräfte“ ins gelobte deutsche Harts IV-Paradies labern wird: Seine Brüderschaft im Reichstag zu Germoney funktioniert ja wärmstens …

Laber-Lurch und  Islam-Experte

Und da waren/sind ja auch immer wieder Gäste, wie der auf ewig linksgewirkte, ehemalige „stern“-Kolumnist Hans-Ulrich Jörges (69) … Der israelische Islam-Experte Ahmad Mansour (Wiki: levantinisch-arabisch); dieser Psychologe mit dem hohen Scheitel (46) ist immerhin schon seit vier Jahren (sic) Deutscher (mit Pass!) … Uuund natürlich ist da auch Laber-Lurch Thomas Gottschalk (71), der einstige ZDF-Quoten-Quax. Der Show-Greis sitzt immer wieder, das Resthaar toupiert und geföhnt in der BILD-Runde und sabbelt mit voller Wucht in die Wagner-Wolken: „Einerseits und anderseits“…

Natürlich sind alle bei BILD-TV gegen die AfD. Chefredakteur Julian Reichelt gab es den 500.000 Rest-Lesern (von 5,3 Mio) schriftlich: Nie mehr AfD! Natürlichen meinen alle, von Jörges bis Reichelt, von Strunz bis Rotzheimer nicht die Millionen AfD-Wähler (beim letzten Mal knapp 6 Mio). Sie meinen „nur“ die AfD-„Nazis“ von Höcke bis Gauland. Schließlich hat Höcke mal „Denkmal der Schande“ gesagt. Und Gauland „Fliegenschiss der Geschichte“. Und natürlich haben die Scheuklappen-Schlaumeier schon aus ideologischen Gründen nicht kapieren wollen, dass Höcke von der tatsächlichen „Deutschen Schande“ der Judenverfolgung und Gauland von den 12 erbärmlich kurzen Nazi-Jahren im Vergleich zur tausendjährigen Geschichte Deutschlands sprachen. Die Polit-Banausen haben gehört, was sie hören sollten und wollten. Genauso wie Regierungs-Sabbler Steffen Seibert, der Merkel eine Menschenjagd in Chemnitz nach Afrika schnappatmete, obwohl Video, Wort und „Hasi“ bewiesen, dass es ein linker Fake war; „Mutti“ köpfte Verfassungsschutzpräsident Maaßen trotzdem …

BILD TV und SED? Kein Problem, Bodo …

Natürlich hat keiner von BILD-TV irgendein Problem mit dem LINKEN SED-Ministerpräsidenten und Karstadt-Kaufmann Bodo Ramelow in Thüringen; 40 Jahre Genickschüsse in Bautzen … die Todesschüsse an der Mauer … die Klima-Katastrophe Bitterfeld … ein Land untergegangen in Ruinen? Je nun, die AfD-Nazis sind für BILD vieeel schlimmer! Das ist die Gefahr. Wie sagte Roger Köppel nach dem letzten Berlin-Besuch auf seiner schweizer WELTWOCHE DAILY [36]? „Nie gab es offenbar so viele Nazis wie heute in Deutschland!“ Recht hat der Mann, Hitler wäre ins Grübeln gekommen über seine paar Krümelkacker … Allerdings hat es unsereinen immer wieder mal gewundert, wie „schweigsam“ ausgerechnet Roger Köppel in der BILD-Runde war/ist, wenn es um Konservative rechts von der Mitte in Deutschland geht, also die früheren CDU/CSU- und SPD-Wähler, unter denen natürlich auch die früheren BILD- und SPIEGEL-Leser sind, die heute längst alle zu PI-NEWS, JOUWATCH, ACHGUT oder TICHY’s abgewandert sind.  Schweizer Neutralitäts-Diplomatie, Roger Köppel? Offenbar! Denn auch seine deutsche WELTWOCHE DAILY ist im Vergleich zu seiner schweizer WELTWOCHE DAILY brav bis zahm, wenn es um Deutschland geht. Am bescheidenen BILD-Honorar  (ZDF-Illner, ARD-Plasberg zahlen 300 Euro) kann es kaum liegen …

Naja, immerhin hat BILD TV auch noch tapfere Moderatoren, wie Patricia Platiel, die süßeste Zahnlücke, die Sportmoderatorin Valentina Maceri, den klügsten Busen Deutschlands. Einen offenbar mit ständiger Handbremse moderierenden Filipp Piatov … Und den souverän-seriösen Kai Weise … Mal sehen, wie lange noch.

Und die AfD? Wer Deutschland liebt, geht zur Wahl! Jetzt erst recht. Zeigt dem linken Mainstream von BILD bis Blinkert (INSA), was ihr von den auf ewig zementierten elf Prozent der Marktforscher für die AfD haltet!


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels [14] war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Davor war er daselbst über 17 Jahre Polizeireporter, Ressortleiter Unterhaltung, stellv. Chefredakteur, im “Sabbatjahr” entwickelte er als Chefredakteur ein TV- und ein Medizin-Magazin, löste dann Claus Jacobi als BILD-Chef ab; Schlagzeile nach dem Mauerfall: “Guten Morgen, Deutschland!”. Unter “Rambo” Tiedje und “Django” Bartels erreichte das Blatt eine Auflage von über fünf Millionen. Danach CR BURDA (SUPER-Zeitung), BAUER (REVUE), Familia Press, Wien (Täglich Alles). In seinem Buch “Die Wahrheit über den Niedergang einer großen Zeitung” (KOPP-Verlag) [15] beschreibt Bartels, warum BILD bis 2016 rund 3,5 Mio seiner täglichen Käufer verlor. Kontakt: peterhbartels@gmx.de.

 

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Olaf Scholz als Kanzler wäre ein Sicherheitsrisiko für Deutschland

geschrieben von byzanz am in 9/11,Islam,Kriminalität,Polizei,Verfassungsschutz | 83 Kommentare

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Zu der Zeit, als sich in den USA mit 9/11 der größte Terror-Anschlag des Politischen Islams ereignete, war Olaf Scholz Innensenator von Hamburg und damit für die Sicherheit der Stadt zuständig. Dass er, wie auch die dortigen Polizeibehörden, Verfassungsschützer und Geheimdienstmitarbeiter, über das große Netzwerk von militanten Islamisten hinwegsah, das sich jahrelang auf die Krönung ihres „Werft Schrecken die Herzen der Ungläubigen“ vorbereitete, ist schon schlimm genug.

Die Terror-WG in der Marienstraße 54, wo sich 28 gewaltbereite radikale Moslems regelmäßig trafen, die „Islam AG“ in der Technischen Universität Hamburg, in der sich die Terrorpiloten und ihre Helfer austauschten, sowie die Al-Quds-Moschee, in der sich Mohammed Atta & Co weiter radikalisierten, blieb völlig unter dem Radar der SPD-geführten Hansestadt.

Aber dass SPD-Mann Scholz auch ein Jahr nach den Anschlägen diese große Gefahr weiterhin unverantwortlich herunterspielte, ist völlig verantwortungslos und sogar brandgefährlich. 2002 war bereits absolut klar, dass Hamburg die zentrale Operationsbasis für 9/11 darstellte. Andreas Lohmeyer, der damalige Leiter der Soko Rasterfahndung, teilte mit, dass es in Hamburg schon vor 9/11 ein „relativ großes Netzwerk an islamistisch orientierten Menschen“ gegeben habe. Also nicht nur die knapp 30 der Terror-WG, sondern „drumherum Menschen, die in verschiedenen Rollen als Finanzier, Statthalter, Organisator, Passbesorger für dieses Netzwerk eine Rolle gespielt haben“. Dieses Netzwerk sei „ziemlich weitreichend und sehr umfassend“ gewesen. In der ZDF-Dokumentation [37] „9/11 – Verschwörung in Hamburg – Die Geheimnisse der Terrorzelle“ sind seine Aussagen ab Minute 9:10 zu sehen.

Aber Olaf Scholz wollte von all diesen höchst besorgniserregenden Erkenntnissen nichts wissen. Es hätte „keine große Gemeinschaft von militanten Extremisten“ gegeben, „nur ganz wenige“. Hamburg sei eine Stadt, „in der man nicht damit rechnen muss, dass es sehr viel islamistischen Extremismus gibt“ (ab Minute 38:30 in der ZDF-Doku).

In meinem Livestream, den ich zum 20-Jährigen von 9/11 am Samstag sendete, bin ich auf diese völlige Blindheit von Olaf Scholz gegenüber dem Terror des Politischen Islams eingegangen. Hier die Kurzversion mit illustrierenden Bildern:

Aber nicht nur beim radikalen Politischen Islam wurde zu der Zeit in Hamburg unter Scholz weggesehen. Die Hansestadt war ein hervorragendes Biotop für Kriminalität jeglicher Art, so dass es sehr vielen Hamburgern „zu bunt“ wurde. „Richter Gnadenlos“ Ronald Schill wurde mit einem klaren Programm für konsequente Kriminalitätsbekämpfung nur 12 Tage nach 9/11 mit einem erdrutschartigen Wahlergebnis von null auf 19,4 Prozent Zweiter Bürgermeister und löste auch Olaf Scholz als Innensenator ab. Dies nahmen viele Einwohner erleichtert zur Kenntnis, da sie sich in ihrer Stadt einfach nicht mehr sicher fühlten.

Gerne sah Scholz auch in seiner Zeit von 2011 bis 2018 als Erster Bürgermeister und SPD-Vorsitzender von Hamburg beim linksextremistischen Terror weg. 2017 ignorierte er sämtliche Warnungen vor hunderten von gewalttätigen Linksradikalen, die aus ganz Europa zum G20-Gipfel in die Hansestadt reisten. Scholz verglich diesen Gipfel von der Sicherheitsherausforderung allen Ernstes mit dem Hafengeburtstag [38] und versicherte, dass man es in der Stadt gar nicht merken werde, wenn er vorbei sei. Eine verhängnisvolle Fehleinschätzung. Während Scholz mit Merkel, Trump und Putin in einem Konzert in der Elbphilharmonie hockte, begannen im alternativen Hamburger Schanzenviertel die schlimmsten Ausschreitungen, die die Stadt je erlebt hatte. Über 700 verletzte Polizisten [39], neun davon schwer, konnten sich bei „ihrem“ Bürgermeister bedanken.

Diese katastrophale Einstellung zur Bedrohung der Inneren Sicherheit durch Linksextremismus und Politischen Islam ist bei der SPD ideologisch fest verwurzelt. Bis heute leugnet diese Partei die große Gefahr des Terrors, der vom Politischen Islam ausgeht. So fehlen im SPD-Bundestagswahlprogramm [40] die Begriffe „Islamismus“, „Islamistischer Terror“ und „Politischer Islam“ komplett. Ganz im Gegenteil – vielmehr will man die sogenannte „Islamfeindlichkeit“ bekämpfen [41].

Unter Olaf Scholz als Bundeskanzler würde demzufolge diese Terrorbedrohung weiter ignoriert werden, womit die Innere Sicherheit immensen Schaden erleiden wird. Massenflutungen von zumeist moslemischen „Flüchtlingen“ aus vielfach fundamental-islamischen Ländern werden dann noch mehr willkommen geheißen, statt sie als existentielle Bedrohung für unsere freiheitliche Demokratie einzuschätzen und sie unter allen Umständen zu verhindern.

Derzeit sieht es aber genau nach einem solchen SPD-Kanzler aus. Der größte Teil der Bevölkerung bevorzugt unter den drei armseligen Kandidaten dann doch eher diese SPD-Figur. Als größtes Problem wird der Klimawandel angesehen. Der Zeitgeist schreit offensichtlich nach Rot-Grün-Dunkelrot.

Vielleicht ist es aber auch besser, wenn der Karren mit Anlauf in den Dreck fährt. Erst dann kann aus der Katastrophe eine neue Politik mit gesundem Menschenverstand entstehen. Und vielleicht mutiert die Union in der Opposition dann auch nach dem Vorbild Österreichs in eine türkise Partei, die sich dann möglicherweise auch an die AfD annähert. Union-AfD-FDP als Gegengewicht zum sozialistischen Block von SPD-Grünen-Linken.

Man wird ja nochmal träumen dürfen..


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger
PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger [7] arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Kritik am Politischen Islam muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN:HU70117753795954288500000000, BIC:OTPVHUHB. Oder bei Patreon. [8]

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20 Jahre 9/11: Hamburg als Operationsbasis – Was wusste Scholz?

geschrieben von byzanz am in 9/11,Islam,Terrorismus,USA | 252 Kommentare

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | An diesem Samstag jährt sich der bisher größte Terror-Anschlag des Politischen Islams zum zwanzigsten Mal. Auf vielen TV-Sendern liefen in der vergangenen Woche Dokumentationen, die das verheerende Geschehen aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten. Dass sich das wichtigste Planungszentrum und die Operationsbasis für diesen barbarischen Anschlag auf Zivilisation, Demokratie und Freiheit unbehelligt in Hamburg befand, ist bezeichnend für die Blindheit deutscher Politiker und Sicherheitsbehörden gegenüber den Gefahren des Politischen Islams. Teil dieses geradezu vorsätzlichen Wegschauens ist auch der damalige Hamburger Innensenator Olaf Scholz, der zwei Wochen vor der Bundestagswahl gute Chancen hat, neuer Bundeskanzler zu werden.

Ungestört trafen sich drei der vier Terror-Piloten zusammen mit dutzenden Unterstützern in der Hamburger Al-Quds-Moschee und spornten sich zusammen mit weiteren radikalen Moslems zu diesem Anschlag an. Als diese Tatsachen nach 9/11 bekannt wurden, brauchte Hamburg weitere neun Jahre, um dieses Terrornest endlich zu schließen [42].

Kein Wunder, dass der laut Verfassungsschutz „weisungsgebundene Außenposten“ [43] und das „bedeutende Propagandazentrum“ des Mullah-Regimes der Islamischen Republik Iran, das Islamische Zentrum Hamburg, ebenfalls von der rot-grünen Hamburger Regierung toleriert und gefördert wird. So ist dieses IZH in den Staatsvertrag eingebunden, den man mit moslemischen Verbänden in der Hansestadt geschlossen hat. Ebenfalls kein Wunder, dass zwei der derzeit fünf Verfahren, die gegen mich wegen Kritik am Politischen Islam laufen, von Hamburg aus geführt werden.

Knapp 3000 Menschen wurden am 11. September 2001 getötet. In den beiden Türmen des World Trade Centers, im Pentagon und in dem von heldenhaften Passagieren zum Absturz gebrachten vierten Flugzeug in Pennsylvania, das sonst entweder ins Capitol oder ins Weiße Haus in Washington gesteuert worden wäre.

Und das Sterben geht unaufhörlich weiter: zigtausende der 100.000 Helfer wurden krank durch das Einatmen von Asbest, Glasfasern, Dioxine, Blei und Schwefelsäure im Staub von einer Million Tonnen Schutt an der Einsturzstelle. Tag für Tag sterben viele weiterhin nach und nach an Krebs. Inzwischen werden alleine 68 verschiedene Krebsarten auf die „9/11“-Gifte zurückgeführt [44].

Ein Bestandteil dieses Staubes waren auch die pulverisierten Überreste der Menschen, die von einstürzenden Türmen getötet wurden. Und aus Hamburg werde ich jetzt tatsächlich auch für meine Verwendung des Begriffs „pulverisiert“ angeklagt! Ich hätte damit die „Ehre Hinterbliebener“ und den „postmortalen Achtungsanspruch der Verstorbenen“ verletzt. Dies sei nach Einschätzung der Polizeibehörde Hamburg eine „abwertende Rede über Tote“ und eine „Pietätsverletzung“. Aus Sicht der Polizeibehörde könnten durch diese „spöttischen Formulierungen“ die Tatbestände des § 189 StGB (Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener) oder des § 168 StGB (Störung der Totenruhe) verwirklicht sein, da ich diese Begriffe bewusst genutzt hätte, um ein „Pikiert-Sein herbeizurufen“, das wiederum die durch mich „beabsichtigte Aufstachelung gegen den Islam“ zum Ziel habe. Es wird deutlich, wie geradezu händeringend man in Hamburg auf der Suche nach angeblichen Tatbeständen ist, für die man mich vor Gericht zerren kann.

Ein kleiner Tipp an die eifrigen Ankläger von Polizei und Staatsanwaltschaft in Hamburg: Der Spiegel macht sich auch „schuldig“, den „postmortalen Achtungsanspruch der Verstorbenen“ zu verletzen: „Mediziner suchen 1124 Opfer im Knochenpulver“ [45]. Ebenso die Welt: „Die meisten Opfer verbrannten, lösten sich zu Staub auf“ [46].

Hinsichtlich einer etwaigen Tatbestandsverwirklichung § 189 und § 168 StGB bedürfe es dann aber noch einer weiteren Prüfung durch die Staatsanwaltschaft. Da sind wir dann aber mal gespannt, wie die Hamburger Staatsjuristen das bewerten. Der Staatsanwalt, der die Anklage in einem anderen Verfahren in Hamburg gegen mich führt, sagte mir in der Verhandlung allen Ernstes „Ist Ihnen klar, dass Sie aus einem 1400 Jahre alten Buch zitieren“, als ich über die Gefährlichkeit von Koranbefehlen sprach. Solche Angestellten der Staatsjustiz in Hamburg haben offensichtlich nicht die blasseste Ahnung von der Bedrohung, die vom zeitlos gültigen Koran und dem Politischen Islam ausgeht. Und dieses totale faktische Unwissen scheint in diesen Kreisen in Hamburg weit verbreitet zu sein.

SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz war 2001 Innensenator von Hamburg (Screenshot aus der ZDF-Doku "9/11-Verschwörung in Hamburg).
SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz war 2001 Innensenator von Hamburg (Screenshot aus der ZDF-Doku „9/11-Verschwörung in Hamburg“).

Olaf Scholz war damals als Innensenator verantwortlich für die Sicherheit in Hamburg. Aber er zeigte sich sogar ein Jahr nach den Anschlägen noch als unwissend über das Terrorzentrum, das sich mitten in seiner Stadt befand und zu dem Zeitpunkt immer noch fortbestand. In der ZDF-Dokumentation „9/11 – Verschwörung in Hamburg [37] – Die Geheimnisse der Terrorzelle“ wird aufgezeigt, wie bedeutsam die Hansestadt für die Vorbereitung und Durchführung dieses Anschlags war. Olaf Scholz (Foto oben Screenshot aus ZDF-Doku) ist darin in einem Interview aus dem Jahre 2002 zu sehen (ab Minute 38:30):

„Ich habe ohnehin in der ganzen Situation nach dem 11. September sehr deutlich festgestellt, dass die Voraussetzung für den Erfolg der Gruppe, die hier tätig gewesen ist, wohl gewesen ist, dass es eben keine große Gemeinschaft von militanten Extremisten gegeben hat. Das wäre dann nämlich aufgefallen, denn wenn es eine große Szene gibt, dann müssen die miteinander reden, telefonieren, Vereinigungen und Veranstaltungen haben. Und dann kann man sie auch besser identifizieren, als wenn es nur ganz wenige sind.“

So eine Aussage fast ein Jahr nach den Anschlägen ist eine sicherheitspolitische Bankrotterklärung. Bereits wenige Tage nach 9/11 war klar, dass in Hamburg ein dichtes Netz von terrorbereiten radikalen Moslems am Werke war. Treffpunkte waren die Dschihadisten-WG in der Marienstraße 54 im Stadtteil Harburg, die „Islam AG“ mit einem „Gebetsraum“ in der Technischen Universität Hamburg und die Al-Quds-Moschee im Stadtteil St. Georg. Das Netz der direkt in den Anschlag vom 11. September eingebunden Aktivisten in Hamburg ist groß, wie die ZDF-Doku aufzeigt:

Dazu gesellte sich ein Umfeld von 23 weiteren radikalen Moslems, die in der Terror-WG Marienstraße gemeldet waren und sich als Finanziers, Organisatoren, Logistiker und Statthalter betätigten. Hamburg war auch laut ZDF die „Operationsbasis“ für 9/11. All diese Erkenntnisse, die die Sicherheitsbehörden sehr schnell zusammenfügten, leugnete Olaf Scholz in der Öffentlichkeit:

„Nein, die Gefahr ist nicht unterschätzt worden, auch jetzt ergibt sich eigentlich, dass Hamburg eine Stadt ist, in der man nicht damit rechnen muss, dass es sehr viel islamistischen Extremismus gibt.“

In Wahrheit gab es in Hamburg vor 9/11 ein „relativ großes Netzwerk an islamistisch orientierten Menschen“, wie Andreas Lohmeyer, der damalige Leiter der Soko Rasterfahndung, mitteilt (ZDF-Doku ab Minute 9:10). Es habe längt nicht nur die knapp 30 in der Terror-WG gemeldeten Islamisten gegeben, sondern „drumherum Menschen, die in verschiedenen Rollen als Finanzier, Statthalter, Organisator, Passbesorger für dieses Netzwerk eine Rolle gespielt haben“. Dieses Netzwerk sei „ziemlich weitreichend, sehr umfassend“ gewesen.

So jemand wie Olaf Scholz, der beiden Augen vor den Gefahren des Politisachen Islams fest verschließt, könnte als Bundeskanzler ein Sicherheitsrisiko für unser Land werden.

Die Islam-Verharmlosungs-Doktrin, die von linken Medien und Politikern schon damals ins Volk gehämmert wurde, zeigt sich auch bei der in Hamburg lebenden deutschen Mutter des Terrorpiloten Said Bahaji. Anneliese Bahaji wird in der ZDF-Doku mit dieser Interviewaussage über ihren Sohn zitiert:

„In keiner Weise ist er gewaltbereit gewesen. Das lag so fern. Er war sehr religiös eingestellt. Aber das vereinbart sich ja nicht miteinander.“

Merke: „Islam bedeutet Frieden“ – „Gewalt und Terror haben nichts mit dem Islam zu tun“ – „Der Islam gehört zu Deutschland“. Diese pausenlos verbreitete Gehirnwäsche wirkt bei vielen Menschen. Sie glauben es und werden blind. Und viele linke Politiker ziehen diese islamverharmlosende Linie aus ideologischen Grundüberzeugungen durch.

Auf diese Weise läuft das im von Rot-Grün mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit regierten Hamburg: Erst beherbergt man das maßgebliche Terrornest für 9/11, dann drückt man in der Verfolgung der geistigen Urheber jahrelang beide Augen zu, rollt radikalen Moslems des Politischen Islams weiterhin den roten Teppich aus und kriminalisiert dann noch diejenigen, die über die ideologische Grundlage des Terrors aufklären.

So wird mir vorgeworfen, dass ich in einer Rede am 7. November 2018 die Gegend um den Hamburger Hauptbahnhof als „islamisch besetzte Zone“ bezeichnete. Dies sei „Volksverhetzung“. Aber genau diese Beobachtung wurde durch den pakistanischstämmigen Journalisten Shams-Ul-Haq bestätigt, der nur einen Monat nach meiner Rede am 8.12.2018 in der Hamburger Morgenpost [47] in dem Artikel „Autor undercover in Hamburgs Moscheen – Islamisten tanzen uns auf der Nase herum“ schreibt:

„Hinterm Hamburger Hauptbahnhof gibt es eine bemerkenswerte Dichte an Moscheen. Mindestens 20 islamische Gebetshäuser sind dort dicht beieinander. Meist handelt es sich bei diesen Moscheen offiziell um Kulturvereine. Darüber hinaus wird noch in etlichen Hinterzimmern und Wohnungen gepredigt, die nirgendwo als Gebetshäuser registriert sind.

Ich habe viele der radikalen Moscheen in der Hansestadt besucht. Das Ergebnis: Sogar schon kleine Kinder werden im Islamunterricht systematisch mit salafistischen Gedanken infiziert. All das geschieht, ohne dass die breite Öffentlichkeit davon Kenntnis nimmt. Das ist beunruhigend.

Welche Bedeutung Hamburg in der Szene hat, war lange völlig unbekannt. Dann kam der 11. September 2001. Die Nachricht, dass Mohamed Atta und seine Mitstreiter eine Wohnung in der Marienstraße in Harburg bewohnten, dass sie allesamt in Hamburg radikalisiert worden sind, schockte die Öffentlichkeit. Seither überrascht es niemanden mehr, dass es sich bei Hamburg um einen islamistischen Hotspot handelt.“

Aber ich wurde wegen angeblicher „Volksverhetzung“ verurteilt. Berufung läuft natürlich. Hamburg ist auf dem besten Wege, nicht nur als Operationsbasis für 9/11 „Weltruhm“ erlangt zu haben, sondern auch als Bekämpfer der Aufklärung über den Politischen Islam in der allerersten Reihe zu stehen.

Der Weg zu 9/11 war lang und breit. Bereits 1993 wollte Al-Qaida die Türme des World Trade Centers zum Einsturz bringen. Die Dschihadisten brachten einen LKW mit 600 Kilogramm Sprengstoff in der Tiefgarage des Nordturms zur Explosion. Ziel war, den Nordturm auf den Südturm stürzen zu lassen, damit es bis zu 100.000 Tote in Manhattan gibt. Aber es war zu wenig Sprengstoff, und er war nicht ideal platziert. Daher gab es „nur“ sechs Tote und über 1000 Verletzte. 1998 wurden fast zeitgleich die US-Botschaften in Nairobi, Kenia und Daressalam, Tansania in die Luft gesprengt. Insgesamt waren 224 Tote und über 4000 Verletzte zu beklagen. 2000 wollte Al-Qaida zehn Flugzeuge gleichzeitig entführen, der Plan wurde vereitelt. Dann folgte mit 9/11 die Krönung aller Terror-Bestrebungen von Bin Laden & Co gegen die USA. Die Bürgerbewegung Pax Europa hat diesen langen Weg zu 9/11 in einem Video [48] dokumentiert.

All diese Anschläge waren Teil des 20-Jahres-Planes [49] der Al-Qaida. Osama Bin Laden verhieß den Mitgliedern seiner 1987 gegründeten Al-Qaida genau das, was auch der Prophet Mohammed seinen Gefolgsleuten versprach:

„Wer sich als Märtyrer im Dschihad opfert, wird im Paradies mit 72 Jungfrauen belohnt“.

Dem folgten selbst gebildete und studierte Moslems wie Mohammed Atta, Ziad Samir Jarrah und Marwan al-Shehhi. Die Anleitungen Bin Ladens zum Kampf gegen die USA wurden in seiner 20-seitigen Broschüre „Die Gründe für den Dschihad gegen Amerika“ auch in Hamburger Kreisen radikaler Moslems verteilt. Dies war die ideologische Grundlage, um sich im Sinne des Politischen Islams als Selbstmordattentäter gegen die USA einzusetzen. Direkt nach den Anschlägen dankte Osama bin Laden Allah für die erfolgreiche Durchführung und sagte, in der ZDF-Doku in Wort und Bild festgehalten:

Die Muslimbrüder, 1928 gegründet, haben diese Dschihad-Ideologie [50] des Propheten Mohammed verinnerlicht und umfassend auf der Welt verbreitet. Und die Saat ist weiter mitten unter uns. Innenminister Horst Seehofer gab am Freitag bekannt, dass die Sicherheitsbehörden seit 2000 insgesamt 23 schwere Terroranschläge [51] in Deutschland verhindern konnten. Das Bundesamt für Verfassungsschutz hält rund 2.000 radikale Moslems in Deutschland für besonders gefährlich und traut ihnen potenziell Terror bis hin zu Anschlägen zu. Die Machtübernahme der Taliban in Afghanistan befeuert diese Szene zudem.

Solange der Politische Islam und die Scharia nicht verboten werden, geht dieser Terror unaufhörlich weiter. Bis es auch ein 9/11 in Europa gibt. Hier mein Livestream vom Samstag:


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger

PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger [7] arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Kritik am Politischen Islam muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN:HU70117753795954288500000000, BIC:OTPVHUHB. Oder bei Patreon. [8]

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Taliban-Versteher und Islam-Beschöniger rastet bei Servus TV aus

geschrieben von byzanz am in Afghanistan,Islam,Scharia | 99 Kommentare

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Die Sendung „Talk im Hangar 7“ von Servus TV am 2. September hatte es in sich: Unter dem Titel „Triumph der Taliban: Wiederholt sich 2015?“ diskutierten dabei unter anderen der Filmemacher und Ex-Moslem Imad Karim sowie der Oberstarzt a. D. der Bundeswehr und Entwicklungshelfer Reinhard Erös. Wikipedia bezeichnet ihn [52] als „deutschen Aktivisten“, der zusammen mit seiner Frau und seinen fünf Kindern seit 1998 die „Kinderhilfe Afghanistan“ betreibe, die in den Ostprovinzen Afghanistans mit dem Bau von Dorf- und Oberschulen, Waisenhäusern, Krankenstationen, Computerausbildungszentren und Berufsschulen humanitäre Hilfe und Wiederaufbauhilfe leiste.

Erös breche aber bei Veranstaltungen, bei denen er als Gast eingeladen wurde, immer wieder Vorträge ab und beschimpfe das Publikum sowie die Veranstalter. Das dürfte bei den Planern von „Hangar 7“ für eine unheilvolle Vorahnung gesorgt haben.

Islamkritikern in München ist Erös ebenfalls schon länger bekannt. Bereits 2006 hielt er einen Vortrag beim Ausschuss Außen- und Sicherheitspolitik der CSU in München und habe sich dabei nach Bericht des teilnehmenden damaligen Ausschuss-Mitglieds Stefan Ullrich (Gründer von deus vult.info [53]) dezidiert USA-feindlich geäußert. Zudem soll er wie beiläufig erwähnt haben, dass er in den 90er Jahren einmal Osama bin Laden begegnet sei. Bei einer Diskussionsrunde im Bayerischen Landtag, bei der unter anderen der Integrationsbeauftragte Martin Neumeyer (CSU), der BR-Journalist und Buchautor Stefan Meining („Eine Moschee in Deutschland“) sowie eine Islamkritikerin anwesend war, soll er sich auch äußerst negativ über die USA ausgelassen haben. Eine enge Verbindung der Taliban zum Islam habe er in dieser Runde vehement abgestritten.

In der Servus-TV-Sendung wurde Erös von Moderator Jan Fleischhacker mit dem Satz „für viele Afghanen ist der Abzug der US-Truppen eine Erlösung“ vorgestellt. Nun, für den streng islamisch orientierten Bevölkerungsteil dürfte dies sicherlich zutreffen, aber für modern eingestellte Afghanen und die Mädchen und Frauen, die für die Burka wenig Begeisterung empfinden, doch eher nicht. Bedenklich ist, dass jemand mit solchen Überzeugungen auch noch regelmäßig deutsche Polizisten für ihren Auslandseinsatz in Afghanistan ausgebildet hat. Laut Wikipedia sei er zwar parteilos, ist aber seit 2002 auf der Liste der ÖDP Kreistagsmitglied des Landkreises Regensburg.

Imad Karim bezeichnet den Sieg der Taliban als einen „Erfolg des radikalen Islam“, der auch bei uns Fuß fassen könnte. Schließlich würden die Ereignisse in Afghanistan auch von vielen Moslems weltweit begrüßt. Er erinnert daran, dass im Jahr 2002 die Abgeordneten des neu gestalteten Parlamentes einstimmig für die Scharia als Grundlage des Rechtssystems gestimmt hätten.

Die Bevölkerung in Afghanistan dürfe daher nicht immer in die Opferrolle geschoben werden. Es sei der überwiegende Wille der Menschen dort, nach der Scharia zu leben. Die Menschen dort müssten lernen, selbstkritisch mit dem Islam umzugehen und die Probleme selber zu lösen, was nicht von außen geschehen könne. Und es sei auch keine Lösung, die jetzt bedrohten Minderheiten alle nach Europa zu holen.

Afghanistan habe eine Phase der Modernität gehabt, Anfang der 70er Jahre, als sich unter einer kommunistischen Regierung zumindest die Frauen ohne Burka und Kopftuch bewegen konnten und viel mehr Rechte gehabt hätten. Unter einem monarchischen System ab 1933 wurde sogar die Frauen-Emanzipation bis hin zum Wahlrecht betrieben sowie die Pressefreiheit eingeführt. Aber das Land habe sich trotz dieser Hoffnungsschimmer in der Vergangenheit dafür entschieden, unter der Herrschaft des Islams leben zu wollen.

Als Reinhard Erös zu Wort kommt (ab Minute 20:30), zeigt er sich über die Diskussion „erstaunt“. Er warf Karim vor, noch nie in Afghanistan gewesen zu sein, die Sprache nicht zu sprechen und „keine Kulturkompetenz“ zu haben. Afghanistan hätte mit der arabischen Welt, aus der Karim stamme (Libanon), „nicht das Geringste zu tun“. Die Mehrheit der Afghanen würden die Araber nicht mögen. Er unterstellte Karim, dass seine Einstellung auch wegen dieser Antipathie begründet sein könnte. Als Karim entgegnete, dass der Islam das gemeinsame Band sei, wurde Erös unwirsch und verbat sich Unterbrechungen. Er hätte jetzt eine halbe Stunde zuhören müssen, wobei „das meiste falsch“ gewesen sei. Er arbeite seit 35 Jahren in Afghanistan und in dieser Zeit auch mit den Taliban zusammen. Er habe 30 Mädchenschulen und eine Universität für Mädchen „unter der Ägide der Taliban“ gebaut.

Seine Ausführungen wirkten so, als ob er die Taliban geradezu in Schutz nehmen wollte. Immerhin räumte er ein, dass die Taliban vom wahabitischen Islam aus Saudi-Arabien geprägt seien, was aber wiederum der vorher von ihm behaupteten anti-arabischen Einstellung der Taliban widersprechen würde.

Keine der Personen, die er während der vergangenen zwei Jahrzehnte in Diskussionsrunden getroffen hätte, habe jemals einen Talib kennengelernt. Erös redete sich immer weiter in Rage und behauptete, die Diskussion würde hier „oberflächlich“ geführt, von Leuten, „die keine Ahnung von der Thematik haben“. Moderator Michael Fleischhacker meinte dann süffisant, dass es immer traurig sei, wenn man sich in einer Runde befände, in der „keiner so gscheit sei wie man selber“, was Erös noch mehr erregte. Er forderte Fleischhacker auf, das Wort „gescheit“ zurückzunehmen, da es für ihn eine Beleidigung sei.

Der Brigadier i.R. und Politologe Walter Feichtinger schaltete sich daraufhin ein und wollte von Erös eine Charakterisierung „des Taliban“ aus seiner Sicht hören, ob wir im Westen eventuell eine falsche Vorstellung hätten. Da empörte sich Erös, dass es im Singular „Talib“ hieße. Da ginge es schon los, man spreche schon die Namen falsch aus. Er habe 3000 Vorträge zum Thema Afghanistan gehalten und sei vor zehn Tagen erst aus einem Taliban-Gebiet zurückgekommen, in dem er bereits unter der Herrschaft der Taliban vor acht Wochen noch eine Schule gegründet habe.

Was den Begriff Scharia anbelange, würde er im Westen mit Frauenauspeitschen und Händeabhacken gleichgesetzt, aber die Scharia gebe es überhaupt nicht. Schließlich würde „kein einziges Buch“ über die Scharia existieren. Als dann Imad Karim entgegnete, es gebe nur eine Scharia, war Erös kurz vor dem Platzen und meinte, Karim sei überhaupt kein Moslem, er sei vom Islam „ausgeschieden“. Karim entgegnete, er sei in einer islamischen Familie großgeworden. Erös kündigte an, nach Hause gehen zu wollen, da die Diskussion keinen Sinn mache, worauf Fleischhacker ihm zugestand, ein freier Mensch zu sein. Da nahm sich Erös das Mikrofon ab, stand auf und beschwerte sich, dass der völlig ruhig argumentierende Karim „aggressiv“ sei. Das Niveau der Diskussion sei „weit unter dem“, was er ertwartet habe und verließ polternd das Studio (Minute 25:50). Auch gutes Zureden des Moderators konnte ihn nicht davon abhalten.

Schade, dass sich Herr Erös wie ein HB-Männchen aufführte und sich so der Diskussion entzog. Sonst hätte er der vermeintlich „unwissenden“ Runde ja erklären können, wovon die Taliban denn „Schüler“ seien, was das Wort schließlich bedeutet. Sie sind eben Schüler des Islams und des Propheten Mohammed, was auch durch ihre weiße Fahne mit dem islamischen Glaubensbekenntnis ausgedrückt wird. Der wahhabitische Islam orientiert sich nunmal streng an der Vorlage der islamischen Primärquellen Koran, Sunna und Sira. Dass es „keine Scharia“ gebe, weil kein dezidiertes Buch über sie existiere, ist auch schlichtweg falsch. Jeder Islamkenner weiß, dass sich die Scharia aus den diversen Rechtsanordnungen des Propheten aus den Primärquellen speist. Zudem gibt es mit dem Werk „The Reliance of the Traveller [54] – a classic manual of Islamic Sacred Law“ eine Zusammenfassung all dieser Rechtsanordnungen.

Das Engagement von Herrn Erös insbesondere für die Bildung von Mädchen in Afghanistan mag ja lobenswert sein. Aber seine Versuche, die Taliban in Schutz zu nehmen und den Islam aus der Gesamtproblematik weitestgehend auszuklammern, entsprechen schlichtweg nicht der Faktenlage. Zudem steht er sich durch seine cholerische Haltung selbst im Weg, was auch heute.at als „Eklat“ [55] bezeichnet.

Im weiteren Verlauf der Sendung von Servus TV [56] diskutierten dann ohne ihn noch die gebürtige Afghanin Masomah Regl, die als Kind selbst einen Anschlag nur knapp überlebte, bei dem sie ein Bein verlor. Sie gehört der Minderheit der Hazara an, die hauptsächlich Schiiten sind und von den Taliban unterdrückt, verfolgt und vielfach auch getötet wurden. Masomah hat in Österreich eine neue Heimat gefunden, was für sie ein riesengroßes Glück bedeutet. Die Runde komplettieren der Militärstratege, Politikberater und ehemalige Brigadier Walter Feichtinger sowie die Wiener Flüchtlings-Aktivistin Sabrina Dorn.

Imad Karim hat über die Situation in Afghanistan und die Zusammenhänge mit dem Islam zudem Ende August die sehenswerte Sendung „Afghanistan, das gefeierte Desaster“ produziert:

Afghanistan dürfte sich in den kommenden Wochen und Monaten, wenn die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit nachgelassen hat, zu einem knallharten Scharia-Staat entwickeln. Dass die Bundesregierung nun in den nächsten fünf Jahren Taliban-Country auch noch mit jährlich 430 Millionen Euro [57] Förderungsmittel unterstützen will, dürfte die Langbärte sicherlich freuen. Allahu Akbar.

Die an die Zahlung der Gelder geknüpften „Bedingungen“ wie freie Ausreise für europäische Staatsbürger und Afghanen sowie freier Zugang für humanitäre Helfer, die Achtung von Frauenrechten und der Pressefreiheit, die Bildung einer „inklusiven und repräsentativen Regierung“ sowie die Zusage, dass Afghanistan nicht erneut Zufluchtsort für Terroristen werden dürfe, dürften die Taliban mit einem breiten Grinsen versprechen, um dann hintenrum in der Realität das genaue Gegenteil durchzuführen. Und unsere naiven Gutmenschen, zu denen wohl auch dieser Reinhard Erös zählt, fallen in glückseligem Vertrauen auf die leeren Versprechungen herein, glauben alles und zahlen viel.


Michael Stürzenberger
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PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger [7] arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Kritik am Politischen Islam muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN:HU70117753795954288500000000, BIC:OTPVHUHB. Oder bei Patreon. [8]

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Die 13 vom Islamischen Staat getöteten US-Soldaten sind Helden

geschrieben von byzanz am in Afghanistan,Hassreligion,Islam,Islamischer Staat,Terrorismus,USA,Video | 141 Kommentare

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Am 26. August sprengte sich ein Selbstmordattentäter des Islamischen Staates-Khorasan am Flughafen Kabul in die Luft. Er tötete 182 Menschen, darunter 13 US-Soldaten. Junge Menschen, die meisten zwischen 20 und 23 Jahre alt, die brutal aus ihrem Leben gerissen wurden. Im Video (oben) sind sie zu sehen.

Die 23-jährige Unteroffizierin Nicole Gee hielt fünf Tage vor dem Anschlag fürsorglich ein afghanisches Baby im Arm. Kareem Nikoui (20) hatte einen Tag vor seiner brutalen Ermordung seinen Eltern ein Video geschickt, in dem er am Flughafen von Kabul mit afghanischen Kindern spricht und ihnen Süßigkeiten schenkt. Rylee McCollum (20) wäre in drei Wochen zum ersten Mal Vater geworden, er hatte gerade erst geheiratet. Im Video ist auch ihr Mörder vom Islamischen Staat zu sehen.

Die Bild-Zeitung hat ihren Artikel über die getöteten US-Soldaten zutreffend „Ihr seid Helden“ [58] betitelt. Sie standen stellvertretend für den Einsatz des Westens für Freiheit, Demokratie, Frauenrechte. Ihre grausame Ermordung zeigt auf, wie kompromisslos diese Ideologie Politischer Islam gegen all diese Werte steht. Für die Dschihadisten zählen nur die von ihrem Gott Allah erlassenen Gesetze, die in einem islamischen Kalifat konsequent umgesetzt werden müssen.

Der Tod der dreizehn Amerikaner sollte endlich in den Köpfen der verantwortlichen Politiker die Erkenntnis reifen lassen, dass diese Ideologie unverzüglich tabulos kritisiert und letztlich umfassend entschärft werden muss. Wenn die vielen Kampf-, Kriegs-, Gewalt- und Tötungsbefehle des Korans nicht für ungültig erklärt werden, werden wir in eine noch schlimmere Apokalypse von Terror-Anschlägen hineingezogen. Europa wird auch sein 9/11 erleben, denn Afghanistan dürfte bald ein Terror-Nest werden, das seine knallharte Ideologie wieder exportieren wird. Der Irak könnte eines der nächsten Übernahmeziele sein, aber Europa ist selbstverständlich im Visier der Gotteskrieger. Und die Sympathisanten dieser Ideologie leben mitten unter uns, denn der Politische Islam ist ein fester Bestandteil des Gesamtkonstruktes Islam und ist durch das Vorleben des Propheten Mohammed in seiner Ausführung detailliert festgelegt.

Daher gibt es auch weltweit keine einzige Demontration von Moslems gegen die Übernahme Afghanistans durch die Taliban. Da dies exakt der Ideologie des Politischen Islams entspricht. Wären irgendwo Mohammed-Karikaturen gezeigt worden, hätte es weltweit hunderte Protest-Demonstrationen gegeben. Alleine das zeigt schon, wie intensiv das Gedankengut von Taliban & Co in vielen Köpfen von Moslems weltweit verankert ist.

Wenn der Tod der 13 Amerikaner einen Sinn haben soll, dann der, dass die Aufklärungsarbeit über diese brandgefährliche Ideologie weiter vorankommt. In der Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Medien ist zumindest ein kleiner Fortschritt zu beobachten. Es scheint sich in der Sprachregelung so langsam durchzusetzen, dass Taliban & Co eine strikte Auslegung des Islam betreiben, wie es die Tagesschau am 16. August in den 20-Uhr-Hauptnachrichteten einem Millionenpublikum vermittelte:

Der Islamische Staat orientiert sich in dieser strikten Auslegung noch genauer an den Vorgaben des Korans und des Propheten. Die Tagesschau meldete am 27. August [59]:

Die Terrororganisation „Islamischer Staat“ bekannte sich inzwischen zu dem blutigen Anschlag. Der IS in Afghanistan agiert unabhängig von den Taliban und tritt für eine noch extremere Auslegung des Islam ein.

Wichtig ist, dass der falsche Begriff „Islamismus“ offensichtlich kaum mehr verwendet wird, was ein weiterer Lichtblick ist. Ebenfalls am 27. August kam von der Tagesschau, dass ein weiterer Unterschied zwischen dem Islamischen Staat und den Taliban in der Auffassung über den weltweiten Export des Terrors besteht:

Für den IS sind die Taliban nicht radikal genug und werden deshalb von ihm bekämpft. Ein weiterer Akteur in der Region ist Al Kaida: Auch diese Terrororganisation operiert weiterhin in Afghanistan und steht in einem Spannungs- und Wettbewerbsverhältnis sowohl zum IS als auch zu den Taliban. Tatsächlich sieht es danach aus, dass die Taliban aktuell kein Interesse daran haben, dass von Afghanistan aus Terror „exportiert“ wird, um die Konsolidierung ihrer Machtübernahme in Afghanistan nicht durch neuerliche westliche Interventionen zu gefährden.

Sobald die Taliban Afghanistan aber unter ihre Kontrolle gebracht haben, dürften sie ihr Land wieder als Ausbildungslager für Terroristen zur Verfügung stellen. Die Geschichte wird sich dann wiederholen – wenn der Tod der 13 US-Soldaten nicht für einen Weckruf sorgt.

Ein Lichtblick hierzu kommt aus Österreich, wo Kanzler Sebastian Kurz im Kampf gegen den Politischen Islam für ein Verbot der Scharia eintritt. Beim Parteitag der ÖVP am vergangenen Samstag, bei dem Kurz mit einer Zustimmung von 99,4 % als Vorsitzender wiedergewählt wurde, ist ein Leitantrag verabschiedet worden, der sich als Vision für die politische Arbeit der kommenden Jahre verstehe. Der Standard berichtet [60]:

Das Papier gibt einen harten Migrationskurs vor. So wird etwa gefordert, dass Sozialleistungen an die Integration geknüpft werden. Deutsch- und Wertekurse sollen ausgebaut werden. Im Kampf gegen den politischen Islam will die ÖVP ein dezidiertes Scharia-Verbot.

Österreich ist für einen solchen Kanzler zu beneiden. Wir haben hinsichtlich dieses Themas in Deutschland leider nur die Auswahl zwischen Pest, Cholera und Ebola.

Die 13 US-Soldaten würden eher in Frieden ruhen können, wenn ihr Tod wenigstens etwas bewirken würde. Wir werden weiterhin beständig darauf drängen, dass sich etwas bewegt.


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PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger [7] arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Kritik am Politischen Islam muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN:HU70117753795954288500000000, BIC:OTPVHUHB. Oder bei Patreon. [8]

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Oberst a.D. warnt vor Ortskräften in Afghanistan: „Sie verachten uns“

geschrieben von byzanz am in Afghanistan,Islam,Video | 111 Kommentare

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Dr. Thomas Sarholz, Oberst a.D. der Bundeswehr, war in den Jahren 2005 und 2006 Kommandant von Camp Warehouse in Kabul, des damals größten internationalen Camps mit ungefähr 2400 Soldaten aus mehr als 20 Nationen. Er schickte der Frankfurter Allgemeinen Zeitung einen hochinteressanten Leserbrief über seine Erfahrungen mit den Ortskräften in Afghanistan, der am 26. August abgedruckt wurde. Im Video (oben) sind die wichtigsten Passagen zitiert und mit illustrierenden Einblendungen versehen. In wenigen Stunden hat das Video bereits knapp 30.000 Aufrufe bei YouTube erhalten.

Oberst a.D. Dr. Sarholz beschreibt, dass er einen anderen Zugang zu den Ortskräften hatte, als der üblicherweise von den Medien verbreitete. Selbstlosigkeit sei das Letzte gewesen, was diese Leute angetrieben habe, um für die Bundeswehr zu arbeiten. Diese romantisch-idealisierenden Vorstellungen seien dort unbekannt beziehungsweise würden auf völliges Unverständnis stoßen. Das Leben sei viel zu hart, um sich mit derartigem Wohlstandsgefasel zu beschäftigen.

Diese Ortskräfte seien für afghanische Verhältnisse fürstlich entlohnt und gut behandelt worden. Sie hätten auch wie selbstverständlich an der ausgezeichneten Mittagsverpflegung der Bundeswehr teilgenommen. Von den Soldaten des deutschen Kontingents seien sie in der Regel bei Kontingentwechseln mit Kleidung, Schuhen und anderem beschenkt worden.

Es habe sich also gelohnt, für die Bundeswehr zu arbeiten. Dies sei selbstverständlich auch ihrer Umgebung bekannt gewesen. Gehörten sie starken Familien, Stämmen, Clans an, hätten auch diese davon profitiert und sie hätten diese Leute geschützt. Es sei wichtig zu wissen, dass sich ein Afghane ausschließlich über seine Familien- beziehungsweise Stammeszugehörigkeit definiere: Individualismus sei unbekannt. Gehörten sie zu schwächeren Gruppen, seien Schutzgeldzahlungen fällig, um nicht umgebracht zu werden. Darüber hinaus seien sie verpflichtet gewesen, Informationen zu liefern. Die Taliban oder ähnliche Gruppierungen seien somit bis ins Detail über die Zahl, Ausrüstung, gegebenenfalls sogar über die Absichten der Bundeswehr informiert gewesen.

Oberst a.D. Dr. Sarholz beschreibt, dass seine beiden deutschen Soldaten, die ihn bei der Führung des Camps unterstützt hätten, entsprechend instruiert und zur Vorsicht bei der Informationsweitergabe ermahnt gewesen seien. Dass gerade diese Ortskräfte jetzt sämtlich nach Deutschland kommen wollen, überrasche ihn nicht, denn sie hätten schließlich einen recht genauen Einblick über unseren Lebensstandard erlangt. Er fügt hinzu:

„Innerlich verachten uns diese Menschen, was sie aus nachzuvollziehenden Gründen natürlich nie zugeben werden. Sie wollen ja etwas erreichen: den Wohlstandsmagneten Deutschland. Ich will nicht verkennen, dass es Ausnahmen geben mag. Nur: mir sind sie nicht begegnet. Aber vielleicht war und bin ich ja blind. Mit Letzterem befinde ich mich, wenn ich mir die Berichterstattung über den Zusammenbruch der durch die westlichen Staaten geförderten politischen Ordnung in Afghanistan betrachte, jedoch in bester Gesellschaft.“

Auch der Tagesspiegel beschäftigt [61] sich mit diesem Leserbrief und titelt „Innerlich verachten uns diese Menschen“. Ebenso der Exxpress [62]: „Ehemaliger Afghanistan-Kommandant warnt vor Aufnahme vieler Ortskräfte: Sie verachten uns“

Auch der Bundeswehr-Veteran Stefan Deuschl warnt:

Deuschl verlor im November 2005 bei einem Sprengstoffanschlag eines Selbstmordattentäters in Kabul beide Beine. Er sagt im Interview mit dem Redaktions Netzwerk Deutschland:

„Ich bin mit den Afghanen nie warm geworden. Ich habe ihnen nie vertraut. Und sie haben uns immer skeptisch beäugt.“

Deuschl zeigt sich über die handstreichartige Übernahme Afghanistans durch die Taliban schockiert:

„Ich bin überrascht, dass so viele afghanische Soldaten und Polizisten ihr neues Leben mit Rechten und Freiheiten und Bildung für ihre Kinder nicht verteidigen wollten und den Taliban das Land widerstandslos überlassen haben. Dann ist noch der Präsident einfach abgehauen, und die Bevölkerung hat die Taliban teils mit offenen Armen empfangen. Das schockiert mich.“

Stefan Deuschl hat seine Bein-Amputation gut weggesteckt, treibt viel Sport und ist ehrenamlich hochaktiv: Als Vorstandsmitglied der Oberst-Schöttler–Versehrtenstiftung, Leiter des Fachbereichs Wintersport im Deutschen Rollstuhl-Sportverband und Skilehrer für Menschen mit Behinderungen. Er hätte sich den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan wesentlich effektiver vorstellen können:

„Das Militär führt die Anweisungen der Politik aus. Wir haben den Auftrag erfüllt. Militärisch fehlte aber dies: Wir hätten die Taliban viel konsequenter bekämpfen müssen. Wir hätten ihnen mehr die Stirn bieten und sie aufspüren müssen. Mit der Präsenz von anfangs 150.000 Soldaten hätten wir das schaffen müssen. Das hätte Opfer gefordert, bei uns und unter Zivilisten. Das tut die jetzige Entwicklung aber auch. Was haben wir nicht alles aufgebaut. Das alles ist jetzt verloren.“

Seine Motivation, Soldat zu werden, sei es immer gewesen, Schwache beschützen zu können. In Afghanistan hätten ihn vor allem die Kinder berührt:

„Ich bin Soldat geworden, weil ich beschützen wollte, die Schwächsten der Schwachen. Frauen, die unterdrückt werden, Kinder, die nicht zur Schule dürfen. Deswegen war ich auch im Kosovo und deswegen bin ich aus Überzeugung in den Einsatz in Afghanistan gegangen. (..) Was mich berührt hat, waren die Kinder. Im Grunde erinnere ich mich nur an eine hoffnungsvolle Begegnung. Wir waren in der Amani-Schule in Kabul. Die Kinder waren fröhlich und nahmen uns offen auf. Wir haben Tischtennis gespielt. Ich weiß noch, dass ich damals dachte: Hoffentlich ist das die Zukunft dieses Landes.“

Mit den politisch Verantwortlichen hat er so gut wie abgeschlossen:

„Mein Vertrauen in die Politik geht gegen Null. Egal um welche Partei es sich handelt. Sie sollen endlich einmal alle sagen: Wir haben das falsch gemacht. Und sie sollten sich für die Hinterbliebenen interessieren und die Versehrten und uns mehr Respekt und Anerkennung zollen. Wir haben ihre Ideen ausgeführt. Ich wünsche mir auch von der Bevölkerung mehr Rückhalt. Alle rufen nach Einhaltung der Menschenrechte. Aber wenn Soldaten das dann durchsetzen sollen, stehen sie alleine da. Ich habe das alles erlebt. Das schmerzt. Glaubt ernsthaft jemand, dass man mit Taliban verhandeln kann? Das sind Menschen, für die nur Gewalt zählt.“

Hier der gesamte äußerst lesenswerte Bericht [63] vom Redaktions Netzwerk Deutschland über diesen bewundernswerten Bundeswehr-Veteran.

Die Warnungen dieser beiden erfahrenen Soldaten dürften erfahrungsgemäß von den verantwortlichen Poliitkern ignoriert werden. Das Bestreben ist derzeit, noch zehntausende weiterer „Ortskräfte“ auszufliegen, was vermutlich teuer erkauft werden muss. Es mögen da ja durchaus auch Menschen darunter sein, die so demokratisch und freiheitlich orientiert sind wie wir, aber es dürfte wohl eher die Minderheit sein. Die Studie vom PEW Research Center [64] aus dem Jahre 2013, nach der sich 99% der Afghanen die Scharia als das offizielle Gesetz wünschen, sollte diesbezüglich augenöffnend sein.

Aber die Mainstream-Medien zeigen uns jetzt wieder ausschließlich modern ausgerichtete Afghanen, mit Familien, netten Kindern und engagierten Frauen, die natürlich ohne Bedenken hergeholt werden können. Aber die tausenden jungen afghanischen Männer, die die Scharia im Kopf haben und hauptsächlich wegen des erhofften Wohlstands herwollen, werden in diesen Berichten unter den Teppich gekehrt.

Genauso, wie das riesige Problem des Politischen Islams von den Altparteien konsequent totgeschwiegen wird. Wenn es dann die ersten größeren Zwischenfälle gibt, wird das Wundern wieder groß sein. Wie über den handstreichartigen Erfolg der Taliban.

Eigentlich müsste man alle herkommenden Afghanen auf Herz und Nieren überprüfen. Aber das wird nicht geschehen. Dies würde schließlich einen ungehörigen „Generalverdacht“ und eine menschenunwürdige „Vorverurteilung“ bedeuten.

Wir können nur warnen. Leider ist es derzeit immer noch wie ein vergebliches Rufen in der Wüste.


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PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger [7] arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Kritik am Politischen Islam muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN:HU70117753795954288500000000, BIC:OTPVHUHB. Oder bei Patreon. [8]

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